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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.689 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 12:20
@Butterbirne
;)

die lebensbedinungen ändern sich - auch in diesen Ländern starten Privatisierungen von eigentlich öffentlichen Gütern

Firmen wanderten dahin ab, weil die Voraussetzungen Gewinnen zu machen wesentlich "günstiger" sind als hier

Davon hat das Land nichts und wir hier auch nichts - im Gegenteil.

"Wettbewerb" ist eine widerliche Kröte, die wir Schlucken


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 12:42
@kiki1962
Wettbewerb ist gut und wichtig.
Stell dir vor du kannst nur aus Fiat Modellen dein Auto auswählen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 12:47
@Butterbirne
auto oder waschmaschine oder was sonst -

wenn der wettbewerb darin besteht, dass menschen für wenig lohn arbeiten ist das kein fairer wettbewerb

und wer zusatz dies oder das braucht kann das gern auch höher bezahlen


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 12:56
@kiki1962
Deshalb bin ich ja auch für einen Mindestlohn, welcher auch ruhig etwas hoher sein kann. Da stehe ich so ganz auf Kriegsfuß mit meiner Partei. ;) aber ich vertrete die Prämisse, wer arbeitet soll auch von seinem Geld leben können.
Ich bin mir gar nicht sicher, wie der Mindestlohn genau aussehen soll. Aber ich bin dafür, dass der Mindestlohn für alle in Deutschland arbeitenden gelten müsste.
Egal wo das Unternehmen her kommt oder die Arbeiter nur 2 Wochen hier arbeiten. Das wäre dann wirklich fairer Wettbewerb. Natürlich würden dann Sachen wie Spagel teurer werden, durch erhöhte Kaufkraft der Menschen wurde sich das aber denke ich wieder ausgleichen.


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25.06.2014 um 13:02
@Butterbirne
so sieht es aus

dennoch dürfen wir nicht außer acht lassen, dass es menschen gibt, die es nicht auf den arbeitsmarkt "schaffen" - viele bereiche im "dienstleistungssektor" - pflege, kinderbetreuung, schulen sind genauso wichtig

arbeit muss neu definiert werden, denn ganz viele menschen sind engagiert um das "gemeinwohl" zu gestalten - denke an vereine wo zig menschen sich darum bemühen, dass die feuerwehr einsatzbereit ist, dass es kulturelle und sportliche veranstaltungen irgendwo gibt

sie alle tragen wesentlich dazu bei, dass es ich irgendwo "lohnt" zu leben - ;)


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Butterbirne
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25.06.2014 um 13:31
@kiki1962
Das sehe ich ein bisschen anders. Aber man kann ja nicht 100% einer Meinung sein


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25.06.2014 um 14:01
kiki1962 schrieb:vielleicht sind die Forderungen nach sozialen und arbeitsrechtlichen Standards in Europa "Linksextrem" ;)
Aber Hundertprozentig! ;)
So vereinzelt und selten ist diese Sichtweise gar nicht.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.06.2014 um 14:05
@eckhart
ja begegnet mir auch im alltag - wer für gleichwertigkeit steht und rechte für gruppen formuliert wird gleich der "gewaltsame" umsturz in die schuhe geschoben

das "system" der ungleichwertigkeit die sich im sozialdarwinismus, rassismus, homophobie und vielem anderen äußert darf nicht einfach so hingenommen werden


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25.06.2014 um 14:15
kiki1962 schrieb:und vielem anderen äußert darf nicht einfach so hingenommen werden
Unter anderem müsste sofort ein Aufschrei folgen,
wenn wieder mal geschwurbelt wird:
'Ein Aufschwung sei bei den Menschen angekommen.'
oder
'Die Schere zwischen Arm und Reich schließe sich wieder.'
oder
'Wachstumssignale aus Griechenland.'
und dergleichen.
Sofort muss dem ein Aufschrei folgen.

Und offenbar muss jeder einzelne mal (öffentlich!) zugeben, wenn es ihm schlecht geht.
Ich weiß, ein psychologisches Problem ...
Trotzdem - ohne das ändert sich nichts.

Ohne die Schwurbler Lügen zu strafen, ändert sich nichts.


