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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

29.09.2017 um 15:51
Nerok schrieb:Übrigens gab es nicht nur den Kulturkampf sondern auch das hier in deinem geliebtem Kaiserreich:
Nur mal so am Rande. Es ist nicht mein geliebtes Kaiserreich. Das ist einfach nur Polemik deinerseits
Rho-ny-theta schrieb:Die Homogenitätsthese ist besonders vor dem Hintergrund lächerlich, dass die etlichen deutschen Sub-Bevölkerungen (Schwaben, Bayern, etc.) vor der Reichgründung jahrhundertelang eigene Staaten konstituierten und dementsprechend auch ein extrem ausgeprägtes National- bzw. Gruppenbewusstsein hatten. Da hat man sich schonmal die Köpfe eingeschlagen...
Ich habe vielleicht zu meinen Ungunsten das Wort Ethnie verwendet und meinte ganz offensichtlich etwas anderes als das, was hier gerade zu einem Aufschrei führt. Ich hätte auch sagen können, dass der Ausländeranteil nicht so ausgeprägt war ... oder jetzt mal ganz rassistisch gesagt, der Biodeutsche, damals das Groß der Bevölkerung ausmachte. Wenn man das auf die Ethnie auf die einzlnen Gründerländer runterbricht, dann stimmt das natürlich, was ihr sagt.
Philipp schrieb:Und Ghettoisierung gab es damals vermutlich noch mehr als heute. Es hatte aber mehr mit den sozialen Verwerfungen zu tun, die durch die Industrialisierung entstanden sind. Deshalb hat auch der Reichskanzler seinerzeit die ersten Sozialversicherungen eingeführt.
Ich hatte eigentlich auf die heutigen arabischen Clans und türkischen Viertel hindeuten wollen, oder war Berlin-Kreuzberg 1900 auch schon eine türkische Hochburg?

Zum Antisemitismus fasse ich mich mal ganz kurz. Ja, den gab es. Das wollte ich auch gar nicht abstreiten. Und ja, natürlich gab es auch Kulturkämpfe, aber meiner Ansicht nach nicht in der Relevanz und den Umfang, wie wir ihn heute kennen. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, was sich zugegebenermaßen auf Grund meiner Wortwahl auch angeboten hat *seufz*

Letztendlich wollte ich nur die Behauptung kritisieren, dass eine ethnische Einheit mehr Probleme verursacht hätte als eine Mischgesellschaft. Und damit back to topic - AfD.
plemplem schrieb:Ich erinnere Dich daran, dass die AfD die Partei ist, die  von sich behauptet mit Nazis nichts am Hut zu haben. Aber offensichtlich lügen sie den Leuten die Taschen voll.
Musst mich nicht dran erinnern. Ich sehe das ganz genauso, dass die AfD voller Rechtsextremer ist. Dazu hat mir Höcke schon gereicht.


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29.09.2017 um 15:54
@wichtelprinz

Darauf beruht nun mal Demokratie. Das muss sie aushalten können. Ich sehe da keinen Grund, sich drüber zu ereifern.

Wenn man Demokratie möchte - und das sollte Gesprächsgrundlage sein - werden sich nicht alle Deiner Meinung anschließen. Bisher hat unser Staat das gut verkraftet.

Wie schon Bismarck sagte: Demokratie ist ein System, das garantiert, dass die Menschen nicht besser regiert werden, als sie es verdient haben.

Ich halte auch nicht von der AFD, aber auch gar nichts von der SED und so gut wie nichts von den Grünen. Dennoch soll jeder frei sein, sie zu wählen.


