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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

20.03.2018 um 08:04
Ford schrieb:Da habt ihr mich. Jemanden, der beide Seiten verteidigt und die Probleme sieht (meiner Meinung nach). Ich biete euch einen Diskussionspartner, der nicht hetzt und pöbelt, sondern vernünftig antwortet. Was kriege ich zurück? Nutzlose Sprüche.
Die Erfahrung lehrt leider,
dass, indem schon bereits erläutertes, was immer wieder erläutert werden muss, dazu führt, dass die AfD für das eine Bühne bekommt, was nicht schriftlich in ihrem Parteiprogramm steht, was der AfD jedoch gerade opportun erscheint.
eckhart schrieb:"Wir sind ja so flexibel, daß wir sogar für wie gegen dieselbe Sache eintreten können, je nachdem es die politische Lage erfordert."
passt hervorragend auf die AfD !
(stammt jedoch von Franz Josef Strauss)

Also ist das ein alter Hut!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.03.2018 um 00:17
Ford schrieb:Solange ihr nicht auf meine Argumente eingeht, die klar beschreiben, warum ihr nicht alle AfD-Wähler verteufeln dürft und dass die Altparteien es hart verbockt haben, kann ich euch nicht ernst nehmen.
Sixtus66 schrieb:es wurde schon zig tausend mal erklärt wieso es keine Protestwähler sind, ich selbst habs bestimmt drei mal ausführlich erklärt.
wenns falsch ist, helfen weder 3 noch hunderttausend Erklärungeversuche weiter. Mit Selbstkritik kommt man eben doch meist weiter und zu tieferen Einsichten.
hier die Erklärung der neuen Bundesfamilienminiserin, SPD:
Ihre Vor-Vorgängerin als Familienministerin war Manuela Schwesig. Nun sagt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, die SPD habe sich gescheut, Probleme im Zusammenhang mit Migration offen anzusprechen und so Raum gelassen, den Rechtspopulisten genutzt hätten. Hat sie recht?

So ist es.
Ich erlebe es so: Viele Menschen sehen, dass es Leute gibt, die auf Regeln und Gesetze pfeifen. Manche haben Angst, abends U-Bahn zu fahren, fühlen sich in bestimmten Vierteln nicht sicher. Die Menschen erwarten von der Politik eine Antwort darauf. Wenn, ich sage es in Anführungszeichen, die „da oben“ aber erklären, da gebe es gar kein Problem, dann wenden sich die Bürger Parteien zu, die das aussprechen, was sie selbst jeden Tag erleben.
interessant auch, dass Giffey die ideologischen Bemühungen derer anspricht , die Probleme unter den Teppich kehren:
Man kann mit der Wirklichkeit ideologisch umgehen und Botschaften verkünden wie: Wir leben in einer bunten Stadt, in der alles schön ist. Oder: Wir müssen nur viele Angebote machen, dann funktioniert das schon …

Was ist daran so schlimm?

Das ist ein Trugschluss, das funktioniert nicht. Wir machen ja schon sehr viele Angebote. Aber die müssen auch angenommen werden
dieses Vorgehen hat reihenweise Menschen ihr Kreuz bei der AfD machen lassen.

es hat was bizarres:
die ideologischen und politisch korrekt anmutenden , dabei mit einem starken autoritärem bisweilen auch totalitären Touch daherkommenden Bestrebungen der Linken haben ein Erstarken der Rechten zur Folge.
tja liebe Linke, ohne Selsbtkritik und Einsicht in die nichtvorhandene Unfehlbarkeit wird es schwer bis unmöglich sein, die Wähler zurück zu gewinnen, die sich für AfD entschieden haben.

https://www.tagesspiegel.de/politik/familienministerin-franziska-giffey-es-gibt-in-deutschland-viele-neukoellns/21082358...

möglich auch, dass ein weiterer Rechtsruck iin der Partei eine weitere Spaltung und damit Schwächung bewirkt. Aber darauf würde ich nicht vertrauen wollen.
Man sollte schon eigene Wege gehen und mit Sachargumenten und Taten überzeugen, um die Menschen wieder weg von der AfD zu holen.


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21.03.2018 um 00:28
lawine schrieb:Man sollte schon eigene Wege gehen und mit Sachargumenten und Taten überzeugen, um die Menschen wieder weg von der AfD zu holen.
Die ein paar Protestwähler vielleicht. Die Rechtsradikalen und Rechtsextremen aus dem demensprechenden Flügel müssen auch mal anfangen ihre Köpfe gescheit einzusetzen und den Willen haben sich von so einem Schrott zu distanzieren wie den Identitären.

