Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.440 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.03.2026 um 20:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was nun, wenn es wenige sind, da kommt kaum eine Mrd. zusammen.
Meinste? Der derzeit vermutlich reichste Deutsche besitzt ca. 50Mrd. Euro, bei ner Vermögenssteuer von 2% zahlt der allein schon ne Milliarde p.a. Dazu kämen dann noch umme 200 seiner Milliardärskollegen, von den hunderten Multimillionären haben wir da noch gar nich geredet und im Vergleich zu den über 80Mio. Deutschen sind das nur sehr wenige, deren Vermögen besteuert werden müsste, um deutlich mehr als "kaum eine Milliarde" Steueraufkommen zu generieren.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Angenommen Du bist meine zuständige Finanzbeamtin und befragst mich zu meinem Vermögen:
Dein Finanzamt befragt dich zu deinen Steuern? Mag ja in Transsilvanien so üblich sein, in Deutschland erklärt man normalerweise seine Steuern dem FA, wenn die Belege wollen, lieferst du die, im Zweifelsfall gibts halt ne Steuerprüfung.

Einspruch kannste natürlich einlegen, aber das schiebt das Unvermeidliche nur auf, wenn du steuerpflichtig bist.

kuno


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.03.2026 um 20:52
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Dein Finanzamt befragt dich zu deinen Steuern?
Na, mal wieder nicht in der Lage zu lesen und zu kapieren? Macht ihr das in Deutschland immer so?
Soll ich es Dir noch mal zitieren? Das mache ich jetzt.
In diesem Link hat die Userin die Befragung vorgeschlagen:
Beitrag von mitH2CO3 (Seite 774)
mit diesem Text:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie hat der Staat Infos zu Bafög- oder sonstigen Anträgen erhalten? Durch Befragung.
In diesem Post hatte ich diesen Text zitiert:
Beitrag von ApexOne (Seite 774)
und darauf geantwortet:

SCR-20260324-scea

Was willst Du von mir? Humor Befreiung?


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.03.2026 um 21:02
Videoanalyse aus diesem Link:
Beitrag von mitH2CO3 (Seite 774)
Selten so eindummes Video gesehen, schon die Einleitung verursacht Kopfweh, sinngemäß:

Milliardäre zahlen weniger Steuern als Lehrer und Reinigungskräfte, gerade mal 0,3% ihres Vermögens. Man stelle sich vor man zahlt nur 0,3% vom Brutto

Tja, das Eine ist Einkommen...das andere Vermögen...und da drauf kam ein Finanzexperte, ich frage mich was der hauptberuflich macht.

Aber schauen wir uns mal den ersten Teil des Satzes an und gucken uns mal die Besteuerung an, alle Single, weil da ist die Belastung am Höchsten:

160Std/Monat Mindestlöhner /nReinigungskraft-> 2704 Brutto -> 229,66 € Steuer -> 8,49% Steuer

Lehrer ca. 4700 -> Steuer 702,25€ -> 14,8% Steuer

einfacher Milliardär, zu 100% investiert, 7-8% (Kapital)Rendite -> Gewinn somit 75 Mio -> Steuer und Soli monatlich auf (6,25 Mio) -> 2.810.192,50 + 154.560,58 € -> 2.964.753,08 -> 47,43% Steuer.

Somit lohnt sich der Stuss nicht weiter zu gucken.


2x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.03.2026 um 21:10
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:einfacher Milliardär, zu 100% investiert, 7-8% (Kapital)Rendite -> Gewinn somit 75 Mio -> Steuer und Soli monatlich auf (6,25 Mio) -> 2.810.192,50 + 154.560,58 € -> 2.964.753,08 -> 47,43% Steuer
und so ein Milliardär zahlt auch wirklich brav die vollen 47 %, kann sich nicht legal bissel ärmer rechnen?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Somit lohnt sich der Stuss nicht weiter zu gucken
schade, da wurde nämlich aufgezeigt, was alles so möglich ist.


2x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.03.2026 um 21:31
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Na, mal wieder nicht in der Lage zu lesen und zu kapieren?
Ich hab gelesen und kapiert, was du geschrieben hast, was du mit anderen noch so schreibst, lese ich tatsächlich nich jedes mal nach.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was willst Du von mir?
Im Idealfall ne sachliche Diskussion, is aber meist recht schwierig mit dir.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und so ein Milliardär zahlt auch wirklich brav die vollen 47 %, kann sich nicht legal bissel ärmer rechnen?
Kommt halt drauf an, woraus sich die Kapitalrendite zusammensetzt. Wenn unser Beispielmilliardär sein Geld zB. in Aktienfonds hat, die schütten 2% aus und machen nochmal 5% Kursgewinn, dann zahlt dieser Milliardär 3.692.500€, wenn ich mich nich verrechnet habe und der nich verkauft, was dann tatsächlich 18,46% des ausgeschütteten Gewinns bzw. 0,369% des investierten Kapitals sind.
Wenn die Gewinne aus Gold oder Bitcoin Spekulationen resultierten, beträgt die Steuerlast sogar 0,00%, sofern das Spekulationsobjekt länger als ein Jahr gehalten wurden. Es müssen also nich wirklich immer 47% Steuern sein, wie der Kollege @ApexOne hier mal beispielhaft vorrechnete. ;)

