RedSpezifisch schrieb:Jede Anschuldigung der Kapitalisten gegen die Kommunisten ist ein Geständnis.
Das stimmt so seit 150 Jahren.
"Ihr entsetzt euch darüber, dass wir das Privateigentum aufheben wollen. Aber in eurer
bestehenden Gesellschaft ist das Privateigentum für neun Zehntel ihrer Mitglieder auf-
gehoben; es existiert gerade dadurch, dass es für neun Zehntel nicht existiert. Ihr werft
uns also vor, dass wir ein Eigentum aufheben wollen, welches die Eigentumslosigkeit der
ungeheuren Mehrzahl der Gesellschaft als notwendige Bedingung voraussetzt."
"Aber ihr Kommunisten wollt die Weibergemeinschaft einführen, schreit uns die ganze
Bourgeoisie im Chor entgegen.
Der Bourgeois sieht in seiner Frau ein blosses Produktionsinstrument. Er hört, dass
die Produktionsinstrumente gemeinschaftlich ausgebeutet werden sollen, und kann sich
natürlich nichts anderes denken, als dass das Los der Gemeinschaftlichkeit die Weiber
gleichfalls treen wird.
Er ahnt nicht, dass es sich eben darum handelt, die Stellung der Weiber als blosser
Produktionsinstrumente aufzuheben.
Übrigens ist nichts lächerlicher als das hochmoralische Entsetzen unsrer Bourgeois
über die angebliche ozielle Weibergemeinschaft der Kommunisten. Die Kommunisten
brauchen die Weibergemeinschaft nicht einzuführen, sie hat fast immer existiert.
Unsre Bourgeois, nicht zufrieden damit, dass ihnen die Weiber und Töchter ihrer Prole-
tarier zur Verfngung stehen, von der oziellen Prostitution gar nicht zu sprechen, nden
ein Hauptvergnngen darin, ihre Ehefrauen wechselseitig zu verführen"
"Man hat uns eingewendet, mit der Aufhebung des Privateigentums werde alle Tätigkeit
aufhören und eine allgemeine Faulheit einreissen.
Hiernach müsste die bürgerliche Gesellschaft längst an der Trägheit zugrunde gegangen
sein; denn die in ihr arbeiten, erwerben nicht, und die in ihr erwerben, arbeiten nicht.
Das ganze Bedenken läuft auf die Tautologie hinaus, dass es keine Lohnarbeit mehr gibt,
sobald es kein Kapital mehr gibt.
Alle Einwürfe, die gegen die kommunistische Aneignungs- und Produktionsweise der
materiellen Produkte gerichtet werden, sind ebenso auf die Aneignung und Produktion
der geistigen Produkte ausgedehnt worden. Wie für den Bourgeois das Aufhören des
Klasseneigentums das Aufhören der Produktion selbst ist, so ist für ihn das Aufhören
der Klassenbildung identisch mit dem Aufhören der Bildung überhaupt.
Die Bildung, deren Verlust er damit bedauert, ist für die enorme Mehrzahl die Heran-
bildung zur Maschine."
-Das Manifest der kommunistischen Partei, Karl Marx, 1848
"Der Kommunismus ist antidemokratisch"
Im Kapitalismus darf die ungeheure Mehrheit nur entscheidung welcher Parteien und ausbeuten lassen und hat keinen echten Einfluss auf politische Entscheidungen. Also wieder ein Geständnis
"Kommunisten denken idealistisch/utopisch"
Endloser Wachstum ist nicht möglich, Kapitalisten denken aber nicht darüber nach, sie beuten aus und am Ende fallen sie mit der Natur und dem Menschen durch den Klimawandel. (Es war gut für die Wirtschaft)