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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.950 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.03.2015 um 16:31
Obrien schrieb:
1000 Leute waren böse, 17.000 Leute waren nicht böse. Deswegen kann man sich durchaus anhören, was die 17.000 zu sagen haben.

und was hatten sie zu sagen?
Was sie (die 17.000) zu sagen hatten, ist erstmal zweitrangig, dass sie sich friedlich verhielten, ist erstrangig !
Und dass die 1000 Gewalttätigen die Interessen der 17.000 Friedlichen mit Füssen traten, ist klar !

Ich sehe in diesem Beispiel 1000 Extremisten, die berechtigte Kritik am Kapitalismus (be)schädigten.


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21.03.2015 um 16:35
@schmitz
Wahrscheinlich ein Problem, welches einen nationalistischen Patrioten gar nicht berühren wird. :D


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.03.2015 um 16:36
@eckhart
Da musste ich jetzt laut auflachen, aber ja, stimmt, Du sagst es! :D


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collectivist
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.03.2015 um 16:55
@eckhart
Bei der hiesigen Bevölkerung ist eine gerechte Gesellschaft auf demokratischem Weg einfach nicht möglich... nicht mit dieser Überzahl an Opportunisten, Rechtskonservativen, Rassisten, Neoliberalen, Gartenzwerg-Spießern und schließlich den subproletarischen unpolitischen RTL und BILD-Konsumenten


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.03.2015 um 18:11
@collectivist
Totalitär ist sie aber eben auch nicht möglich.
Das haben wir erleben "dürfen".

Durch ein auferlegtes "verändertes Sein" lässt sich kein Bewusstsein ändern (weiterentwickeln).
Leider.
Nur ein weiterentwickelten Bewusstsein kann ein Sein ändern.



(Aber um sein Bewusstsein selbst zu ändern, muss man vorher niemanden fragen ! ;) )


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.03.2015 um 22:40
Witzig oder besser ,,zutiefst bedenklich" finde ich das selbstgefällige Gerede Linksextremer und ihrer Sympathisanten, ihre Gewaltausübung sei weniger schlimm, als Gewalt von Rechtsextremen.

Begründung:,,Linksextreme greifen ja nur Sachen an, Rechtsextreme Menschen."

Es erstaunt mich, dass Polizisten ,,Sachen" sein sollen. Oder sie ihr Menschsein abgeben, sobald sie ihre Uniform anziehen.
Dabei klopft sich die linksradikale Szene ja gerne selbst auf die Schulter und kämpft vorgeblich für Menschenrechte, Toleranz, das Gute etc.

Welch eine Farce.

Nein, linke Gewalt ist kein Stück besser, als rechte Gewalt!
Und Polizisten sind auch keine Sachen und obwohl sie vom Staat angestellt sind, sind sie deshalb nicht als legitime Zielscheiben zu betrachten, die man angreifen ,,DARF".

Die linksextreme Szene hat ein Gewaltproblem, insbesondere hat sie ein massives Gewaltverharmlosungsproblem.

Dass es bisher noch nicht zu Toten bei deren Konfrontationen mit der Polizei oder ihren Brandanschlägen gekommen ist, ist einerseits purem Zufall geschuldet, andererseits der massiven Schutzkleidung der Polizisten.
Aber sicher nicht der Rücksichtnahme linker Randalierer.

Stichwort Schutzkleidung - einige bezeichnen ja das ,,martialische Auftreten" als Provokation, welche Angriffe herausfordern würde nach dem Motto:,,Mal sehen, was die Bullen so aushalten."

Wahrscheinlich wäre es denen, die so reden, lieber, wenn die Polizisten in rosanen Unterhosen auftreten, damit sich nur ja keiner provoziert fühlt.
Man dürfte gespannt sein, wieviele Polizisten dann das Aufeinandertreffen mit den Steineschmeißern überleben.

Für mich gilt jedenfalls:

Wer teils kiloschwere Steine, Flaschen und schlimmere Dinge auf Menschen schleudert, der nimmt billigend deren Tod, mindestens schwere Verletzungen in Kauf. Da kann mir keiner erzählen, dass dies ,,nur etwas zwicken" soll oder ähnliches.