Es ist lächerlich, dass man die Linken dafür verantwortlich macht, dass man nun mit den Neuen Rechten kollaboriert und selber zu einem wurde. So einfach kann man es sich machen.


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21.03.2018 um 02:19
Venom schrieb:Es ist lächerlich, dass man die Linken dafür verantwortlich macht, dass man nun mit den Neuen Rechten kollaboriert und selber zu einem wurde. So einfach kann man es sich machen.
Warum? Nimm mal nicht nur die Linken, sondern insbesondere die Grün-Linken oder die Jusos. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die (unfreiwillig) sehr zur Erstarkung der AfD beigetragen haben.


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21.03.2018 um 05:17
@Venom
Venom schrieb:Die Rechtsradikalen und Rechtsextremen aus dem demensprechenden Flügel müssen auch mal anfangen ihre Köpfe gescheit einzusetzen und den Willen haben sich von so einem Schrott zu distanzieren wie den Identitären.
welchen Grund sollten diese denn haben? Das sind doch nun wirklich Leute, denen es vermutlich tatsächlich um Fremdenfeindlichkeit usw. geht und welche die Stimmung in Teilen der Bevölkerung lediglich instrumentieren.
Venom schrieb:Es ist lächerlich, dass man die Linken dafür verantwortlich macht, dass man nun mit den Neuen Rechten kollaboriert und selber zu einem wurde. So einfach kann man es sich machen.
nein, sehe ich ganz und gar nicht, dass die Linken und alle übrigen Parteien schuldlos an der Misere sind.

@Tripane
Bin ganz deiner Meinung.
Aber vielleicht nicht nur auf die Linken und Grünen bezogen, sondern mehr oder weniger auch auf alle Etablierten.
Das was ich schon seit langem vertreten hatte, aber beharrlich von Einigen negiert wurde finde ich nun hier bestätigt:

https://www.tagesspiegel.de/politik/familienministerin-franziska-giffey-es-gibt-in-deutschland-viele-neukoellns/21082358...
hre Vor-Vorgängerin als Familienministerin war Manuela Schwesig. Nun sagt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, die SPD habe sich gescheut, Probleme im Zusammenhang mit Migration offen anzusprechen und so Raum gelassen, den Rechtspopulisten genutzt hätten.

Hat sie recht?
So ist es. Ich erlebe es so: Viele Menschen sehen, dass es Leute gibt, die auf Regeln und Gesetze pfeifen. Manche haben Angst, abends U-Bahn zu fahren, fühlen sich in bestimmten Vierteln nicht sicher.
Die Menschen erwarten von der Politik eine Antwort darauf. Wenn, ich sage es in Anführungszeichen, die „da oben“ aber erklären, da gebe es gar kein Problem, dann wenden sich die Bürger Parteien zu, die das aussprechen, was sie selbst jeden Tag erleben. Das Thema innere Sicherheit ist immens wichtig. Es ist die Basis für alles andere.
lawine schrieb:Man sollte schon eigene Wege gehen und mit Sachargumenten und Taten überzeugen, um die Menschen wieder weg von der AfD zu holen
das (zu wenig Sachargumente...) war auch schon seit Wochen meine Rede, aber einige wollen es nicht wahr haben, dass das MIT eiiner der Gründe für AfD-Wähler ist.
Es wird von manchen immer weiter behauptet, das seien alles nur Fremdenhasser, Rassisten oder Nazis, aber es kann keinesfalls an der Politik der Etablierten liegen....
... WEIL man ja auch andere kleine Parteien als Protest wählen könne (weshalb ich das nicht so sehe, schrieb ich schon in den vergangenen Wochen).

Und ich schrieb auch, dass dies natürlich nicht auf alle AfD-Wähler zutrifft, bin jedoch überzeugt, dass es ein ziemlicher Anteil ist.


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21.03.2018 um 09:43
lawine schrieb:tja liebe Linke, ohne Selsbtkritik und Einsicht in die nichtvorhandene Unfehlbarkeit wird es schwer bis unmöglich sein, die Wähler zurück zu gewinnen, die sich für AfD entschieden haben.
da kannste aber auch gerne CDU/CSU und SPD ansprechen....am wenigsten wurde die AfD von vormals Grünen gewählt


