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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.782 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

31.08.2019 um 20:48
Eben!
Die Moderne, gegen die die AfD ist, besteht zum Beispiel auch aus der Theaterszene!
Theatermacher berichten
Wie die AfD deutsche Bühnen unter Druck setzt
Rechte attackieren die deutsche Theaterszene seit Jahren. Sie klagen gegen Stücke, stören Inszenierungen und fordern Subventionskürzungen.
Am Anfang der friedlichen Revolution 1989 wurden von der SED Theaterleute verunglimpft!
Das war 1989 mein persönlicher erster Antrieb auf die Straße zu gehen!

Wenn jetzt die AfD behauptet, "die Wende" vollenden zu wollen, dann ist das für mich die Vollendung des Programmes der SED und dagegen werde ich wieder auf die Straße gehen, diesmal gegen die AfD wieder an der Seite der Theatermacher!
https://www.tagesspiegel.de/kultur/theatermacher-berichten-wie-die-afd-deutsche-buehnen-unter-druck-setzt/23864686.html

Das ist nur ein kleines Beispiel dessen, was die AfD bewirkt!


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31.08.2019 um 21:17
@Calligraphie
Herr Gauland wird 80...noch fragen?

da kommt schon mal was durcheinader, vielleicht ist er schon zurück in seiner kindheit mit verklärtem blick.
Du irrst Dich, Erwin Teufel wird 80, Gauland wird senil!

@JohnDifool
Völlig egal! Die AfD wird trotzdem gewählt!
Die Grenzen des Sagbaren wurden bereits so weit nach braunrechts verschoben, dass das die AfD-Wählerschaft kaum noch juckt.
Eher im Gegenteil: Die AfD wird gerade wegen ihrer rassistischen, völkischen Weltanschauung gewählt. Wenn da Politiker als Neonazis entlarvt werden, ist das sogar eher ein Qualitätsmerkmal, statt ein Hinderungsgrund bei der AfD ein Kreuzchen zu machen.
Ich hoffe, dass dieser Umstand morgen die AfD-Gegner unter den Unentschlossenen mobilisiert.


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31.08.2019 um 22:13
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Ich bin Ossi, 43 Jahre alt, aus Sachsen, und mir fällt in meinem Umfeld auf, dass die, die am lautesten nach der AfD schreien, selbst kaum was auf die Reihe bekommen.
Hinzu kommt, dass Führungspersönlichkeiten der Ost-AfD Wessis sind, die im Osten groß rauskommen wollen ...
Damit wählen die Wendeverlierer genau die, die bei ihnen eigentlich verhasst sind ...

Das passt übrigens dazu, dass Rechtsextremisten in die Ex-DDR rübermachten, um sich dort weitgehend ungestört ihre Einflusssphäre aufzubauen ...


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01.09.2019 um 00:36
Zitat von IssomadIssomad schrieb:Hinzu kommt, dass Führungspersönlichkeiten der Ost-AfD Wessis sind, die im Osten groß rauskommen wollen ...
Da ich guten Kontakt zu faktenresistenten Menschen habe, die behaupten, sie würden AfD wählen, ich aber gleichzeitig weiß, dass unter denen das Vorurteil herrscht:
"Wer im Westen nichts taugt, kommt in den Osten"
schützt allein die Faktenresistenz davor, dass die erst mit Verzögerung merken, was los ist! (Also nachdem die gewählt haben)


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01.09.2019 um 02:00
Für die Einstellung zu Migration und der AfD ist es laut einer Studie in Ostdeutschland unerheblich, ob der eigene Wohnort Flüchtlinge aufgenommen hat oder nicht. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Studie hervor, für die Forscher aus Deutschland und den USA 1320 Ostdeutsche befragten sowie das Wahlverhalten in ihren 236 Heimatorten untersuchten.

