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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.670 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke
buddel
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 16:53
@Doors
dem mit dem tod einzelner durch demokratisch legitimierte gewalt
muss ich zähneknirschend zustimmen

buddel


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 16:55
@buddel
Jede von Lebenden verursachte grosse geschichtliche Veränderung hat allerdings auch immer Todesopfer hinterlassen. Bedauerlicherweise waren es nicht immer nur "Schuldige".


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buddel
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 16:59
die toten sollen uns mahnen,
@Doors
und die änderungen, die auf leichenbergen basieren
haben uns nicht wirklich weitergebracht
(da müsste ich aber noch mal drüber nachdenken^^)

buddel


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 16:59
@buddel


Alle Kriege, die demokratische Staaten geführt haben, teils, weil sie mussten, teils, weil sie wollten, waren demokratisch legitimiert. Somit auch die Opfer dieser Kriege.
Kriege ohne Opfer gibt es leider nicht. Vielleicht lassen sich Kriege auch manchmal nicht vermeiden, denn ich glaube kaum, dass man beispielsweise Nazi-Deutschland im 2. Weltkrieg durch Gebetsstürme, Lichterketten oder "We shall overcome"-Gesänge zerschlagen hätte.

Vielleicht überreden? Ey, Alter, mach' kein' Scheiss. Krieg is' voll ungeil. Echt!


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:02
@buddel

Französische Revolution? Ohne sie keine Bürgerrechte, Aufklärung, Abschaffung der Leibeigenschaft.
Arbeiterbewegung? Sozialismus? Ja, selbst die Frauenbewegung hatte ihre Opfer.

Die Demokratsierung in Deutschland war auch von einem blutigen Bürgerkrieg begleitet (1919-1923).


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buddel
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:04
@Doors
halte ich nicht für utopisch.
überreden.
weil hier mit dem medium internet eine plattform der meinung und des redens etabliert ist.
ein narr,
der daran teilhält und keine neuen erkenntnisse wahr nimmt

buddel


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:06
@buddel


Abgesehen davon, dass es zu Zeiten des 2. WK noch kein Internet gab, fürchte ich, hätte man die deutschen Mordbrennerbanden auch nicht mit guten Worten davon abhalten können, Europa zu verwüsten und 6 Millionen Juden zu ermorden.


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buddel
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:10
@Doors
die französische revolution ?
nach neuesten erkenntnissen ist das ein grosser name
für eine ausser den fugen geratene demonstration weniger menschen.
der "sturm auf die bastille" war weniger aufregend
als heutzutage ein konzert zu stürmen

bekamen in den frühen 20ern nicht auch die sufragetten ihren namen ?

sabot

buddel


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buddel
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:13
@Doors
uups,
das finde ich schon erschreckend.
dass du den deutschen qua eine mordlust unterstellst.
ich finde erschreckend,
dass du diesen akt der unmenschlichkeit nazideutschlands per se der deutschen mentalität unterstellst

buddel


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:15
@buddel


Letztlich aber hat die Französische Revolution Europa mehr verändert als beispielsweise die Reformation.

Die Suffragetten stammen aus dem England des frühen 20. Jahrhunderts.


Aber ich fürchte, wir zwei beiden werden immer offtopicer.

Beenden wir unser Zwiegespräch, sonst gibt's Mecker vom Mod.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:18
@buddel


Wo liest Du das denn heraus?

Mit "nationalen Mentalitäten" habe ich es nicht so sehr.

Fakt ist allerdings, dass die Bevölkerungsmehrheit in Deutschland sich den Nationalsozialismus höchst freiwillig an den Hals gewählt hat, und nicht in der Lage war, mehrheitlich bis zum Ende treu zu Führer, Volk und Vaterland stehend, sich selbst von dieser Verbrecherbande zu befreien. So gesehn muss ich allerdings allen, die nicht im Widerstand waren, zumindest die Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und die Beihilfe zu Straftaten vorwerfen, will ich es juristisch formulieren.