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21.03.2018 um 09:54
@Ford
Ford schrieb:Jemanden, der beide Seiten verteidigt und die Probleme sieht (meiner Meinung nach).
Probleme sieht die andere Seite auch. Kommst du damit klar oder ist das ein Problem für dich?
Ford schrieb:Ich biete euch einen Diskussionspartner, der nicht hetzt und pöbelt,
Ein AfD-Verteidiger, der ehrlich zugibt, das er die AfD wählt und bereit zum regen Meinungsaustausch ist, wäre vermutlich ein willkommenerer Diskussionspartner. Bedauerlicher- und merkwürdigerweise tauchen hier immer nur AfD-Verteidiger auf die diese Partei niiiiiemals wählen würden. Aber was will man machen? Das Leben ist halt kein Wunschkonzert.
Ford schrieb:sondern vernünftig antwortet.
Was vernünftig ist und was nicht entscheidet immer noch jeder für sich. Man könnte aber auch der AfD das Steuer überlassen, wo SIE dann die Richtung vorgibt, was vernünftig ist und was nicht.
Ford schrieb:Was kriege ich zurück? Nutzlose Sprüche.
Es ist ist schwer für Dich, ich fühle mit dir. Aber ich geb Dir ein Tip. Vielleicht wird es leichter für dich, wenn du nicht immer nur von dir ausgehst? Denn was dir nutzlos vorkommt, kann ja für andere ein Gewinn sein, oder? Denk mal darüber nach! ;)
Ford schrieb:Solange ihr nicht auf meine Argumente eingeht, die klar beschreiben, warum ihr nicht alle AfD-Wähler verteufeln dürft und dass die Altparteien es hart verbockt haben, kann ich euch nicht ernst nehmen.
Wusstest du schon, wie egal mir das ist, ob mich jemand ernst nimmt oder nicht? Meiner Meinung nach ist das sowieso pure Zeitverschwendung, stets und ständig darauf zu achten, es jedem Recht zu machen. Aber wers braucht...

Btw verteufel ich nicht alle AfD Wähler, aber die meisten von denen schon. Und so lange es noch erlaubt ist, zu verteufeln wonach einem der Sinn steht, werde ich diese Meinungs-Freiheit auch nutzen. Mit der AfD auf dem Thron wird man wohl nicht mehr dazu kommen.


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21.03.2018 um 10:28
@lawine
@Optimist

Das hat mit "Selbstkritik" alles sehr wenig zu tun, die Dame redet nämlich prinzipiell nur populistischen Unfug.
Dafür muss man sich eigentlich nur den zeitlichen Ablauf ansehen: Erst rechtfertigten nämlich alle möglichen AfD-Wähler und -Sympathisanten ihre Ansichten oder die der Wähler mit "Angst" und "die da oben" und "Bla Migration" und jetzt wiederholt sie das einfach nur quasi 1:1.

Die Krönung an der ganzen Sache ist eigentlich, dass sie im Bezug auf Ostdeutschland quasi "Ich bin eine von euch" sagt und als Ministerin tatsächlich von "die da oben" spricht...ich meine, peinlicher geht es ja gar nicht mehr.

Sie sagt das auch ganz offen, indem sie im Kontext von "Realitätssinn" davon spricht, "was die Leute umtreibt".
Umtreibt die also morgen die Angst vor Reptiloiden und Mondnazis....ja, dann ist das eben die "Realität" und gehört angesprochen.
Nichts anderes bedeutet die Aussage.

Ihr mögt das für eine tolle Strategie halten, diesen Leuten einfach nach dem Mund zu reden und ihnen in allem Recht zu geben.

Andere Menschen sehen das allerdings anders.

Man setzt sich an der Stelle ja auch quasi vollkommen deren Willkür aus.

Das Problem ist dann keine Fremdenfeindlichkeit, fehlende Distanz zu Rechtsextremismus, fehlende Distanz zu Rassismus, fehlende Distanz zu Antisemitismus, fehlende Distanz zu Verharmlosung und Relativierung des NS oder gar die Befürwortung der vorigen Aufzählung....nein, das Problem ist lediglich, dass die Leute die falsche Partei gewählt haben.
Hätten die nämlich SPD oder CDU gewählt, wäre alles tutti.

Das ist unter dem Aspekt, dass man gerade noch davon sprach, man hätte Probleme mit Migration nicht angesprochen natürlich besonders heuchlerisch, dass man andere Probleme im selben Atemzug unter den Tisch kehrt.

Es wundert aber natürlich auch nicht, dass die Antwort auf die AfD jetzt sein soll "Dann machen wir eben auch alle AfD-Politik" und es wundert auch nicht, wer das befürwortet und ganz toll findet.
Denn wenn alle wieder "Mitte-Parteien" wählen, sind sie ja auch alle wieder "Mitte" und "neutral" und das Problem ist aus der Welt.


