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Demonstrationen in Chemnitz und Köthen nach tödlichen Zusammenstößen

3.092 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Gewalt, Hass, Demo, Gegen-demo

Demonstrationen in Chemnitz und Köthen nach tödlichen Zusammenstößen

06.09.2018 um 00:46
@Bone02943

Nein das meine ich nicht.
Das sind sicherlich auch Probleme die zu den Demos beitragen, aber nicht allein.

Das Gefühl,belogen zu werden und an der Nase herumgeführt zu werden sitzt noch viel tiefgreifender als nur Ärger über politiker.
Es hierbei auch erwähnt werden, dass natürlich Sachsen ein besonderse Pflaster ist und die Problematik weniger schlimm ist in anderen bundesländern (aber dennoch bedrohlich)

Was ich mit 'Menschen in die Arme von rechten treiben' meine isteine allgemeine unehrlichkeitoder Ignoranz bestimmter Problematiken, die so weit geht, dass man die Existenz derProblematiken verneint oder bagatellisiert.
Die wichtigsten Beispiele dafür sind Sicherheitspolitik und Flüchtlingspolitik, wie ich schon mehrfach ausgeführt hab.

Beispielsweise hat man bei der heutigenPolizei überarbeitete beamten, zu wenig Beamten und an einigen orten (wie z.B.berlin) muss man sogar bei der Qqualität der Ausbildung Befürchtungen haben. Ähnliches gilt für gerichte, sodass oft Fälleeinfach verjähren bevorman sie aufarbeiten kann oder schludrig gearbeitet wird. Dazu hier ein Beispiel http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/deutsche-justiz-im-ueberlastungsfall-fuer-den-angeklagten-a-656241.html

Viele unserer Kriminalitäts probleme und unserer Probleme mit der Sicherheitsgefühl der Bürger könnte man dämpfen, wenn man dahingehend tätig wird (was nicht so einfach ist, aber wäre es einfach bräuchten wir keine Politiker). Das hat man aber nicht geschafft.
Wir HABEN in Deutschland Probleme mit intensivtätern, wir HABEN in Deutschland einzelne Regionen in denen man sich auf den straßen nicht zu unrecht unsicher fühlt, und das könnte man ändern.
Schlichtweg: Man hat es nicht. Das gibt man aber nicht zu. Nein, stattdessen sagt man einem eher rechts gerichteten Menschen den das aufregt, dass die Kriminlitätsrate doch total in Ordnung ist. Und wenn irgendwer ne Bewährungsstrafe bekommt (was, wie im artikel geschildert, oft schlichtweg aus überlastung passiert), sagt man ihm, dass Resozialisierung toll ist.
Man lügt sich was zusammen, was so einfach nicht stimmt.

Natürlich ist Deutschland nicht Sodom und Gomorra und natürlich ist Resozialisierung wichtig, aberin vielen Fällen gibt es Kriminalitäts und Sicherheitsprobleme,die sich nicht ind er PKS widerspiegeln müssen und in vielen Fällen bekommen Leute Bewährungsstrafen die man in den Knast hätte bringen müssen und hauen weiter auf den Putz.
Das ist auch den wütenden bürgern klar. Die können das vielleicht oft nicht so gut formulieren und verstehen nicht die genauen mechanismen, aber merken tun sie es doch (ob nun aus eigener erfahrung oder über die medien).

Siemerken jeden falls, dass man nicht ehrlich zu ihnen ist.
Denn statt die Probleme zuzugeben, greift man die Problemformulierung an und bagatellisiert. Man stellt auch, und das macht man nunmal,gern leute in die rechte ecke. Das macht man unabhängig davon, ob sie da hingehören oder nicht (viele tun es, viele auch nicht. DasProblem bleibt trotz der geisteshaltung des formuliers bestehen).
Oder man bricht alleProbleme auf kapitalismus herunter und sagt, dieseprobleme gäbe es ja alle gar nicht wenn man ein paar jugendzentren baut (womit ich nicht sagen will,dass Engagement in dem bereich nicht hilfreich sein kann).

Und weil man so verfährt erschüttert man das Vertrauen in Politik,Medien und überhaupt die Mitte und die Linke.
Und DARAN ist man selber schuld.Das entschuldigt keine anderen taten von rechtsextremen usw usf., aber man soll sich auch nicht als unschuldig darstellen, wenn man seinen teil dazu beigetragen hat, dass da vormals fürdieMitteempfängliche Menschen jetzt mit rechten parolen rummarschieren.Daran hat man mitschuld.Je eher man das einsieht, desto eher kann man den spuk beenden.


