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AfD

71.561 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

21.08.2021 um 03:21
@eckhart

Ja, ich hoffe wirklich, man wird den Quatsch mit "die CDU muss sich nach rechts entwickeln" jetzt endlich eintüten. Die AfD hat so ziemlich gar nicht von der Schwäche der Union profitiert.
Das sind keine Wählergruppen, die noch für die Union zu gewinnen sind wenn da ein Söder oder Merz kommt.

Es gibt eigentlich nur an die Grünen, SPD und FDP was zu verlieren.

Der einzige echte Konservative, dem man abkauft, dass er das Land mit ruhiger Hand ohne große Veränderungen und Aufreger führen kann, ist gerade Olaf Scholz. Und der ist nunmal nicht in der CDU.

Mit seinem "2015 darf sich nicht wiederholeN" wird Laschet sich wohl mehr Ärger eingehandelt haben, als er Menschen hier beruhigt hat.
Sowas kann man nciht sagen, wenn die eigentliche große Story "wir lassen unsere Helfer zurück" ist. Schon wieder so ein taktischer Fehler.


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21.08.2021 um 08:00
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die AfD hat so ziemlich gar nicht von der Schwäche der Union profitiert.
Das sind keine Wählergruppen, die noch für die Union zu gewinnen sind wenn da ein Söder oder Merz kommt.
das bezweifle ich.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es gibt eigentlich nur an die Grünen, SPD und FDP was zu verlieren.
wer richtig stark links eingestellt ist, wird doch nicht auf einmal zum extrem rechten Lager wechseln.
So jemand wird dann allenfalls als kleineres Übel evtl. zur FDP wechseln.

Wenn jemand aus der SPD zur AfD geht, dann war er mMn schon vorher mehr konservativ eingestellt.
Wenn so jemand dann aber sehen würde, dass die CDU wieder mehr das abdeckt was ihm zusagt und er sich im linken Lager nicht mehr zu Hause fühlt, weil es ihm zu links abgedriftet ist...
... dann kann es sicher auch mal sein, dass er nicht gleich zu rechts abdriften will, sondern das kleinere Übel CDU oder FDP wählt.


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21.08.2021 um 09:30
@Optimist
Danke für die Aufklärung, was angeblich kleinere Übel sein sollen :D . Das sind für mich große Übel!
Das kleinere Übel im Vergleich zum Topic AfD ist für mich bereits die SPD.
Da aber wirklich wichtige Aufgaben anstehen, wähle ich grün.
Weil ich von Übeln die Nase voll habe.


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21.08.2021 um 13:13
Zitat von eckharteckhart schrieb:Das kleinere Übel im Vergleich zum Topic AfD ist für mich bereits die SPD.
so unterschiedlich sind nun die Menschen, für mich wäre das kleinere Übel zur AfD die Grünen und die SPD immerhin eine tragbare Alternative zur derzeitigen Regierung.


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21.08.2021 um 13:14
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn jemand aus der SPD zur AfD geht, dann war er mMn schon vorher mehr konservativ eingestellt.
Wer AfD wählt, wählt eine Nazi unterwanderte Partei, nicht mehr nicht weniger.


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21.08.2021 um 19:13
@Optimist
wer richtig stark links eingestellt ist, wird doch nicht auf einmal zum extrem rechten Lager wechseln.
So jemand wird dann allenfalls als kleineres Übel evtl. zur FDP wechseln.
Wieso nicht? Es gibt doch einige Beispiele in der Geschichte, in der das geschah. Das bekannteste Beispiel außerhalb Deutschlands dürfte Benito Mussolini sein, das bekannteste Beispiel in Deutschland Horst Mahler.


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21.08.2021 um 22:23
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Wieso nicht? Es gibt doch einige Beispiele in der Geschichte, in der das geschah. Das bekannteste Beispiel außerhalb Deutschlands dürfte Benito Mussolini sein, das bekannteste Beispiel in Deutschland Horst Mahler.
Es reicht ja, ein Blick auf die Wählerwanderung zu werfen, die entsprechenden Statistiken dazu werden zu jeder Wahl veröffentlicht. Hier wäre das Beispiel für 2017.

