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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.293 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 10:05
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das Gewinnstreben als Leistungsanreiz finde ich fatal.
Was denn sonst? Womit zahlst sonst deine Rechnungen? Mit Liebe?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es gibt doch wichtigere Anreize/Werte wie die Zufriedenheit der Mitarbeiter u.Ä. Fürsorge sollte der Leistungsanreiz sein. Sich kümmern um Mitmenschen, Tiere und Umwelt.
Dazu muss halt erstmal “Geld” verdient werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 10:05
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das Gewinnstreben als Leistungsanreiz finde ich fatal. Weshalb muss es immer noch mehr Geld sein oder werden?
Gute Frage - ich würde auch nur gerne das verdienen was ich brauche. Dann bleibt die Frage wie sich komplette Gewinnverweigerer finanzieren und wie sie ihren Arzt bezahlen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sich kümmern um Mitmenschen, Tiere und Umwelt.
Ich kümmere mich um mehrere Hektar Agri, 880 Pflanzen, 3 Hunde und transportiere Off Road alles was ältere Nachbar brauchen (fast vergessen, nebenbei arbeite ich und investiere)...für wen sollte ich dann Steuern zahlen außer für einen vernünftig funktionierenden Staat?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 10:23
Zitat von vx110vx110 schrieb:Was denn sonst? Womit zahlst sonst deine Rechnungen? Mit Liebe?
🙄 natürlich mit Geld. Es geht mir doch nicht darum, Geld abzuschaffen. Wenn man jedoch als Leistungsanreiz dieses Gewinnstreben hat, kann es ja nur so enden, wie es sich derzeit darstellt. Jedes Jahr muß mehr Gewinn gemacht werden als im Jahr zuvor. Nach oben kein Ende. Und dieses Grenzenlose ist nicht wirklich gut, denke ich. Wir sind doch auf diesem pPaneten um hier artgerecht zu leben, und nicht nur dem Geld hinterherzulaufen, und dabei den Respekt und die Empathie für Mensch, Tier und Umwelt zu verlieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 10:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir sind doch auf diesem pPaneten um hier artgerecht zu leben,
Vielleicht ist ständiges Wachstum für Menschen artgerecht?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 10:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Gute Frage - ich würde auch nur gerne das verdienen was ich brauche. Dann bleibt die Frage wie sich komplette Gewinnverweigerer finanzieren und wie sie ihren Arzt bezahlen.
Is gut jetzt. Ich spreche doch nicht von kompletten Gewinnverweigerern, sondern von Grenzen für das haltlose Treiben :D
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:für wen sollte ich dann Steuern zahlen außer für einen vernünftig funktionierenden Staat?
Ja, stimmt. Und auch wenn der Staat nicht genau das umsetzt, was wir uns vllt. erhoffen, ist es dennoch ein demokratischer Staat. In der demokratischen Politik müßen Kompromisse gefunden werden, ist ja bekannt. Derzeit läuft es gerade unrund, weil die Parteien sich gegenseitig nur noch behacken, und nicht mal die Regierung ist davon ausgenommen. Sie sollte stark sein, geschlossen auftreten, aber man schafft es zur Zeit nicht, die Parteigrabenkämpfe rauszulassen. Das verunsichert die Bevölkerung, und bringt die Gesellschaft nicht weiter.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 10:35
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Vielleicht ist ständiges Wachstum für Menschen artgerecht?
Nehme ich so nicht wahr, weil diese Wahnsinnsvermögen bei den Überreichen diesen zu viel Macht geben, was die Demokratie gefährdet und zu noch mehr Ungleichheit führt. Ich denke, der Mensch sollte in der Lage sein, ungesundes/unkontrolliertes Wachstum - Auswucherungen - zu erkennen, und zu stoppen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 11:06
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Selbstredend war beispielhaft eine Kollegin gemeint, z.B. alleinerziehend und mit der ganzen Problematik halt, die damit einhergeht.
