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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.017 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.01.2017 um 00:23
xxrabiatorxx schrieb: Des Weiteren ignorierst du wissentlich den Augenzeugenbericht, der genau beschreibt, wann die Antifa in Aktion trat.
Da steht im besten Falle Aussage gegen Aussage. Nichts mit "Augenzeugenbericht".
xxrabiatorxx schrieb: Die extrem aggressiven Typen, die sich Zugang zu den Geflüchteten freitreten wollten, natürlich nur um zu kuscheln, übersieht du natürlich. Witzig wenn sich Linke, rechter Faschomethodik bedienen.
Die greifen an, werden dann selber angeriffen und ziehen sich dann zurück. Dann treten da zwei Typen auf 180 gegen die Tür und schon sind das wieder Faschomethoden. Da hast du übrigens deine Antwort auf deine erste Frage bezüglich des 'Linksfaschismus'.
Ich habe nie behauptet das es schlau sei (selbst wenn man provoziert wird) noch einen drauf zu geben, aber diese ekelhafte Methode der Kriminalisierung von reiner Meinungsäußerung ist echt übel. Ausgerechnet diejenigen die Meinungsfreiheit immer ganz groß schreiben, werden dann zum 'Aber nicht hier!' Kandidaten wenns gegen ihre eigene Position geht.
Aber ist ja auch ne geile Strategie. Man geht absichtlich da hin, wo man mit Eskalation rechnet und nimmt noch son paar Hohltüten mit und dann knallt es und man kann mit seiner Mimimi-Strategie weitermachen. Und die ganzen komplett verblödeten Pseudodemokraten, die sich selber nur noch als Rechtssubjekt wahrnehmen können klatschen brav Applaus.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.01.2017 um 08:50
paranomal schrieb: Ausgerechnet diejenigen die Meinungsfreiheit immer ganz groß schreiben, werden dann zum 'Aber nicht hier!' Kandidaten wenns gegen ihre eigene Position geht.
Ich weiß nicht was für dich Meinungsfreiheit bedeutet, für mich bedeutet es nicht, dass ich dem politischen Gegner gar nicht erst zu Wort kommen lassen, niederzubrüllen oder die Veranstaltung zu verhindern. Im übrigen standen die ganze Zeit die Studenten mit ihren Plakaten friedlich an den Seiten, es fand ja eine Gegenveranstaltung davor statt, selbst pfeifen Zwischenrufe etc. wurden geduldet, obwohl das wohl nichts. mit sachlicher Auseinandersetzung zu tun hat. Alles Kackscheiße, ja das zeigt die argumentative Überlegenheit. Ich kann aber nichts demokratisches erkennen wenn die Veranstaltung gesprengt wird. Demokratie lebt von der Überzeugung der besseren Argumente, ein Konzept was vielen fremd ist. Letztendlich wurde die Veranstaltung der "Campus Alternative" von der Universität genehmigt, genauso wie die politische Gegenveranstaltung davor. Warum eine Studentengruppe nicht die AFD einladen darf, wobei anderen Linke Veranstaltungen kein Problem darstellen das musst du mir erklären. Gleiches Recht für alle, sofern sie Meinungskonform handeln und agieren?? Ist das das Motto? Schöne neue Welt.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.01.2017 um 14:29
xxrabiatorxx schrieb:Ich weiß nicht was für dich Meinungsfreiheit bedeutet, für mich bedeutet es nicht, dass ich dem politischen Gegner gar nicht erst zu Wort kommen lassen, niederzubrüllen oder die Veranstaltung zu verhindern.
Wir können uns jetzt über unsere Privatdefinitionen streiten bis wir grün und blau werden. Tatsache ist, das Recht auf Meinungsfreiheit ist in Deutschland kein Recht auf Redefreiheit. Du wirst lediglich vor staatlicher Zensur geschützt.
xxrabiatorxx schrieb: Alles Kackscheiße, ja das zeigt die argumentative Überlegenheit. Ich kann aber nichts demokratisches erkennen wenn die Veranstaltung gesprengt wird. Demokratie lebt von der Überzeugung der besseren Argumente, ein Konzept was vielen fremd ist.
Da der Populismus das 'Gesetz des besseren Argument' nicht nur untergräbt, sondern außer Kraft setzt, ist das keine angemessene Strategie im Umgang mit solchen Positionierungen. Generell kann man auch nicht erwarten, dass die ewig gleichen Argumente und Positionen bei jeder Konfrontation jedesmal wieder aufs neue ausgetauscht werden. Das auch in bestimmten linken Kreisen und Szenen eine mangelhafte Selbstkritik im Umgang mit Argumentationen herrscht: Geschenkt.
xxrabiatorxx schrieb:Letztendlich wurde die Veranstaltung der "Campus Alternative" von der Universität genehmigt, genauso wie die politische Gegenveranstaltung davor. Warum eine Studentengruppe nicht die AFD einladen darf, wobei anderen Linke Veranstaltungen kein Problem darstellen das musst du mir erklären. Gleiches Recht für alle, sofern sie Meinungskonform handeln und agieren?? Ist das das Motto? Schöne neue Welt.
Wieso immer dieses 'nicht dürfen'? Darf man doch und wurde ja gemacht. Ebenso darf man aber auch kundtun das man die Veranstaltung kacke findet. Du magst das stören von Veranstaltungen vielleicht unschön finden, aber mit demokratisch oder nicht demokratisch hat das rein gar nichts zu tun.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

