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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

20.835 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 19:49
Hi,

ich hätte da mal eine Frage...
Damals habe ich nach meinem Abitur eine Stelle gefunden die am 1. des Monats begann. Am Ende des Monats, sprich den 28. gab es das erste Gehalt. Ein paar Monate später sollte ich den kompletten Satz H4 zurückzahlen da ich quasi zwei Geldeingänge im Monat hatte ( Ende des Monats H4 und ende des Folgemonats Gehalt)
Aber ich brauche ja so gesehen das Geld um überhaupt bis zum ersten Gehalt leben zu können... Wisst Ihr auf was ich hinaus möchte?

Wie sieht es nun mit jemanden aus der ständig neue Jobs annimmt? Ich kenne da so einen Fall von der Mutter eines Freundes..
Niemand bezahlt dich ja heutzutage im Voraus sondern immer am ende des Monats es sei denn du arbeitest als Beamter oder so..

Sollte das nicht mal geändert werden? Ich meine wo ist da die Motivation wenn man des öfteren den Job wechselt und ständig zurückzahlt?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 21:42
@googleme
Warum sollte man da etwas ändern? Jeder Arbeitnehmer muss mit seinem verdienten Geld leben, da kommt auch kein Amt und bietet eine Doppelbezahlung. Insbesondere wenn man ständig seinen Job wechselt, da soll einem dann de Allgemeinheit, über zusätzliche Zahlung, die "Motivation" bezahlen?

Mir ist die hiesige Argumentationskette ohnehin etwas fremd. Ein menschenwürdiges Leben ist also nur möglich, wenn mich die Allgemeinheit bezahlt, weil ich nur mache worauf ich gerade Lust habe?
Teilnahme am sozialen Leben unmöglich? Meine Berufstätigkeit (durchgängig seit dem 17. Lebensjahr) schränkt mich da auch ein. Ich muss schlafen wenn andere feiern, arbeiten wenn andere schlafen.
Ja, ich kann mir einen Urlaub finanzieren, ein kaputter Fernseher kann ersetzt werden und ich habe auch ein Auto. Dafür stehe ich aber auch auf wenn die Arbeit ruft, habe einen Schulabschluss hingelegt und eine Ausbildung durchlebt. Monatlich 250,- EUR Sprit, ggü ist leider kein Job frei. Ich bezahle meine Miete, Gas Strom und Versicherungen selbst und gehe, schmerzfrei wie ich bin, zu Aldi, Lidl und Netto. Meine Pfandflaschen landen nicht im Gebüsch, ich gebe sie ab. Dann reicht es auch, mit (achtung) sparen für Urlaub, Autoreparaturen und dem Ersatz defekter Geräte.
Ich habe kein Problem damit wenn kranke Menschen, abgehängte Rentner und "kurz vor Rente entlassene" mehr bekommen. Da zahl ich auch, ohne zu murren "nen Fuffi" mehr Steuern.
Laxen Lebenskünstlern ( oh nee, das mach mich nicht glücklich, nachmittags kommen immer die Trovatos ) gönne ich aber nicht das Schwarze unter den Nägeln.
Warum soll ich Leute finanzieren die sich zu fein sind einen Job anzunehmen, weil dieser unter ihrer Würde sei?
Ich stehe auch nicht auf und breche in Jubel aus weil ich zur Arbeit darf. Wenn es ein liebgewonnenes Hobby wäre, dann würde man mich dafür nicht bezahlen.

Hier beschweren sich Leute über Druck, die diesen komplett auslassen, man nörgelt über schlecht laufende Bewerbungen, bekommt aber keinen geraden Satz geschrieben und will entweder Geld für nichts oder aber eine hochpreisige Bezahlung ohne Qualifikation.
Und weil man nichts geregelt bekommen hat, das soll einem doch gefälligst das Amt die erforderlichen Qualifikationen finanzieren und im Zweifel noch die 2. oder 3. Ausbildung finanzieren.

