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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.017 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke
Warhead
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

08.07.2016 um 01:39
@KillingTime
Offenbar reicht deine heroische Kapitalismuskritik nur bis zur Besetzung leerstehender Häuser oder Mietern,die Büros von Wohnungsgesellschaften besetzen,weil diese die Mieter aus ihren Wohnungen graulen wollen.
Auf diese Weise werden Direktoren und Abteilungsleiter genötigt direkt mit den Mietern zu sprechen bzw werden sie genötigt ihre Kündigungen oder illegalen Mieterhöhungen zurückzuziehen...andernfalls sehe man sich selbst genötigt noch öfter vorbeizuschauen.


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08.07.2016 um 18:16
KillingTime schrieb:Dir ist schon klar, dass du gerade einen Offenbarungseid geleistet hast? Ich weiß nämlich genau so gut wie du, wer das "revolutionäre Subjekt" sein soll und sein wird.
Na, auf die Antwort
-die Frage nach Erklärung dieser kryptischen Ankündigung ,wer das "revolutionäre Subjekt" sein wird, betreffend-
wäre ich genauso gespannt, wie @paranomal
und @Aldaris.


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08.07.2016 um 19:20
Warhead schrieb:Offenbar reicht deine heroische Kapitalismuskritik nur bis zur Besetzung leerstehender Häuser oder Mietern,die Büros von Wohnungsgesellschaften besetzen,weil diese die Mieter aus ihren Wohnungen graulen wollen.
Das Vergraulen von Mietern ("Gentrifizierung") ist aber Merkmal des Kapitalismus, es ist also systembedingt. Ausschließlich einzelne Akteure zu kritisieren, etwa eine WBG, ist hingegen nicht zielführend. @eckhart würde jetzt sagen, Kritik an Akteuren ist Kapitalismuskritik von Rechts.
Warhead schrieb:werden sie genötigt ihre Kündigungen oder illegalen Mieterhöhungen zurückzuziehen
Es gab schon mal eine Zeit, in der Geschäftsleute "genötigt" wurden und sogar Schlimmeres. Und es waren auch Rechte, die das taten. Ich will nicht erleben, dass sowas nochmal passiert.


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08.07.2016 um 19:29
KillingTime schrieb:Kritik an Akteuren ist Kapitalismuskritik von Rechts.
Schöne konservative Stammtischparole - aber leider falsch.
Hast du auch inhaltliche Argumente gegen Kritik an einzelnen Akteuren?


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08.07.2016 um 19:33
groucho schrieb:Hast du auch inhaltliche Argumente gegen Kritik an einzelnen Akteuren?
Da musst du @eckhart fragen. Er hatte diese These aufgestellt.

Ich hingegen halte Kritik an Akteuren für legitim, solange es sich dabei um Politiker und andere Systemzäpfchen handelt.


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08.07.2016 um 19:35
KillingTime schrieb:Er hatte diese These aufgestellt.
Ich dachte, du würdest die These teilen, da du sie kolportiert hast.


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08.07.2016 um 19:40
@groucho

Ich sags mal so, wenn jemand eine Kapitalismuskritik führt, mit dem einzigen Argument, Goldman-Sachs oder Rothschild wäre schuld, dann ist das dummes Zeug. Der entscheidende Punkt ist, dass der Kapitalismus als System gar keine Menschen kennt, sondern nur seine Bestimmung: die Akkumulation von Kapital. Selbst diese Akkumulation ist systembedingt und kann man keiner Bank zum Vorwurf machen. Personalkritik kann man aber durchaus trotzdem üben, nämlich an neoliberalen Politikern, die das Ganze ermöglichen (zum Beispiel die "Bankenrettung"/ESM-Vertrag).


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08.07.2016 um 19:54
Da muss ich @KillingTime ausnahmsweise mal recht geben.
Solange man es bei einer technokratischen Kritik belässt.
Kapitalismus und Faschismus ist aber mehr... Diese "Systeme" wurden von Menschen erfunden, installiert und aktiv angestoßen, und seither schöpfen sie ihre Gewinne daraus und sorgen dafür, dass die Regierungen dafür sorgen, dass immer schön systematisch von unten nach oben verteilt wird.

Das ist dann doch schon etwas mehr als Systemrationalität und Systemkritik.

Selbst bei Luhmann gibt es Menschen, auch wenn das für ihn eher (nur) "psychische Systeme" sind, die mit anderen Systemen interagieren, und das in den sozialen Systemen überragende System Gesellschaft besteht eben aus was? Na denk mal nach, vielleicht kommst du von selbst drauf.

Eine Kapitalismuskritik muss also immer, auch in der Systemtheorie, bei den sozialen Systemen ansetzen.


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08.07.2016 um 20:06
KillingTime schrieb:@eckhart würde jetzt sagen, Kritik an Akteuren ist Kapitalismuskritik von Rechts.
Erstens:
Hat @Warhead nicht Akteure, sondern einen prinzipiellen überall stattfindenden Vorgang kritisiert:
Warhead schrieb:Besetzung leerstehender Häuser oder Mietern,die Büros von Wohnungsgesellschaften besetzen,weil diese die Mieter aus ihren Wohnungen graulen wollen.
Auf diese Weise werden Direktoren und Abteilungsleiter genötigt direkt mit den Mietern zu sprechen bzw werden sie genötigt ihre Kündigungen oder illegalen Mieterhöhungen zurückzuziehen...andernfalls sehe man sich selbst genötigt noch öfter vorbeizuschauen.
Zweitens:
Schreibe ich immer sinngemäß:
(ZB: Erkennungsmerkmal, ob etwas links oder rechts ist: )
Links sollte Kapitalismuskritik betreiben
Rechts sollte Kapitalistenkritik betreiben.