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06.09.2018 um 00:58
@shionoro

Aber würde das nicht bedeuten, dass eigentlich alle sich zu den Rechten hingezogen fühlen müssten?
Ich meine es muss doch schon ein fruchtbarer Boden existieren, damit man sich den Rechten anschließt, wenn es sich vorallem gegen Ausländer richtet, während es zwar nebenbei Lügenpresse schallt und man der Politik den Kampf ansagt.
Ich verstehe diesen Zirkelschluss nicht so richtig, dass wenn man diese probleme erkennt, sie dann aber automatisch auf Ausländer und alles andersdenkende kanalisiert.
Es ist ja auch nicht so das die, die dort in Chemnitz den Mob gebildet haben, nun einfach nur von der Politik gefrustet wären, nein da schwänkt doch ein enormes hasspotenzial gegen Ausländer mit. Und das muss ja scheinbar schon vorher dagewesen sein.

Youtube: Menschenjagd in Chemnitz: rechter Mob marschiert durch die Stadt


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06.09.2018 um 01:07
@Bone02943

Nein,wie kommst u darauf? Aber eben viele.
Manche werden auch nichtwähler oder wählen immer halbherziger, bis auch sie irgendwann irgendeine 'dagegen' partei wählen.
Wollen wir das?

Was macht denn ein eher rechtsgerichteter Mensch nun, wenn er absolut unzufrieden ist und die AfD nunmal das, was sein Problem ist, als einzige partei aufgreift?
Nicht wählen, eine partei wählen von der er sich verraten fühlt oder eben die AfD wählen?
Und wie viel lässt der sich von leuten, die ihn vorher sowieso in die rechte ecke gestellt haben sagen, dass er das nicht tun soll?

Wenn die eine hälfte von Deutschland eher links denkt, denkt die andere eher rechts. Daran ist nichts verferliches, ersteinmal. Die CDU ist eine rechtsgerichtete partei, die CSU ist es (undzwar noch stärker) ebenso.
Problematisch wird es, wenn es in rechten oder rechtsextremen populismus abdriftet (so wie es im übrigen auch bei linkem Populismus a la wagenknecht gefahren gibt).

Aber genau das unterstützen wir so wie ich es dir erklärt habe.
Einer der 10 Jahre lang halbherzig CDU gewählt hat, der kann eben irgendwann auch halbherzig die AfD wählen, wenn die CDu für ihn unwählbar geworden ist (genauso bei anderen parteien) weil er sich von ihr nicht ernstgenommen fühlt.

Nochmal die Frage: was bleibt ihm übrig, außer nichtwählen (also ein 'weiter so' signal an die politik)?

Und dem ist auch egal,ob irgendwo jemand anderes eine Hetzjagd veranstaltet, denn das tangiert sein Problem nicht.
Nur weil jemand anderes auf Ausländerlosgeht heißt das nicht, dass er jetzt sagt 'au ja, jetzt wähle ich natürlich die CDU wieder, weil es auch gewalt gegen ausländer gibt'.
Die wenigstenderLeute in Chemnitz haben Gewalttaten begangen. Meine Punkt ist nicht 'da sind keine unverbesserlichen rechtsextremen dabei'. Mein punkt ist 'die meisten leute die da mitmarschieren sind das nicht, aber wir tun nach wie vor unser bestes, um sie mit den rechtsextremen zu verbrüdern'.


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06.09.2018 um 01:13
Im übrigen: Meinpunkt ist eben NICHT, dass man nachgeben sollte, wenn einer für die gesamte kriminalität in D flüchtlinge verantwortlich macht oder ähnliches.
Mein Punkt ist, dass man nicht Probleme erst so langeschwälen lassen kann, bis Menschen irrational werden, und sich dann wundern, dass sie randalieren.

Wer mit leuten mitläuft die 'für jeden toten deutschen einen toten ausländer rufen', dafür muss man sich rechtfertigen und danach kann keiner sagen, er sei kein rassist.
Dass es Leuten egal ist, wenn man sie Rassisten nennt und sie trotzdem da mitlaufen, selbst wenn sie eigentlich vorher der mitte zugänglich waren, damit müssen wir uns aber eben auch zumindest zum Teil beschäftigen, inwieweit wir dafür mitveranwortlich sind.


