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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.782 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

13.01.2019 um 00:40
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:b) Die AfD ist rechtsextremistisch folgern. Und das würde mich echt mal interessieren; hier im thread ist ja quasi einhellige Meinung, ja. Ist so.
DIe AfD ist nicht rechts oder rechtextrem. lol.

Klar sabbelt ein Höcke viel Unfug, das machen die anderen Parteien ebenso.

Oder so wie letztens, da wird einfach einfach mal der Verfassungsschutz spetzie abgesägt, weil er nicht Regimetreu ist. LOL


ich wähle die AfD so lange, bis es nur noch blaune Unifo... ich meien Hemden in Berlin gibt.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.01.2019 um 00:45
Zitat von Dr.TrollingerDr.Trollinger schrieb:DIe AfD ist nicht rechts oder rechtextrem. lol.
What? Natürlich ist die AfD rechts, und zwar rechtspopulistisch mit rechtsextremen Tendenzen.


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13.01.2019 um 01:15
Zitat von Dr.TrollingerDr.Trollinger schrieb:DIe AfD ist nicht rechts oder rechtextrem. lol.
Wasist die AfD dann? Eine Friedenspartei?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.01.2019 um 01:19
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Wasist die AfD dann? Eine Friedenspartei?
Wohltuendes Pflaster auf eiterbeulen-Politik.

Von der AfD kann durchaus das was vernünftiges kommen, gebts denen mal ein paar Jahre sich zu etablieren und zu entradikalisieren. Wenn man sich anschaut, was für geistigen Dünnpfiff von den Parteien insegesamt kommt, ist die AfD nicht SPitzenreiter in dummschnackerei und Blödsinn. Grüne, SPD , Linke, AfD,CDU - das ist meine Rangliste der geistigen Dummschwätzerei.


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13.01.2019 um 02:52
Der Name ist Programm, und es wird auch weiterhin darauf eingegangen...


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13.01.2019 um 07:12
Zitat von che71che71 schrieb:und selbst wenn man zu dem Schluß kommt, die AfD ist eine rechtsextreme Partei, dann läßt sich daraus auch noch nicht ohne weiteres

c) AfD Wähler sind Rechtsradikale folgern.

Nur mal so.
Man könnte Kinski-mäßig schreien, bei dem was du schreibst !
dann schrei mal schön. Es bleibt ein logisch inkorrekter Schluß.


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13.01.2019 um 08:43
@stereotyp
Natürlich sind die AfD Wähler nicht alle Rechtsradikale. Aber sie stützen mit ihrer Stimme Leute wie Höcke, Poggenburg, (den ja bei der nächsten Wahl nicht mehr) Fliegenschiss Gauland und Co.
Da kann mir keiner was von "Protestwähler" erzählen.
Wer nicht von Rechts wegen unter Kuratel stehen müsste und für seine Entscheidung verantwortlich zu machen ist,der wählt die AfD weil er selbst eine braune Socke ist.
Das es bei der Klientel relativ flächendeckend an Rückgrat fehlt, offen dazu zu stehen, ändert nichts daran.


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13.01.2019 um 08:51
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Das zeigt dass du nicht gelesen hast. @stereotyp
das hab ich mittlerweile nachgeholt, @tudirnix wirklich interessante Studie.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Der Wissenschaftler bezog sich dabei unter anderem auf Tagesspiegel-Recherchen zu den Todesopfern rechter Gewalt. In Ostdeutschland liegt der Anteil der Menschen mit geschlossenem rechtsextremem Weltbild bei 8,5 Prozent, in Westdeutschland bei 5,4 Prozent.
...
"Extrem rechte Rhetorik kommt bei AfD-Wählern an"
Zur AfD heißt es: "Obwohl die AfD auch ihre Wählerbasis im konservativen politischen Milieu bedienen möchte, weisen die politischen Einstellungen der Wählerschaft stärker darauf hin, dass es die extrem rechte Rhetorik ist, die ankommt."
https://www.tagesspiegel.de/politik/leipziger-autoritarismus-studie-wer-rechtsextrem-ist-findet-seine-neue-heimat-bei-de...

