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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.745 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:16
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:In dem Bereicht fangen alle Übersichten mit: "possible", "estimated", "suggested" an..also keine Hinweise wer das tut.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weiss ich, weil es nichts gibt.
Was willst du denn mit diesen Aussagen suggerieren?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:18
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das hast Du eigentlich schön und zutreffend zusammegefasst
Den Song haste also wiedererkannt, fein. Gehörst wohl auch zu den "Individualisten" :)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:19
@mitH2CO3
Es gibt keine Quellen zu wer eigentlich die hunderten MIlliarden hinterziehen, es ist alles geschätzt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:26
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:@mitH2CO3
Es gibt keine Quellen zu wer eigentlich die hunderten MIlliarden hinterziehen, es ist alles geschätzt.
Wie sollte das wohl sonst auch gehen? Aber sei's drum:
Fazit:
Die Studie ist als politisches Arbeitspapier seriös und liefert wertvolle Impulse für die Debatte, aber ihre methodische Herangehensweise und die spezifische Höhe der Gesamtsumme sind umstritten. Sie sollte eher als ein mögliches Szenario oder ein Schätzwert der Obergrenze verstanden werden, nicht als exakte statistische Erhebung.
Google-KI

Und damit ist gesagt, dass der Steuerbetrug in Deutschland WESENTLICH größer ist als der Betrug im Bürgergeldbereich. Darum ging es.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:34
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und damit ist gesagt, dass der Steuerbetrug in Deutschland WESENTLICH größer ist als der Betrug im Bürgergeldbereich.
Aus Deinem Link:
aber ihre methodische Herangehensweise und die spezifische Höhe der Gesamtsumme sind umstritten.
Also als Beweis kann das nicht unbedingt gelten denke ich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:43
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ein Freibetrag von einer Million pro Kopf wäre mir zwar zu wenig, aber selbst wenn es so käme, wäre der Mittelstand ja nich betroffen. Laut Wiki gibts in Deutschland rund 2,68Mio. Vermögensmillionäre, das sind dann die oberen 3,9% der Deutschen, Mittelstand is für mich was anderes.
Ich persönlich würde die Freibeträge eher bei 5Mio ansetzen und nen Steuersatz von 2% vorschlagen.
Da muss man aber sehr aufpassen, aus praktischer Sicht:

1. Die Schätzungen zur Zahl der Vermögensmillionäre schwanken massiv (zwischen ca. 1 und 5 Millionen), was im Wesentlichen an der Berücksichtigung von Immobilien liegt - offensichtlich stellen diese ein erhebliches Vermögen dar, du hast aber bei einem signifikanten Anteil der Immobilien das Problem, dass sie seit längeren Zeiträumen (Jahrzehnte) keine öffentlich bekannte Bewertung mehr erfahren haben (weil sie schon entsprechend lange im Besitz der Personen sind). Diese Bewertung müsste im "Steuerverdachtsfall" erstmal durchgeführt werden, ist aufwändig und damit teuer, und selbst wieder in hohem Maße vom gewählten Bewertungsverfahren abhängig. Wen es stört, dass sich angeblich "Reiche beim Einkommen ärmer rechnen können", der wird hier sicherlich auch nicht glücklicher, abgesehen von der praktisch-organisatorischen Frage wer die Vielzahl notwendiger Bewertungen und evtl. anhängiger Gerichtsverfahren überhaupt durchführen soll.

