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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

02.05.2016 um 22:10
Fedaykin schrieb:Die Deutsche Frage wurde ja erst durch Napoleon wieder konkret weil es ja voher das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen gab. Auch wenn es natürlich nicht die Anforderungen an einen Nationalstaat erfüllt.

Genau das meinte ich. Ohne Napoleon und die Revolution, die auch aus Frankreich herüberschwappte, hätte es gar nicht die Notwendigkeit gegeben, sich als Nation zu definieren.
Fedaykin schrieb:Unserer Kultur wäre immer noch nicht unerträglicher mist. bzw schätze du meinst wenn die Nazis gewonnen hätten wären wir ein anderes Land, das ist wohl selbstredent.
Ich fürchte, auch ohne die Nazis wären wir ziemlich unerträglich. Das wilhelminische Kaiserreich hatte jede Menge Schwulst-Potential, der Militarismus trieb bizarre Blüten und mit der Demokratie war es nicht allzu weit her. Dazu das übersteigerte Selbstbewusstsein als Industrienation ...
Fedaykin schrieb:Und die Demut hat auch einen gewissen Vorteil im vergleich zu anderen Ländern, allerdings kann zuviel Demut auch negativ wirken.
Ach, ich denke, das hält sich die Waage. Wir nehmen nur unsere ausgleichende Überheblichkeit nicht wahr. ;)


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02.05.2016 um 22:15
@Moses77
Moses77 schrieb:Du wirst dich wundern, was vor 150 Jahren in der westlichen Welt so alles Konsens war.
Ich werde mich wundern? Also im Gegensatz zu Menschen, die mir schlicht aus Prinzip widersprechen, die Belege entweder nicht lesen oder schlicht negieren, die hier völlig unbelegt Thesen aufstellen
Moses77 schrieb:Deutschland zudem besonderen Nationalstolz in dieser Zeit zu unterstellen, halte ich für unangebracht und einfach historisch falsch.
sich als Kenner der deutschen Kultur und Geschichte aufführen, die ja niemand mehr kenne, und dann Bach und Goethe nennen und in deren Flut an Quellen für meine ganzen "historisch falschen" Quellen und Aussagen ich quasi zu ertrinken drohe, scheine ich doch hier diejenige zu sein, die ein Minimum an Wissen besitzt, was damals Konsens war.

@Fedaykin
Fedaykin schrieb:ich sehe da immer noch keine Deutsche Phänomen auch wenn ein Deutscher Philosoph das aufgreift.
Wenn du "exklusiv deutsch" meinst ist das wieder nur eine Verdrehung meiner Aussage. Ansonsten ist da vom "allgemeinen Diskurs" die Rede, aber das kann man selbstverständlich auf "Ah ja, das hat irgendein unwichtiger Philosoph mal irgendwie aufgegriffen" herunterspielen.
Fedaykin schrieb:Die Deutschen waren sogar relativ unbeteiligt an Sklaverei und co.
Das ist total relevant!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.05.2016 um 23:04
@Fierna
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Die Deutschen waren sogar relativ unbeteiligt an Sklaverei und co.
Relativ unbeteiligt? Klar, irgendwo versklavte jedes Volk ein anderes, wir aber versklavten ein Volk (die Juden) auf eine noch nie zuvor da gewesen Art und Weise, wir machten sie zu unseren Leibeigenen, dann schufen wir Ghettos, zwangen sie anschliessend zur Zwangsarbeit, wir stahlen ihr Hab und Gut, steckten sie dann in KZ's und töten Sie letzten Endes systematisch.