25.01.2017 um 19:50
@xxrabiatorxx
es ist doch gut, wenn dieses völkisch-nationalistische gesülze der afd "blockiert" wird oder deutlich widerspruch erfährt
meinungsfreiheit kennt grenzen - der erste artikel des gg sagt deutlich, dass die würde des menschen unantastbar ist - afder hetzen gegen minderheiten, diskriminieren sie ... solchen leuten darf man ruhig widersprechen und zwar lautstark ;)


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 07:41
@xxrabiatorxx
Ist mir scheissegal was Meinungsfreiheit für dich bedeutet.
Für dich bedeutet es anscheinend das sie Volksverhetzung,Kriegsschuldlügen,Geschichtsrelativierung,rassisistische Hetze,Herrenmenschentum und.ähnliches völkisches Geschwafel mit abdeckt.
Ich kann dir versichern,dem ist nicht so.
Es hat folglich eine gute Tradition das,wer auch immer solche Reden im Schilde führt,solche Leute ausgepfiffen,verlacht,niedergebrüllt und mit faulem Obst und Scheisse eingedeckt werden.
Man nennt das wehrhafte Demokratie.
Sollen sie doch in ihren schimmligen Kellerlöchern und Paukböden Schlageter,Heydrich und wen auch immer konspirativ hochleben lassen und ihnen Gedenken,das tun sie ja sowieso


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Deepthroat23
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 08:14
@Warhead
Warhead schrieb:solche Leute ausgepfiffen,verlacht,niedergebrüllt und mit faulem Obst und Scheisse eingedeckt werden.
Man nennt das wehrhafte Demokratie.
Exkremente werfen nennst du wehrhafte Demokratie? Gut, es ist für die User hier ja ohnehin kein Geheimnis mehr, dass du sämtliche Linksextreme Schweinereien und Gewalttaten abfeierst.
Aber dass du deine eigene Scheisse durch die Gegend wirfst wie ein Schimpanse, das hätte ich noch nicht mal dir zugetraut.
Naja obwohl.


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def
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 08:20
paranomal schrieb am 15.01.2017:Ebenso darf man aber auch kundtun das man die Veranstaltung kacke findet. Du magst das stören von Veranstaltungen vielleicht unschön finden, aber mit demokratisch oder nicht demokratisch hat das rein gar nichts zu tun.
Komisch dass man solchen Störungen weniger offen gegenübersteht wenn Rechte die Störer und Linke die Gestörten sind.


http://www.aktionsbuendnis-brandenburg.de/wie-koennen-wir-verhindern-dass-rechtsextreme-veranstaltungen-stoeren
Demokratie und Meinungsfreiheit bedeuten nicht, dass demokratische Parteien, Institutionen und Initiativen es dulden müssen, wenn extrem rechte Aktivist_innen versuchen, Veranstaltungen für die Verbreitung menschenverachtender Ideologie zu nutzen.
Gilt hier, wie so oft, ein unterschiedlicher Maßstab?