In der Realität wird nicht automatisch dann eine alleinerziehende Mutter befördert die wahrscheinlich in TZ arbeitet und eine mögliche Mehrarbeit die mit der Beförderung einhergeht, nicht bewältigen kann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 12:20
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wenn man jedoch als Leistungsanreiz dieses Gewinnstreben hat, kann es ja nur so enden, wie es sich derzeit darstellt. Jedes Jahr muß mehr Gewinn gemacht werden als im Jahr zuvor. Nach oben kein Ende.
Warum setzt du Gewinn und (unbegrenztes) Wachstum gleich? Gewinn heißt erstmal nur, dass jemand bereit ist, mir für ein Produkt oder eine Leistung mehr zu geben (in Werteinheiten) als es mich (in Werteinheiten) kostet, es zu erzeugen - das geht auch völlig ohne Wachstum, und zwar durch Spezialisierung und eine arbeitsteilige Gesellschaft: der Berufsfischer fischt effizienter als ein Hobbyfischer, der Hobbyfischer ist aber z.B. Berufsmaurer und kann seinerseits das Lagergebäude effizienter errichten als der Fischer - wenn beide ihre Leistungen in einem entsprechenden Verhältnis gegeneinander tauschen, hat am Ende die Gesellschaft in Summe mehr davon, als wenn der Maurer sich ineffizient seine Fische selber fängt und der Fischer mit unverhältnismäßigem Aufwand einen Schuppen zusammenstümpert. Geld wiederum dient erstmal dazu, diese Tauschverhältnisse zu abstrahieren und fungibel zu machen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 15:31
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Warum setzt du Gewinn und (unbegrenztes) Wachstum gleich?
Na ja, ich nahm an, dass es sich bedingt. Wenn im Kapitalismus ständig mehr und mehr Güter produziert werden müssen, dann doch, um den Gewinn zu erhöhen, und damit wieder mehr investieren zu können resp. um mehr wirtschaftliches Wachstum zu haben. Eine Art Hamsterrad aus dem man nicht herauskommt, weil es ständig mehr werden muß.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 19:28
Ein zentralisiertes Wirtschaftssystem funktioniert ohne Gewinnanreiz. Eine Planwirtschaft bedeuten einzige und allein dass die Verwaltung der Produktionsmittel, also der Rohstoffe, Arbeiter und Werkzeuge, nicht durch Angebot und Nachfrage, sondern nur durch ein Planungsorgan übernommen wird. Dadurch sparen wir uns dezentralisierte Bürokratie, Arbeitszeiten können verkürzt werden und die "Arbeitkraftreserve" (Arbeitslose und Obdachlose) können in die Wirtschaft integriert werden. Eine Planwirtschaft funktioniert nicht mit den selben Regeln wie eine Marktwirtschaft.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:die Meisten wollen keinen Stress, 8-16 und vergessen
- die Meisten kriegen keine zwei richtige Worte raus um eine Idee richtig zu erklären oder zu präsentieren, sie können es einem Proletarier nicht so erklären dass er versteht und mitmacht
- die Meisten wollen kein Risiko, das fängt bei Schulden für Investitionen an, Protoytp- Versuchsfinanzierung, Materialeinsatz, Krank sein (beim eigenen Unternehmen kann man es nicht den naiven Kollegen aufhalsen)
- die Meisten versinken in der Bürokratie, können bei den Auflagen, Dokumente etc. nicht mithalten
- die Meisten können nicht planen und Termine verfolgen
- die Meisten wollen 30Tage+ Urlaub
uvm.
Und genau aus dem Grund, dass eine Planwirtschaft eben halt einfach anders funktioniert und nicht auf Spekulation und Risiko beruht, ist es eher wahrscheinlich dass eine Planwirtschaft all dass erreicht was die Arbeiter wollen. Dadurch dass dann alles zentralisiert funktioniert und die "Manager" aus dem arbeitenden Volk gewählt werden und nach ihrer Zeit als Offizieller wieder in das Proletariat herabfallen ist im Interesse des Staats/der Regierungsoffiziellen die dann nach ihrer Amtszeit wieder Arbeiter werden (Staat als wirtschaftliches Zentralisierungsmedium) die Interessen des arbeitenden Volks auch wirklich zu vertreten. Zudem, ohne Lobbys oder Kapitalinteressen gäbe es keine wirkliche Möglichkeit für Korruption. Zudem ist es einfach ein Rückrufsystem für demokratisch gewählte legislative Vertreter einzurichten wenn die Bürokratie zentralisiert wird, weil dadurch die Bürokraten die vorher im privaten Sektor tätig während ebenfalls in die Staatsstruktur zentralisiert werden und der Staat dadurch mehr Verwaltungskapazität hat.

