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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.681 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 15:57
@paranomal
Hat es einen Grund warum Du nicht Wikipedia: Sozialstruktur
gewählt hast ?


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 15:57
@paranomal
Ich hab doch gesagt in Deutschland gibt es relative Armut. Wenn du den Unterschied zwischen relativer und absoluter Armut nicht kennst, nicht mein Problem.
Natürlich haben Leute mit mehr Geld mit Chance, aber wird jemand armes zum Hauptschulabschluss gezwungen.
Auch dich frage ich, es ist wissenschaftlich belegt, Leute die Arbeiten gehen eher einen Ehrenamt nach. Müsste das nicht eher umgekehrt sein, wegen der zeit oder so?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 16:00
Butterbirne schrieb:Müsste das nicht eher umgekehrt sein, wegen der zeit oder so?
= G e l d !
@Butterbirne
Wenn man Zeit hat, fehlt das Geld. (Fahrgeld, Kleidung, Verpflegung)
Man kann kein Ehrenamt ausüben, wenn man wie Räuber Hotzenplotz aussieht (in Deutschland).


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 16:01
@eckhart

Ganz genau. Mehr kann man dazu auch nicht schreiben.

Das "resignierend passive" Verhalten kommt vielleicht von dem Umstand her, dass dieses Milieu schlicht "seine eigenen oder andere Probleme" hat.

Aber dennoch fehlt ihre Stimme, die ihre Lage, ihr Milieu treffend oder punktgenau einschätzen und bewerten können.

Oder zumindest die, die bewerten und einschätzen in ihrem Auftrag auf die Finger schauen oder irgendwie beraten oder halt Einfluss nehmen.

Es ist häufig ein Fass ohne Boden, wenn Menschen an Hochbegabteninternaten oder so waren und in den Ferien im Reihenhäuschen bei der Kunsthistorikermutter vorbeischauen und dann mit dir über Sozialpolitik diskutieren möchten. Solche Menschen setzen dann auch letztendlich eine oder was ähnliches wie die Agenda2010 ohne Hemmungen durch. Mit oder ohne Absicht in Bezug auf Kalkulation der Folgen für viele Menschen.


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Butterbirne
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25.06.2014 um 16:08
@eckhart
Das wird beim Ehrenamt erstattet.
Und gerade in Großstädten ist das ein ganz schwaches Argument. Gerade in den Vierteln wo arbeitslose wohnen werden ja ehrenamtliche gesucht. Und in Zeiten wo sogar kik Anzüge verkauft, muss niemand so aussehen.
Ganz schwache Ausrede.


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25.06.2014 um 16:12
@eckhart
Der englische Artikel ist etwas ausführlicher, aber für den Zweck hier reicht sicher auch der deutsche.
Butterbirne schrieb:Natürlich haben Leute mit mehr Geld mit Chance, aber wird jemand armes zum Hauptschulabschluss gezwungen.
Da fehlt wieder der Einbezug von sozialem und kulturellem Kapital. Bourdieu hat da immer das Beispiel mit den Spielchips gebracht. Wenn du halt von jeder Sorte nicht viel hast, kannst du auch nicht viel einsetzen, geschweige denn irgendeinen Mangel ausgleichen.


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Butterbirne
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25.06.2014 um 16:27
@paranomal
Das schöne ist ja, man kriegt die Chips vom Staat geschenkt und muss nichts eigenes investieren. Sprich man hat nichts zu verlieren.


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25.06.2014 um 16:28
Butterbirne schrieb:Das wird beim Ehrenamt erstattet.
Erstattet wird der Aufwand für das Ehrenamt,
nicht jedoch das entscheidende drumherum.
Das erstmal fähig werden für ein Ehrenamt.
Was hast Du denn da so im Auge(?) mit:
Butterbirne schrieb:Gerade in den Vierteln wo arbeitslose wohnen werden ja ehrenamtliche gesucht.
Als 1Euro-Jobber ist man von Freizeit und Arbeitsweg abgesehen unter 1Euro-Jobbern.
Überflüssiger unter Überflüssigen, die auch gerade so ihren Aufwand erstattet bekommen.
Aber in einem Ehrenamt ist man als Überflüssiger unter sonstigen, wahrscheinlich geachteten Menschen, auch wenn man sich mit einem unter unwürdigen Bedingungen hergestellten kik-Anzug zu tarnen versucht.