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 15:55
Nevrion schrieb: Ich hätte auch sagen können, dass der Ausländeranteil nicht so ausgeprägt war ... oder jetzt mal ganz rassistisch gesagt, der Biodeutsche, damals das Groß der Bevölkerung ausmachte.
Lol, einfach nur lol. Den Leuten damals war egal, ob du "Biodeutscher" warst, weil es das Konzept des "Deutschen" überhaupt erst ca. 30 Jahre gab, ein reiner, politisch motivierter Kunst- und Kampfbegriff.
Nevrion schrieb:Zum Antisemitismus fasse ich mich mal ganz kurz. Ja, den gab es. Das wollte ich auch gar nicht abstreiten. Und ja, natürlich gab es auch Kulturkämpfe, aber meiner Ansicht nach nicht in der Relevanz und den Umfang, wie wir ihn heute kennen. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, was sich zugegebenermaßen auf Grund meiner Wortwahl auch angeboten hat *seufz*
Wenn du die hier angebotenen Quellen lesen würdest, wüsstest du, dass deine Ansicht, um es mal vorsichtig auszudrücken, endbescheuert ist. Sowohl Kulturkampf als auch Antisemitismus haben sich in einem Ausmaß abgespielt, das man sich heute kaum vorstellen kann. So richtig mit Gesetzen, um Minderheiten von Ämtern und Funktionen auszuschließen, sie auszunehmen und im Elend zu halten. Wo gibt es das bitte heute noch?


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29.09.2017 um 15:55
@Nevrion
Rho-ny-theta erklärte schon dass bereits der Zusammenschluss zur Nation ein Kampf war, die hassten sich teilweise untereinander und da kämpften verschiedene politische Lager gegeneinander, das war etwas mehr als das gegenseitige Triggern auf Twitter zwischen Linken und Rechten das wir heute haben. An den Kleinstaaten damals erkennt man auch gut wie kulturell und zeitlich subjektiv ein Staat ist. Heute betrachten wirs als selbstverständlich dass BaWü, Hessen oder Berlin Teil eines Volks und einer Kultur sind, damals war das anders, der Zusammenschluss kam für viele einer Aufgabe der kulturellen Identität und staatlichen Souveränität gleich.

Btw. den "Deutschen" gabs damals noch gar nicht wie du das verstehst.

Die Einheit Deutschlands, dieser ganze Leitskulturkram über den wir heute reden und den wir als selbstverständlich wahrnehmen wurde über Jahrzehnte erstmal erkämpft und es waren die selbsternannten Kulturbewahrer und extremen Konservativen die sich dem entgegenstellten.

@plemplem
Okay das wusste ich zum Beispiel nichtmal, aber stimmt 
Fakt ist: Kalbitz war Autor für rechtsextreme Publikationen wie das Vereinsblatt der „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland“. Er war bei den vom Verfassungsschutz beobachteten Republikanern aktiv. Und er leitete einen von Nazis, SS-Offizieren und NPD-Funktionären gegründeten Kulturverein.

[...] Früher schrieb er in Neonazi-Blättern vom „oftmals aussichtslos scheinenden Kampf gegen den kulturellen und völkischen Tod auf jahrtausendealtem deutschen Kulturboden“. Oder vom „Bewußtseinsethnozid in den Köpfen der bundesrepublikanischen Jugend“. So sagt Kalbitz es nicht mehr – nur anders. In Cottbus spricht er von der „indigenen Bevölkerung“, den Urdeutschen also. Er beklagt die „geistige und seelische“ Kastration der Deutschen.

„Wir holen uns unser Land zurück“. Alles friedlich, gewaltlos, aber „mit der nötigen Härte“. Er spricht von Revolution, Widerstand, vom kleinen Alltagsterror „durch Menschen, die hier hergelockt wurden“. Kalbitz meint nicht islamistische Terroristen.

Rechtsextreme Gruppen die ihn bei Protesten zur Seite standen oder sonstwie nahestehen tut der ab mit den "Mainstream-Medien suspekten Gruppen“.
Quelle


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 15:59
Sixtus66 schrieb:Btw. den "Deutschen" gabs damals noch gar nicht wie du das verstehst.
Naja, doch, seit ca. 1848 als Leitmotiv in völkischer Dichtung und Literatur, Theodor Körner usw., die ganzen Vormärzkasper halt.