Das ist aus der neuen "Mitte-Studie", welche ich dir im Rechtsextremismusthread bereits verlinkt habe, Solltest du mal lesen.
https://www.boell.de/sites/default/files/leipziger_autoritarismus-studie_2018_-_flucht_ins_autoritaere_.pdf?dimension1=d...

a) 8,5 bzw. 5,4 % mit geschlossen rechtsextremen Weltbild. Damit sind nicht alle AfD-Wähler rechtsextrem.

b)Obwohl die AfD auch ihre Wählerbasis im konservativen politischen Milieu bedienen möchte -> "Extrem rechte Rhetorik kommt bei AfD-Wählern an"

Dafür hab ich eine Begründung gesucht. Der Tagessiegeltext geht so weiter:
weisen die politischen Einstellungen der Wählerschaft stärker darauf hin, dass es die extrem rechte Rhetorik ist, die ankommt." Der Erhebung zufolge sind 76,3 Prozent der AfD-Wähler unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie in der Bundesrepublik, 59,8 Prozent der Nichtwähler und 50,9 Prozent der Linkspartei-Wähler. Auf die anderen Bundestagsparteien entfallen Werte zwischen 27,2 und 34,2 Prozent.

55,6 Prozent der AfD-Wähler und 26,6 Prozent der Nichtwähler gelten der Studie zufolge als ausländerfeindlich, bei den anderen Bundestagsparteien sind es zwischen elf und 22,8 Prozent. Rechtsextreme wählen - wenn sie überhaupt zur Wahl gehen - zu 33,7 Prozent die AfD, zu 18,8 Prozent CDU oder CSU, zu 9,9 Prozent die SPD, zu 6,9 Prozent die Linkspartei, zu fünf Prozent die FDP, zu vier Prozent die NPD und zu einem Prozent die Grünen. 22,4 Prozent planen, nicht zur Wahl zu gehen oder ihre Wahlteilnahme ist unsicher.
https://www.tagesspiegel.de/politik/leipziger-autoritarismus-studie-wer-rechtsextrem-ist-findet-seine-neue-heimat-bei-der-afd/23585480.html

Also, ich kann da beim besten Willen nicht rauslesen, dass insbesondere die extreme rechte Rhetorik ankommt. Es zeigt sich halt, dass AfD-Wähler rechter eingestellt sind als der Bundesdurchschnitt, aber das war ja zu erwarten.
Insbesondere, dass "nur" 55,6% der AfD-Wähler ausländerfeindlich, aber auch 11-22,8% der anderen Bundestagsparteien, und dass von den Rechtsextremen nur 33,7% die AfD wählen, hat mich verwundert. Da der Artikel mehr nicht hergab, nun zur Studie: https://www.boell.de/sites/default/files/leipziger_autoritarismus-studie_2018_-_flucht_ins_autoritaere_.pdf?dimension1=ds_leipziger_studie

Man bekommt Aussagen vorgelegt und soll dann auf einer Skala von 1-5 seine Zustimmung zu der Aussage bestimmen. Wobei
1 = lehne völlig ab
2 = lehne überwiegend ab
3 = stimme teils zu, teils nicht zu
4 = stimme überwiegend zu
5 = stimme voll und ganz zu

Interessant ist nun, dass 1 und 2 als Ablehnung gilt, und nun wird es spannend: 3 als latente Zustimmung, 4 und 5 als manifeste Zustimmung

Das finde ich schon wirklich bedenklich. Die Mittelposition, die eigentlich weder Ablehnung noch Zustimmung ist zur "latenten" Zustimmung umdefiniert? Nun ja.

Weiter: die Fragen:
1 Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staats- form.
2 Ohne Judenvernichtung würde man Hitler heute als großen Staatsmann ansehen.
3 Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.
4 Wir sollten einen Führer haben, der Deutsch- land zum Wohle aller mit starker Hand regiert.
5 Wie in der Natur sollte sich in der Gesellschaft immer der Stärkere durchsetzen.
6 Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen.
7 Auch heute noch ist der Einfluss der Juden zu groß.
8 Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben.
9 Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern von Natur aus überlegen.
10 Wenn Arbeitsplätze knapp werden, sollte man die Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken.
11 Die Verbrechen des Nationalsozialismus sind in der Geschichtsschreibung weit übertrieben worden.
12 Was unser Land heute braucht, ist ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland.
13 Die Juden arbeiten mehr als andere Menschen mit üblen Tricks, um das zu erreichen, was sie wollen.
14 Das oberste Ziel der deutschen Politik sollte es sein, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die ihm zusteht.
15 Es gibt wertvolles und unwertes Leben.
16 Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet.
17 Die Juden haben einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns.
18 Der Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten.
Also, ich les da ne Art Suggestivfragetechnik heraus. Am deutlichsten bei Frage 16: "durch die vielen Ausländer" <- das ist eindeutig Suggestivfragetechnik, denn ob es viele sind ist Ansichtssache. Auch die Verwendung des Wortes gefährlich, in einem gefährlichen Maße überfremdet. Das sind Psychologen, die solche Tests schreiben. Framing. Wenn man Gefahr liest, wird man furchtsamer abstimmen. Das ist bekannt.
Auch schön zu sehen bei der ersten Frage: was soll das "unter Umständen"? Im Sinne wissenschaftlichen Standard ist das falsch, weil überflüssig. Aber dieses unter Umständen schwächt ab; vielleicht bewegt es den ein oder anderen ja dahin, doch sein Kreuz bei teils/teils zu machen, was ja - wie wir wissen - eine Zustimmung ist.