kuno


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 01:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du zahlst deine Haushaltshilfe weiter (hoffentlich nicht schwarz☝️), und lenkst jetzt mal nicht weiter ab.
Oder ich heirate sie und kriege 160.000$.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schlussfolgerung --> wenn du gegen die Vermögenssteuer bist, bist du gegen das Sozialstaatsprinzip.
Ich bin gegen die Vermögenssteuer - ungerecht, bestraft Leistung, lässt sich nicht erfassen, vergrößert die Sozialmatte und Zahl der Empfänger.

Hier aus deinem Wiki Link (wieso unterschlägst Du das, Argumente aus?):
Also euch beiden finde ich schon bißchen drollig!
Echt jetzt, aber positiv gemeint.
Wenn man euch in eine Tonne stecken würde ist das praktisch wie eine Atombombe!
😁


melden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 04:29
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und so ein Milliardär zahlt auch wirklich brav die vollen 47 %, kann sich nicht legal bissel ärmer rechnen?
Wie denn? Glaubst Du der kann als Beleg für die Senkungen die Behauptungen auf Allmy schicken?
Aber deine Frage genau zu beantworten: auch wenn er nachweisst dass er ärmer ist, zahlt er auf Gewinne immer noch die gleiche Steuer, er kann sich nicht ärmer rechnen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:schade, da wurde nämlich aufgezeigt, was alles so möglich ist.
Bei Leuten die Einkommen mit Vermögen verwechseln und wild Steuer auf Gewinne mit Steuern auf Brutto vermischen...tja, lohnt sich echt nicht.
Ich ergänze sogar, um vergleichen zu können:
Bei Gewinne aus Kapitalanlagen zahlt der Milliardär trotzdem mehr Steuern in % als die Reinigungskraft oder Lehrer - es wird zwar pauschal mit 25 % (Abgeltungsteuer) plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer-> 26,375 % besteuert, aber wenn die 3 bei der Steuererklärung die Günstigerprüfung (Anlage KAP) beantragen...wird mit dem persönlichen Steuersatz gerechnet und die Reinigungskraft und der Lehrer zahlen weniger (Steuersätze s.o.)

!Für den Milliardär in diesem Beispiel ändert sich nichts. Die Freibeträge von 1000€ wirken in der Rechnung sogar stärker zugunsten der anderen 2.

Folgt:
Bei Einkommen aus Erwerbstätigkeit, zahlt der Milliardär mehr.
Bei Einkommen aus Kapitalanlagen, zahlt der Milliardär mehr.
Ich bin bereit mit den Beteiligten aus dem Video das zu klären.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Kommt halt drauf an, woraus sich die Kapitalrendite zusammensetzt. Wenn unser Beispielmilliardär sein Geld zB. in Aktienfonds hat, die schütten 2% aus und machen nochmal 5% Kursgewinn, dann zahlt dieser Milliardär 3.692.500€, wenn ich mich nich verrechnet habe und der nich verkauft, was dann tatsächlich 18,46% des ausgeschütteten Gewinns bzw. 0,369% des investierten Kapitals sind.
Ich verstehe die Rechnung Gewinn gegen die eingesetzte Summe nicht, man zahlt auf Gewinne, aber gut:
Wenn die Reinigungskraft und der Lehrer bis 50.000 anlegen und die Fonds 2% ausschütten -> zahlen diese zwei 0 Euro Steuer drauf....immer noch weniger als der Milliardär.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wenn die Gewinne aus Gold oder Bitcoin Spekulationen resultierten, beträgt die Steuerlast sogar 0,00%, sofern das Spekulationsobjekt länger als ein Jahr gehalten wurden.
Und diese Regelung gilt für alle 3 -> somit nicht mal hier zahlen die 2 mehr als der Milliardär.
Tätigen diese 3 eine Transaktion unter der Haltefrist von einem Jahr, gelten der Freibetrag von 1000€ und die persönlichen Einkommenssteuersätze, somit beim Milliardär die 47% (Anlage SO) * Achtung - bei Bitcoin zählt auch die Bezahlung damit als Verkauf.

Zusatzbeispiel zum Thema "Arbeit wird mehr besteuert als Vermögen" - ich nehme Dieter Schwarz (Lidl&Kauflaund), reichster Deutscher, wohnt in Heilbron, Alleininhaber der Schwarzgruppe, letzter bekannter Jahresumsatz 175Mrd. und letzter bekannter Gewinn 3,4Mrd.
Zählen wir wir zusammen was die Firma Steuern zahlt und er, es ist so auch bei Aktionäre..wir bemühen hier die KI (ChatGPT).