2. Noch extremer wird das bei Firmeneigentum und Betriebsvermögen. Die Statistik zum Vermögensmillionär wird sich vorrangig auf den Anteils- oder Bilanzwert stützen (es ist ja auch erstmal nichts anderes da). Wird aber z.B. das Ertragswertverfahren verwendet (was ansonsten eher bei der Veräußerung von nicht-börsennotierten Firmen, z.B. beim Verkauf oder auch im Rahmen einer Nachfolgeregelung erfolgt) dann reicht je nach Branche ein Jahresüberschuss von 400.000€ bereits aus, um einen rechnerischen Firmenwert von 5 Mio. € zu erzielen - andererseits kann es aber auch nötig sein, einen Jahresüberschuss von 1.200.000€ zu erwirtschaften, um den gleichen Firmenwert zu erreichen. Offensichtlich ist es aber für die Belastung durch die Steuer wichtig, ob ich aus einem EBIT von 400.000€ alleine 100.000€ Vermögenssteuer abführen muss oder ob ich das auf Basis von 1,2 Mio. € tun muss... Von der Logik der Besteuerung her kann ich aber auch nicht argumentieren, dass der Bilanzwert einer Firma "der richtige Wert" ist, denn dann würde ich ja den Besitz einer "einfachen" Gesellschaft massiv besserstellen gegenüber einer AG (wo der Marktwert der Anteile ja die Gewinnerwartungen abbildet und somit eher parallel zum Ertragswert zu verstehen ist). Die Unterscheidung zwischen handelsrechtlicher Bilanzierung und steuerrechtlicher Bilanzierung ist jetzt schon ein steter Quell der Freude...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:43
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Also als Beweis kann das nicht unbedingt gelten denke ich.
Allerdings sind die im Raum stehenden Summen 57Mio gegen 125Mrd derart weit auseinander, dass es wohl kaum einen Zweifel darüber geben kann, wo der deutlich größere Schaden entsteht.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:48
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Allerdings sind die im Raum stehenden Summen 57Mio gegen 125Mrd derart weit auseinander, dass es wohl kaum einen Zweifel darüber geben kann, wo der deutlich größere Schaden entsteht.
Eigentlich nicht, weil das eine falsche Dichotomie ist - "Schaden durch Steuerhinterziehung" und "Schaden durch Bürgergeldbetrug" sind keine überschneidungsfreien Mengen, den jeder Schwarzarbeiter begeht natürlich auch Steuerhinterziehung. Genau genommen werden typischerweise bei den Gesamtschäden durch Steuerhinterziehung üblicherweise folgende Aufteilungen angenommen:

Schaden durch Schwarzarbeit: ca. 60-70% der Gesamtsumme
Mehrwertsteuerbetrug: ca. 15-20% der Gesamtsumme
"klassische" Steuerhinterziehung: ca. 15-20% der Gesamtsumme

vgl. z.B.: https://story.handelsblatt.com/75-milliarden-euro-schaden-warum-der-staat-97-prozent-aller-hinterzogener-steuern-nicht-entdeckt?payloadcache=d48d30f5-2564-477f-b506-e535a7564e01#fehlende-milliarden

