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Demonstrationen in Chemnitz und Köthen nach tödlichen Zusammenstößen

3.092 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Gewalt, Hass, Demo, Gegen-demo

Demonstrationen in Chemnitz und Köthen nach tödlichen Zusammenstößen

02.09.2018 um 14:46
Shionoro schrieb:wie sicher man sich auf den Straßen fühlt und fühlen darf
Genau davor habe ich Angst.
Es wurde ein wichtiger Sieg von den Rechten errungen, indem "der besorgte Bürger" den öffentlich rechtlichen Medien und den recherchierten Medien nicht mehr glaubt.
Diese Personen glauben dann auch den Fake- News, daß man ständig vergewaltigt und überfallen wird, was ja in der Realität definitif nicht der Fall ist.
Die gefühlte Wahrheit ist das, wovor ich wirklich Angst habe - sie Chemnitz, wo der "besorgte Bürger" sogar mit ausgemachten Rechtsradikalen mitläuft, weil er ja so Angst hat...
Shionoro schrieb: Wenn mir das andauernd passiert, dann fühle ich mich weniger sicher
Das passiert dir wirklich? Andauernd? Wo?
Shionoro schrieb:Und das kann wütend machen, wenn einem dann immer wieder erzählt wird, es stimme gar nicht, dass es da ein Problem gibt, und ich soll mich nicht so haben
Wenn es wirklich nur Einbildung ist...?
Shionoro schrieb:Denn das ist eine statistische Trickserei
Dann zeig die tricks mal. Aber bitte nicht mit "Gefühlen", die haben in der Statistik nichts verloren...
Shionoro schrieb:Genauso gilt das für Mobbing in Schulen
Das kommt von den Flüchtlingen?
Shionoro schrieb:Insofern ist eben bei dieser Art Straßengewalt und Straßeneinschüchterung auch die PKS kein guter ratgeber
Nein? Da ist das Gefühl, bedroht zu werden wichtiger?
Ja. Für die Rechten...


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Demonstrationen in Chemnitz und Köthen nach tödlichen Zusammenstößen

02.09.2018 um 14:54
Kurzschluss schrieb:Genau davor habe ich Angst.
Es wurde ein wichtiger Sieg von den Rechten errungen, indem "der besorgte Bürger" den öffentlich rechtlichen Medien und den recherchierten Medien nicht mehr glaubt.
Diese Personen glauben dann auch den Fake- News, daß man ständig vergewaltigt und überfallen wird, was ja in der Realität definitif nicht der Fall ist.
Die gefühlte Wahrheit ist das, wovor ich wirklich Angst habe - sie Chemnitz, wo der "besorgte Bürger" sogar mit ausgemachten Rechtsradikalen mitläuft, weil er ja so Angst hat...
Ja, das hat aber auch nur so gut geklappt, weil die besorgten Bürger sich irgendwann belogen gefühlt haben, und das nicht ganz zu unrecht.
Die sind dann gerannt und haben viel größeren lügen geglaubt, aber dass Leitmedien in irher Gunst verloren haben ist etwas, was man hätte verhindern oder wenigstens verkleinern können.

Nimm allein damals als die ersten Flüchtlinge kamen die Stimmen.
Da wurde meist sowas gesagt wie 'das können gar keine gewalttäter sein, die sind alle traumatisiert'.
Als die ersten sachen passiert sind, kam dann 'Das liegt nur am Lagerkoller'
Jetzt heißt es meinst 'naja es sind halt junge männer, da ist statistisch klar, dass da öfter was passiert'.

So sucht man es sich aus, wie es gerade passt und davon fühlen sich leute nicht zu unrecht belogen und glauben dann nicht mehr irgendwelchen Faktenchecks oder liberalen Stimmen.

das muss man sich auch auf die eigene kappe schreiben.

