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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.684 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

05.12.2010 um 13:21
Also ich finde es ja nicht gut, dass sich Linksextremisten nicht an die Regeln halten:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,732922,00.html

Ich höre doch immer, dass die doch nur Angriffe gegen unbelebte Objekte machen und keine Menschen verletzen oder töten wollen...
Und natürlich immer nur für einen guten Zweck... ;)

Oder sollte die Einstellung zum Linksextremismus, die manche Leute besitzen, doch ein wenig überdacht werden?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.12.2010 um 07:31
@Kc
Achte bloß darauf, in Deinem Eifer Deine Meinung zu untermauern, nicht zu sarkastisch-einseitig zu werden, -könnte unangenehm auffallen... ;)

Wenn das Inland nichts hergibt, schauen wir eben aufs Ausland, übernehmen stur deren Definitionen, ganz unabhängig von den Hintergründen und fühlen uns dabei als "Aufklärer"...

Aber klar, Linksextremismus, Rechtsextremismus, alles gleich, alles die selbe Scheiße und zum guten Schluss, nähren wir dann noch etwas Hörigkeit gegenüber den Obrigkeiten, damit es auch schön so bleibt wie es ist...^^

Wie funktioniert denn eine "Umwertung", wie drückt man seine Unzufriedenheit aus?

Alle vier Jahre ein Kreuzchen und man fühlt sich als Demokrat mit Mitspracherecht, was ein Witz, wo man heute doch genau weiß, -wissen müsste-, wer die Fäden, ganz unabhängig von einer Wahl zieht.

Doch da steht der Polizist, den Grundrechten verpflichtet, egal, welche Staatsform regiert und macht einen auf Schutz der Allgemeinheit. Wo waren sie in Mölln, in Solingen, in Hoyerswerda,-haben sie gar mit applaudiert?

Ich fragte Dich bereits mehrere Male, welche Möglichkeiten der Bürger hat, sich gegen die eventuell vorhandene, staatlich vorhandene Willkür zu wehren, welche Möglichkeiten bietet das Grundgesetz, was ist der Definition nach Terror, was Freiheitskampf, was ziviler Ungehorsam? Zu welchem Zweck, warum wieso, weshalb und wie?

So lange Du nur das immer gleiche Geschwurbel bringst, werde ich die gleichen Fragen stellen!


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06.12.2010 um 12:09
schmitz schrieb:Wo waren sie in Mölln, in Solingen, in Hoyerswerda,-haben sie gar mit applaudiert?
Diese Unterstellung ist ja wohl Blödsinn. Als ob die Polizisten selbst die Häuser in Brand gesteckt haben. Ich sag dir mal was: OHNE unsere Polizei würde es verdammt traurig aussehen in Deutschland! Ich jedenfalls kenne keinen größeren Staat, der ohne Polizei auskäme, weder in der Gegenwart noch in der Vergangenheit.

Und wenn ich mir anschaue, wie in manchen Ländern die Polizei auf offenste Art und Weise Bestechungsgelder kassiert, sich teilweise erstmal bezahlen lässt, bevor sie nach einem Notruf anrücken, in Mexiko selbst im Drogenhandel mitmacht oder in den USA einfach mal Schwarze zusammen schlägt und das mit den deutschen Polizisten vergleiche, dann sage ich allen ernstes:

Insgesamt macht die deutsche Polizei einen ordentlichen Job!
Ich bestreite in keiner Weise, dass es schlechte, korrupte, rassistisch eingestellte Polizisten gibt, aber diese sind mit Sicherheit nicht die Mehrzahl.
schmitz schrieb:und zum guten Schluss, nähren wir dann noch etwas Hörigkeit gegenüber den Obrigkeiten, damit es auch schön so bleibt wie es ist..
Offenbar auf mich gemünzt, trotzdem fühle ich mich nicht angesprochen. Denn ich hab schon immer ganz klar gesagt, wenn mir etwas bei den ,,Obrigkeiten" nicht gepasst hat und auch entsprechend agiert. Ich habe keine Scheu, zu sagen:,,Das finde ich schlecht, hier muss was verändert werden, dort müssen wir anpacken" und mich dann auch zu engagieren.