Leute, ihr habt in eurer Jugend scheinbar ne Menge in den Wind geschissen. Beschwert euch bei euren Eltern. Wir haben inzwischen Mindestlohn, arbeitet auf ner Tanke oder macht Schranken rauf und runter.
Das Verlangen an die Allgemeinheit ist das eigentlich unsoziale. Arbeitende und steuerzahlende Menschen sind nicht verantwortlich für eure Gemütlichkeit.
Geht ihr arbeiten, dann lösen sich die Probleme für abgehängte Rentner und unschuldig arbeitslose von ganz allein.
Ich kenne zwei Selbstständige, die finden weder Azubis noch unqualifiziertes Hilfspersonal.....ist wohl zu anstrengend. Meine Gattin (unqualifiziert) war nie längerfristig Arbeitslos und hat einen Beruf in dem sie weit über Hartz IV verdient. Und auch ihre Chefin findet kein benötigtes Personal.
Nein, als Hauptschulabbrecher wird man eher nicht Architekt und mit 3000+ wird es auch eng. Man kann aber vernünftig leben, wenn man denn will.

Ich würde mir tatsächlich ein System wünschen, bei dem man die "armen Schweine" von den Schmarotzern separiert. Erstere dann deutlich aufgestockt, letztere aufs absolute Minimum alimentiert.

Es gibt die unschuldig arbeitslosen ganz sicher, mE stellen sie aber nicht die Regel dar. Ist aber einfach....die Anderen sind schuldig..., die böse Gesellschaft....für 9 EUR geh ich doch nicht arbeiten..., ich trag doch anderen ihren Dreck nicht hinterher.
Hey, das nennt man Beruf, Arbeit. Wenn ich nichts gelernt hab werde ich ganz sicher nicht Ingeneur.
Für diese "gebt mir mehr für nix-Generation" habe ich nur eines übrig...Verachtung.
Rentner leben heute schlecht, weil ihr faul seid.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 21:56
Zitat von googlemegoogleme schrieb:ich hätte da mal eine Frage...
Damals habe ich nach meinem Abitur eine Stelle gefunden die am 1. des Monats begann. Am Ende des Monats, sprich den 28. gab es das erste Gehalt. Ein paar Monate später sollte ich den kompletten Satz H4 zurückzahlen da ich quasi zwei Geldeingänge im Monat hatte ( Ende des Monats H4 und ende des Folgemonats Gehalt)
Versteh das nicht.

1.Mai (nur als Beispiel) Arbeitsbeginn und 28. Mai Gehalt. Im 2ten Teil klingt es so als würdest du Ende Mai H4 bekommen haben und Ende Juni das Gehalt?

Dann wäre es ja das doppelte Gehalt und somit hättest du, meiner Meinung nach, zu Unrecht H4 bekommen.

Oder war das H4 Ende April ausbezahlt? Wenn es dann natürlich für das Monat Mai das H4 war, dann ist es, für mich, auch klar, dass du es zurückzahlen musst.

Kannst ja nicht doppelt Geld bekommen?!


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 21:58
@insideman
Genau so habe ich es auch verstanden. Geld für einen Monat, für den man entlohnt wurde. Unverschämtheit so etwas. Da wollen die Mieslinge die Überzahlung doch tatsächlich zurück.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:05
Zitat von googlemegoogleme schrieb:Wie sieht es nun mit jemanden aus der ständig neue Jobs annimmt?
Der bekommt dann ständig 2 mal Geld wenn es nach deiner Idee geht? Fuck...

Bei uns ist es zumindest als Angestellter so, dass du, am 15 schon die Hälfte des Gehaltes ausbezahlt bekommen kannst, wenn nichts anderes vereinbart wurde.