Gut die Hälfte der berühmten "100 Mrd." könnte also durchaus auch im Zusammenhang mit Sozialleistungsbetrug stehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:50
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Allerdings sind die im Raum stehenden Summen 57Mio gegen 125Mrd derart weit auseinander, dass es wohl kaum einen Zweifel darüber geben kann, wo der deutlich größere Schaden entsteht.
Unerheblich für die eigentliche Bewertung des Straftatbestands. Bei Steuerbetrug oder auch Bürgergeldbetrug muss eingegriffen werden sofern es nachweisbar ist. Aber dennoch ist ein
aber ihre methodische Herangehensweise und die spezifische Höhe der Gesamtsumme sind umstritten.
kein Beleg.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:02
Es ist allgemein üblich und vollkommen legitim in Studien zu schätzen. Schätzungen sind ein zentraler Bestandteil von Statistiken. Aus Stichproben werden Schlussfolgerungen auf's Ganze gezogen. Jetzt spackt hier mal nicht ab. Diese Aussage darf stehenbleiben
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Allerdings sind die im Raum stehenden Summen 57Mio gegen 125Mrd derart weit auseinander, dass es wohl kaum einen Zweifel darüber geben kann, wo der deutlich größere Schaden entsteht.
Wir brauchen Geld in die Kassen. Daher Fokus auf den exorbitanten Steuerbetrug ☝️ ... und TAX THE RICH 💰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:40
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Natürlich liest sich die Geschichte anders, wenn man weiss, das sehr hohe Vermögen die Tendenz haben, über Jahrzehnte zu nivellieren.
Aus welchem Küchenkalender hast du denn das genommen? Vor allem, warum sollten wir Jahrzehnte warten und hoffen, dass etwas eintritt?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:So kann die Mitte der Gesellschaft nämlich feststellen: oooups, wir sind ja gar nicht gemeint bzw. betroffen von der Erbschaftssteuerreform oder der Vermögenssteuer oder der Millardärssteuer.
Hier wird von den Gegner argumentiert, als wären sie Betroffene - was natürlich Quatsch ist.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Stattdessen kommen von dir nur leistungsunabhängige Umverteilungsphantasien.
Der Staat kann nicht mehr investieren. Das Land zerbröckelt und zerfällt und wir diskutieren hier sinnlos herum. Das eine Union lieber nur konsumiert und Wahlgeschenke verteilt - wie die SPD - ist leider bei den wirklich alten Parteien ein sehr großes Problem. Die beiden Parteien gehören auf den Friedhof. Die FDP ist zum Glück dort schon angekommen.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Du glaubst doch nich ernsthaft, das zB. Frau Klatten für 20% der Wertschöpfung bei BMW verantwortlich is, nur weil ihr 20% von dem Laden gehöhren?
Die Quandt-Erben haben in den letzten Jahren viele Fehlentscheidungen über den Aufsichtsrat in die Richtung des Unternehmens einfliessen lassen - Stichwort Karbon als ein Beispiel.

Ansonsten profitieren sie von den Dividenden Ihrer Aktienpakete.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Für einen Grundsicherungempfänger eher ja, für Millionäre und weitere überhaupt nicht
Millionäre brauchen sich keine Mühe geben, weil eh kein Steuerprüfer da nachschauen wird. In Bayern sogar Staatsräson.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich habe einen ganz großen Verdächtigen im Blick - die ganze Bevölkerung...Schwarz arbeiten, Schwarz bezahlen etc.
Herzlich Willkommen in Deutschland. Hier kommt als Umstand hinzu, das die Politik es auch so will und nicht in der Lage ist, die Schlupflöcher zu schliessen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sogar du in sonst wo wirst wissen, dass hier viele Schwarzarbeiter auf iwelchen Grossbaustellen, Spargel- und Erdbeerfeldern what ever unterwegs sind, die zu Herrn oder Frau Reich gehören.
Gerade da will man ja eher wieder Tagelöhner und Sklaven haben. Die unsägliche Diskussion zum Mindestlohn ist schon wieder eine Frechheit.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:45
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Der Staat kann nicht mehr investieren. Das Land zerbröckelt und zerfällt und wir diskutieren hier sinnlos herum. Das eine Union lieber nur konsumiert und Wahlgeschenke verteilt - wie die SPD - ist leider bei den wirklich alten Parteien ein sehr großes Problem. Die beiden Parteien gehören auf den Friedhof. Die FDP ist zum Glück dort schon angekommen.
ich befürchte du weisst nicht dass die Infrastruktur auch deswegen bröckelt und nicht erneuert wird weil überall mittlerweile Fachkräfte und vor allem Handwerker fehlen.
Und das ist erst der Anfang...geh mal hin und schau dir die Altersstruktur in so manchem Handwerksberuf an dann wirst du merken dass da ein noch viel grösseres Problem auf uns zukommt wie die Krisen bei VW und der sonstigen Industrie.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:09
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Und das ist erst der Anfang...geh mal hin und schau dir die Altersstruktur in so manchem Handwerksberuf an dann wirst du merken dass da ein noch viel grösseres Problem auf uns zukommt wie die Krisen bei VW und der sonstigen Industrie.
@goldenerReiter:
Ich bin mir nicht sicher, ob in der Zukunft in Deutschland viele Fachkräfte fehlen werden. Durch die KI werden sicher sehr viele Arbeitsplätze wegfallen, was ja in in gewisser Weise auch zu begrüßen ist. Dadurch werden Arbeitskräfte frei, die umschulen können. Auch für Schulabgänger dürften manche Branchen sehr unattraktiv werden, weil dort die KI mehr und mehr Arbeitsplätze überflüssig machen wird. Diese Schulabgänger könnten dann in Handwerks-/Facharbeiterberufe ausweichen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:31
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:ich befürchte du weisst nicht dass die Infrastruktur auch deswegen bröckelt und nicht erneuert wird weil überall mittlerweile Fachkräfte und vor allem Handwerker fehlen.
Für den entsprechenden Kreis findest du noch genügend Firmen. Vieles wird ja europaweit ausgeschrieben und damit kein Thema.

