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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

29.09.2017 um 14:15
E.Schütze schrieb:In dieser Absolutheit bedeutet es ja letzlich auch, dass solche Leute lieber neben einem blonden Gewalttäter wohnen würden als neben einem gesetzestreuen Schwarzen. Es ist mir unverständlich, warum so viele Menschen mehr Wert auf reine Äußerlichkeiten legen als auf tatsächliches Verhalten.
ist ja auch so, die glauben wenn man eine kriminalitätsquote von 100% nimmt und alle die nicht bio-deutsch sind, aus deutschland raus jagt, hätten wir eine kriminalitätsrate von 0%


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Rho-ny-theta
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Wie geht es weiter mit der AfD?

29.09.2017 um 14:51
dasewige schrieb:es gibt eine vorlage von 1935 dafür, nannte sich nürnberger gesetze. resultat 6 millionen durften noch mal angeblich duschen.
Es waren keine 6 Millionen.

SpoilerEs waren insgesamt rund 13 Millionen Menschen, die aus diversen Gründen dem rassistischen Vernichtungswahn der Nazis zum Opfer fielen, neben den Juden wurden ja noch andere "Untermenschen" vernichtet. Nur zivile Opfer der Nazis aus dem Reich und den besetzten Gebieten, die ganzen Soldaten auf allen Seiten noch nicht mitgerechnet.


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29.09.2017 um 14:55
plemplem schrieb:Es gibt aber noch ein paar Unterschiede, welche ich ganz interessant finde. Zb fällt auf, das kein einziger AfD-Fan oder Verteidiger ein kritisches Wort über die Schönfärberei von Kalbitz fallen ließ, aber unzählige über die Fr. Hinz.
Ich finde diese Rhetorik mit AfD Verteidiger und AfD-Fan im Allgemeinen ungünstig. Ich denke, nur wenn jemand ein paar wenige Aspekte aus dem AfD Programm positiv findet, muss er noch lange kein Fan oder Verteidiger sein. Das wäre auch etwas seltsam, weil zumindest auf mich bezogen, ich ja auch einige Punkte bei den Linken gut finde und es schon shizophren wäre, wenn ich dadurch zum Fan von beiden Lagern würde.

Objektiv betrachtet muss man auch auf die Angabe von Herrn Kalbitz nicht kritisch reagieren, da er ja keine falschen Angaben gemacht hat, sondern schlimmstenfalls unerhebliche und damit irreführende.
Philipp schrieb:Frage mich ohnehin wann der je in der Realität was Vernünftiges für die Ethnien selbst gebracht hat, dass er immer noch so stark ausgeprägt ist. Es gab doch nur immer mehr Ärger, wenn man sich selbst oder andere ausgrenzen wollte.  
Das kommt aber auch auf die Art der Zuwanderung an. So ist z.B. die Ausbreitung des osmanischen Reiches auf dem Balkan seinerzeit ja auch keine Situation, wo die damalige Bevölkerung die türkische Bevölkerung als Bereicherung empfunden hat.
Es gibt aber auch keinen Beleg dafür, wo z.B. es dem deutschen Kaiserreich (1871-1918) geschadet hat, dass man insgesamt doch ein sehr homogenes Volk im ethnischen Sinne war. Ganz im Gegenteil. Ghetto-Isierung und andere Spannungspunkte, wo z.B. Juden von Moslems in der Schule fertig gemacht wurden, gab es damals nicht in der Größenordnung wie heute.
Philipp schrieb:Ich kann einen Wunsch nach staatlicher Ordnung verstehen, ich kann einen Wunsch nach geregelter Einreise und nach Einwanderungskontrolle verstehen, aber den nach ethnischer Einheit -was auch immer hier genau gemeint sein soll- verstehe ich irgendwie nicht.
Gut, man kann so etwas natürlich nur nachvollziehen, wenn man die Denkweisen versteht oder das Empfinden dafür hat. Exemplarisch könnte ich es dir vielleicht damit verdeutlichen, in dem ich den Fall aufgreife, dass viele Menschen ein wie auch immer geartetes Heimatgefühl haben. Klar, wer im Kindergarten neben einem Türken oder Syrer aufwächst, der kennt es nicht anders. Für alle anderen ist es aber ein Wandel in der Gesellschaft, wenn man vorher etwas anderes gewohnt war. Wenn ich z.B. heute durch die Stadt laufe, dann ist die Sprache der Menschen, denen ich begegne nur noch bestenfalls in der Hälfte der Fälle deutsch. Aus meiner Kindheit ist aber die Erwartungshaltung da, dass die Menschen in meiner Umgebung deutsch sprechen. Das gibt es auch innerdeutsch. Ein Ostfriese, der im tiefsten Bayern lebt, wird sich zumindest Anfangs als fremd empfunden werden, weil dessen Ausdrucksweise und Verhaltensweise nicht automatisch so ist, wie beim Rest des Ortes, in dem er dann lebt.