Mir scheint , dass ALG 2 Empfänger immer als Jung angesehen werden.
Ältere scheinen nicht mehr zu existieren. Oder?
Über 50jährige, ja oft inzwischen sogar schon um die 40 jährige bekommen psychische Probleme
die sehr oft mit solchen saloppen Sprüchen unter den Tisch gekehrt werden.


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25.06.2014 um 16:38
Butterbirne schrieb:Sprich man hat nichts zu verlieren.
Ein wichtiger Satz.
Der Mittelstand (der oft am Nächsten am Kunden dran ist) scheint sich darüber wenig Gedanken zu machen.
Oft hofft doch gerade der Mittelständler, der sein Personal am schlechtesten bezahlt, auf Kunden mit der größten "Kauflaune" (was für ein schizophrenes Wort).

Ein Zusammenhang scheint ihm verborgen.
Hat Gier Hirn gefressen ?


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Butterbirne
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25.06.2014 um 16:46
@eckhart
Ich hab mich ja selbst erkundigt.
Hier mal alles wo man keine Ausbildung braucht und Schulung bekommt.
-beaufsichtigen eines computerraums.
-essensausgabe
-Mitarbeit in einer kostenlosen Fahrradwerkstatt
-mit Senioren einkaufen und spazieren gehen
-An der Bahnhofsmission
-Obdachlosenheim
-"Aktion schönerer Stadtteil" da werden farben etc. gesponsort und es wird der Stadtteil verschönert
-generelle Selbsthilfe Werkstatt
-Patenschaften für Kinder
- Stiftungen die allein erziehende Mutter unterstützen.
Ich habe da so viel gefunden. Google mal "Ehrenamt Hamburg"
Da findest du für jeden was. Meistens steht auch dabei, Fahrgeld wird ersetzt.


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25.06.2014 um 17:17
Butterbirne schrieb:Meistens steht auch dabei, Fahrgeld wird ersetzt.
Ja, das steht von einem Ende der Republik bis zum anderen Ende drin.
Aber unterwegs verpflegen kostet mehr, als zu Hause. Schuhe und Kleidung verschleißen mehr und dass man für manche Sachen Arbeitskleidung und Werkzeug braucht, fällt auch unter den Tisch.
"Das hat man doch übrig."
Eben nicht.
Das ist zu teuer.
Wenn die Tafel am anderen Ende der Stadt ist, wird auch diese Entfernung zu teuer sein.

Dass Einzelne nicht so bedüftig sind, so dass sie diese Argumente nur vorgschieben, stimmt sicher.
Ändert aber nichts an der Gesamtlage.
Ganz häufig werden solche "Kosenlosen" klammheimlich auf Tätigkeiten gelenkt, die lange Zeit gar vernachlässigt wurden, oder gar liegengeblieben sind und sogar früher entlohnt wurden.
Das greift ganz sehr um sich.

Wenn man richtig überlegt:
Warum sollte man jemanden bezahlen, der nur eine Pforte überwacht?
Warum sollte man jemanden bezahlen, der vielleicht zusätzlich noch den Weg davor und die Treppen dahinter fegt?
Warum sollte man jemanden bezahlen, nur weil er nicht nur fegt, sondern auch die schiefen Bordsteine, die er sauberhält, richtet und den Rasen dahinter mäht ?
Allesamt Klackssachen im Einzelnen.
Ideal, damit einem zu Hause die Decke nicht auf den Kopf fällt.
Das alles kann man kostenlos machen. "umsonst" wäre das richtige Wort.
Wenn man richtig überlegt.

Und das wird auch quasi immer mehr sinngemäß so angeboten:
Für 4 Euro eine Stunde lang täglich eine Toilette mit ca. 16 Kabinen saubermachen.
Wenn der Mindestlohn kommt, schafft man das auch in einer Viertelstunde
oder es wird ein Ehrenamtler gesucht . ;)


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25h.nox
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25.06.2014 um 17:37
eckhart schrieb:Man kann kein Ehrenamt ausüben, wenn man wie Räuber Hotzenplotz aussieht (in Deutschland).
wirklich? also wasch dich rasier dich such dir nen job?


