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AfD

97.265 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 14:00
Zitat von eckharteckhart schrieb:Spahn sehe ich ebenfalls populistisch, aber er ist nicht in der AfD.
Für mich ist Spahn eher eine männliche Weidel, zumal er in einer ähnlichen Situation ist (sich für eine Politik stark macht, die den eigenen Lebensweg/Partnerschaft nicht gut findet).


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um 14:01
Zitat von martenotmartenot schrieb:Für mich ist Spahn eher eine männliche Weide
Das regt mich zum Denken an, Danke.


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um 14:06
Zitat von philaephilae schrieb:Sicher. aber muss einen das direkt zur AFD treiben?
Falsche Frage, richtige Frage: was hält den Wähler bei solchen Parteien nach solchen Erfahrungen?
Zitat von martenotmartenot schrieb:Von Spahn halte ich auch nichts, aber den sehe ich persönlich eher auf der AfD-Schiene, bzw. ich habe das Gefühl, er steuert in eine ziemlich ähnliche Richtung.
Genau, im Zweifel ist er AfD - Nein, er ist CDU!


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um 14:08
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Nein, er ist CDU!
Ja, noch. Aber er verhält sich sehr AfD-konform, finde ich. Könnte sein, dass er schon mit dem Übersprung liebäugelt.


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um 14:09
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:was hält den Wähler bei solchen Parteien
Was hält einen Wähler im demokratischen Parteienspektrum? Was hält einen Wähler davon ab, eine populistische Partei zu wählen?


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um 14:13
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was hält einen Wähler im demokratischen Parteienspektrum? Was hält einen Wähler davon ab, eine populistische Partei zu wählen?
Beide Fragen kann ich mit nur einer Antwort bedienen:
Meine Rechtsschutzversicherung setzt einen funktionierenden Rechtsstaat voraus.


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um 14:14
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:bei solchen Parteien
Meinst jetzt die "etablierten"?

Das ist egal. Du hast sehr viele Möglichkeiten, deinen Verdruss zum Ausdruck zu bringen. Ob Nichtwählen oder Kleinstparteien wählen.

Das "Protest"-Argument ist ein Strohmann.


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um 14:18
Zitat von philaephilae schrieb:Ob Nichtwählen oder Kleinstparteien wählen.
Ich denke auch, dass es unter den Kleinparteien so manche Partei gibt, die eine deutlich bessere Wahl ist als die AfD. Da dürfte sich auch für jeden noch so chronisch unzufriedenen Wutbürger eine Alternative zur Alternative finden lassen, womit man seine Unzufriedenheit signalisieren kann, ohne dass wir in ein diktatorisches Regime rutschen müssen.


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um 14:20
Die AfD sorgt zudem dafür, dass immer mehr Parteien Kleinparteien werden!


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um 14:25
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Es gab kaum Aufklärung und man hat das Feld komplett der AfD überlassen.
Ach herrje.
Wer sich in der Zeit nicht unter einem Stein verkrochen hatte oder selbst bei betreutem Denken überfordert ist, der wird wohl festgestellt haben, dass die Pandemie mit allem drum dran nahezu ubiquitär in den Medien verfügbar war. Dass hier ausgerechnet die AfD durch sinnvolle Kommentare herausstach ist mir allerdings entgangen.
Das muss ich zugeben.
Beispiele wären da ganz toll, aber OT droht.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Der schwerere Teil ist, zu verstehen das "ein (1) Intensivbett" nicht für jeden automatisch in den Kopf ruft, das hiermit kein Bett gemeint ist, sondern eine Kapazität.
Ei der Daus, das ist wirklich schwierig. ^^
Wie gesagt, selbst betreutes Denken scheint nicht in jedem Fall auszureichen.
Wobei auch kommuniziert wurde, dass ein Bett allein noch keinen Pflegeplatz macht.
Aber genug davon.

So bleibt letztendlich eigentlich nur die Erkenntnis, dass manchen MitdiskutantInnen mal wieder nichts zu doof war, um Verständnis für die Unterstützer von Rechtsextremen einzuwerben.


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um 14:45
Zitat von philaephilae schrieb:Das ist egal. Du hast sehr viele Möglichkeiten, deinen Verdruss zum Ausdruck zu bringen. Ob Nichtwählen oder Kleinstparteien wählen.
Nicht wählen ist keine wirksame Methode weil die Stimme "ich bin mit keiner Partei einverstanden" nicht zählt, es ist nicht zugelassen diesen Wählerwillen abzugeben. Es ist also keine Möglichkeit.


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um 14:47
Ich hoffe auf jeden Fall, dass es auch im Fall einer AfD-Regierung weiterhin die Möglichkeit geben wird, seine Unzufriedenheit mit der Regierung zu artikulieren und in Wahlen zu bestätigen.