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29.09.2017 um 16:06
Rho-ny-theta schrieb:Lol, einfach nur lol. Den Leuten damals war egal, ob du "Biodeutscher" warst, weil es das Konzept des "Deutschen" überhaupt erst ca. 30 Jahre gab, ein reiner, politisch motivierter Kunst- und Kampfbegriff.
Ich würde zunächst mal darum bitten nicht so eine herabwürdigende Redensweise verwenden. Offensichtlich verwendeten wir verschiedene Interpretationen des Zeitgeistes. Im Vergleich zu Österreich-Ungarn war Deutschland seinerzeit - natürlich mit einigen Jahren, die es bis zur mentalen Einigung brauchte, durchaus ein homogenes Volk. Das kann man natürlich anders betrachten, wenn man andere Kriterien heran nimmt, aber das ist kein Grund sich hier so aufzuspielen.
Rho-ny-theta schrieb:Wenn du die hier angebotenen Quellen lesen würdest, wüsstest du, dass deine Ansicht, um es mal vorsichtig auszudrücken, endbescheuert ist. Sowohl Kulturkampf als auch Antisemitismus haben sich in einem Ausmaß abgespielt, das man sich heute kaum vorstellen kann. So richtig mit Gesetzen, um Minderheiten von Ämtern und Funktionen auszuschließen, sie auszunehmen und im Elend zu halten. Wo gibt es das bitte heute noch?
Gemessen an der Zeit, war diese Art von Anti-Semitismus eigentlich nicht so tragisch, wie du es hier hinstellst. Erinnere dich mal daran, dass vieles, was den Juden damals verboten war, auch für Frauen galt. Damit war das Kaiserreich auch in höchsten Maße sexistisch, aber gemessen an der Entwicklung und der damaligen Zeit bei weiten nicht so schlimm wie andere Länder.

Aber noch mal zur Verdeutlichung: Das hier ist der AfD-Thread. Bitte macht keinen Nebenkriegsschauplatz auf. Ich bin aus dem Teil der Diskussion raus.


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29.09.2017 um 16:06
sacredheart schrieb:Darauf beruht nun mal Demokratie. Das muss sie aushalten können. Ich sehe da keinen Grund, sich drüber zu ereifern.
Tja aber eine vernünftige Entscheidung beruht eben nicht darauf und eine vernünftige Politik eben auch nicht. Es ist gar nicht die Frage ob die Demokratie das aushält sondern was für völkische Gelüste sich einige davon versprechen. 


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 16:10
Nevrion schrieb:Ich würde zunächst mal darum bitten nicht so eine herabwürdigende Redensweise verwenden. Offensichtlich verwendeten wir verschiedene Interpretationen des Zeitgeistes. Im Vergleich zu Österreich-Ungarn war Deutschland seinerzeit - natürlich mit einigen Jahren, die es bis zur mentalen Einigung brauchte, durchaus ein homogenes Volk. Das kann man natürlich anders betrachten, wenn man andere Kriterien heran nimmt, aber das ist kein Grund sich hier so aufzuspielen.
Mit dem kleinen Unterschied, dass sich deine Interpretation nicht nur mit der meinen beißt, sondern auch mit der der überwältigenden Mehrheit der Historiker, Politik- und Literaturwissenschaftler. Und im Vergleich zu Österreich-Ungarn war so ziemlich alles ein homogenes Volk.
Nevrion schrieb:Gemessen an der Zeit, war diese Art von Anti-Semitismus eigentlich nicht so tragisch, wie du es hier hinstellst. Erinnere dich mal daran, dass vieles, was den Juden damals verboten war, auch für Frauen galt. Damit war das Kaiserreich auch in höchsten Maße sexistisch, aber gemessen an der Entwicklung und der damaligen Zeit bei weiten nicht so schlimm wie andere Länder.
Die systematische Bekämpfung einer Bevölkerungsgruppe mit allem außer direktem Mord war "nicht so tragisch". Okay. Und dass diese Einschränkungen geschaffen wurden, während parallel den Frauen genau diese Rechte eingeräumt wurden, sicherlich nur Zufall. Naja, ist aber auch egal, der echte Skandal ist, dass heute irgendwo in Deutschland Moscheen gebaut werden, ich verstehe schon.
Nevrion schrieb:Aber noch mal zur Verdeutlichung: Das hier ist der AfD-Thread. Bitte macht keinen Nebenkriegsschauplatz auf. Ich bin aus dem Teil der Diskussion raus.
Das ist ja wohl der Gipfel. Den Nebenschauplatz hast du aufgemacht, grandios darauf verloren. Und jetzt haust du feige ab. Naja, gut, beenden wir die Diskussion.