Und man muss sich auch fragen, welche ,,friedlichen Demonstranten", wenn ich mich mal an die Konfrontationen erinnere, als in Hamburg angeblich die Rote Flora abgerissen werden sollte.
Der Eigentümer war pleite und ließ es auf Konfrontation ankommen, was Solidaritätsaufrufe samt offenen Aufrufen zur Gewalt im ganzen Land in der linksradikalen Szene nach sich zog.

Es sollte eine ,,friedliche Demo" stattfinden vom Gebäude der Roten Flora aus.
Warum es schnell zur Gewalteskalation kam, ist nur schwer rekonstruierbar, da typischerweise Polizei und linke Szene unterschiedliche Angaben machen - Fakt ist aber, dass die angeblich friedlichen Demonstranten innerhalb von wenigen Augenblicken mit Flaschen, Feuerwerk, Steinen und Brecheisen (um sich mehr Steine zu beschaffen) ausgerüstet waren.

Nun, auf so vielen Demonstrationen war ich noch nicht. Aber die genannten Dinge würden sicherlich nicht zu der Ausstattung gehören, die ich mal eben so dabei habe, wenn ich einfach nur in demokratischen Bahnen meine Meinung äußern will.
Sowas würde ich nur mitnehmen, wenn ich es von Beginn an auf Krawall abgesehen habe.

Weitere Beispiele für Gewaltprobleme der linksextremen Szene:

Regelmäßige, fast schon traditionelle Gewaltausbrüche im Hamburger Schanzenviertel oder Berlin am 1. Mai oder nach dem Schanzenfest.
Nicht nur, dass viele Festgenommene (wenn denn welche erwischt werden), die zuvor randaliert haben, entweder aus ganz anderen Stadtteilen oder ganz anderen Städten kommen, um einfach nur mal die Sau rauszulassen, weil sie denken, in einem linken Viertel darf man das ja, ein wenig Revoluzzer spielen und ,,gegen das System kämpfen" - Anwohner, denen es nicht mehr passt, dass regelmäßig ihr Viertel demoliert wird, echte politisch linke Leute, werden angegriffen und auch niedergestochen, wenn sie gelegte Brände löschen oder Barrikaden abbauen wollen.


Man sollte langsam einsehen, dass die linksextreme Szene nicht nur ein paar fehlgeleitete ,,Kämpfer für eine gute Sache" beinhaltet, sondern auch so einige Akteure hat, denen es nicht um Politik geht, sondern rein um Gewalt.
Von diesen sollten sich anständige, politisch linke Menschen distanzieren, statt sich mehr oder minder indirekt hinter sie zu stellen und, wenn überhaupt, halbgare Entschuldigungen zu murmeln gefolgt von Rechtfertigungen und Beschuldigungen, wie:,,Ja, Gewalt ist nicht so toll...aber die Polizisten sind doch selbst schuld, genau wie der blöde Staat, die Bonzen, da muss man doch gegen vorgehen, statt jetzt die paar Jungs schlechtzumachen, die nur etwas über`s Ziel hinausgeschossen sind...!"


Beliebt ist der Spruch:,,Kein Fußbreit den Faschisten!".

Für mich gilt ebenso:,,Kein Fußbreit den Linksextremen!"

Ich will weder unter einer gewalttätigen, braunen Herrschaft, noch unter einer gewalttäigen, roten Herrschaft leben.


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21.03.2015 um 22:52
Das Thema ist immer ähnlich. Wenige Arschlöcher machen Rabbatz und viele viele friedliche Menschen dürfen dann, -laut Michels Ansicht-, nicht müde werden, sich zu entschuldigen. Tun sie es nicht, sind sie quasi noch schlimmer als die Krawallmacher selbst. Beim nächsten Mal könnten es dann noch mehr Chaoten sein. Warum nur?^^

(Geht das nur mir so, oder erinnert dies sonst noch wen an die Sache mit den Islamisten?)


