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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.390 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 06:40
Zitat von SabresSabres schrieb:Wir haben etwas über 20 Millionen Rentner in Deutschland. Wenn jeder Rentner nur 500€ pro Monat ausgibt, liegen wir bei ca. 10 Milliarden € pro Monat. Sagen wir einmal 20% Mehrwertsteuer kommen wir alleine schon auf 2 Milliarden an Mwst die fehlen würden, wenn diese Gruppe geschlossen ins Ausland auswandern würde und das würde dem Staat Dl schon sehr weh tun.
Halt, halt - da glaubst Du nicht wie erfinderisch der Staat beim Abzocken ist - der würde sofort die "schädliche Verwendung" aktivieren und die Renten vor der Zahlung im Ausland zusätzlich besteuern.
Das gab es vor der EU Freizügigkeit und DBA (Doppelbesteuerungsabkommen)- das war ein Chaos und eine Ausnehmen ohne Gleichen, da wurde sogar nach Staatszugehörigkeit anders entschieden, nicht dass die bösen Gastarbeiter nach geleisteter Arbeit zurück in die Heimat wertvolle DM mitnehmen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Jemand schlug vor, zunächst mal eine Vermögenssteuer mit 0% einzuführen. Mit der Intention, das Vermögen der Überreichen auf dieser Grundlage wenigstens erst mal erfassen zu können ;)
Gute Idee, ich würde das Verfahren StaSiV 2 nennen (Statistische Sicherung der Vermögenswerte 2.0)
Und nicht vergessen, Transparenz! das Ergebnis der StaSiV open source machen, es war schon immer interessant zu wissen dass Oma Erna, Wohnhaft in, 80.000€ bar daheim hat. Da kann der Enkel sie richtig schützen.

Ach so - Vorschlag! falls einer auf die Idee kommt nur Bargeld zu nutzen und daheim zu horten, durch richtiges Monitoring der Bankkonten kann man schon drauf kommen, Beispiel:
Hat 2.000 Einkommen, hebt 1000 in der Summe monatlich ab, außer Miete und Strom zahlt er nichts mit Karte, Vergleichspersonen aus der Umgebung mit ähnlichen Einkommen geben mit Karte X Euro monatlich aus. Folgt, der Deliquent legt monatlich 200€ zur Seite in Bar - nach 12 Monaten würde ich eine Hausdurchsuchung der Finanzbehörden empfehlen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 08:19
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:er Deliquent legt monatlich 200€ zur Seite in Bar - nach 12 Monaten würde ich eine Hausdurchsuchung der Finanzbehörden empfehlen.
Gibt es Bankenzwang in Deutschland oder in Rumänien oder Europa, oder warum darf man kein Bargeld zu Hause haben?

Hast Du dazu Quellen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 09:57
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Logisch, wenn man nach oben schaut, ist es immer eine Neiddebatte und wenn man nach unten tritt, dann ist es kein Neid, dann ist es Gerechtigkeit.

Wenn man reiche Menschen kritisiert und selber kein Geld hat, ist man neidisch, wenn man Geld hat und reiche Menschen kritisiert, dann ist man doppelmoralisch. Egal wie man es macht, es ist immer falsch.
Eigentlich is es eher ein Argument Ersatz. Wenn man inhaltlich nichts entgegnen kann, unterstellt man einfach Neid oder etwas ähnlich negativ Besetztes und schon is man fein raus.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 10:59
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:Gibt es Bankenzwang in Deutschland
Nein, daher braucht es auch keine Quelle.
Aber versuch mal deinen Lohn, Rente oder Grundsicherung cash zu bekommen. Des Weiteren plant doch die Eu weitere Einschränkungen bei Barzahlungen, das müsstest Du doch als Transparenzfan auch wissen.
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:oder warum darf man kein Bargeld zu Hause haben?
In dieser Diskussion ging es darum WIEVIEL Du hast, nicht ob Du darfst, das darfst Du - und müsstest es bei der Vermögenserfassung angeben. Du willst doch Transparenz, oder doch nicht?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:18
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:nach 12 Monaten würde ich eine Hausdurchsuchung der Finanzbehörden empfehlen.
:D Eigentlich war ja die Rede von den Überreichen, aber so oder so
Ressourcenmangel und Personalnot: Die Steuerfahndung und die Betriebsprüfung sind oft unterbesetzt. Berichte des Bundesrechnungshofes weisen regelmäßig darauf hin, dass zu wenig Personal und fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten die Effektivität der Finanzämter mindern. In zehn Jahren ist die Zahl der Betriebsprüfer beispielsweise um rund 10 Prozent gesunken.
Googel KI

