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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.782 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

03.09.2019 um 20:53
Im Osten kann die AfD vor Kraft kaum laufen - und im Westen kann sie vor Krach kaum laufen:

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/afd-fraktion-mitglieder-austritt-bremen-100.html (Archiv-Version vom 02.09.2019)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.09.2019 um 21:27
Ein lesenswerter Beitrag zur Stimmung in Deutsch-Ost:

"Hirschfeld in Brandenburg Null Flüchtlinge, aber 50,6 Prozent AfD

In Hirschfeld im Elbe-Elster-Kreis wählen so viele Menschen die Rechtspopulisten wie nirgendwo sonst in Brandenburg. Ein Besuch im AfD-Rekorddorf. "

Auszug:

"Hauptgrund für die Beliebtheit der AfD sei jedenfalls eine „diffuse Wut gegen die Mächtigen“. Dazu Überfremdungsangst. Die Furcht, bald endgültig von Muslimen, Dunkelhäutigen oder allem irgendwie Nichtdeutschen überrannt zu werden.

Tatsächlich gibt es in Hirschfeld und seinen Nachbargemeinden keinen einzigen Flüchtling. Der nächste Asylbewerber lebt in zwölf Kilometern Entfernung. Der Zugezogene, der anonym bleiben will, sagt, er habe in Hirschfeld vor Jahren mal einen Asiaten gesehen, der sei dann aber wohl doch nur zu Besuch gewesen."


Quelle und ganzer Artikel:

https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/hirschfeld-in-brandenburg-null-fluechtlinge-aber-50-6-prozent-afd/24970544.html?utm_source=pocket-newtab


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.09.2019 um 21:49
Das kann man drehen und wenden wie man will.
Wenn zwischen 20 und 27% der Bürger AfD wählen, dann ist das ein Armutszeugnis für die politische Bildung in Ostdeutschland und zeigt, dass ein großer Teil der Wähler entweder nicht in der Lage ist gefährliches Gedankengut zu erkennen, oder, was noch schlimmer wäre, das Gedankengut sehr wohl erkennt und es im wesentlichen unterstützt.

Vielleicht war es naiv anzunehmen man hätte aus der Vergangenheit gelernt?
Vielleicht ist es naiv zu glauben wir wären heute zivilisierter als 1930?
Gerade in den letzten Jahren hat sich international ja deutlich gezeigt wie zerbrechlich und angreifbar Liberalismus und Demokratie sind.

Obama hat in seiner Rede zu Mandelas Todestag letztes Jahr eine treffende Frage gestellt:
"Should we see that hope that we had as naïve and misguided? Should we understand the last 25 years of global integration as nothing more than a detour from the previous inevitable cycle of history – where might makes right, and politics is a hostile competition between tribes and races and religions, and nations compete in a zero-sum game, constantly teetering on the edge of conflict until full-blown war breaks out? Is that what we think?"

Grob übersetzt:
"Sollten wir die Hoffnung die wir hatten als naiv und fehlgeleitet ansehen? Waren die letzte Jahrzehnte nichts weiter als ein geschichtlicher Umweg? Kurz weg vom eingespielten Zyklus der Geschichte in dem Macht bestimmt wer Recht hat und Politik nichts weiter ist als ein feindseliger Wettbewerb zwischen Stämmen und Rassen und Religionen, in dem Nationen sich in einem Nullrundenspiel bekämpfen und ständig am Rande des Konfliktes stehen, bis wieder mal ein Krieg ausbricht. Glauben wir das?"


Ich glaube unsere Gesellschaft ist tiefer gespalten als wir erkennen wollen. Da ist ein moderner, gebildeter, weltoffener Teil, der in der Lage und Willens ist die Vorzüge der modernen, globalisierten Welt zu nutzen.
Und dann ist da ein Teil, der diese Vorzüge nicht nutzen will oder kann, dem diese Entwicklung Angst macht, der sich eine unkompliziertere Welt zurück wünscht, der ein Verlangen hat nach Identitätsspenden Konzepten wie Rasse und Nation, der sich sehnt nach Sündenböcken und Feindbildern, nach Grenzen und Führung.

