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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.754 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

08.12.2019 um 23:42
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:gibts Länder, wo es den Sozialismus in Reinkultur schon gibt und du keine Rechten befürchten musst?
Nach der "reinen Lehre" musste man sich überall "vor Rechten fürchten"!
Hier mal Suchtipps:
https://www.google.com/search?q=Nazis+DDR&rlz=1C1EJFA_enDE704DE720&oq=Nazis+DDR&aqs=chrome..69i57.6711j0j8&sourceid=chrome&ie=UTF-8

(Das sind dann die, die jetzt Die Wende 2.0 fortführen wollen, glaube ich!)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.12.2019 um 01:16
Zitat von WardenWarden schrieb:Ich will auch keinen aus der AfD treiben, es wäre aber schön, wenn die "Moderaten" mal effektiv Aufstampfen und nicht den üblichen Verdächtigen alles überlassen und die Partei weiter "abdriften" lassen. Und wer beim potentiellen Nachdenkprozess zur Erkenntnis kommt, er ist ggf. auf Dauer doch nicht so richtig dort beheimatet, tja:

Es ist keine Schande sich auch nach einer Weile umzuentscheiden. Ich gehe mal mit gutem Beispiel voran und sage offen, dass ich auch mal AfD gewählt habe, vor Jahren als diese meines Erachtens noch moderater (im Ganzen) war und wirkte. Wieso? Ich empfand sie einfach in manchen Themenbereichen (also nicht allen, man kann nicht alles haben) mit mancher Programmatik als "Aufbruchschance" manche Dinge zu ändern die vorher gerne als alternativlos verkauft wurden. Ein bisschen Protest war sicherlich auch dabei.
Wenn die Moderaten in der AFD eine Mehrheit hätten, wäre schon einige andere Leute nicht mehr in der Partei.
Als du die AFD gewählt hast, war diese ja auch noch eine andere Partei, eine FDP 2.0.
Aber nachdem Lucke gegangen worden ist, haben Menschen die AFD übernommen die früher in offen rechtsextremen Parteien, Vereinen o.ä. waren.
Das merkt man ja an den verschiedensten Äußerungen aus der Partei.

Man macht Stimmung gegen alle, die nicht deutsch sind.
Zitat von WardenWarden schrieb:Ja, toll, wenn ich vielleicht angepisst bin und einfache Parolen oder vermeintlich einfache Lösungen mag, klingt alles super. Aber die Welt ist leider meistens komplexer als das. Und differenzieren sollte jeder können.
Ja, du hast das erkannt. Aber der Großteil der AFD-Wähler ist doch viel einfacher gestrickt. Die verstehen doch keine komplexen Zusammenhänge. Diese Leute lesen BILD und verstehen mit viel Anstrengung die örtliche Tageszeitung.
Denen kannst du nicht mit differenzieren kommen.

Das war auch zu Zeiten der REP und der DVU schon so. Diese Wählergruppe ist in der Mehrheit kongruent, mit den heutigen Wählern der AFD.


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09.12.2019 um 03:30
@che 71,Du hast das gut erkannt.Ich weiss auch nicht, woran es liegt, aber "rechte" Gruppierungen sprechen oft eher die Sprache des einfachen Volkes, sind pragmatischer, greifen Themen auf, die dem "kleinen Mann" auf der Seele brennen,das erlebt man bei anderen eher selten, schade eigentlich!😛


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09.12.2019 um 09:55
Zitat von che71che71 schrieb:Als du die AFD gewählt hast, war diese ja auch noch eine andere Partei, eine FDP 2.0.
Aber nachdem Lucke gegangen worden ist, haben Menschen die AFD übernommen die früher in offen rechtsextremen Parteien, Vereinen o.ä. waren.
So würde ich das grob beschreiben. Für mich war der Abgang um Lucke, Petry und Co sicherlich ein signifikanter Wendepunkt wo manche das Ruder rumgerissen haben, in eine andere Richtung.