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Butterbirne
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25.06.2014 um 17:48
@eckhart
Willst du noch eigentlich verarschen?
Verschleiß von Schuhen und Kleidung.
Ich nehm mir übrigens immer von zu Hause ein eigenes Brötchen in der Box mit. Ist das für Arbeitslose nicht zu zumuten und unter der Menschenwürde?
Werkzeug und Kleidung wird da überall gestellt.
Bevor du hier so was von dir gibst, informiere dich doch msl. Gebe mal "Ehrenamt Hamburg" ein. Ich will doch so was selbst machen, bin also gut informiert. Erzähl mir doch nix.


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rockandroll
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25.06.2014 um 17:52
@Butterbirne
ich finde das richtig, was du hier anbietest. Solange einer gesund und arbeitsfähig ist, seine Kosten auch noch erstattet bekommt, wäre eine ehrenamtliche Betätigung nach seinen Pflichten in der Arge nicht verkehrt


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25.06.2014 um 18:56
Butterbirne schrieb:Ich nehm mir übrigens immer von zu Hause ein eigenes Brötchen in der Box mit.
Ist das für Arbeitslose nicht zu zumuten und unter der Menschenwürde?
Nein überhaupt nicht.
Sogar und erst recht (zweifellos ehrenamtliches) Containern ist en vogue.


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quetzal
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25.06.2014 um 19:28
@kiki1962
kiki1962 schrieb:"wohlstand mit d - mark" :D
Habe ich nicht geschrieben, sondern:
quetzal schrieb am 25.05.2014:zu D-Mark Zeiten
Das da noch jede menge anderes in den letzten Jahrzehnten von den Altparteien vermurkst wurde ist klar.
kiki1962 schrieb:schon immer gab es arme in d
Aber sicher nicht in den Ausmassen wie heute, je nachdem wie man "Arm" definiert, würde ich persönlich heute auch einen riesigen Haufen Menschen als solches bezeichnen die Vollzeit arbeiten und dennoch zum Amt "Betteln" gehen müssen um über die Runden zu kommen, sowas gab es zu D-Mark Zeiten eben nicht in den Ausmassen !
kiki1962 schrieb:menschen in prekären arbeitsverhältnissen
Kann man auch drüber streiten, aber z.B. Zeitarbeit gab es damals auch nicht, dieses Geld umverteilungsprogramm haben wir uns ja von den Holländern abgeschaut. Und wer profitiert von dieser modernen und süssen flexiblen Sklavenhaltung heute am meissten...!? Sicher nicht der Durchschnittsbürger. Könnte Dir alleine aus diesem Berreich Beispiele nennen aus meinem Bekanntenkreis da wird Dir übel welche Machenschaften sich da entwickelt haben, einfach nur widerlich !
kiki1962 schrieb:schwarzarbeit
^^ ist = Armut für Dich ? Ich sehe es eher so dass damals die Menschen nicht wirklich dazu gezwungen gewesen wären, heute schon...
kiki1962 schrieb:es liegt nicht an der währung mit der wir zahlen
Sie ist nicht für alles verantwortlich aber für einen großen Teil, wenn man nur einmal die Preise von damals mit heute vergleicht, sieht man eine enorme Preissteigerung. Die Währungsumstellung wurde von den Geiern der Wirtschaft schamlos ausgenutzt um noch mehr Reibach zu machen, während sie auf der anderen Seite durch Lohndumping und Zeitarbeit etc. auch noch weiter zu langen durften. Die fatalen Ergebnisse sieht man heute in vielen Bereichen wenn man mal genau hinschaut.
kiki1962 schrieb:keiner der dort angestellten - befristet - wird sich lautstark über die miseren des betriebes aussprechen - schon gar nicht im kleinen ort -
Da hast Du Recht, alleine aus dem Zeitarbeitsbereich weiss ich von Verträgen die nur verlängert wurden wenn man seinen alten mitbringt damit der entsorgt werden kann. Wieso..., kann sich da wohl jeder denken, und dieses arme Schwein wird natürlich einen Teufel tun und sich beschweren wenn er nicht wieder 100% arbeitslos sein möchte. Wer auch immer zu blöd war in der Poltik solche Machenschaften nicht vorraus zu sehen sollte heute noch dafür mit privat Vermögen haftbar gemacht werden !