Und für solche schönen psychologischen Tricks hat man sich auch genau das richtige Publikum ausgesucht, denn das besteht besonders schön repräsentativ aus?

30,7% Hauptschule / 8. Klasse,
32,7% Realschule / mittlere Reife
11,2% Abitur oder abgeschlossenes Hochschulstudium
9,3% abgeschlossenes Hochschulstudium/ FHS-Studium

Nun ja.
Und zu dem Artikel von dem Meinungsforscher https://www.tagesspiegel.de/kultur/soziologe-wilhelm-heitmeyer-die-afd-ist-ein-meister-der-emotionalen-ausbeutung/23204660.html?fbclid=IwAR2s2hmAdhO2wgLQLu2ZMzxovvp0LQD8FgMggCmdj3-iwNYv4r-SSEDTXAk
hr Buch handelt vom „Autoritären Nationalradikalismus“. Ein Synonym für Rechtspopulismus?

Nein, der Begriff Rechtspopulismus ist völlig ungeeignet wegen seiner Beliebigkeit und für die AfD inzwischen viel zu verharmlosend. Das Autoritäre besteht darin, ein Gesellschaftssystem zu zimmern mit festen Hierarchien und rigiden Ordnungsvorstellungen.
Der hat ein linksintellektuelles Buch über die neue Rechte geschrieben. Dass der den Untergang des Abendlandes - diesmal von rechts - heraufbeschwört verwundert mich jetzt auch nicht sooo.


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13.01.2019 um 09:43
@stereotyp
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:> Wer selbst nicht rechtsextrem ist und dennoch eine solche Partei wählt, kann nicht alle Nadeln an der Tanne haben.

also gab es jetzt gar keine Protestwähler mehr?
Das steht doch bereits da: Wer die AfD aus Protest wählt kann nicht alle Nadeln an der Tanne haben. Glaubt denn tatsächlich einer dieser "Protestwähler" ernsthaft, daß die Politik einer AfD-Regierung sozialer wäre als die bisherige?


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13.01.2019 um 09:55
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wer nicht von Rechts wegen unter Kuratel stehen müsste und für seine Entscheidung verantwortlich zu machen ist,der wählt die AfD weil er selbst eine braune Socke ist.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Da kann mir keiner was von "Protestwähler" erzählen.
Davon bin ich immer noch nicht überzeugt. Und überhaupt; wie muß ich mir das vorstellen? Die Wähler, die von der CDU/CSU ; FDP zur AfD abgerückt sind. Die haben das doch in erster Linie aus Unzufriedenheit mit ihrer Partei gemacht, die sind doch nicht alle über Nacht zu Nazis geworden. Wo ich allerdings mitgehe ist zu sagen, dass diese Leute sich auf dem rechten Auge blind stellen. @Zyklotrop

Edit: Obwohl es immer offensichtlicher wird / jetzt drehen sie völlig durch:
Größtes Streitthema blieb aber der „Dexit“. Wenn die EU sich nicht innerhalb der nächsten fünf Jahre reformiert, soll Deutschland aus der Gemeinschaft austreten, wird im Leitantrag für das AfD-Europaprogramm gefordert. Parteichef Jörg Meuthen, seit Ende 2017 EU-Abgeordneter, ist gegen einen Dexit. Er möchte den Passus abschwächen. Entscheidung vermutlich heute.
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/ueberfallener-afd-politiker-ich-brauche-morgens-eine-stunde-bis-ich-laufen-kann-59508502.bild.html

@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:Das steht doch bereits da
Da stand:
Zitat von geekygeeky schrieb:> Wer selbst nicht rechtsextrem ist und dennoch eine solche Partei wählt, kann nicht alle Nadeln an der Tanne haben.
Daraus läßt sich auch nicht ableiten, dass nicht rechtsextreme AfD-Wähler nur Protestwähler sind. Dabei wird die taktische Wahl unterschlagen. Man kann auch die AfD wählen, weil man mehr rechten Einfluß in der Politik will. Ohne
Zitat von geekygeeky schrieb:die Politik einer AfD-Regierung
zu wollen; das wollen - denke ich mal - die wenigsten. Und insbesondere
Zitat von geekygeeky schrieb:"Protestwähler"
nicht.