Von SPD, Grüne und Linke sind insgesamt beinahe 1 Mio. Leute zur AfD gewechselt. Viele von denen dürften wohl von der Flüchtlingspolitik ab 2015 enttäuscht gewesen sein, aber der eine oder andere Wähler wird sicherlich auch schon vorher eine rechte Gesinnung gehabt haben, die er nun auch auf dem Wahlzettel zum Ausdruck brachte.


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21.08.2021 um 22:40
Zitat von BalumpaBalumpa schrieb:Es reicht ja, ein Blick auf die Wählerwanderung zu werfen, die entsprechenden Statistiken dazu werden zu jeder Wahl veröffentlicht
Wobei du diese Statistiken so ziemlich alle in der Pfeife rauchen kannst, die basieren ja leider nur auf Befragungen direkt nach der Wahl von wenigen tausend Personen, als weniger als ein paar hundert pro Bundesland, und haben zusätzlich noch das Problem dass die Leute lügen, die Frage falsch verstehen, sich nicht mehr richtig erinnern, du keine Leute mehr befragen kannst die zwischenzeitlich verstorben sind, dass Leute beim letzten Mal in einer anderen Stadt, einem anderen Bundesland gewählt haben usw.

Sonderlich belastbar sind dieses "Wählerwanderungen" daher eher nicht.


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21.08.2021 um 22:55
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Wobei du diese Statistiken so ziemlich alle in der Pfeife rauchen kannst, die basieren ja leider nur auf Befragungen direkt nach der Wahl von wenigen tausend Personen, als weniger als ein paar hundert pro Bundesland, und haben zusätzlich noch das Problem dass die Leute lügen, die Frage falsch verstehen, sich nicht mehr richtig erinnern, du keine Leute mehr befragen kannst die zwischenzeitlich verstorben sind, dass Leute beim letzten Mal in einer anderen Stadt, einem anderen Bundesland gewählt haben usw.

Sonderlich belastbar sind dieses "Wählerwanderungen" daher eher nicht.
Klar basieren die Zahlen auf Befragungen und sind nicht zu 100% exakt, aber als grobe Einordnung reicht das und die dargestellten Wanderungen erscheinen mir auch insgesamt realistisch.

Es ist ja auch logisch, dass die heutigen AfD-Wähler überwiegend früher "Altparteienwähler" waren. Die NPD und der Republikaner hatten niemals die Erfolge, welche die AfD vorweisen kann, von daher können nicht alle AfD-Wähler aus diesen Lagern stammen.


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22.08.2021 um 10:28
Zitat von BalumpaBalumpa schrieb:von daher können nicht alle AfD-Wähler aus diesen Lagern stammen.
Diese Feststellung ist für mich sowieso logisch!
Es muss auch Wähler der AfD geben, die auf christlichen Fundamentalismus stehen!
Beispielsweise:
Auf mindestens vier Kontinenten hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Waldemar Herdt Kontakte zu rechten Evangelikalen und homofeindlichen Aktivisten geknüpft. Es ist ein Umfeld, das unter dem Deckmantel christlicher Wertevorstellungen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen (LGBT) bekämpft.AfD-Abgeordneter befürchtet "Sodom und Gomorrha"Die deutsche Gesetzgebung habe sich auf Druck von Nichtgläubigen so weit verändert, dass er fürchte, man werde bald in "Sodom und Gomorrha" landen, behauptet Herdt im Interview mit dem ARD-Politikmagazin Kontraste und der "taz". Als Gegengewicht wünsche er sich ein Netzwerk von Rechtskonservativen, so Herdt weiter.
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/afd-evangelikale-101.html

Jaroslaw Kaczynski und Viktor Orbán stehen sicher an Seite der AfD!

Nathanael Liminski sehe ich als Brückenkopf in den klassischen Konservativismus!
https://www.n-tv.de/politik/SPD-warnt-vor-erzkatholischem-Laschet-Vertrauten-article22731816.html


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25.08.2021 um 19:40
@eckhart
Deshalb ist Laschet für mich absolut nicht wählbar.