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 15:09
Nevrion schrieb:Es gibt aber auch keinen Beleg dafür, wo z.B. es dem deutschen Kaiserreich (1871-1918) geschadet hat, dass man insgesamt doch ein sehr homogenes Volk im ethnischen Sinne war. Ganz im Gegenteil. Ghetto-Isierung und andere Spannungspunkte, wo z.B. Juden von Moslems in der Schule fertig gemacht wurden, gab es damals nicht in der Größenordnung wie heute.
Boooooyyyyyy, are you fucking wrong.


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Warhead
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29.09.2017 um 15:11
@Rho-ny-theta
stimmt,es waren alleine schon zwoelf Millionen russische Zivilisten,aber die wurden einfach so umgebracht


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29.09.2017 um 15:11
Nevrion schrieb:Es gibt aber auch keinen Beleg dafür, wo z.B. es dem deutschen Kaiserreich (1871-1918) geschadet hat, dass man insgesamt doch ein sehr homogenes Volk im ethnischen Sinne war. Ganz im Gegenteil. Ghetto-Isierung und andere Spannungspunkte, wo z.B. Juden von Moslems in der Schule fertig gemacht wurden, gab es damals nicht in der Größenordnung wie heute.
Bitte Bitte les nochmal nach wie es in dieser Zeit war...ein Tipp: ES WAR NICHT SO WIE DU DACHTEST!


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 15:13
@Nerok
@Nevrion

Eine der größten Spannungen dieser Zeit wird von den Historikern "Kulturkampf" genannt. Damals waren halt die Katholiken die Gegner. Und über den ubiquitären und verinnerlichten Antisemitismus im Kaiserreich sind Regalmeter geschrieben worden. Hitler fiel nicht vom Himmel.


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Warhead
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29.09.2017 um 15:17
@Nevrion
Hat dir Opa nix vom legendaeren Historikerstreit erzaehlt?
Treitschke vs Mommsen?
Die Juden sind unser Unglueck


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29.09.2017 um 15:18
@wichtelprinz

Was sollte denn ein verantwortungsbewußter Wähler wählen?

Wahlen beruhen meiner Meinung nach darauf, dass man sich frei entscheiden kann. Wenn eine Partei die Grundlagen unseres GG verlassen würde, wäre sie entweder verboten oder ihr Verbot würde wegen Bedeutungslosigleit nicht vollstreckt.

Dies fand ich übringens im Bezug auf die NPD einen würdevollen und klugen gerichtlichen Schachzug, einfach zu sagen: Ihr seid es nicht wert, dass man sich so ausführlich mit Euch beschäftigt. So gab es jedenfalls keinen auf ein Verbot unweigerlichen Märtyrermythos.


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29.09.2017 um 15:21
Wäre jemand so nett, neben Behauptungen und Beanstandungen auch Quellen zu nennen? Ich kann momentan nicht nachvollziehen was ihr meint.


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 15:23
@Nevrion

Zum Kulturkampf gibt es einen ausführlichen Wikipediaartikel, zum Antisemitismus im Kaiserreich auch. Warum sollen wir dir hier Material, das nur einen Mausklick entfernt ist, schlecht zusammenfassen? Lesen musst du es ja so oder so selbst, das kann dir niemand abnehmen.

Wikipedia: Antisemitismus_(bis_1945)#Etablierung_im_Kaiserreich_.281871.E2.80.931883.29


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Philipp
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29.09.2017 um 15:23
Nevrion schrieb:Das kommt aber auch auf die Art der Zuwanderung an. So ist z.B. die Ausbreitung des osmanischen Reiches auf dem Balkan seinerzeit ja auch keine Situation, wo die damalige Bevölkerung die türkische Bevölkerung als Bereicherung empfunden hat.
Könnte was mit den fortschrittlichsten Kanonen der damaligen Zeit zu tun gehabt haben, mit denen sie sich den Zutritt verschafften, dass die "Zuwanderung" missglückt ist. Offenbar haben sie die Einheimischen doch etwas zu sehr in ihrem Dasein bedrängt. ;)