Hätte man von vornherein gesagt 'es wird nicht einfach, aber es ist die richtige Entscheidung und es wird alles dafür getan werden, um probleme zu lösen' hätte man eventuell weniger Leute vor den Kopf gestoßen.
Kurzschluss schrieb:Das passiert die wirklich? Andauernd? Wo?
Kurzschluss schrieb:Wenn es wirklich nur Einbildung ist...?
Kurzschluss schrieb:Dann zeig die tricks mal. Aber bitte nicht mit "Gefühlen", die haben in der Statistik nichts verloren...
Lies dir die drei absätze mal durch, und frag dich, warum sich jemand, der in der tat irgendwo wohnt wo man nachts in der bahn angst haben muss, sich von dir vor den kopf gestoßen fühlen könnte. Denn du bist direkt auf der schiene 'alles nur einbildung' unterwegs.

Solange der dir keine statistik liefert (die es eben nicht gibt, keiner hält so eine statistik fest. Ist ein lustiges spiel nach dingen zu verlangen, die, selbst wenn sie wahr sind, eben keiner so untermauern kann) glaubst du ihm einfach nicht.

Was soll er dann machen, wenn er in der Tat probleme hat? Sein Maul halten? Damit man ihn nicht in die rechte Ecke stellt?

Um es mal so pauschal und böse wie du ganz unten zu formulieren, für die linken ist wohl egal, wenn Menschen bedroht werden, so lange diese Menschen still sind.

Interessant übrigens: Ich sprach noch gar nicht von migranten, sondern sicherheitspolitik und angst in öffentlichen Räumen. Von den Migranten und Flüchtlingen fingst du an. Wie kam das denn?


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02.09.2018 um 15:06
Shionoro schrieb:Verbrechensrate nicht zwangsläufig widerspiegelt, wie sicher man sich auf den Straßen fühlt und fühlen darf
sehr richtig.

Dass die Verbrechensrate nicht nur mit dem Sicherheitsgefühl, sondern sogar mit der tatsächlichen Sicherheitslage nicht unbedingt viel zu tun hat, lässt sich an einem einfachen Beispiel erläutern:

Angenommen, im Jahr x in einem bestimmten Betrachtungsbereich haben 950 Männer ihre Ehefrauen bzw. Verlobten, Freundinnen verprügelt und im gleichen Bereich und Zeitraum wurde 50 Frauen von ihnen nicht oder nur flüchtig bekannten Männern auf der Straße angegriffen und verprügelt.
Im nächsten Jahr nun geht glücklicherweise die Zahl der Übergriffe in Beziehungen geringfügig zurück, statt 950 verprügeln "nur" noch 900 Partner ihre Frauen. Jedoch kommt es in diesem Zeitraum nun plötzlich zu 75 Gewalttaten gegen Frauen durch Unbekannte auf der Straße.

Die Statistik würde dann sagen, dass die Zahl der Vorfälle, wo Frauen verprügelt wurden von zuvor 1000 auf nun 975 zurückgegangen sei. Dies bedeute eine geringfügige Verbesserung der Sicherheitslage.
Jedoch für die Frau, die keinen brutalen, prügelnden Partner hat, stimmt die Aussage nicht, ganz im Gegenteil. Die war weder noch nachher in der Gefahr, durch ihren Partner verprügelt zu werden, der leichte Rückgang dieser Fälle ist für sie irrelevant. Für diese Frau ist vielmehr entscheidend, dass die Zahl der Prügelüberfälle durch Unbekannte auf der Straße von 50 auf 75 gestiegen ist. Für diese Frau ist dadurch nicht nur gefühlt, sondern ganz real die Sicherheitslage ganz extrem verschlechtert!

Dies erstmal ohne konkreten Bezug auf Ausländer, Flüchtlinge etc., nur einfach zur Erläuterung, dass die PKS nicht zwingend ein Indikator für die Sicherheitslage der Menschen sein muss!