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buddel
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:22
wat´n spass hier,
da können die mods uns gar nix, @Doors
wir sind so topic wie´s nur geht

die französische revolution
soll ja nach allgemeinem verständnis für alles herhalten in europa,
die ursuppe des sozialismus sozusagen.
und sozialismus ist eindeutig links.
das einzig konkurrenzfähige politische modell zum gegenwärtigen.
das macht angst

buddel


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buddel
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:26
@Doors
ein opa hat hitlers panzer gefahren
und der andere musste zu fuss nach stalingrad, weil er in seiner dorfkneipe nicht "heil hitler" sagen wollte (so ist die familienlegende)

sogar der panzerfahrende opa hat bis zum ende
das linke kampfblatt "hamburger morgenpost" gelesen

so verschwimmen die grenzen

buddel


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:27
@buddel

Rosa Luxemburg nannte die Alternative "Sozialismus oder Barbarei", wohl nicht wissend, dass sowohl beides ginge (Stalin & Co) als auch, dass sich die Menschheit mehrheitlich vollkommen frei für letztere entscheiden würde. Oder für religiöse Wahnvorstellungen, was aus selbe hinaus läuft.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:31
@buddel


Nicht wenige haben erst nach einem Fussmarsch nach Stalingrad (und mit seher viel Glück zurück) gelernt, dass sie für die falsche Sache Gesundheit und Leben riskiert haben.

Mein Vater hat dafür vier Jahre Kriegsgefangenschaft gebraucht.


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Waldfreund
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:41
@KleinesWesen
„Da wird wieder nen Stempel seitens unserer "Qualitätsmedien" aufgedrückt, dass es einfach nur noch zum Kotzen ist. Es wird Angst geschürt.“

Ich sehe das alles genauso wie Du. Erst waren die Hartz IV Empfänger dran ( sie machen angeblich unseren Staat kaputt ) jetzt sind es die bösen Linken.

Es muss einfach ein Feindbild geschaffen werden, damit das Volk gewisse Maßnahmen, die von der Mövenpick Partei vorbereitet werden, erdulden. Aber ich glaube das Volk hat die Nase voll. In NRW gibt es einen Denkzettel.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 17:53
Waldfreund schrieb:In NRW gibt es einen Denkzettel.
Oh ja, da kommt dann die volle Linke zum Tragen. Groß tratschen, wenig machen.
"Wir demokratisieren Deutschland" - ja, genau. Und nebenher versuchen wir unsere Wahlversprechen irgendwie abzuwiegeln. "War ja alles nicht so gemeint", heißt es dann wieder. Einige stehen dann stramm im Kurs gewisser Individuen ("Jawohl, wir entrechten einfach die, denen es besser geht!"), während andere gewissen armseeligen, am Ende ihrer Laufbahn in wilder Hast Akten vernichtenden Organisationen nachtrauern...


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 18:14
Denkzettel?
Ach was, Rent a Rüttgers wird's schon schaffen. Wer möchte schon die sozialdemokratische Zwangsarbeits-Befürworterin als MiniPräser? Dann doch lieber gleich die Hotellobby.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 19:03
Den einen Extremismus mit einem anderen Extremismus zu bekämpfen, hat noch nie funktioniert !
Valentini schrieb:"ins blasen" bedeutet ihnen klar zu machen, dass sie sich extremistisch verhalten. Und klarmachen deswegen, weil man ja meint man würde sich normal verhalten und merkt nichtmal mehr dass man extremistisches Verhalten zutage legt
Ob das "In Frage stellen" des Systems , der Gesellschaftsordnung als Extremismus anzusehen ist, habe ich schwerste Zweifel.
Ohne das "In Frage stellen", würde Stagnation und Rückschritt herrschen.
"In Frage stellen" muss täglich passieren.

Meinhard Miegel z.B., wird jeder , auch ich , im rechten bürgerlichen Lager verorten.

Trotzdem würden einige hier,
sein Buch "Epochenwende - Gewinnt der Westen die Zukunft" in weiten Teilen als linke Propaganda abtun.
Und einige hier, wie z.B. ein seit dem Kartoffelschälen verschollener User, würden einige Textpassagen sogar als Aufruf zu linksextremer Gewalt auffassen (wie schon geschehen).

Das was sich heute noch als "Das Bürgertum Deutschlands" oder Europas sieht, wird in wenigen Jahrzehnten eine exotische, wenig beachtete Minderheit in der Welt darstellen.
Daran geht kein Weg vorbei !
Wenn dieses Bürgertum (die meisten von uns sind schon durch den Rost gefallen und gehören schon nicht mehr dazu) nicht schnellstens umdenkt, geht es (und wir mit) einem erheblich höherem Konfliktpotential entgegen, als wir es uns vorstellen können.