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rockandroll
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25.06.2014 um 19:41
quetzal schrieb:Sie ist nicht für alles verantwortlich aber für einen großen Teil, wenn man nur einmal die Preise von damals mit heute vergleicht, sieht man eine enorme Preissteigerung
Angebot und Nachfrage machen den Preis. Einfach nicht mehr so viel kaufen, und schon gehen die Preise runter^^


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25.06.2014 um 19:42
@quetzal

Das steht bei wiki
Armut in der BRD seit 1950

In der Bundesrepublik herrschten in den späten 1940er-Jahren Hunger und Not durch den verlorenen Angriffskrieg. In den Städten herrschte große Wohnungsnot. Eine soziologische Studie von Hilde Thurnwald stellte fest, dass jede fünfte Berliner Familie nur einen einzigen Raum zum Wohnen hatte. Rund sieben Millionen Menschen waren obdachlos. Es mangelte an Gegenständen des täglichen Bedarfs, an Heizmittel und an Kleidung. Mütter mussten ihre Kinder im Winter zur Schule tragen, da diese keine Schuhe hatten. [4] Wie aus diesen Ausführungen hervorgeht, herrschte anfangs eine große Armut der gesamten Bevölkerung. Doch schon bald gab es eine Wende von der „Armut des Volkes“ zur „Armut des Einzelnen“. 1949 wurde das Soforthilfegesetz verabschiedet, 1952 wurde es durch das Lastenausgleichsgesetz abgelöst. Bereits 1953 ging es in der Sozialhilfedebatte um die unzureichende Versorgung der Sozialhilfeempfänger. Auch die Rentenreform 1957 sollte Armut bekämpfen.[5] 1962 trat das BSHG in Kraft, das eine Mindestsicherung des soziokulturellen Lebensstandards sicherstellte. Durch das Wirtschaftswunder wurde die kollektive Armut des ganzen Volkes besiegt. 1970 wurden Novellen des BSHG vorgenommen. Armut wurde als Notlage von sozialen Randgruppen gesehen.[5]

In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre jedoch wurden Anzeichen für eine Krise des Sozialstaates sichtbar. Man sprach von der „neuen sozialen Frage“. Diese wurde zunehmend politisch thematisiert[6].

In den 1980er-Jahren nahm die Arbeitslosigkeit zu und „die neue Armut“ der Arbeitslosen wurde nun soziologisch erforscht und öffentlich diskutiert. Die „Armutsklientel“ änderte sich. So waren nun nicht mehr nur vereinzelte Arbeitslose von Armut betroffen, sondern ganze Familien. Der Anteil der Kinder an der Armutspopulation wuchs. Auch der Anteil der Alleinerziehenden unter den Armen nahm zu.[6] Man sprach von der „Zwei-Drittel-Gesellschaft“ (Glotz), der „Drei-Viertel-Gesellschaft“ (Leibfried/Tennstedt) oder auch der „Vier-Fünftel-Gesellschaft“ (Hauser/Becker). Die Situation hat sich bis in die Gegenwart kaum geändert. Hinzugekommen sind noch strukturelle Probleme durch die deutsche Einheit, sozialpolitische Kürzungen und die Folgen der langanhaltenden Massenarbeitslosigkeit. So kam es sogar noch zu einer Vergrößerung der Anzahl der Armen.[7] Zur Zeit lässt sich beobachten, dass der Wohlstand zunimmt, die soziale Ungleichheit zunimmt und die Anzahl der Armen wächst. Familien mit minderjährigen Kindern sind bei den Armen überrepräsentiert.[7]

Armut in der DDR seit 1950

In der DDR existierte Armut offiziell nicht. 1961 wurde noch beschlossen „sozial gefährdete“ zu unterstützen. In den 1970er Jahren wurden diese jedoch als „kriminell gefährdete“ oder als „arbeitsscheues Gesindel“ diskriminiert. Nach §249 des Strafgesetzbuches der DDR war eine „arbeitsscheue Lebensweise“ strafbar und man konnte mit dem Gesetz in Konflikt kommen, wenn man nicht arbeitete. Von 1961 bis 1984 sank die Fürsorgequote von 9,2 % auf 0,7 %. Minderjährige Kinder waren in der DDR seltener Fürsorgeempfänger als Erwachsene. Die sehr niedrigen Fürsorgequoten sind darauf zurückzuführen, dass ein Großteil der Sozialleistungen vom Staat und nicht den Betrieben geleistet wurde. Zum anderen tat die Kriminalisierung der Armut ihr Übriges. Obwohl es Armut in der DDR offiziell nicht gab und es auch einen garantierten Mindestbruttolohn gab, sahen sich Rentner und Personen mit geringem Einkommen oft gezwungen, sich einen Nebenjob zu suchen, wollten sie nicht unter das Existenzminimum geraten. Im Jahr 1970 waren 65 % der Rentner arm (Basis: äquivalenzgewichtetes Haushaltseinkommen). In den 1980er Jahren lebten 45 % der Rentner in Einkommensarmut[8].
Wikipedia: Armut_im_geschichtlichen_Wandel#Armut_in_der_BRD_seit_1950

Gabs also nicht, ja? ;)

Ich finds immer sehr enttäuschend wenn jemand sowas schreibt, ohne mal wirklich in die vergangenheit geschaut zu haben...