Die eher Moderaten die auch damals Gesicht der Partei und Führung waren, sind weitgehend verschwunden, die moderaten Wähler zunehmend auch und übrig bleiben - weitgehend - scheinbar in Partei wie Wählerschaft Personen, die es "simpel" mögen oder die ungerne differenzieren wollen und mit quasi extremen Positionen daherkommen oder einhergehen. Was eigentlich schade ist, ist der Umstand, dass viele Wähler die eben jene einfachen Positionen mögen oft geneigt sind Kritik abprallen zu lassen und abzutun, dann ist man auf einmal wer, der jemanden bevormunden will, der es angeblich besser weiss, der alles der Lügenpresse glaubt, etc. pp.

Wie erreicht man solche Wähler und bringt sie zum Nachdenken?

Man wird nicht jeden erreichen können, aber man sollte es doch manchmal versuchen wenn sich die Chance bietet, finde ich. Wenn man die Muße nicht im echten Gespräch hat, dann vielleicht Online. Sich Beleidigungen an den Kopf zu werfen, werden viele machen, aber das verhärtet die Fronten meines Erachtens eher. Es soll auch nicht darum gehen, jeden proaktiv anzulabern der sich in der Hinsicht offenbart oder klare Stellung bezieht, noch müsste man für jeden Verständnis zeigen. Aber hin und wieder kann man meines Erachtens doch den Diskurs fördern oder initiieren.

Stellt euch vor ihr bringt tatsächlich wen zum Nachdenken, der schrittweise vielleicht seine Meinung ändert, dies vornehmlich selbst erkennt, und sich dann entschließt, die Dinge anders zu sehen oder zu machen.


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09.12.2019 um 14:15
Zitat von fiatbravafiatbrava schrieb:Ich weiss auch nicht, woran es liegt, aber "rechte" Gruppierungen sprechen oft eher die Sprache des einfachen Volkes, sind pragmatischer, greifen Themen auf, die dem "kleinen Mann" auf der Seele brennen,das erlebt man bei anderen eher selten, schade eigentlich!
Das liegt daran, dass die eben nich die Sprache des „kleinen Mannes“, sondern die der Rassisten und Xenophoben sprechen, denen gewisse Themen auf der Seele brennen.
Deshalb wird dir AfD ja auch von vielen nich nur nich gewählt, sondern auch explizit abgelehnt.

mfg
kuno


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09.12.2019 um 14:38
Zitat von fiatbravafiatbrava schrieb:@che 71,Du hast das gut erkannt.Ich weiss auch nicht, woran es liegt, aber "rechte" Gruppierungen sprechen oft eher die Sprache des einfachen Volkes, sind pragmatischer, greifen Themen auf, die dem "kleinen Mann" auf der Seele brennen,das erlebt man bei anderen eher selten, schade eigentlich!😛
Spricht die AfD denn Themen des „kleinen Mannes“ wirklich an? Was ist die Haltung der AfD zur Rente/Altersarmut, Gesundheitswesen, Arbeitslosenversicherung, Energiewende,....,... ?

In fast jedem Bereich kommt die AfD mit Sachen, die die Großkonzerne und Versicherungen bevorteilen, aber „den kleinen Mann“ im Stich lassen.
Energiewende - weiter mit Kohle! Du hast gerade keinen Tagebau im Garten - Pech für Dich!
Rente - kann man ja privat vorsorgen. Kannst Du das nicht - Pech für Dich!
Gesundheitswesen - mehr Wettbewerb! Kann man sich auch ausdenken, was passiert...
Arbeitslosenversicherung - privat vorsorgen! Kannst Du nicht, weil geringes Einkommen und die private Versicherung wegen Umständen zu teuer - Pech für Dich.

Die Liste kann weiter geführt werden. Das Konzept der AfD für den „kleinen Mann“ sieht so aus: DER DA* bekommt Zuviel und Du musst schuften. Komm, lass uns das ändern, so dass es DEM DA schlechter geht! (Auch wenn Du dann mal zu denen gehören wirst.)

*DER DA ist beliebig auf jede Randgruppe anwendbar - Ausländer, sozial Schwache, Rentner, ...


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09.12.2019 um 14:59
Zu Zeiten einer Lucke AFD war ich recht erstaunt. Der Mann machte mir grundsätzlich gar keinen dummen Eindruck. Mehr so ein Spinner, der es noch mal wissen will.