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06.09.2018 um 01:17
shionoro schrieb:Nochmal die Frage: was bleibt ihm übrig, außer nichtwählen (also ein 'weiter so' signal an die politik)?
Sich mal die Frage zu stellen ob er einen Höcke als Kanzler will, wäre ja mal ein Anfang. Wer das mit Nein beantworten kann, der braucht auch keine AfD wählen, wer meint das wäre ok dann kennst du meine Meinung zu einer solchen Einstellung.

Sicher gibt es noch genug dazwischen, doch die AfD tritt nun nicht gerade so auf, als rede man um den heißen Brei. Sie macht doch sehr genau deutlich was passieren soll, jedenfalls in Sachen der politischen Richtung und den Medien. Für alles andere hat sie ja kein Konzept und wenn dann eines was vielen Leuten in Deutschland enorme Armut bescheren würde.
shionoro schrieb:Meine Punkt ist nicht 'da sind keine unverbesserlichen rechtsextremen dabei'. Mein punkt ist 'die meisten leute die da mitmarschieren sind das nicht, aber wir tun nach wie vor unser bestes, um sie mit den rechtsextremen zu verbrüdern'.
Kennst du viele im Osten, lebst du dort, evtl. auch in Sachsen?
Wer sich mit den Rechtsextremen verbrüdert, der macht nicht viel anderes als vor 10 Jahren schon am Stammtisch oder daheim am Küchentisch. Nur die NPD wollte dann wohl doch kaum jemand wählen, dass nun die AfD praktisch das gleiche nur in blau ist stört aber keinen mehr.
Ich bin aufgewachsen, in Sachsen, in einer sehr fremdenfeindlichen Ungebung, so sehr kenn ich das aus keiner anderen Ecke, jedenfalls nicht aus den alten Bundesländern. Selbst wenn auch dort Probleme mit Rechtsradikalismus gibt.
In Sachsen aber ist das ein ganz anderes Pflaster. Da würden eben nicht mal wie in Hamburg 10.000 Gegendemonstranten auch aus der Mitte zusammenkommen, während ca. 170 Rechte den Aufmarsch proben.


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06.09.2018 um 01:29
Bone02943 schrieb:Sich mal die Frage zu stellen ob er einen Höcke als Kanzler will, wäre ja mal ein Anfang. Wer das mit Nein beantworten kann, der braucht auch keine AfD wählen, wer meint das wäre ok dann kennst du meine Meinung zu einer solchen Einstellung.

Sicher gibt es noch genug dazwischen, doch die AfD tritt nun nicht gerade so auf, als rede man um den heißen Brei. Sie macht doch sehr genau deutlich was passieren soll, jedenfalls in Sachen der politischen Richtung und den Medien. Für alles andere hat sie ja kein Konzept und wenn dann eines was vielen Leuten in Deutschland enorme Armut bescheren würde.
UNd was ist wenn er Merkel und wen auch immer die SPD anschleppt noch weniger will als z.B. Gauland?
Du sagst der darf die AfD nicht wählen, wenn er keinen Höcke will. Du sagst nicht, was er machen soll, wenn er alle anderen weniger will.
Bone02943 schrieb:Kennst du viele im Osten, lebst du dort, evtl. auch in Sachsen?
Wer sich mit den Rechtsextremen verbrüdert, der macht nicht viel anderes als vor 10 Jahren schon am Stammtisch oder daheim am Küchentisch. Nur die NPD wollte dann wohl doch kaum jemand wählen, dass nun die AfD praktisch das gleiche nur in blau ist stört aber keinen mehr.
Ich bin aufgewachsen, in Sachsen, in einer sehr fremdenfeindlichen Ungebung, so sehr kenn ich das aus keiner anderen Ecke, jedenfalls nicht aus den alten Bundesländern. Selbst wenn auch dort Probleme mit Rechtsradikalismus gibt.
In Sachsen aber ist das ein ganz anderes Pflaster. Da würden eben nicht mal wie in Hamburg 10.000 Gegendemonstranten auch aus der Mitte zusammenkommen, während ca. 170 Rechte den Aufmarsch proben.
UNd warum wollte damals keiner die NPD wählen und man hat die CDU oder die Linke gewählt?
Mir ist absolut klar, dass sachsen ein andere Pflaster ist. Zum glück. Da spielt noch mehr eine rolle als im rest der republik.