Die Hälfte der untersuchten Orte in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Sachsen nahm Anfang 2015 Flüchtlinge auf, die andere Hälfte - die Kontrollgruppe - nicht. In allen Orten betrug der Einwandereranteil vor 2015 weniger als eineinhalb Prozent.
das ist mal ein interessantes Ergebnis.

damit wäre (lt dieser Studie) widerlegt, dass vorallem der homo sapiens, supsp. ossi, nur dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.

https://web.de/magazine/politik/spannung-wahl-entscheidungen-brandenburg-sachsen-33979156


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01.09.2019 um 06:09
Zitat von lawinelawine schrieb:das ist mal ein interessantes Ergebnis.

damit wäre (lt dieser Studie) widerlegt, dass vorallem der homo sapiens, supsp. ossi, nur dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.

https://web.de/magazine/politik/spannung-wahl-entscheidungen-brandenburg-sachsen-33979156
In dem Link steht nix darüber...


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01.09.2019 um 09:00
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:In dem Link steht nix darüber...
Erstens das!
Und woher stammt denn dieses Vorurteil?:
Zitat von lawinelawine schrieb:dass vorallem der homo sapiens, supsp. ossi, nur dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.
Ich kenne nur:
Und der neurechte Vordenker Alain de Benoist sagte in einem Interview, es sei nicht etwa die Einwanderung, sondern die „Amerikanisierung der Welt“, welche die „Identität der Völker“ untergrabe: „Die Eröffnung einer Fast-Food-Filiale oder eines Supermarktes stellt für unsere Identität sicher eine größere Bedrohung dar als der Bau einer Moschee!“
Zitat von eckharteckhart schrieb:Insofern ist dem Historiker Volker Weiß zuzustimmen, wenn er konstatiert, der Hauptfeind der Neuen Rechten sei „nicht die Lehre Mohammeds, sondern die globale Moderne mit all ihren Konsequenzen.“
https://gegneranalyse.de/antisemitismus-in-der-neuen-rechten-kein-problem/
und schließe daraus, dass die AfD dort stark ist, wo wenig Flüchtlinge sind.


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01.09.2019 um 11:08
Zitat von lawinelawine schrieb:dass vorallem der homo sapiens
äh, wer wählt denn sonst so?
Zitat von lawinelawine schrieb:supsp. ossi
gibt es für supsp. eine Übersetzung? Du meinst doch nicht subsp. oder? Ist der Ossi eine Unterart des Homo Sapiens? Sehr befremdlich, solche Aussagen.

Dann wäre es noch nett, das Zitat auch im link wieder zu finden, ist derzeit leider nicht möglich.


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01.09.2019 um 11:25
Die Einwohner in Brandenburg und Sachsen fühlen sich als „Bürger zweiter Klasse“...
https://www.tagesschau.de/inland/landtagswahlen-161.html
...
Ostdeutsche seien an vielen Stellen immer noch "Bürger zweiter Klasse", sagen 59 Prozent der Menschen in Brandenburg. In Sachsen, wo die Lage sogar besser bewertet wird als im Nachbarland, sind es sogar 66 Prozent. Am stärksten ausgeprägt ist dieses Gefühl bei Anhängern von AfD und Linkspartei. Das ist wenig überraschend, denn beide erfüllen seit Jahren auch stark die Funktion einer Protestpartei. Doch auch bei SPD- und FDP-Anhängern überwiegt das Gefühl der "Zweitklassigkeit".
...
Dass sich viele Menschen im Osten auch 30 Jahre nach der Wende noch immer benachteiligt fühlen, zeigt sich noch deutlicher an einer anderen Frage, die infratest dimap in der repräsentativen Umfrage kurz vor der Wahl gestellt hat: 70 Prozent der Brandenburger und sogar 77 Prozent der Sachsen sagten, dass Politik und Wirtschaft immer noch zu stark von Westdeutschen bestimmt werden. Ähnlich hoch die Zustimmung zur Aussage, dass Kultur und Mentalität in Ost und West unterschiedlich sind und bleiben werden. Dabei spielt in beiden Fällen auch nur eine eher geringe Rolle, welcher Partei sich die Befragten zugehörig fühlen.
...
Das ist das Problem im Osten - man fühlt, dass de Politik zu stark von Westdeutschen bestimmt wird und wählt aus „Protest“ eine Partei, wo die Spitzenleute Besserwessis sind. Klingt logisch...