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25.08.2021 um 21:26
Zitat von BalumpaBalumpa schrieb am 21.08.2021:Es ist ja auch logisch, dass die heutigen AfD-Wähler überwiegend früher "Altparteienwähler" waren. Die NPD und der Republikaner hatten niemals die Erfolge, welche die AfD vorweisen kann, von daher können nicht alle AfD-Wähler aus diesen Lagern stammen.
Genau so ist es ja, natürlich wählen inzwischen viele Altparteiwähler die AfD. Finde ich persönlich auch nicht schlimm, die AfD ist eine legitime Partei, das ist mit Parteien wie der NPD doch überhaupt nicht zu vergleichen.

Das Problem ist wohl, dass viele von der SPD und CDU nicht mehr verstanden fühlen. Die dortige Politik ist immer weiter nach links abgedriftet, auch bei der CDU.

Mit CDU und SPD, die jahrelang regiert haben, steht Deutschland vor großen innenpolitischen Problemen. Der Steuerzahler muss immer wieder für sozial schwache aufkommen, die zum Teil aus aller Herren Länder hier reingeholt und teilweise teuer integriert werden sollen und gleichzeitig sollen die Menschen am besten bis 70 arbeiten und für einen Liter super 1,70 EUR bezahlen.

Wenn ein Arbeitnehmer einen Stundenlohn von 20,- Brutto hat, dann zahlt er um bspw. einen Handwerker zu beschäftigen 40,- pro Arbeitsstunde aber Netto!!! Das bedeutet, der Arbeitnehmer muss mehr als 2 Stunden arbeiten, bloß um einen Handwerker für 1 Stunde zu beschäftigen. Der Handwerker an sich hat aber das selbe Problem. Von den 40,- Brutto streicht sich der Chef mindestens die Hälfte selbst ein und von dem Rest bleibt wahrscheinlich so wenig über, dass unter dem Strich sogar weniger als 20,- Netto herauskommen.

Hier stimmt einfach das Verhältnis nicht mehr. Auf der anderen Seite soll Deutschland sich aber am besten für das Wohl der gesamten Erde verantwortlich fühlen und diese Leute auch noch im Sozialstaat auffangen. Die Frage, wie das alles finanziert werden soll ist durchaus berechtigt.

Das hat auch nichts mit Diskriminierung oder Rassismus zu tun, das ist einfach eine Frage der Prioritäten. Natürlich kann bei einer Politik wie bisher der Eindruck entstehen, dass nicht die Interessen der deutschen Bevölkerung im Vordergrund stehen. Das haben sich die „Altparteien“ anzulasten. In der Folge ist es durchaus logisch, dass die AfD einen größeren Zulauf bekommt. Das ist auch keine Trotzreaktion, die Menschen fühlen sich einfach nicht mehr verstanden und sind mit der Politik unzufrieden und ganz ehrlich, ich kann es verstehen.


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25.08.2021 um 22:09
Zitat von SKlikerklakerSKlikerklaker schrieb:Deshalb ist Laschet für mich absolut nicht wählbar.
Für mich auch nicht. Allerdings wählen wir den Kanzler ja sowieso höchstens indirekt.

Insgesamt finde ich es schwierig, einen Kanzlerkandidaten als Favoriten zu sehen. Mit Olaf Scholz könnte ich mich am ehesten anfreunden.


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25.08.2021 um 22:30
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:...die AfD ist eine legitime Partei, das ist mit Parteien wie der NPD doch überhaupt nicht zu vergleichen.
Da hast du der braunen Bande nicht richtig zugehört. Von Dubravko Mandic, bis April einer der auffälligsten AfD-Vertreter in baden-Württemberg, stammt die Aussage, dass sich die AfD von der NPD nur durch ihr bürgerliches Unterstützer-Umfeld, aber nicht durch die Inhalte unterscheide - nachzulesen unter anderem hier.


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25.08.2021 um 22:36
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Finde ich persönlich auch nicht schlimm, die AfD ist eine legitime Partei, das ist mit Parteien wie der NPD doch überhaupt nicht zu vergleichen.
Hast du die letzten Jahre geschlafen? Mittlerweile ist die AfD auf dem gleichen stramm rechten Kurs unterwegs wie die Altvorderen.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Die dortige Politik ist immer weiter nach links abgedriftet, auch bei der CDU.
SPD und links? Lächerlich!
Das die CDU angeblich linker geworden ist, das mag dahingehend stimmen, dass die CDU jahrelang die Mitte der Gesellschaft dargestellt hat. Damit hat man liberale, weltoffene Positionen.