Dass das nicht gleich in einer kommunistischen Revolution ausartet, liegt daran, ich keinen so extremen Handlungsbedarf sehe. Mit ,,Obrigkeitshörigkeit" und ,,Wahrung der Umstände" hat das nichts zu tun, aus persönlichem Protest bin ich auch erst vor kurzem aus meiner bisherigen Partei ausgetreten.
schmitz schrieb:Alle vier Jahre ein Kreuzchen und man fühlt sich als Demokrat mit Mitspracherecht, was ein Witz, wo man heute doch genau weiß, -wissen müsste-, wer die Fäden, ganz unabhängig von einer Wahl zieht.
Ich halte dich eigentlich für einen recht intelligenten Menschen, dann müsstest du auch wissen, warum es so genannte ,,Legislaturperioden" gibt ;)
Wie soll man denn Kontinuität und Verlässlichkeit in die Gesellschaft und Politik bekommen, wenn jährlich gewählt wird oder wenn bei jedem einzelnen Gesetz das ganze Volk abstimmen soll?

Das bewirkt entweder Stillstand, Schneckentempo oder Chaos. Wenn jedes auf den ersten Blick unliebsame Gesetz sofort wieder vom Volk abgesetzt wird, dann kann man sich Parlamente und Führungspersonen mit Spezialgebieten auch schenken und wir leben alle nur noch so in den Tag hinein, wie es uns gerade passt.

Ich bezweifle außerdem, dass eine Mehrheit der Bevölkerung Lust hat, sich permanent über Gesetzesinhalte und Auswirkungen ausreichend zu informieren und qualifiziert abstimmen zu können. Bei den meisten würde es wohl eher so aussehen:,,Was, ich soll weniger verdienen? Nee, da stimme ich mit nein", ungeachtet der Überlegung, WARUM eine einzelne Gruppe weniger Geld erhalten soll.
schmitz schrieb:Ich fragte Dich bereits mehrere Male, welche Möglichkeiten der Bürger hat, sich gegen die eventuell vorhandene, staatlich vorhandene Willkür zu wehren, welche Möglichkeiten bietet das Grundgesetz,
Demonstrationen, Petitionen, friedliche Belagerungen, Medienarbeit, eigene Partei gründen, in eine Partei eintreten und sich einbringen...

Gibt mehr als genug Möglichkeiten, OHNE unschuldige und unbeteiligte Menschen mit Brandsätzen, Steinwürfen und anderem Mist in Gefahr zu bringen.
Oh und nur, weil es zum Job von Polizisten gehört oder weil Politiker öffentliche Personen sind, sind sie noch lange kein Freiwild, wenn auch nicht automatisch unschuldig.

Gewalt muss das allerletzte Mittel sein, wenn wirklich gar nichts anderes mehr geht!
Dann, aber erst dann, mag sie eventuell durch ihr Ziel gerechtfertigt sein, positives für eine Mehrzahl der Menschen zu schaffen.

Meine Definition von Terror?
Ermordung unschuldiger Menschen, Erzeugung eines Klimas ständiger Bedrohung und Angst, gewaltsame Aufzwingung der eigenen Ansichten ohne andere Möglichkeiten.

,,Freiheitskampf"?
Der bewaffnete Kampf gegen ein Regime, gegen das man auf andere Art und Weise nichts unternehmen kann und welches ein Volk gewaltsam und restriktiv unterdrückt.

,,Ziviler Ungehorsam":
Sitzstreiks, friedliche Belagerung, gemeinsames Nichtbefolgen von erlassenen Gesetzen und Anweisungen, Demonstration, Medienarbeit, das sind für mich alles Elemente von ziviliem Ungehorsam.
Bewaffneten Kampf sehe ich nicht einfach so als dessen Element, nur in Ausnahmefällen kann das vielleicht zutreffen.
schmitz schrieb:Achte bloß darauf, in Deinem Eifer Deine Meinung zu untermauern, nicht zu sarkastisch-einseitig zu werden, -könnte unangenehm auffallen...
Also ich bin nicht derjenige, der immer wieder mit der Begründung die zwei politisch extremen Richtungen mit dem Argument unterscheidet, die Rechtsextremisten würden Menschen angreifen und die Linksextremisten würden wenn, dann immer nur gegen Sachen Gewalt anwenden ;)


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06.12.2010 um 12:12
@Kc

Der Link sagt nichts darüber, was die Gruppe linksextrem macht, kein Merkmal, nichts.
Ob es tatsächlich um Linksextremisten geht? Oder fällt der Begriff, weil die Motive der Tat unklar sind? Mir scheint, als würde eine politische Richtung damit denunziert.

