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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.017 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

09.10.2018 um 23:33
@tudirnix
Mach ich das nächste mal, ansonsten musst doch aber nur auf das zitierte Zitat (den namen Venom) klicken dann landest du genau dort.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.11.2018 um 10:33
Jetzt kracht´s aber bei den Linksautonomen. Wegen des Überfalls auf einen Spätkauf Markt in Berlin hat die Polizei heute morgen ein ganzes Viertel abgeriegelt und eine Großrazzia durchgeführt:
Im Frühsommer hatten zehn Maskierte in einem Geschäft in der Reichenberger Straße gewütet. Sie randalierten nicht nur im Laden, sondern prügelten auf den Inhaber ein. Der Hintergrund: Zuvor soll eine Frau in dem Laden ein Paket nicht erhalten haben, weil sie sich nicht ausweisen konnte. Es kam zum Streit, später wurde der Laden dann gestürmt, wie Bilder aus der Überwachungskamera zeigten. Eine oder einer der Verdächtigen soll in der Rigaer Straße wohnen

Es ist unglaublich scheinheilig, wenn man einen alternativen Lebensstil pflegt und dafür Verständnis sowie Toleranz erwartet, gleichzeitig aber keine alternativen Meinungen respektiert." Und weiter: "Es sind nicht die Autonomen, die im Kiez das Handeln der Menschen bestimmen, sondern individuelles Denken und selbstständige Entscheidungen bei Beachtung unserer demokratischen Grundsätze. Straftäter vertreten nicht die Interessen der Anwohner, sich als ihr Sprachrohr darzustellen, ist anmaßend.“
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-hunderte-polizisten-zu-razzien-auch-in-rigaer-strasse/23636282.html

Prügelten auf den Inhaber ein, das ist sehr eindeutig. Ich dachte bis jetzt, daß diese Leute immer nur Gewalt gegen Sachen propagieren. Gewalt, egal von wem sie ausgeht, ist inakzeptabel.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.11.2018 um 10:38
JamieStarr schrieb:Gewalt, egal von wem sie ausgeht, ist inakzeptabel.
Dem schließe ich mich an, aber die zitierte Passage muss ich nicht kapieren oder?
JamieStarr schrieb:Es ist unglaublich scheinheilig, wenn man einen alternativen Lebensstil pflegt und dafür Verständnis sowie Toleranz erwartet, gleichzeitig aber keine alternativen Meinungen respektiert
Was hat denn das mit Meinung zu tun?
Weder die Gewalt noch der beschriebene (vermeintliche) Grund haben etwas mit Meinung/Toleranz zu tun.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

17.11.2018 um 01:31
Die ganze Diskussion würde mich nicht jedes mal dermaßen ärgern, wenn gewisse Leute nicht permanent den Linksextremismus verteidigen oder zumindest verharmlosen würden.

Mittlerweile kann man Menschen, auch in diesem Forum, meiner Meinung nach, klar als Sympathisanten des Linksextremismus identifizieren, eben dadurch, dass sie zu diesem Thema niemals eine klare, ohne wenn und aber, Stellung gegen diese Chaoten beziehen.

Ich bin ganz klar gegen Rechtsextremismus. Menschen aus Prinzip zu verachten, auszugrenzen, zu beleidigen und, in welcher Form auch immer, anzugreifen, bloß, weil sie und ihre Vorfahren aus anderen Ländern stammen bzw. anderen Ethnien angehören, ist für mich absolut inakzeptabel.

Warum fällt es vielen Menschen so schwer, sich so oder so ähnlich auch aus Prinzip gegen das linksradikale Pack zu stellen?

Geht es nicht vielleicht doch darum, dass "Linksextremismus" für viele Menschen nicht in ihr Weltbild passt da "Links=Gut, Rechts=Schlecht" zu sehr in ihren Gehirnen verankert ist?


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17.11.2018 um 01:49
Redan schrieb:Warum fällt es vielen Menschen so schwer, sich so oder so ähnlich auch aus Prinzip gegen das linksradikale Pack zu stellen?
Das ist vor allem ein männliches Problem das Mann oft in extremen denkt. Wenn Mann also gegen einen Extremismus ist muss das nicht heißen, dass er auch gleichermaßen gegen andere sein. Ich sehe im Kommunismus auch noch nach wie vor eine Art Traum des kleinen Bürgers der sich davon bessere Lebensverhältnisse verspricht weil ja alle Menschen gleich viel haben sollen.


