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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:21
@tudirnix
Wer Im Bundestag sitzt ist politisch legitimiert und hat seine politische Bühne.
im BT haben ALLE  ihre Bühne und wenn sie noch so krude Ansichten von sich geben.
Werden all die kruden Forderungen dann auch umgesetzt? Ich hoffe doch nicht.

Das "ihr" war übrigens kein Siezen, ich spreche dich doch nicht in der 3. Person an :D
Nein, das richtete sich auch mit an die user welche hier zuletzt geschrieben hatten.


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tubul
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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:23
@Optimist
Kannst du mir einen guten Grund nennen so weit abzusinken, dass man zum Steigbügelhalter für Neonazis, Geschichtsklitterer und Rassisten wird?
Ausser natürlich man teilt ihre Ansichten.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:23
Optimist schrieb:Glaubt ihr ernsthaft, die AfD hat im Bundestag einen relevanten Einfluss auf das Geschehen? - als Minderheit in der Oppossition? Eine starke linke Gegenkraft in der Opposition.
Was soll da die AfD groß ausrichten können, ich verstehe das jetzt echt nicht.
Es machen doch schon jetzt so einige Politiker einen auf AfD und übernehmen gewisse Positionen. Natürlich verändert die AfD also auch den Bundestag.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:23
Optimist schrieb:im BT haben ALLE ihre Bühne und wenn sie noch so krude Ansichten von sich geben.
Werden all die kruden Vorderungen dann auch umgesetzt?
In einem Land mit unserer Geschichte, fragst du ernsthaft, was das Problem mit Nazis im Parlament ist?
Pardon, mit einer Nazi Partei?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:26
@Bone02943
Einige ist gut, aus jeder Partei hurt gerade irgendeiner den vermeintlichen Quoten nach. Deswegen sag ich immer dass die AfD selbst nichtmal so gefährlich sein muss aber das Klima das die erzeugt und die Einflussnahme auf die anderen Parteien die sich danach richten oder die AfD irgendwann als Partner sehen können. Politiker interessiert oft nichts außer Karriere egal wie.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:26
@Optimist
Optimist schrieb:im BT haben ALLE ihre Bühne und wenn sie noch so krude Ansichten von sich geben.
Werden all die kruden Vorderungen dann auch umgesetzt? Ich hoffe doch nicht.
Es geht um Rechtsectremismus und Neonazismus Holocaustleugeung etc. Das weißt du haargenau. Da kommst du mit der Relativierung dessen, dass andere womöglich krude Ansichten haben, blablabla... Merkst du eigentlich nicht worum es geht?
Schöne Relativierung. Rechtsextremismus ist ja nicht so schlimm, denn es gibt ja doofe Ansichten von anderen. Super Vergleich @Optimist


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:29
@tubul
Kannst du mir einen guten Grund nennen so weit abzusinken, dass man zum Steigbügelhalter für Neonazis, Geschichtsklitterer und Rassisten wird?
Ausser natürlich man teilt ihre Ansichten.
Ich kann dir nur die Ansichten von ein paar Leuten in meinem Umfeld nennen - nur für diese paar kann ich sprechen.
Die argumentieren folgendermaßen:
Ich finde die AfD nicht gut, aber mit welcher Partei könnte man denn die Etablierten sonst ärgern bzw denen richtig einheizen, dass die sich mal bewegen und sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen? Das geht nur mit so einer provokanten Partei wie die AFD.

Oder sollen wir etwa z.B. die brave Tierschutzpartei wählen, wo dann kein Hahn danach krähen würde und alles genauso weiter laufen würde wie bisher? Abgesehen davon, dass die ja sowieso nicht genug Stimmen bekäme. Sollen wir also aus Protest eine Partei wählen, mit der wir gar keinen Aufschrei der Etablierten bewirken könnten?