Dass bei den Verhaftungen Waffen gefunden wurden, deutet eher auf Terroristen als auf Linksextremisten hin.


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06.12.2010 um 12:37
schmitz schrieb:Doch da steht der Polizist, den Grundrechten verpflichtet, egal, welche Staatsform regiert und macht einen auf Schutz der Allgemeinheit. Wo waren sie in Mölln, in Solingen, in Hoyerswerda,-haben sie gar mit applaudiert?
Jaja der böse Polizist.
Weil es koruppte Polizisten überall auf der Welt gibt muss der nicht koruppte Polizist wieder als Stereotyp für die ach so schlimme Staatsgewalt hier herhalten.

Also ich wüsste reichlich mehr Länder wo ich einen Aufruhr gegen die wirklich üble Staatsgewalt viel eher nachvollziehen kann als hierzulande.

Das was hier gegen die Polizei meist in Demonstrationen solcher Idioten ausartet ist mehr schlichter und einfacher Frustabbau als ein Vorgehen mit einem grechtfertigten Grund dahinter.


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06.12.2010 um 12:40
Ich möchte nochmal folgenden Beitrag posten:

http://www.freitag.de/community/blogs/fabianloeffler/warum-jusos-eine-gleichsetzung-von-rechts--linksextremismus-ablehne...

Warum Jusos eine Gleichsetzung von Rechts- Linksextremismus ablehnen


Die Verwendung des Begriffs Linksextremismus in der öffentlichen Debatte erfolgt oft sehr undifferenziert, oft auch mit bewusster. Diffamierungsabsicht Wo dieser Extremismus beginnt und endet, bleibt schwammig und dient damit leicht einer Verunglimpfung aller linken Positionen von der Anti-Atombewegung, pazifistischen und demokratischen AntikapitalistInnen bis hin zu Steine werfenden Autonomen. Das linke Spektrum ist wesentlich heterogener als das rechte Spektrum, welches zwar ebenfalls nicht homogen ist, in der Zielsetzung aber wesentlich einheitlicher auftritt. Wir sehen jede Kameradschaft und jede rechtsextreme Partei als eine Bedrohung für die Menschlichkeit und die Demokratie an. In antifaschistischen, autonomen, sozialistischen, anarchistischen oder kommunistischen Gruppierungen ist aber nur eine Minderheit antidemokratisch eingestellt. Nicht jede Antifa-Gruppierung kämpft mit Gewalt für die Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Viel mehr ist ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus im Sinne der Demokratie sogar unterstützenswert. Mit der Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus wird aber nicht nur rechte Gewalt verharmlost, sondern werden auch nicht antidemokratisch eingestellte und nicht gewaltbereite Linke mit prügelnden und mordenden Nazis gleichgesetzt, kriminalisiert und stigmatisiert.

................


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06.12.2010 um 12:41
@Schalom
Schalom schrieb:Das was hier gegen die Polizei meist in Demonstrationen solcher Idioten ausartet ist mehr schlichter und einfacher Frustabbau
Dabei handelt es sich nicht um Frustabbau, sondern um eine simple Reaktion, die auf die Aktion der Polizisten folgt.
Auch unklar ist, wie Du auf Korruption kommst.
Nicht durch Korrption werden Polizisten zu prügelnden Bullen.