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17.11.2018 um 02:22
Ldex97 schrieb:Das ist vor allem ein männliches Problem das Mann oft in extremen denkt.
Naja, Claudia Roth würde ich auch schon als "sehr weit links" einordnen, wenn man bedenkt, was sich die werte Dame in der Vergangenheit schon geleistet hat. Auf der Gegenseite wäre da beispielsweise Frauke Petry.
Ich würde wirklich nicht sagen, dass das ein typisch männliches Problem ist.
Wenn Mann also gegen einen Extremismus ist muss das nicht heißen, dass er auch gleichermaßen gegen andere sein.
Klar, der eigene Extremismus ist besser als der Extremismus des anderen, weil der Extremismus des anderen nicht in das eigene Weltbild passt. Wenn dem so wäre, wäre dieser Extremismus natürlich ebenfalls in Ordnung.

Manchmal glaube ich, dass sich auf beiden Seiten größtenteils nur noch Fanatiker befinden, die nur noch in extremen denken und handeln können und die, gefühlten, ca. 30 % in der Mitte, müssen den Mist irgendwie ertragen, in der Hoffnung, dass viele Sympathisanten beider Lager irgendwann mal zur Besinnung kommen.
Ich sehe im Kommunismus auch noch nach wie vor eine Art Traum des kleinen Bürgers der sich davon bessere Lebensverhältnisse verspricht weil ja alle Menschen gleich viel haben sollen.
Ach was. Wenn die linksradikalen Steineschmeißer in einer Villa am Strand leben würden und finanziell ausgesorgt hätten, würde der absolute Großteil von ihnen, diesen Quatsch doch gar nicht mitmachen.
Diese Leute sind einfach nur verlogen und schieben irgendwelche Ausreden(Kampf gegen Rechts, Kampf gegen das Establishment usw. blablabla) als Begründung vor, anstatt einfach mal ehrlich zu sein und zuzugeben, dass sie mit ihrem eigenen Leben einfach nur komplett unzufrieden sind und mal kräftig die Sau raus lassen wollen.


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17.11.2018 um 02:43
Redan schrieb:Ich würde wirklich nicht sagen, dass das ein typisch männliches Problem ist.
Überwiegend sehe ich es als männliches Problem. Hab da heute erst ein Interview mit dem Chef der "Die Blaetter" gesehen. Ist aber sehr lange weshalb ich es nur auf nachfrage poste. Über Claudia Roth kann Ich nicht viel sagen, aber bei Petry oder auch Weidl, Kipping oder Wagenknecht usw. gebe ich dir recht.
Redan schrieb:müssen den Mist irgendwie ertragen, in der Hoffnung, dass viele Sympathisanten beider Lager irgendwann mal zur Besinnung kommen.
Ich gehe stark davon aus dass das Problem in naher Zukunft noch um einiges schlimmer wird. Wir kommen in politisch immer unruhigere Zeiten und da wünschen sich viele einfache und schnelle Lösungen. Das bieten extremistische Strömungen. Die Parteien die dem entgegensetzen könnten tuen das kaum, weil sie ihre Wähler nicht verunsichern wollen.
Redan schrieb:Wenn die linksradikalen Steineschmeißer in einer Villa am Strand leben würden und finanziell ausgesorgt hätten, würde der absolute Großteil von ihnen, diesen Quatsch doch gar nicht mitmachen.
Diese Leute sind einfach nur verlogen und schieben irgendwelche Ausreden(Kampf gegen Rechts, Kampf gegen das Establishment usw. blablabla) als Begründung vor, anstatt einfach mal ehrlich zu sein und zuzugeben, dass sie mit ihrem eigenen Leben einfach nur komplett unzufrieden sind und mal kräftig die Sau raus lassen wollen.
Da bin ich absolut bei dir. Aber die leben nicht in einer Villa und werden das auch nicht tun, deshalb ist der Extremismus, wie du auch gerade gesagt hast, für die die perfekte, unbewusste, Ausrede um sich selbst nicht eingestehen zu müssen, das sie zu den abgehängten gehören.


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17.11.2018 um 04:02
Ldex97 schrieb:Überwiegend sehe ich es als männliches Problem. Hab da heute erst ein Interview mit dem Chef der "Die Blaetter" gesehen. Ist aber sehr lange weshalb ich es nur auf nachfrage poste. Über Claudia Roth kann Ich nicht viel sagen, aber bei Petry oder auch Weidl, Kipping oder Wagenknecht usw. gebe ich dir recht.
Claudia Roth...Ich sage nur "Deutschland, Du mieses Stück Scheiße". Google das mal, wenn du Lust hast. Das hat sie selber zwar nie direkt gesagt aber sie hat sich davon auch nie distanziert. Auch nicht, als sie in einer Talkrunde direkt darauf angesprochen wurde.