Wie kann das sein? Ich begreife das nicht. Jährlich 172 Milliarden Euro steuerliche Ausfälle wegen Steuerhinterziehung. Dafür müßten doch mit Fleiss scharenweise Menschen zu Steuerfahnder*innen ausgebildet werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:27
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Eigentlich war ja die Rede von den Überreichen, aber so oder so
Und woher weisst Du dass es Überreiche sind - man muss schon alles überwachen und auf Plausabilität prüfen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie kann das sein? Ich begreife das nicht. Jährlich 172 Milliarden Euro steuerliche Ausfälle wegen Steuerhinterziehung. Dafür müßten doch mit Fleiss scharenweise Menschen zu Steuerfahnder*innen ausgebildet werden.
Cool, wir haben eine neue Summe.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:27
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie kann das sein? Ich begreife das nicht. Jährlich 172 Milliarden Euro steuerliche Ausfälle wegen Steuerhinterziehung. Dafür müßten doch mit Fleiss scharenweise Menschen zu Steuerfahnder*innen ausgebildet werden.
Die Schattenwirtschaft und damit die KMU (Klein- und Mittelunternehmen) sowie kriminelle Organisationen dominieren hier, nicht die Überreichen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Cool, wir haben eine neue Summe.
Jetzt stellt dich halt mal nicht wegen einem Zahlendreher so an, habe ja nicht 721 geschrieben. Korrekt ist 127 Milliarden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:32
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Korrekt ist 127 Milliarden.
Ich meinte die 100Mrd...mal die 200Mrd....aber letztendlich egal: ich denke der Großteil ist in dem Bereich wo sich die Leute einfach nicht mehr leisten können Steuern zu zahlen...deswegen hinterziehen sie...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:33
Zitat von VenomVenom schrieb:Die Schattenwirtschaft und damit die KMU (Klein- und Mittelunternehmen) sowie kriminelle Organisationen dominieren hier, nicht die Überreichen.
Das lese ich hier aber ganz anders:
Den höchsten Anteil an der Steuerhinterziehung (gemessen in Euro) verursachen laut Expertenanalysen Menschen mit sehr hohen Einkommen sowie große Unternehmen. Diese Gruppe macht Schätzungen zufolge über 70 Prozent des jährlichen Steuerbetrugs aus.

Höchste Beträge: Die stärksten Verluste für den Fiskus entstehen im Bereich der sogenannten Topverdiener und großen Konzerne, beispielsweise durch Steuerhinterziehung über Offshore-Konstruktionen

Schaden durch Reiche: Reiche Einzelpersonen halten Schätzungen zufolge Billionenbeträge in Steueroasen, die unversteuert bleiben.

Struktur des Betrugs: Während Unternehmen und sehr reiche Privatpersonen den Großteil des Schadens in Euro verursachen, entfallen etwa 20 Prozent auf kleine Unternehmen und ein weiterer Teil auf Selbstständige.

Prüfintensität: Steuerpflichtige mit einem jährlichen Einkommen von über 500.000 Euro werden besonders häufig von der Steuerfahndung geprüft.
Google KI

Sehr interessant auch der letzte Satz :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:35
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich meinte die 100Mrd...mal die 200Mrd....aber letztendlich egal: ich denke der Großteil ist in dem Bereich wo sich die Leute einfach nicht mehr leisten können Steuern zu zahlen...deswegen hinterziehen sie...
Falsch. Siehe letzter Beitrag.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:40
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Google KI
Bei mir kommt ein anderes Ergebnis raus.
Es gibt keine einzelne offizielle Statistik, die KMU (kleine und mittlere Unternehmen) pauschal als "Anführer" der Schattenwirtschaft brandmarkt. Das liegt daran, dass Schattenwirtschaft per Definition im Verborgenen stattfindet.
Allerdings stützen namhafte Experten wie **Prof. Friedrich Schneider** (Universität Linz) oder das **Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) Tübingen** die These, dass das Volumen der Schattenwirtschaft stark in Branchen konzentriert ist, die fast ausschließlich durch KMU und Einzelunternehmer geprägt sind.
Hier sind die Argumente und Quellen, warum KMU oft als das "Rückgrat" der Schattenwirtschaft gelten:
### 1. Branchenfokus (Bau, Handwerk, Gastronomie)
Untersuchungen zeigen konstant, dass über **50 % der Schwarzarbeit** in drei Sektoren stattfindet:
* Baugewerbe (inkl. Renovierungen)
* Gastronomie und Hotellerie
* Dienstleistungen (Haushaltshilfe, Pflege, Friseure)
Diese Branchen bestehen zum Großteil aus KMU. Große Industrieunternehmen haben oft Compliance-Abteilungen und automatisierte Prozesse, die klassische "Barzahlungs-Schwarzarbeit" erschweren.
### 2. Die Schneider-Studien zur Schattenwirtschaft
Friedrich Schneider veröffentlicht jährlich Schätzungen zur Schattenwirtschaft in Deutschland. Seine Analysen legen nahe:
* **Barzahlung ist der Treiber:** Da KMU viel direkter mit Endkunden (B2C) zu tun haben, ist die Gelegenheit zur Hinterziehung ("Rechnung ohne MwSt.") deutlich höher als im B2B-Geschäft von Großkonzernen.
* **Volumen:** Die Schattenwirtschaft in Deutschland wird für 2024 auf rund **480 Milliarden Euro** geschätzt. Ein massiver Teil davon entfällt auf die "Nachbarschaftshilfe" und die organisierte Schwarzarbeit im Handwerk.
### 3. Warum KMU und nicht Großkonzerne?
Es gibt eine wichtige Unterscheidung in der Art des Steuerbetrugs:
* **Großkonzerne & Superreiche:** Betreiben primär **Steuervermeidung** (legal bis Grauzone durch Offshore-Firmen). Hier fließen zwar enorme Summen, diese zählen aber technisch oft nicht zur "Schattenwirtschaft", da die Firmen existieren und gemeldet sind.
* **KMU:** Hier dominiert die **Schattenwirtschaft im klassischen Sinne** (Schwarzarbeit, Nichterfassung von Umsätzen).
### Kritische Einordnung
Obwohl KMU in der Masse das größte Volumen der *Schattenwirtschaft* ausmachen, argumentieren Kritiker oft, dass dies eine Reaktion auf hohe Lohnnebenkosten und Bürokratie sei.
* **Quelle:** Das **Institut der deutschen Wirtschaft (IW)** weist darauf hin, dass die Schattenwirtschaft oft als "Puffer" in Krisenzeiten dient, wenn die reguläre Beschäftigung zu teuer wird.
**Zusammenfassend:** Ja, wissenschaftliche Schätzungen (IAW, Schneider) identifizieren den Bereich der KMU-dominierten Branchen als den Hauptschauplatz der Schattenwirtschaft. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes KMU hinterzieht, sondern dass die strukturellen Bedingungen (Bargeld, Endkundennähe) dort die meisten Gelegenheiten bieten.
Auch Google KI

