Fedaykin schrieb:Komisch alle Planwirtschaften sind gescheitert und führen bzu Mangelwirtschaft.
Erstmal; hast du jemals überlegt: "wer profitiert davon, wenn ich das jetzt denke"??
In diesem Fall profitieren davon; die pädophilen Milliardäre.
Und zweitens; die Sowjet Union hatte es, als Planwirtschaft, nach nur 15 Jahren Existenz von einer Agrarwirtschaft zu einer industriellen Supermacht geschaft, hat dann fast alleine die Nazis geschlagen und war inmerhalb von 5 Jahren nach dem 2. Weltkrieg eine Nuklearmacht. Dann, etwas 20 Jahre später, schicken sie eine Mann ins All. Und das alles während sie fast so viele Kalorien pro Person konsumiert hatten wie die USA und sogar MEHR Nährwert zu sich nahmen.
Fedaykin schrieb:Bürokratie Monster waren sie auch. Und die Arbeiter durften eh nicht mitreden
"Bürokratiemonster" waren sie nur weil die GESAMTE WIRTSCHAFT, das heißt auch alle Verwalter/Bürokraten die in Deutschland zum Beispiel im privaten Sektor angestellt wären, stattdessen Teil des Staats waren. Habe ich aber auch genauso schon geschrieben.
RedSpezifisch schrieb:weil dadurch die Bürokraten die vorher im privaten Sektor tätig während ebenfalls in die Staatsstruktur zentralisiert werden und der Staat dadurch mehr Verwaltungskapazität hat.
bgeoweh schrieb:Korrekt
Aus dem Kontext gerissen. Das ist ein unehrlicher und lächerlicher Kommentar.
bgeoweh schrieb:Das hat man an den real existierenden Planwirtschaften gesehen: die Arbeiter wollten einfach keine Schuhe, kein Baumaterial für Privatleute, keine Südfrüchte und keinen Kaffee. Deswegen sind sie ja auch vor all dem Krempel in Scharen aus dem Westen in die DDR geflüchtet, bis die sogar eine Mauer bauen musste um die ganzen Wessis draußen zu halten.
Sie hatten Schuhe, Baumaterial wurde halt hauptsächlich für den Wiederaufbau genutzt, kein Mensch in Europa braucht Südfrüchte oder Kaffee, aber wenn du Früchte willst dann iss Apfel, wenn du Aufputschmittel willst dann nimm Aspirin.
Dazu hatte der Westen auch in "Handelsangeboten" immer nur sehr unfaire Bedingungen vorgestellt und logischerweise wollten die sozialistisch eingestellten Staaten nicht die Arbeit der Arbeiter in Südamerika ausbeuten während es den Kapitalisten einfach egal ist.
Die Mauer wurde als Antifaschistische Schutzmauer gebaut. Wenn man jetzt in den Westen blickt, versteht man wieso aber auch damals war es notwendig, weil jeder Nazi-Sympatisant der aus dem Westen in den Osten eingeschleust wird eine Gefahr darstellt für den Osten. Außerdem hat die CIA konstant versucht Leute in den Osten zu schleusen, war einfach effektiver die auf dem Rückweg zu fangen.
bgeoweh schrieb:Parteioligarchen...
Nach dem 2. Weltkrieg gab es leider keine echten Kommunisten mehr in Deutschland weil die Nazis die umgebracht habe, deshalb hatten Sozialdemokraten in der DDR das sagen und haben das Ding so dermaßen an die Wand gefahren dass kleinbürgerliche Interessen die Partei infiltrieren konnten.
bgeoweh schrieb:Wie der korruptionsfreie Ostblock, oder Südamerika, eindrucksvoll demonstriert haben.
Ich wette mit dir dass dir keine Korruptionsvorfälle im Osten einfallen, aber dafür Hunderte aus den letzten 6 Jahren in Deutschland.
ApexOne schrieb:Nette Theorie, alle tragen die gleiche Unterhose die das Zentralkomitee festlegt, one size fits all.
Aha!!! Argument Nummer 2 auf der Propagandacheckliste! Eine gute Wahl der Herr. Das stimmt halt einfach nicht. Jeder benimmt was er braucht, also auch so wie er es braucht. Wenn du mehr willst als das was du brauchst, musst du arbeiten gehen und dir die Sachen dann, von dem Geld was du dadurch verdienst, kaufen.
mitH2CO3 schrieb:Ja. Es ist das krasse Gegenteil zu dem, was hier im Kapitalismus abgeht. Beides scheint nicht dauerhafte soziale Zufriedenheit zu bringen. Eigentlich sollte es in einer sozialen Marktwirtschaft eine so effiziente staatliche Regulierung von Gewinnanreizen geben, dass es nicht zu Ausbeutung, Umweltschäden und Ungleichheit kommen kann. Die Regulierung greifen offensichtlich nicht genug. U.A. deshalb bin ich auch für Steuerreformen, die Überreichen betreffend. Sie würden die Ungleichheit zumindest nicht weiter steigern. Und für die irrsinnigen CO2-Emissionen, die eine kleine Gruppe von ca. 5000 überreichen Menschen weltweit verursacht, sollte endlich eine int. Milliardärssteuer durchgesetzt werden.
Vermögenssteuern sind ein guter Ansatz und haben in der Praxis gut funktioniert aber selbst solche eine Konzession können die Kapitalisten dann einfach irgendwann wieder abschaffen. Deshalb bin ich dafür eine Rätedemokratische Planwirtschaft einzurichten.
mitH2CO3 schrieb:Wie meinst du das konkret?
Die Menschen die derzeit arbeitslos sind können effizienter ausgebildet werden oder kriegen nach Bedarf einen Job zugeteilt und Obdachlose kriegen einen Wohnort und dürfen auch nach Bedarf Jobs anfragen. Dadurch dass diesel Menschen in die verfügbare Arbeitskraft eintreten, müssen alle insgesamt weniger arbeiten weil Nachfrage nicht unendlich steigt.
mitH2CO3 schrieb:Die "Manager" aus dem Volk ... woher weiss das Volk, wer sich für solche Aufgaben wirklich gut eignet 🤔 Zumeist ergibt sich sowas "in der freien Wildbahn" ja durch das "Selbstständigkeitsgen" ;) ... das sind halt in der Regel "die Macher". Wie lang ist denn die Zeit, die "Manager" in einer bestimmten Funktion bleiben sollten?
Z.b. weiß ich dass mein Chef absolut keine Ahnung hat was uns auf der Arbeit helfen würde, meine Mitarbeiter aber schon. Wenn ich könnte würde ich meinen erfahrendsten Mitarbeiter als meinen Chef nehmen, weil der wirklich weiß was wir brauchen.
mitH2CO3 schrieb:Wie meinst du das mit dem Rückrufsystem?
Es sollten die Möglichkeit geben gewählte Legislatoren durch Volksentscheide aus ihrem Amt zu entfernen.
mitH2CO3 schrieb:Wie würde man in diesem ganzen System, welches du beschreibst, mit den Themen Ungleichheit und Überreichtum umgehen?
Naja in dem System würde es keine Überreichen geben und Ungleichheit wäre so marginal und nur dadurch bestimmt wie beliebt der Job ist den du machst, wenn du einen Job machst den viele machen wollen/können kriegst du weniger Geld und wenn du einen Job machst den wenige machen wollen/können kriegst du mehr Geld. Jeder in der Gesellschaft sollte sich dennoch ihr Leben leisten können aber ein marginaler Unterschied sollen schon existieren als Anreiz unbeliebte Arbeit zu machen.