Ich denke aber es wird eine Lösung für so Fälle geben, ich bin keiner vom Jobcenter aber die kann nicht lauten, dass ihr Geld geschenkt bekommt wenn ihr schon ein Gehalt bekommt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:13
Nein ich habe damals für den Monat Juli Geld vom Amt bekommen und am Ende des Monats das Geld vom Arbeitgeber. Hätte ich kein Geld vom Amt bekommen müsste ich den ganzen Monat ohne Geld auskommen da kein Arbeitgeber dich im voraus zahlt, jetzt verstanden? Ich bin also quasi für Monat Juli noch hilfebedürftig weil ich noch garkein Geld verdient habe.Und das Geld für das man ja den Juli arbeitet ist ja so zusagen für den Folgenmonat


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:19
@googleme
Und im Nachhinein hast du dann mehr bekommen als das Amt zahlt. Ganz sicher akzeptiert man auch eine Rückzahlung über Raten. Du bist nicht hilfebedürftig wenn du für den Monat bezahlt wirst.
Und du stellst ja sogar noch in den raum, du wechselst ganz gern. Wir alle dürfen dir dann also 2-3 x im Jahr ein doppeltes Einkommen finanzieren, oder was schwebt dir da so vor?
Deine "Motivation" sollte eigentlich sein, dass du deinen Lebensunterhalt selbst finanzierst. Nicht die Subventionierung deiner Gnade, gelegentlich arbeiten zu gehen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:19
Zitat von googlemegoogleme schrieb:Ich bin also quasi für Monat Juli noch hilfebedürftig weil ich noch garkein Geld verdient habe.
Und weil du hilfsbedürftig war, haste ja auch noch Kohle bekommen, nur musste die Hilfe zur Überbrückung dann zurückzahlen. Klingt für mich fair.

mfg
kuno


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:25
Zitat von LDSLDS schrieb:Und im Nachhinein hast du dann mehr bekommen als das Amt zahlt. Ganz sicher akzeptiert man auch eine Rückzahlung über Raten. Du bist nicht hilfebedürftig wenn du für den Monat bezahlt wirst.
Und du stellst ja sogar noch in den raum, du wechselst ganz gern. Wir alle dürfen dir dann also 2-3 x im Jahr ein doppeltes Einkommen finanzieren, oder was schwebt dir da so vor?
Deine "Motivation" sollte eigentlich sein, dass du deinen Lebensunterhalt selbst finanzierst. Nicht die Subventionierung deiner Gnade, gelegentlich arbeiten zu gehen.
Was redest du denn da, mir schwebt da garnix vor sondern ich Rede von Arbeitnehmern die in der Probezeit etc gekündigt werden. Um es dir einfacher zu erklären. Stell dir wen vor der sogar aufstocken müsste da das Geld nicht reicht, nun bekommt er sein ersten Lohn und muss diesen sofort wieder abzahlen wegen "Überzählung". Er geht also nicht nur umsonst arbeiten sondern hat auch noch Schulden da er zb am Ende des Monats wieder in der Probezeit gekündigt wurde.

Ich hoffe das war jetzt verständlich genug.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:46
Nö, Wenn du Leistungsberechtigt bist, dann bekommst du auch Geld. Du kannst das zusätzliche Geld (Arbeitslohn) eben dann nur nicht verprassen.

Du hast im Übrigen zunächst von dir selbst berichtet und wurdest erst im Anschluss fiktiv.
Hi,

ich hätte da mal eine Frage...
Damals habe ich nach meinem Abitur eine Stelle gefunden die am 1. des Monats begann. Am Ende des Monats, sprich den 28. gab es das erste Gehalt. Ein paar Monate später sollte ich den kompletten Satz H4 zurückzahlen da ich quasi zwei Geldeingänge im Monat hatte ( Ende des Monats H4 und ende des Folgemonats Gehalt)
Aber ich brauche ja so gesehen das Geld um überhaupt bis zum ersten Gehalt leben zu können... Wisst Ihr auf was ich hinaus möchte?

Wie sieht es nun mit jemanden aus der ständig neue Jobs annimmt? Ich kenne da so einen Fall von der Mutter eines Freundes..
Niemand bezahlt dich ja heutzutage im Voraus sondern immer am ende des Monats es sei denn du arbeitest als Beamter oder so..

