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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.034 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.03.2026 um 09:16
Es geht nicht nur um die Gefährdung der Demokratie sondern auch um die Eroberung des Weltalls, die ebenfalls durch den entfesselten Kapitalismus ermöglicht wird. Man schaut untätig zu und wundert sich 👀 Bald auch nix mehr mit Sternenhimmel?✨
Elon Musk ist eine Gefahr für das Gemeinwesen
Und darüber hinaus ist er der Mann, der tatsächlich den Staat aus dem Weltall weitgehend verdrängt hat. Im amerikanischen Fall. Er hat den Weltraum privatisiert. Er hat das Weltall tatsächlich so weit mit seinen Satelliten besetzt, dass selbst die allerbesten Teleskope nicht mehr ungehindert in die Weite schauen können.
Er ist jemand, dessen Übel, dessen Gefahr für das Gemeinwesen aus seiner genialen Innovationskraft entsteht. Er ist wirklich eine faustische Figur und in diesem Sinne eine dramatische Frage um Bedrohung für die demokratische Politik und die progressive Wirtschaftspolitik der Zukunft.
https://www.surplusmagazin.de/reel/elon-musk-gefahr-demokratie-zerstorung-innovation/


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 09:00
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Der Staat sind wir !!!
Right. Und wenn iwo Leutz herumfaseln, sie würden den Staat haten, dann sollten die sich mal überlegen was sie da sagen. DAS ist asozial.

Sofort die Aussetzung der Vermögenssteuer wieder auf die Agenda nehmen! Endlich weiter an den Punkten arbeiten, die damals vom Bundesverfassungsgericht kritisiert wurden! Was für ne unfassbare politische Schlamperei und Verdrängung, dass nix mehr passiert ist seit dem.

Die überreichen Kapitalisten mit ihrem Vermögen versteuern, dann braucht's auch nicht mehr das lächerliche und falsche Feinbild des pöhsen Leistungsempfängers, der an iwelchen leeren Kassen schuld sei.

Hab' noch nie in meinem Leben staatliche Leistungen bezogen, bin für die Vermögenssteuer ... und zwar pronto.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 10:08
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Man schaut untätig zu und wundert sich 👀 Bald auch nix mehr mit Sternenhimmel?✨
Also, da ich keine künstlichen Lichtquellen um mich herum habe, kann ich garantieren dass der Sternenhimmel noch da ist.
Die Forschung ist in der Tat betroffen, die neuen Satelliten haben Blenden.
*verfasst mit einer Starlink Verbindung.
Beim "Surplus Magazin", das neue Rich Hate Blatt, hat keiner, wirklich keiner in der Wirtschaft gearbeitet...
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die überreichen Kapitalisten mit ihrem Vermögen versteuern, dann braucht's auch nicht mehr das lächerliche und falsche Feinbild des pöhsen Leistungsempfängers, der an iwelchen leeren Kassen schuld sei.
Ok - lassen wir mal die Leistungsempfänger weg, wo ist das Geld, warum sind die Kassen leer? Wir haben Rekordeinnahmen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:bin für die Vermögenssteuer ... und zwar pronto.
Ich bin für eine sofortige Steuersenkung um 20% in der Steuertabelle. Gestern! Zahlungen an der Gegenleistung anpassen!
Wir sind der Staat! Love & Freibier 4 everybody!
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Endlich weiter an den Punkten arbeiten, die damals vom Bundesverfassungsgericht kritisiert wurden!
Diese wären:
- alle Vermögenswerte korrekt erfassen -> praktisch nicht möglich
- alle Vermögenswerte richtig bewerten...nicht "fair" oder "gerecht" oder sonstige Neokommunismen, auch nicht schätzen -> praktisch nicht möglich
- alle Vermögenswerte gleich besteuern -> kein Problem


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 10:41
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Beim "Surplus Magazin", das neue Rich Hate Blatt, hat keiner, wirklich keiner in der Wirtschaft gearbeitet...
... und was soll dieser Blubber-Kommi jetzt wieder bedeuten? Dass die bei Surplus etwa keine Ahnung von Wirtschaft hätten? Drei mal laut gelacht ...

https://www.surplusmagazin.de/autoren/
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich
Genau das scheint Dein Ding zu sein ... Du selbst, es geht nur um Dich. Daher kannst und wirst Du auch nicht verstehen können, wie andere, die sich nicht ständig um den eigenen Bauchnabel drehen, ticken.