Missbraucht, gemelkt und dann geschlachtet. Aktiv (!) beteiligt triffts da wohl eher.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.05.2016 um 23:40
@FF
@Fierna
@Realo
@Moses77
@Fedaykin


Rechtswissenschaftler erklärt warum das AfD-Grundsatzprogramm teils klar verfassungswidrig ist. Punkt für Punkt.

m Grundsatzprogramm, das die Alternative für Deutschland (AfD) am Wochenende beschlossen hat, finden sich etliche Punkte, die Kritiker für unvereinbar mit dem Grundgesetz halten. Vor allem, wo es um den Islam geht, sagt Joachim Wieland. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht der Universität Speyer.

http://www.sueddeutsche.de/politik/alternative-fuer-deutschland-afd-grundsatzprogramm-teilweise-klar-verfassungswidrig-1...
Wird dem einen oder anderen zwar nicht gefallen, aber wir leben in einem Rechtsstaat in dem das Grundgesetz gilt und über der persönlichen Meinung steht. Da gibt es nichts dran zu rütteln.


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02.05.2016 um 23:55
@tudirnix
Die AfD polarisiert und spaltet die Gesellschaft mit ihrer kulturrassischtischen Hetze. Wie man sieht geht die Saat auf, dass sich Menschen Gedanken machen, ob eine Reliogin zu diesem Land gehört oder nicht. Das ist Sinn und Zweck.
viel zu kurz gedacht

die Diskussion, ob der Islam zu D gehört oder nicht, wurde nichtvon der AfD aufgebracht.
die Frage wurde vor Jahren schon diskutiert, da war an AfD nicht mal im Ansatz zu denken.
Fragen rund um den Islam und seinen Stellung in D werden seit Jahren in der Deutschen Isalmkonferenz diskutiert und es war der damalige Innenminister Schäuble, der 2006 sagte, der Islam gehört zu Deutschland und Europa.
die deutsche Isalmkonferenz wurde ja gerade auch deswegen ins Leben gerufen, um die Stelung des Islam in D zu diskutieren...
im öffentl Bewusstsein setzte sich fest, es sei der Bundespräsident Wulff gewesen, der ersstmals 2010 sagte, der Isalm gehört zu D....

bis dieser Satz von Schäuble gesprochen und von Wulff bestätigt wurde, gab es ebenfalls reichlich Diskussion, ob der Islam zu D gehöre oder nicht .
du und einige anderen geben der AfD zu viel "Ehre", wenn ihr behauptet, erst die AfD diskutiere die Zugehörigkeit des Islams zu D.

vielleicht sind ein paar user auch schlicht zu jung für die Historie dieses Themas ;)


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03.05.2016 um 00:04
Schon heuchlerisch von der AfD sich über Homophobe und Transphobe Moslems aufzuregen und selber fpr einen Rückschritt in der Frage zu stehen....

http://www.queer.de/detail.php?article_id=26045


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03.05.2016 um 00:04
@lawine
Niemand behauptet diese Diskussion ist mit der Afd aufgekommen. Die Diskussion von damals hat sich aber gelegt und jetzt taucht sie erneut und in schlimmerer Form auf. Und gerade weil die AfD den Islam grundsätzlich kriminalisiert und Muslime unter Generalverdacht stellt, alles verbieten will, was zur freien Religionsausübung gehört, grenzt schon an rassistischer Hetze. Das war damals nicht der Diskussionsgegenstand, auch wenn es trotzdem kulturrassistische Positionen gab.


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03.05.2016 um 00:17
@tudirnix
tudirnix schrieb:Die Diskussion von damals hat sich aber gelegt und jetzt taucht sie erneut und in schlimmerer Form auf.
die Diskussion hatte sich nie gelegt. nein, sie wurde noch nicht mal konsequent geführt

es ist ein großes Versäumnis der deutschen Politik und Öffentlichkeit, dass diese Diskussion nie wirklich geführt wurde und erst Pegida und die ganzen scheiß Ableger das Thema in die Tagespolitik trugen.

ihr solltet alle mal ein paar Leute lesen, die als Muslime in Deutschland leben und sich mit dem politischen Islam wissenschaftlich auseinander setzen/ gesetzt haben. deren weltsicht wäre geeignet, euer Weltbild einstürzen zu lassen ;)


deswegen gleich nochwas zum Thema "deutsche Leitkultur"

auch dieses Thema ist keine Erfindung der AfD, ja noch nicht mal der Rechten.

