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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.079 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

20.06.2014 um 14:52
Adamon schrieb am 30.05.2014:Es ist ein Missverständnis, anzunehmen, mehr von politischer Agitation zu
verstehen, wenn Ihr Euch den Wortschatz der Politiker zueigen macht,
- so geratet Ihr höchstens in die Fangnetze Ihrer, - wohl bedachten, - Argumentationen,
die nicht dazu angelegt sind, Euch Möglichkeiten aufzuzeigen, sondern dazu,
jene zu verschleiern...

Genau genommen muss man einen sehr grossen "persönlichen Unterschied"
zu diesen Themen machen, um überhaupt zu einer eigengeistigen Entscheidung
fähig zu sein, - und es geht immer "um individuelle Entscheidungen", nicht um
Plausibilität in anderen Gehirnen. -

Es wird Euch nicht helfen, wenn Euch Aberhunderte darin recht geben,
das Ihr keine Möglichkeit mehr vorfindet, eine eigene persönliche Entscheidung
zu treffen, - dies wiederum bedeutet keineswegs, das es diese Entscheidung nicht gibt. -

Doch Ihr werdet sie weder im Wortschatz von Politologen, noch von Journalisten
finden, - sondern einzig und allein innerhalb Eurer persönlichen Entscheidungsgewalt,
und die hat nicht das Geringste damit zu tun, "was Euch jemand vordenkt",
- sondern immer nur damit, "wozu Ihr Euch selbst befähigt", - und das ist die einzige
wirkliche Frage:

"Zu welcher Entscheidung befähige Ich mich warum und wozu führt sie ?"

Wenn Ihr dies nicht völlig individuell entscheidet, - gibt es keine Instanz mehr
in Euch, die eigenständig handelt, - Ihr könnt dagegen noch so raffinierte
Rationalisierungen auffahren, - es ändert an Einem nichts:

"Ihr seid Individuen = Unteilbare", - und dies ist Eure einzige Macht
und Eure einzige Chance !

- Lasst Euch das von keinem Machthaber nehmen, - mir muss niemand recht geben,
- "Ich bin in meinem Recht", - und ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen dasselbe. -
Wenn man überhaupt diskutieren will,
wird man kaum darum herum kommen, den vorhandenen politischen Wortschatz zu nutzen,
sonst redet gleich von Anfang an jeder an jedem vorbei.

Aber ich verstehe, was Du meinst.

Mir fehlt jedoch ein Hinweis welcher Art diese (individuelle)Instanz ,
diese individuelle Richtschnur sein könnte.
Fast finde ich es zu banal, überhaupt diese Worte zu schreiben:

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Die Regel ist auch in negativer Fassung bekannt, etwa als das gereimte Sprichwort:

„Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“

Es hindert einen wirklich nicht am Leben, jeden Gedanken mit dieser Goldenen Regel zu überprüfen,
sei er von außen oder von innen kommend
.
Achja: Und dazu gehört, sich tatsächlich in die Lage des Anderen hineinzuversetzen !


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25h.nox
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

20.06.2014 um 14:56
eckhart schrieb: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
watt?

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ meinst du wohl---


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

20.06.2014 um 15:02
25h.nox schrieb:„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ meinst du wohl---
Nein. Könnte aber zum Beispiel Adam Smith gemeint haben ...
Gesetz ist es ja quasi geworden.

Auch die Wikipedia: Goldene_Regel
hat ihre Unzulänglichkeiten:
Ein Ausbeuter wird sich sicher wünschen, von anderen Ausbeutern als Ausbeuter behandelt zu werden.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

20.06.2014 um 16:07
@25h.nox

Niemand mag den kategorischen Imperativ, außer philo lehrämtler.


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

20.06.2014 um 16:09
@Shionoro die durfte ich letztes streicheln, war spät in der uni und der hausmeister der mich lustlos in er ecke sitzen sah hat mich gefragt ob ich zusehen will wie er die lehrämtler mit fischköpfen füttert.
das sidn ja seltsame geschöpfe...