Aber auch da ist die Mitte größer als der Rand. Die kann man zurückgewinnen, auch wenn es schwerer ist.

Denn mit z.B. dingen wie'aufstockung der Polizei' meine ich ja auch, dass man sofort und ohne gnade kleine delikte bestrafen kann und präsent ist. Man kann auch rechtsextremen in sachsen und der von ihnen ausgehenden straßengewalt besser auf die finger schauen.

KOntrolle und Stabilität hilft in zweierlei richtung.


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06.09.2018 um 01:39
@shionoro

In meiner kleinen Stadt gab es in den letzten 5 Jahren glaube 4 Morde, alle Täter waren Deutsche, doch es gibt trotzdem recht viele, auch aus der Mitte der Gesellschaft also nicht nur Alkis am Stammtisch, die in den Ausländern das Problem sehen. Was soll man denn da noch machen?
Sry aber für mich sind diese Menschen einfach völlig verblendet und haben nicht begriffen, wie die sozialen Netzwerke sie in ihre Filterblase drängen und völlig aus der Realität ziehen.
Wenn man hier angst haben müsste, dann vor osteuropäischen Autodieben(aber eben nur wegen seinem Auto, wenn man ein beliebtes Modell fährt) oder aber vor den Deutschen hier. Aber vor den hat iwie keiner angst. Es sind die Araber die Moslems die scheinbar alles übel dieser Welt sind. Und ich spreche hier nicht vom Glatzen-Ronny, sondern auch von Tante Erna oder Onkel Uwe, sowie den jüngeren in meinem Alter oder zwischen 20 und 30.
Die sind doch völlig verblendet.

Sry aber mir fällt da nichts mehr zu ein, wie man das ganze iwie ändern kann. Mehr Polizei bringt nix, denn die sozialen Netzwerke haben das Denken übernommen. Und zur Not ist zu viel Polizei ja wieder blöd für die, weil dann ist es eben der scheiß linksgrünversiffte Staat und alles anderer Meinung eh Lügenpresse. Nur der AfD huldigt man, weil sie denen honig ums Maul schmieren.

Ich bin ratlos, ehrlich.


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06.09.2018 um 01:45
@Bone02943

Da müssen wir ein noch größeres Fass aufmachen, denn ich bin auch für eine Kontrolle vonsozialen Medien (keine zensur, sondern eben über filter). Wir müssen falschmeldungen in sozialenmedien konsequent bestrafen und dafürinstitutionen und kräfte schaffen, die das dann auch vernünftig verfolgen können.

Das solltenw ir sowohl bei aufrührerischen falschmeldungen, als auch bei drohungen und beleidigungen auf solchen Plattformen tun.

Wenn jemand ernsthafte chancen darauf hat, für sowas belangt zu werden, dann wird dieses Problem auch abnehmen.

Wichtig ist, dassman wenigstens IRGENDWAS nutzbringendes tut, um dieseProbleme anzugehen.

Das 100te mal darüber reden, dassim osten bestimmt alle wegen der DDR Zeit noch traumatisiert sind und man doch was gegen nazis unternehmen muss bringt da wenig.
Man muss die Leute, die kriminelle Handlungen begehen, festnehmen und man muss sie auch empfindlich bestrafen. Und das machen wir nicht,wir habenkeine strategie und machen dasselbe wie immer: Ablenken.

Wir führen nicht zielführende Debatten über rechts und links anstatt über praktische Lösungen der Probleme.


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06.09.2018 um 01:50
So viele Fachkräfte wie du für deine Fantasien benötigst gibt es gar nicht an Menschen.
Und das Geld, das das alles zusätzlich kostet, drucken wir dann einfach.


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06.09.2018 um 01:52
Ich denke auch das eine Überwachung der öffentlichen sozialen Medien nicht wirklich machbar ist.

Und auch das wird man nicht hinbekommen:
shionoro schrieb:Das 100te mal darüber reden, dassim osten bestimmt alle wegen der DDR Zeit noch traumatisiert sind und man doch was gegen nazis unternehmen muss bringt da wenig.
Man muss die Leute, die kriminelle Handlungen begehen, festnehmen und man muss sie auch empfindlich bestrafen. Und das machen wir nicht,wir habenkeine strategie und machen dasselbe wie immer: Ablenken.

Wir führen nicht zielführende Debatten über rechts und links anstatt über praktische Lösungen der Probleme.


