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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.833 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

04.09.2019 um 18:34
Zitat von eckharteckhart schrieb:Wer im AfD-Jargon redet, kann das nicht sein!
Da stimme ich dir zu. Deshalb bin ich auch immer so verwirrt, wenn hier ständig das Vokabular "völkisch" verwendet wird. Ich muss doch wirklich nicht mit Wörtern um mich werfen, die vor allem in dieser Partei gerne benutzt werden.


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04.09.2019 um 18:37
Zitat von AtroxAtrox schrieb:1-2 Kreisverbände machen noch keine Landesregierung aus. Für mich sind es Gedankenspiele, die man aufgrund der Wahlergebnisse zwar machen kann, die aber nicht mal im Osten auf fruchtbaren Boden fallen. Für mich ist das fast ein Automatismus. Es gibt ja auch jetzt schon Gedankenspiele zu Schwarz-grün auf Bundesebene, weit vor der geplanten Wahl, einfach auf Basis von Umfragen. Und die Grünen passen wohl ebenso wenig in das konservative Bild der CDU. Wie so oft geht es eher um Machterhalt als um Inhalte. Politische Spielereien eben.
Neee. Schwarz Grün ist eine absolut realistische möglichkeit. Die wollten schonmal koalieren, das sogar mit der FDP zusammen. Es gibt Überschneidungen und auch grundsätzlich ein paar sympathien.

Sowas ist schon ernst gemeint. Und wenn es mit ein paar Kreisverbänden anfängt, können da durchaus mehr hinterherrutschen, wenn die Umfragewerte in den entsprechenden Regionen noch schlechter werden und man irgendwann ansonsten ein viererbündnis bräuchte.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.09.2019 um 18:40
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es gibt durchaus Teile der CDU, die mittlerweile auf Landesebene dazu bereit wären, zu koalieren.
Zeig doch mal...


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04.09.2019 um 18:43
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Neee. Schwarz Grün ist eine absolut realistische möglichkeit. Die wollten schonmal koalieren, das sogar mit der FDP zusammen. Es gibt Überschneidungen und auch grundsätzlich ein paar sympathien.
Das ist mir durchaus bewusst. Erfreulicherweise war es einer der beteiligten Parteien wichtiger Inhalte durchzusetzen statt einfach nur Mehrheitsbeschaffer zu sein.

Trotzdem sind die Grünen, ebenso wie die SPD, nicht der „natürliche“ Partner der CDU. Ich habe zwar keine Einsicht, aber ich denke realistisch wird eine Koalition mit der AfD erst, wenn die ihren rechten Flügel los wird. Alle anderen Pläne werden notfalls in letzter Instanz von der Bundesebene aus blockiert.


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04.09.2019 um 18:45
@cejar
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch empfahl dagegen bei „Spiegel Online“, die AfD als künftigen Koalitionspartner der Union in Erwägung zu ziehen. Zur Begründung sagte Willsch, dass es mit der AfD eine größere Übereinstimmung gebe als beispielsweise mit SPD oder Grünen. Dagegen empfahl Unions-Fraktionschef Volker Kauder, die AfD möglichst gar nicht zu beachten.
Auch Unions-Fraktionsvize Georg Nüsslein (CSU) riet dazu, sich mit der AfD zumindest inhaltlich auseinanderzusetzen. „Man sollte die AfD nicht einfach in die rechtspopulistische Ecke drängen“, sagte er „Spiegel Online“. „Es kann durchaus sein, dass sie die FDP dauerhaft ersetzt.“
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schweigen-ist-keine-loesung-cdu-abgeordneter-empfiehlt-koalition-mit-der-afd/9952126-3.html?ticket=ST-2437719-HRdaFee69HPSPHXWUunL-ap4
In der CDU in Sachsen-Anhalt befeuert ein Dokument den Streit darüber, wie sich die Partei gegenüber der AfD positionieren soll. Ein neues Vorschlagspapier des Kreisverbands Harz liest sich wie ein Appell an die Mitglieder der CDU, eine künftige Koalition oder Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten nicht auszuschließen - allerdings ohne die Partei konkret zu nennen. Kreisvorsitzender im Harz ist Ulrich Thomas, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag.