Lies richtig:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bald auch nix mehr mit Sternenhimmel?✨
Ich fragte, nach dem "bald", und nicht nach dem was Du gerade sehen kannst. Schau' Du solange es noch geht in Deine Sterne. Bist Du gesegnet, wenn Du einen Moment länger in die Sterne sehen kannst als der Rest der Welt? Kannst aber davon ausgehen, dass auch Deine Sterne bald nur noch zwischen Satellitennetzen, Weltraummüll und sonstigem Gerät funkeln werden, wenn überhaupt. Denk nach! Willst Du, dass Musk sich "seinen" Himmel gestaltet?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- alle Vermögenswerte gleich besteuern -> kein Problem
Aha, und wie bitte, wenn es angeblich praktisch nicht möglich ist :ask:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wir sind der Staat! Love & Freibier 4 everybody!
Schön wärs 🍻 ... immerhin mal ein Wunsch von Dir, der allen gilt :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 10:52
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aha, und wie bitte, wenn es angeblich praktisch nicht möglich ist
Dann wiederhole ich:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Diese wären:
- alle Vermögenswerte korrekt erfassen -> praktisch nicht möglich
- alle Vermögenswerte richtig bewerten...nicht "fair" oder "gerecht" oder sonstige Neokommunismen, auch nicht schätzen -> praktisch nicht möglich
- alle Vermögenswerte gleich besteuern -> kein Problem
Im Gerichtsurteil wurde bemängelt dass:
die Werte nicht richtig erfasst wurde (Hauswerte von 1964)
UND
ungleich besteuert wurden (Kapitalanlagen höher besteuert als die Immobilien wurden)

Der Gesetzgeber hat also mehrere Fehler gemacht und es wurde zu jedem Stellung genommen.
Die Bewertung "praktisch nicht möglich" kommt von mir...

Die größten Probleme sind:
- welche Vermögenswerte hat eine Person? Der eine 2 Mio Geld auf dem Konto, der andere 2 Mio Gold im Haussafe. Wie willst Du an der Information kommen dass einer Gold im Safe hat? Flächendeckende Hausdurchsuchungen?
- wenn wir wissen welche Vermögenswerte eine Person hat (mit welcher Methode auch immer) - angenommen einer hat ein Haus...was ist es wert? Wenn das Finanzamt schätzt, wird es Gegengutachten geben...und wenn paar Millionen Immobesitzer Einspruch einlegen, was dann?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 12:15
@ApexOne

hey, so gläsern wie wir Bürger inzwischen sind, wird es möglich sein (vllt. basierend auf Daten von Zensus o.Ä., Steuerbescheide … dunno) durchschnittliche Werte anzunehmen. Aber ich geb’ Dir Recht, damit würde man vermutlich die Gerichte, die eh schon überbelastet sind, völlig lahmlegen.

Deshalb auch angedacht wenigstens sowas wie eine Obergrenze, welche die meisten eh nicht erreichen, festzulegen. In diesen Sphären kenne ich mich jetzt nicht aus … sind bspw. 10 oder 100 Millionen eine denkbare Obergrenze für Vermögen der Überreichen? Und auf alles was drüber geht halt eine eine Vermögenssteuer, ich meine 2% waren mal im Gespräch. … is aber nicht safe. Das soll richtig richtig viel Geld in die Staatskassen spülen, und schwächt den Vermögenden nicht. Insg. muss man sich auch dem Thema zuwenden, dass Reiche mit ihrem passiven Einnahmen viel weniger besteuert werden als Erwerbstätige.