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wichtelprinz
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02.09.2018 um 15:09
Shionoro schrieb:Verbrechensrate nicht zwangsläufig widerspiegelt, wie sicher man sich auf den Straßen fühlt und fühlen darf
Gefühle sind Emotionen und es wird hirnrissig da von einem dürfen oder sollen oder gar müssen zu sprechen. Genau so wie man nicht sagen kann, da muss man Angst haben ists undsinnig zu sagen da muss man keine Angst haben.

Was aber es zu bedenken gibt ist, das der Mensch Gefahr relativ gut einschätzt doch sich total verschätzt bei Risikenbeurteilungen.
Und genau desshalb sind Verbrechensraten ein sinniges Mittel Risiken einzuschätzen.


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02.09.2018 um 15:12
@wichtelprinz

HIrnrissig ist es aber auch, zu behaupten, etwas sei nicht wahr, nur weil es sich in der statistik nicht widerspiegelt, wenn es Indizien dafür gibt.


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02.09.2018 um 15:23
Photographer73:
Ändert aber nichts an der Tatsache, daß die Bereitschaft dort anscheinend höher ist, solche Dinge zumindest hinzunehmen oder zu unterstützen.

--> Lawine:
woran liegt das deiner Meinung nach?
gute Frage.

Das ist mMn nur ein Teil der Antwort Beitrag von Tussinelda, Seite 66
Bone02943:
Da gibt es mehrere Gründe. Es fängt aber schon in der DDR an. Von einer Diktatur in die Nächste und die Aufarbeitung der Nazizeit war in der DDR auch nicht gerade das gelbe vom Ei, um es mal vorsichtig zu umschreiben. Dazu kam eine Politik, die schon in der DDR auf Abgrenzung zwischen Einheimischen und Ausländern zielte. Es gab extra Wohnblocks für "Gastarbeiter" und der Kontakt zu den Einheimischen war nicht erwünscht. Der ganze Hass der sich schon in der DDR aufgebaut hat entlud sich dann auch ziemlich schnell nach der politischen Wende.
Und da kommen wir zum nächsten Punkt, denn auch die Wende trägt ihren teil dazu bei.

Dazu kommt dann die politische Arbeit der Nachwendezeit. "Die Sachsen seien Imun gegen Rechtsradikalismus" :palm:
Auch das ist sicher richtig.
Es gibt darüber hinaus jedoch auch andere Überlegungen, welche ich genauso plausibel finde, sh weiter unten.

O: Wo gibts denn Demos, welche sagen: die Flüchtlingspolitk ist nicht okay, aber Fremdenhass ist auch zu verurteilen...

-->Realo:
Na, bei der Gegen-Demo der Antirassisten, denn die sind alles andere als mit der Flüchtlingspolitik (Abschottungspolitik) einverstanden.
"mit der Abschottungspolitik nicht einverstanden" -> genau, das befürwortet die Gegendemo und deshalb wollen die Abseitsstehenden da eben auch nicht mit marschieren.
Genau damit sind die welche ein Mittelding wollen eben auch NICHT einverstanden. Denke mal, das wusstest du sicher auch, dass das SO gemeint war.

Fichtenmoped:
Du darfst nicht vergessen, dass man den Niedergang der DDR erlebt hat und sich den Erfolg zur Stürzung des Regimes (Motto: „Wir sind das Volk!“, die Montagdemos fingen im heutigen Sachsen an) auf die Fahne schreibt.
Was nach dem Ende der DDR kam, war nicht unbedingt das was man sich bei den Montagsdemos erhofft hat.
Was aber gerne verschwiegen wird, ist dass die Demonstranten ‘89 noch einen Kampfruf hatten: „Keine Gewalt!“.
word

auch das hier von Bloodborne:
Bitte verurteilt nicht gleich den gesamten Osten aufgrund von Chemnitz. Das bewirkt nur das die Mauer nie verschwindet, schreien doch auch einige "Experten" auf Twitter gar wieder nach einer solchen.
und auch das finde ich sehr gut und stimme zu:
baruchan: Ich hätte mich in Chemnitz auf keine der Demos begeben. Da ich mich als Demokratin sehe. Ich bin weder rechts noch links. Verurteile Extremisten jeglicher coleur..
-------------------------------

Zu den anderen möglichen Ursachen, weshalb es in Sachsen rechter zugeht:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/anschlaege-in-sachsen-aus-verzweiflung-wird-verbrecherische-gewalt-14459090.ht...