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 00:50
@schmitz
Entschuldigen müsste sich kein friedlicher Demonstrant. Einfach distanzieren würde ja schon reichen. Aber nein, anstatt zu sagen "Das sind dumme Arschlöcher, mit denen wir nichts zu tun haben wollen." kommt nur ein erbärmliches "Das finde ich nicht so toll, aber man muss die ja schon verstehen." Und warum? Weil die dummen Arschlöcher mit einer roten Fahne wedeln, da setzt bei vielen das Hirn aus und man meint, sich solidarisieren zu müssen. Ist ja auch regelmäßig zu beobachten, wenn die "friedlichen" Demonstranten sich als lebender Schutzwall missbrauchen lassen, damit besagte d.A. schön von hinten Steine etc. vorschmeißen können.

Wer sich schützend, ob in Wort oder in Tat, vor dieses Gesocks stellt, bewegt sich auf dem gleichen erbärmlichen Niveau. Wenn nicht sogar noch drunter. Das eine sind halt Arschlöcher, das andere sind Leute, die Arschlöcher bewusst schützen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 00:57
@tris
Die "Arschlöcher" werden die Quittung bekommen, jedoch nicht auf Kosten all derer, die eben keine "Arschlöcher" sind. Was sagste denn zu meinem Islamistenvergleich?


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22.03.2015 um 01:03
@schmitz
schmitz schrieb:Die "Arschlöcher" werden die Quittung bekommen, jedoch nicht auf Kosten all derer, die eben keine "Arschlöcher" sind.
Dann müssen die letzteren aber auch schauen, dass sie sich von den ersteren distanzieren. Wer Gesocks in Schutz nimmt und Ausreden sucht, um das Verhalten zu relativieren, weil man sich mit dem Gesocks solidarisch fühlt, darf sich nicht wundern, wenn man dann auch solidarisch mit denen in einer Schublade landet.
schmitz schrieb:Was sagste denn zu meinem Islamistenvergleich?
Da ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar, worauf genau du dich beziehst. Kann aber auch an der Uhrzeit liegen.


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22.03.2015 um 01:06
@tris
Dann lass uns demnächst weiter reden. Wäre ja blöd, wenn der Uhrzeit wegen, die Hälfte unverstanden bliebe.


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22.03.2015 um 01:08
@schmitz
In Ordnung. :)


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22.03.2015 um 09:39
schmitz schrieb:Dann lass uns demnächst weiter reden. Wäre ja blöd, wenn der Uhrzeit wegen, die Hälfte unverstanden bliebe.
Da haben wir sie wieder: Die Unzeit.
Kommt dieser demokratische Rückhalt -egal aus welchen Gründen- nicht zustande,
ist die Zeit für eine bessere Welt noch nicht reif. (Ist-Zustand)
Nicht, dass die Unzeit irgendwann völlig verschwinden würde ... Keinesfalls!
Allenfalls nur örtlich und temporär...
Trotzdem:
Einem individuellen Bewusstseinswachstum in keiner Weise hinderlich ...

eher umgekehrt:
Ich -beispielsweise- pflege ausschließlich an negativen Beispielen zu wachsen:
collectivist schrieb:Opportunisten, Rechtskonservativen, Rassisten, Neoliberalen, Gartenzwerg-Spießern und schließlich den subproletarischen unpolitischen RTL und BILD-Konsumenten
Die sind jederzeit verfügbar.
Danke.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 09:57
Kc schrieb:Ich will weder unter einer gewalttätigen, braunen Herrschaft, noch unter einer gewalttäigen, roten Herrschaft leben.
Uneingeschränkt zustimmungsfähig, dieser Satz !
Zumal es für Beides viel zu viele Beispiele gibt.


Die Definition des Begriffes "Linksextremismus" bedarf jedoch einer Überarbeitung(!),
da auch jede Menge friedlicher Aktivitäten, zB. Konsumzurückhaltung, Entschleunigung usw. unter "Linksextremismus" fallen!
Auszug aus der Definition des Linksextremismus:
"- Bekenntnis zur sozialistischen oder kommunistischen Transformation der Gesellschaft mittels eines revolutionären Umsturzes oder langfristiger revolutionärer Veränderungen, ..."
http://www.verfassungsschutz.de/de/service/glossar/_lL#linksextremismus

Folgt man dieser Definition des Bundesamtes für Verfassungsschutz, müssten Wahlergebnisse mit politisch linken Mehrheiten immer verhindert werden.
(Wohlgemerkt: "politisch linke" nicht "linksextreme"!)