Erbschaftssteuer ist auch ein wichtiger Punkt.

Damit löst man jedoch immer noch nicht das Problem, dass Einzelne einfach zu viel Geld und damit Macht erlangen können. Dieses wäre dann das andere Thema. Dafür bräuchte es auch internationale Zusammenarbeit.
Ein internationales Gremium sollte Ungleichheit bekämpfen
Gegen globale Ungleichheit hilft nur Zusammenarbeit. Europa sollte ein internationales Gremium für Ungleichheit unterstützen.
Das europäische Sozialmodell gehört nach wie vor zu den umfassendsten sozialen Schutzsystemen der Welt. Dennoch wird es zunehmend unter Druck gesetzt. Familien haben mit steigenden Lebensmittel- und Energiekosten zu kämpfen. Wohnraum wird für jüngere Generationen zunehmend unerschwinglich. Auch bestehen regionale Ungleichheiten zwischen dynamischen Ballungszentren und vernachlässigten Regionen weiterhin fort. Zusammengenommen verändern all diese Verschiebungen, welche Erwartungen und Chancen Menschen haben können und ob und wie sehr sie den demokratischen Institutionen noch vertrauen.

Vermögensungleichheit schadet der Demokratie

Wenn ein wachsender Anteil des nationalen Vermögens in den Händen einer kleinen Gruppe konzentriert ist, geht das Problem weit über Einkommensunterschiede hinaus. Denn Vermögen ist anders als Einkommen generationenübergreifend: Es wird im Laufe der Zeit angehäuft, vererbt und vermehrt. In ganz Europa zeigt sich diese Dynamik auf den Wohnungsmärkten, bei Finanzanlagen und beim Unternehmensbesitz, wo Familienvermögen zunehmend die individuellen Lebenschancen beeinflusst. Eine hohe Vermögenskonzentration kann zu unverhältnismäßigem Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung und die politische Entscheidungsfindung führen – von der Steuer- und Wettbewerbspolitik bis hin zur Wohnungs- und Industriestrategie. Zudem untergräbt der Eindruck, dass Vermögende gegenüber Arbeitenden begünstigt werden, das Vertrauen in demokratische Systeme, selbst ohne eine direkte Einflussnahme.
https://www.surplusmagazin.de/vermogensungleicheit-europa-internationales-gremium/


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 12:54
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Deshalb auch angedacht wenigstens sowas wie eine Obergrenze, welche die meisten eh nicht erreichen, festzulegen. In diesen Sphären kenne ich mich jetzt nicht aus … sind bspw. 10 oder 100 Millionen eine denkbare Obergrenze für Vermögen der Überreichen?
Da reduziert das Problem auf wenigere, aber es löst nicht das Problem.
Was einer genau hat, wissen wir nicht...wenn einer eine Patek Phillippe für 3 Mio hat, erfährt man nicht unbedingt...oder nur denen Hausdurchsuchungen?
Des Weiteren: wenn man die Obergrenze hoch setzt, sinkt die Anzahl der Besteuerten, somit der Einnahmen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das soll richtig richtig viel Geld in die Staatskassen spülen,
Das glaube ich nicht, wegen den Einsprüchen..
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:und schwächt den Vermögenden nicht.
Das wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht wieviele wegziehen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:muss man sich auch dem Thema zuwenden, dass Reiche mit ihrem passiven Einnahmen viel weniger besteuert werden als Erwerbstätige.
Ich hatte es bereits erklärt, das stimmt nicht:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn Du Aktiengewinne und Dividende meinst, werden die sogar zweifach besteuert, sogar mit Aufschlag. (Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, dann Kapitalertragsteuer mit Solidaritätszuschlag).
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Erbschaftssteuer ist auch ein wichtiger Punkt.
Ja, sie ist ungerecht, vor allem ggü. kleineren Erbschaften - da bleibt nur abschaffen. Auch da gibt es an sich die gleichen Erfassungs- und Bewertungsprobleme wie bei einer möglichen Vermögenssteuer.