In before redtext :D


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29.09.2017 um 16:10
Rho-ny-theta schrieb:Naja, doch, seit ca. 1848 als Leitmotiv in völkischer Dichtung und Literatur, Theodor Körner usw., die ganzen Vormärzkasper halt.
Das existiert seit den Napoleonischen- und vor allem den Befreiungskriegen und es ist auch Unfug, dass das im Kaiserreich keine Rolle spielte. Man hat den Arier schließlich nicht in der Weimarer Republik aus dem Hut gezaubert.


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29.09.2017 um 16:13
@Fierna

Ich glaube, du verstehst mich um 180° falsch - das "Deutschtum" hat natürlich bei der (ultra)nationalistischen Entwicklung, die zum 1. und 2. Weltkrieg führte, eine enorme Rolle gespielt, aber eben eher als Abgrenzung nach Außen, gegen den Feind, weniger als zusammenhaltstiftendes Gemeinschaftsgefühl, wie es @Nevrion behauptet, wenn er naiv unterstellt, im Kaiserreich hätte es keine ethnischen Spannungen gegeben, weil da ja nur "Biodeutsche" rumgelaufen wären.


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29.09.2017 um 16:13
sacredheart schrieb:Ich halte auch nicht von der AFD, aber auch gar nichts von der SED und so gut wie nichts von den Grünen. Dennoch soll jeder frei sein, sie zu wählen.
Das ist doch nichts weiter als der typische Opferrollen Strohmann.

Die AfD ist nicht verboten, den Wählern droht auch keine Strafe, weil sie die AfD gewählt haben.

Dummerweise haben wir eine grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit, dir mir erlaubt, es extrem scheiße zu finden, wenn jemand AfD wählt.
Was du natürlich deinerseits bekloppt finden darfst.


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29.09.2017 um 16:15
Rho-ny-theta schrieb:Und jetzt haust du feige ab.
Alice Weidel verlässt auch gerne mal die Diskussion, wenn's spannend wird und ums Eingemachte geht. Mutig ist das nicht.


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29.09.2017 um 16:38
Rho-ny-theta schrieb:aber eben eher als Abgrenzung nach Außen, gegen den Feind, weniger als zusammenhaltstiftendes Gemeinschaftsgefühl, wie es @Nevrion behauptet, wenn er naiv unterstellt, im Kaiserreich hätte es keine ethnischen Spannungen gegeben, weil da ja nur "Biodeutsche" rumgelaufen wären.
Das stimmt so nicht, weil es eben aus einem bitterbösen Minderwertigkeitskomplex gegenüber Naitonalstaaten wie Frankreich und England erfolgte. Deshalb hat man eine "höherwertige" Kulturnation erfunden, die sich eben durch Abstammung definiert.

Inwieweit man das jetzt überhaupt von "Ethnien" sprechen kann, bei einem Haufen Kleinstaaten und einer anschließend erfundenen Identität ist mehr als fraglich.
So eine Identität ist immer eine Abgrenzung nach Außen, aber auch eine Abgrenzung nach Außen von Gruppen innerhalb eines Staates (siehe Antisemitismus).

@Nevrion sollte vllt aufhören, mit mangelnden historischen Kenntnissen irgendwelchen gegenwärtigen Unsinn wie "Biodeutsche" in die Historie zu übertragen, so ist das alles maximal verworren.


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 16:41
Fierna schrieb:Inwieweit man das jetzt überhaupt von "Ethnien" sprechen kann, bei einem Haufen Kleinstaaten und einer anschließend erfundenen Identität ist mehr als fraglich.
Ja, darauf wollte ich hinaus.
Fierna schrieb:@Nevrion sollte vllt aufhören, mit mangelnden historischen Kenntnissen irgendwelchen gegenwärtigen Unsinn wie "Biodeutsche" in die Historie zu übertragen, so ist das alles maximal verworren.
In der Tat. Der Versuch, das deutsche Kaiserreich zu einer konfliktfreien Idylle zu verklären, ist insgesamt ziemlich absurd.


