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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.635 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 13:25
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Sollen die rechten Socken doch einfach mal kurz den Rücken grade machen und zu ihrem kranken Mist stehen.
Rechtsextremismus als Extremismus der er ist ist als Krebsgeschwür zu bezeichnen, Rechtspopulismus nicht unbedingt. Warum auch, mittlerweile und auch früher haben auch (eher) linke Parteien mit Rechtspopulisten kooperiert oder gar koaliert. Dem Deutschen mag das fremd vorkommen, ist aber nichts Neues außerhalb Deutschlands und stell dir vor, Faschismus ist da nicht an der Macht (gewesen).


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 13:28
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Rechtsextremismus als Extremismus der er ist ist als Krebsgeschwür zu bezeichnen, Rechtspopulismus nicht unbedingt.
Das bewerte jeder für sich. Wenn ich die leitenden Schwachmaten der AFD sehen, hören und/oder lesen muss, da finde ich da schon genug was mich ankotzt.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 13:43
Gut gekontert! :Y:

Katrin Ebner-Steiner, die AfD-Fraktionschefin im bayerischen Landtag hat dem Geschäftsführer der Ochsenfurter Main-Klinik eine E-Mail geschrieben.
In ihrer Mail schreibt Ebner-Steiner demnach, sie habe "erfahren", dass angeblich "ein großer oder nicht unerheblicher Teil" der Covid-Patienten "einen Migrationshintergrund" habe. Sie fragt deshalb: "Könnten Sie mir daher bitte mitteilen, wie viele sogenannte Corona-Patienten bei Ihnen stationär behandelt werden? Und wie viele der Corona-Patienten tatsächlich einen Migrationshintergrund haben?"

Der Klinikchef ließ die Mail laut der "Süddeutschen Zeitung" nicht unbeantwortet. Er schrieb der Politikerin, er habe "erfahren", dass "ein großer oder nicht unerheblicher Teil Ihrer Fraktion an einer moralischen und intellektuellen Dysfunktion" leide. Er bittet daher um eine Mitteilung darüber, wie viele AfD-Abgeordnete davon betroffen seien und wie viele davon zudem einen "politisch zweifelhaften Hintergrund" hätten.
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_89754488/schlagfertiger-klinikchef-kontert-afd-anfrage.html


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31.03.2021 um 13:54
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Faschismus ist da nicht an der Macht (gewesen).
Polen, Ungarn und Brasilien zeigen sehr gut, dass man keine strammen Faschisten braucht, um eine Gesellschaft Schrittweise seiner modernen Errungenschaften zu berauben. Und ohne gewisse Formen des Konservatismus wäre es auch in Deutschland für den NS schwer geworden. Das Problem beginnt also nicht erst, wenn die Hakenkreuze getragen werden.


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31.03.2021 um 14:01
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Polen, Ungarn und Brasilien zeigen sehr gut, dass man keine strammen Faschisten braucht, um eine Gesellschaft Schrittweise seiner modernen Errungenschaften zu berauben. Und ohne gewisse Formen des Konservatismus wäre es auch in Deutschland für den NS schwer geworden. Das Problem beginnt also nicht erst, wenn die Hakenkreuze getragen werden.
In anderen Worten also im Grunde, Rechtspopulismus ist besten Falle völlig harmlos, in schlimmsten Fall autoritär. Für Faschismus braucht es immer noch mehr als einen Orban zb.


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31.03.2021 um 14:03
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Katrin Ebner-Steiner, die AfD-Fraktionschefin im bayerischen Landtag hat dem Geschäftsführer der Ochsenfurter Main-Klinik eine E-Mail geschrieben.
Dazu
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wenn ich die leitenden Schwachmaten der AFD sehen, hören und/oder lesen muss, da finde ich da schon genug was mich ankotzt.
Wer so einen Mist wählt der braucht mir nichts von Protestwähler ect zu erzählen.


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31.03.2021 um 14:16
@peekaboo
Find ich gut vom Klinikchef.
Davon abgesehen würd ich von der AfD Dame gern wissen, wieviel Menschen die Krankenhausbetten nutzen müssen, weil sie sich bei Coronaleugnern angesteckt haben.


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31.03.2021 um 14:46
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Für Faschismus braucht es immer noch mehr als einen Orban zb.
Klar, aber deswegen ist Rechtspopulismus alles andere als harmlos. Bei denjenigen, die einen ethnifizierten Nationalismus und/oder die Einflussnahme durch religiöse Institutionen fördern würde ich sogar so weit gehen zu sagen, dass diese zivilisationsfeindlich und inkompatibel mit liberaler westlicher Demokratie sind.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 14:54
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Gut gekontert! :Y:
Absolut! Besser hätte Mans nicht ausdrücken können! Würzburger halt! Daumen hoch!


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31.03.2021 um 14:56
Zitat von paranomalparanomal schrieb:aber deswegen ist Rechtspopulismus alles andere als harmlos.
Kommt drauf an. Zu einer westlicher Demokratie passt dieser aber nach wie vor, wie schon erwähnt gab es auch schon Koalitionen mit diesen, sie haben auch schon durchregiert oder man hat auch rechtspopulistische Positionen und Aussagen übernommen. Deutschland ist da etwas anders mit der AfD, aber man braucht nach Österreich, Dänemark und Frankreich zu gucken als Beispiel.