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ostdeutsche-wendefrust-15763318.html
... bzw mögliche Ursachen wie es dazu kommt, dass solche Demos wie in Chemnitz hauptsächlich in Sachsen stattfinden:
In Sachsen sind nach der Wende wenig Geldgeschenke verteilt worden. Das Land war äußerst sparsam, ist es bis heute. Viele Leute haben Trockenbrot mit Senf gegessen, um durchzukommen, und haben es alle mehr oder weniger geschafft. Viele haben sich Mühe gegeben, sich mit dem Westen arrangiert, sich einen gewissen Wohlstand erarbeitet und sind jetzt völlig erschöpft. Ganz Osteuropa hat eine erhebliche gesellschaftliche Anstrengung hinter sich. Diese Menschen kommen gerade mit sich selbst klar, jetzt sollen sie auch die Probleme von Flüchtlingen lösen, die zu Tausenden in ihre Dörfer und Gemeinden kommen sollen. Das ist ihnen zu viel.

Ist das der Dissens zum Westen?

Viele Sachsen empfinden nun einen gewissen Trotz. Nach den Anschlägen wurden ständig Erwartungen formuliert, indem man herablassend über Sachsen sprach. Ganz Deutschlands sagt, wie es laufen soll. Das wollen viele hier nicht, denn sie sind nicht nur konservativ, sie auch stolz auf ihre jahrhundertelange Geschichte und wollen nicht schon wieder bevormundet werden. So manchem platzt langsam der Kragen, die wollen in Ruhe gelassen werden. Dieser Druck, der entsteht, dass sich alle anpassen sollen an das, was in der Bundesrepublik moralisch richtig zu sein scheint, das geht vielen Leuten hier auf die Nerven. Fast alle sind gegen Gewalt. 1989 hat das gezeigt. Das müssen sie nicht erst lernen.
...

Abstiegsängste?

Genau. Diese Zuwanderung ist neu, das gab es bisher so nicht. Die Menschen in Dresden und Sachsen blieben lange Zeit unter sich, deshalb fühlen sie sich eher vom Fremden bedroht. Zumal das Beispiel westdeutscher Großstädte nicht ermutigt. Die „Integration“ dort wird als misslungen wahrgenommen. In dieser Frage kann der Westen nicht mit Erfolgen überzeugen.
...
Zusätzlich zu den Tätern gibt es fanatisierte Sympathisanten. Das ist ein ganzer Teil der Bevölkerung, den wir für die Demokratie verloren haben. Dem sollten wir aber keinen weiteren Zulauf organisieren, indem man Leute erzürnt und den wirklichen Hetzern quasi zutreibt. Das ist eine psychologische Frage.

...

Wie sollten Politik und Medien mit den Sachsen umgehen, damit sich das Verhältnis bessert?

Man sollte mit den Leuten mehr reden, und das auf Augenhöhe. Die Politik im Land und im Bund, auch in den Gemeinden, muss besser erklärt werden und änderbar sein. Ich weiß, dass das schwer ist. Viele unterschiedliche Diskussionsformate zu einigen wichtigen Lebensbereichen sind nötig. Da müssen alle Kräfte der Zivilgesellschaft mitziehen.


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wichtelprinz
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02.09.2018 um 15:39
Shionoro schrieb:HIrnrissig ist es aber auch, zu behaupten, etwas sei nicht wahr, nur weil es sich in der statistik nicht widerspiegelt, wenn es Indizien dafür gibt.
es ist schon wahr, aber in keinstem Verhältnis zu den Befürchtungen. Oder wo hälst Du diese dann für noch gerechtfertigt und wo nicht. Hast Du auch Grenzen wie viel "Besorgnis" noch einiger Massen vernünftig ist? Und auch wie viel "Widerstand" einiger Massen noch vernünftig ist?