Interessant hier, dass es nur bei Versammlungen unter freiem Himmel keine rechtliche Handhabe gibt... in geschlossenen Räumen aber schon:

1. Versammlungen unter freiem Himmel

Eine Beschränkung des Teilnehmendenkreises bei Versammlungen unter freiem Himmel ist rechtlich nicht möglich. Der Veranstalter einer Versammlung unter freiem Himmel nimmt zur Verwirklichung seines Grundrechtes aus Artikel 8 Grundgesetz öffentliche Straßen und Flächen in Anspruch, die er selbst nicht einschränken darf.[...]



2. Versammlungen in geschlossenen Räumen

Das Hausrecht und das Versammlungsgesetz (VersammlG), das auch für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt, bieten verschiedene Möglichkeiten.

a. Ausschluss aus der Versammlung

Personen, die den Ablauf der Versammlung gröblich stören, können von der Versammlung ausgeschlossen werden (§ 11 VersammlG). Hier steht das Ausschlussrecht direkt dem Leiter der Versammlung zu, der dieses Recht selbst oder unter Zuhilfenahme von Dritten durchsetzen kann. Auch hier liegt eine grobe Störung nicht schon dann vor, wenn einzelne Besucher_innen dazwischenrufen, um ihren Unmut kundzutun, sondern wenn das Verhalten eine gewisse Erheblichkeit hat und den Ablauf der Veranstaltung besonders schwer stört, beispielsweise durch ständiges Applaudieren oder Sprechchöre, so dass der eigentliche Redebeitrag nicht mehr akustisch durch die Teilnehmer_innen wahrgenommen werden kann.

b. Beschränkung des Teilnehmendenkreises

Des Weiteren kann der Veranstalter von Versammlungen in geschlossenen Räumen den Teilnehmendenkreis beschränken, indem entweder bestimmte Personen(-kreise) in der Einladung von der Teilnahme an einer Versammlung ausgeschlossen werden oder die Einladung zur Teilnahme an der Versammlung sich nur an bestimmte Personen(-gruppen) richtet (§ 6 VersammlG). Die Voraussetzung dafür ist, dass der Ausschluss von bestimmten Personen(-gruppen) in der Einladung eindeutig und unmissverständlich formuliert worden ist. Eine in der Praxis sehr verbreitete Ausschlussklausel lautet wie folgt:
[...]
Wir halten also fest: Keine Versammlung in geschlossenen Räumen hat Störungen politischer Gegner still und schweigend hin zu nehmen. Unter Zuhilfenahme von Dritten kann der Ausschluss der Störer, rechtlich abgesichert, durchgesetzt werden.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 09:56
Solange man in diesem Forum weiter Posten kann obwohl man offen zugibt Linksextrem zu sein. JA solange wird der Linksextremismus zur vergessenen Gefahr. Was würde passieren wenn einer hier zugibt er sei Rechtsextrem ? Solange das unterschiedlich gewertet wird sagt das alles über den Linksextremismus aus


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davros2.0
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 09:59
@antrax0815

Rechtsextreme werden nicht geduldet. Warum sollte eigentlich völlig klar sein. Denen darf man keinen Raum bieten! Linke sind da wesentlich harmloser.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 10:07
@davros2.0
Achso klar.... Sagt ein Wähler der Linken oder Grünen?....


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davros2.0
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 10:14
@antrax0815

Keineswegs. Ich würde sogar eher afd wählen als grün oder links. Ist aber nunmal eine Tatsache. Deutschland hat sehr schlechte Erfahrungen von rechts gemacht. Natürlich will dann keiner dass eine Partei wie die afd an die Macht kommt. die haben kein Konzept und sind einfach rechts. Selbstverständlich sind die ganzen nazis dann sofort dabei. Die sind gefährlich. Die meisten linksradikalen die ich kenne sind Viel harmloser.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 10:51
Deepthroat23 schrieb:Aber dass du deine eigene Scheisse durch die Gegend wirfst wie ein Schimpanse, das hätte ich noch nicht mal dir zugetraut.
Naja obwohl.
Wo hat er das geschrieben? :ask:


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 10:53
@antrax0815

Soll das ein dummer Versuch sein, den Linksextremismus mit dem Rechtsextremismus auf eine Stufe zu stellen?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 11:02
...und die meisten sind extremisten der Mitte, begreifen überhaupt nicht, wie totalitär und ideologieverseucht das System ist, indem wir leben und so ist das Normativ und keiner Stört sich daran. Der Kapitalismus hat das große Talent sich als natürlich zu verkaufen, darum ist er so akzeptiert. Das er in Wirklichkeit nur eine Form des Sozialdarwinismus ist (und der Sozialdarwinismus ist keineswegs natürlich, sondern schlichtweg eine Verdrehung des Darwinismus) der mindestens 6,5 von 7,5 Milliarden Menschen zu Sklaven werden läßt, Millionen Menschen in Kriegen verrecken lässt, Menschen zwingt, aus ihrer Heimat zu fliehe, Kinderarbeit, Frauen*unterdrückung und Umweltzerstörung bedingt, um zu funktionieren, vertuscht er uns, die wir am richtigen Ende der Welt sitzen, mit süßem Konsum und dem wohligen Gefühl, der eigene Reichtum sei durch harte Arbeit legitimiert.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 11:16
@Bone02943
Icj finde es sind beides extreme und sollten in einem Forum beide gleich bewertet werden.


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26.01.2017 um 11:17
@antrax0815

Es sind zwar beides extreme, aber es nicht beide gleich extrem.


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davros2.0
ehemaliges Mitglied

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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 11:19
Der Unterschied ist dass sich extreme linke alle superdoll lieb haben und alle friedlich und freundlich mit gleichen rechten leben und knuddeln.

die extremen rechten wollen Ausländer vertreiben, juden vergaßen und Flüchtlingslager anzünden


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 11:22
@antrax0815 kann sich hier

Wikipedia: Radikalismus#Definition_durch_den_bundesdeutschen_Verfassungsschutz

oder hier

http://www.verfassungsschutz.bremen.de/detail.php?gsid=bremen77.c.2076.de&template=20_glossar_d&lang=de&begriff=E

noch kurz über die Unterscheidung zwischen Radikalismus und Extremismus informieren und dann widmen sich hier alle bitte wieder dem Thema und produzieren weniger Einzeiler.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 12:00
Wenn man den Stalinismus (meinetwegen noch den Leninismus) als die extremste Form sieht, zu der sich Linksextremismus entwickeln kann, ist es sicherlich nicht falsch, Linksextremismus mit Rechtsextremismus gleichzusetzen. Und jene die Stalin vergöttern wie bei der MLPD sind für mich auch nichts anderes als Rotfaschisten und keinen Deut besser als die NPD. Von diesem Lager geht aber aktuell nunmal keine so reale Gefahr aus, wie vom rechten Flügel der AFD.

Aber: Der bolschewistische, vor allem der nachtrotzkistische Sozialismus wurde damals und wird heute vielfach unter Linken als illegetime Interpretation des Marxismus verstanden, ebenso wie sich Hitler den "Sozialismus" in Nationalsozialismus angeignet hat (und damit keineswegs zu einem linken Phänomen wurden, zu dem manche diesen Menschen verklären möchten) hat sich der Lenismus und vor allem der Stalinismus das aus dem Marxismus auf die Fahne geschrieben was ihnen recht war, sich als Legitimation auf die Fahne geschrieben und damit viele viele Millionen Menschen unterdrückt um umgebracht. Terror hat bei Marx allenfalls die Funktion der "Machtübernahme" (Befreiung klingt schöner) während einer kurzen hitzigen revolutionären Phase und nicht um Menschen, nein ein ganzes Volk über 70 Jahre lang in der sozialistischen Phase zu knechten.