Prompt:
wieviel Steuern zahlt eine Firma in Heilbronn bei einem Gewinn von 3,4 Mrd und wieviel Steuern zahlt der Alleininhaber wenn er sich den Gewinn auszahlt, lebt auch in Heilbronn?
• Gewinn Firma: 3,4 Mrd. €
• Steuern Firma (≈30,5 %): ~1,04 Mrd. €
• Nach Steuern übrig: ~2,36 Mrd. €

Wenn alles ausgeschüttet wird:
• Steuern privat (≈26,4 %): ~0,62 Mrd. €



👉 Ergebnis:
• Beim Eigentümer: ~1,74 Mrd. €
• Gesamtsteuer: ~1,66 Mrd. €
• Effektiv: ≈49 % Steuerbelastung
So...was zahlen die Reinigungskraft und der Lehrer nochmal?


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 04:51
@Optimist

Nachtrag zum Auslöser des Spiegel Videos, Gabriel Zucman:
Gabriel Zucman (2013)
Gabriel Zucman (* 30. Oktober 1986 in Paris) ist ein französischer Wirtschaftswissenschaftler, der seit 2019 Associate Professor an der University of California, Berkeley ist.[1] Gabriel Zucman wurde Juni 2021 Direktor der EU-Steuerbeobachtungsstelle (EU Tax Observatory).
Quelle: Wikipedia: Gabriel Zucman

Ich konnte keine Schrift von ihm finden zu der Besteuerung in Deutschland, somit zähle ich das zu der phantasievollen Umdeutung durch Spiegel Redakteure, wahrscheinlich zusammen halluziniert aus solchen Schriften:
Übersetzung mit ChatGPT:
Heute zahlen Milliardäre laut Zucman nur etwa 0,2 % ihres Vermögens an Steuern, weil sie ihr Vermögen oft so strukturieren, dass steuerpflichtiges Einkommen minimiert wird – etwa durch Kontrolle über Unternehmensdividenden, das Hinauszögern von Kapitalgewinnen und die Nutzung von Holdingstrukturen sowie weitere Methoden.

Der vorgeschlagene 2 %-Steuersatz sei eine moderate Maßnahme, argumentiert er, und würde lediglich sicherstellen, dass Milliardäre – etwa 3.000 Familien weltweit – mindestens eine ebenso hohe effektive Steuerlast tragen wie die Mittelschicht.

„Zum ersten Mal seit Jahrzehnten“, so führt er weiter aus, „würden Milliardäre mindestens den gleichen effektiven Steuersatz zahlen wie Krankenschwestern, Lehrer oder Sekretärinnen. Damit würde eine Situation beendet, in der in vielen Ländern die Allerreichsten weniger zahlen als die Mittelschicht. Es ist eine bescheidene, pragmatische Reform, aber sie würde einen großen Unterschied für unsere Demokratien und den gesellschaftlichen Zusammenhalt machen.“
Original:
Today, billionaires pay only about 0.2% of their wealth in taxes, says Zucman, because they often structure their wealth to minimize taxable income through control over corporate dividends, delaying capital gains and using holding company structures, among other methods. The 2% tax rate proposal is a modest one, he argues, and would merely ensure that billionaires, comprising about 3,000 families around the world, pay at least as high an effective tax rate as those in the middle class.

“For the first time in decades,” he continues, “billionaires would pay at least the same effective tax rate as nurses, teachers or secretaries, ending a situation where, in many countries, the very richest pay less than the middle class. It’s a modest, pragmatic reform, but it would make a big difference for our democracies and social cohesion.”
Quelle: https://news.berkeley.edu/2025/07/25/berkeley-talks-gabriel-zucman-billionaire-tax/


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 08:33
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich verstehe die Rechnung Gewinn gegen die eingesetzte Summe nicht, man zahlt auf Gewinne, aber gut:
Wenn die Reinigungskraft und der Lehrer bis 50.000 anlegen und die Fonds 2% ausschütten -> zahlen diese zwei 0 Euro Steuer drauf....immer noch weniger als der Milliardär.
Stimmt natürlich. Das eigentliche Problem für mich is nur, dass Einkommen und Konsum in Deutschland sehr stark besteuert werden, während Vermögen so gut wie gar nich besteuert wird. Dies führt dazu, dass große Vermögen immer größer werden und so auch die Schere zwischen Arm und reich immer weiter auseinander geht. Das sollte imho geändert werden, am besten dafür geeignet dafür sind Vermögens- und Erbschaftssteuern.