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Valentini
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.03.2010 um 20:01
In Zeiten in denen eine asoziale und gewaltbereite Linke, welche für sich das Recht in Anspruch nimmt entscheiden zu dürfen wer und wofür er zu demonstrieren hat, einen faschistischen Gesinnungsterrorismus betreibt, da frage ich mich ob Rosa Luxemburg doch Recht hatte mit der Aussage dass Verfassungsfragen nur Machtfragen sind…
Sich moralisch überlegen fühlen, anderen Menschen ihre Grundrechte vorenthaltend und mit einer Gewaltbereitschaft die ihresgleichen sucht, stellt sich linker Abschaum über das Grundgesetz und stellt zugleich die Systemfrage. Nicht anders geschieht es übrigens bei den rechten Vollhonks, die auch die Systemfrage stellen und andere mit Gewalt überzeugen wollen, da auch sie sich im moralischen (vaterländischen) Recht fühlen!
Hier bleibt mir nur die Hoffnung auf eine harte öffentliche Hand, die es ruhig mit ein wenig weniger Zaghaftigkeit machen sollte; da ist mehr durchgreifende Härte gefordert. Denn wenn heute Grundrechte für manche nicht mehr gelten sollen, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis es auch keine freien Wahlen mehr gibt und auch keine unabhängige Justiz mehr. Dann herrscht nämlich die gewalttätige Willkür der Straße und das von anständigen Linken mit Verachtung erwähnte „Recht des Stärkeren“.

Und auch das linke, sozialistische/nationalsozialistische erträumte und postulierte Menschenbild dass der Mensch gut sei und nur die Umstände ihn schlecht machen, ist eher etwas für sehr einfach gestrickte Geister, die sich nicht in der Lage fühlen kompliziertere Muster zu erkennen. Denn zu gerne meint man durch veränderte Umstände andere Menschen erziehen zu können (Marx: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“). Denn sperrt sich der Mensch, wird er selbst zum Umstand und muss geändert werden. Weigert er sich, wird er im „gesellschaftlichen Interesse“ gezwungen, sozial ausgegrenzt und beseitigt. Fertig ist das rote/braune Terrorregime, der Terror des Narzissmus, der göttlichen Überhöhung des Menschen, die nichts außer sich selbst (die eigene Ideologie, Rasse, Klasse) mehr duldet.

Und für die ganz einfachen geistigen Strickmuster hält man dann auch gerne die geistig impotente Endlösung bereit, indem man die allherrliche Glückseligkeit durch Befreiung von den Zwängen und Mühen des Alltags verspricht, indem man den geistig potenzlosen die Versorgung von allem durch das des politischen Gegners akkumulierten Kapitals des Systems verspricht, welches man ihm dann einfach nehmen wird.

Und so fühlt man sich dann sogar toll, wenn man ein von kleine Kindern auf der Parkbank gemaltes Hakenkreuz mit alter pampiger Farbe überstreicht, indem man bei den Brüdern im Geiste dann Hammer und Sichel wählt. Und auch ohne darüber nachzudenken dass diese Terrorregime (Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, Castro,…) weit über 100 Millionen Opfer weltweit hatten, fühlt man sich gut…weil Hammer und Sichel ist ja so toll… da spielt es keine Rolle mehr dass es das Zeichen einer Mörderbande ist.

Meine Freiheit ist das Grundgesetz mit seiner verankerten FDGO und ich sehe Penner die diese verbrieften Rechte beschneiden wollen (generell überall und auch bei den etablierten Parteien). Mein Recht ist das Recht der Gewaltlosigkeit aber sobald es welche unternehmen mir oder anderen ihre Rechte mit Gewalt nehmen zu wollen, so werde ich für den Kampf bereit sein und ich lasse es nicht zu dass eine anständig Rechte, welche nunmal auch zum politischen Spektrum einer freiheitlichen Ordnung gehört, in ihren Rechten einfach so beschnitten wird. Und wenn Rechtsextreme meinen Linken ihre Rechte beschneiden zu wollen, dann wird mein Kampf nicht minder heftig sein.

Und so wie ich mit Rosa Luxemburg begann, so will ich auch schließen und diese Worte sollten sich die Intoleranten mal auf der Zunge zergehen lassen

„Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern.“

Und wer meint andere Meinungen verhindern zu müssen, ist dem Faschismus näher als er zu glauben vermag denn es gibt kein Recht darauf andere Meinung zu verbieten oder zu unterdrücken aber ein Recht darauf, eine Meinung zu haben mit der Gewissheit dass diese toleriert werden muss. Jedenfalls so lange, wie nicht aktiv versucht wird mit dieser Meinung die Grundfeste der Republik und ihren verbrieften Rechten auszuhebeln.


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