ganz im Gegenteil:

es war Tibi, der 1998 eine deutsche (europäische) Leitkultur forderte. Ausgerechnet ein sunnitischer Muslim --

aber die multi kulti - Linken und Grünen und weite Teile der Bevölkerung haben das Problem bis heute nicht verstanden.
warum fordert er eine Leitkultur???
In seinem Buch Die fundamentalistische Herausforderung - Der Islam und die Weltpolitik aus dem Jahr 1992 sieht er den islamischen Fundamentalismus nicht als religiöse Richtung, sondern als aus der Konfrontation des Islam und der rückschrittlichen islamischen Welt mit der Moderne entstandene Ideologie. Mit Religion hat der islamische Fundamentalismus, Islamismus und Salafismus nach Bassam Tibis Ansicht wenig zu tun. Der Islamismus als primär sunnitisch-arabische Bewegung ist seiner Ansicht nach als Antwort auf die in der muslimischen Welt nicht bewältigte Globalisierung entstanden. Dem Fundamentalismus gehe es dabei um die Zerstörung von Nationalstaaten und die Errichtung einer islamischen Weltordnung inklusive Scharia....


Angesichts ausgreifender islamistischer Strömungen forderte Tibi 1998 in seinem Buch „Europa ohne Identität“ eine „europäische Leitkultur“ und führte diesen Begriff im Rahmen der Diskussion über die Integration von Migranten in Deutschland gegen einen wertebeliebigen Multikulturalismus ins Feld, auch um der fortschreitenden Ausbildung von Parallelgesellschaften entgegenzuwirken. In diesen Zusammenhang gehört auch seine Forderung, die in die europäischen Staaten eingewanderten Muslime müssten die jeweiligen Rechts- und Verfassungsordnungen ihrer Aufnahmeländer respektieren. Tibi entwirft hierfür die Vision eines Euro-Islam. Vom Konzept einer „deutschen Leitkultur“ distanzierte er sich jedoch („Ich habe immer betont, dass es gefährlich ist, von einer deutschen Leitkultur zu sprechen
der Einfachkeit halber ein paar links, die nicht zur AfD oder rechten Seiten führen

Wikipedia: Leitkultur
Wikipedia: Bassam_Tibi
Wikipedia: Euro-Islam


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03.05.2016 um 00:22
@tudirnix
ist Gauck AfD Mitglied?????
Joachim Gauck, setzte sich gleich zu Beginn seiner Amtszeit von seinem Vorgänger ab. "Nein", er übernehme den Satz nicht, antwortete Gauck Ende Mai 2012 auf eine entsprechende Frage in einem Zeit-Interview und erklärte: "Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland." "Ein-Satz-Formulierungen" über Zugehörigkeit seien immer problematisch, besonders wenn es um „so heikle Dinge“ gehe, wie die Religion, sagte Gauck.

Mit genau einem Satz aber griff Angela Merkel gestern das Thema wieder auf. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem türkischen Ministerpräsidenten Davutoğlu antwortete Merkel auf die Frage einer türkischen Journalistin, ob es für Türken und Moslems in Deutschland Anlass zur Beunruhigung gebe:

"Von meiner Seite möchte ich sagen, dass unser früherer Bundespräsident Christian Wulff gesagt hat: Der Islam gehört zu Deutschland. - Das ist so; dieser Meinung bin ich auch."
http://www.deutschlandradiokultur.de/die-geschichte-eines-satzes-der-islam-gehoert-zu-deutschland.1895.de.html?dram:arti...


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03.05.2016 um 00:27
@Flatterwesen
@Kc
@tubul
@FF
Tibi lesen -- hilft zumindest den Blickwinkel zu erweitern!