kuno


2x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 08:40
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du hast immer nocht nicht geschrieben wie das Steuergeld die Beute verteilt werden soll.
Weshalb sollte ich denn auch den zweiten oder dritten Schritt vor dem ersten machen? Das einzig interessante an Deiner überflüssigen Frage war mal wieder eine kriegerische Formulierung. Beute machen ... denk' mal drüber nach, wer über die letzen Jahrhunderte Arbeiter*inner und die Natur ausgebeutet hat, so dass weder die Mehrheit der Gesellschaft noch die Natur sich davon erholen konnten. Menschen im Niedriglohnsektor haben erst Recht kaum eine Chance für den Aufbau von Vermögen. Wenn die Natur bis zu einem bestimmten Punkt zerstört ist, ist es auch nicht reversibel. Aber was interessiert es denn den Kriegstreibenden, was mit den Anderen ist? Gar nix!
Unter anderem ist es auch deshalb wichtig, endlich von den Dominanzsystemen abzurücken, und in ein partnerschaftliches System zu gelangen, welches das Gemeinwohl an erste Stelle setzt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Diese 1% Leute zahlen zahlten 50% der Einkommenssteuer ;)
Und du findest es zum Augenzwinkern, dass Geld in Kaliforniens Gesellschaft abgezogen wurde, weil diese unsozialen raffgierigen Moneymaker sich dort verstecken, wo sie derzeit noch weniger Steuern bezahlen müssen? Iwann ist es auch mit dem Geld-Nomadentum vorbei, weil alle Länder Vermögenssteuer etc. erheben werden. Der Weg zum Mond steht dann natürlich frei ---> gute Reise :merle: Mr. ApexOne!
Wir haben uns entschieden, im Silicon Valley zu leben, und welche Steuern auch immer sie erheben möchten, soll es so sein.« Über einen Wegzug habe er nicht ein einziges Mal nachgedacht.
Beste Aussage ever :Y: Unser gemeinsamer Freund und Erzkapitalist Mr. Huang macht allen vor, wie es richtig geht.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:FB: wie hoch ist ihr Vermögen?
ApexOne: 1 Euro.
Jo. Und spätestens an dieser Stelle kannste dann wieder durch das Loch gehen, das der Maurer gelassen hat. Häng' dich halt gerne an dem Wort "Befragung" auf. Nur: wie ermittelt man denn Daten? U.A. durch Befragungen. Und wie zieht man Steuern ein, durch Angabe von Daten. Und wenn die Angaben sich als falsch oder getürkt herausstellen sollten, dann ---> Knast :merle: gute Reise, Mr. ApexOne!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung / Wilhelm Busch©
Es geht Dir, Moritz, ja ganz offensichtlich nicht unter die Schädeldecke, dass es Menschen gibt, die nicht den Neidfaktor an erster Stelle haben, sondern das Teilen, um den sozialen Frieden zu erhalten. Mag ja sein, dass Neid dein Thema ist, aber es gilt halt nicht für alle.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hälst Du das für eine schlechte Anekdote? Dann lies Dir das durch, das war die Einführung der neuen Grundstücks- und Immobilienbewertungen für die neue Grundsteuer, 9,9 Millionen Einsprüche, unerledigt war 8,6 Millionen :D :
Was du mal wieder luschtig findest. Manche Dinge brauchen halt ihre Zeit, um umgesetzt werden zu können. Ggf. brauchen sie auch Nachbesserungen. So what. Das sind demokratische Prozesse.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Selten so eindummes Video gesehen, schon die Einleitung verursacht Kopfweh, sinngemäß:
Das war nicht das Video, du warst gestern scheinbar hyperaktiv. Da hapert es dann auch leider mal mit der Konzentration, dem Fokus halten. Aber man kann dir helfen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Milliardäre zahlen weniger Steuern als Lehrer und Reinigungskräfte, gerade mal 0,3% ihres Vermögens. Man stelle sich vor man zahlt nur 0,3% vom Brutto
Die Betonung, Moritz, liegt bei "MAN STELLE SICH MAL VOR". Phantasie ... you know! Oder auch Vorstellungskraft, wenn's so verständlicher sein sollte. Du hast dich hier gestern wie ein Brummkreisel um Phantasien gedreht. Kannste gerne machen, aber wundere dich halt nicht über deine Kopfschmerzen. Und dämliche yt-Kommies abzuschreiben macht auch nicht wirklich schlauer.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich konnte keine Schrift von ihm finden zu der Besteuerung in Deutschland, somit zähle ich das zu der phantasievollen Umdeutung durch Spiegel Redakteure, wahrscheinlich zusammen halluziniert aus solchen Schriften:
Wer suchet, der findet. Gabriel Zucmann ist z.B. Autor bei deinem Lieblingsmagazin Surplus :) Seine Artikel stehen dort nur hinter einer Paywall. Aber hier aus einem Teaser
Sie sprechen sich für eine Umverteilung aus, bei der Milliardäre Geld an den Staat abgeben, aber nicht das Kapital an sich umverteilt wird. Was ist Ihr Ansatz?
Beispielsweise geben viele Milliardäre an, dass sie nur ein geringes oder gar kein steuerpflichtiges Einkommen haben. In diesem Fall könnten Steuern über Aktien ihrer Unternehmen gezahlt werden. Im Laufe der Zeit könnte so etwas wie ein Staatsfonds entstehen, wobei die Regierung Anteilseigner bestimmter Unternehmen würde. Das ist bereits in vielen Ländern der Fall. Diese Idee ist also keineswegs revolutionär. Sie würde lediglich eine progressive Vermögenssteuer ergänzen.
https://www.surplusmagazin.de/ki-vermogen-obergrenze-vermogenssteuer-zucman/