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31.03.2021 um 16:08
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Zu einer westlicher Demokratie passt dieser aber nach wie vor,
Warum? Weil sie in irgendwelchen fragwürdigen Koalitionen waren? Es gab sogar bereits Bundeskanzler (um bei Deutschland und Österreich zu bleiben), die absolut untragbar waren.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 18:16
Ich stimme nach wie vor einem Artikel zu, der u.a. schreibt:
Die AfD besteht nicht aus zwei Parteien. Sie ist und bleibt die Partei der Wut, des Hasses, der alternativen Fakten, des Rassismus, des Antisemitismus, der Europhobie, der Globalisierungskritik und der Abschottung. Sie vereint Querulanten, Karrieristen und Ideologen der "konservativen Revolution", der "illiberalen Demokratie", des völkischen Nationalismus und des nationalen Sozialismus. Gemäßigte und Liberale sind nicht darunter.
Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-12/afd-joerg-meuthen-bjoern-hoecke-rechtspopulismus-ost-west/seite-2


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31.03.2021 um 18:20
@eckhart

Inzwischen kann sich ja wohl auch kein denkender Mensch damit herausreden, er wisse nicht, wen er da wählt und würde nur aus einem dumpfen "Protestgefühl" für die AfD stimmen. Ich denke schon, dass man weiss, was man da wählt und genau das auch will. Über das Potenzial von Rechtspopulisten gibt es inzwischen genug Studien.


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31.03.2021 um 18:23
Zitat von DoorsDoors schrieb:Über das Potenzial von Rechtspopulisten gibt es inzwischen genug Studien.
Die größte Studie die ich kenne, ist unsere Geschichte:
Alle NSDAP - Größen haben als Rechtspopulisten begonnen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 19:25
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Warum?
Warum nicht? Populismus ob links oder rechts ist nicht per se schlecht und ist in einem freiheitlichen Rechtsstaat tragbar. Positionen wir härtere Migrations- und Asylpolitik sind genauso tragbar. Es kommt natürlich immer drauf an wie die Bevölkerung ist bzw. die Mehrheit und was man unterstützt usw.

Ich vertrete auch manche Positionen die man eher von den Rechtspopulisten kennt. Ich schließe auch keine Koalition aus bei der Rechtspopulisten dabei sind. Ich arbeite auch mit ihnen zusammen wenn das geht, aber in so einem Fall müssen sie selber kompromissbereit sein, das wenn wir von Politik reden. Gesellschaftlich akzeptiere ich sie sowieso die unsere Ordnung nicht kaputtmachen wollen.
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Weil sie in irgendwelchen fragwürdigen Koalitionen waren?
Ich sehe sie nicht unbedingt als fragwürdig.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Alle NSDAP - Größen haben als Rechtspopulisten begonnen.
Nur entspricht so ein Schreckensgespenst nicht gleich den Theorien und Prophezeiungen der "gegen rechts" Bürger. Bei manchen klappt das bestimmt, aber das macht es nicht gleich wahr.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 19:52
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die größte Studie die ich kenne, ist unsere Geschichte:
Alle NSDAP - Größen haben als Rechtspopulisten begonnen
Das ist eine stark vereinfachende um nicht zu sagen gänzlich falsche Darstellung. Goebbels z.B. hat als Sozialist begonnen.


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31.03.2021 um 20:27
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Goebbels z.B. hat als Sozialist begonnen.
Aber als einer mit nationaler Prägung. Marxist war er nie.
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Populismus ob links oder rechts ist nicht per se schlecht und ist in einem freiheitlichen Rechtsstaat tragbar.
Ich finde es schon einer Demokratie unwürdig, wenn rein emotional und identitätspolitisch argumentiert wird und das tun Rechtspopulisten nunmal. Es mag formal kompatibel sein, untergräbt zugleich aber die Voraussetzungen einer bürgerlichen Demokratie.


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31.03.2021 um 20:28
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Goebbels z.B. hat als Sozialist begonnen.
Beleg? Laut Wikipedia wurde Goebbels erst 1924 politisch aktiv und zwar in der Nationalsozialistischen Freiheitspartei.


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31.03.2021 um 21:16
Zitat von E.SchützeE.Schütze schrieb:Beleg?
Das stimmt schon, bezieht sich aber auf eine ganz andere Art der Verwendung des Begriffes. Zur Zeit Goebbels wurde das Wort nämlich nicht automatisch dem linken Spektrum zugeordnet, sondern beispielsweise selbst von manchen Akteuren der "Konservativen Revolution" genutzt, um monarchistische Wohlfahrtsstaten zu beschreiben.

Das der User auf diesen Umstand nicht hinweist, sondern anderen eine verkürzte Wiedergabe von Fakten vorwirft, ist natürlich ein Scherz für sich.


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31.03.2021 um 21:21
Mein Beleg übrigens:
Das liberale englische (und das französische anarchistische) System bleibt für Spengler an die seelischen und geschichtlichen Voraussetzungen der betreffenden Völker gebunden. Derlei Prinzipien sind von Anderen nicht mit Erfolg nachzuahmen, ohne die eigenen Bedingungen und Bedingtheiten zu vernachlässigen.

So glaubt Spengler, der Parlamentarismus sei für Deutschland wesensfremd. Demgegenüber: „Von innerm Range kann in Deutschland nur der Sozialismus in irgendeiner Fassung sein.“ Spengler meint nicht den marxistischen Sozialismus, wie folgende (für heutige Geschichtsbetrachter überraschende) Feststellung klarlegt: Der Übergang zum Sozialismus habe sich in Deutschland bereits ereignet, „diese deutsche sozialistische Revolution fand 1914 statt. Sie vollzog sich in legitimen und militärischen Formen.“
Quelle: Wikipedia: Preußentum und Sozialismus


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