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quetzal
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25.06.2014 um 20:18
@rockandroll
rockandroll schrieb:Angebot und Nachfrage machen den Preis. Einfach nicht mehr so viel Kaufen, und schon gehen die Preise runter^^
Also was immer benötigt wird sind z.B. Lebensmittel, da geht deine Rechnung ja nicht auf oder sollte man den Menschen raten ab jetzt nur noch Selbstversorger zu werden ? Zudem sind vielleicht Elektro und Hightech Güter billiger geworden, wofür natürlich wieder irgendwelche Menschen in anderen Ländern schuften müssen, aber wie oft kauft man sich einen neuen Fernseher, PC usw, ist wohl nicht so oft wie z.B. die täglichen Lebensmittel...


@aseria23

Mag sein das es damals schon in einigen Teilen Deutschlands ähnlich war, aber für mich wirkt das heute alles nur noch wie eine hin und her verschieberei... Beispiel die heutige Altersarmut die auch immer weiter steigt, gefälschte und schöngerechnete Zahlen der werten Politiker und ihrer Helfershelfer auf die man heute nichts mehr geben kann, z.B. irgendwelche Massnahmen in die Menschen gesteckt werden ohne Sinn und Verstand, nur damit die Zahlen und Statistiken glänzen. Gefühlt aber, und durch unzählige Berichte von Freunden und Bekannten etc., geht es sehr sehr vielen Menschen im Gegensatz zu damals deutlich schlechter und auch die Umstände werden grundsätzlich immer übler. Und das obwohl Deutschland sich Exportweltmeister schimpft, und unser heimlicher Spendenannehmer Schäuble, demnächst "seine" schwarze Null haben möchte... Wer dafür bluten darf wird man ja wieder sehen.

Traue niemals einer Statistik die Du ........

http://www.focus.de/politik/deutschland/problem-armut-mehrere-millionen-deutsche-sind-sozial-abgehaengt_aid_844248.html

Ich würde auch den extremen Geburtenrückgang als Warnzeichen nehmen für vieles was falsch läuft, und das während unsere Politiker ständig vom stabilen, starken Deutschland reden, was ja die ganze Welt retten kann...

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/05/iwf-studie-draengt-auf-rasche-enteignung-der-sparer-in-europa/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/11/cdu-lobt-draghi-enteignung-der-deutschen-sparer-ist-notwendig/

Ein hoch auf Europa !

Und findest Du es also gerecht dass man von einem Vollzeitjob heute seine Familie nicht mehr grundsätzlich durchbringen kann, sondern man gezwungen ist dass schon beide Arbeiten gehen müssen wo natürlich die Zeit für die Kinder auf der Strecke bleibt !? Du dein ganzes Leben gearbeitet hast und als alter Mensch, der so viel für diesen Staat getan hat, noch zum Amt betteln gehen musst !?

Ich weiss von Leuten die zu D-Mark Zeiten alle paar Monate ihren Job wechseln konnten und es davon überall reichlich gab, und zwar in fast allen bereichen ! Keine Ahnung wo so manche Statistiken etc. angefertigt wurden und werden, aber man kann etwa Berlin sicher nicht hernehmen und damit pauschal rest-Deutschland erklären... heute noch weniger wie damals.

Und gut dass da auch die Umstände der Wiedervereinigung mit aufgeführt wurden, gerade anhand dessen finde ich es eine Frechheit wie unsere Politiker einen auf Weltretter machen, obwohl offensichtlich ist das wir im Land genug eigene Baustellen haben. Haben die sich bestimmt von den Amis abgeschaut, wie deren Wirtschaftliche Lage immer wieder durchsticht weiss man ja, und welche Mittel die nutzen um das zu vertuschen kennt auch jeder.


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Butterbirne
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25.06.2014 um 20:20
Lebensmittel sind heute billiger als früher.
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