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01.09.2019 um 11:26
Zitat von lawinelawine schrieb:damit wäre (lt dieser Studie) widerlegt, dass vorallem der homo sapiens, supsp. ossi, nur dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.
Würde ich auch so sehen. Nach meiner Erfahrung wählt der "Ossi" AfD vor allem aus rassistischen Gründen.

mfg
kuno


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01.09.2019 um 11:43
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Das ist das Problem im Osten - man fühlt, dass de Politik zu stark von Westdeutschen bestimmt wird und wählt aus „Protest“ eine Partei, wo die Spitzenleute Besserwessis sind. Klingt logisch...
Das Problem ist, die AfD schmiert den Leuten Honig ums Maul und das macht sie gut. In der Lausitz wirbt man halt gut damit, den Kohlebergbau samt Kraftwerke zu erhalten. Dazu das Thema Ausländer/Migration, dass immer geht, den Leuten sagen sie seien von der Politik abgehängt, der Osten wird falsch verstanden, der Osten hier und der Osten da.

In den neuen Bundesländern gibt es viele Menschen, die sich sehr stark mit und über den Osten identifizieren. Ich glaube in den alten Bundesländern gibt es keine Fanszene, die laut "West West Westdeutschland" brüllt. In Dresden und anderswo ist das Folklore.
Die Mauer in den Köpfen ist auch heute noch stark verbreitet, leider in ganz Deutschland.


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01.09.2019 um 11:52
@Fichtenmoped schrieb:
In dem Link steht nix darüber...
danke für den Hinweis!
hier ein link, der den zitierten Text ebenfalls enthält.

https://www.tagesspiegel.de/politik/1320-ostdeutsche-zu-afd-und-fluechtlingen-befragt-fluechtlingszahl-vor-ort-beeinflusst-wahlverhalten-in-ostdeutschland-nicht/24965102.html

Fragestellung:
Wie wirkt sich die Anwesenheit von Flüchtlingen auf das Wahlverhalten aus? Das wollte ein internationales Forscherteam herausfinden. Die Antwort ist eindeutig.
Antwort:
Für die Einstellung zu Migration und der AfD ist es laut einer Studie in Ostdeutschland unerheblich, ob der eigene Wohnort Flüchtlinge aufgenommen hat oder nicht. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Studie hervor, für die Forscher aus Deutschland und den USA 1320 Ostdeutsche befragten sowie das Wahlverhalten in ihren 236 Heimatorten untersuchten.

Die Hälfte der untersuchten Orte in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Sachsen nahm Anfang 2015 Flüchtlinge auf, die andere Hälfte - die Kontrollgruppe - nicht. In allen Orten betrug der Einwandereranteil vor 2015 weniger als eineinhalb Prozent.
das ist mal ein interessantes Ergebnis.

damit wäre (lt dieser Studie) widerlegt, dass der homo sapiens, genannt Ossi (gemeint sind wahlberechtigte Bewohner der sog. neuen Bundesländer), nur oder vorallem dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.


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01.09.2019 um 11:54
Zitat von lawinelawine schrieb:damit wäre (lt dieser Studie) widerlegt, dass der homo sapiens, genannt Ossi (gemeint sind wahlberechtigte Bewohner der sog. neuen Bundesländer), nur oder vorallem dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.
Wer hat diese Behauptung denn aufgestellt?