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02.09.2018 um 15:43
Optimist schrieb:Ganz Deutschlands sagt, wie es laufen soll.
Oh! Dann hätte man sich wohl frühzeitig gegen die Wiedervereinigung stellen sollen, wenn man gar keinen Bock auf ganz Deutschland hat.
Optimist schrieb:Diese Zuwanderung ist neu, das gab es bisher so nicht.
Hat aber nicht an der Mauer drumherum gelegen, oder? Das ist alles Ewiggestriges Gedankengut und wenn man gar keinen Bock auf den Westen hat und sich bei jedem Scheiß bevormundet fühlt, dann sollte man an seinen Komplexen arbeiten.

Übrigens habe ich in diesem Thread noch nicht gelesen, dass jemand den mutmaßlichen Täter in Schutz nimmt oder gutheißt, was politisch und behördlich falsch gelaufen ist. Klar hätte er schon vor zwei Jahren abgeschoben gehört - ist nicht passiert. Behördenversagen. Aber deswegen kann man nicht losrennen und alles was anders aussieht niederknüppeln. Und wenn es mit so Aussagen wie: Wer der nicht hier, hätte es das Opfer nicht gegeben argumentiert wird, so hätte das Opfer als Deutsch-Kubaner auch nicht da sein dürfen. Das ist der eigentliche Tenor, den das braune Gesocks von sich gibt. Zumal es in besagten Hochburgen ne recht niedrige Ausländerquote gibt - erstaunlicherweise aber ne recht hohe Quote an Ausländerfeindlichkeit.

Am Ende der Demo gestern gab es nur Lügenpresse Rufe - jeder Missstand im Osten ist also Lügenpresse. Ja, so einfach kann man es sich auch gerne machen. Man muss sich dann nur nicht wundern, wie man dann von der Außenwelt betrachtet wird.


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02.09.2018 um 15:47
Interested schrieb:Am Ende der Demo gestern gab es nur Lügenpresse Rufe - jeder Misstand im Osten ist also Lügenpresse. Ja, so einfach kann man es sich auch gerne machen. Man muss sich dann nur nicht wundern, wie man dann von der Außenwelt betrachtet wird.
Außerdem wäre die Polizei nicht vor Ort gäbe es eine Hetzjagd auf die Journalisten. Konnte man ganz klar am Ende des Streams von Ruptly erkennen...

Wie blöd die Demonstranten waren zeigt die Tatsache, dass Ruptly eigentlich eher ihr Freund ist als Feind und die haben trotzdem Lügenpresse etc. gerufen und wollten sie alle physisch angreifen.


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02.09.2018 um 15:47
wichtelprinz schrieb:es ist schon wahr, aber in keinstem Verhältnis zu den Befürchtungen. Oder wo hälst Du diese dann für noch gerechtfertigt und wo nicht. Hast Du auch Grenzen wie viel "Besorgnis" noch einiger Massen vernünftig ist? Und auch wie viel "Widerstand" einiger Massen noch vernünftig ist?
Das wissen wir nicht, in welchem verhältnis, weil wir dazu keine Datenlage haben.
Weder gibt es sonderlich tolle Datenlagen vom Hellfeld für einzelne problematische Regionen (die PKS umspannt ganz deutschland, und ne gesonderte gibt es nicht für alle regionen), noch haben wir überhaupt irgendwelche vernünftigen daten, was probleme wie mobbing, attacken auf großveranstaltungen, pöbeleien und anderweitige einschüchterungen und generell asoziales bedrohliches verhalten betrifft.

Die Frage die du stellst ist falsch , wie viel 'widerstand' erlaubt ist.
Es wurde überhaupt kein böses wort über diese probleme erlaubt, darum folgte der lautstarke und unreflektierte widerstand, weil man darauf keinen bock mehr hatte.