Zuerst berichtete die Magdeburger "Volksstimme" über das Papier. Der Kreisverband bestätigte die Aussagen auf Anfrage. Es handle sich um einen Vorschlag, der breiter in der Partei diskutiert werden solle. "Zukünftige Regierungsbündnisse müssen für die CDU mit den Parteien erfolgen, mit denen es die größten Schnittmengen gibt", heißt es unter anderem, verbunden mit den Forderungen nach härteren Abschieberegelungen und einem Verbot der Vollverschleierung.
Erst im Juni hatte Fraktionsvize Thomas in einem Strategiepapier mit dem aktuellen CDU-Kurs abgerechnet. In dem Text mit dem Titel "Denkpapier" forderte Thomas, das "Nationale mit dem Sozialen" zu verbinden, beklagte eine "Zunahme an neuer brutaler Kriminalität" aufgrund "ungesteuerter Migration". Und sagte: "Wir sollten eine Koalition jedenfalls nicht ausschließen. Stand jetzt ist sie nicht möglich - wir wissen aber nicht, wie die Lage in zwei oder fünf Jahren ist." Mitautor des Papiers war Lars-Jörn Zimmer, ebenfalls stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-basis-in-sachsen-anhalt-bringt-zusammenarbeit-mit-afd-ins-spiel-a-1285034.html

Da haben wir zwei Kreisverbände, die sich offen dazu beknnen obwohl die bundespartei nein sagt, wir haben einen bundesfraktionsvize, der glaubt, die AfD könnte die FDP ersetzen und man solle sie nicht in die rechte ecke stellen und einen landesvize, der findet, man sollte (indirekt sagt er das) über AfD Koalitionen nachdenken.

Und das, wie gesagt, offiziell. Hinter vorgehaltener hand werden da mehr als nur zwei ortsverbände im osten sein, wo leute sowas denken.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.09.2019 um 18:47
Zitat von DobriDobri schrieb:Ich muss doch wirklich nicht mit Wörtern um mich werfen, die vor allem in dieser Partei gerne benutzt werden.
Gut. @Dobri Ich hatte mir schon überlegt, ob "faschistisch" nicht besser ist. Kann ich machen!
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Interessante Schlussfolgerung. Wie viele andere entscheide ich gerne selbst, was für mich relevant ist und was nicht.
Das sei Dir unbenommen!
Politische Bildung halte ich jedoch für Systemrelevant.
Fehlende politische Bildung demzufolge verheerend!
Wenn nun eine Partei wie die AfD die ihren Aufstieg fehlender poltische Bildung verdankt, gegen politische Bildung hetzt,
klingeln bei mir alle Alarmglocken.

Ich war gegen fehlende politsche Bildung und darausfolgender Hetze der SED-Führung in Form von Diffamierung gegen Theaterleute als angeblich von außen gesteuerte Elemente 1989 auf die Straße gegangen!

Jetzt behauptet die AfD sie würde diese "Wende" fortführen?
Welche denn? Die der SED? Offensichtlich!


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04.09.2019 um 18:48
@Atrox

Fragt sich, wie lange, wenn es auf landesebene passiert.

Die Grünen und die CDu haben durchaus reale überschneidungen. Wenn man bei den Grünen einen Realo sitzen hat und bei der CDU eine Merkel kann das eher etwas werden als mit der Lindner FDP.

Natürlich wird man nicht heute oder morgen mit der AfD koalieren. Aber wenn man mehrere Wahlen hintereinander mit Vierebündnissen konfrontiert ist und immer weiter absinkt? Schon eher denkbar.

Und wenn das in 2-3 Bundesländer praktiziert wird, dann ist das Tabu gebrochen.

Also wie gesagt, kurzfristig nein, aber langfristig definitiv ja. Spätetens wenn jemand aus dem eher rechten lager der CDU den Parteivorsitz bekommt.


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04.09.2019 um 18:51
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Und wenn das in 2-3 Bundesländer praktiziert wird, dann ist das Tabu gebrochen.
... und die CDU gespalten!
Gut wenn es Leute gibt, denen das Kostüm der AfD passt.
Nur zu!


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04.09.2019 um 18:51
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ich habe zwar keine Einsicht, aber ich denke realistisch wird eine Koalition mit der AfD erst, wenn die ihren rechten Flügel los wird.
Und der Flügel wurde durch das Wahlergebnis in Sachsen und Brandenburg erst recht gestärkt. Den bekommt die AfD nicht los, zumindest die nächste Zeit.


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04.09.2019 um 18:55
Zitat von shionoroshionoro schrieb:beknnen obwohl die bundespartei nein sagt, wir haben einen bundesfraktionsvize, der glaubt, die AfD könnte die FDP ersetzen und man solle sie nicht in die rechte ecke stellen und einen landesvize, der findet, man sollte (indirekt sagt er das) über AfD Koalitionen nachdenken.