Hier ein interview mit ihm, aus dem sich nach meinem Verständnis ergibt, dass er gar nicht nationale sondern internationale Lösungen (EU) präferiert.
Nun setzt sie das Gutachten noch stärker unter Druck. Würde sich die OECD auf den europäisch-amerikanischen Vorschlag verständigen, so haben Zucman und seine Kollegen errechnet, könnten die EU-Länder knapp 50 Milliarden Euro zusätzlich einnehmen. In Deutschland würde sich das Plus auf knapp sechs Milliarden Euro belaufen. Frankreich könnte knapp vier Milliarden Euro zusätzlich kassieren, Italien gut drei Milliarden Euro. Noch größer wäre der Gewinn, wenn sich der ursprünglich von den USA geforderte Satz von 21 Prozent durchsetzen würde. Das, so geht aus der Studie hervor, würde den EU-Ländern einen Einnahmenzuwachs von rund hundert Milliarden Euro bescheren.
Auf die Zustimmung der Niedrigsteuerländer sollte die Staatengemeinschaft dabei nicht warten, so argumentieren die Gutachter. Sollte es zu keiner OECD-Einigung kommen, könnte die EU eine eigene Mindeststeuer festlegen und von ihren Multis eintreiben. Bei einem Satz von 25 Prozent, der noch immer deutlich unter dem heutigen deutschen Wert von rund dreißig Prozent liegen würde, würden den EU-Staaten knapp 170 Milliarden Euro zusätzlich zufließen. Weitere 30 Milliarden Euro kämen hinzu, wenn der Staatenbund das Prinzip auch auf außereuropäische Konzerne übertragen würde.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/gabriel-zucman-nichts-sollte-uns-abhalten-konzerngewinne-hoeher-zu-besteuern-a-545c4b9c-f432-4d14-9b0a-96ab227b5981


TAX THE RICH 💰


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 09:54
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Stimmt natürlich. Das eigentliche Problem für mich is nur, dass Einkommen und Konsum in Deutschland sehr stark besteuert werden, während Vermögen so gut wie gar nich besteuert wird.
Das stimmt so nicht. Vermögen kommt ja irgendwo her, und selbstverständlich musste es vorher versteuert werden. Und daraus resultierende Kapitalerträge werden im Schnitt höher versteuert als Einkommen und Konsum. Der durchschnittliche prognostizierte Einkommenssteuersatz für 2026 liegt bei 23,6 %, während Kapitalerträge mit pauschal etwa 26,5 % besteuert werden.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Dies führt dazu, dass große Vermögen immer größer werden und so auch die Schere zwischen Arm und reich immer weiter auseinander geht.
Auch kleine Vermögen würden immer größer werden, wenn man dann halt die Mittel hat, was anzusparen. Die Mittellosigkeit einiger Bürger hat direkt weder der große Sparer noch der kleine Sparer zu verantworten.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das sollte imho geändert werden, am besten dafür geeignet dafür sind Vermögens- und Erbschaftssteuern.
Den Reichen nehmen und der ärmsten Sau geben? Sie bleibt trotzdem die ärmste Sau im Lande und der Konsummarkt wird sich weiter daran orientieren. Das hat noch nie funktioniert. Kein Land, was Vermögenssteuer kassiert, ist aufgrund dessen gerechter oder reicher geworden. Sie kassieren es, weil sie beides schon sind und sich leisten können.