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20.06.2014 um 16:12
@25h.nox

lol, das war einer von deinen besseren witzen^^


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22.06.2014 um 03:19
55255,1403399966,qsNT0ARNRp0DDv8Q9hqe2A@kiki1962:

Ich wollte nicht dazu animieren, völlig auf sozialen Austausch zu verzichten,
- ungeachtet dessen sind Wir "Individuen", d. h. "Unteilbare", und sehr
wohl in der Lage, eigenständige Entscheidungen jenseits unserer Rudel
zu treffen. -


@eckhart:

Dein "Hinweisbeispiel" finde Ich durchaus gelungen...

Ich mache schon seit sehrlanger Zeit die wiederkehrende Erfahrung,
das "die Übersetzung gehörter bzw. gelesener Inhalte in eigene Worte"
weit mehr als eine "Übersetzung" ist, - sondern genau den "persönlichen
Unterschied" auf den Tisch bringt, dessen man bedarf, um sich von
sog. "herkömmlichen Meinungen" zu unterscheiden, - und es ist ein
sehr grosser Unterschied, ob man innerhalb eines vorgegebenen Wortschatzes
argumentiert, oder innerhalb eines selbst Erdachten, - es ist auch kein Widerspruch
zu Verständlichkeit, - im Gegenteil, erst dann wird klar, wie verständlich man
sein muss, um verstanden zu werden, - und ob es überhaupt gefragt ist,
Dich zu verstehen, - eben diese Feinheiten fallen innerhalb vorgegebener
Formulierungen unter den Tisch und schaffen ein höchst fragwürdiges
"Scheinverstehen", das wirklich individuelles Begreifen in der Regel verhindert. -


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.06.2014 um 12:59
Adamon schrieb:eben diese Feinheiten fallen innerhalb vorgegebener
Formulierungen unter den Tisch und schaffen ein höchst fragwürdiges
"Scheinverstehen", das wirklich individuelles Begreifen in der Regel verhindert. -
Man braucht sich wirklich nur den Wiki-Artikel Wikipedia: Goldene_Regel
in voller Gänze, einschließlich Auslegungen, Dialoge und Kritiken , reinzuziehen, um dieses "Scheinverstehen" vorgeführt zu bekommen.
Zu dem:
eckhart schrieb:sich tatsächlich in die Lage des Anderen hineinzuversetzen
muss hinzugefügt werden, dass es nicht zum Zwecke des Lukrierens geschehen soll,
denn zu diesem Zwecke will man zwangsläufig scheinverstehen.
Das wird sehr deutlich.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.06.2014 um 03:32
@eckhart:

In der Tat vermag man mit Hilfe dieser Vorgehensweise
in vorbildlicher Art und Weise sozialen Umgang zu pflegen,
- sofern man sie nicht auf den Eigengewinn reduziert...

Um jedoch die Grundthematik erneut aufzugreifen,
- besteht die Gefahr des "radikalen Umganges" eben
in der fehlenden Praxis dessen, - und es ist auch nicht in Sicht,
das man auf breiter Ebene darin ausartet, - schon gar nicht
in politischen Belangen, in welchen der eigene Vorteil und
in diesem Sinne folglich der persönliche Gewinn nur allzuoft
die Hauptantriebsfeder der Handelnden zu sein scheint. -

Doch auch dies ist dieser Menschheit bereits seit Jahrhunderten
bekannt, - und wird nach wie vor immer nur von Einzelindividuen
beherzigt, - wiewohl es gewisslich ein hehres Ziel ist, ein solches
Einzelindividuum zu sein. -


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24.06.2014 um 16:07
Adamon schrieb:Doch auch dies ist dieser Menschheit bereits seit Jahrhunderten
bekannt, - und wird nach wie vor immer nur von Einzelindividuen
beherzigt, - wiewohl es gewisslich ein hehres Ziel ist, ein solches
Einzelindividuum zu sein. -
Umso mehr wirst Du vielleicht nachvollziehen können,
dass mich Social Media mit klammheimlicher (Schaden)Freude erfüllen:
Gerade die Hoheliedsänger der Individualität
befördern auf diese Weise nebenbei unbewusst (oder doch absichtlich?)
die Nivellierung jeder Individualität.
Und auch noch auf freiwilliger Basis.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.06.2014 um 19:41
@eckhart:

Medien, - gleich welcher Art, - sind immer nur Wiederspiegelungen
höchst veränderlicher Zeitströmungen, - und ob Schadenfreude, sei
sie nun klammheimlich oder öffentlich, dazu angetan ist, diese Welt
mit Fortschritt zu beschenken, möchte Ich dahingestellt lassen...