Du hältst die Wagenknecht für extremistisch?
Hm, sie ist eine der wenigen Politiker, die mir noch sympathisch sind aber ist wohl Geschmackssache.
Ich gehe stark davon aus dass das Problem in naher Zukunft noch um einiges schlimmer wird. Wir kommen in politisch immer unruhigere Zeiten und da wünschen sich viele einfache und schnelle Lösungen. Das bieten extremistische Strömungen. Die Parteien die dem entgegensetzen könnten tuen das kaum, weil sie ihre Wähler nicht verunsichern wollen.
Tja, vielleicht ist der lange befürchtete "Bürgerkrieg", zumindest für kurze Zeit, tatsächlich auf Dauer nicht vermeidbar, damit sich die Leute anschließend mal wieder beruhigen, auf beiden Seiten. Ich hoffe es natürlich nicht aber ich sehe es genau so, dass es in naher Zukunft, von alleine, nicht besser wird.
Da bin ich absolut bei dir. Aber die leben nicht in einer Villa und werden das auch nicht tun, deshalb ist der Extremismus, wie du auch gerade gesagt hast, für die die perfekte, unbewusste, Ausrede um sich selbst nicht eingestehen zu müssen, das sie zu den abgehängten gehören.
Das liegt auch am Charakter und nicht nur daran, dass sie abgehängt wurden.
In Deutschland kann man jederzeit auf einem Kolleg oder einer Abendschule sein Abitur nach machen und anschließend etwas studieren(nicht so etwas wie Philosophie, Germanistik oder Gender Studies als Kernfächer oder gar Vollstudium, sondern etwas, das auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich auch gesucht wird, also beispielsweise etwas im technischen Bereich, aus den Naturwissenschaften oder aus den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) wenn man ein finanziell besseres Leben führen möchte.
Man muss nur den Hintern hoch kriegen und dafür etwas tun.
Ich war auch mal Hartz IV Empfänger und unglücklich mit meinem Leben aber dennoch kamen derartige selbstsüchtige Gewaltphantasien fremden Menschen und ihrem Eigentum gegenüber in mir selber niemals auf.


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17.11.2018 um 10:46
Redan schrieb:Du hältst die Wagenknecht für extremistisch?
Nicht direkt, aber sie steht links Außen und ich kann zumindest verstehen wenn man sie in eine extreme ecke schiebt.
Redan schrieb:Ich hoffe es natürlich nicht aber ich sehe es genau so, dass es in naher Zukunft, von alleine, nicht besser wird
Höchstwahrscheinlich. Es muss sich halt noch zeigen ob es eine Utopie (Positive Zukunft) oder eine Dystopie (negative Zukunft) wird. Ich gehe momentan auch eher vom letzteren aus.
Redan schrieb:Ich war auch mal Hartz IV Empfänger und unglücklich mit meinem Leben aber dennoch kamen derartige selbstsüchtige Gewaltphantasien fremden Menschen und ihrem Eigentum gegenüber in mir selber niemals auf.
Das ist sicher von Person zu Person unterschiedlich. Viele Menschen kommen da auch nicht von selber drauf sondern finden eine Gruppe zu der sie sich endlich zugehörig fühlen und rutschen dann immer weiter in den Extremismus ab.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

17.11.2018 um 11:21
Redan schrieb:n Deutschland kann man jederzeit auf einem Kolleg oder einer Abendschule sein Abitur nach machen und anschließend etwas studieren(nicht so etwas wie Philosophie, Germanistik oder Gender Studies als Kernfächer oder gar Vollstudium, sondern etwas, das auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich auch gesucht wird, also beispielsweise etwas im technischen Bereich, aus den Naturwissenschaften oder aus den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) wenn man ein finanziell besseres Leben führen möchte.
Zumindst an meiner Uni können Studiengänge wie Philosphie oder Gender Studies daher auch nur als Zweit- oder Nebenfach, nicht aber als Hauptfach studiert werden. In erster Linie sollen diese als Option für zusätzliche persönliche Bildungsmöglichkeiten dienen die dann mit anderen Haupt- oder Zweitfächern verknüpft werden können.

Aber das nur als kleine Anmerkung. Um mal zum Topic zurück zukommen, grundsätzlich sollte man, auch als demokratisch-rechtsstaatlich orientierter Mensch, der sämtliche Formen des Extremismus ablehnt, sich aber davor hüten alles in einen Topf schmeißen zu wollen à la "ist alles der selbe Mist", und nein, das hat auch nichts mit irgendwelchen Relativierungsversuchen zu tun, denn die Ursprünge, Beweggründe und Ziele von rechtem, linken, wie auch islamistischen Extremisums sind dennoch gänzlich unterschiedliche, teils auch innerhalb ihrer extremistischer Strömungen, die es zu erforschen gilt um sie überhaupt erstmal richtig einordnen und verstehen zu können. Die Extremismusforschung bietet hierfür bereits eine enorme Bandbreite an Informationen und wissenschaftlichen Ausarbeitungen. Das Forschungsfeld ist bei genauerer Betrachtung nämlich weit komplexer als viele glauben.