-----
Unabhängig von der grundsätzlichen Diskussion oben bin ich gegen allerlei Steuern wie Erbschaftssteuer & Vermögensteuer.
1. der deutsche Staat hat ein ganz merkwürdiges Empfinden wer angeblich einen hohen Brutto hat oder sehr vermögend ist.
2. es bestraft Sparer und Häuslebauer, eigentlich jeden der es nicht verprasst oder versteckt
Der deutsche Staat soll seine Ausgaben in Griff bekommen und alle vermögend machen, nicht von einem nehmen und anderen geben damit alle gleich wenig haben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 18:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, sie ist ungerecht, vor allem ggü. kleineren Erbschaften - da bleibt nur abschaffen.
Es bleibt nich nur Abschaffen, auch Freibeträge schonen kleinere Erbschaften.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 18:40
@kuno7
Und deiner Meinung nach: was ist eine "kleine" Erbschaft (in €) die durch Freibeträge geschützt wird (oder sollte)?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 18:44
Ich würde so 2-3Mio. ansetzen.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 20:07
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich würde so 2-3Mio. ansetzen.
Du wärst für eine Erhöhung auf das 4-6fache der aktuelll höchsten Freibeträge?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 20:29
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Du wärst für eine Erhöhung auf das 4-6fache der aktuelll höchsten Freibeträge?
Sicher, dafür sollten dann die Ausnahmen beim Betriebsvermögen verschwinden.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.03.2026 um 20:49
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:dafür sollten dann die Ausnahmen beim Betriebsvermögen verschwinden.
was bedeutet das @kuno7 ? Wäre das im Sinne von uns allen, oder nur iwelche Tricks für Unternehmer, um anderer Stelle wieder Geld reinzuholen, welches dann wiederum der Gemeinschaft verloren geht?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.03.2026 um 06:24
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:dafür sollten dann die Ausnahmen beim Betriebsvermögen verschwinden.
Ich würde es gerne besprechen:
Angenommen es ist Betrieb mit geschätzten Wert 100 Mio und es gäbe keine Ausnahmen, wie von Dir vorgeschlagen.
Wenn das Kind (über 27) erbt müsste er 29.876.910 € bezahlen, ein Ehehpartner ca.27,7 Mio, ein Bruder 42.98. 971€ (!), ein Nichtverwandter 49Mio.

Ich habe Probleme mir vorzustellen wie das im Sinne aller das funktionieren soll.
Der Erbe kann finanzieren, der Betrieb wäre die Sicherheit...aber sicher ist, das Geld muss irgendwoher und irgendwann kommen, auch wenn in 10 J gestundet werden kann.
Macht er aus dem Gewinn des Betriebes...dann zahlt er noch Einkommenssteuer drauf damit er aus dem Netto die Erbschaftssteuer zahlen kann, somit zahlt er zwei mal die Summe...für das Kind bedeutet das 60 Mio, für den Bruder 85 Mio - wer tut sich das an?
Der Betrieb wäre auch unter einem höheren Druck höheren Gewinn zu erwirtschaften, Investitionen könnten leiden.
Unter diesen Umständen bleibt der Verkauf als sehr gute Alternative - ein Unterschrift, zwischen 51 Mio und 80 Mio Cash in the Täsch und der Kas is bißn. Kein Finanzamt mehr, keine Gewerkschaften, Hass der Kommies nur beim Verkauf und nicht andauernd als Unternehmer.
10 Jahre aushalten, dann ohne Wegzugsteuer auswandern (wer will kann legal auch "Konstrukte" erzeugen und sofort wegziehen) - keine Gefahr mehr durch irgendeine Vermögenssteuer.
Case closed.