Individualität wird sich ebensowenig aus dieser Welt verabschieden
wie das Massenbewusstsein, - es wird immer den Geist geben,
der sich über die Masse erhebt, ebenso wie den Geist, der sich
unter der Masse verbirgt, - und es wird stets Entscheidung und Schicksal
des/der Einzelnen sein, welche Art von Geist Er/Sie letztlich in sich
obsiegen lässt. -


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.06.2014 um 20:04
ich verstehe den menschen zuerst als soziales wesen - keiner lebt für sich allein

soziale gefüge sind zwingend - es geht um austausch, hilfen u.a.


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Warhead
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.06.2014 um 20:08
quetzal schrieb am 25.05.2014:Ja aber dann kommst Du leider ein paar tausend Jahre zu spät mit deiner "Ein Land Welt"... Das ist sicherlich nicht mehr umzusetzen, und ich sehe heute auch keinen Grund mehr wieso. Unsere verschiedenen sehr alten Europäischen Kulturen sind weitaus Wertvoller als diese gestapelte Multi Kulti Kultur der z.B. USA wo Rassenhass heute fast genauso ein Problem ist wie beim Start
Ach ist das nicht wunderbar,so ganz ohne irgendwelche Visa und sonstigen Papierkram grenzkontrollfrei quer durch Europa,vor drei Tagen noch durch Kroatien gegondelt,morgen schon an der Algarve am Strand rumfläzen.Ohne das nervige rumhängen in düsteren Wechselstuben,heute ist der Kurs so,morgen so,oder so,oder...und Multikulti??
Wo Quetzal noch meckert das es scheitert,da leben das schon Millionen Europäer vor,freies Reisen,arbeiten in Dublin,oder doch lieber Lissabon,Berlin ist billig,die Jobs meist prekär,dann doch lieber ein paar Jahre in ner Konzeptbude fürs Festival in Avignon ackern,bringt mehr Kohle.
Dadurch entsteht eine ganz neue Kultur,mitunter mehrere neue,die bretonische oder baskische Lebensart wird davon nicht tangiert
Jürgen Habermas hat Geburtstag,das wollen wir doch mal würdigen,indem ich sein Essay zur EU als ersten Schritt zur Weltgesellschaft zur Widervorlage verlinke,denn das hatte doch was visionäres

