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AfD

95.763 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 21:33
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ob dann die vielen Kinderlein auch eine gute Bildung bekommen könnten.
Die würden ja nicht mehr AfD wählen. Wer gebildet ist, der wählt keine Nazis.
Rate mal, warum sie home schooling fordern. Dummheit kann so weitergegeben werden und die Kinder bekommen kein universelles Wissen und sozialen Umgang mit.


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AfD

um 22:35
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Gibt's dazu auch was im Parteiprogramm?
Dazu gibt es nicht einmal etwas von der AfD, geschweige denn einen Blog
Hier kommt noch viel mehr zur Sprache, @Optimist
Das durchgesickerte AfD-"Regierungsprogramm" für Sachsen-Anhalt und seine Sprengkraft für Bildung, Forschung und Föderalismus: eine Analyse.
Erstens:
Disziplin statt Vielfalt – das neue Schulbild der AfD

Nur noch 25 Prozent der Schüler sollen aufs Gymnasium, eine Wiedereinführung von Haupt- und Realschule geprüft werden. Die Inklusion soll beendet werden – was ein klarer Verstoß gegen die UN-Menschenrechtskonvention wäre. Flüchtlingskinder sollen in Sonderklassen unterrichtet werden, um ihnen die Botschaft zu vermitteln, dass ihr Aufenthalt in Deutschland nur ein vorübergehender ist. Wie das mit dem Grundgesetz vereinbar sein soll? Fraglich. Wachdienste sollen an Schulen patrouillieren, das Hissen von Regenbogenflaggen soll verboten werden, stattdessen an jedem Schultag die Nationalflagge wehen.

"Wir werden deshalb das Indoktrinationsverbot zu einem strengen Neutralitätsgebot ausweiten."

Gleichzeitig soll die Schulpflicht durch eine Bildungspflicht ersetzt werden, eine freie Wahl zwischen Hausunterricht und Schulunterricht ermöglicht werden, was eine Abkehr von der Praxis in allen 16 Bundesländern wäre. Eine Indoktrination durch Homeschooling scheint die AfD demnach nicht zu fürchten, obgleich Grundgesetz-Artikel 7 das gesamte Schulwesen der Aufsicht des Staates unterstellt.
Der Gesamtkonferenz soll das Recht entzogen werden zu entscheiden, welche Lehrbücher an einer Schule eingesetzt werden. "Nichts spricht dagegen, landesweit pro Schulform und Jahrgangsstufe die gleichen durch das Bildungsministerium festgelegten Lehrmaterialien zu verwenden." Durch ein dann AfD-geführtes Bildungsministerium wohlgemerkt.
Quelle: Die Landesförderung für das Programm "Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage" soll beendet werden.

Ähnlich dramatisch kommt das Vorwort zu Kapitel V, "Wissenschaft", daher: Die deutsche Wissenschaft befinde sich in einer tiefen Krise. Die Klima- und Corona-Politik hätten gezeigt, dass auch "die Naturwissenschaft" (im Singular genannt) nicht mehr in der Lage sei, "ideologiefreies Wissen" zu erzeugen.

Apropos Phrasendrescherei: Der "Niedergang", stellt der Programmentwurf pathetisch fest, habe mit der "68er-Revolte" begonnen. Diese habe "eine der Wissenschaft fremde und für die Wissenschaft schädliche Politisierung" an die Universität gebracht und die Bürokratie durch ein – hier taucht der Begriff erneut auf – "pseudodemokratisches" Gremienwesen aufgebläht.
Generalangriff auf Forschung und Lehre

Weitere Unheilsbringer laut AfD: das "Quotenunwesen, das die Botschaft vermittelte, Geschlecht sei wichtiger für den Erfolg als akademische Leistung" (wobei, Stichwort Realitätsbezug, in Wirklichkeit gar keine "Quoten" in Berufsverfahren existieren). Außerdem der "sogenannte Bologna-Prozess, also die Ersetzung der deutschen Studienabschlüsse Magister und Diplom durch ein aus dem angelsächsischen Raum kommendes, völlig verschultes BA/MA-System".

Entsprechend gehört zu den angekündigten Gegenmitteln im Falle einer Regierungsübernahme die "Rückabwicklung" des Bologna-Prozesses, was Sachsen-Anhalt in Deutschland und Europa weitgehend isolieren würde. Die Sichtweise der AfD ist freilich eine andere: Die meisten Bologna-Vorgaben seien EU-rechtlich nicht verbindlich. "Wir werden zuerst in Sachsen-Anhalt auf das bewährte System umstellen und dann im Rahmen einer Bundesratsinitiative anstreben, dass ganz Deutschland aus dem sogenannten Bologna-Prozess aussteigt."
Quelle:
Die Genderstudies will die AfD "abschaffen", sie seien politisches Programm und keine Wissenschaft, genau wie der Postkolonialismus, der letztlich "nichts anderes" sei als "ein Programm zur Zerstörung der Europäischen Identität". Offen droht die AfD, die Zielvereinbarungen mit den Hochschulen so zu nutzen, "dass die Geisteswissenschaften wieder einem wissenschaftlichen Anspruch genügen." So, wie die AfD ihn versteht wohlgemerkt. Zum Postkolonialismus wird angekündigt: "Wir werden prüfen, wie wir als Landesregierung diese schädlichen Tendenzen unter Wahrung der Wissenschaftsfreiheit zurückdrängen können." Wobei die Antwort eigentlich klar ist: Alles, was die AfD an dieser Stelle ankündigt, würde der im Grundgesetz garantierten Wissenschaftsfreiheit zuwiderlaufen.