Ich habe übrigens höchstpersönlich damals beobachtet wie bei KMU hinterzogen wird.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:45
Zitat von VenomVenom schrieb:Bei mir kommt ein anderes Ergebnis raus.
🤨 ... hm ... kommt vllt. auf die Fragestellung an 🤔 Oder mein Gerät spuckt schon von alleine mir genehme Antworten aus 😁
Zitat von VenomVenom schrieb:Ich habe übrigens höchstpersönlich damals beobachtet wie bei KMU hinterzogen wird.
Es wird wohl in allen Größenordnungen hinterzogen. Aber ich glaube am meisten bei den Überreichen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:55
@Venom

vllt. haben wir ja beide etwas Recht.
Überall, wo Steuern gezahlt werden, kann betrogen werden, sagt Florian Köbler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft. Es beginne bei Arbeitnehmern, die bei Fahrten mehr Kilometer angeben und ende bei Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäften. Cum-Ex und Cum-Cum bezeichnen Methoden, bei denen Beteiligte bei Aktiengeschäften Steuern umgehen oder sich mehrfach erstatten lassen, obwohl sie diese nur einmal gezahlt haben.

Nach Schätzungen des Netzwerks Steuergerechtigkeit entfallen in Deutschland rund zwei Drittel der Steuerhinterziehung auf kleinere Fälle und rund ein Drittel auf große Fälle. Katharina Beck, finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, meint, dass zu viel über kleine Betrugsfälle gesprochen werde und dadurch die großen oft übersehen würden. Dort gehe es jedoch um viele Milliarden Euro.

Ein zentrales Thema bei Steuerhinterziehung ist der Betrug mit der Umsatzsteuer. Unternehmen zahlen sie auf erbrachte Dienstleistungen oder gelieferte Waren. Europaweit gibt es regelrechte Umsatzsteuer-Karusselle. Firmen gründen Scheinfirmen in anderen EU-Ländern und lassen sich Umsatzsteuer als Vorsteuer erstatten, ohne sie an das Finanzamt abzuführen.
https://www.deutschlandfunk.de/steuerhinterziehung-deutschland-strafverfolgung-100.html#wo-viele-steuern-hinterzogen-werden-


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:26
@mitH2CO3
Die Überreichen tun pro Kopf natürlich mehr Schaden anrichten, und dazu kommt die Steuervermeidung die im Graubereich ist. Generelle Steueroptimierung fällt natürlich nicht darunter wie zb. Vermögen mithilfe von Assets aufbauen und mit Dividenden und Kapitalerträgen deutlich weniger Steuerbelastung haben als durch Cashauszahlung alias Einkommen und das ist legitim. So würde ich auch handhaben ab einer bestimmten Größe.

Die KMU verursachen pro Kopf logischerweise deutlich weniger Schaden an, aber aufgrund dee Anzahl an Unternehmen dieser Größenordnung und wie schwerwiegend sie an der Schattenwirtschaft bzw Schwarzarbeit insbesondere gleicht sich das auch aus bzw kommt offenbar an höhere Schadenssumme.

So oder so kann und sollte man diese enorme geschätzte Summe nicht ignorieren.


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