Ich vermutete sogar Wirtschaftskompetenz. Die konnte ich nur nie mit der Idee eines Dexit in Einklang bringen. Ein flüchtiger Blick auf ne Europa Karte reicht eigentlich aus, um zweifelsfrei festzustellen, dass Deutschland höchstwahrscheinlich ein Hauptprofiteur der EU ist.

Dann kamen zwei Punkte, die die meisten Menschen in ihrer EU Skepsis haben umdenken lassen:

Die Griechenland Kredite gingen nicht verloren, im Gegenteil sie spülten reichlich Geld in die Bundeskassen.
Dann der immer noch völlig verkasperte Brexit. Das wollen wir nun doch nicht.

Mann wird mir nicht klarmachen können, wie man gleichzeitig wirtschaftsfreundlich und EU kritisch sein kann. Keine EU, Wirtschaft im Arsch. Fertig.

Dann fiel ihnen ihr aktuelles Thema in den Schoß: Der Massenandrang von Migranten. Da waren sich plötzlich alle von Linke bis CSU einig, dass alles außer Jubel unangebracht sein muss, geradezu rechtsradikal. Die FDP positionierte sich nie sehr deutlich. Also gab es nur eine Partei, die nicht recht in den Jubel einstimmen wollte. Und profitiert bis heute davon.

Schon aus der geschichte der Libanesenclans hätte man lernen können, dass da nicht lauter Fachkräfte kommen. Die Clans waren sind auch nur Fachkräfte im Sinne von 'Experte für Eigentumsübertragungen'.

Falls mal eine andere Partei den Mut aufbrächte, die Migrationspolitik der Regierung als Katastrophe zu sehen, wäre es ganz schnell aus mit der AFD.

Da bliebe ihr nur noch die Klimaskepsis.


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09.12.2019 um 15:34
@sacredheart
Dem kann ich nur zustimmen. Das Problem ist, dass jeder Partei, die beginnt, die Migratiobspolitik der letzten Jahre als Katastrophe zu sehen, heute von manchen ein Kniefall vor der AfD vorgeworfen würde. Die rücken wegen der AfD nach rechts. Dabei ist das Unsinn, die Parteien würden nur ihren eigenen Fehler geraderücken. Zurück auf Los quasi.


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09.12.2019 um 15:48
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das Problem ist, dass jeder Partei, die beginnt, die Migratiobspolitik der letzten Jahre als Katastrophe zu sehen, heute von manchen ein Kniefall vor der AfD vorgeworfen würde. Die rücken wegen der AfD nach rechts. Dabei ist das Unsinn, die Parteien würden nur ihren eigenen Fehler geraderücken. Zurück auf Los quasi.
Und hat es der CSU was gebracht? Nee, ganz im Gegenteil - der Versuch die Migrationspolitik der AfD anzugleichen, hat zur Landtagswahl 2018 zu einem Desaster geführt. Die Grünen sind in Bayern regelrecht explodiert, die CSU ist trotzdem abgestraft worden. Wenn Söder nicht im Sommer die Probleme des „kleinen Mannes“ abseits von der Migrationspolitik aufgegriffen hätte, wären die AfD und die Grünen bedeutend stärker geworden.


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09.12.2019 um 16:05
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Keine EU, Wirtschaft im Arsch. Fertig.
Norwegen und Schweiz vergessen?


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09.12.2019 um 16:17
@Fichtenmoped
Weil sie das Theater 2015 mit zugelassen haben, statt damals vernünftig gehandelt zu haben. Das nimmt denen erstmal niemand ab. Und es sieht aus, als würden sie das wegen der AfD machen und nicht aus Überzeugung. Genau wie die SPD mit der Agenda.
Ob das so ist, spielt bei etlichen Wählern keine Rolle. Viele wählen emotional, nicht rational. Wenn ein AKW explodiert, gehen die Stimmen für die Grünen hoch. Und ein Jahr später wieder runter, weil da meinetwegen ein anderes Problem ist


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09.12.2019 um 16:44
@Seidenraupe

Die Bevölkerungsdichte Norwegens und Deutschlands kann man nun so gar nicht vergleichen. Wir sind schon auf mehr Wirtschaftsleistung angewiesen.