Es ist der selbe Konflikt zwischen Individualismus und Kollektivismus der auch im Deutschland der 20er und 30er Jahre präsent war. Der war nie weg, er wurde nie gelöst. Er hat nur geschlummert unter einem irrsinnigen Wirtschaftswachstum und einer kontinuierlichen Wohlstandssteigerung die von diesem grundlegenden Wertekonflikt ablenkten.

Und es brauchte nur einen Funken, die Finanzkrise und die Flüchtlingskrise, und der Konflikt entflammte erneut und der Wertekonsens von dem wir ausgingen stellt sich als Luftnummer heraus.
Sind die Menschen am Ende des Tages immer noch die selben Tiere? Hat die Gesellschaft sie nie zivilisiert, sondern nur zeitweise von ihrer Barbarei abgelenkt durch Jobs und Unterhaltung und Konsum?


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03.09.2019 um 21:54
Zitat von 1.21Gigawatt1.21Gigawatt schrieb:dann ist das ein Armutszeugnis für die politische Bildung in Ostdeutschland und zeigt, dass ein großer Teil der Wähler entweder nicht in der Lage ist gefährliches Gedankengut zu erkennen, oder, was noch schlimmer wäre, das Gedankengut sehr wohl erkennt und es im wesentlichen unterstützt.
Eben. Ein Punkt den leider viele konservative Steigbügelhalter für Faschisten nicht verstehen wollen.


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03.09.2019 um 22:06
@1.21Gigawatt
Zitat von 1.21Gigawatt1.21Gigawatt schrieb:Es ist der selbe Konflikt zwischen Individualismus und Kollektivismus der auch im Deutschland der 20er und 30er Jahre präsent war.
Es wurde hier schon mehrmals verlinkt. Aber es lohnt sich zu wiederholen:

Doku:
Der eine wollte mithelfen, dass "in unserem Vaterland wieder Ruhe und Ordnung einkehrt". Der andere traute den alten Parteien nicht mehr über den Weg, fühlte sich missbraucht als "Stimmvieh". Und wieder ein anderer interessierte sich für die Nationalsozialisten, weil er in der Presse nicht die Wahrheit erfahre und "Adolf Hitler und seine Bewegung in der Presse fürchterlich heruntergerissen" wurden. So beschreiben Deutsche im Sommer 1934, warum sie schon früh in die NSDAP eingetreten sind.
...
Preisausschreiben: 'Warum sind Sie in der NSDAP?'
Angeschlagener Nationalstolz, Wut auf die alten Parteien und die Angst vor sozialem Abstieg - so beschreiben Deutsche im Sommer 1934, warum sie in die NSDAP eingetreten sind.
Beitrag von tudirnix (Seite 3.233)

Die gleichen Sprüche, Argumente, Phrasen hören und lesen wir auch heute wieder und zwar von den
Zitat von paranomalparanomal schrieb:viele konservative Steigbügelhalter für Faschisten
Die AfD ist weder bürgerlich noch konservativ. Sie ist rechtsradikal und reaktionär bis hin völkisch national. Und mir kann kein AfD Wähler erzählen, er wisse dies nicht:
Der "Flügel" gewinnt an Einfluss
Vor allem Höcke und Kalbitz sind die Gesichter des "Flügels", der Rechtsaußenströmung in der AfD. Nach den Wahlerfolgen in Brandenburg und Sachsen streben sie nun verstärkt in den Kern der Partei und gewinnen an Macht.
https://www.tagesschau.de/inland/afd-analyse-103.html
@eckhart


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.09.2019 um 22:17
@Doors
Und was soll uns das sagen ? Sollen die Hirschfelder jetzt geschlossen in Therapie gehen?
Sollen die 50,6 % AFD Wähler jetzt um eine extra Zuteilung von Neubürgern bitten um geläutert zu werden .
Wohin nur mit den diffusen Ängsten vor überfremdung ?
Es wäre doch schön, wenn zu feststellungenn, wie oben verlinkt, auch gleich ein paar praktikable Maßnahmen vorgeschlagen würden , wie man diese fehlgeleiteten Mitbürger wieder dazu bringen könnte , ihr Kreuz woanders zu machen .