Und das, wie gesagt, offiziell. Hinter vorgehaltener hand werden da mehr als nur zwei ortsverbände im osten sein, wo leute sowas denken.
Woher Du den Bundesfraktionsvizen der CDUnimmst, ist erst einmal unklar. Natürlich schaut man sich an, wer die zitierten Leute sind, und findet schnell heraus, daß dies Leute sind, die sowieso gegen die eigenen Parteirichtlinien sind und stimmen.

Daraus nun zu versuchen ein Innenleben der CDU zu zeichne n ist bestenfalls unredlich...


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04.09.2019 um 18:56
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Natürlich wird man nicht heute oder morgen mit der AfD koalieren. Aber wenn man mehrere Wahlen hintereinander mit Vierebündnissen konfrontiert ist und immer weiter absinkt? Schon eher denkbar.
Wieviel Potential traust du der AfD denn noch zu? Für die Erforderlichkeit von Viererbündnissen bräuchten die je nach Bundesland 40-44%. Das sehe ich nicht wirklich auf uns zukommen.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wenn man bei den Grünen einen Realo sitzen hat und bei der CDU eine Merkel kann das eher etwas werden als mit der Lindner FDP.
Die CDU geht den Weg des kleinsten Widerstandes. Sie suchen sich also den Partner mit dem wenigsten politischen Rückgrat. Schau dir an, wie die CDU mit ihren letzten beiden Koalitionspartnern umging. Keiner, dem es nicht nur darum geht auch mal mitzuregieren, würde in so ein Bündnis einsteigen. Aber vielleicht wird das ja unter AKK (alternativ Merz) besser.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Also wie gesagt, kurzfristig nein, aber langfristig definitiv ja. Spätetens wenn jemand aus dem eher rechten lager der CDU den Parteivorsitz bekommt.
Solange wird sich die AfD nicht halten. Und auf diese Aussage lasse ich mich auch gerne festnageln.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Politische Bildung halte ich jedoch für Systemrelevant.
Fehlende politische Bildung demzufolge verheerend!
Hast du irgendwie eine Quelle zum Niedergang der politischen Bildung?


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04.09.2019 um 18:58
Zitat von cejarcejar schrieb:Woher Du den Bundesfraktionsvizen der CDUnimmst, ist erst einmal unklar. Natürlich schaut man sich an, wer die zitierten Leute sind, und findet schnell heraus, daß dies Leute sind, die sowieso gegen die eigenen Parteirichtlinien sind und stimmen.

Daraus nun zu versuchen ein Innenleben der CDU zu zeichne n ist bestenfalls unredlich...
NÜsslein`? Weil der das ist. Wikipedia: Georg Nüßlein
Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.



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04.09.2019 um 19:03
@shionoro
Nüsslein ist CSU...


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04.09.2019 um 19:09
Zitat von JebneetJebneet schrieb:Absolut kurios, dass Liberalos jetzt sogar rotieren, wenn ich eine linke Position vertrete. Als hätte der Faschismus in der Geschichte der Menschheit funktioniert, weil ein paar betrunkene Skinheads durch die Straßen marschiert sind. Oder ist nicht der Ursprung euer ominöses Bürgertum, das dies plötzlich ausschließen würde?
Offensichtlich hast du Schwierigkeiten zu definieren, was "bürgerlich" heutzutage überhaupt bedeutet - jedenfalls entspricht es keinesfalls mehr dem modernen Verständnis, das Bürgertum alleine auf bestimmte Berufe zu beschränken. Falls du dich tatsächlich einmal mit Fakten beschäftigen möchtest, findest du hier einen Text der Bundeszentrale für politische Bildung, der sich mit den Begriffen Bürgertum und Bürgerlichkeit im Wandel der Zeit befasst. Wie eine moderne bürgerliche Gesellschaft aussehen sollte, beschreibt der Verfasser so:
Dazu gehören als Rahmenbedingungen einerseits der parlamentarisch-demokratische Rechts- und Verfassungsstaat; andererseits eine funktionierende Marktwirtschaft mit Privateigentum und relativ autonomen "Tarifpartnern"; dazu gehört schließlich der kräftig ausgebaute Sozialstaat (der derzeit umgebaut werden muss). In diesem Rahmen hat sich - trotz der numerischen Dominanz der unselbständig beschäftigten Arbeitnehmer (nur zehn Prozent der deutschen Erwerbstätigen sind selbständig beschäftigt) - eine leistungskräftige Bürgergesellschaft entwickelt, mit (a) lebhafter und zensurfreier Öffentlichkeit, (b) mit zahlreichen streitenden und kooperierenden Gruppen und Organisationen, (c) mit viel bürgerschaftlichem Engagement zwischen Staat und Markt (Vereine, Stiftungen, Nachbarschaftsinitiativen, NGOs, Netzwerke) und (d) mit einer Kultur, in der bürgerliche Werte wie Freiheit, Selbständigkeit, Kritik, Leistungsorientierung, Respekt für Wissenschaft und Kunst sowie Verantwortung für das Gemeinwohl eine gewisse Rolle spielen.
Wie du leicht feststellen kannst, hat das nur ganz am Rande mit dem zu tun, was die AfD anstrebt.

