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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

20.835 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 09:32
@Kältezeit
Richtig. Freiwillig ist das fast schon dumm dort hin zu gehen.

@capspauldin
Doch das Budget hat man. Und das darf verteilt werden. Wenn es hart auf hart kommt in Ermessen des SB, der vielleicht auch mal einen schlechten Tag hat.

Kann vielleicht sein das es woanders anders läuft, hier gibt es das.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 09:44
@capspauldin
Die fachlichen Hinweise sind öffentlich zugänglich, da steht ja drin was geht und was nicht. Des weiteren wird die ermessensgrundlage des SB örtlich anders gehandhabt, soll aber mit dem Ziel, ortsübergreifend einen vergleichbaren Spiegel zu bilden, ausgeübt werden.

Das Gespräch das ich hatte mit diesem SB, der wurde gegangen nach einigen Jahren, setzt sich nun heute für andere hilfeempfänger ein. Bedeutet, begleitet zu den JC und hilft den Leuten das sie alles richtig machen um Zeit und Geld zu sparen.

Ein guter älterer Herr der einem aber auch deutlich sagt, was er davon hält, wenn man ihn missbraucht gesetzeswidrige Vorgänge legal zu bewältigen. Also Betrug.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 10:22
@Basto

Jede Integrationsfachkraft sei es der Vermittler, der PaP oder Fallmanager kann das Vermittlungsbudget nutzen, wenn es dazu hilft Menschen in Arbeit zu bringen.

Von diesem Budget, welches auf den jeweiligen Mitarbeiter runtergebrochen wird, höre ich zum ersten mal. Mit allen Jobcentern mit denen ich nun zu tun hatte, wird es anders gehandhabt.
Es ist auch nicht besonders glücklich gewählt, man stelle sich vor man habe sein Budget im Oktober aufgebraucht.

Bei jeder "Kann Leistung" kommt es auf die Kommunikation an. Die Kommunikation zwischen Vermittler und Kunden,damit es nicht wie Willkür rüber kommt.
Um auf den PKW Führerschein nochmal zu sprechen zu kommen, im Endeffekt ist der Führerschein schon eine Grundvoraussetzung und Mobilität ein Grundbedürfniss, so dass diese Führerscheinförderung fast im jedem Jahr notwendig ist.
Natürlich muss dem Bewerber dann aber auch klar sein, dass sich sein Bewerbungsradius klar erweitert.
In dem Fall eine Win Win Win Situation für Jobcenter, Kunden und Fahrschulen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 11:40
Ich stelle mir das schon problematisch vor, wenn die Budgets so strikt gehandhabt werden - da muss man tatsächlich im Vorraus eher sparsam sein - da man ja nich weiß, was gegen Jahresende so kommt. Und kommt dann doch nicht mehr viel führt das dazu, dass man nich rechtzeitig die noch übrigen Euros ausm Budget ausgebenk ann.

Spannend wird das ja bei den Reisekosten ausm Vermittlungsbudget - wenn da sich jemand etwas weiter weg bewirbt und sich die Reise nicht leisten kann (es aber zu nem sicheren Job führen könnte) und man das dann nicht mehr unterstützen kann. (Rechtlich gesehen dürften dann auch gar keine Vermittlungsvorschläge - auch auf regionale Stellen - rausgegeben werden, da ja dann derjenige ... wenn er nicht wollte ... gar nicht zum Vorstellungsgespräch müsste, wenn man ihm Reisekosten nicht übernehmen kann.)

Da sollte es nen Puffer geben den man überziehen kann der dann im nächsten Jahr aber nich abgezogen wird. Immerhin macht die Bundesagentur seit ein paar Jahren Milliarden an überschüssen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 11:42
@Basto

Das Budget von dem du sprichst ist für das gesamte JC gedacht und daraus dürfen die Mitarbeiter dann schöpfen. Jeder für sich hat dieses "Guthaben" nicht.