Die CDU der 80er Jahre liegt auf dem Friedhof und da sollte Sie auch bleiben.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Auf der anderen Seite soll Deutschland sich aber am besten für das Wohl der gesamten Erde verantwortlich fühlen und diese Leute auch noch im Sozialstaat auffangen.
Sagt wer bitte schön? Steht das irgendwo geschrieben?
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Natürlich kann bei einer Politik wie bisher der Eindruck entstehen, dass nicht die Interessen der deutschen Bevölkerung im Vordergrund stehen. Das haben sich die „Altparteien“ anzulasten.
Damit hast du Dich als AfD-Wähler geoutet. Herzlichen Glückwunsch.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:In der Folge ist es durchaus logisch, dass die AfD einen größeren Zulauf bekommt.
Der feuchte Traum der Neonazis. Wird aber nicht passieren. Das am Arsch der Welt in Sachsen die Partei hohen Zulauf hat bedeutet nicht, dass der Rest der Republik den Hinterwäldlern folgt.


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25.08.2021 um 22:51
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Finde ich persönlich auch nicht schlimm, die AfD ist eine legitime Partei, das ist mit Parteien wie der NPD doch überhaupt nicht zu vergleichen.
Mir reichen die Aussagen etlicher ihrer Repräsentanten, die Verstrickungen zu diversen rechten NGOs und wer hin und wieder die Beiträge von AfD-Wählern und Sympathisanten in den sozialen Medien liest, kann erahnen, welche Gesinnung vorhanden ist. Das ist vielfach nicht mehr nur legitime Kritik an der Einwanderungspolitik, sondern purer Fremdenhass.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Mit CDU und SPD, die jahrelang regiert haben, steht Deutschland vor großen innenpolitischen Problemen. Der Steuerzahler muss immer wieder für sozial schwache aufkommen, die zum Teil aus aller Herren Länder hier reingeholt und teilweise teuer integriert werden sollen und gleichzeitig sollen die Menschen am besten bis 70 arbeiten und für einen Liter super 1,70 EUR bezahlen.
Ja, die Flüchtlingskrise 2015 wurde politisch falsch behandelt, aber seitdem wurden die Asylgesetze verschärft.

Dass das Renteneintrittsalter früher oder später ansteigen muss, ist angesichts der demographischen Entwicklung logische Konsequenz. Eine Frau muss im Schnitt 2,1 Kinder zeugen, damit eine Bevölkerung sind in etwa in der Größe hält, ansonsten altert und schrumpft sie. In Deutschland bekommt eine Frau im Schnitt ~1,4 bis 1,5 Kinder, weit unter den genannten 2,1 und einer der niedrigsten Werte weltweit, sogar für eine westliche Industriegesellschaft sehr mau. Deswegen ist die deutsche Bevölkerung schon heute eine der ältesten der Welt und mit einem der höchsten Anteile an Menschen über 65.

Ich sehe es übrigens gar nicht so tragisch, bis 68 oder 70 arbeiten zu müssen. Die Lebenserwartung und die durchschnittliche Lebenszeit in guter physischer und psychischer Verfassung ist in den letzten Jahrzehnten um einige Jahr gestiegen. Sicherlich, bei physisch anstrengenden Tätigkeiten (z.B. Bauarbeiter) mag die Lage anders aussehen und da wären Sonderregelungen wünschenswert, aber warum sollte nicht beispielsweise eine normale Bürotätigkeit noch mit Ende 60 möglich sein?
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Wenn ein Arbeitnehmer einen Stundenlohn von 20,- Brutto hat, dann zahlt er um bspw. einen Handwerker zu beschäftigen 40,- pro Arbeitsstunde aber Netto!!! Das bedeutet, der Arbeitnehmer muss mehr als 2 Stunden arbeiten, bloß um einen Handwerker für 1 Stunde zu beschäftigen. Der Handwerker an sich hat aber das selbe Problem. Von den 40,- Brutto streicht sich der Chef mindestens die Hälfte selbst ein und von dem Rest bleibt wahrscheinlich so wenig über, dass unter dem Strich sogar weniger als 20,- Netto herauskommen.
Und wie will die AfD das ändern? Mit "sozialistischen" Eingriffen in die Marktwirtschaft bestimmt nicht. Wer einen Blick in das Wahlprogramm wirft, erkennt schnell, dass das wirtschaftliche Herz der AfD nicht für die Bürger mit kleinen oder mittleren Einkommen schlägt, sondern für diejenigen, die überdurchschnittlich gut verdienen.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Das hat auch nichts mit Diskriminierung oder Rassismus zu tun, das ist einfach eine Frage der Prioritäten. Natürlich kann bei einer Politik wie bisher der Eindruck entstehen, dass nicht die Interessen der deutschen Bevölkerung im Vordergrund stehen.
Inwiefern steht denn nicht die deutsche Bevölkerung im Vordergrund? Wegen den Flüchtlingen? Weil Deutschland in der EU ist und entsprechende Beiträge zahlen muss?