2x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 10:14
Zitat von ToxidToxid schrieb:Kein Land, was Vermögenssteuer kassiert, ist aufgrund dessen gerechter oder reicher geworden.
Lese und nehme ich anders wahr, wie bspw. hieraus:
Der Schweizer Vermögensteuer trägt knapp 7 Prozent zum Steueraufkommen bei, ein weiteres Prozent entfällt auf die kantonalen Erbschaftsteuern. Im Vergleich dazu erzielt die deutsche Erbschaftsteuer als einzig verbliebene “echte” Vermögensteuer lediglich einen Anteil von 1 Prozent am Gesamt­aufkommen und in Österreich bleiben Vermögen und Erbschaften gänzlich unbesteuert. Würde Deutschland dem Schweizer Beispiel folgen und Vermögensteuern auf dem dortigen Niveau erheben, entspräche das jährlichen Einnahmen von 73 Milliarden Euro (Oxfam Deutschland, Netzwerk Steuergerechtigkeit, Momentum Institut 2024(Öffnet in einem neuen Fenster)).
Fazit: Eine Frage des politischen Willens

Die Schweiz zeigt also: Entgegen weit verbreiteter Mythen ist eine Vermögensteuer nicht nur machbar, sie kann auch einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und zur nachhaltigen Finanzierung des Gemeinwohls leisten.
Mit Blick auf Deutschland bleibt daher festzuhalten: Die Wiedereinführung der Vermögensteuer ist keine Frage der prinzipiellen Umsetzbarkeit, sondern vor allem eine des politischen Willens.
https://www.wsi.de/de/blog-17857-vermoegensteuer-geht-die-schweiz-widerlegt-den-mythos-vom-unmoeglichen-68853.htm


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 10:22
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Lese und nehme ich anders wahr, wie bspw. hieraus:
Aufgrund der Vermögenssteuer geht es der Schweiz wirtschaftlich besser? Oder können sie es sich aufgrund der besseren wirtschaftlichen Ausgangslage einfach eher leisten, Vermögenssteuer zu kassieren? Das wird aus dem Link eben nicht ganz klar.

Es könnte bei einem wirtschaftlich leicht angeschlagenem Land, wie wir es gerade sind einen gegenteiligen Effekt auslösen, nämlich dass bei uns ansässige Firmen lieber in Länder investieren, die zwar Vermögenssteuern kassieren (nicht zwingend) aber deren Perspektive für die Zukunft einfach besser ist.

Davon mal ab, gibt es im Gegenzug genug Länder ohne Vermögenssteuer, die auf der Einnahmenseite kein Steuerproblem haben. Also ist der Vergleich zwischen einem Land mit und einem Land ohne Vermögenssteuer nur ein kleiner Ausschnitt der Realität und taugt nicht als Argument einfach noch eine weitere Quelle zu rechtfertigen, den Bürger noch weiter abzukassieren.


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 10:32
@mitH2CO3

Kleiner Nachtrag: Die Abgabenlast für den einzelnen Bürger ist in der Schweiz generell sehr niedrig, liegt so bei 20-30 %. Wenn bei uns eine Vermögenssteuer kommen sollte, die im Zuge dessen eine signifikante Abgabenentlastung für ALLE Bürger vorsieht, dann würde wohl jeder wohlhabende Kapitalist jubeln (und alle anderen wohl auch). Aber seien wir mal ehrlich, bei uns würde einfach nur eine weitere Steuerquelle entstehen, sonst nichts.


melden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 10:37
@Toxid
Zitat von ToxidToxid schrieb:den Bürger noch weiter abzukassieren.
Ich wollte auf den zuvor angesprochenen Gerechtigkeitsaspekt eingehen, und nicht darauf, den Bürger abzukassieren, bzw. wie Du gerade ergänzt hast, ALLE zu belasten. Nein, mir geht es derzeit viel mehr um die Vermögensbesteuerung der Superreichen. Die ungleiche Vermögensverteilung macht es in D nämlich dringend notwendig zu handeln, um den sozialen Frieden zu wahren. Hierfür eignen sich als Instrumente eine Erbschaftssteuerreform sowie die Wiederbelebung der Vermögenssteuer.


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 10:45
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nein, mir geht es derzeit viel mehr um die Vermögensbesteuerung der Superreichen. Die ungleiche Vermögensverteilung macht es in D nämlich dringend notwendig, zu handeln, um den sozialen Frieden zu wahren.
Warum gönnt man den Superreichen nicht seinen Reichtum, ich weiß nicht, was es da für einen sozialen Frieden zu wahren gibt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hierfür eignen sich als Instrumente eine Erbschaftssteuerreform sowie die Wiederbelebung der Vermögenssteuer.
Grundsätzlich ja, bringt bloß nichts, wenn es keine positiven Folgen bei anderen Abgaben hat. Und so würde es Stand jetzt kommen, es befeuert eher die Flucht in seichtere Gewässer.

Mich würde mal interessieren, wie viele Vermögenssteuern sagen wir mal ab einer Grenze von 10 Millionen+ rauskommen würden bei 1 % Versteuerung. Wenn durch diese Summe, die Sozialabgaben signifikant gesenkt werden könnten, entlastet das ja auch wieder auf Arbeitnehmerseite und bei den Arbeitgeberanteilen, also ALLE gleichermaßen. Leider fehlen mir dazu viele Faktoren, um das zu überschlagen. Wahrscheinlich reicht es aber nicht mal, um die Bezuschussung der Kassen zu decken.