Sollte das nicht mal geändert werden? Ich meine wo ist da die Motivation wenn man des öfteren den Job wechselt und ständig zurückzahlt?
Im Übrigen, Beamte werden zwar, wie du ganz richtig festgestellt hast, tatsächlich im Voraus bezahlt. Diese Summe wird aber rückzahlungspflichtig wenn du den Beruf verlierst/aussteigst.
Du bekommst dein ALG für erwerbslose Monate. Hattest du ein Einkommen dann steht dir für diesen Monat kein ALG zu.
Ich bin im Übrigen Beamter, hätte ich meine Ausbildung nicht beendet, dann hätte ich für jeden Monat Ausbildung 1 schlappes Drittel des erhaltenen Gehalts rückerstatten müssen.
OK, passt jetzt nicht so richtig ins Luxusbild....


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:54
@LDS
Würde man aber am 1. des Monats Geld bekommen bräuchtest du nichts bezahlen da es dann nicht mehr zwei Gehälter in einem Monat wären. Da ich die Überzählung nicht eingesehen habe hatte ich meinen Chef damals gefragt ob es möglich wäre das Geld 2-3 Tage später zu bekommen was jedoch wegen zu großem Aufwand in der Buchhaltung leider abgelehnt werden musste.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.03.2018 um 22:59
@googleme
Ändert aber nichts an der Sachlage, ist eher eine Lücke beim "Amt". Wenn du rückwirkend für den Monat bezahlt wirst dann kassierst du doppelt. Ausser das Amt zahlt auch rückwirkend. Da ich aber nie Leistungsempfänger war weiß ich das auch nicht.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

31.03.2018 um 22:16
Zitat von googlemegoogleme schrieb:Aber ich brauche ja so gesehen das Geld um überhaupt bis zum ersten Gehalt leben zu können... Wisst Ihr auf was ich hinaus möchte?
Für genau solche Fälle gibt es Überbrückungsdarlehen auf Grundlage des § 24 Abs. 1 SGB II vom Jobcenter. Das kommt relativ häufig vor. Es gilt das Zuflussprinzip. Grundsätzlich wird jedes Einkommen in dem Monat berücksichtigt, in dem es zufließt. Wird der Lohn am Ende des Monats ausgezahlt, wird das Einkommen entsprechend diesem Monat zugeordnet und angerechnet. Hat das Jobcenter davon zu spät erfahren, muss diese Überzahlung ausgeglichen werden, ansonsten hättest Du ja doppelte Zahlungen erhalten. Verwaltungstechnisch ist das ärgerlich, erst recht wenn solche Informationen erst spät zugetragen werden, aber anders kann man das nicht regeln.


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31.03.2018 um 22:47
Zitat von LDSLDS schrieb:Ausser das Amt zahlt auch rückwirkend.
Das bleibt ja gar nicht aus. Denn da das Jobcenter auch Betriebs- und Heizkosten trägt und diese Kosten nicht selten in der Jahresabrechnung in Summe überschritten werden, muss das JC nachzahlen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.04.2018 um 00:02
@LDS