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06.09.2018 um 02:04
shionoro schrieb:Papa Staat ist für die sicherheit der Bürger verantwortlich.Punkt.
jetzt kommst Du Tage danach um etwas zu sagen um das es nicht ging?
shionoro schrieb:Da solltest du nochmal in dich gehen, bevor du sowas schreibst.
Du solltest ein wenig in Dich gehen auf welchen Satz von Dir ich das gesagt hatte.
shionoro schrieb:Und ich finde das nicht gut, wenn man durch das eigene Handeln leute in die Arme der rechten treibt
Du entmündigst gerne und machst andere für das eigen Handeln verantwortlich?
shionoro schrieb: und dann so tut als habe man nichts damit zu tun.Und das ist von seiten der mitte und Linken so geschehen.
nö Mitte macht Mittepolitik, Linke machen Linke Politik. Die bieten nichts braunes für Leutchen die sich das wünschen und müssen das auch nicht nur damit Leute nicht Braunen hinterher rennen.
shionoro schrieb:Und man kann niemandem mit Mündigkeit kommen wenn man sie nicht als mündig behandelt
Du zum Beispiel?


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06.09.2018 um 08:38
Bone02943 schrieb:Da kann man im Osten echt von lernen, was es heißt wenn sich die Mitte der Gesellschaft sich gegen rechtsradikale Kräfte entgegenstellt.
Noch dazu, daß in Hamburg prozentual doppelt so viele Flüchtlinge leben wie in Chemnitz. Und ich gehe mal davon aus, daß die Verteilung von Straftätern nahezu die gleiche ist.
Entweder die Sächsische Polizei versagt oder die Leute haben vor einem Phantom A
shionoro schrieb:Wir müssen falschmeldungen in sozialenmedien konsequent bestrafen
Warum? Weil der Bürger keine Lust hat, sich mit irgendwelchen Themen auch nur kurze Zeit zu beschäftigen?

Ja, genau, darin liegt das Problem. Da gab es früher eine Bevölkerungsschicht, die nicht aufgefallen ist, weil sie keine Nachrichten geschaut, keine Zeitungen gelesen hat und sich auch sonst für Politik nicht interessiert hat weil das ja ein Aufwand war. Zeitaufwand, Denkaufwand, usw. Die waren kein Problem, die haben auch nicht gewählt.


Die gleichen Personen haben jetzt Internetzugang, wo sie per "Push-to-brain" irgendwelche Schlagzeilen, kuze Statements, Videos, etc bekommen, deren Komsumation nur Sekunden dauert und die genau das sagen, was der "wütende Bürger" so hören will. Es braucht auch einen Schuldigen für die ganze Misere und das ist eben der Flüchtling und Frau Merkel.

Die Politik hat wahrscheinlich übersehen, daß seit den 60er Jahren, wo hauptsächlich Bildungsbürger, Studenten und Intellektuelle den politischen Diskurs bestimmt haben, der politische IQ - das bitte nicht wertend zu nehmen - gefallen ist und haben es verabsäumt, für diese mittlerweile sehr große Bevölkerungsschicht Politik zu machen.
Das fällt uns heute auf den Kopf, denn deren Politik macht die Afd: Dir gehts nicht deshalb schlecht, weil du nicht flexibel bist, sondern weil die Flüchtlinge da sind und Frau Merkel alles für die Zionisten macht...


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wichtelprinz
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06.09.2018 um 08:45
shionoro schrieb:Das Gefühl,belogen zu werden und an der Nase herumgeführt zu werden sitzt noch viel tiefgreifender als nur Ärger über politiker.
Macht voll Sinn mit dem Gefühl belogen zu werden sich mit VT Nazis und Propaganda AfDlern auf die Strasse zu stellen. Vom Regen in die Traufe würd ich mal sagen.


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06.09.2018 um 09:08
Für eine bessere Idee halte ich es seitens der Politiker mit den Leuten "an Stammtischen" zu reden, so wie es in Sachsen nach der Demo geschah und noch einige Gespräche nachfolgen sollen.
Die Köpping zB finde ich sehr fähig und ihre Ansichten sehr gut.


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06.09.2018 um 09:20
@Optimist

Gespräche sind immer gut.
Stammtische allerdings sind als Rahmen fragwürdig. Eher ist das ja ein Rahmen, wo man mal richtig vom Leder zieht und anderen seine Meinung geigt.