Wieviele der AfD-Wähler ähnlich gedacht haben, weiß ich nicht, ich schätze, sehr viele.
Und ich bin auch überzeugt, rassistische Motive waren es bei einer Minderheit.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:32
Optimist schrieb:Ich finde die AfD nicht gut, aber mit welcher Partei könnte man denn die Etablierten sonst ärgern bzw denen richtig einheizen, dass die sich mal bewegen und sich nicht auf ihren Lorbehren ausruhen? Das geht nur mit mit so einer provokanten Partei wie die AFD.
Aha, man wählt die AfD damit die "etablierten Parteien" die Punkte der AfD übernehmen.
Also findet man die Punkte der AfD gut.
Optimist schrieb:Sollen wir also aus Protest eine Partei wählen, mit der wir gar keinen Aufschrei der Etablierten bewirken könnten?
Würden 20% Die Partei wählen wäre der Aufschrei sicher nicht viel anders, nur das Ergebnis.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:34
@Optimist
Wieso zählen reiche Schnösel und von Storches nicht zu den Etablierten?
Und was genau sollen die Etablierten ändern dass keine andere Partei, weder FDP noch Linke vorschlagen? Was soll das sein?
Gerechtere Verteilung, billigere Wohnungen, Waffenhandelsstopp? Das fordern zB u.A. die Linken.
Studiengebühren, Meritokratie? Das fordert die FDP.
Optimist schrieb:Oder sollen wir etwa z.B. die brave Tierschutzpartei wählen, wo dann kein Hahn danach krähen würde und alles genauso weiter laufen würde wie bisher? Abgesehen davon, dass die ja sowieso nicht genug Stimmen bekäme.
Sie bekommen nicht genug Stimmen weil seltsamerweise immer die Nazis "aus Protest" gewählt werden. Eigentlich seltsam was? Wenn es nur Protest wäre müsste die Partei die aus Protest gewählt wird ja Zufall sein. Dennoch sinds weltweit immer die Nazis. Reiner Zufall?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:35
Optimist schrieb:Ich finde die AfD nicht gut, aber mit welcher Partei könnte man denn die Etablierten sonst ärgern bzw denen richtig einheizen, dass die sich mal bewegen und sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen?
Hast du deine Bekannten mal gefragt, in welche Richtung sich die Etablierten mal bewegen sollen?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:36
Optimist schrieb:Wieviele der AfD-Wähler ähnlich gedacht haben, weiß ich nicht, ich schätze, sehr viele.
Und ich bin auch überzeugt, rassistische Motive waren es bei einer Minderheit.
Faschisten haben sie trotzdem gewählt. Und nur um zu
Optimist schrieb:die Etablierten sonst ärgern
?

Was hast du denn eigentlich dagegen gesetzt @Optimist ?

Das selbe wie hier? @Optimist
Optimist schrieb:m BT haben ALLE  ihre Bühne und wenn sie noch so krude Ansichten von sich geben.
Werden all die kruden Forderungen dann auch umgesetzt? Ich hoffe doch nicht


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tubul
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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:36
@Optimist
Optimist schrieb:Und ich bin auch überzeugt, rassistische Motive waren es bei einer Minderheit.
Das sehe ich völlig anders. Der Rassismus dürfte, durchaus unterschiedlich ausgeprägt, bei den meisten Wählern der AfD vorhanden sein.
Über den Vortrag "Protestwahl" kann ich schon nicht mehr lachen, so peinlich finde ich den.
Um Protest zu wählen hätte man die Stimme auch den Linken geben können.
Wenn wir mal die wenigen rausnehmen, die einfach zu doof sind, dann muss man konstatieren, dass die "Protestwähler"in der Mehrheit die Neonazis und Rassisten gewählt haben, weil sie sich da am besten aufgehoben fühlten.
Da weiss ich schon nicht mehr ob ich nur traurig sein soll oder vielmehr angeekelt.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:39
Eben aus Protest könnte man die Linken wählen, vorallem wenn es einem, wie so oft gesagt, "um die deutschen Renter, Arbeitslosen, Obdachlosen, Abgehängten,..." gingen würde. Aber nein man wählt rechts weil ja "DIE Ausländer" schuld an allem sind und unser Land nur eine "links-grün-versiffte-Diktatur" sein soll.

Wie man so blöde sein kann geht mir echt nicht in den Schädel.


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Rho-ny-theta
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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:45
tubul schrieb:Wenn wir mal die wenigen rausnehmen, die einfach zu doof sind, dann muss man konstatieren, dass die "Protestwähler"in der Mehrheit die Neonazis und Rassisten gewählt haben, weil sie sich da am besten aufgehoben fühlten.
Sicherlich haben viele die AFD gewählt, weil sie deren rassistische Grundeinstellung teilen.

Was man aber bedenken sollte: wenn man wirklich Protest wählen will, macht es natürlich Sinn, gerade die Partei zu wählen, die am wenigsten akzeptiert (weil am wenigsten akzeptabel!) ist und die somit den "etablierten" Parteien, gegen die man protestieren will, das meiste Unbehagen bereitet, insbesondere, wenn damit ein enormes mediales Echo verbunden ist. Das bietet z.B. die Tierschutzpartei oder die ÖDP nicht.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:46
Optimist schrieb:Ich finde die AfD nicht gut, aber
...und dann kommt der unendliche Pferdeschwanz von Boulevard-und Stammtisch-Platitüden von Warnschüssen vor den Bug bis auf die Finger klopfen, endlich wachwerden und denen (unter "denen" kann man ein beliebiges Feindbild setzen) mal kräftig einheizen.
Optimist schrieb:Ich kann dir nur die Ansichten von ein paar Leuten in meinem Umfeld nennen - nur für diese paar kann ich sprechen.
Wieviele der AfD-Wähler ähnlich gedacht haben, weiß ich nicht, ich schätze, sehr viele.
Einfach nur ein Schwall Ungenießbares. Jeder schafft sich das Umfeld, in dem er sich fühlt wie die Made im Speck.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:46
@Rho-ny-theta

Man könnte meinen Trump wurde aus protest gewählt, was dabei aber heraus kommen kann... ;)


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Rho-ny-theta
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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:48
Bone02943 schrieb:Man könnte meinen Trump wurde aus protest gewählt, was dabei aber heraus kommen kann...
Exakt das ist ja die Gefahr, wenn genug Leute anfangen, sich solche Stories zurechtzuspinnen, und die echten Konsequenzen nicht bedenken, kommt eine gewaltige Scheiße dabei heraus, die man dann für Jahre an der Backe hat.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:48
@Rho-ny-theta
ja dann muss man aber in Kauf nehmen, was man damit anrichtet und was man dann zu seinem Protest so alles noch mitgeliefert bekommt. Einfach rausreden mit "Protest" ist mehr als billig.