Hauptursache ist einfach das fehlende Investment - ein deutsche Spezialität, welche sich sowohl beim Staat als auch im Privaten zeigt.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:schau dir die Altersstruktur in so manchem Handwerksberuf an
Mir bewusst, aber Innovationen sind hier nicht erwünscht. Ebenso Optionen in der Reduktion der Baukosten. Man will einfach weiterhin wie vor 150 Jahren bauen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:36
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Man will einfach weiterhin wie vor 150 Jahren bauen.
Also zu einer Zeit als noch Steinmetze oder Stuckateure ihr Handwerk zeigen durften und Kohlehändler ihr Produkt in die Häuser getragen haben?
Gab es vor 150 Jahren eigentlich schon Brandschutz, Schallschutz, Wärmedämmung und effiziente Heizsysteme?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:43
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Gab es vor 150 Jahren eigentlich schon Brandschutz, Schallschutz, Wärmedämmung und effiziente Heizsysteme?
Es gibt Vorgaben, die haben sich über die Jahre als Standard etabliert. Was sich nicht verändert hat, ist der fortwährende Personaleinsatz, weil man immer noch Stein auf Stein setzt. Dabei reden wir noch nicht über Roboter.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:17
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Da muss man aber sehr aufpassen, aus praktischer Sicht:

1. Die Schätzungen zur Zahl der Vermögensmillionäre schwanken massiv (zwischen ca. 1 und 5 Millionen), was im Wesentlichen an der Berücksichtigung von Immobilien liegt - offensichtlich stellen diese ein erhebliches Vermögen dar, du hast aber bei einem signifikanten Anteil der Immobilien das Problem, dass sie seit längeren Zeiträumen (Jahrzehnte) keine öffentlich bekannte Bewertung mehr erfahren haben (weil sie schon entsprechend lange im Besitz der Personen sind).
Obs am Ende dann 2% oder 6% Vermögensmillionäre sind, die Mittelschicht hat damit wenig zutun.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Diese Bewertung müsste im "Steuerverdachtsfall" erstmal durchgeführt werden, ist aufwändig und damit teuer, und selbst wieder in hohem Maße vom gewählten Bewertungsverfahren abhängig. Wen es stört, dass sich angeblich "Reiche beim Einkommen ärmer rechnen können", der wird hier sicherlich auch nicht glücklicher, abgesehen von der praktisch-organisatorischen Frage wer die Vielzahl notwendiger Bewertungen und evtl. anhängiger Gerichtsverfahren überhaupt durchführen soll.
Ich hab das zwar nich zu entscheiden, aber ich würds ähnlich wie bei der Einkommenssteuer machen. Da macht halt jeder Betroffene ne Steuererklärung und im Zweifel wird die eben geprüft. Wenn dann einer seine Düsseldorfer Stadtvilla nebst 1000m² Grundstück mit 50.000€ bewertet, dann gibts eben was auf die Finger.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Noch extremer wird das bei Firmeneigentum und Betriebsvermögen.
Da müssen schon einheitliche Bewertungsverfahren zur Anwendung kommen, ich bin zuversichtlich das dies möglich sein wird.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Eigentlich nicht
Also in dem Handelsblatt Artikel lese ich:
Im Jahr 2022 haben die deutschen Steuerfahnder 2,4 Milliarden Euro eingetrieben.
Beim Bürgergeld hingegen finde ich folgendes:
Der Bundesagentur für Arbeit zufolge entstand 2023 durch Bürgergeld-Missbrauch ein Gesamtschaden von etwa 260 Millionen Euro.
Quelle: https://www.fr.de/wirtschaft/nehmen-den-staat-auf-allen-ebenen-aus-bericht-entlarvt-deutschlands-wahre-sozialschmarotzer-zr-93691262.html