Ohne jegliche Spekulation und ohne jegliches Risiko für die Arbeiter fallen alle deine Argumente ins Wasser.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 19:32
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Und genau aus dem Grund, dass eine Planwirtschaft eben halt einfach anders funktioniert und nicht auf Spekulation und Risiko beruht, ist es eher wahrscheinlich dass eine Planwirtschaft all dass erreicht was die Arbeiter wollen.
😆😆. Komisch alle Planwirtschaften sind gescheitert und führen bzu Mangelwirtschaft.

Bürokratie Monster waren sie auch. Und die Arbeiter durften eh nicht mitreden


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 19:34
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Eine Planwirtschaft funktioniert nicht
Korrekt.
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:ist es eher wahrscheinlich dass eine Planwirtschaft all dass erreicht was die Arbeiter wollen.
Das hat man an den real existierenden Planwirtschaften gesehen: die Arbeiter wollten einfach keine Schuhe, kein Baumaterial für Privatleute, keine Südfrüchte und keinen Kaffee. Deswegen sind sie ja auch vor all dem Krempel in Scharen aus dem Westen in die DDR geflüchtet, bis die sogar eine Mauer bauen musste um die ganzen Wessis draußen zu halten.
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Dadurch dass dann alles zentralisiert funktioniert und die "Manager" aus dem arbeitenden Volk gewählt werden und nach ihrer Zeit als Offizieller wieder in das Proletariat herabfallen ist im Interesse des Staats/der Regierungsoffiziellen die dann nach ihrer Amtszeit wieder Arbeiter werden (Staat als wirtschaftliches Zentralisierungsmedium) die Interessen des arbeitenden Volks auch wirklich zu vertreten.
Auch hier: absolutes Erfolgsmodell DDR, mit der Arbeitersiedlung Wandlitz und überhauptgarnichtkeinen Parteioligarchen...
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Zudem, ohne Lobbys oder Kapitalinteressen gäbe es keine wirkliche Möglichkeit für Korruption.
Wie der korruptionsfreie Ostblock, oder Südamerika, eindrucksvoll demonstriert haben.