Wenn du jemanden der sieht, dass sein Viertel vor die Hunde geht, sagst, dass er lügt, sich das nur einbildet und ihn in die rechte ecke stellst, dann hast du irgendwann die quittung. Denn dann geht er auch da hin.


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02.09.2018 um 16:04
Heute fanden zwei Demonstrationen statt, die sich gegen Gewalt und Fremdenhass richteten, eine von der Lutherischen Kirche ausgerichtet, eine von einer Privatperson angemeldet. Beide Versammlungen waren an die politische Mitte gerichtet ...

Es ist traurig, dass nur ein paar Hundert Menschen dort eingefunden haben. Gerade den Chemnitzern kann es doch nicht egal sein, dass ihre Stadt von anderen okkupiert und zum Quasi-Kriegsschauplatz missbraucht wird.
Man fragt sich wirklich, wann die bürgerliche Mitte mal den Hintern hochbekommt ... Ansonsten endet es wie in Dresden und Kandel mit einer Dauerbelagerung ...

https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/sachsen-sonntag-chemnitz-demonstrationen-100.html


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wichtelprinz
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02.09.2018 um 16:11
Shionoro schrieb:Es wurde überhaupt kein böses wort über diese probleme erlaubt, darum folgte der lautstarke und unreflektierte widerstand, weil man darauf keinen bock mehr hatte.
Es braucht auch keine bösen Wörter sondern vernünftige Argumente in einem Diskurs.
Shionoro schrieb:Wenn du jemanden der sieht, dass sein Viertel vor die Hunde geht, sagst, dass er lügt, sich das nur einbildet und ihn in die rechte ecke stellst, dann hast du irgendwann die quittung. Denn dann geht er auch da hin.
was erzählst Du hier wieder. Es wird doch niemand in die rechte Ecke gestellt alleinig der Feststellung das "sein Viertel" vor die Hunde geht. Es wird anhand der Begründungen vielleicht jemand in die rechte Ecke gestellt warum "sein Viertel" vor die Hunde geht. Also für so vernünftig halte ich die Leute schon noch, Du nicht mehr?


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02.09.2018 um 16:14
wichtelprinz schrieb:Es braucht auch keine bösen Wörter sondern vernünftige Argumente in einem Diskurs.
Auch wenn man die bringt wird man schnell in die rechte Ecke gestellt.
wichtelprinz schrieb:was erzählst Du hier wieder. Es wird doch niemand in die rechte Ecke gestellt alleinig der Feststellung das "sein Viertel" vor die Hunde geht. Es wird anhand der Begründungen vielleicht jemand in die rechte Ecke gestellt warum "sein Viertel" vor die Hunde geht. Also für so vernünftig halte ich die Leute schon noch, Du nicht mehr?
Doch. Das wird so gemacht. Z.B. wenn der @kofi immer mal wieder was erzählt von der Arbeit mit Flüchtlingen in seiner Stadt wird da recht flott wieder behauptet, dass das alles bestenfalls ne Anekdote ist, schlimmstenfalls dass er rechts ist.

Auch wenn jemand sagt, dass die Ausländerkriminalität in seinem Viertel schlimmer geworden ist und generell die gewalt wird nach Quellen gefragt, die man von einzelnen städten nunmal nicht haben kann, und dann wird ihm unterstellt er lügt und wäre ein wutbürger.
So läuft das. Das wirst du nicht zugeben, aber wahr ist es.


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02.09.2018 um 16:15
Kurzschluss schrieb:Nicht falsch verstehen, Yousif A. hat mutmaßlich! jemanden umgebracht, und das ist nicht zu beschönigen. Aber er war auch verzweifelt.
##
warum war Yousif A . verzweifelt?
Interested schrieb: Und wenn es mit so Aussagen wie: Wer der nicht hier, hätte es das Opfer nicht gegeben argumentiert wird, so hätte das Opfer als Deutsch-Kubaner auch nicht da sein dürfen
das Opfer wäre immer nocht tot, denn es hat 2 Tatverdächtige gegeben.