(kleiner Unterschied)
Diskussion: Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie (Beitrag von eckhart)


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08.07.2016 um 20:09
Realo schrieb:Diese "Systeme" wurden von Menschen erfunden, installiert und aktiv angestoßen
Eigentlich müsste das Prinzip der Zinsen und Zinseszinsen abgeschafft werden, nur das würde den Kapitalismus austrocknen. Aber ich habe noch nie gehört, dass sich die Frankfurter dafür ausgesprochen hätten, weswegen ich sie auch für pseudolinke Neoliberale halte, und nicht etwa für honorige echte Linke.


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08.07.2016 um 20:13
KillingTime schrieb:Ausschließlich einzelne Akteure zu kritisieren, etwa eine WBG, ist hingegen nicht zielführend
Welche WBG hatte @Warhead konkret kritisiert? (In Analogie zu "Goldman-Sachs oder Rothschild") ?
Und
auf die Antwort
-die Frage nach Erklärung dieser kryptischen Ankündigung ,wer das "revolutionäre Subjekt" sein wird, betreffend-
wäre ich genauso gespannt, wie @paranomal
und @Aldaris.


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08.07.2016 um 20:14
@KillingTime

Wobei, welche Linke tun sich denn damit hervor, den Zins und Zinseszins abschaffen zu wollen? Das scheint doch eher eine Randerscheinung zu sein. Im übrigen würde ich es begrüßen, wenn man zumindest über den Zinseszins nachdenkt.


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08.07.2016 um 20:20
Aldaris schrieb:welche Linke tun sich denn damit hervor, den Zins und Zinseszins abschaffen zu wollen?
Gar keine. Es gibt keine politisch aktiven Linken. Die wurden alle infiltriert und durch Pseudolinke ersetzt. Und nein, die "Linkspartei" verdient ihren Namen nicht, IMHO.

@eckhart

Bevor du jetzt noch länger quengelst, nein, diese Frage werde ich dir nicht beantworten. Streng dich mal selber an, vielleicht kommst du ja darauf. Und nein, beim IfS wirst du die Antwort nicht finden, du musst in der entgegengesetzten Ecke suchen.


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08.07.2016 um 20:26
KillingTime schrieb:Und nein, beim IfS wirst du die Antwort nicht finden, du musst in der entgegengesetzten Ecke suchen.
Was ist die entgegengesetzte Ecke des Institiutes für Staatspolitik?
@KillingTime
Du wirst ja immer kryptischer!


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08.07.2016 um 20:27
@KillingTime
Du erzählst gerade wieder Scheisse.
In vielen Ländern in denen der politische Islam am Ruder ist gibts keine Zinsen und Zinseszinsen,trotzdem prosperiert es dort so kapitalistisch wie nirgendwo sonst


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08.07.2016 um 20:29
KillingTime schrieb:Bevor du jetzt noch länger quengelst, nein, diese Frage werde ich dir nicht beantworten. Streng dich mal selber an, vielleicht kommst du ja darauf.
@KillingTime
Erklärst Du das @paranomal und @Aldaris auch auf die gleiche Weise?


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08.07.2016 um 20:29
Aldaris schrieb:Im übrigen würde ich es begrüßen, wenn man zumindest über den Zinseszins nachdenkt.
Das geht aber nicht in der Finanzwirtschaft, weil der Zins -ähnlich wie Dividenden- sofort der Einlagesumme, dem Guthaben, zuaddiert wird und sich dann von diesem nicht mehr unterscheiden lässt; und darauf kommt dann eben wieder der neue Zins.

Um das rückgängig zu machen, müsste man sich permanent auf die Anfangssumme festlegen, aber sobald eine Überweisung als Guthaben eingeht, ist die Anfangssumme ja eh schon verwässert und Zins und Ziseszins belaufen sich jeweils auf den aktuellen Haben-Stand auf dem Konto. Ähnlich verhält es sich mit Dividenden.

Wir müssten also das ganze Finanz- und Rechnungssystem neu erfinden, um Zinseszins aus den Rechnungen rauszukriegen, was wohl nur durch die Abschaffung des Zinses selbst ginge. Was ist dann aber mit Inflation und Kaufkraftverfall? Ich wüsste nicht, wie das möglich sein sollte, das ohne alle diese Elemente und dann auch noch besser zu berechnen.

Und bei Negativzinsen, also Schuldnern, verhält es sich ebenso.


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08.07.2016 um 20:32
eckhart schrieb:Was ist die entgegengesetzte Ecke
Mann, Ecki, bist du hartnäckig.

Wir haben es bei den Flüchtlingen mit einem revolutionären Subjekt zu tun.

http://www.zeit.de/2015/39/fluechtlinge-opfer-macht


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08.07.2016 um 20:37
@KillingTime
Verzeihung, Ich nahm an es wäre was sinnvolles.


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08.07.2016 um 20:41
Warhead schrieb:In vielen Ländern in denen der politische Islam am Ruder ist gibts keine Zinsen und Zinseszinsen,trotzdem prosperiert es dort so kapitalistisch wie nirgendwo sonst
Und weil es dort so "prosperiert", sind das alles Hochtechnologieländer mit massenhaft Ingenieuren und Fachkräften? Sag mal, wem willst du das jetzt verkaufen?

Obwohl, wenn man drüber nachdenkt, hast du vielleicht sogar recht. Zwar entsprechen die Ausbildungsstandards keiner europäischen Norm, aber wenn wir das Bildungsniveau in Deutschland absenken, wozu es ja auch schon Bestrebungen gibt, dann gäbe es keine Unterschiede mehr zwischen deren und unserer Bildung. Wobei wir aber wieder beim "linksextremen Equilibrium" wären...


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