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e_h_12
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 10:06
Ich habe noch nie Linke gesehen, die die Gewalt aus ihren eigenen Reihen zu verhindern suchten. Immer waren die Bullen schuld. Links ist linksextrem. Da gibt es keine Abstufungen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 10:15
e_h_12 schrieb:Links ist linksextrem. Da gibt es keine Abstufungen.
Genau, und alle dicken Menschen sind dumm und faul. Was soll das Pauschalisieren?


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e_h_12
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 10:16
@Reliable

Zeige mir doch den aufrichtigen Linken, der gegen rotlackierte faschistische Schlägertrupps vorgeht!


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 10:19
@e_h_12

Davon gibt es mehr als genug, aber du willst scheinbar nur das Schlechte in linksorientierten Menschen sehen. Geh einfach mal auf eine Demo der Linken und höre dir an was die zu sagen haben.


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e_h_12
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

22.03.2015 um 10:27
@Reliable

Bevor ich z.B. in Chemnitz zu Pegida gehe, laufe ich neugierig durch die Kinderreihen der Gegendemostranten und sehe erschreckend wenig individuelle Menschen und nicht mal deren Veranstalter geht gegen die 17jährigen Jungs vor, die doch gern mal den einen oder anderen Stein als Wurfgeschoss in die hand nehmen.
Der Leipziger Polizeipräsident, ehemals jüngster Polizeimajor der DDR und Wendehals von der SED zur CDU hat erst kürzlich Verständnis für die Autonomen gezeigt und bei den ihm untergebenen "Handwerkern" im Turtle-Look für Unverständnis gesortgt. Er stellt sich ja nicht hin und lässt sich "bombardieren".
Wer ist dieser aufrichtige Linke, der die Gewalt aus linken Reihen scharf verurteilt und dagegen vorgeht.

Lot konnte auch keinen Guten finden und somit waren Sodom und Gomorrha dem Untergang geweiht...ach scheiß Kirche, die interessiert mich nicht wirklich.


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22.03.2015 um 11:21
@e_h_12

Man sollte definitiv zwischen politisch Linken und Linksextremisten unterscheiden.

,,Links" und ,,linksextrem" sind nicht gleichbedeutend. Politisch Linke stehen auch für geringeren Konsum, für weniger Kapitalismus, Engagement für Obdachlose und Asylbewerber, gegen Militarisierung, für ökologische Projekte...


Ein Problem der politischen Linken ist, wie ich schon beschrieb, die fehlende Distanz zu den extremistischen Linken.
Den Möchtegernrevolutionären, den Randaleproleten, den selbsternannten Trotzkisten/Stalinisten und Autonomen.

Es besteht eine Art ,,Korpsgeist" oder eine Art Gruppendenken. Ein häufiges Phänomen bei zahlreichen Gruppen, sei es nun der Fußballverein, die Firma, die Ethnie, die Gruppe gleicher Staatsangehörigkeit oder gleicher Partei.

Zwar mag man keinesfalls jeden oder ist damit einverstanden, was er tut, aber er ,,gehört irgendwie dazu" in Abgrenzung zu anderen Gruppen. Menschen definieren sich durch Beziehungen und durch Relationen, sie definieren sich in BEZUG zu anderen.

Die politisch linke Szene definiert sich in Bezug zu Polizei oder Staat und insofern sind Mitglieder dieser Szene sich meistens näher, als Polizei oder Staat.
Es besteht teilweise bei normalen, nicht gewaltbereiten politisch Linken ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl zu den Linksextremen, das Gefühl, man sei ja irgendwie für die gleiche Sache.

Daher dann auch die Relativierungen, Gewalt sei ja nicht so toll, aber die Polizei hätte doch auch provoziert und das Protzgebäude der Bank sei ja auch schon ein Affront, die Menschen seien wütend...


Trotzdem muss sich die politische Linke definitiv von linksextremen Gewalttätern distanzieren, wenn sie ernst genommen und wählbar sein will.


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