http://www.taz.de/!82011/


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quetzal
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 00:37
@Warhead
Warhead schrieb:Ach ist das nicht wunderbar,so ganz ohne irgendwelche Visa und sonstigen Papierkram grenzkontrollfrei quer durch Europa,vor drei Tagen noch durch Kroatien gegondelt,morgen schon an der Algarve am Strand rumfläzen.
Hatte meine Meinung dazu schon mal hier geschrieben, jeder der die damaligen Vorteile zu D-Mark Zeiten erlebt hatte (Wohlstand in D und um uns herum in Europa) kann doch echt nur lachen (wenns nicht so traurig wäre), schau Dich heute um. In D geht die Lebensqualität durch überteuerung und ganze Völkerwanderungen (die nicht hier her kommen wegen unserer Kultur oder den netten Deutschen, sondern einzig und alleine wegen den Vorteilen) immer mehr in den Keller und unsere Europäischen Nachbarn singen Dir da auch gerne ein paar Liedchen zu. (siehe Europaparlamentswahlen ;) )
Warhead schrieb:Ohne das nervige rumhängen in düsteren Wechselstuben,heute ist der Kurs so,morgen so,oder so,oder..
Ach was nervig ? =) Ich bin an der Deutsch Holländischen Grenze aufgewachsen und habe damals bei 100 DM die ich gewechselt hatte 110 Gulden bekommen (+10%), zudem hat dich dazu auch keiner gezwungen, im Gegenteil die haben in NL auch gerne D-Mark genommen (1zu1 versteht sich).
Warhead schrieb:.und Multikulti??
Auch dagegen habe ich nichts solange es sich in Maßen hält, habe ich auch immer wieder betont. Nur schau Dich in einigen Deutschen Städten um, da ist man als Deutscher Fremd im eigenen Land. Müsste selbst Dir mit deiner linksseitigen Blindheit gerade in Berlin auffallen. Und anstatt mal die Bremse zu ziehen wie z.B. die Schweiz, werden die Tore immer weiter geöffnet, ohne die alteingesessenen zu fragen per Volksentscheid ob sie das gut finden. Das bei diesen blinden kapitalistisch geprägten Verhalten der Obrigkeit in ganz Europa sogar immer mehr Rechtsextreme auftauchen sehe ich da nur als Ergebnis daraus. Und bevor jetzt wieder ein blöder Kommentar von wem kommt, nein ich finde es nicht gut, würden die Politiker solche Experimente nicht vorantreiben ohne die Menschen zu fragen die dadurch Nachteile haben, wäre diese Welt eine friedlichere. Und dieser ganze Antifasumpf etc. treibt diesen Hass meiner Meinung nach erst so richtig voran, ohne Rücksicht auf Verluste...
Warhead schrieb:Wo Quetzal noch meckert das es scheitert,da leben das schon Millionen Europäer vor,freies Reisen,arbeiten in Dublin,oder doch lieber Lissabon,Berlin ist billig,die Jobs meist prekär,dann doch lieber ein paar Jahre in ner Konzeptbude fürs Festival in Avignon ackern,bringt mehr Kohle.
Naja nur die Mehrheit ist an ihren Standort berufsbedingt gebunden, also sind diese winzigen Vorteile etwas was nur wenige trifft, die anderen haben aber seit dem Euro und seinen ganzen Auswüchsen mindestens 50% mehr Probleme... (lebenserhaltungskosten steigen ununterbrochen, Kriminelle ausländische Banden fluten ungehindert das Land usw usw)
Warhead schrieb:Dadurch entsteht eine ganz neue Kultur,mitunter mehrere neue,die bretonische oder baskische Lebensart wird davon nicht tangiert
Dann frage ich mich wieso Rechts in Europa auf dem Vormarsch ist wenn doch alle auf ihre ihre Traditionen husten, zum Wohle der neuen, aggressiv vorangetriebenen Reagenzglas Kulturen.

Aber schön das Du anfangs Kroatien erwähnt hast, als ich Dir mal von meinem besten Freund schrieb (Deutscher mit Kroatischen Wurzeln) war er doch automatisch Rechtsextrem aufgrund irgendwelcher uralter Faschistischer Gruppierungen in Kroatien...!? Aber natürlich 50% Ausländeranteil in manchen Städten ist natürlich positiv zu sehen in Bezug auf Integration. Die ganzen Linksextremen sollten sich mal überlegen welches Feuer sie da anheizen, und ob der Weg der Landenteignung und Kulturzerstörung des Deutschen Volkes wirklich zum gewünschten "friedlichen" Ziel führt. Oder auf lange Sicht nicht viel eher Probleme schafft die man heute nur erahnen kann ! Naja die einzigen die wirklich 100% profitieren (Großkapital) werden dann wenn es hier in Europa mal wieder richtig knallt eh die Koffer packen und als Parasit woanders einfallen, zum Wohle der Menschlichkeit natürlich...


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Butterbirne
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25.06.2014 um 09:46
Für Touristen und Co, sind die offenen Grenzen nsturlich genial.
Aber ich empfehle euch mal in einer x-beliebigen Großstadt auf eine Baustelle zu gehen, da wirst du Schwierigkeit haben, mit der deutschen Sprache. Für das Handwerk, sprich kleine Unternehmen, ist es aber einfach nur Gift, wenn man nicht alteingesessene Gesellen entlassen will und dafür billige Osteuropäer einstellen will.
Aber dass die meisten extremen, welche es ja eh nicht so mit dem arbeiten haben bzw. Steine und farbbeutel werfen für Arbeit halten, nicht verstehen, ist ja logisch.
Die Idee der EU ist genial, die Umsetzung katastrophal.