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21.03.2018 um 10:38
@Fierna
Ihr mögt das für eine tolle Strategie halten, diesen Leuten einfach nach dem Mund zu reden und ihnen in allem Recht zu geben.
Darum geht's nicht im Mindesten. Leider verstehen das zu wenige (auch der Politiker) - es geht (mir zumindest) einfach nur um SACH-bezogene Diskussion, also um Sachlichkeit - ohne Emotionen und Ideologien...


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21.03.2018 um 10:41
@Optimist
nee, Dir geht es doch darum, sich der Probleme der Menschen anzunehmen und weil man dies nicht gemacht hat, haben die dann AfD gewählt. Zumindest hast Du dies gefühlte 1000mal geschrieben. Somit trifft doch zu, was @Fierna schreibt.


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21.03.2018 um 10:51
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:Dir geht es doch darum, sich der Probleme der Menschen anzunehmen
erstens finde ich sowas nicht verwerflich und hat auch gar nix mit der AfD zu tun, wenn man das mal machen würde.

Was es mit der AfD zu tun haben könnte, steht in meinem anderen Post muss ich also nicht alles wiederholen.

Und zweitens geht's um die Art und Weise der Diskussionen:
Optimist schrieb:es geht (mir zumindest) einfach nur um SACH-bezogene Diskussion, also um Sachlichkeit - ohne Emotionen und Ideologien...
was daran nun auszusetzen sein soll, erschließt sich mir nicht.

Da auch das oft nicht geschieht, bin ich nach wie vor der Meinung, das Vertrauen in die Etablierten ist für viele Menschen dahin und das hat halt seine unliebsamen Folgen.

Bedeutet ja nicht automatisch, dass nun die Menschen der AfD mehr zutrauen. Meine Meinung wie ich das alles sehe ist bekannt - wir drehen uns wieder mal nur im Kreis.
Und dein Einwand oben muss ich also als gegenstandslos betrachten, der ist einfach bezüglich dem was ich auszudrücken versuchte nicht relevant.


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21.03.2018 um 10:54
@Optimist
ach, mein Einwand ist nicht relevant.....aber Deine Ergüsse sind es? Les nochmal genau, was @Fierna schrieb, man kann es kaum besser auf den Punkt bringen.


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21.03.2018 um 10:59
@Tussinelda
ach von mir aus, ich streite mich jetzt nicht weiter.
Ich hab meine Meinung dazu und ihr halt eine andere, was solls.


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21.03.2018 um 11:04
@Optimist

Wo ist denn da die Sachlichkeit, wenn man so agiert?
Es geht darum, gewählt zu werden, völlig egal, welchen Müll man dafür von sich geben muss...sonst nichts.

Hälst du das für vernünftig?

Was machen wir denn, wenn die extreme Rechte einfach nicht aufhört, den Leuten das Hirn mit Propaganda vollzumüllen?
Dann erklären wir immer mehr davon zur "Realität" und die "Etablierten Parteien" kommen dem einfach nach, weil es die Leute ja umtreibt?
Und weil die ebenfalls umtreibt, dass sie keinen Bock darauf haben, den rechten Rand zu wählen, verlagern wir die ganzen Sachen einfach in die "Mitte", dort ist es ja ok?
Optimist schrieb:was daran nun auszusetzen sein soll, erschließt sich mir nicht.
Daran ist auszusetzen, dass man nicht jeden Schwachsinn dadurch Legitimation erteilen sollte, das man ihm neutral und aufgeschlossen gegenübertritt.
Eine Meinung ist nicht aus sich heraus legitim, weil sie eine Meinung ist/existiert.

Nein, wenn man in demokratischen Werten auch nur einen kleinen Funken mehr sieht als einen hohlen Wahlverein, dann muss man sich eigentlich gegen bestimmte Auswüchse stellen und ihnen nicht offen und gleichberechtigt begegnen.


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21.03.2018 um 11:13
@Fierna
Fierna schrieb:Wo ist denn da die Sachlichkeit,
Es geht mir um die Sachlichkeit der anderen Parteien - im Bundestag und sonstwo - ohne Emotionen und Ideologien (AfD natürlich eingeschlossen).

Alle Leute finde ich - egal wo und wenn es ein Forum ist - sollten sich um mehr Sachlichkeit bemühen, das meinte ich.
In der Politiklandschaft sehe ich das aber sehr oft nicht ... und wie gesagt, das hat eben mMn Folgen.
Fierna schrieb:Was machen wir denn, wenn die extreme Rechte einfach nicht aufhört, den Leuten das Hirn mit Propaganda vollzumüllen?
sich einfach mal primär um die eigene Haustüre kümmern?
Machen denn alle anderen Parteien immer alles richtig?

