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Wie geht es weiter mit der AfD?

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Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 21:25
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Mein Beleg übrigens:
Wieder was gelernt.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 21:27
Joseph Goebbels, am Rundfunk ein wortgewaltiger Bolschewisten-Hasser, war sein Leben lang anfällig für marxistisches Gedankengut.

Das soeben veröffentlichte Goebbels -Tagebuch der Jahre 1925/26** offenbart, daß diese abartige Schwäche eines hohen NS-Funktionärs sogar älter ist als die backfischhafte Schwärmerei, die Joseph Goebbels seinem Führer lebenslang entgegenbrachte. Der seelisch depressive Kleinbürger Goebbels, ob seiner unausstehlichen Arroganz wenig gelitten, jahrelang ohne feste Arbeit und ohne Erfolg an literarischen Ergüssen laborierend, versprach sich vom Sozialismus die Erlösung aus allen Nöten, seelischer wie finanzieller Art.
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/augen-wie-sterne-a-1530c005-0002-0001-0000-000043159209


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.03.2021 um 21:44
Entweder ein schlecht recherchierter oder mittlerweise einfach überholter (1960er) Artikel. Die These vom marxistischen Goebbels wird dort auch in keinster weise belegt, sondern nur über einen fehlinterpretierten Begriff herbeisuggeriert. Ein kurzer Blick in seinen eigenen Wortlaut offenbart schnell, was dieser sich unter Sozialismus vorstellte:
Der Sozialismus erhält so seine eigentliche Formgebung erst durch seine bedingungslose Waffenbrüderschaft mit den vorwärtsstrebenden Energien eines neu erwachenden Nationalismus. Ohne ihn ist er nichts, ein Phantom, eine erdachte Theorie, ein Luftgespinst, ein Buch. Mit ihm alles, die Zukunft, die Freiheit, das Vaterland!

Es war die Sünde des liberalen Bürgertums, im Sozialismus die staatsbildenden Kräfte zu übersehen und damit seine formgebende Energie in antinationalen Tendenzen leerlaufen zu lassen. Es war die Sünde des Marxismus, den Sozialismus zu einer Lohn- und Magenlehre zu degradieren und ihn damit in einen Gegensatz zum Staat und zur Verfechtung seiner nationalen Existenz hineinzumanövrieren. Aus diesen beiden Erkenntnissen heraus folgern wir die begriffliche und politische Bestimmung des Wesens eines neuen sozialistischen Gefühls, das seiner Natur nach nationalistisch, staatsbildend, befreiend und aufbauend ist.
Quelle: aus "Der Angriff", 16 Juli 1928


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01.04.2021 um 00:08
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Ich finde es schon einer Demokratie unwürdig, wenn rein emotional und identitätspolitisch argumentiert wird und das tun Rechtspopulisten nunmal. Es mag formal kompatibel sein, untergräbt zugleich aber die Voraussetzungen einer bürgerlichen Demokratie.
Purer Populismus in Kombination mit abgehärtetem politischen Dogma vielleicht, aber ansonsten ist Populismus an sich auch in liberalen Parteien, sozialdemokratischen Parteien usw. nichts Neues, auch wenn man sich nicht als Links- oder Rechtspopulist definieren mag.

Gut, die AfD ist hier kein gutes Beispiel wenn wir ehrlich sind :D Im Gegensatz zu den Rechtspopulisten in Frankreich, Österreich und Polen haben die deutschen Rechtspopulisten wenig bis gar nicht geliefert sondern immer nur geschwafelt. Ganz zu schweigen vom Vergleich mit den Sozialdemokraten in manchen Staaten die teilweise sogar die Rechtspopulisten in manchen Sachen übertreffen.
Und dann kommt für die AfD noch die Problematik mit dem VS aus guten Gründen noch dazu.


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01.04.2021 um 01:57
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Also jemand wie Trump oder eine Partei wie die AfD wären in den 90ern nicht salonfähig gewesen.
Ganz sicher nicht....

Als man sich damals in der "Flüchtlingskrise" beim Asylbewerberheime-Anzünden zu ganzen Volksfesten mit Bratwurststand und Bierrondell traf, Leute mit Zaunlatten totschlug und final auch 4 jährige Mädchen verbrannt hat, musste man wohl auch nicht wählen, man bewegte die Regierung ja auch so dazu, das Asylrecht de facto abzuschaffen.

Realtivieren geht nicht nur in eine Richtung.