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 11:08
Zitat von ToxidToxid schrieb:Warum gönnt man den Superreichen nicht seinen Reichtum, ich weiß nicht, was es da für einen sozialen Frieden zu wahren gibt.
Der Reichtum der Superreichen kann Demokratien gefährden, weil sie mit ihrem Vermögen eine MACHT erlangen können, die sie in ihren Interessensbereichen auch gnadenlos nutzen (--> Lobbyarbeit).

Nach meinem Verständnis wächst das riesige Kapital, über welches sie verfügen auch exponentiell an.
Auch hierzulande ist die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre laut Oxfam im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, und zwar um ein Drittel auf nun 172. Damit habe Deutschland die viertmeisten Milliardäre weltweit. Ihr Gesamtvermögen habe inflationsbereinigt ebenfalls um rund 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar zugenommen.
Insgesamt, so rechnet Oxfam, verdiene ein deutscher Milliardär in weniger als anderthalb Stunden das durchschnittliche Jahreseinkommen in Deutschland. Die Entwicklungsorganisation warnt, die große Lücke zwischen Arm und Reich sei auch hier „ein idealer Nährboden für antidemokratische Kräfte“. Dem müsse die Bundesregierung mit höheren Steuern für die Reichsten entgegensteuern, forderte Oxfam. Zuletzt hatte die SPD eine höhere Steuer auf Erbschaften in Millionenhöhe vorgeschlagen, die Union lehnt das aber ab.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/oxfam-bericht-vermoegen-von-milliardaeren-steigt-2025-auf-rekordhoch/100192658.html

Es soll so reiche Menschen geben, die sogar auf Staaten Einfluss nehmen können (--> USA). Und daraum geht es. Ich kenne mich in diesen Dimensionen nicht aus, aber 100 Millionen sollen von mir aus jedem gegönnt sein, die es sich verdient haben. Nur dann wird es iwann zu viel, weil gefährlich für Staaten und/oder Demokratie. Deshalb schreib' ich ja hier überhaupt mit: es geht um diese Kapitalismushölle, die ihren Schlund genau an der Stelle aufreisst.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Grundsätzlich ja, bringt bloß nichts, wenn es keine positiven Folgen bei anderen Abgaben hat. Und so würde es Stand jetzt kommen, es befeuert eher die Flucht in seichtere Gewässer.
Dazu gibt es dann aber auch andere Meinungen. In Dänemark z.B. hauen die Superreichen, trotz hoher Besteuerung, auch nicht ab. Es geht um Wertefragen, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft etc. Ich denke, es braucht sowas wie eine neue/andere/sozialere Art des Miteinanders, auch mit unserem Staat. Wir Bürger leben hier, und sollten uns die Frage stellen: was macht unsere Lebensqualität aus, wie wollen wir leben? Fast Alles was der Mensch erschaffen hat, ist wandelbar. Auch ein entfesseltes kapitalistisches System sollte daher zu einem fürsorglichen und sozialen System transformieren lassen :) Ist halt die Frage was man wirklich will, und wohin man dann schlussendlich sein Kreuz setzt.


1x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 12:06
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der Reichtum der Superreichen kann Demokratien gefährden, weil sie mit ihrem Vermögen eine MACHT erlangen können, die sie in ihren Interessensbereichen auch gnadenlos nutzen (--> Lobbyarbeit).
Lobbyismus ist ein wichtiger Bestandteil jeder Demokratie. Ohne diese hätten juristische Personen, Vereine, Verbände oder NGOs überhaupt keine Möglichkeiten, ihre Interessen zu vertreten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es soll so reiche Menschen geben, die sogar auf Staaten Einfluss nehmen können (--> USA).
Ja, ist hier nicht anders, so ist das nun mal. Konzerne unterstützen nun mal gerne Parteien, die ihre Interessen vertreten. Das ist alles legitime Demokratie.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich kenne mich in diesen Dimensionen nicht aus, aber 100 Millionen sollen von mir aus jedem gegönnt sein, die es sich verdient haben.
Schaue dir gerne die Liste, der reichsten Menschen in Deutschland an? Meinst du, von denen hat einer deine gönnerhaften 100 Millionen einfach so auf dem Konto? Deren Reichtum setzt sich durch die Anteile an ihren erfolgreichen Firmen zusammen und man kann ja wohl schlecht erfolgreiche Firmen enteignen, sobald sie diese Summe überschreiten. Geht so ein Big Player pleite, dann sind die Gesellschafter mit Sicherheit immer noch gut versorgt, aber 99 % ihres imaginären Vermögens sind dann weg und sie tauchen in keiner Liste irgendwelcher Superreichen auf.