Wäre auch schwer umsetzbar weil man vorher nicht beeinflussen kann welch Leistungsempfänger bei dem jeweiligen Fallmanager sitzen.
Der eine Fallmanager hat zB. viele in friktioneller Arbeitslosigkeit und diese benötigen garkeine Mittel vom JC.
Dieser Fallmanager hätte ja dann ein Problem mit dem nicht ausgegebenen Budget.


Aber ich habe lange lange Zeit genau das gleiche wie du gedacht und auch tatsache schon aus dem JC gehört. Stellte sich aber als falsch heraus


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 11:45
Und gerade Führerscheine sind ein Problem - wenn nicht vorhanden. Die sollten viel stärker gefördet werden - und zwar nicht auf Darlehensbasis oder erst bei Aussicht auf nen Job. Aber da haben wohl manche Angst, dass Leute das nur für sich privat dann haben wollen. (Aber wer privat so schar aufs Fahren ist macht ihn ja normalerweise direkt in der Jugend wenn Eltern das finanziern.)

Es bringt ja was - wenn man mehr mobil ist und dadurch attraktiver für bestimmte Arbeitgeber. Die andern Fördermaßnahmen werden in der Regel ja auch nicht auf Darlehensbasis oder erst wenn ein Job in Aussicht ist gewährt.

Hab irgendwo gelesen - regional unterschiedlich, da jedes JC es anders handhabt - dass es wohl momentan auch Maßnahmen namens "Mobil in Arbeit" gibt. Paar Monate Maßnahme, dabei is dann Bewerbertraining + man macht den Führerschein. Kosten irgendwas mit 5000 bis 6000 Euro, wovon der Führerschein einen Teil ja einnimmt. Rest dann auf das Bewerbertraining wo man wohl abkassiert und monatelang nur Bewerbungen schreibt was vielleicht viele sogar schön können. (Aber das ist halt Sache der Maßnahmeträger und nicht des Jobcenters, wenn die Träger da die großen Geldquellen sehen was ja in andern Maßnahmen auch so ist.)

Das wär dann beispielsweise - so wie ich es verstanden hab - nich auf Darlehensbasis und auch nicht erst wenn Job in Aussicht (man soll sich ja auch erst noch bewerben, daher Bewerbertraining).

Edit: Eigentlich wärs dann noch besser, wenn alle ausm Budget der Bundesagentur zentral schöpfen würden, statt auf die einzelnen Jobcenter verteilt. Da teilt man ja sicher auch nach der Anzahl der dortigen Kunden auf - und in bestimmten Gebieten sind vielleicht mehr "Problemkunden" wo man überdurchschnittlich mehr Budget bräuchte.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 11:48
Zitat von lkdwpilkdwpi schrieb:Ich stelle mir das schon problematisch vor, wenn die Budgets so strikt gehandhabt werden - da muss man tatsächlich im Vorraus eher sparsam sein - da man ja nich weiß, was gegen Jahresende so kommt. Und kommt dann doch nicht mehr viel führt das dazu, dass man nich rechtzeitig die noch übrigen Euros ausm Budget ausgebenk ann.
Ganz so problematisch ist das garnicht.

Übersteigt das JC am Jahresende dieses Budget oder legt vor, dass man einigen Schulugen usw nicht gewähren konnte, dann wird dem JC fürs Folgejahr mehr zur Verfügung gestellt.

Natürlich nicht immer, weil einfach vorgesehen ist,dass das JC am Ende des Jahres auf Null zu stehen hat.
Du weisst nicht über welche Summen wir hier reden, am Ende geht es nicht darum auf den Cent genau auf Null zu sein ;)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 11:53
So 10 Prozent fänd ich ganz okay - wenn man 10 Prozent sparen könnte und die dann im Jahr mehr ausgeben. Oder falls nix gespart generell auch 10 Prozent mehr.

Bei 1 Million dann 900.000 ausgegeben für 2 Jahre und man hat 200.000 gespart und kann auch mal 1.200.000 ausgeben.