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wichtelprinz
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02.09.2018 um 16:18
@Shionoro
aja noch was
Shionoro schrieb:dann hast du irgendwann die quittung.
auch das ist doch kein vernünftiges Argument, wenn man denkt der Staat habe scheisse gebaut sich Gruppierungen anzuschliessen die schweisse bauen. Das ist weder vernünftig noch mündig sondern kindisch.
Shionoro schrieb:Auch wenn man die bringt wird man schnell in die rechte Ecke gestellt
Es kommt halt aufs Jargon an.
Shionoro schrieb:Doch. Das wird so gemacht. Z.B. wenn der Kofi immer mal wieder was erzählt von der Arbeit mit Flüchtlingen in seiner Stadt wird da recht flott wieder behauptet, dass das alles bestenfalls ne Anekdote ist, schlimmstenfalls dass er rechts ist.
Du meinst also es handle sich dabei um keine Anekdote?
Eine Anekdote hat eine bemerkenswerte oder charakteristische Begebenheit, meist im Leben einer Person, zur Grundlage.
Wikipedia: Anekdote

was willst Du hier wieder für ein Opfer konstruieren?
Shionoro schrieb:ihm unterstellt er lügt und wäre ein wutbürger.
also in dem Forum wird einem User lügen und wutbürger unterstellt?


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02.09.2018 um 16:20
wichtelprinz schrieb:auch das ist doch kein vernünftiges Argument, wenn man denkt der Staat habe scheisse gebaut sich Gruppierungen anzuschliessen die schweisse bauen. Das ist weder vernünftig noch mündig sondern kindisch.
Mit vernunft ist man ja auch nicht weitergekommen. Wenn man vernünftig diskutieren wollte wurde einem gesagt, dass Problem gibt es gar nicht.
wichtelprinz schrieb:Es kommt halt aufs Jargon an.
Nein. Ist relativ Jargon unabhängig. Wurde mir auch schon unterstellt auf allmy, ich wäre rechts und ich bediene mich weder rechtem jargong noch gründe ich das was ich sage nur auf anekdoten.
wichtelprinz schrieb:was willst Du hier wieder für ein Opfer konstruieren.
Nein. Du willst aber nicht wahrhaben, dass Leute lächerlich gemacht worden sind un dman sich dann wundert, warum sie den liberalen Kräften im Land nicht mehr trauen, nachdem die ihnen jahrelang erzählt haben, wenn sie kriminalitätsprobleme sehen sind sie rechts.


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02.09.2018 um 16:21
@lawine

Weißt Du, ich kenne die Tatumstände nicht. Natürlich ist es ein großes Problem, dass gewisse Gruppen vermehrt Messer einstecken haben und diese auch tatsächlich nutzen. Allerdings hätte ich den Vorfall als solches nur gelesen, so wäre ich von einem Streit auf nem Stadtfest ausgegangen, wie es häufiger auf solchen Veranstaltungen vorkommt. Hier leider mit tödlichem Ausgang und dann auch noch von einem Flüchtling ausgeübt, der eigentlich schon hätte außer Landes sein müssen.

Im Prinzip wird hier dieser Umstand - zwei Menschen geraten in Streit, es kommt zur Auseinandersetzung mit tödlichem Ausgang - zu einem Politikum erhoben. Da sollte man bereits anfangen zu differenzieren.

Und ich verharmlose ganz sicher nicht den Vorfall und finde es absolut schlimm und unentschuldbar, dass es aufgrund was auch immer, einen Toten gegeben hat. Der Täter gehört mit aller Härte bestraft und im Anschluss direkt abgeschoben. Trotzdem kann man das nicht allen Migranten in die Schuhe schieben. Die verurteilen die Tat sicherlich ebenfalls.