Wer Extremismuserscheinungen aller Couleur, etwa durch Aufklärung, Präventionsarbeit, Aussteigerprogrammen, etc. wirklich entgegentreten will, der sollte sich schon intensiver und vorallem auch differenzierter damit auseinandersetzen, denn nur wer diese zu verstehen lernt, weiß auch, wie man solchen Auswüchen entsprechend entgegenwirken kann.


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17.11.2018 um 12:17
@Redan
Der Linksextremismus ist aber nicht auf selber Stufe wie der Rechtsextremismus, nicht ganz. Und er wird auch nicht als so demokratiegefährdend eingestuft wie der Rechtsextremismus, zurecht.

Mir selbst gehen die "Cophater" auch immer wieder aufm Sack und insbesondere die sogenannten Tankies verachte ich. Die Letzteren sind noch durchaus mit Neonazis und Idioten des gleichen Kalibers zu vergleichen.

Ach und dieses "links, rechts...beide scheiße nur wir aus der Mitte sind die Guten und/oder müssen den Mist ausbaden" ist auch sowas was mich nervt. Bei manchen Leuten aus der "Mitte" habe ich aber wirklich das Gefühl sie nehmen gewisse Gefahren nicht allzu ernst oder stufen alles gleichmäßig ein weil eh "beide Seiten gleich scheiße sind".


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

17.11.2018 um 17:49
Redan schrieb:Die ganze Diskussion würde mich nicht jedes mal dermaßen ärgern, wenn gewisse Leute nicht permanent den Linksextremismus verteidigen oder zumindest verharmlosen würden.
Diese ganze Diskussion gäbe es so gar nicht, wenn nicht immer wieder Leute kommen würden und Links und Rechtsextremismus in einen Topf schmeißen würden. ;-)
Libertin schrieb:auch als demokratisch-rechtsstaatlich orientierter Mensch, der sämtliche Formen des Extremismus ablehnt, sich aber davor hüten alles in einen Topf schmeißen zu wollen à la "ist alles der selbe Mist"
Genau so sieht es aus!


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

17.11.2018 um 19:00
Redan schrieb:Naja, Claudia Roth würde ich auch schon als "sehr weit links" einordnen, wenn man bedenkt, was sich die werte Dame in der Vergangenheit schon geleistet hat. Auf der Gegenseite wäre da beispielsweise Frauke Petry.
Genau das ist das Problem ...
Wie soll man jemanden ernst nehmen, der gegen Linksradikale wettert, wenn derjenige den Bereich des linken Rands so weit fasst?

Deshalb wird ihr Geschrei weitgehend ignoriert, auch wenn wirkliche Krawallos und Brandstifter in dieser großen Gruppe beinhaltet sind ...


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

17.11.2018 um 21:44
Es ist ja auch nicht so, dass ich das Bedürfnis, Unrecht durch extreme Handlungen bekämpfen zu wollen, nicht kennen würde.
In meiner Teenager-Zeit habe ich oft mit dem Gedanken gespielt, mich an radikalen Greenpeace-Aktionen zu beteiligen, da mich der Umgang mit Flora und Fauna durch den Menschen schon immer endlos angekotzt hat und es teilweise auch heute noch so ist.
Allerdings bin ich dem auch irgendwann entwachsen und sehe das heutzutage eher mit Enttäuschung und Frust anstatt mit der "Macht diese Schweine fertig" Attitüde.
Solch ein Verhalten ist in meinen Augen einfach nur primitiv und hohl, weshalb ich oftmals überrascht bin, dass sich auch, scheinbar intelligente, Menschen zu extremen Positionen und Gewaltakten hinreißen lassen, vor allem dann, wenn sie, auf dem Papier, längst erwachsen sind und es eigentlich besser wissen müssten.
Absolut unentschuldbar finde ich das attackieren unschuldiger Menschen und die Zerstörung ihres Besitzes, egal, ob es von Rechts, Links oder genervten Leuten aus der Mitte kommt.

Hier noch ein ARD-Video zu dem Thema Linksextremismus.
Besonders interessant sind diese Typen ab 4:20. Das sagt doch schon alles über deren Weltbild aus.