Ground Control to major tom, bitte Realitätskontakt wiederherstellen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.06.2026 um 19:36
@RedSpezifisch
Nette Theorie, alle tragen die gleiche Unterhose die das Zentralkomitee festlegt, one size fits all.
Komm, die Leute wollen das nicht...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.06.2026 um 08:38
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Ein zentralisiertes Wirtschaftssystem funktioniert ohne Gewinnanreiz.
Ja. Es ist das krasse Gegenteil zu dem, was hier im Kapitalismus abgeht. Beides scheint nicht dauerhafte soziale Zufriedenheit zu bringen. Eigentlich sollte es in einer sozialen Marktwirtschaft eine so effiziente staatliche Regulierung von Gewinnanreizen geben, dass es nicht zu Ausbeutung, Umweltschäden und Ungleichheit kommen kann. Die Regulierung greifen offensichtlich nicht genug. U.A. deshalb bin ich auch für Steuerreformen, die Überreichen betreffend. Sie würden die Ungleichheit zumindest nicht weiter steigern. Und für die irrsinnigen CO2-Emissionen, die eine kleine Gruppe von ca. 5000 überreichen Menschen weltweit verursacht, sollte endlich eine int. Milliardärssteuer durchgesetzt werden.
Die vorgeschlagene Milliardärssteuer sieht eine Besteuerung von 2 Prozent auf Vermögen ab 100 Millionen
Euro vor. Dieses Steuerkonzept zielt darauf ab, bis zum Jahr 2030 Einnahmen von bis zu 200 Milliarden Euro
zu generieren. Die Implementierung einer solchen Steuer ist sowohl aus ökologischen als auch sozialen
Gründen gerechtfertigt und bietet eine effiziente Möglichkeit, eine kleine Gruppe von etwa 5.000 hochver-
mögenden Individuen in Deutschland zu besteuern, was eine einfache Umsetzung mit minimalem Erhe-
bungsaufwand ermöglicht. Mit der Einführung eines Steuermalus für Vermögen, die nicht entsprechend den
Klimazielen dekarbonisiert werden, entwickeln wir einen Vorschlag zur Verankerung einer ökologischen
Lenkungswirkung. Wir zeigen Maßnahmen auf, deren Finanzierung durch die Milliardärssteuer ermöglicht
wird, die zu mehr Klimaschutz beitragen und die breite Gesellschaft entlasten.
https://www.greenpeace.de/publikationen/20241203_Billions-for-Millions.pdf
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Arbeitszeiten können verkürzt werden und die "Arbeitkraftreserve" (Arbeitslose und Obdachlose) können in die Wirtschaft integriert werden.
Wie meinst du das konkret?
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Dadurch dass dann alles zentralisiert funktioniert und die "Manager" aus dem arbeitenden Volk gewählt werden und nach ihrer Zeit als Offizieller wieder in das Proletariat herabfallen ist im Interesse des Staats/der Regierungsoffiziellen die dann nach ihrer Amtszeit wieder Arbeiter werden (Staat als wirtschaftliches Zentralisierungsmedium) die Interessen des arbeitenden Volks auch wirklich zu vertreten.
Die "Manager" aus dem Volk ... woher weiss das Volk, wer sich für solche Aufgaben wirklich gut eignet 🤔 Zumeist ergibt sich sowas "in der freien Wildbahn" ja durch das "Selbstständigkeitsgen" ;) ... das sind halt in der Regel "die Macher". Wie lang ist denn die Zeit, die "Manager" in einer bestimmten Funktion bleiben sollten?
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Zudem ist es einfach ein Rückrufsystem für demokratisch gewählte legislative Vertreter einzurichten wenn die Bürokratie zentralisiert wird, weil dadurch die Bürokraten die vorher im privaten Sektor tätig während ebenfalls in die Staatsstruktur zentralisiert werden und der Staat dadurch mehr Verwaltungskapazität hat.
Wie meinst du das mit dem Rückrufsystem?

Wie würde man in diesem ganzen System, welches du beschreibst, mit den Themen Ungleichheit und Überreichtum umgehen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.06.2026 um 12:32
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Komisch alle Planwirtschaften sind gescheitert und führen bzu Mangelwirtschaft.
Erstmal; hast du jemals überlegt: "wer profitiert davon, wenn ich das jetzt denke"??
In diesem Fall profitieren davon; die pädophilen Milliardäre.

Und zweitens; die Sowjet Union hatte es, als Planwirtschaft, nach nur 15 Jahren Existenz von einer Agrarwirtschaft zu einer industriellen Supermacht geschaft, hat dann fast alleine die Nazis geschlagen und war inmerhalb von 5 Jahren nach dem 2. Weltkrieg eine Nuklearmacht. Dann, etwas 20 Jahre später, schicken sie eine Mann ins All. Und das alles während sie fast so viele Kalorien pro Person konsumiert hatten wie die USA und sogar MEHR Nährwert zu sich nahmen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Bürokratie Monster waren sie auch. Und die Arbeiter durften eh nicht mitreden
"Bürokratiemonster" waren sie nur weil die GESAMTE WIRTSCHAFT, das heißt auch alle Verwalter/Bürokraten die in Deutschland zum Beispiel im privaten Sektor angestellt wären, stattdessen Teil des Staats waren. Habe ich aber auch genauso schon geschrieben.
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:weil dadurch die Bürokraten die vorher im privaten Sektor tätig während ebenfalls in die Staatsstruktur zentralisiert werden und der Staat dadurch mehr Verwaltungskapazität hat.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Korrekt
Aus dem Kontext gerissen. Das ist ein unehrlicher und lächerlicher Kommentar.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Das hat man an den real existierenden Planwirtschaften gesehen: die Arbeiter wollten einfach keine Schuhe, kein Baumaterial für Privatleute, keine Südfrüchte und keinen Kaffee. Deswegen sind sie ja auch vor all dem Krempel in Scharen aus dem Westen in die DDR geflüchtet, bis die sogar eine Mauer bauen musste um die ganzen Wessis draußen zu halten.
Sie hatten Schuhe, Baumaterial wurde halt hauptsächlich für den Wiederaufbau genutzt, kein Mensch in Europa braucht Südfrüchte oder Kaffee, aber wenn du Früchte willst dann iss Apfel, wenn du Aufputschmittel willst dann nimm Aspirin.