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03.05.2016 um 00:28
@lawine
Was ist der politische Islam? Erkläre mal bitte.

Und dass die AfD Hetze betreibt willst du doch nicht abstreiten, oder doch?
lawine schrieb:die Diskussion hatte sich nie gelegt. nein, sie wurde noch nicht mal konsequent geführt
Aha, was soll das bedeuten? man muss solange diskutieren bis man zu der Überzeugung kommt, Muslime gehören hier nicht hin, oder wie soll ich das verstehen?
Darauf wiederhole ich mich:
tudirnix schrieb:Und gerade weil die AfD den Islam grundsätzlich kriminalisiert und Muslime unter Generalverdacht stellt, alles verbieten will, was zur freien Religionsausübung gehört, grenzt schon an rassistischer Hetze
Und du nennst es konsequente Diskussion, wenn hier Menschen ausgegrenzt werden sollen aufgrund ihrer Religion?
Der Jurist erklärt es in dem Artikel eindeutig, was da nicht Verfassungskonform ist. Ob du es möchtest oder nicht.


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03.05.2016 um 00:33
@tudirnix
tudirnix schrieb:Und dass die AfD Hetze betreibt willst du doch nicht abstreiten, oder doch?
Nicht mehr als große Teile ihrer politischen Gegner und der Medien.


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03.05.2016 um 00:36
@lawine
Der Historiker Gazi Çağlar attestiert Tibi Affinität zu konservativen Positionen: Tibi stelle ein Zivilisationsparadigma auf, dessen geschichtsphilosophische Grundlage an Oswald Spengler und Arnold J. Toynbee erinnere. In dem Buch Krieg der Zivilisationen. Politik und Religion zwischen Vernunft und Fundamentalismus folge Tibi der Theorie Samuel Huntingtons vom Kampf der Kulturen.[6][7] Gleichwohl distanziert sich Tibi im selben Buch (Kap. 7) von Huntingtons Deutungsansätzen.
Wikipedia: Bassam_Tibi

An Oswald Spengler orientiert sich Tibi ?!
Spengler wird zur nationalistischen und antidemokratischen „Konservativen Revolution“ gerechnet, lehnte aber den Nationalsozialismus und namentlich dessen Rassenideologie scharf ab. Sein Ideal sah er eher in Benito Mussolini, dem Diktator des faschistischen Italien verwirklicht.
Wikipedia: Oswald_Spengler
tudirnix schrieb:
Und dass die AfD Hetze betreibt willst du doch nicht abstreiten, oder doch?

Nicht mehr als große Teile ihrer politischen Gegner und der Medien.
Was betreiben die anderen Parteien für eine "rechte Hetze" ?!


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03.05.2016 um 00:42
@Tripane
Tripane schrieb:Nicht mehr als große Teile ihrer politischen Gegner und der Medien.
Na dann bring mal Belege woran man das festmachen kann. Hast du ne Quelle?
Der sog. politische Gegener und die Medien weisen schließlich auch nach und belegen das was sie äußern, und können ihre Aussagen plausibel begründen.


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03.05.2016 um 00:48
lawine schrieb:ihr solltet alle mal ein paar Leute lesen, die als Muslime in Deutschland leben und sich mit dem politischen Islam wissenschaftlich auseinander setzen/ gesetzt haben. deren weltsicht wäre geeignet, euer Weltbild einstürzen zu lassen ;)
Christlich fundamentalen Terrorismus gibt es auch (z.B. Ku Klux Klan) und der wird auch so bestraft.

Ich drücke mich jetzt mal vorsichtig aus, damit es nicht wierder "persönlich" rüberkommt und meine Posts gelöscht werden wie gestern: Dein - mMn bewusster - Fehler ist es, "den Islam" über Islamismus erklären zu wollen: Weil es in Europa einige Terroranschläge von Islamisten gibt, färbt das auf die ganze Religion ab und da man als Außenstehender schlecht zwischen Islam und "politisiertem" Islam unterscheiden könne, solle der ganze Islam als "nicht zu Deutschland gehörig" erklärt werden.