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25.06.2014 um 14:20
@eckhart
die lebenswirklichkeiten klaffen in diesem land weit auseinander und somit sind die wahrnehmungen sehr verschieden

es gibt genug studien, die armut, prekäre lebens- und arbeitssituationen spiegeln - es gibt unzählige berichte über "arm trotz arbeit"

sehe ich wer auf kommunal-, kreis-, landes- und bundesebene in "regierungsverantwortung" steht bekomme ich das grausen

es stellt keinesfalls die "bürgerInnen" dar -


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25.06.2014 um 14:35
kiki1962 schrieb:es gibt genug studien, die armut, prekäre lebens- und arbeitssituationen spiegeln - es gibt unzählige berichte über "arm trotz arbeit"
Eben, deshalb. Es bleibt nur nur der Aufschei der direkt Betroffenen.
Wie Wir wissen, sind das unheimlich Viele.
Aber sie verhalten sich größtenteils resignierend passiv,
oder was noch schlimmer ist: Montags wahnmachend.

So wird das nix.


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25.06.2014 um 14:43
@eckhart
was mit menschen passiert, die öffentlich am "pranger" stehen wird auch in studien beschrieben - es ist nicht zu erwarten, dass sie aufstehen - im einzelfall trauen sich einige und einige mehr versuchens über sozialgerichte ....

immerhin


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Butterbirne
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25.06.2014 um 14:50
In Deutschland gibt es nur relative Armut, keine absolute. Das sollte man bei dem rumgeheule nicht vergessen. Für die meisten Menschen auf der Welt wäre unsere Arbeit absoluter Reichtum.
Außerdem hat jeder sein Glück selbst in der Hand.


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25.06.2014 um 14:52
@Butterbirne
oh ja - stimmt wie konnte ich es vergessen es gibt regionen da geht es den menschen richtig schlecht

ironie aus

und ja - jeder ist seines glückes schmied - jeder selbst schuld - arm oder reich zu sein - hat jener eben nicht genug teller gewaschen ....


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Butterbirne
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25.06.2014 um 15:20
@kiki1962
Jeder hat in Deutschland die Möglichkeit einen guten Schulabschluss zu machen, zu studieren, eine Ausbildung zu machen etc.
Man muss nur halt msl in den sauren Apfel beißen. Wer Bock hst zu arbeiten, der findet auch Arbeit. Hier in Hamburg könnte sich jeder der Lust hat zu arbeiten, in 2-3 Tagen einen 450€ Job suchen.
Ich kenne bestimmt 5 Bäckereien die händeringend Azubis suchen zu fairen Lohn.
Weiterbildungen für Pflege und Co. werden auch finanziert teilweise sogar vom zukünftigen Arbeitgeber, weil die so dringend suchen.
Wenn man aber ein Job sucht mit 3000€ netto, von zu Hause aus arbeiten, Führungskraft, und bitte nur 5 Stunden die Woche sucht, wird nsturlich nix finden. Man muss einfach mal den Arsch hochkriegen und nicht in Selbstmitleid zerfließen. Und wenn ich nur 1€ mehr als Hartz 4 bekommen würde, ich würde den Job annehmen. Einfach weil ich weiß, es ist mein hart erarbeitetes Geld und ich liege nicht anderen hart arbeitenden Menschen auf der Tasche.
Ich habe eine frage an dich, ich möchte mich für ein Ehrenamt bewerben, habe mich daher ein wenig erkundigt, es ist bewiesen ( ich suche dir gerne links raus) dass die meisten Leute welche einen Ehrenamt ausüben einen Job haben, warum ist das so? Wahrscheinlich weil Vollzeitbeschäftigten mehr Zeit zur Verfügung haben als arbeitslose. Sorry, aber wenn ich arbeitslos wäre, würde ich mir doch zumindest ein Ehrenamt suchen, um der Gesellschaft die mich finanziert was zurück zu geben. Selbstwertgefühl, Ehre und stolz nennt man das.
Ich habe höllischen Respekt, vor Arbeitslosen Menschen die nicht nur zu Hause sitzen sondern sich noch weiter engagieren. Aber ich muss ehrlich sagen, bei Leuten die dann noch des öfteren Termine beim Amt versäumen dann wiederwillig Bewerbungen schreiben und nicht msl schaffen die einfachsten Unterlagen einzureichen empfinde ich Verachtung. Den würde ich solange nur essensgutscheine geben, bis sie wieder den Wert des Geldes verstehen. Die Kinder müssten dann meiner Meinung nach den ganzen Tag irgendwo untergebracht werden, mit vollwertigen Mahlzeiten und ausgebildeten Pädagogen, damit diese nicht auch auf die Schiene gelangen.
Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen, das will ich gar nicht bestreiten.