Du wirst immer mächtige Firmen haben, die super erfolgreich sind, und deren Gesellschafter als Synonym für sie als Superreiche herhalten. Aber die wird es immer geben und natürlich kann man diese Firmen auch richtig besteuern, immerhin profitieren sie vom Markt. Aber sie sind häufig auch für den Wohlstand im Land verantwortlich und zahlen die Zeche zu großen Teilen und sorgen für die meisten Arbeitsverhältnisse.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Dazu gibt es dann aber auch andere Meinungen. In Dänemark z.B. hauen die Superreichen, trotz hoher Besteuerung, auch nicht ab.
Die Abgabenlast in Dänemark ist für Unternehmen sehr überschaubar, sie haben zwar hohe Lohnkosten aber wenige Steuern, eine Vermögenssteuer gibt es auch nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Auch ein entfesseltes kapitalistisches System sollte daher zu einem fürsorglichen und sozialen System transformieren lassen
Unser kapitalistisches System krankt an jeder Ecke, wenn es denn mal entfesselt wäre, dann können wir uns Gedanken machen, wie wir den Wohlstand gerecht verteilen. Aber derzeit sieht es wohl kaum so aus, als wenn wir noch irgendjemanden so tief in die Tasche greifen könnten um so eine Transformation zu bezahlen.


melden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 17:47
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:dass große Vermögen immer größer werden und so auch die Schere zwischen Arm und reich immer weiter auseinander geht. Das sollte imho geändert werden, am besten dafür geeignet dafür sind Vermögens- und Erbschaftssteuern.
Ok - aber warum nur oben eingreifen? Wann forderst Du dan untere Schneidblatt zum Handeln auf? Warum macht keiner der zum Mindestlohn eine Ausbildung berufsbegleitend? Wann wird anstatt drei Mallorca Flüge die Summe von einem angelegt? Muss es jedes Jahr ein Iphone 17 bzw aktuell sein?
Rauchen ist auch teuer! Was ist mit Selbständigkeit - leichter kann man nicht Bonse werden?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:denk' mal drüber nach, wer über die letzen Jahrhunderte Arbeiter*inner und die Natur ausgebeutet hat, so dass weder die Mehrheit der Gesellschaft noch die Natur sich davon erholen konnten.
Wenn ich mir die Jahrhunderte anschaue, kommt immer der Staat am Schlechtesten weg.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Menschen im Niedriglohnsektor haben erst Recht kaum eine Chance für den Aufbau von Vermögen.
Quatsch - was ist wahrscheinlicher, rate mal?! Von Millionär zum Milliardär oder vom Niedriglöhner zum Millionär?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und du findest es zum Augenzwinkern, dass Geld in Kaliforniens Gesellschaft abgezogen wurde, weil diese unsozialen raffgierigen Moneymaker sich dort verstecken, wo sie derzeit noch weniger Steuern bezahlen müssen? Iwann ist es auch mit dem Geld-Nomadentum vorbei, weil alle Länder Vermögenssteuer etc. erheben werden.
Wer also sein Vermögen legal schützt ist also raffgieren, wer andere enteignen will aber ein Gerechtigkeitskämpfer ;D
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:TAX THE RICH 💰
Gute Nachrichten! Findet schon statt! In allen normalen Länder zahlen Gutverdiener und Vermögende den größten Anteil der Steuern.


Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb am 21.03.2026:Der Kim schon wieder
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb am 21.03.2026:sechs, setzen, Eselsohren auf
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb am 14.03.2026:Du Kimmi Du
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und spätestens an dieser Stelle kannste dann wieder durch das Loch gehen, das der Maurer gelassen hat.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es geht Dir, Moritz, ja ganz offensichtlich nicht unter die Schädeldecke
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:du warst gestern scheinbar hyperaktiv.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Betonung, Moritz
Ist Dir das nicht peinlich?


4x zitiertmelden

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.03.2026 um 18:31
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok - aber warum nur oben eingreifen? Wann forderst Du dan untere Schneidblatt zum Handeln auf? Warum macht keiner der zum Mindestlohn eine Ausbildung berufsbegleitend? Wann wird anstatt drei Mallorca Flüge die Summe von einem angelegt? Muss es jedes Jahr ein Iphone 17 bzw aktuell sein?
Rauchen ist auch teuer! Was ist mit Selbständigkeit - leichter kann man nicht Bonse werden?
dem kann ich nur vorbehaltlos zustimmen.
Ich persönlich hätte nichts gegen eine moderate Steuer für irgendwelche Vermögen einzuwenden aber dann sollte (oder besser muss)man auch dieses völlig kaputte Sozialsystem reformieren.
Einfach nur oben wegnehmen und leistungsunabhängig nach unten verteilen wäre fatal.
So bekämpft man bspw. keinen Fachkräftmangel sondern verschärft ihn noch.

Die Meinung dass man so übrigens den sozialen Frieden wahrt ist nahezu absurd.

Unsere Politik muss die Bürger wieder prägen und sie nicht mit Transferleistungen und Geschenken bei Laune halten.


melden