@Realo
ja dieses "aber" taucht immer im passenden Moment auf und ist so leicht durchschaubar


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Rho-ny-theta
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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:48
Tussinelda schrieb:ja dann muss man aber in Kauf nehmen, was man damit anrichtet und was man dann zu seinem Protest so alles noch mitgeliefert bekommt. Einfach rausreden mit "Protest" ist mehr als billig.
Ja, muss man, aber Menschen gehen nicht immer logisch vor. Oder sie betreiben einen gewaltigen Aufwand, ihre Gefühlsentscheidung hinterher mit Pseudologik zu untermauern.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.10.2017 um 22:49
@Bone02943
Aha, man wählt die AfD damit die "etablierten Parteien" die Punkte der AfD übernehmen.
Gut also findet man die Punkte der AfD gut.
Nein, es geht nicht um Punkte übernehmen, sondern nur ganz allgemein um ein "einheizen". Es soll sich ganz allgemein an deren Politik etwas verändern.
So in der Art wie es z.B. die Köpping von der SPD vormacht.
Die ist doch nun keinesfalls rassistisch, im Gegenteil, die ist pro Flüchtlinge. Aber so wie die Politik macht, das finde ich gut.
O:
Sollen wir also aus Protest eine Partei wählen, mit der wir gar keinen Aufschrei der Etablierten bewirken könnten?

-->B:
Würden 20% Die Partei wählen wäre der Aufschrei sicher nicht viel anders, nur das Ergebnis.
verstehe jetzt nicht wie du das meinst?


@Sixtus66
Wieso zählen reiche Schnösel und von Storches nicht zu den Etablierten?
Die Wähler wissen sicherlich, dass die zu den Etablierten gehören und auch keinesfalls für den "kleinen Mann" was übrig haben, dass die auch nur ihre Pfründe im Sinn haben usw...

Trotzdem wurden die halt gewählt, weil man sich damit eben einen "Schuß vor den Bug versprochen hatte", der auch weh tut. Und offensichtlich hat das sogar geklappt.
Mit der Tierschutzpartei, selbst wenn die auch 12% gehabt hätte, hätte man nicht solch eine durchschlagende Wirkung erzielen und Angst erzeugen können.
Und was genau sollen die Etablierten ändern dass keine andere Partei, weder FDP noch Linke vorschlagen? Was soll das sein?
So wie ich die Leute mit denen ich rede, verstehe, geht's gar nicht so sehr um die Inhalte, sondern um das WIE in der Politik (hatte schon einen Stichpunkt genannt - Köpping).
Gerechtere Verteilung, billigere Wohnungen, Waffenhandelsstopp? Das fordern zB u.A. die Linken.
Studiengebühren, Meritokratie? Das fordert die FDP.
Ja das ist sicher auch alles gut und dagegen hätten die AfD-Wähler nichts. Nur fehlt das Vertrauen, dass der Wille zur Umsetzung tatsächlich da ist.
Und es glaubt auch niemand mehr, dass sich in der Flüchtlingspolitik grundlegendes ändern wird.
Einzig und allein der Köpping würde ich persönlich einen Wandel in dieser Hinsicht zutrauen. Ihr nehme ich ab, dass sie es wirklich ehrlich meint, z.B. mit besseren Integrationsmaßnahmen. Und vor allem nimmt sie die Leute halt wirklich ernst.
O:
Oder sollen wir etwa z.B. die brave Tierschutzpartei wählen, wo dann kein Hahn danach krähen würde und alles genauso weiter laufen würde wie bisher?

-->
Sie bekommen nicht genug Stimmen weil seltsamerweise immer die Nazis "aus Protest" gewählt werden. Eigentlich seltsam was? Wenn es nur Protest wäre müsste die Partei die aus Protest gewählt wird ja Zufall sein.
Wie gesagt, den Protestwählern geht es darum, dass es richtig "weh tun soll", das geht nun mal nicht mit so einer braven Partei.


@tubul
Um Protest zu wählen hätte man die Stimme auch den Linken geben können.
auch das hätte vermutlich den übrigen Parteien nicht so richtig weh getan, denke ich mal.



@Rho-ny-theta
Was man aber bedenken sollte: wenn man wirklich Protest wählen will, macht es natürlich Sinn, gerade die Partei zu wählen, die am wenigsten akzeptiert (weil am wenigsten akzeptabel!) ist und die somit den "etablierten" Parteien, gegen die man protestieren will, das meiste Unbehagen bereitet, insbesondere, wenn damit ein enormes mediales Echo verbunden ist. Das bietet z.B. die Tierschutzpartei oder die ÖDP nicht.
Genau, das meinte ich die ganze Zeit.


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