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13.01.2019 um 09:58
@stereotyp
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Daraus läßt sich auch nicht ableiten, dass nicht rechtsextreme AfD-Wähler nur Protestwähler sind.
Ok, dann war also dein "gab es jetzt gar keine Protestwähler mehr?" nicht nur hilflos, sondern auch inhaltsleer. Wollte mich nur vergewissern.


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13.01.2019 um 10:03
Zitat von geekygeeky schrieb:Ok, dann war also dein "gab es jetzt gar keine Protestwähler mehr?" nicht nur hilflos, sondern auch inhaltsleer. Wollte mich nur vergewissern.
Logisches schließen ist nicht so deins, oder? Es gibt Protestwähler, es gibt taktische Wähler, es gibt erzkonservative Wähler, es gibt Nazis, und es gibt Idioten unter den AfD-Wählern. Und bestimmt auch noch anders motivierte.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb: Wer selbst nicht rechtsextrem ist und dennoch eine solche Partei wählt, kann nicht alle Nadeln an der Tanne haben.
also gab es jetzt gar keine Protestwähler mehr?
das war der Zusammenhang. Wenn Du den nicht nachvollziehen kannst, nun ja. @geeky

Edit: Achso. Jetzt versteh ich das. Du meinst: alle Protestwähler haben nicht mehr alle an der Tanne, oder wie?


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13.01.2019 um 10:07
@stereotyp
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Es gibt Protestwähler, es gibt taktische Wähler, es gibt erzkonservative Wähler, es gibt Nazis, und es gibt Idioten unter den AfD-Wählern. Und bestimmt auch noch anders motivierte.
Und inwiefern willst du damit jetzt erklärt haben, daß sich all die NICHT den zwei großen Gruppen "rechts" oder "dumm" zuordnen lassen?


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13.01.2019 um 10:26
Zitat von geekygeeky schrieb:Und inwiefern willst du damit jetzt erklärt haben, daß sich all die NICHT den zwei großen Gruppen "rechts" oder "dumm" zuordnen lassen?
Nachschieben von Gründen ;)
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Edit: Achso. Jetzt versteh ich das. Du meinst: alle Protestwähler haben nicht mehr alle an der Tanne, oder wie?
Also: ein Protestwähler ist ein nichtrechtsradikaler AfD-Wähler und somit ein Idiot.
Protestwahl / taktische Wahl als dumm hinzustellen, das kann ich irgendwie noch nicht so ganz nachvollziehen. . Damit nimmt man der Wahlstimme als einzigem Instrument, das dem Bürger noch übrigbleibt, um auf die Politik Einfluß zu nehmen, (Ich mein, Abstimmungen gibt es ja gar nicht mehr, obwohl in Art. 20 GG neben Wahl genannt
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html) eine Menge Gestaltungsspielraum. Und außerdem: bin ich auch automatisch Kommunist oder blöd, wenn ich die Linke wähle? Da müßte das ja genauso gelten. Oder nicht? @geeky


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13.01.2019 um 10:32
@stereotyp
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Nachschieben von Gründen ;)
Wie jetzt - du hattest bis eben überhaupt nicht begriffen, worauf du mit "also gab es jetzt gar keine Protestwähler mehr?" reagiert hast?
Ok, dann hab ich dich vielleicht doch nur überschätzt.


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13.01.2019 um 10:37
@geeky
In der Tat. Ich hielt die Aussage Nazi oder dumm für unüberlegt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass damit gemeint war: alle Protestwähler sind Idioten. Als man die AfD als Rattenfängerpartei bezeichnet hat, war das Geschimpfe groß, Wähler als Ratten zu bezeichnen. Wieviel % hat die AfD jetzt? 15? 20? auch egal.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:a) 8,5 bzw. 5,4 % mit geschlossen rechtsextremen Weltbild. Damit sind nicht alle AfD-Wähler rechtsextrem.
der Rest alles Idioten? Das ist mir zu einfach. Sowas kapier ich nicht. :D