Aufgrund der schieren Masse an Kapitalverfügbarkeit werden Chinesen, Araber oder US Fonds das Rennen machen, ein Kauf ist unglaublich attraktiv.
Kaufpreis kann man absetzen, Technologie, IP und Know How kann man dan ungehindert ins Ausland transferieren.

Ist das für die deutsche Gesellschaft und Mitarbeiter gut?

Mein Vorschlag: wenn die Erbschaft unbedingt besteuert werden muss, zahlt der Betrieb 10% vom Gewinn für 15 Jahre...unter normalen Umständen wären das um bei moderaten 5% Gewinn -> 5*0,1*15 =7,5Mio. ...besser als heute, besser als der Verkauf.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.03.2026 um 08:24
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:was bedeutet das
Das bedeutet, Betriebsvermögen sollte nich mehr quasi steuerfrei vererbt werden dürfen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn das Kind (über 27) erbt müsste er 29.876.910 € bezahlen, ein Ehehpartner ca.27,7 Mio, ein Bruder 42.98. 971€ (!), ein Nichtverwandter 49Mio.
Das is vermutlich der heutige Stand der Dinge, der müsste ja auch nich so bleiben.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Erbe kann finanzieren
Warum sollte er finanzieren, wenn einfach gestundet werden kann, macht doch keinen Sinn.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:auch wenn in 10 J gestundet werden kann.
Soweit ich weiß, kann über 20Jahre gestundet werden, falls nich, könnte man das dann ja so einführen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Macht er aus dem Gewinn des Betriebes...dann zahlt er noch Einkommenssteuer drauf damit er aus dem Netto die Erbschaftssteuer zahlen kann, somit zahlt er zwei mal die Summe.
Gern dürfen Zahlungen an das Finanzamt die Erbschaftssteuer betreffend steuerfrei vereinnahmt werden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:somit zahlt er zwei mal die Summe...für das Kind bedeutet das 60 Mio, für den Bruder 85 Mio - wer tut sich das an?
Wer sich das nich antun will, dem steht es ja jederzeit zu, die Erbschaft auszuschlagen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:10 Jahre aushalten, dann ohne Wegzugsteuer auswandern (wer will kann legal auch "Konstrukte" erzeugen und sofort wegziehen) - keine Gefahr mehr durch irgendeine Vermögenssteuer.
Case closed.
Klar, warum nich? Werden ja auch viele Unternehmen verkauft, die nich vererbt wurden, ganz normaler Vorgang.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kaufpreis kann man absetzen, Technologie, IP und Know How kann man dan ungehindert ins Ausland transferieren.
Ob man jetz gleich ein ganzes Unternehmen kaufen muss, wenn man an deren know how kommen will, bezweifle ich mal, da gibts sicher einfachere Möglichkeiten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ist das für die deutsche Gesellschaft und Mitarbeiter gut?
Soweit ich weiß, sind Fremdgeführte Unternehmen im Schnitt erfolgreicher als Erben geführte. Is es im Sinne der Deutschen Gesellschaft und der Mitarbeiter, wenn Unternehmen nach einer Erbschaft schlechter laufen?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.03.2026 um 10:10
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das soll richtig richtig viel Geld in die Staatskassen spülen,
Das glaube ich nicht, wegen den Einsprüchen..
Es ging um die Superreichen. Na ja, weltweit gäbe es immerhin bis zu 250 Milliarden Dollar/Jahr mehr zu verteilen. In Deutschland 80 bis 120 Milliarden/Jahr mehr. Aber hier hat man sich dann doch erst mal besser gegen dieses Geld entschieden :D und hackt lieber auf Bedürftigen rum :N:
Die Vereinbarung der G20-Staaten ist ein Kompromiss. Eigentlich hatte das Gastgeberland Brasilien eine Milliardärssteuer vorgeschlagen: Alle Personen mit einem Vermögen ab einer Milliarde US-Dollar sollten jährlich mindestens zwei Prozent an ihr Heimatland zahlen. Nach Schätzungen wären davon etwa 3.000 Menschen betroffen gewesen. Eine Milliardärssteuer hätte weltweit zusätzliche Steuereinnahmen von bis zu 250 Milliarden Dollar pro Jahr bringen können.
Mächtige Staaten wie die USA und Deutschland waren aber gegen eine Milliardärssteuer. Schon bei einem Treffen der G20-Finanzminister im Sommer wurde deshalb der Kompromiss gefunden, den die Staats- und Regierungschefs jetzt unterschrieben haben: Eine wirksame Besteuerung von Superreichen ohne konkrete Festlegung, wer eigentlich superreich ist, und ohne einen konkreten Steuersatz festzulegen.
"Es gibt weltweit kaum ein Land, das Arbeit stärker und Vermögen geringer besteuert als Deutschland", sagt auch der Ökonom Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Vermögen werde hierzulande nur mit rund 0,4 Prozent seines Wertes jedes Jahr besteuert. Länder wie die USA, Frankreich, Kanada oder Großbritannien besteuerten private Vermögen drei- bis viermal stärker. "Wenn Deutschland private Vermögen ebenso stark besteuern würde", rechnet Fratzscher, "stünden jedes Jahr knapp 80 bis 120 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen zur Verfügung".
https://www1.wdr.de/nachrichten/superreiche-milliardaere-steuern-g20-100.html
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich hatte es bereits erklärt, das stimmt nicht:
Ja, Du bist ja auch der Erklärbär :Y: aber ich lese das halt überall anders. Hier auch mal bildhaft dargestellt