Gut, kann man so sehen. Tut die AfD ja auch, denn der Austritt aus der EU steht bei denen ja wieder auf dem Papier. Bloß wer würde eigentlich davon profitieren? Ich wüsste beispielsweise nicht, dass es dem durchschnittlichen Briten jetzt nach dem Austritt erheblich besser ginge.


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25.08.2021 um 22:53
Zitat von BalumpaBalumpa schrieb:Ich wüsste beispielsweise nicht, dass es dem durchschnittlichen Briten jetzt nach dem Austritt erheblich besser ginge.
Da ich nicht im UK lebe kann ich es natürlich nicht wirklich beurteilen, aber mir scheint, dass sich das Alltagsleben im Großbritannien derzeit eher nicht so positiv entwickelt.

Wir haben übrigens Bekannte in der Nähe von Nottingham, die schimpfen ziemlich über das Desaster. Mir scheint, denen geht es nicht allzu gut im Brexit-UK.


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AfD

25.08.2021 um 23:03
Zitat von martenotmartenot schrieb:Da ich nicht im UK lebe kann ich es natürlich nicht wirklich beurteilen, aber mir scheint, dass sich das Alltagsleben im Großbritannien derzeit eher nicht so positiv entwickelt.

Wir haben übrigens Bekannte in der Nähe von Nottingham, die schimpfen ziemlich über das Desaster. Mir scheint, denen geht es nicht allzu gut im Brexit-UK.
Fairerweise muss man natürlich bedenken, dass der Brexit noch "frisch" ist. Eine realistische Beurteilung der Lage ist erst in einigen Jahren möglich.

Das große Problem der Briten ist, dass ein erheblicher Anteil des BIP durch die Metropolregion London erwirtschaftet wird und es abseits Londons (und vielleicht noch der Region Manchester, Liverpool) wirtschaftlich hakt. Den Regionen auf dem Land und entlang der Küsten geht es überwiegend richtig dreckig, einfach weil keinerlei Arbeitsplätze außerhalb von Dienstleistungen vorhanden sind und auch die Infrastruktur zerfällt.


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AfD

25.08.2021 um 23:05
Zitat von BalumpaBalumpa schrieb:Den Regionen auf dem Land und entlang der Küsten geht es überwiegend richtig dreckig, einfach weil keinerlei Arbeitsplätze außerhalb von Dienstleistungen vorhanden sind und auch die Infrastruktur zerfällt.
Das wird auch nicht besser.

Um mal die Parallele zu Deutschland zu ziehen. Fahre mal in die Region Mansfeld-Südharz oder Oberlausitz. Das ist totes Gebiet.


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AfD

25.08.2021 um 23:10
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Um mal die Parallele zu Deutschland zu ziehen. Fahre mal in die Region Mansfeld-Südharz oder Oberlausitz. Das ist totes Gebiet.
Stimmt und das gilt analog für etliche Ostgebiete. Bloß frage ich mich, was die Menschen dort sich davon versprechen, wenn sie zu 25, 30, 35% AfD wählen. Glauben die ernsthaft, dass das aktuelle Wahlprogramm der AfD und das öffentliche Auftreten der Funktionäre hilfreich ist, um die Regionen "zum Leben zu erwecken"?

In GB sind es übrigens auch die oben genannten verarmten Regionen, wo die UKIP damals stark war und wo ganz überwiegend pro Brexit gestimmt wurde.


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