Und zu deiner allein auf Berufe bezogenen Definition schreibt der Autor:
Was einstmals als bürgerliche Kultur das Bürgertum definierte und von anderen Gruppen unterschied, ist ein Stück weit zum Allgemeinbesitz geworden: Schulbildung, Sauberkeit, eine gewisse Leistungsbereitschaft, Reisen, Weltkenntnis (heute über die Medien). Auch dadurch verlor das Bürgertum seine klaren Konturen. Außerdem ist nicht zu vergessen, dass es viele Leute mit Besitz und Qualifikationen gibt, die sich um bürgerschaftliches Engagement wenig kümmern und bürgerlichen Werten fernstehen. Sie sind Bürger nach objektiven Merkmalen, aber nicht in ihren Einstellungen und nicht in ihrem Verhalten.
Wenn dir das aber zu trocken ist, findest du beim Spiegel einen Kommentar, der wunderbar veranschaulicht, was mit bürgerlich gemeint ist und warum die AfD damit nichts zu tun hat.

P. S. Zeig uns doch bei Gelegenheit mal, was es für linke Positionen sind, die du zu vertreten glaubst.


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04.09.2019 um 19:21
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Wieviel Potential traust du der AfD denn noch zu? Für die Erforderlichkeit von Viererbündnissen bräuchten die je nach Bundesland 40-44%. Das sehe ich nicht wirklich auf uns zukommen.
Da können wir kreativ sein. Lass Grüne und CDU eine Regierung hinkriegen. Danach nehmen sie vielleicht noch die SPD oder die FDP dazu, dann sind es schon viert Parteien, die wenig gemeinsame Grundlagen haben.
Eine AfD kann bei einer Politikverdrossenheit schon auf 20% steigen, vom Prinzip her. Und dann wird es irgendwann irgendeinen Lucke und irgendeinen Merz geben, die gut genug miteinander können, um es mal zu machen.


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04.09.2019 um 19:34
Zitat von LandluftLandluft schrieb:Offensichtlich hast du Schwierigkeiten zu definieren, was "bürgerlich" heutzutage überhaupt bedeutet
Es wäre sicherlich sehr vorteilhaft für euch, wenn ihr sagen könntet, dass es sich gegenseitig ausschließt, dass jemand rechts(radikal) und bürgerlich ist, aber das ist eine offensichtliche Lüge. Schließlich kann niemand leugnen, dass der Nationalsozialismus gerade in der gebildeten und begabten deutschen Bourgeoisie eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Deshalb würde mich ernsthaft interessieren, warum ihr das leugnet, wenn ihr so geschichtsbewusst sind?


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04.09.2019 um 19:39
Zitat von eckharteckhart schrieb:Gut. @Dobri Ich hatte mir schon überlegt, ob "faschistisch" nicht besser ist. Kann ich machen!
Mit "faschistisch" tu ich mir genauso schwer.... Das würde ich jetzt wirklich nur im Zusammenhang mit der NSDAP verwenden.


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04.09.2019 um 19:40
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Da können wir kreativ sein. Lass Grüne und CDU eine Regierung hinkriegen. Danach nehmen sie vielleicht noch die SPD oder die FDP dazu, dann sind es schon viert Parteien, die wenig gemeinsame Grundlagen haben.
Die vier Parteien kommen zusammen aktuell auf Bundesebene auf über 70%. Warum sollte man ohne Not so etwas machen?


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04.09.2019 um 19:43
Zitat von eckharteckhart schrieb:Fehlende politische Bildung demzufolge verheerend!
Da bin ich ebenfalls deiner Meinung. Ich hatte es schon einmal an anderer Stelle erwähnt:

Wir hatten auf dem Gymnasium in fast jedem Fach das Thema Hitler, Holocaust, 2. Weltkrieg: In Gemeinschaftskunde, in Geschichte, in Deutsch, in Französich, in Englisch, in Geografie und ja, auch im Kunstunterricht.

Ich frage mich, wie meine Generation (Nachkriegsgeneration) im sozialistischen Osten mit diesen Themen umgegangen ist.


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