Bild 12.03.26 um 09.53
https://www1.wdr.de/nachrichten/superreiche-milliardaere-steuern-g20-100.html
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der deutsche Staat soll seine Ausgaben in Griff bekommen und alle vermögend machen, nicht von einem nehmen und anderen geben damit alle gleich wenig haben.
Der deutsche Staat sollte seine Einnahmen in den Griff bekommen und die Gesamtbevölkerung vermögender machen. Von einigen Nehmen, die eh' genug haben, und den anderen geben, die eben nicht genug haben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.03.2026 um 10:14
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das bedeutet, Betriebsvermögen sollte nich mehr quasi steuerfrei vererbt werden dürfen.
Ah, danke. Das passt doch dann :Y: in so ein Konzept für angemessene zusätzliche Steuereinnahmen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.03.2026 um 10:38
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Na ja, weltweit gäbe es immerhin bis zu 250 Milliarden Dollar/Jahr mehr zu verteilen
Wenn dann, bitte Klartext, habe ich nichts dagegen: es gäbe 250Mrd zum Beschlagnahmen & Verprassen unter dem Vorwand "Umverteilen".
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:In Deutschland 80 bis 120 Milliarden/Jahr mehr.
Ja, Du glaubst wirklich es geht um die Superreichen?
Der Idiot Fratzscher meint es aber so, steht in deinem Link:
"Wenn Deutschland private Vermögen ebenso stark besteuern würde", rechnet Fratzscher, "stünden jedes Jahr knapp 80 bis 120 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen zur Verfügung".
Wenn ich denke dass der Spitzensteuersatz ab 68.481€ gilt, dann weiss ich auch wer die 120Mrd. aufbringen muss.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:aber ich lese das halt überall anders. Hier auch mal bildhaft dargestellt
Diese Grafik ist schlichtweg falsch:
1. den Steuersatz 26% für Milliardäre gibt es nicht. Der Praktikant beim WDR hat falsch gerechnet: 25% Abgeltungsteuer + Soli sind 26,38% (bzw. mit Kirchensteuer 27,99%).
2. Diese Steuer ist fällig wenn die Zahlung zwischen Unternehmen und Eigner stattfindet. Aber das Unternemen zahlt auch Steuern, ich hatte es erklärt, mach ich nicht zum dritten Mal.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du bist ja auch der Erklärbär :Y:
Muss ich - siehe nächsten Absatz zB:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der deutsche Staat sollte seine Einnahmen in den Griff bekommen und die Gesamtbevölkerung vermögender machen. Von einigen Nehmen, die eh' genug haben, und den anderen geben, die eben nicht genug haben.
Das ist grundsätzlich, sprich mathematisch und finanziell falsch - Umverteilung macht die Gesamtbevölkerung nicht reicher. Das Verschieben von Vermögen von einer Person zu einer anderen erzeugt keine neue wirtschaftliche Leistung.
Wenn wir den 170 Milliardären je 1 Mrd. abnehmen und umverteilen, hat die Gesamtbevölkerung kein höheres Vermögen, das Gesamtvermögen ist schlicht weg unverändert +-0€.