Youtube: G20-Gewalt: Wer sind die Täter? | Panorama | NDR


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

17.11.2018 um 23:00
Issomad schrieb:Wie soll man jemanden ernst nehmen, der gegen Linksradikale wettert, wenn derjenige den Bereich des linken Rands so weit fasst?

Deshalb wird ihr Geschrei weitgehend ignoriert, auch wenn wirkliche Krawallos und Brandstifter in dieser großen Gruppe beinhaltet sind ...
So sehe ich das auch und so beobachte ich das auch. Ich kenne Linksradikale und Linksextreme bzw. habe Kontakte zu denen oder bin dementsprechend vernetzt. Kein Wunder, dass die als deutlich weniger schlimm wahrgenommen werden als die Rechtsextremen und militante Islamisten.

Btw G20 war der einzige Grund wieso die Wahrnehmung bzgl. der linksextremen Gefahr gestiegen ist auf 44% die der Meinung waren, dass Linksextremismus eine Gefahr für Demokratie darstelle. Davor waren es lächerliche 21%. Jetzt dürften die 44% eventuell wieder stark oder zumindest etwas gesunken sein.


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17.11.2018 um 23:34
Issomad schrieb:Genau das ist das Problem ...
Wie soll man jemanden ernst nehmen, der gegen Linksradikale wettert, wenn derjenige den Bereich des linken Rands so weit fasst?
Die Alternative wäre, Frau Roth nicht als linksradikal einzustufen, im Gegenzug die Frau Petry und Frau Weidel aber auch nicht als rechtsextrem.
Entweder man fasst diese Definitionen auf beiden Seiten weit oder eben überhaupt nicht, wobei viele die AfD ja mittlerweile sogar schon als Nazis bezeichnen. Ich frage mich, ob diese Leute einfach nur komplett verblödet sind oder einfach keine Ahnung haben, wie unfassbar schrecklich und grausam die Nazis waren.
Einfach mal so ständig mit der Beleidigung "Nazi" um sich zu schmeißen("rechtsextrem" oder "fremdenfeindlich" geht da schon eher in Ordnung), halte ich für unverantwortlich, da es dieses Wort, meiner Ansicht nach, durch diesen inflationären Gebrauch, auf Dauer verharmlost und das kann ja wohl nicht in unserem Interesse sein.
Auch eine Form von Wahn, die bei vielen Menschen in diesem Land umgeht. Das ausschließliche denken in Extremen, Schwarz oder Weiß, ohne Graustufen.


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18.11.2018 um 10:38
Redan schrieb:Die Alternative wäre, Frau Roth nicht als linksradikal einzustufen, im Gegenzug die Frau Petry und Frau Weidel aber auch nicht als rechtsextrem.
Warum muss das denn in Stein gemeißelt sein, dass wenn auf der einen Seite etwas nicht passt, dass es dann auf der anderen auch nicht zu passen hat?
Kann man diese 3 Frauen denn überhaupt miteinander vergleichen? Ich denke mal nicht.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

18.11.2018 um 10:59
Redan schrieb:Die Alternative wäre, Frau Roth nicht als linksradikal einzustufen, im Gegenzug die Frau Petry und Frau Weidel aber auch nicht als rechtsextrem.
Naja, Petry und Weidel sind für mich nur karrieregeile Mitläuferinnen und Weidel wird nach Petry auch bald entsorgt werden, wenn die Hardcore-Rechtsextremisten in der Partei weiter an die Spitze drängen ...


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18.11.2018 um 11:44
Redan schrieb:Warum fällt es vielen Menschen so schwer, sich so oder so ähnlich auch aus Prinzip gegen das linksradikale Pack zu stellen?
Weil ich mich weigere Radikalismus mit Extremismus gleichzusetzen und so zu tun, als sei man, wenn man eine radikale like Position vertritt, ungeachtet des genauen Inhalts der Positionierung, perse genauso schlimm wie ein Faschist.

Leute die solche Hufeisenmodelle propagieren sind der Idiotie der deutschen Extremismus-Theorie erlegen.


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18.11.2018 um 11:53
Redan schrieb:Ich frage mich, ob diese Leute einfach nur komplett verblödet sind oder einfach keine Ahnung haben, wie unfassbar schrecklich und grausam die Nazis waren.
Und ich frage mich angesichts dieser Aussage, ob du mal im hiesigen AfD Thread gelesen hast?
Da gibt es massenweise Belege dafür, dass diverse AfD Politiker Nazis sind.
paranomal schrieb:Leute die solche Hufeisenmodelle propagieren sind der Idiotie der deutschen Extremismus-Theorie erlegen.
Entweder das, oder man will sich seine Nazis einfach schön reden.


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