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25.06.2014 um 09:56
Butterbirne schrieb:Die Idee der EU ist genial, die Umsetzung katastrophal.
Gute Zusammenfassung. Dem kann ich nur zustimmen.


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25.06.2014 um 11:07
@Butterbirne
es ist noch viel komplizierter - und von wegen "gift" - die alteingesessenen nehmen mit vorliebe menschen, die irgendwie noch zusatzleistungen erhalten - sehe das hier in einem landschaftsgestalter betrieb und keiner der dort angestellten - befristet - wird sich lautstark über die miseren des betriebes aussprechen - schon gar nicht im kleinen ort -

andere kleine betriebe haben ausschließlich familienangehörige und ev. paar handlanger auf zeit

@quetzal
"wohlstand mit d - mark" :D - schon immer gab es arme in d - arbeitslose - menschen in prekären arbeitsverhältnissen, schwarzarbeit

es liegt nicht an der währung mit der wir zahlen, sondern an der ausuferung des "wachstums", "wettbewerbs", "libralisierung der märkte und banken"


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 11:31
@kiki1962
Die alteingesessen, da hast du recht, aber es gibt immer weniger alteingesesse. Und in kleinen Orten ist es so wie so anders.
Ich seh das ja in Hamburg. Haben ja selbst eine kleine Glaserei mit 3 Angestellten davon ein Familienmitglied und 2 Gesellen welche seit 20 Jahren im Betrieb sind.
Die werden alle übertariflich bezahlt, weil sie halt schon so lange dabei sind.
Aber wenn jetzt ein anderes Unternehmen, auf polnische Arbeitskräfte setzt welche auch gerne bereit sind untertariflich zu arbeiten, dann hat man als ehrlicher Unternehmer einfach die Arsch Karte gezogen.
Mittlerweile ist es schon bei kleinen handwerklichen betrieben so, dass die Unternehmen offiziell in Polen sitzen und trotzdem nur hier aktiv sind. Da spart man so viel Kohle. Und wer zieht die arschkarte? Der ehrliche klein Unternehmer und Geselle, welcher wegen so was entlassen wird. Für die großen Bauunternehmen und co. welche diese Arbeitskräfte ausbeuten ist das natürlich Ideal.
Ach ich möchte noch erwähnen, ich möchte den polnischen Arbeitern kein Vorwurf machen.
Sagen wir überspitzt , in meinem Herkunftsland liegt der Durchschnittslohn bei 1€ im Nachbarland bei 10€, dann würde ich da logischerweise auch für 5-6€ arbeiten.


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25.06.2014 um 12:05
@Butterbirne
viele jahre lang gingen öffentliche Ausschreibungen zu lasten der hier ansässigen Firmen. Es musste immer "noch billiger" sein. Es wurde auch nicht danach geschaut wie die Firmen arbeitskräftemäßig aufgestellt sind, welche Löhne es gibt etc.

Erst seit gut einem Jahr ist es hier in der Region etwas anders geworden - der Maßstab richtet sich nicht mehr nach "billig", sondern wie die Unternehmen aufgestellt sind

Da hilft zum Glück auch das Verständnis dafür Vor-Ort-Firmen, die sich für ihre Arbeitnehmer verantwortlich fühlen, zu unterstützen.

Deshalb ist diese Bezahlung nach "Herkunftslandprinzip" keine gute Lösung. Es ist zwingend hier andere Lösungen europaweit einzuführen.


Wir sind weit weg vom Thema - Linksextremismus - vielleicht sind die Forderungen nach sozialen und arbeitsrechtlichen Standards in Europa "Linksextrem" ;)


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Butterbirne
ehemaliges Mitglied

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25.06.2014 um 12:15
@kiki1962
Du kannst jetzt aber nicht europaweit einen einheitlichen Mindestlohn fest schreiben. Dafür sind die wirtschaftlichen Verhältnisse und Lebenshaltungskosten sind dafür zu unterschiedlich.


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