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13.01.2019 um 10:37
@stereotyp
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:a) 8,5 bzw. 5,4 % mit geschlossen rechtsextremen Weltbild. Damit sind nicht alle AfD-Wähler rechtsextrem.
Es handelt sich hierbei nicht um die Aussage, dass 8,5 bzw. 5,4 % der AfD Wähler dieses Bild vertreten sondern es geht dabei um alle Befragten. Unabhängig dessen was sie wählen.
> In Ostdeutschland liegt der Anteil der Menschen mit geschlossenem rechtsextremem Weltbild bei 8,5 Prozent, in Westdeutschland bei 5,4 Prozent.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Also, ich les da ne Art Suggestivfragetechnik heraus. Am deutlichsten bei Frage 16
Es sind keine Fragen, es sind Aussagen. gefragt wird ob man der Aussage Zustimmt oder nicht. Dabei hat man die Möglichkeit von voller Zustimmung bis völliger Ablehnung. Das macht man so bei jeder Meinungsumfragen sei es in der empirischen Sozialforschung oder aber auch in der Marktforschung.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Die Mittelposition, die eigentlich weder Ablehnung noch Zustimmung ist zur "latenten" Zustimmung umdefiniert? Nun ja.
wenn man auch nur zum Teil einer Sache zustimmt, so ist eine geringe Zustimmung vorhanden. Dieses Vorhandensein einer bestimmten Sache nenntman in der empirischen Sozialforschung Latenz.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Und für solche schönen psychologischen Tricks hat man sich auch genau das richtige Publikum ausgesucht, denn das besteht besonders schön repräsentativ aus?
Die hat man sich nicht ausgesucht, das ist das Ergebnis dessen, was man auf dem Fragebogen angekreuzt hat, als Befragter.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Der hat ein linksintellektuelles Buch über die neue Rechte geschrieben. Dass der den Untergang des Abendlandes - diesmal von rechts - heraufbeschwört verwundert mich jetzt auch nicht sooo.
Deine Interpretation, deine Meinung. Ich wette, du hast das Buch nichtmal gelesen. Und der Name Heitmeyer war dir bis gestern nicht bekannt ;)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.01.2019 um 10:45
Zitat von Dr.TrollingerDr.Trollinger schrieb:Klar sabbelt ein Höcke viel Unfug, das machen die anderen Parteien ebenso.
Wenn ich mich nicht irre, gibt es zu jeder Partei Threads, in denen man darlegen kann, dass diese Partei irgendwann wie Höcke und die AfD war, natürlich mit konkretem Sachverhalt und konkreter Quelle, dann wird es dort nicht OT sein, denke ich.
Oder notfalls Threads eröffnen.
So betrachte ich diese Aussage als Nullaussage.
Freundlich gesagt.


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13.01.2019 um 10:47
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:stereotyp schrieb:
a) 8,5 bzw. 5,4 % mit geschlossen rechtsextremen Weltbild. Damit sind nicht alle AfD-Wähler rechtsextrem.
Es handelt sich hierbei nicht um die Aussage, dass 8,5 bzw. 5,4 % der AfD Wähler dieses Bild vertreten sondern es geht dabei um alle Befragten. Unabhängig dessen was sie wählen.
schon klar. Aber, wenn es - im Osten 8,5% rechtsextreme gibt und die AfD 20% holt, können die nicht alle rechtsextrem sein. Got my Point? ;)
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Die Mittelposition, die eigentlich weder Ablehnung noch Zustimmung ist zur "latenten" Zustimmung umdefiniert? Nun ja.
wenn man auch nur zum Teil einer Sache zustimmt, so ist eine geringe Zustimmung vorhanden. Dieses Vorhandensein einer bestimmten Sache nenntman in der empirischen Sozialforschung Latenz.
Is ja interessant. Hast Du dazu nen link? Hab Sozialforschung Latenz gegoogelt; wiki hat nix dazu.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Die hat man sich nicht ausgesucht, das ist das Ergebnis dessen, was man auf dem Fragebogen angekreuzt hat, als Befragter.
Hast recht. Da hab ich überspitzt formuliert. Anders nichts daran, dass die vom Los gewählten Befragten unterrepräsentiert gebildet sind. Ziemlich sogar.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Deine Interpretation, deine Meinung. Ich wette, du hast das Buch nichtmal gelesen. Und der Name Heitmeyer war dir bis gestern nicht bekannt
da hast Du Recht. @tudirnix


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13.01.2019 um 10:57
@stereotyp
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Hast Du dazu nen link? Hab Sozialforschung Latenz gegoogelt; wiki hat nix dazu.
tudirnix schrieb:
Reicht dir das?

Wikipedia: Latentes Variablenmodell#Latente Variable

Falls du über Methoden der empirischen Sozialforschung diskutieren möchtest, wird das hier allerdings OT


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