Der Politiker aber, selbst wenn er Minister ist, hat ganz andere Voraussetzungen, Möglichkeiten, aber auch Einschränkungen, als der Fordernde am Stammtisch.
Wenn am Stammtisch gefordert wird:,,Schieb alle abgelehnten Asylanten sofort ab!", kann auch der Bundesinnenminister (der eh nicht zuständig ist) nicht augenblicklich X Flugzeuge chartern und alle abgelehnten Asylbewerber aus dem Land schaffen.

Das wird der Stammtischredner unter Umständen aber nicht verstehen und sich aufregen, dass die Politiker ja eh nicht machen, was das Volk will.

Schon bei Anne Will geht es ja eher um Profilierung, als um sachliche Diskussion und Lösungen.

Gespräche ja, aber besser vielleicht in einem eher konferenzartigen Rahmen.


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06.09.2018 um 09:49
Nachdem sich Horst Seehofer zu den Vorfällen in Chemnitz lange nicht geäußert hatte, brach der Innenminister Medienberichten zufolge nun sein Schweigen. Dabei wählte er offenbar sehr harsche Worte. Migration sei die "Mutter aller Probleme", sagte der CSU-Vorsitzende am Mittwoch am Rande einer Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im brandenburgischen Neuhardenberg, wie die "Welt" und die "Bild" berichten.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/horst-seehofer-laut-medienberichten-mutter-aller-probleme-ist-die-migration-a-...

Unser Herr Innenminister.


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06.09.2018 um 09:51
Nerok schrieb:Migration sei die "Mutter aller Probleme"
...sagt der Vater allen Unsinns...


...ich hoffe, die CSU bekommt jetzt dann die Quittung für die Clownstruppe Söder, Dobrint, Scheuer und Seehofer....


Der Rechtsruck, den die CSU gemacht hat, hilft auch der Afd.


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06.09.2018 um 09:57
@Kc
mit den Stammtischen hast du recht, deshalb hatte ich das auch in Anführungsstriche gesetzt.
Ich meinte konstruktive Gespräche mit Leuten, welche wirklich DISKUTIEREN und nicht pöpeln wollen.
Und solche Gespräche dann im Fernsehen bringen, damit es auch diejenigen mitbekommen, welche nicht dabei waren.


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06.09.2018 um 10:09
@Optimist

ja richtig, und zwar so das auch mal richtige Kritik zugelassen wird, siehe Merkel und das Gespräch mit dem Pflege-Azubi.
Er sprach ja genau den wunden Punkt an, also so ungefähr das sie halt Versprechungen macht aber eh wieder nichts passiert. Genau das ist doch das Problem in diesem Land, bzw. den Eindruck haben sehr viele Leute.
Man blicke nur auf den Abgasskandal....große Versprechungen, Aufklärung usw... und was ist passiert...? nun ja nix! Das wusste ich schon 2015. Es gibt viele solcher Versprechungen ("1 Mio Elektrofahrzeuge...")

Das allgemeine Bild was viele von unsere Bundeskanzlerin haben ist das sie immer noch so beharrlich auf ihrem Vorgehen von 2015 besteht, als die berühmten 3 Worte kamen ("Wir schaffen das").
Nicht einmal zugeben das sie sich doch geirrt hat, das es in bestimmten Teilen evt. ein Fehler war...immer feste weiter.
Das erinnert mich schon sehr stark an eine Regierung wo das ähnlich ablief. Zeichen der Zeit nicht erkennen usw.... ich denke ich brauch nicht zu erwähnen welche... nur soviel sie saß ebenfalls in Berlin. :) Aber so ist es doch schon.

Aber wenn man mal auf die Vorgängerregierungen schaut war es ja nicht viel anders, Kohl Kanzler der Einheit...alles super und richtig gemacht mit der Treuhand-abwicklung usw… dann Schröder...Hartz4! , wird immer mit ihm verbunden sein....war alles super und richtig, klar.

Von daher ja wär eine gute Idee. ich glaube zwar nicht das die Kanzlerin jetzt noch anders handelt, und das Blatt sich wendet aber man weiß nicht... mit anders handeln meine ich offensichtliche Fehler zugeben.


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wichtelprinz
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06.09.2018 um 10:11
@Nerok
Gut, er kann nicht gut sagen Demagogen sind die Väter aller Probleme sonst wäre er ja noch Geschichtskonform. :troll:


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