Spaß bei Seite. Zuwanderung ist keine Kolonialisierung, und wird auch nicht mit militärischen Mitteln entschieden.
Nevrion schrieb:Es gibt aber auch keinen Beleg dafür, wo z.B. es dem deutschen Kaiserreich (1871-1918) geschadet hat, dass man insgesamt doch ein sehr homogenes Volk im ethnischen Sinne war. Ganz im Gegenteil. Ghetto-Isierung und andere Spannungspunkte, wo z.B. Juden von Moslems in der Schule fertig gemacht wurden, gab es damals nicht in der Größenordnung wie heute.
Das Kaiserreich war alles andere als ethnisch homogen. Von den Friesen und Dänen im Norden bis zu den Bayuwaren im Süden, von den Elsässern im Westen bis zu den slawisch- schlesisch-sächsischen Gemengen im Süd-Osten die unter der preußischen Krone vereinigt wurde, gab es alles andere als immer nur Freude und Sonnenschein. Und Ghettoisierung gab es damals vermutlich noch mehr als heute. Es hatte aber mehr mit den sozialen Verwerfungen zu tun, die durch die Industrialisierung entstanden sind. Deshalb hat auch der Reichskanzler seinerzeit die ersten Sozialversicherungen eingeführt.

Selbst einen nicht unerheblichen Religionskonflikt hatte man mit den Katholiken, die sich ungern von den Protestanten führen ließen. Nur in der "Judenfrage", da waren sich die beiden traditionell einig. Die sind schuld. ;)


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29.09.2017 um 15:26
@Nevrion

Übrigens gab es nicht nur den Kulturkampf sondern auch das hier in deinem geliebtem Kaiserreich:
Bestimmte Berufe waren den Juden praktisch verschlossen. So war es für einen Juden unmöglich, Offizier zu werden (was eine schwerwiegende Einschränkung darstellte, da der Offiziersstand zu den angesehensten Berufen des Kaiserreichs gehörte). Beispielhaft äußerte der preußische Kriegsminister Karl von Einem 1907, dass „ein Eindringen jüdischer Elemente in das aktive Offizierskorps nicht nur für schädlich, sondern für direkt verderblich zu erachten sei“.[39] .
Der Anteil jüdischer Universitätsprofessoren lag prozentual deutlich unter dem Anteil jüdischer Privatdozenten, was zum Teil Ausdruck antijüdischer Vorbehalte bei Lehrstuhlbesetzungen war.[40] Führende Gelehrte – auch wenn sie die Antisemitenbewegung als primitiv ablehnten – äußerten sich voller Misstrauen gegenüber dem Eindringen der Juden in die akademischen Berufe und zeichneten das Phantasiegebilde einer möglichen Herrschaft der Juden über die deutschen Universitäten.
In den aufblühenden Seebädern an Nord- und Ostsee breitete sich der Bäder-Antisemitismus aus. Antisemitische Vorurteile und karikaturhafte Darstellungen von Juden waren in fast allen Bevölkerungsschichten zu finden. Auch die Haltung der sozialdemokratischen Partei war eine Zeitlang zumindest ambivalent, da dort das Stereotyp des reichen kapitalistischen Juden existierte.
Wikipedia: Deutsches_Kaiserreich#Judentum_und_Antisemitismus

Aber klar...das Kaiserreich hatte keine Probleme...solange du reiner Deutscher warst.


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Warhead
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29.09.2017 um 15:27
Wikipedia: Berliner_Antisemitismu


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Warhead
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29.09.2017 um 15:29
Wikipedia: Berliner_Antisemitismusstreit