Oder man hat nix gespart und darf dennoch 10 Prozent überziehen also 1.100.000 ausgeben. Aber spart man dann wieder (sollte sich auch nen Negativguthaben summiern) dann wird das damit verrechnet.

Ich mein Schulden machen ist ja nicht unüblich in der Politik. Zu starke Restriktionen führen zu komischen/unsinnigen Handlungen. Gibt bestimmt so einige die dann an alle möglichen Leute Maßnahmen rausgeben (auch wenn die gar nich passen) - einfach nur um Restgeld auszugeben, dass es am Ende aussieht als hätte man viel gemacht.

(Kommt neben der Problematik dass die Statistik dann anders aussieht noch dazu.)


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09.10.2016 um 12:05
Zitat von lkdwpilkdwpi schrieb:Bei 1 Million dann 900.000 ausgegeben für 2 Jahre und man hat 200.000 gespart und kann auch mal 1.200.000 ausgeben.
So funktioniert das aber leider nicht.
Alles was übrig geblieben ist, also gespart wird, fehlt im Folgejahr an Budget.
Weil man dann davon ausgeht, dass das JC nicht soviele finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt brauch, weil der Bedarf scheinbar nicht da ist.

Da würde das JC ich negatives ans Bein ziehen..denn weniger Budget = weniger Chance die Leute in Arbeit zu bekommen


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09.10.2016 um 12:14
@lkdwpi
Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen werden IMMER sichergestellt sein.
Natürlich muss man da auch klar die Notwendigkeit berücksichtigen.
Wieso muss ein Hamburger nach Randstad nach München, wieso sucht er die lokale Zweigstelle nicht auf.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 12:18
Oder wenn sich aus fehlender Qualifikation eine Fehlanpassung ergibt.

Einem Verkäufer muss man durch Fahrkostenunterstützung nicht einreden, er könnte sich auf den Posten des Bankdirektor's in einer Frankfurter Bankfiliale bewerben.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 12:31
Na ja. Die sind ja ausm Vermittlungsbudget finanziert und Ermessensleistung. Denke dass es ja dann auch durchaus - rein theoretisch - vorkommen kann, dass das Budget mal erschöpft ist und dann keine Reisekosten erstattet werden können. Wird vielleicht nur nicht sooo wahrscheinlich sein, da es da ja um kleinere Beträge geht.

Bei Bewerbungskosten gibt es meine ich eine Höchstgrenze. (Glaube 260 Euro pro Jahr oder so.) Nur dass das früher immer uneinheitlich gehandhabt wurde bei jeder Agentu anders. Jetzt wohl für Email-Bewerbungen nix mehr - da hat man auch kaum Zusatzkosten. Für Brief-Bewerbungen wohl Pauschaul 5 Euro.

Wenn man sich nur ber Briefpost bewerben würde wäre dadurch also schon ein Limit gesetzt. (Deshalb sind z. B. auch Eingliederungsvereinbarungen die eine sehr hohe Zahl an Bewerbungen pro Monat als Minimum fordern problematisch, da hätte man nach ein paar Monaten das Limit schon erreicht.)

Sollte aber in der heutigen Zeit und mit fortgeschrittener Technik immer weniger relevant sein, da man fast nur noch online sich bewirbt und Bilder sich auch sparen kann/sollte (AGG).


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 12:46
Reisekosten werden, entsprechend ihrer Wichtigkeit, immer erstattet. Das hat nichts mit dem verfügbaren Budget zu tun.

Für Online Bewerbungen gibt es keine Bewerbungskostenrückerstattung weil für die Bewerbung keine Kosten entstehen.
Du kannst aber das Bewerbungsfoto einmalig auf die Liste setzen und dir werden die Kosten übernommen.
Bei einer Onlinebewerbung, scannst du das Foto ja dann nur noch ein.

Nein die Bewerbung per Post ist nach wie vor Bewerbungsverfahren Nr. 1
Und zu fast jedem Bewerbungsgespräch, wo du dich vorher online beworben hattest, sollst du deine Bewerbung nochmal in einer Bewerbungsmappe mitbringen weil da vllt noch Qualifikationen enthalten sind,die du online nicht mitgeschickt hattest.