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01.04.2021 um 08:12
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Gegensatz zu den Rechtspopulisten in Frankreich, Österreich und Polen haben die deutschen Rechtspopulisten wenig bis gar nicht geliefert sondern immer nur geschwafelt.
Jo in Polen befördert man sich dank der Rechtspopulisten zurück ins Mittelalter. Da sind mir die Schwafler ja sogar lieber. Aber da du glaube ich Österreicher bist: wo siehst du da denn eine positive Beteiligung der FPÖ? Die sind als Wahlverein für ehemalige SS Brigadeführer angefangen, dann in den 80ern "dank" des Antisemitismus der Österreicher groß geworden und letztendlich an der rechtskonservativen Nähe zur Korruption gescheitert. Der Erfolg der FPÖ geht mit dem Versagen des österreichischen Souveräns einher.
Eigentlich ein super Beispiel, dass alles jenseits des christlich-demokratischen Konservatismus auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.


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01.04.2021 um 08:25
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Jo in Polen befördert man sich dank der Rechtspopulisten zurück ins Mittelalter.
Ich rede nicht von ihrer Abortuspolitik, sondern von Sozialpolitik mit der die PiS Partei erst recht Wähler eingefangen hat. Ist halt eine rechte Sozialpolitik, aber das kann dem Wähler dort egal sein wenn die davon profitieren.
Zitat von paranomalparanomal schrieb:wo siehst du da denn eine positive Beteiligung der FPÖ?
Egal wann, also auch historisch gesehen? Die SPÖ hatte damals nen Pakt mit der FPÖ geschlossen bei der der FPÖ zum Aufstieg geholfen wurde, dafür hat die FPÖ der SPÖ den Weg zur Alleinregierung freigemacht indem sie die Alleinregierung toleriert hat. Später gab es dann eine bundesweite Koalition und mehrere Landeskoalitionen, letzte war noch im Burgenland bis 2020 als die SPÖ dann genug absolute Mehrheit bei der Wahl erreicht hatte und keinen Koalitionspartner mehr gebraucht hatte.

Und dann natürlich auch die Wirkung ohne, dass die FPÖ an der Macht sein muss. Nämlich auch die gesellschaftliche. Ich finde es gut, dass wir es hier nicht wie in Deutschland haben im Umgang mit rechteren Positionen zum Beispiel. Und nein, hier sind keine NS-Gesinnungen gemeint, denn die werden bei uns scharf verfolgt.


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01.04.2021 um 08:26
Zitat von FiernaFierna schrieb:Realtivieren geht nicht nur in eine Richtung.
Und Unsinn erzählen, geht in jede Richtung....


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01.04.2021 um 09:08
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Egal wann, also auch historisch gesehen? Die SPÖ hatte damals nen Pakt mit der FPÖ geschlossen bei der der FPÖ zum Aufstieg geholfen wurde, dafür hat die FPÖ der SPÖ den Weg zur Alleinregierung freigemacht indem sie die Alleinregierung toleriert hat. Später gab es dann eine bundesweite Koalition und mehrere Landeskoalitionen, letzte war noch im Burgenland bis 2020 als die SPÖ dann genug absolute Mehrheit bei der Wahl erreicht hatte und keinen Koalitionspartner mehr gebraucht hatte.
In dem Beispiel ging es aber letztlich "nur" um Stimmen.
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Und dann natürlich auch die Wirkung ohne, dass die FPÖ an der Macht sein muss. Nämlich auch die gesellschaftliche. Ich finde es gut, dass wir es hier nicht wie in Deutschland haben im Umgang mit rechteren Positionen zum Beispiel.
Also mangelnden Ekel vor deutschnationalen Positionen empfindest du tatsächlich als Vorteil?
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Und nein, hier sind keine NS-Gesinnungen gemeint, denn die werden bei uns scharf verfolgt.
Allein die Erfolge der Rechtspopulisten im Nachklang der Waldheim-Affäre zeigen, dass viele Österreicher diesbezüglich starke Defizite haben.


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01.04.2021 um 09:13
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Also mangelnden Ekel vor deutschnationalen Positionen empfindest du tatsächlich als Vorteil?
Um den ging es mir nicht primär. Aber der kann mir auch egal sein solange man nicht ein Verfassungsfeind ist und Mist baut. Wobei es für mich hierbei draufkommt.
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Allein die Erfolge der Rechtspopulisten im Nachklang der Waldheim-Affäre zeigen, dass viele Österreicher diesbezüglich starke Defizite haben.
Welche Defizite?


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01.04.2021 um 09:45
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Welche Defizite?
Das man für die Berechtigte Kritik an einer Person, die über die eigene Wehrmachtsvergangenheit lügt die Enmischung durch "die Juden" verantwortlich macht und dann aus trotz eine Partei wie die FPÖ wählt.
Die offene Verfassungsfeindschaft kann also kein ausreichendes Kriterium sein.
Der zitierte Beitrag von aliM. wurde gelöscht. Begründung: Unerwünschte Quelle
Ja, nur ist der Antikapitalismus bei diesen Akteuren kein marxistischer, sondern ein antisemitischer (siehe deren Einteilung in schaffendes und raffendes Kapital). Das Problem des Artikels ist, dass er fälschlicherweise davon ausgeht, dass Antikapitalismus nur von links kommen kann.
Über den damaligen Gebrauch des Wortes Sozialismus habe ich bereits hingewiesen. Die soziale Frage wird hier nicht als Klassen-, sondern als Rassenfrage gestellt. Das belegt dein langes Zitat sogar.