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02.09.2018 um 16:23
Shionoro schrieb:Mit vernunft ist man ja auch nicht weitergekommen.
aha desshalb nächste Stufe des Widerstandes?
Shionoro schrieb: Wurde mir auch schon unterstellt auf allmy, ich wäre rechts und ich bediene mich weder rechtem jargong noch gründe ich das was ich sage nur auf anekdoten
ja wenn Dus getan hast wars keine Unterstellung und wenn nicht wars eine die meldecharkter hat. Was willst Du hier nun daraus geltend machen? Rechtsradikaler Terror wie man ihn in Chemnitz gesehen hat, weil ja die Vernunft nicht mehr weiter kommt?
Shionoro schrieb:Nein.
ah doch nicht. adde mich wieder wenn Du klare Aussagen bereit hälst, ein bisschen weniger schwammig.


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02.09.2018 um 16:27
wichtelprinz schrieb:aha desshalb nächste Stufe des Widerstandes?
Genau. Unter anderem deshalb passiert das. ist auch kaum verwunderlich, oder?
Was heißt außerdem nächste Stufe? Da sind Leute die rumschreien auf der Demo und es gab gewalt. Nicht die erste und nicht die letzte Demo, wo sowas passieren wird. Es kam lediglich sehr unerwartet und mit erstaunlicher gleichgültigkeit der restbevölkerung.
wichtelprinz schrieb:ja wenn Dus getan hast wars keine Unterstellung und wenn nicht wars eine die meldecharkter hat. Was willst Du hier nun daraus geltend machen? Rechtsradikaler Terror wie man ihn in Chemnitz gesehen hat, weil ja die Vernunft nicht mehr weiter kommt?
Hab ich aber nich. Und Meldecharakter hat das nich, wird man nicht für gesperrt wenn es auf ne art und weise gesagt wird die subtil genug ist.
Wenn einer sagt, in seinem Viertel kann man nachts nicht mehr ohne aufpassen zu müssen nachts mit der bahn fahren, und man ihm dann sagt, er soll doch sich ein Sarrazin Buch kaufen wenn er so viel Angst vor Ausländern hat, ist das nicht sperrwürdig. Man braucht sich aber auch nicht wundern, wenn der keinen Bock mehr auf solche UNterstellungen hat.
wichtelprinz schrieb:ah doch nicht. adde mich wieder wenn Du klare Aussagen bereit hälst, ein bisschen weniger schwammig.
Ich tendiere nicht zu schwammigen aussagen. Habe hier auch keine getätigt.


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02.09.2018 um 16:33
Shionoro schrieb:Genau. Unter anderem deshalb passiert das. ist auch kaum verwunderlich, oder?
nein ich sehe weiterhin keine vernünftigen Gründe desshalb den Tod eines Menschen durch einen Flüchtling zu instrumentatlisieren und seinen Frust am Staat abzulassen inkl rechter Terror der durch die Strassen zieht und Andersdenkende, anders Aussehende wie auch die 4. Gewalt bestenfalls anzupöpelt und schlechtestenfalls anzugreift.
Shionoro schrieb:Hab ich aber nich. Und Meldecharakter hat das nich, wird man nicht für gesperrt wenn es auf ne art und weise gesagt wird die subtil genug ist
Du kennst das Forum nicht jeder Beitrag der gelöscht wird bekommt auch den Status das er einen Sperrgrund sei.
Shionoro schrieb:Wenn einer sagt, in seinem Viertel kann man nachts nicht mehr ohne aufpassen zu müssen nachts mit der bahn fahren, und man ihm dann sagt, er soll doch sich ein Sarrazin Buch kaufen wenn er so viel Angst vor Ausländern hat, ist das nicht sperrwürdig.
aha und solche Anfeindungen sind jetzt die Regel auch hier und desshalb ist wird es legitim sich rechtsradikalem Gedankengut zuzuwenden? bracht man sich nicht wundern?


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