Glaubst du denn, dass du mehr Geld in der Tasche hättest, würden die "Schamrotzer", wie du sie nennst, keine Transferleistung mehr bekommen ? Das wär für deinen Arbeitgeber nur ein weiterer Grund an den Lohnnebenkosten sparen zu können. Du bist frustriert, weil du einen Drecksjob machen musst. Kann ich völlig verstehen. Aber solidarisches Mitquälen wird auch dir nichts bringen, ausser vielleicht eine Art Genugtuung. Jedoch gebührt deine eigentliche Verachtung deinem Chef, der dir 1. Lohn vorenthält, 2. dich zu viele Stunden, für zu wenig Entlohnung malochen lässt, nur um auf deine Kosten auf großem Fuß leben zu können (und nicht am Existenzminimum, wie die von dir bezeichneten Schmarotzer). Du stehst zu deinem Chef und deinem scheiss Job in einem Verhältnis, was man als Stockholm-Syndrom bezeichnen könnte.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.04.2018 um 22:17
Zitat von phenomenaphenomena schrieb:Glaubst du denn, dass du mehr Geld in der Tasche hättest, würden die "Schamrotzer", wie du sie nennst, keine Transferleistung mehr bekommen ?
Darum geht es nicht. Lies mal seinen Text ordentlich. Den falschen nehmen, den richtigen geben.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.04.2018 um 23:18
Zitat von Hansi5000Hansi5000 schrieb:Darum geht es nicht. Lies mal seinen Text ordentlich. Den falschen nehmen, den richtigen geben.
Er meint mit Schmarotzer nicht die Reichen Ausbeuter, sondern die jenigen, die durch Transferleistung am Existenzminimum leben, sich aber zu fein sind, jederlei Arbeit anzunehmen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

12.04.2018 um 08:42
Zitat von phenomenaphenomena schrieb:Er meint mit Schmarotzer nicht die Reichen Ausbeuter, sondern die jenigen, die durch Transferleistung am Existenzminimum leben, sich aber zu fein sind, jederlei Arbeit anzunehmen.
Unter den Reichen gibt's allerdings auch Leute, welche "leistungsloses Einkommen" beziehen - in Form von Spekulationen an der Börse oder anderen Anlagen (es sei denn, man betrachtet das Zocken als Arbeit ;) ).

Dieses Geld was da zirkuliert kommt ja auch nicht aus der Luft sondern musste von irgendwem erarbeitet werden :)
Nun wäre die Frage, wer bekommt leistungslos mehr Gelder - die armen Schmarotzer oder die reichen?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

12.04.2018 um 08:58
Zitat von phenomenaphenomena schrieb:Er meint mit Schmarotzer nicht die Reichen Ausbeuter,....
Wer sind denn genau die reichen Ausbeuter, der Handwerker, der zwei Gesellen beschäftigt und zusehen muss, dass am Ende des Monats genug Geld für Löhne und Sozialabgaben da ist, der Tankstellenpächter, der niemanden findet, weil sich die Leute zu schade sind, für 10,--€ zu arbeiten, die Schlachter, der keinen Lehrling hat, weil die Arbeit zu anstrengend ist usw, usw.

Stimme LDS in seiner Analyse ohne Einschränkungen zu.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

12.04.2018 um 09:10
Zitat von phenomenaphenomena schrieb:Er meint mit Schmarotzer nicht die Reichen Ausbeuter,....
Zitat von MajorQuimbyMajorQuimby schrieb:Wer sind denn genau die reichen Ausbeuter, der Handwerker, der zwei Gesellen beschäftigt und zusehen muss, dass am Ende des Monats genug Geld für Löhne und Sozialabgaben da ist...
Diese meinte er doch auch gar nicht? (oder worauf richtete sich dein Einwand in deinem Post?)

Und ich finde, es gibt durchaus reiche Ausbeuter (Großkonzerne, Monopole usw... welche den Hals nicht voll genug bekommen können, welche z.T durch Geiz ist Geil und Vernachlässigung von Umweltschutz usw... oder sogar Betrug noch mehr Geld scheffeln wollen ...).

Und es gibt eben auch diejenigen, welche auch leistungsloses Einkommen beziehen auf dem Rücken der Leute, welche dieses erarbeiten müssen (sh mein Post weiter oben).

Was ich sagen wollte:
Es wird von der arbeitenden Bevölkerung laufend nur nach unten geschaut - die "faulen schmarotzenden Hartzer" usw - aber es wird übersehen, dass es auch noch ganz andere Schmarotzer im System gibt.
Wie gesagt:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nun wäre die Frage, wer bekommt leistungslos mehr Gelder - die armen Schmarotzer oder die reichen?



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