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06.12.2010 um 12:53
niurick schrieb:Dabei handelt es sich nicht um Frustabbau, sondern um eine simple Reaktion, die auf die Aktion der Polizisten folgt.
Haha du bist lustig, da habe ich aber anderes gesehen.
Die Aktion der Polizisten ist oft genug eine eigentliche Reaktion auf die Aktion der Steine und Flaschen werfenden Demonstranten (Mob). Sorry aber hier zu erwarten das die Polizei dann tatenlos rumzustehen und sich gefällgist abzuschmeissen und dabei zu verletzten hat ist nicht mehr ganz normal und das die "armen" Demonstranten dann anfangen über die bösen Polizisten rumzuheulen weil sie es gewagt hatten sich zu wehren ist dann auch nochmal bezeichnend für die Leute die oft genug erst mit solchen Szenarien anfangen.
niurick schrieb:Auch unklar ist, wie Du auf Korruption kommst.
Nicht durch Korrption werden Polizisten zu prügelnden Bullen.
Das Feindbild vom bösen koruppten Polizisten rührt häufig durch bestechliche oder rassistische Beamte von denen man ja immer mal wieder insbesondere aus dem Ausland hört. Das meinte ich damit.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.12.2010 um 15:11
Jimmybondy schrieb:Mit der Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus wird aber nicht nur rechte Gewalt verharmlost, sondern werden auch nicht antidemokratisch eingestellte und nicht gewaltbereite Linke mit prügelnden und mordenden Nazis gleichgesetzt, kriminalisiert und stigmatisiert.
Für mich ist Gewalt ein elementarer Bestandteil von politischem Extremismus.
Politische Extremisten wollen mit Gewalt ihren Willen durchsetzen, nicht mit normalen Demonstrationen, mit Medienarbeit oder mit persönlichen Gesprächen.


Und man kann ganz einfach nicht leugnen, dass es gewaltbereite Menschen mit so genannten ,,linken" Einstellungen gibt. Man kann nicht leugnen, dass diese Leute absichtlich Sachschaden verursachen und absichtlich gewalttätige Angriffe auf Demonstrationen oder abseits davon auf andere Menschen durchführen.
Alles andere ist einfach eine realitätsverleugnende Lüge.

Dieses Getue, als ob Menschen mit politisch linken Einstellungen gar nicht fähig zur Gewalt seien, ist doch Unsinn ^^

Ja, das linke Spektrum ist heterogen. Das ist auch gut so, eine schöne Sache.

Doch genau aufgrund dieser Heterogenität existieren auch unter Linken Menschen, die ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen, ihre Meinungen anderen mit Gewalt aufzwingen wollen!
Tatsache.

Und ganz exakt diese Menschen nenne ich Linksextremisten und finde sie ebenso verachtenswert, wie Neonazis.
Denn was sie unterscheidet, sind im Grunde nur die Feindbilder, die Methoden unterscheiden sich kaum.

Diese Aussage treffe ich nicht aus irgendeiner Verblendung heraus, sondern ich habe mir lange und ernsthaft Gedanken drüber gemacht, bis ich zu dieser Ansicht gelangt bin.


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06.12.2010 um 15:21
@Kc

Ja es gibt gewaltbereite autonome Linke. Ich leugne das nicht.
Das diese aber im Linksextremen Spektrum eine Minderheit darstellen, kann man hier wie es scheint nicht oft genug betonen.

Du difamierst aber das ganze Spektrum, wenn Du dort nicht unterscheiden möchtest.


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06.12.2010 um 15:25
@Jimmybondy

Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen.

Gerade eben habe ich doch wieder einmal explizit beschrieben, was ich unter gewaltbereiten Linksextremen verstehe.

Ich unterscheide eindeutig zwischen nicht-gewaltbereiten/nicht-gewalttätigen Linken und gewalttätigen/gewaltbereiten.
Letztere sind für mich Linksextremisten.

Davon, dass ALLE Linken Gewalt ausüben, habe ich nie gesprochen.


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06.12.2010 um 15:45
@Kc


Das Du nur die Gewaltbereiten Linksextrem nennen willst, macht zwar auch in meinen Augen Sinn, ist aber offensichtlich nicht die gängige Definition.