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01.04.2021 um 10:03
Kommt bitte wieder zum Thema zurück.


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02.04.2021 um 20:41
Die selbsternannte Verfassungsschutzpartei ist mit ihren Anträgen für Samstag den 3.4.2021 gescheitert.
Aufgrund des an sich selbst gestellten Anspruches dürfte es morgen in Dresden keine Probleme geben.
Die Dresdner Versammlungsbehörde hat die für den Sonnabend geplante Kundgebung des AfD-Landesverbandes verboten. Sie sollte auf dem Parkplatz an der Pieschener Allee stattfinden und den Abschluss einer Autokorso-Sternfahrt bilden. Zu den Fahrten haben verschieden AfD-Kreisverbände als Protest gegen Corona-Schutzmaßnahmen mobilisiert. Die Stadt begründete das Versammlungsverbot mit dem Infektionsschutz. "Darüber hinaus ist wegen der Nähe der Versammlungsfläche zum Impfzentrum davon auszugehen, dass der geplante Autokorso und mögliche spontane Aufzüge im Umfeld des Impfzentrums zu weiträumigen Verkehrsbehinderungen führen", hieß es zur weiteren Begründung.

Ersatzversammlungen ebenfalls untersagt
Der Veranstalter habe der Versammlungsbehörde nicht überzeugend darlegen können, wie er eine unkontrollierte Mobilisierung und den damit verbundenen Zustrom von Tausenden Teilnehmern auch aus Hochinzidenz- und Mutationsgebieten nach Dresden beeinflussen oder verhindern wolle, so die Stadt. Von dem Verbot betroffen seien auch alle Ersatzveranstaltungen am Karsamstag. Eine Allgemeinverfügung untersagt alle Versammlungen, die nicht bis zum 1. April 2021, 20 Uhr bei der Versammlungsbehörde angezeigt wurden.
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul/corona-autokorso-karsamstag-afd-verkehr-100.html
Natürlich bin ich nicht weltfremd!


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03.04.2021 um 13:39
@eckhart
Schau'n wer mal, wie viele sich gegen das Verbot auflehnen. Die Bilder Mitte März aus Dresden sollten bekannt sein.


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11.04.2021 um 12:07
Back to the roots...

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-parteitag-fordert-austritt-deutschlands-aus-der-eu-a-0116e375-b486-48b9-b0ca-bfc2e49160d6

Nach dem großen Erfolg des Brexit...

Dürfte hier am Arsch der Welt nur bei Menschen mit geschlossenem Weltbild auf Zustimmung stoßen.


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11.04.2021 um 12:14
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Back to the roots...
Das zeigt aber auch, was der Meuthen in der AfD noch zu sagen hat: Nichts.

Das gleiche Bild auch beim Thema Corona. Meuthen wurde von Höcke ausgebootet.
Nach einer langen Debatte mit zahlreichen Gegenreden verabschiedete eine Mehrheit die sogenannte Corona-Resolution, die ein Ende der meisten Maßnahmen zur Bekämpfung der Infektionswelle fordert.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/AfD-fasst-Radikalresolution-zu-Corona-Kurs-article22481646.html


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11.04.2021 um 12:50
@Fichtenmoped
Man kann nur hoffen, dass diese Spinner weiterhin nix zu sagen haben. Ein Blick rüber nach Brasilien zeigt, was passieren könnte, würde man wie von Höcke und Co. gefordert handeln.


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11.04.2021 um 12:53
Ein Ausstieg aus der Europäischen Union wäre ein Fehler aber eine Abschaffung von Euro und die wiedereinführung der D-Mark ist gut.


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11.04.2021 um 13:14
Wozu soll denn die Wiedereinführung der D-Mark gut sein?


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11.04.2021 um 13:18
Zitat von hallo1233hallo1233 schrieb:Abschaffung von Euro und die wiedereinführung der D-Mark ist gut.
Sagt wer? Für den deutschen Arbeiter bestimmt nicht, weil die neue DM massiv aufwerten würde. Damit würde die deutsche Arbeitsstunde im internationalen Vergleich teurer werden, was ein Rückgang der Investitionen in Deutschland und damit einhergehend einen Anstieg der Arbeitslosigkeit bedeutet.

Zusätzlich wäre der Übergang von Euro auf DM mit einem massiven Vermögensverlust der deutschen Bevölkerung erkauft. Und das, wo wir eh schon nicht Spitze sind, was das Pro-Kopf-Vermögen angeht, zusätzlich zur Ungleichverteilung des Reichtums.


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