Dazu hatte der Westen auch in "Handelsangeboten" immer nur sehr unfaire Bedingungen vorgestellt und logischerweise wollten die sozialistisch eingestellten Staaten nicht die Arbeit der Arbeiter in Südamerika ausbeuten während es den Kapitalisten einfach egal ist.

Die Mauer wurde als Antifaschistische Schutzmauer gebaut. Wenn man jetzt in den Westen blickt, versteht man wieso aber auch damals war es notwendig, weil jeder Nazi-Sympatisant der aus dem Westen in den Osten eingeschleust wird eine Gefahr darstellt für den Osten. Außerdem hat die CIA konstant versucht Leute in den Osten zu schleusen, war einfach effektiver die auf dem Rückweg zu fangen.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Parteioligarchen...
Nach dem 2. Weltkrieg gab es leider keine echten Kommunisten mehr in Deutschland weil die Nazis die umgebracht habe, deshalb hatten Sozialdemokraten in der DDR das sagen und haben das Ding so dermaßen an die Wand gefahren dass kleinbürgerliche Interessen die Partei infiltrieren konnten.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Wie der korruptionsfreie Ostblock, oder Südamerika, eindrucksvoll demonstriert haben.
Ich wette mit dir dass dir keine Korruptionsvorfälle im Osten einfallen, aber dafür Hunderte aus den letzten 6 Jahren in Deutschland.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nette Theorie, alle tragen die gleiche Unterhose die das Zentralkomitee festlegt, one size fits all.
Aha!!! Argument Nummer 2 auf der Propagandacheckliste! Eine gute Wahl der Herr. Das stimmt halt einfach nicht. Jeder benimmt was er braucht, also auch so wie er es braucht. Wenn du mehr willst als das was du brauchst, musst du arbeiten gehen und dir die Sachen dann, von dem Geld was du dadurch verdienst, kaufen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ja. Es ist das krasse Gegenteil zu dem, was hier im Kapitalismus abgeht. Beides scheint nicht dauerhafte soziale Zufriedenheit zu bringen. Eigentlich sollte es in einer sozialen Marktwirtschaft eine so effiziente staatliche Regulierung von Gewinnanreizen geben, dass es nicht zu Ausbeutung, Umweltschäden und Ungleichheit kommen kann. Die Regulierung greifen offensichtlich nicht genug. U.A. deshalb bin ich auch für Steuerreformen, die Überreichen betreffend. Sie würden die Ungleichheit zumindest nicht weiter steigern. Und für die irrsinnigen CO2-Emissionen, die eine kleine Gruppe von ca. 5000 überreichen Menschen weltweit verursacht, sollte endlich eine int. Milliardärssteuer durchgesetzt werden.
Vermögenssteuern sind ein guter Ansatz und haben in der Praxis gut funktioniert aber selbst solche eine Konzession können die Kapitalisten dann einfach irgendwann wieder abschaffen. Deshalb bin ich dafür eine Rätedemokratische Planwirtschaft einzurichten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie meinst du das konkret?
Die Menschen die derzeit arbeitslos sind können effizienter ausgebildet werden oder kriegen nach Bedarf einen Job zugeteilt und Obdachlose kriegen einen Wohnort und dürfen auch nach Bedarf Jobs anfragen. Dadurch dass diesel Menschen in die verfügbare Arbeitskraft eintreten, müssen alle insgesamt weniger arbeiten weil Nachfrage nicht unendlich steigt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die "Manager" aus dem Volk ... woher weiss das Volk, wer sich für solche Aufgaben wirklich gut eignet 🤔 Zumeist ergibt sich sowas "in der freien Wildbahn" ja durch das "Selbstständigkeitsgen" ;) ... das sind halt in der Regel "die Macher". Wie lang ist denn die Zeit, die "Manager" in einer bestimmten Funktion bleiben sollten?
Z.b. weiß ich dass mein Chef absolut keine Ahnung hat was uns auf der Arbeit helfen würde, meine Mitarbeiter aber schon. Wenn ich könnte würde ich meinen erfahrendsten Mitarbeiter als meinen Chef nehmen, weil der wirklich weiß was wir brauchen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie meinst du das mit dem Rückrufsystem?
Es sollten die Möglichkeit geben gewählte Legislatoren durch Volksentscheide aus ihrem Amt zu entfernen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie würde man in diesem ganzen System, welches du beschreibst, mit den Themen Ungleichheit und Überreichtum umgehen?
Naja in dem System würde es keine Überreichen geben und Ungleichheit wäre so marginal und nur dadurch bestimmt wie beliebt der Job ist den du machst, wenn du einen Job machst den viele machen wollen/können kriegst du weniger Geld und wenn du einen Job machst den wenige machen wollen/können kriegst du mehr Geld. Jeder in der Gesellschaft sollte sich dennoch ihr Leben leisten können aber ein marginaler Unterschied sollen schon existieren als Anreiz unbeliebte Arbeit zu machen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.06.2026 um 13:04
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Erstmal; hast du jemals überlegt: "wer profitiert davon, wenn ich das jetzt denke"??
In diesem Fall profitieren davon; die pädophilen Milliardäre.
Soll das jetzt ne ernsthafte Diskussion werden?