Und weil wir in der Mitte Europas liegen, war auch schon vor der Grenzöffnung aller EU Länder für uns der Handel eminent wichtig. Weiterhin sind auch unsere Erdölvorkommen im Wesentlichen auf Tankstellen beschränkt.

Die Schweiz ist ja auch recht eigenartig zu Wohlstand gekommen, nicht zuletzt mit Vermögen, das auf Schweizer Banken deponiert war und von den Eigentümern nicht mehr abgeholt werden konnte und vor allem durch eine als restriktives Bankgeheimnis verbrämte Steuerfluchthilfe. Das ist weder nachahmenswert noch nachahmbar. Auch als reines Wintersportparadies eignet sich weder das Ruhrgebiet, noch Niedersachsen (zu 80% Güllefläche).

@Fichtenmoped

Die CSU hat meines Erachtens einen gewaltigen Schlingerkurs in Sachen Migration gemacht und ich denke, das wurde abgestraft. Und natürlich waren sie bei Merkels desaströser Politik mit im Boot, es ist immerhin eine Fraktion. Leider findet sich ja nirgends eine Migrationspolitik, die wirklich maximal Hilfebedürftigen auch hilft, richtige Fachkräfte anzieht, aber auch deutliche Restriktionen in sich trägt und den Abschied für alle Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminellen durchsetzt.
Und da hätte nun mal zugehört, alle Menschen ohne Herkunftsnachweis an Grenzen zurückzuweisen, wie es eigentlich jeder souveräne Staat tut.


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09.12.2019 um 17:48
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dann fiel ihnen ihr aktuelles Thema in den Schoß: Der Massenandrang von Migranten. Da waren sich plötzlich alle von Linke bis CSU einig, dass alles außer Jubel unangebracht sein muss, geradezu rechtsradikal.
Niemand hat darüber gejubelt ... aber es ist auch kein Grund, den Untergang Deutschlands vorherzusagen ...
Die Kanzlerin sagte 'Wir schaffen das!' und bisher hatte sie recht ... Es sind ja nicht nur Nachteile mit einem Zuzug von jungen Menschen verbunden ...

Die AfD ist doch nur eine Angstmacherpartei und hat bisher in ihrer Parteiarbeit gar nichts vorzuweisen - keine zukunftsweisenden Konzepte, nichts ...


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09.12.2019 um 19:24
Zitat von bone02943bone02943 schrieb:@24031995

Ich glob dann komm ich mit.
Dänemark oder die Niederlande?


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09.12.2019 um 19:26
Die AfD war am Anfang ihres Bestehens eine Partei, die nur gegen den Euro und gegen den Rettungsschirm der EU war, also sie waren gegen eine Unterstützung für die PIGS-Staaten (also Portugal, Italien, Griechenland und Spanien). Dann kam der Abgang von Gründer Bernd Lucke und die sogenannte Erfurter Resolution, die gegen die "Luckisten" waren. Und dann die Wende in Richtung Rechtspopulismus, teilweise in Rechtsextremismus. Traurig, aber wahr! Noch vor fünf Jahren war es eine Partei, die ich gewählt hätte. Heute hingegen für die Mülltonne.


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09.12.2019 um 20:20
Zitat von 2403199524031995 schrieb:Die AfD war am Anfang ihres Bestehens eine Partei, die nur gegen den Euro und gegen den Rettungsschirm der EU war, also sie waren gegen eine Unterstützung für die PIGS-Staaten (also Portugal, Italien, Griechenland und Spanien). Dann kam der Abgang von Gründer Bernd Lucke und die sogenannte Erfurter Resolution, die gegen die "Luckisten" waren. Und dann die Wende in Richtung Rechtspopulismus, teilweise in Rechtsextremismus. Traurig, aber wahr! Noch vor fünf Jahren war es eine Partei, die ich gewählt hätte. Heute hingegen für die Mülltonne.
Was wäre daran toll gewesen, wenn alles zusammenbricht? Was Lucke da gemacht hatte, war auch nur Angstmacherei und keine konstruktive Politik ...


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09.12.2019 um 22:45
Bitte bei Thema bleiben - AfD


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