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 15:31
Philipp schrieb:Das Kaiserreich war alles andere als ethnisch homogen.
Die Homogenitätsthese ist besonders vor dem Hintergrund lächerlich, dass die etlichen deutschen Sub-Bevölkerungen (Schwaben, Bayern, etc.) vor der Reichgründung jahrhundertelang eigene Staaten konstituierten und dementsprechend auch ein extrem ausgeprägtes National- bzw. Gruppenbewusstsein hatten. Da hat man sich schonmal die Köpfe eingeschlagen...
Nerok schrieb:Der Anteil jüdischer Universitätsprofessoren lag prozentual deutlich unter dem Anteil jüdischer Privatdozenten, was zum Teil Ausdruck antijüdischer Vorbehalte bei Lehrstuhlbesetzungen war.[40] Führende Gelehrte – auch wenn sie die Antisemitenbewegung als primitiv ablehnten – äußerten sich voller Misstrauen gegenüber dem Eindringen der Juden in die akademischen Berufe und zeichneten das Phantasiegebilde einer möglichen Herrschaft der Juden über die deutschen Universitäten.
Auch die meisten Studentenverbindungen, die im Kaiserreich eine wichtige Rolle als Netzwerkbildner und Kaderschmieden für zukünftige Eliten darstellten, haben schon lange vor den Nürnberger Gesetzen Juden die Mitgliedschaft verweigert und sich ebenfalls geweigert, mit Juden Mensuren zu fechten. Effektiv wurden Juden so von einem wichtigen politisch-sozialen Vorfeld ausgeschlossen.

Die angebliche Überfüllung der Hochschulen (mit Juden) wurde dann später von den Nazis auch direkt als Vorwand herangezogen, Juden das Hochschulstudium zu untersagen.


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29.09.2017 um 15:31
@Nevrion
Nevrion schrieb:Ich finde diese Rhetorik mit AfD Verteidiger und AfD-Fan im Allgemeinen ungünstig.
Ich bin da ganz anderer Ansicht. Denn man kann auch Fan von einer Band oder einer Fußballmanschaft sein und muss und wird nicht immer alle Lieder oder Spieler/Trainer des Vereins gut finden, was in der Realität auch meistens so ist.
Nevrion schrieb:ich ja auch einige Punkte bei den Linken gut finde
Davon merkt und man aber nicht viel, wenn man mal ehrlich ist und aufmerksam beobachtet. Von daher denke ich mir meinen Teil bei solchen Rechtfertigungen immer. Irgendein Gimpel wirds schon glauben, dessen bin ich mir sicher.
Nevrion schrieb:Objektiv betrachtet muss man auch auf die Angabe von Herrn Kalbitz nicht kritisch reagieren
Mag sein, die Information ist mir aber auch eigentlich wumpe, das Kalbitz ein mieser Blender ist. Wumpe ist mir aber nicht, das er Leiter eines Altnazi-Vereins, Autor für rechtsextreme Publikationen und in der AfD Mitglied ist. Ich erinnere Dich daran, dass die AfD die Partei ist, die  von sich behauptet mit Nazis nichts am Hut zu haben. Aber offensichtlich lügen sie den Leuten die Taschen voll.


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wichtelprinz
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29.09.2017 um 15:34
sacredheart schrieb:Wahlen beruhen meiner Meinung nach darauf, dass man sich frei entscheiden kann.
Kann man und wenn man eine zur Verfügung stehende planlose, völkische  Demagogenpartei wählt dann wählt man halt diese. 
Nur wird man keine vernünftigen Gründe nennen können eine solche zu wählen ausser das ihre Gesinnung der eigenen entspricht. 


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Philipp
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29.09.2017 um 15:34
Rho-ny-theta schrieb:Die Homogenitätsthese ist besonders vor dem Hintergrund lächerlich, dass die etlichen deutschen Sub-Bevölkerungen (Schwaben, Bayern, etc.) vor der Reichgründung jahrhundertelang eigene Staaten konstituierten und dementsprechend auch ein extrem ausgeprägtes National- bzw. Gruppenbewusstsein hatten. Da hat man sich schonmal die Köpfe eingeschlagen...
Sehr richtig. Weshalb die Reichsgründung selbst schon als ein riesen Kraftakt gilt, weil kaum einer wirklich seine Eigenständigkeit aufgeben wollte.


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Rho-ny-theta
ehemaliges Mitglied

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29.09.2017 um 15:36
Philipp schrieb:Sehr richtig. Weshalb die Reichsgründung selbst schon als ein riesen Kraftakt gilt, weil kaum einer wirklich seine Eigenständigkeit aufgeben wollte.
Das Reich hat ja auch nur funktioniert, weil man durch Druck von Außen durch gemeinsame Feinde (Frankreich, England) keinen anderen Ausweg mehr sah. Hat dann auch effektiv nicht sonderlich lange gehalten, nach dem 1. Weltkrieg war ja direkt eine Tendenz zum Rückfall in die Kleinstaaterei bemerkbar, die nicht unwesentlich zum Zusammenbruch bzw. der Handlungsunfähigkeit der Weimarer Republik beigetragen hat.


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