Und so lang wie das jeder Betrieb noch verlangt, wird es die Bewerbungskostenrückerstattung auch definitiv noch geben.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 13:00
Okay. Das heißt dann dass hier schon mal die Möglichkeit besteht das Budget zu überschreiten - wenn Reisekosten, die ja ausm Vermittlungsbudget finanziert werden, immer erstattet werden - selbst wenn dadurch der Budgetrahmen überschritten wird.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

09.10.2016 um 13:19
@lkdwpi

Ich frage mich warum dir das Vermittlungsbudget so wichtig ist. Spielt das irgendwie eine Rolle bei deiner allgemeinen Grundeinstellung zum Jobcenter?

Wegen den paar Euro der Reisekosten/Fahrkosten muss man nicht das Streiten anfangen mit dem JC und auch nicht deren generelles Finanzierungskonzept in Frage stellen.

Dem gegenüber stehen Maßnahmen/Schulungen/Umschulungen und Weiterbildungen mit Werten von 5000€ - 30.000€ (vllt sogar noch mehr)
Teils ganze Ausbildungen werden durch das JC finanziert. Da sollte man sich überlegen ob man wirklich kritisieren sollte, das einem eine Fahrt von 5.60€ wegen Unverhältnismäßigkeit nicht übernommen wurde.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.10.2016 um 16:17
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Nicht wirklich, denn Sanktionen sind nicht gedacht um zu sparen. Sondern sie sind als "Strafe" gedacht. Es ist so, dass am Ende des Jahres, das Konto des jeweiligen Jobcenter bei 0 stehen muss. Jeder Euro den man nämlich gespart hätte, würde einem im Folgejahr fehlen im Eingliederungstitel.
Ist das so? Woher nimmst du diese Behauptungen?

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. ALG2 sind doch Gelder die der Staat bezahlt. Und je weniger da gezahlt wird, dürfte demnach doch nur gut für die Staatskasse sein. Kann natürlich gut sein das ich falsch liege. Aber das wäre für mich eine plausible Erklärung.

Ach ja...zum Thema "Strafe" finde ich es schon Strafe genug von den paar Kröten ALG2 über die Runden zu kommen. Aber auch da sollte man unterscheiden.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.10.2016 um 16:27
@Pestsau

Ja es ist wirklich so. Nun die "Alg II" ist keine reine Leistung des Bundes, sondern auch der jeweiligen Kommune.
Die Leistung besteht aus mehreren Töpfen, es gibt den Integrationstitel, den Haushaltstitel, Kosten der Unterkunft etc etc.

Relevant zunächst ist der Integrationstitel, daraus wird alles bezahlt was notwendig ist um in Arbeit zu kommen bzw. hilft, bestehende Hemmnisse zu beheben.

Es gibt den gesetzlichen Auftrag der Vermittlung. Wäre ein Jobcenter nun nur sparsam und würde Anträge aus dem Vermittlungsbudget kategorisch ablehnen, würden sie am Ende des Jahres viel Geld übrig haben, jedoch ihrer Pflicht nicht nachgekommen sein.

Geld was man am Ende des Jahres noch hat, trotz erreichen der Ziele des Jobcenters, fehlen im nächsten Jahr. Getreu dem Motto :"Habt ihr dieses Jahr schon mit weniger Geld geschafft, das schafft ihr bestimmt noch mal "