Was weißt du denn so an Volkswirtschaftlichen Grundlagen?
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Und zweitens; die Sowjet Union hatte es, als Planwirtschaft, nach nur 15 Jahren Existenz von einer Agrarwirtschaft zu einer industriellen Supermacht geschaft, hat dann fast alleine die Nazis geschlagen und war inmerhalb von 5 Jahren nach dem 2. Weltkrieg eine Nuklearmacht.
Horido, ich roll nicht den 2 Weltkrieg auf.

Ja Kriegswirtschaft läuft super zentral, auch tolle Dinge wie. Ein Raumfahrtprojekt.

Auch Atombomben lienen Große Diktatoren sehr gerne.

Ändert nichts an der Mangelwirtschaft und Lebensstandard. Hungersnot mal außen vor..

Wenn man die USA gegenüberstellt, doe schon alleine dem kalten Krieg schaffte auf dem Mond landete, und wo nebenbei das Volk noch Autos und Waschmaschinen bekam.

Aber das wesentliche, was hatte der UdSSR Arbeiter von der Planwirtschaft?

Nicht viel wie es scheint
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Und das alles während sie fast so viele Kalorien pro Person konsumiert hatten wie die USA und sogar MEHR Nährwert zu sich nahmen.
Mmh, jetzt rechnen wir Kalorien auf?

Ach so die Millionen verhungerten vergessen wir Mal bei Stalin

5https://de.wikipedia.org/wiki/Hungersnot_in_der_Sowjetunion_in_den_1930er_Jahren

Sprengt den Thread, aber ich kenne keine Planwirtschaft die erfolgreich die Bedürfnisse des Volkes besser geregelt hat als eine Marktwirtschaft.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.06.2026 um 13:06
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Sie hatten Schuhe, Baumaterial wurde halt hauptsächlich für den Wiederaufbau genutzt, kein Mensch in Europa braucht Südfrüchte oder Kaffee, aber wenn du Früchte willst dann iss Apfel, wenn du Aufputschmittel willst dann nimm Aspirin.
Schau an das ist er wieder der Halbgott der weiß was Menschen brauchen.


Deine Beiträge sind geradezu eine Karikatur aus den 50er Jahren..


Ei w ernsthafte Diskussion über Systeme zur Ressourcenallokation sehe ich nicht..