Ich hatte unlängst die Freude an einer Kaffeetafel in Einer ca 50 000 einwohnerstadt , in Sachsen Anhalt zu sitzen . Zwischen etlichen Senioren um die 80 Jahre Jahre jung/ alt. Alle noch recht munter dabei( soweit das in einem Seniorenheim so geht )
Diese Stadt hat Ca 1000 Asyl Antragsteller untergebracht, außerhalb der Stadtmitte, eher abseits, quasi für diese Senioren gar nicht wahrnehmbar .

Trotzdem keine der Damen je einen gesehen hatte , waren die Gespräche wie kurz vor der Invasion v Aliens. Jede hatte irgendwas gelesen, gehört , , auch völlig diffus und seltsam. Dazu Radio und TV. Und alle waren sich einig, das Heim verlassen wir nur noch gepanzert. Ich konnte reden was ich wollte , das Personal ebenso. Sie sind sich sicher, Hinter der Hecke lauert der Feind aus Übersee. Und das ist die Generation , die im Krieg Federn gelassen haben, die drei Gesellschaftssysteme erlebt haben .
Am ende erfährt man, dass deren Kinder und Enkel dazu beitragen und klar alle AFD Wähler sind . Und ihnen von Ansammlungen fremd aussehender Neubürger im städtischen Freibad berichteten. So sieht das aus in der Provinz. Ganze Familien Haben Angst diffuser Art. Will man sie dafür ausbürgern ?
Welche Vorschläge außer. Appellieren und reden und nochmal argumentieren gibt es denn um das wieder einzudämmen? Wenn nicht mal der Hinweis auf eigene geschichtserfahrungen greift ?


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03.09.2019 um 22:35
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Die AfD ist weder bürgerlich noch konservativ.
Falsch. In erster Linie müssen die selbsternannten Bildungsbürger anerkennen, dass es keineswegs ausgeschlossen ist, dass jemand bürgerlich ist und gleichzeitig rechte Ansichten vertritt. Daher ist es auch ziemlich lächerlich, dass Liberalos jetzt darüber streiten, wer bürgerlich ist und wer nicht. Als ob das jemanden interessieren würde.


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03.09.2019 um 22:36
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Sollen die Hirschfelder jetzt geschlossen in Therapie gehen?
Verzeih mir die harten Worte, aber:

Nein, die sollen sich endlich bücken und zu blasen anfangen. Ein Kreis von vielleicht 1000 Personen in den Zeitungsredaktionen und Fernsehsehndungen weiß besser als sie selber, was sie vom Leben zu erwarten haben, und die
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:fehlgeleiteten
sollen das endlich verdammt noch mal akzeptieren und in das Loblied der BRD 2019 einstimmen, nach dem es allen Menschen so gut geht wie noch nie und alles voll töfte ist. Wer das nicht tut, muss dumm oder ein Nazi oder beides sein, es gibt einfach keine andere mögliche Erklärung.


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03.09.2019 um 22:40
Zitat von JebneetJebneet schrieb:dass es keineswegs ausgeschlossen ist, dass jemand bürgerlich ist und gleichzeitig rechte Ansichten vertritt.
Das "Bürgertum" ist und war quasi Ausgangspunkt solcher Bewegungen :D.

Aber das kommt dann bei der ganzen Extremismus-Esoterik am Ende heraus....


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03.09.2019 um 22:41
@Calligraphie

Die Leute haben Sorgen. Diese Sorgen sind für die Bürger real, so bescheuert sie objektiv auch sein mögen - man hat es jetzt jahrelang probiert, die Sorgen mit maximaler Penetranz niederzuschreiben, die Leute, die diese Sorgen äußern auszugrenzen und von oben herab zu behandeln.

Es. Funktioniert. Nicht.