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01.09.2019 um 12:30
Zitat von JebneetJebneet schrieb:"Wir sind bunt, wir sind weltoffen und jeder, der uns nicht wählt, ist kein Demokrat." Dies ist wirklich eine Politik, die dich denken lässt, du könntest etwas gegen die aktuelle Politik unternehmen, wenn du statt die CDU die Grünen wählst. Definitiv!
Mag der Hinterwäldler nicht verstehen, neudeutsch Globalisierung genannt, hat diese Weltoffenheit die BRD überhaupt in die Lage versetzt, den, ich betone nicht selbstverschuldet unter der Knute der Erfüllunggehilfen der UDSSR, runtergewirtschafteten Staat DDR freizukaufen und trotz aller Widrigkeiten in 30 Jahren relativ auf Stand zubringen.


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01.09.2019 um 13:28
Zitat von bone02943bone02943 schrieb:Wer hat diese Behauptung denn aufgestellt?
Fragte ich 9:00 Uhr ebenfalls!
Zitat von eckharteckhart schrieb:Und woher stammt denn dieses Vorurteil?:
lawine schrieb:
dass vorallem der homo sapiens, supsp. ossi, nur dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.
Diese Antwort liefert der neue Link ...
Zitat von lawinelawine schrieb:hier ein link, der den zitierten Text ebenfalls enthält.

https://www.tagesspiegel.de/politik/1320-ostdeutsche-zu-afd-und-fluechtlingen-befragt-fluechtlingszahl-vor-ort-beeinflus...
... ebenfalls nicht!

Kein Wunder!
Zitat von lawinelawine schrieb:dass vorallem der homo sapiens, supsp. ossi, nur dann AfD wählt, wenn er gar keine Flüchtlinge in seinem Heimatort hat.
ist ja auch kein zitierter Text!
Sondern was?
Vermutlich eine Eigenschöpfung.
(Nach dem was Google ausspuckt.)

Prima!
Eine widerlegte Eigenschöpfung!


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01.09.2019 um 14:53
Zitat von bone02943bone02943 schrieb:Wer hat diese Behauptung denn aufgestellt?
Die Behauptung, dass man größtenteils da rechts wählt, wo man keine ausländer kennt, die hast du noch nie gehört?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

01.09.2019 um 15:13
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die Behauptung, dass man größtenteils da rechts wählt, wo man keine ausländer kennt, die hast du noch nie gehört?
Also ich habe die Behauptung schon gehört, die ist aber falsch!
Denn ich habe schon oft gehört dass hier in Ostdeutschland Menschen "Kohle" und "Fidschi" gerufen wurden, also müssen da wohl Ausländer bekannt sein.
Mit den Affenlauten in Fußballstadien, ist das noch so?

Beitrag von eckhart (Seite 3.288)


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01.09.2019 um 16:43
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die Behauptung, dass man größtenteils da rechts wählt, wo man keine ausländer kennt, die hast du noch nie gehört?
Es sollte dir aber auch klar sein, dass es um Ausländerfeindlichkeit geht (die dann in eine AfD Wahl mündet) die vor allem verstärkt dort auftritt, wo es gar keine Ausländer gibt.
Die Ausländerfeindlichkeit oder besser gesagt der Rassismus war schon da, bevor die letzte Flüchtlingswelle los ging so dass es für das Wahlverhalten kaum eine Rolle spielt, ob es Flüchtlinge im eigenen Ort gab.
Es dürfte sich also um ein (bewusstes) Missverständnis handeln.

mfg
kuno


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01.09.2019 um 16:49
@kuno7

Das behauptest du. Aber stimmt das auch?
Kann es nicht auch sein, dass der Osten sozial schwach ist, darum dort auch weniger migranten hinziehen und darum aber auch dort identitäre gedanken stärker vertreten sind?


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01.09.2019 um 17:02
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Kann es nicht auch sein, dass der Osten sozial schwach ist, darum dort auch weniger migranten hinziehen und darum aber auch dort identitäre gedanken stärker vertreten sind?
Es ist nicht ausgeschlossen, dass in Ermangelung der Identitären Bewegung stattdessen die AfD gewählt wird,
aber nicht von Armen!
Es sei denn Arme würden sich selbst einen Bärendienst erweisen wollen.
Was ich ebenfalls nicht ausschließen möchte!


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