Das gleiche passiert auch bei Vermögenssteuern und Erbschaftssteuern mit anschließender direkter Umverteilung - das Gesamtvermögen ändert sich nicht!
(drucke es Dir aus und hänge es gut sichtbar auf - Abahatschis Wirtschaftslexikon, Buch der Volkswirtschaftslehre, Ab.2 Vers 1)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.03.2026 um 11:24
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist grundsätzlich, sprich mathematisch und finanziell falsch - Umverteilung macht die Gesamtbevölkerung nicht reicher. Das Verschieben von Vermögen von einer Person zu einer anderen erzeugt keine neue wirtschaftliche Leistung.
Ich rede nicht von mathematisch oder finanziell.

Wenn ärmere Menschen mehr Geld erhalten, erhöht sich ihre Kaufkraft, ihr Lebensstandard verbessert sich. Wenn es ihnen besser geht, hätten sie mehr Teilhabe an der Gesellschaft, mehr Kontakte, könnten dadurch auch schneller wieder einen Arbeitsplatz finden oder eine Selbstständigkeit beginnen. Eine Minderung der Ungleichheit hat gesamtgesellschaftlich positive Auswirkungen, was man durchaus auch als "mehr Reichtum" für ein Land bewerten darf.

Du findest aber auch immer so Bezeichnungen ... Tse Tse.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Idiot Fratzscher meint es aber so, steht in deinem Link:
Im Artikel ist die von Dir zitierte Aussage mit einem Link unterlegt ... klick und stelle fest, dass er von den Superreichen spricht :Y:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Diese Grafik ist schlichtweg falsch:
1. den Steuersatz 26% für Milliardäre gibt es nicht. Der Praktikant beim WDR hat falsch gerechnet: 25% Abgeltungsteuer + Soli sind 26,38% (bzw. mit Kirchensteuer 27,99%).
2. Diese Steuer ist fällig wenn die Zahlung zwischen Unternehmen und Eigner stattfindet. Aber das Unternemen zahlt auch Steuern, ich hatte es erklärt, mach ich nicht zum dritten Mal.
Bemüh' Dich nicht, wird derart ja auch inhaltlich nicht besser oder verständlicher, dass es darum geht, den Mittelstand zu entlassen, der steuerlich nun mal am meisten belastet wird. Die Vermögenssteuer für Reiche muss her!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:drucke es Dir aus und hänge es gut sichtbar auf - Abahatschis Wirtschaftslexikon, Buch der Volkswirtschaftslehre, Ab.2 Vers 1
Abahatschis Wirtschaftslexikon, eine Esobibel in Versen. Nö, ich habe die Tage gerade was für die Volkswirtschaft getan, und mir von Mariana Mazzucato "Wie kommt der Wert in die Welt" Von Schöpfern und Abschöpfen gekauft. Durchaus empfehlenswert, auch für Esos!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.03.2026 um 11:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Abahatschis Wirtschaftslexikon, Buch der Volkswirtschaftslehre, Ab.2 Vers 1
Also alles was ich bisher so von diesem Abahatschi gelesen habe, deutet nich auf ein sonderlich ausgeprägtes Wissen im Bereich Volkswirtschaftslehre hin. :D

kuno


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