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03.09.2019 um 22:51
Zitat von FiernaFierna schrieb:Das "Bürgertum" ist und war quasi Ausgangspunkt solcher Bewegungen
Ja, aber es ist absolut seltsam, dass wir an dem Punkt angekommen sind, an dem der AfD vorgeworfen wird, sie wäre nicht bürgerlich, was absoluter Quatsch ist, weil es sich nie ausgeschlossen hat, dass jemand bürgerlich ist und rechte Ansichten vertritt. Eigentlich müsste man sich nur zwei Sekunden die Jobs von AfD-Politikern ansehen, um das zu realisieren. Von Polizist über Staatsanwalt bis zum Zahnarzt ist dort alles vertreten. Was ist das bitte, wenn nicht eine bürgerliche Schicht? Wenn dies der Angriffspunkt für die AfD ist, dann ist es für Liberalos wirklich traurig.


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03.09.2019 um 22:52
Zitat von JebneetJebneet schrieb:dass es keineswegs ausgeschlossen ist, dass jemand bürgerlich ist und gleichzeitig rechte Ansichten vertritt
Da widerspreche ich dir auch gar nicht: auch im Bürgertum findet man zahlreiche Rechtsextremisten und Rechtsradikale. Rechtsradikal im bürgerlichen Gewand bleibt dennoch rechtsradikal.
Zitat von JebneetJebneet schrieb:die selbsternannten Bildungsbürger
Wer soll denn das sein? Erkläre mal @Jebneet

Und schau auch du dir mal die Doku an
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2018/Preisausschreiben-unter-Nazis-Warum-sind-Sie-in-der-NSDAP,nsbiograms100.html
vielleicht kommt dir was bekannt vor.


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03.09.2019 um 23:01
Zitat von JebneetJebneet schrieb:Was ist das bitte, wenn nicht eine bürgerliche Schicht? Wenn dies der Angriffspunkt für die AfD ist, dann ist es für Liberalos wirklich traurig.
Na ja, wenn man die Begriffe "bürgerlich" oder "Mitte" mit "demokratisch", "liberal", "humanistisch" usw gleichsetzt, dann möchte man die Begriffe wohl gegen die Vereinnahmung durch die AfD verteidigen.
Sobald man erkannt hat, dass weder "bürgerlich" noch "Mitte" aus sich heraus mit irgendeinem dieser Worte gleichzusetzen ist, kann einem die Vereinahmung oder Selbstbezeichnung oder auch Fremdbezeichnung dahingehend vollkommen egal sein.


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03.09.2019 um 23:03
https://www.tagesspiegel.de/politik/1320-ostdeutsche-zu-afd-und-fluechtlingen-befragt-fluechtlingszahl-vor-ort-beeinflus...

Fragestellung:

Wie wirkt sich die Anwesenheit von Flüchtlingen auf das Wahlverhalten aus? Das wollte ein internationales Forscherteam herausfinden. Die Antwort ist eindeutig.
Antwort:

@Doors
Für die Einstellung zu Migration und der AfD ist es laut einer Studie in Ostdeutschland unerheblich, ob der eigene Wohnort Flüchtlinge aufgenommen hat oder nicht. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Studie hervor, für die Forscher aus Deutschland und den USA 1320 Ostdeutsche befragten sowie das Wahlverhalten in ihren 236 Heimatorten untersuchten.

Die Hälfte der untersuchten Orte in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Sachsen nahm Anfang 2015 Flüchtlinge auf, die andere Hälfte - die Kontrollgruppe - nicht. In allen Orten betrug der Einwandereranteil vor 2015 weniger als eineinhalb Prozent.
https://www.tagesspiegel.de/politik/1320-ostdeutsche-zu-afd-und-fluechtlingen-befragt-fluechtlingszahl-vor-ort-beeinflusst-wahlverhalten-in-ostdeutschland-nicht/24965102.html

hatte ich erst neulich verlinkt , weil es mich doch sehr erstaunt hat.
@Doors
aber nett, dass man wieder auf der alten Schiene argumentiert:"der nächste Flüchtling wohnt 12 km weg" .....
bzw konkret:
Zitat von DoorsDoors schrieb:Tatsächlich gibt es in Hirschfeld und seinen Nachbargemeinden keinen einzigen Flüchtling. Der nächste Asylbewerber lebt in zwölf Kilometern Entfernung.
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Und was soll uns das sagen ? Sollen die Hirschfelder jetzt geschlossen in Therapie gehen?
Sollen die 50,6 % AFD Wähler jetzt um eine extra Zuteilung von Neubürgern bitten um geläutert zu werden
siehe oben: der Anteil von Flüchtlingen an der Wohnbevölkerung spielt überhaupt keine Rolle für die Wahlentscheidung.
hat sich nur noch nicht überall rumgesprochen