Auf der anderen Seite behauptest du, die Diskussion über den Islam sei niemals beendet worden. Nun damals, noch im alten Jahrtausend, gab es in Europa noch keine islamistischen Terroranschläge und der Islam war eine schlichte Religion wie jede andere auch. Es ging damals also nicht um eine politische Frage, sondern um eine Kulturfrage. Hierzu hat Kc ja schon ausführlich Stellung genommen und ich auch. Man muss aber auch gleichzeitig sagen, dass die CDU zu Zeiten Kohl/Merz genau an der Stelle positioniert war, wo heute die AfD ist, außer dass das Sexuelle nicht so rigide behandelt wurde wie von der AfD. So gesehen hat sich die CDU, besonders unter Merkel, aber auch schon in der Opposition nach Kohl, doch um einiges nach links verschoben, während die SPD nach rechts gewandert ist, so dass man ihre Programme nicht mehr voneinander unterscheiden kann und man statt von einer CDU/CSU eher von einer CDU/SPD-Partei sprechen sollte. Allerdings ist die Islam-Frage nach dem Ende der Kohl-Ära tatsächlich von der Tagesordnung verschwunden und wurde, abgesehen von Merzens "Leidkultur" und Wulfs Zwischenfazit, erst wieder von der AfD aufgegriffen.
In seinem Buch Die fundamentalistische Herausforderung - Der Islam und die Weltpolitik aus dem Jahr 1992 sieht er den islamischen Fundamentalismus nicht als religiöse Richtung, sondern als aus der Konfrontation des Islam und der rückschrittlichen islamischen Welt mit der Moderne entstandene Ideologie. Mit Religion hat der islamische Fundamentalismus, Islamismus und Salafismus nach Bassam Tibis Ansicht wenig zu tun.
Das AfD-Programm sagt aber nicht: Der fundamentalistische Islam oder der Salafismus gehört nicht zu Deuitschland, sondern "der Islam gehört nicht zu Deutschland" und das ist eindeutig diskriminierend und verfassungswidrig und entspricht dem Leitsatz der nationalsozialistischen Leitkultur, die das Judentum als Schuld an allem Übel in der Welt geißelten und sich gar zu der Behauptung einer jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung verstiegen. Man sollte es deutschen Politikern nicht gestatten ins Ideologische abzugleiten, denn dann wirds brandgefährlich, und was die AfD mit ihrem Diktum tut, ist nichts anderes als den Tiger zu reiten und die Islamisten zu Anschlägen zu motivieren. Das wird ein teurer "Beweis" werden.
lawine schrieb:ist Gauck AfD Mitglied?????
Sounds like Teen Spirit


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03.05.2016 um 00:53
Realo schrieb:Dein - mMn bewusster - Fehler ist es, "den Islam" über Islamismus erklären zu wollen: Weil es in Europa einige Terroranschläge von Islamisten gibt, färbt das auf die ganze Religion ab und da man als Außenstehender schlecht zwischen Islam und "politisiertem" Islam unterscheiden könne, solle der ganze Islam als "nicht zu Deutschland gehörig" erklärt werden.
Das ist ganz sicher ein Teil des Problems von Moses77 !

Aber diese Sichtweise hat nicht nur die AFD und ihre geifernden Anhänger, sondern auch die ganzen Pro-Bewegungen, Identitären und Pegida.


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03.05.2016 um 00:57
@lawine

jo, hat er doch den Begriff Leitkultur geprägt...aber der Begriff scheint ja variabel zu sein, je nachdem wer ihn äußert.


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03.05.2016 um 01:02
@canales wenigstens einer !!! der weiß, wo der Begriff herkommt, wer ihn geprägt hat und welche Erwartungen an D/Europa damit verbunden waren.


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