Von daher is der der Anteil der sicheren Steuerhinterziehung schon mal ne Größenordnung über dem Beschiss beim Bürgergeld

Von daher dürfte relativ klar sein, Steuerhinterziehung kostet den deutschen Staat deutlich mehr als Betrug beim damaligen Bürgergeld.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Gut die Hälfte der berühmten "100 Mrd." könnte also durchaus auch im Zusammenhang mit Sozialleistungsbetrug stehen.
In Zusammenhang dahingehend, dass die Steuerhinterzieher auch gleichzeitig Sozialbetrüger sind.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Unerheblich für die eigentliche Bewertung des Straftatbestands.
Unbestritten, aber es ging in der Diskussion ja darum, wo der größere Schaden entsteht und das scheint doch recht eindeutig die Steuerhinterziehung zu sein.

kuno


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um 19:21
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Für den entsprechenden Kreis findest du noch genügend Firmen. Vieles wird ja europaweit ausgeschrieben und damit kein Thema.

Hauptursache ist einfach das fehlende Investment - ein deutsche Spezialität, welche sich sowohl beim Staat als auch im Privaten zeigt.
mit Europaweit dürftest du aber nur Osteuropa meinen....die anderen Staaten im Westen haben ein ähnliches Problem wie wir.
Und dass die Länder Osteuropas dauerhaft genügend Kapazitäten haben werden darf stark bezweifelt werden.
Schon jetzt leben wir davon dass hier Tausende fleissiger Polen und Rumänen sich dauerhaft niederlassen.
Die Frage ist auch was passiert wenn die in ihrem eigenen Land einen Boom erleben weil die Industrie dorthin abwandert.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:23
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich bin mir nicht sicher, ob in der Zukunft in Deutschland viele Fachkräfte fehlen werden. Durch die KI werden sicher sehr viele Arbeitsplätze wegfallen, was ja in in gewisser Weise auch zu begrüßen ist. Dadurch werden Arbeitskräfte frei, die umschulen können. Auch für Schulabgänger dürften manche Branchen sehr unattraktiv werden, weil dort die KI mehr und mehr Arbeitsplätze überflüssig machen wird. Diese Schulabgänger könnten dann in Handwerks-/Facharbeiterberufe ausweichen.
in der Theorie magst du recht haben...in der Praxis haben die Eltern ihren Kiddies jahrelang eingetrichtert bloss nicht ins Handwerk zu gehen.
Ich befürchte dass sich das nicht so schnell ändern wird.


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um 19:33
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Aus welchem Küchenkalender hast du denn das genommen?
@SvenLE

Ich hatte dazu einen hochwertigen Link eingestellt. Herr Kommer ist kein Küchenkalender.... na ja, außer er sagt etwas, das linken Narrativen zuwider läuft, also Realität und so.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Vor allem, warum sollten wir Jahrzehnte warten und hoffen, dass etwas eintritt?
Es dauert nun mal, bis Klumpenrisiko, Kinder, Scheidungen und ein unüberlegter Lebenswandel ein Riesenvermögen platt machen.

Das gilt nicht für Sondervermögen (Zwinkersmiley) der Regierung. Die verdampfen in Monaten.

Natürlich kann man die Sache mit den Reichen beschleunigen, das wurde ja auf einem Strategietreffen der Qualitätsdemokraten von Die Linke ja schon mal diskutiert... bang.


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