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03.09.2019 um 23:09
Zitat von lawinelawine schrieb:siehe oben: der Anteil von Flüchtlingen an der Wohnbevölkerung spielt überhaupt keine Rolle für die Wahlentscheidung.
hat sich nur noch nicht überall rumgesprochen
Vielleicht ist es ja auch die völkisch nationalistische Geisteshaltung, für die die Wähler dort besonders empfänglich sind. Sollte man mal drüber nachdenken.


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03.09.2019 um 23:10
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Vielleicht ist es ja auch die völkisch nationalistische Geisteshaltung, für die die Wähler dort besonders empfänglich sind. Sollte man mal drüber nachdenken.
Vielleicht leben wir auch nicht mehr im Jahr 1819 und die Leute sind nicht mehr 350 Tage im Jahr an ihren Wohnort gefesselt. Wer weiß.


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03.09.2019 um 23:10
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Und schau auch du dir mal die Doku an
Ich kenne den Dokumentarfilm, ich kenne auch die deutsche Geschichte, und außerdem weiß ich, dass es nie ausgeschlossen hat, dass jemand bürgerlich ist und rechte Ansichten vertritt. Daher verstehe ich überhaupt nicht, warum gerade dies ein Angriffspunkt gegen die AfD sein sollte? Es ist eine absolute Tatsache, die niemand leugnen kann, dass die AfD eine bürgerliche Partei ist, denn man müsste einfach zugeben, dass rechte Ansichten zur Bourgeoisie gehören. Zu den direkten Mandatsgewinnern in Sachsen zählen ein Optiker, ein Steuerberater, ein Arzt, ein Polizist und ein Universitätsassistent. Dies ist ein absoluter Querschnitt der Bürgerschicht.


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03.09.2019 um 23:13
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Vielleicht ist es ja auch die völkisch nationalistische Geisteshaltung, für die die Wähler dort besonders empfänglich sind. Sollte man mal drüber nachdenken.
ich denke gern über Fakten nach. Mutmaßungen bringen nicht weiter


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03.09.2019 um 23:26
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Und mir kann kein AfD Wähler erzählen, er wisse dies nicht:
Wie man am der Debatte um die Bezeichnung des "Bürgerlichen" sieht: Viele glauben wohl tatsächlich sie sein irgendwo in der Mitte, andere hingegen sind sich ihrer Position bewusst aber nutzen es als Tarnung.


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03.09.2019 um 23:36
Zitat von JebneetJebneet schrieb:und außerdem weiß ich, dass es nie ausgeschlossen hat, dass jemand bürgerlich ist und rechte Ansichten vertritt
ich ergänze mit rechtsradikalen und rechtsextremistischen Ansichten.
Zitat von JebneetJebneet schrieb:warum gerade dies ein Angriffspunkt gegen die AfD sein sollte?
Weil in der AfD rechtsradikale und rechtsextremistische, völkisch nationalistische Ansichten en vogue sind, insbesondere beim Flügel, der ja mittlerweile die Partei dominiert. Wer bürgerlich ist und rechtsextrem denkt ist ein bürgerlicher Rechtsextremist.
Zitat von JebneetJebneet schrieb:Zu den direkten Mandatsgewinnern in Sachsen zählen ein Optiker, ein Steuerberater, ein Arzt, ein Polizist und ein Universitätsassistent. Dies ist ein absoluter Querschnitt der Bürgerschicht.
macht es nicht besser. Sie sind dennoch Vertreter einer rechtsradikalen, völkisch nationalistischen Partei und teilen dieses Gedankengut und stellen sich damit gegen die FDGO, unsere Wertebasis. Bürgerlich hin oder her.


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