Und ich sag ja nichts gegen Aufklärung. Nur kann diese ja vielleicht auch sachlich erfolgen (ohne großartige Emotionen und moralische Keulen und Ideologie). Dafür wäre ich, aber wenn ihr es so seht, dass man den Gegner auf Teufel komm raus verteufeln muss, damit er verschwindet, dann viel Glück (ich halts halt für keinen konstruktiven Weg).

Die Reaktion von Özdemier z.B. - seine Rede - die fand ich gut. Aber wenn ich z.B. eine Claudia Roth reden höre, da kann einem (mir ) alles vergehen.
Diese Unterschiede in der Art und Weise meine ich z.B.


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21.03.2018 um 11:23
@Optimist
weil Du ja auch so sachlich bist, ich lache mich schlapp. Sachlichkeit bedeutet auch, nicht nur vom Gefühl auszugehen, sich nicht nur nach dem direkten Umfeld zu richten, an diesem orientieren, Sachlichkeit bedeutet, sich umfassend zu informieren und sachliche Argumente anzubringen.


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21.03.2018 um 11:24
Optimist schrieb:sich einfach mal primär um die eigene Haustüre kümmern?
Vor welcher Haustür machen die das denn?
Es geht doch gerade darum, ihre Ansichten mehrheitsfähig zu machen. Dem kann man doch nicht einfach nachkommen.
Optimist schrieb:Dafür wäre ich, aber wenn ihr es so seht, dass man den Gegner auf Teufel komm raus verteufeln muss, damit er verschwindet, dann viel Glück (ich halts halt für keinen konstruktiven Weg.
Darum geht es nicht.
Es geht darum, nicht zuzulassen, dass es mehrheitsfähig wird. Rechtsextremismus sollte eben nicht zu etwas verkommen, wo man sagt "Ja, du siehst es halt so und ich seh es so", etwas, was ganz normal ist.
Man sollte dafür mit Kritik zu rechnen haben.
Optimist schrieb:moralische Keulen und Ideologie
Was sind denn für dich "moralische Keulen" und "Ideologie"?


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21.03.2018 um 11:27
Optimist schrieb:Die Reaktion von Özdemier z.B. - seine Rede - die fand ich gut.
das war doch auch eine aggressive Wutrede.....verstehe ich jetzt nicht, dass DU das gut findest, so wie Du hier gerade argumentierst. Ich fand sie klasse und nötig.


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21.03.2018 um 11:34
Tussinelda schrieb:weil Du ja auch so sachlich bist,...
Ich hab hier jedenfalls noch niemanden verteufelt, hab mich immer bemüht, sachlich zu bleiben.

Und selbst wenn nicht, kann ich trotzdem mal anmerken, dass ich es gut fände, wenn Diskussionen sachlich verlaufen, auch wenn ich diesbezüglich vielleicht selbst Fehler mache (Einsicht ist der 1. Weg zur Besserung).
Zumindest kann ich das vielleicht von der Politik erwarten, denn da geht's um viel mehr als in meinem kleinen privaten Umfeld.
Optimist schrieb:sich einfach mal primär um die eigene Haustüre kümmern?
Fierna schrieb:Vor welcher Haustür machen die das denn?
es ging um die Etablierten... ehe sie andere Parteien (also den Gegner) verteufeln.
Optimist schrieb:Dafür wäre ich, aber wenn ihr es so seht, dass man den Gegner auf Teufel komm raus verteufeln muss, damit er verschwindet, dann viel Glück (ich halts halt für keinen konstruktiven Weg.
Fierna schrieb:Darum geht es nicht.
doch, mir schon.
Fierna schrieb:Man sollte dafür mit Kritik zu rechnen haben.
dagegen habe ich wiederum nichts, aber ich stehe auf dem Standpunkt, sachlich sollte diese sein.
Optimist schrieb:Die Reaktion von Özdemier z.B. - seine Rede - die fand ich gut.
Tussinelda schrieb:das war doch auch eine aggressive Wutrede...
dann hab ich das jetzt vielleicht in meiner Erinnerung zu sehr verklärt.... (wenn er wirklich zu viel Emotionen einfließen ließ, dann finde ich das eben auch nicht so toll)
... aber zumindest in der Sache konnte ich ihm zustimmen.


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21.03.2018 um 11:38
Optimist schrieb:dann hab ich das jetzt vielleicht in meiner Erinnerung zu sehr verklärt.
offensichtlich


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