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25.06.2014 um 15:27
Butterbirne schrieb:Jeder hat in Deutschland die Möglichkeit einen guten Schulabschluss zu machen, zu studieren, eine Ausbildung zu machen etc.
Man muss nur halt msl in den sauren Apfel beißen. Wer Bock hst zu arbeiten, der findet auch Arbeit.
Ja natürlich. Armut ist immer selbstverschuldet, Sozialstrukturanalyse ist obsolet. Einfach schön dieser naive Liberalismus.


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25.06.2014 um 15:29
@paranomal

Also gibt es doch sowas wie "Armut" in Deutschland?
paranomal schrieb:Sozialstrukturanalyse
?


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25.06.2014 um 15:37
kiki1962 schrieb am 19.06.2014:ich lebe nicht isoliert - abgeschieden - ich nehme wahr was um mich passiert im austausch mit anderen reihen sich erfahrungen und sichtweisen aneinander

die frage ist auch, wie ich mich informiere - will ich das ganze verstehen und wo finde ich die quellen, die mich nicht "einlullen" usw usf

es spielt alles eine rolle: wie und wo ich aufwuchs, wer einfluss gewann, wer nicht - das prägt jeden einzelnen und entweder verfestigt sich eine haltung oder sie ist wandelbar

letztlich aber ist es doch so, dass wir soziale wesen sind, die den austausch, die konfrontation brauchen, die sich orientieren
Es scheint so zu sein, dass Mensch dennoch, um ein bestimmtes Gedankengebäude aufrecht zu erhalten, bestimmte Lebenswirklichkeiten ausblenden muss. Und das klappt am ehesten mit der größten Distanz zum Thema, irgendwie. Es ist besser für dich nicht die tatsächliche Situation/lebenswirklichkeit von vielen Menschen in vielen Stadtteilen der Republik zu kennen oder vollständig überblicken zu wollen.

Aber das erinnert mich auch daran, dass mir vor paar Tagen vorgeschlagen wurde in einem anderen Thread: Lies den Koran! Beschäftige dich mit dem Islam! Und ich hab geschrieben, nein, es gibt Dinge, die will ich nicht wissen. Denn ich weiß nicht, wie ich mit den kritischen Aspekten umgehen würde oder soll.

Insofern bleibt mir die Religion verborgen und eigentlich egal. Linksextreme blenden die kritischen Aspekte für sich auch aus, beschäftigen sich nicht damit. Rechtsextreme blenden die ihr unpassenden Aspekte in Fragen der Migration und Integration auch aus.

Jetzt wird mir auch klar, warum "linke Szene" eher akademisch ist, eher geprägt ist von Menschen, die von ihrer Lebensprägung wenig mit einzelnen Themen in der Praxis zu tun haben. Oder warum "rechte Szene" von ihrer Lebensprägung her sicherlich nie was mit Ausländern zu tun hatten. Es baut wohl eigentlich immer darauf, etwas nicht zu wissen, um an etwas bestimmtes glauben zu können.


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25.06.2014 um 15:51
@kofi
Es reicht schon festzustellen wie sich die extrem unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen auswirken.
?
Wikipedia: Social_structure


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25.06.2014 um 15:54
kofi schrieb:Jetzt wird mir auch klar, warum "linke Szene" eher akademisch ist, eher geprägt ist von Menschen, die von ihrer Lebensprägung wenig mit einzelnen Themen in der Praxis zu tun haben. Oder warum "rechte Szene" von ihrer Lebensprägung her sicherlich nie was mit Ausländern zu tun hatten. Es baut wohl eigentlich immer darauf, etwas nicht zu wissen, um an etwas bestimmtes glauben zu können.
Auch dazu passt, was ich vorher geschrieben hatte:
Eben, deshalb. Es bleibt nur nur der Aufschei der direkt Betroffenen.
Wie Wir wissen, sind das unheimlich Viele.
Aber sie verhalten sich größtenteils resignierend passiv
Und
Deinen Post ergänzend.
Natürlich sollten diese Betroffenen wenigstens ahnen, welche Seite des politischen Spektrums am ehesten geeignet ist sie zu vertreten.
"Vertreten" ist eigentlich subobtimal, besser wäre selbst organisieren.
Also man sollte bei der Selbstorganisation aufpassen, wer da "hilfreich" das Ruder ergreifen will.


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