Und an diese sind wir gebunden, wenn man einander verstehen will.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.12.2010 um 15:51
@Jimmybondy

Naja wenn Definitionen aus meiner Sicht nicht zutreffend sind oder falsche Elemente enthalten, dann definiere ich eben für mich neu.

Deswegen schreibe ich ja auch ausführlich und differenzierend, wen ich für was halte.

Auch jemand, der sich an die Schiene von einem Castor-Transport kettet, ist für mich nicht ,,linksextrem", denn wie gesagt: das eindeutigste Kennzeichen von politischem Extremismus ist meiner Meinung nach das Gewaltelement.


Anderes Beispiel: Die CDU ist politisch auch ,,rechts", würde man sagen. Trotzdem laufen die Mitglieder nicht rum und schlagen Migranten zusammen oder singen dumme Parolen von ,,Großdeutschland" und von Kriegsglorie ;)


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06.12.2010 um 16:20
@Kc

Damit riskierst Du nicht verstanden zu werden. Jeder neue User der die Diskussion noch nicht verfolgt hat, braucht eine neue Erläuterung.

Der an den Castor gekettete, scheint in meinen Augen sehr wohl ein Linksextremer, das wird so gängig definiert.

Wir können ja erstmal anschauen wie dieses Wort gängig definiert wird, um zu sehen, ob es nicht zutrifft.

Meiner Meinung nach hat es etwas damit zu tun, das man den Staat ablehnt, ob mit oder ohne gewaltätigen Mitteln.


Zwischen Rechts und Rechtsextrem, ist ein gewaltiger Unterschiede, denke das brauchen wir auch nicht weiter erörtern.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.12.2010 um 19:34
Ich Sehe den eigentlichen Extremismus auch erst durch gewaltbereitschaft definiert oder auch schon durch das streben nach Gewaltdurchführung.

Vielleicht sollte man unterscheiden zwischen links, sehr links und linksextrem.
Das gleiche dann auch für die Rechte Seite wobei das dort ein wenig schwieriger werden würde denn auch Nazis die bisher nicht gewaltätig wurden zählen natürlich zu den Rechtsextremen.


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07.12.2010 um 02:41
Extremismus beginnt für mich auch bei Gewalt, wobei auch Sachbeschädigung in meinen Augen Gewalt ist.



Schlimm finde ich jedoch auch den immer weiter um sich greifenden Radikalismus und Fundamentalismus, mit dem heutzutage Meinungen vertreten werden. Man könnte es Verbalextremismus nennen. Stammtischgeschwätz hat derzeit Hochkonjunktur, besonders im Virtuellen, und wer nicht mit den Wölfen am Stammtisch heult, wird diffamiert oder lächerlich gemacht.

Dazu habe ich eine eigene Diskussion vorbereitet.


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07.12.2010 um 07:44
Extremist im politischen Sinne ist jeder, der den demokratischen Staat ablehnt.
Gewalt wenden dabei die militanten Extremisten an.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.12.2010 um 09:01
@Jimmybondy

Hartz IV, das ist extremistisch ;)

http://www.thisblogrules.com/2010/03/dog-that-hasnt-missed-a-single-riot-for-years.html/


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07.12.2010 um 09:13
Ich persönlich bevorzuge übrigens gewaltfreie Protestformen. Auch diverse friedliche Formen der politischen Aktion sind von massiver Repression durch sogenannte demokratische Staaten betroffen.

Wer heute öffentlich oder gar organisiert seine Meinung äußert und sich dabei nicht in etablierten Strukturen bewegt, wird als potenzielle_r Kriminelle_r behandelt bzw. eingestuft.


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11.12.2010 um 17:26
Wurde eigentlich das hier schon verlinkt?

"Der kommende Aufstand":


Viel Lesestoff, für den man Zeit & und den Kopf frei haben muss. Um zu verstehen, sich da hinein
zu denken und mit dem Geschriebenen auseinanderzusetzen.

Wer nicht alles lesen will (was ich aber dennoch empfehlen würde), hier die Zusammenfassung aus dem Tagesspiegel:

Gibt es hier irgendwo dazu schon ne Diskussion, an die man anknüpfen kann? Sonst finde ich, passt das u.a. gut hier rein.


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