Aber auch für dich die einfache Frage:

Wo kommt das essen her und wie wird es im Volk verteilt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.06.2026 um 13:08
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:hat dann fast alleine die Nazis geschlagen
Ja fast....


Screenshot 20260615 130725 Chrome

Wikipedia: Leih- und Pachtgesetz

Nur mal der Vollständigkeit.

Ja die Alliertrn haben den 2 WK gewonnen.

Nein nicht die Sowjetunion hat das "fast alleine" gemacht

"Alternative Fakten "


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.06.2026 um 15:08
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Anderer Meinung: die Ressourcen Problematik betriff alle -> da bleibt trotzdem die Konkurrenz als größte Gefahr.
Ressourcenknappheit trifft eben nicht alle gleich. Der Große sichert sich einfach sein Stück und der Kleine guckt in die Röhre..
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und das ist die Schuld der Kapitalisten?
Hat hier irgendwer von Schuld gesprochen? Es geht um Strukturen, nicht um Moral.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:.ich will die Genossen sehen wie sie sich unterbieten wer nimmt am wenigsten Gewinn mit.
Es geht aber nicht um weniger Gewinn, sondern um keinen Gewinn, keine Ausbeutung, keine Rendite usw...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.06.2026 um 15:45
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Und genau aus dem Grund, dass eine Planwirtschaft eben halt einfach anders funktioniert und nicht auf Spekulation und Risiko beruht, ist es eher wahrscheinlich dass eine Planwirtschaft all dass erreicht was die Arbeiter wollen. Dadurch dass dann alles zentralisiert funktioniert und die "Manager" aus dem arbeitenden Volk gewählt werden und nach ihrer Zeit als Offizieller wieder in das Proletariat herabfallen ist im Interesse des Staats/der Regierungsoffiziellen die dann nach ihrer Amtszeit wieder Arbeiter werden (Staat als wirtschaftliches Zentralisierungsmedium) die Interessen des arbeitenden Volks auch wirklich zu vertreten.
@RedSpezifisch

Und warum hat es dann nie funktioniert? Warum hat praktisch jedes Land die Planwirtschaft abgeschafft außer China, die sie erheblich modifiziert hatten. Und wer macht diese Pläne? Wie schlau sind diese Pläne? Wie individuell sind die Lebensentwürfe, wenn Apparatschiks planen, was ich in 5 Jahren angeblich zu brauchen habe?

Was wir nicht brauchen: Old shit from new asses. Mist bleibt Mist.
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Ohne jegliche Spekulation und ohne jegliches Risiko für die Arbeiter fallen alle deine Argumente ins Wasser.
So wie individuelle Freiheit, Demokratie, Wohlstand, Entwicklung etc.
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Die Mauer wurde als Antifaschistische Schutzmauer gebaut. Wenn man jetzt in den Westen blickt, versteht man wieso aber auch damals war es notwendig, weil jeder Nazi-Sympatisant der aus dem Westen in den Osten eingeschleust wird eine Gefahr darstellt für den Osten. Außerdem hat die CIA konstant versucht Leute in den Osten zu schleusen, war einfach effektiver die auf dem Rückweg zu fangen.
Du bist Comedian? Warum hatten dann doch eher Leute, die von Ost nach West reisen wollten Löcher im Rücken als fiese Agenten, die von West nach Ost wollten, Löcher im Bauch? Außerdem hatte doch niemand die Absicht eine Mauer zu bauen, oder nicht?
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:Ich wette mit dir dass dir keine Korruptionsvorfälle im Osten einfallen
https://www.spiegel.de/politik/ganz-absurder-kult-a-914cc8b2-0002-0001-0000-000013496309

Das ist ein erster Überblick. Du hast verloren.
Zitat von RedSpezifischRedSpezifisch schrieb:In diesem Fall profitieren davon; die pädophilen Milliardäre.
Die Belege für die statistisch abweichenden sexuellen Vorlieben von Milliardären im Allgemeinen kommen sicher noch, bitte keine Einzelfälle. so drastische Anschuldigungen verlangen nach Statistik oder Löschung.


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