Das rechte Weltbild hingegen ist viel viel enger und unzertrennbarer mit NS-Gräuel und all seinen Vor- und Nachwehen verbunden. Wer A sagt muß auch das B sehen was dann vielleicht kommen kann. Wer "Deutschland den Deutschen" schreit, muß erkennen, daß in letzter Konsequenz alle als Kollektiv einer Volksmasse (die man ja vorher definiert hat) in Braunhemden auf dem Zeppelinfeld stehen, auch wenn es vielleicht garnicht das ist, was er beabsichtigte. Dann nämlich hat man wieder etwas keineswegs etwas, das konservativ ist, oder reaktionär (reaktionär meinetwegen bezogen darauf, daß man sich das Kaiserreich oder die Adenauer-Republik zurückwünscht) sondern etwas das reichlich progressiv ist. Progressiv in Richtigung Zersetzung und Nerophilie. (Schön nachzulesen in Hannah Arendts "Elemente und Ursprünge totaler Herrshcaft") Letztlich hat Hitler das alte Deutschland der Dichter und Denker (klar war das immer auch Mythos) mehr und nachhaltiger zerstört als es jeder, der von den Nazis als Gesellschaftszersetzer denunziert wurde. Ein Franz Marc, ein Lovis Corinth, ("entarteter Künstler") hat die Kunst nicht zerstört, wahrscheinlich hat auch ein Josef Thorak (der berühmteste NS-Bildhauer) die Kunst nicht zertstört oder verarmen lassen. Aber dadurch, daß man die einen vertrieben oder umgebracht hat und die anderen als alleinige legtime Künstler hat darstellen lassen, hat man selbst als "Kunstbewahrer" die deutsche Kunst unglaublich verarmen lassen. Das gleiche im Theater, Film, Musik, Literratur etc. pp. Es waren nicht Magnus Hirschfeld, Travestieshows, Drogen und das "unzüchtige Berliner Leben" das die Moral zerstört haben, es waren der 1. Weltkrieg (na wer hat den nochmal heraufbeschworen und mitgetragen? "Nazis gabs damals noch nicht, aber sehr wohl Nationalisten und Großindustrielle), der 2. WK, die Shoa, und die NS-Erziehung die jede Moral haben kaputtgehen lassen und aus Menschen Monster gemacht haben.
Das in der UDSSR und in China ähnliches passiert ist, warum aber die heutige Linke weit weniger Gefahr läuft, sich in soetwas zu verennenn und dies bei weitem keine automatische Bedingung ist, habe ich ja weiter oben schon gesagt.
Also nochmal kurz zusammengefasst:
Der Stalinismus oder auch Lenismus ist ein extrem trauriges Kapitel mit dem sich auch Linke auseinanderzusetzen haben und solche Tendenzen müssen kritisch beobachtet werden. Aber es ist kein Automatismus daß der Sozialismus auf diese Weise "entarten" muß (das Wort benutzt ich jetzt mal ganz bewußt provokativ). Aktuell laufen im auch so linksgrünliberal-versifften Rußland aber weit mehr Menschen mit Stalinbildern herum, Stalin wird in russischen Schulbüchern wieder als Befreier dargestellt etc. Man sieht, wieder kein genuin linkes Problem.
Aber vom Klammern an der "Mitte" "befreites" rechtes Gedankengut führt automatisch zu Gewalt, Unterdrückung, schließlich auch zu Krieg und irgendwann zu Progromen und schlimmeres. Man sieht ja jetzt schon wie ein Herr Trump ausrastet, wie er "Trulbricht" die Mauer bauen wird, wie er 20 Millionen Menschen vertreiben und ggf. Zwangsdeportieren wird, wie er Gewalt gegen Schwarze, Frauen, LGBTIQ, Einwanderer etc. fördert. Sowas kann erschreckend schnell gehen. Darum ist Rechtsextremismus das größere Problem als Linksextremismus in der heutigen Form.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.01.2017 um 12:22
Der Linksextreme sagt, alle sind gleichwertig und versucht dies mit Gewalt herzustellen.
Der Rechtsextreme sagt, wer zu uns gehört ist gleichwertig und wir sind besser als alle andern, was ebenfalls zu Gewalt führt.
Das erste scheint mir zwar logischer als das zweite aber im Resultat sind beide gleich.


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