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29.09.2017 um 16:45
Es scheinen noch mehr ausgetreten zu sein, halt vorwiegend Sachsen:

Die Abgeordnete Andrea Kersten (51) verlässt die AfD-Fraktion im Landtag. [...] „Gewissensentscheidung“.

Zudem trat der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Sven Simon mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Die Ausrichtung der AfD mache ihm Sorgen. Er zweifele, ob er noch in der Partei sei, in die er eingetreten war, erklärte der 55-Jährige in einer Mitteilung.

Auch das Landesvorstandsmitglied Ralf Nahlob trat von allen Parteiämtern zurück und aus der AfD aus. Es sei ihm immer wichtig gewesen, ein Abdriften der AfD an den politischen Rand zu verhindern.

Am Freitagnachmittag zog dann JA-Sachsen-Chef Julien Wiesemann nach. [...] In seiner Mitteilung schreibt er: „Die AfD mitsamt ihrer Jugendorganisation ist nicht mehr dieselbe Partei, in die ich 2013 eingetreten bin und für deren Ausrichtung ich 2015 gekämpft habe.
Quelle

Komisch, dass die das alle erst ein bis drei Tage nach Wahlsieg merken.


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29.09.2017 um 16:48
@Sixtus66

Naja, die kennen ja ihre Kollegen. Hätten sie es vor der Wahl gemacht, wäre es an ihnen festgemacht worden, dass die AFD nicht die erhofften 2X,XX% bekommen hätte. Und dann ihren alten Kollegen nachts auf den dunklen Straßen von Niederzona zu begegnen, war ihnen dann wohl doch zu heiß.


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29.09.2017 um 17:00
wenn man diese ganzen verbote und ausschließen aus was auch immer, von den juden im kaiserreich und expotential im 3. reich anschaut und die rechtfertigungsargumente, sich dann die afd und pegida anhört in bezug auf menschen des moslemischen glaubens.

ist es eins zu eins genau, dass was heute abläuft!


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Rho-ny-theta
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29.09.2017 um 17:02
@dasewige

Ach, die Parallelen sind noch viel weiter im Detail zu finden. Z.B. liefert heute wie auch im Kaiserreich Russland mit gefakten Nachrichten ein Alibi bzw. einen Grund für die Verfolgung der jeweiligen Minderheit.


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29.09.2017 um 17:04
@plemplem
plemplem schrieb:Nevrion schrieb:
Objektiv betrachtet muss man auch auf die Angabe von Herrn Kalbitz nicht kritisch reagieren


Mag sein, die Information ist mir aber auch eigentlich wumpe, das Kalbitz ein mieser Blender ist. Wumpe ist mir aber nicht, das er Leiter eines Altnazi-Vereins, Autor für rechtsextreme Publikationen und in der AfD Mitglied ist. Ich erinnere Dich daran, dass die AfD die Partei ist, die  von sich behauptet mit Nazis nichts am Hut zu haben. Aber offensichtlich lügen sie den Leuten die Taschen voll.
Das müsste @Nevrion eigentlich wissen, weil ich das schon am 08.04.2017 aufgezeigt habe.

Beitrag von tudirnix, Seite 1.999


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29.09.2017 um 17:07
@Rho-ny-theta

mMn hat das mit der petry zu tun, die hat es von langer hand vorbereitet und ihre hunde zurück gehalten bis jetzt und sie von der leine gelassen.

@Rho-ny-theta
da hast du recht, aber das ganze ausführlich aufzuzeichnen würde bücher füllen.

zu meinen post mit den 6 millionen, ich habe nur die anzahl der juden benannt. ansonsten hast du recht.
aber im endeffekt gehen historiker davon aus das der 2.WK bis zu 50 millionen menschen gekostet hat.


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