Statt Genderstudies oder Postkolonialismus will die Partei einen Lehrstuhl für "Bevölkerungswissenschaft" (zum Forschen an Gegenstrategien zum Geburtenschwund) einrichten und ein "Institut für kritische Islamforschung" als "maßgeblich für ganz Deutschland" aufbauen.
Quelle: Umbau der Hochschulen nach AfD-Vorstellungen

Die Funktion der Gleichstellungsbeauftragten soll aus dem Hochschulgesetz gestrichen werden, das Ziel "Gleichstellung" im Gesetz will die AfD durch "Gleichberechtigung" ersetzen. Die "Räterepublik" der Gruppenuniversität, wo "alle Gruppen vom Mittelbau über die Studenten bis hin zu den Reinigungskräften mitbestimmen sollen", soll beseitigt und insbesondere der Einfluss der "Studentenräte" zurückgedrängt werden – eine laut AfD "kleine Schicht von hyperaktiven und zumeist linksextremen Studenten", die sich anmaße, "für alle Studenten zu sprechen".

Apropos "Studenten": Deren Zulassung per Numerus Clausus will die AfD ebenfalls beenden. Der NC sei nicht "sachgerecht", die reine Abiturnote sage "nichts über die Eignung für ein bestimmtes Studienfach". Deshalb werde man "im Rahmen der Landesgesetzgebung", dafür sorgen, dass die Hochschulen bei Überbelegung Aufnahmeprüfungen durchführen, um die "spezifischen Voraussetzungen für das Studium" festzustellen. Das Abitur solle dann nur noch zur Teilnahme an diesen Prüfungen qualifizieren. Wer die Inhalte und Kriterien für die Aufnahmeprüfungen festlegen würde (etwa die AfD-geführte Landesregierung?), lässt das Wahlprogramm offen. Die wissenschaftliche Empirie belegt übrigens sehr wohl einen starken Zusammenhang zwischen Abischnitt und Studienerfolg.Umbau der Hochschulen nach AfD-Vorstellungen

Die Funktion der Gleichstellungsbeauftragten soll aus dem Hochschulgesetz gestrichen werden, das Ziel "Gleichstellung" im Gesetz will die AfD durch "Gleichberechtigung" ersetzen. Die "Räterepublik" der Gruppenuniversität, wo "alle Gruppen vom Mittelbau über die Studenten bis hin zu den Reinigungskräften mitbestimmen sollen", soll beseitigt und insbesondere der Einfluss der "Studentenräte" zurückgedrängt werden – eine laut AfD "kleine Schicht von hyperaktiven und zumeist linksextremen Studenten", die sich anmaße, "für alle Studenten zu sprechen".
Wer die Inhalte und Kriterien für die Aufnahmeprüfungen festlegen würde (etwa die AfD-geführte Landesregierung?), lässt das Wahlprogramm offen. Die wissenschaftliche Empirie belegt übrigens sehr wohl einen starken Zusammenhang zwischen Abischnitt und Studienerfolg.
Zweitens: Dass diese Pläne an zahlreichen Stellen mit dem Grundgesetz, sonstigen Gesetzen sowie nationalen oder internationalen Konventionen und Vereinbarungen in Konflikt geraten würden, wird im "Regierungsprogramm"-Entwurf kaum einmal thematisiert, aber umso bewusster in Kauf genommen. Womöglich sogar mit Vorfreude – böten sich doch zahlreiche Gelegenheiten, sich auf Kosten von Europa, der Bundesregierung oder anderen Bundesländern zu profilieren.
.
Quelle: https://www.jmwiarda.de/blog/2026/01/29/ein-bundesland-als-versuchslabor [/quote]


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AfD

um 22:40
Zitat von eckharteckhart schrieb:Dazu gibt es nicht einmal etwas von der AfD, geschweige denn einen Blog
War das jetzt wieder Sarkasmus?

Du hast ja schließlich aus "irgendeinem" Blog zitiert.

Gibt es also keine offizielle Stellungnahme der AfD dahingehend?


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AfD

um 22:45
@Tanne
Ich denke mal die AfD wiil von keinem Blog, der ihr zuwiderläft etwas wissen.
Zitat von TanneTanne schrieb:Gibt es also keine offizielle Stellungnahme der AfD dahingehend?
Meines Wissens noch nicht.

Und schließlich nein, teile ich mit: Sarkasmus ist nicht meine Absicht!


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