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.10.2016 um 17:00
Zitat von BastoBasto schrieb:Auch eine Maßnahme kostet auch Geld und wird aus diesen Mitteln finanziert. "Einfach so" kommt keiner da rein, sinnlos wird nichts vergeben. Dazu kommt das die meisten Maßnahmen freiwillig sind. Man kann also ablehnen. 
Ich kann nur für mich und aus der Vergangenheit sprechen. Ich habe einige dieser Maßnahmen mitmachen müssen. Freiwillig war da gar nix. Natürlich hätte ich ablehnen können. Hätte dann aber ne dicke Sperre bekommen. Das ist reine Erpressung. Und von sinnvoll konnte man da auch in keinster Weise sprechen.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Dem gegenüber stehen Maßnahmen/Schulungen/Umschulungen und Weiterbildungen mit Werten von 5000€ - 30.000€ (vllt sogar noch mehr) Teils ganze Ausbildungen werden durch das JC finanziert. Da sollte man sich überlegen ob man wirklich kritisieren sollte, das einem eine Fahrt von 5.60€ wegen Unverhältnismäßigkeit nicht übernommen wurde.
Aber auch da ist es alles sehr beschränkt. Sich selber verwirklichen ist da nicht drin. Hab es selber versucht. Ich wollte ne Umschulung machen. Ich hätte tatsächlich auch eine bewilligt bekommen. Aber in einer Sparte die mich überhaupt nicht interessiert hat. Alles andere wurde abgeschmettert. Daraufhin hab ich versucht es als Ausbildung laufen zu lassen. Da lag dann das Problem darin das ich die Kosten komplett selber zahlen sollte. Keine Zuschüsse, kein Bafög nichts nada.

Achja. Musstest du schon mal für knapp 700 € dein Leben organisieren? 5, 60 € bei denen man höchstwahrscheinlich zu ner Zeitarbeitsfirma geschickt wird, wo man von vornherein davon ausgehen kann das es sich um schlechte Bezahlung handeln wird. Ganz ehrlich für 5,60 € kann man locker zwei Tage gut essen. Ich würde auch nicht drauf verzichten wollen wenn mir das zustehen würde.

@capspauldin

Mag sein das du Recht hast. Kann ich jetzt auch schlecht nachprüfen. Demnach nehm ich das mal so hin.


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11.10.2016 um 10:13
Zitat von PestsauPestsau schrieb:Achja. Musstest du schon mal für knapp 700 € dein Leben organisieren? 5, 60 € bei denen man höchstwahrscheinlich zu ner Zeitarbeitsfirma geschickt wird, wo man von vornherein davon ausgehen kann das es sich um schlechte Bezahlung handeln wird. Ganz ehrlich für 5,60 € kann man locker zwei Tage gut essen. Ich würde auch nicht drauf verzichten wollen wenn mir das zustehen würde. 
Ich beschreibe es gerne zum 5ten Mal in diesem Thread.

900 Euro zu dritt...
davon 470/später 490 € Miete
60/ später 80€ Strom
Telefon+ Internet
Kinderklamotten und Nahrungsmittel

MIR brauch keiner etwas vorjammern.
Ich hab unter der Untergrenze gelebt und bin zurecht gekommen. Es war nie schön...ich konnte mir nie etwas leisten, man hat mich aber nie jammern hören.

Ich hab etwas an meiner Situation geändert, damit ich meinen Lebensstil mal wieder etwas freier gestalten kann.
Ich komme aus dem Osten Deutschlands, hier wachsen Jobs nicht an Bäumen.
Daraus ergibt sich folgende Schlussfolgerung :

Ich muss etwas tun, für einen Job der mir zusagt.
Das erreiche ich nicht durch penetrantes Beschweren über das Sozialsystem, ich erreiche nichts durch Feststellung zu weniger Arbeitsplätze.

Die wenigen die es gibt, mache ich zur Option für mich und zeige den Arbeitgebern : "hier schaut mal Firmenoberhäupte, ihr habt nur eine freie Stelle- ich bin die qualifizierste für den Job, meine Bewerbung macht mich fast selbst geil und mein Lebenslauf zeigt, das ich JETZT zu euch passe"


Wer immer nur die hilflose Mimose raushängen lässt, bleibt in fremden Augen auch eine Mimose, die überhaupt nicht belastbar erscheint.


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11.10.2016 um 10:23
5,60€ verdient heute niemand mehr.


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