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um 14:51
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich hoffe auf jeden Fall, dass es auch im Fall einer AfD-Regierung weiterhin die Möglichkeit geben wird, seine Unzufriedenheit mit der Regierung zu artikulieren und in Wahlen zu bestätigen.
Du meinst wie jetzt hier auf Allmy Politik wo alle Rassisten, Faschisten und Nazis und NSAFDAP sind die nicht sofort in dieses niveaulose Rohr blasen?


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AfD

um 14:54
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Du meinst
Ich meine ganz einfach, dass man seiner Meinung und seiner Unzufriedenheit weiterhin Ausdruck verleihen darf, z.B. durch bekannte Möglichkeiten: drüber reden, im Internet posten, Texte und Artikel schreiben, gegen die Regierung demonstrieren, etc. Und das alles, ohne dass man von der neuen Regierung daran gehindert oder gar eingeschüchtert wird.


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um 14:59
@martenot
Ich verstehe, was Du meinst und sehe deshalb unter AfD-Führung schwarz ("wohldosierte" Grausamkeiten)
Torben Schwuchow: In der Vergangenheit ist vermehrt über das Problem niedriger Wahlbeteiligungen in Deutschland gesprochen worden. Nun ist bei den diesjährigen Landtagswahlen die Zahl der Nichtwähler deutlich zurückgegangen. Ist die viel beschworene Zeit der Politik- bzw. Demokratieverdrossenheit damit beendet?


Matthias Micus: Eher ist es so, dass die gestiegene Wahlbeteiligung eine neue Stufe des Ausmaß und der Qualität von Politikverdrossenheit anzeigt. Bei früheren Wahlen haben Teile der Frustrierten ihre Unzufriedenheit mit dem bestehenden politischen Angebot dadurch ausgedrückt, dass sie den Urnen ferngeblieben sind. Diese stille und passive Verdrossenheit wich zuletzt einem aktiv-demonstrativ geäußerten Unmut. Ein Gutteil der vormaligen Nichtwähler votiert jetzt für die AfD, also eine (rechtspopulistische) Protestpartei, deren Anhänger v.a. eint, dass sie den sogenannten etablierten Parteien einen Denkzettel verpassen wollen. Das Bekenntnis zur AfD ist folglich nur eine andere und zugespitzte Form, Wut, Protest, Frustration zu artikulieren. Das ist der Grund, warum die Wahlbeteiligungszuwächse zum jetzigen Zeitpunkt mit Blick auf das politische Systemvertrauen keinesfalls eine Entwarnung bedeuten.
Quelle: https://www.ifdem.de/beitraege/aktivierung_nichtwaehler/


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um 15:01
Zitat von eckharteckhart schrieb:und sehe deshalb unter AfD-Führung schwarz
Ich sehe auch schwarz. Wahrscheinlich wird man in Zukunft nur noch im Exil seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen können.


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um 15:08
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Die AfD macht das perfekt, spielt mit der Angst, mit dem Glauben und erzählt etwas von gesundem Menschenverstand.
so eine Panikmache. In anderen Ländern sind auch rechte Parteien an der Regierung, Tendenz steigend. Selbst bei Orban wurde prophezeit er würde eine Niederlage nicht akzeptieren. Da fragt man sich mittlerweile wer mit der Angst spielt und damit durchzusetzen möchte, dass sich nichts verändert.


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AfD

um 15:11
Zitat von socialmesocialme schrieb:In anderen Ländern sind auch rechte Parteien an der Regierung
Wobei man die ja nicht 1:1 mit einer AfD-Regierung vergleichen kann. Die AfD würde ich da eher in eine Kategorie vergleichbar mit Putin oder Trump einstufen, zumindest vermute ich, dass man so eine Regierungsform anstrebt. Und da siehts halt dann doch nicht so gut aus mit der regierungskritischen Meinungsfreiheit. Selbst in den ehemals sehr freien USA werden zB. Youtuber schon gegängelt und in Schwierigkeiten gebracht, und es werden Medien und Presse auf Linie gebracht oder umstrukturiert.


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AfD

um 15:11
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich meine ganz einfach, dass man seiner Meinung und seiner Unzufriedenheit weiterhin Ausdruck verleihen darf, z.B. durch bekannte Möglichkeiten: drüber reden, im Internet posten, Texte und Artikel schreiben, gegen die Regierung demonstrieren, etc. Und das alles, ohne dass man von der neuen Regierung daran gehindert oder gar eingeschüchtert wird.
Soweit ich gelernt habe, "darf die AfD nichts am Grundgesetz ändern".... Worin liegt also deine Angst begründet?


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AfD

um 15:14
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Worin liegt also deine Angst begründet?
Zum Beispiel an Vorbildern wie der Trump-Regierung, die ja auch nicht von der angeblich so stabilen und tollen US-Verfassung oder den Checks and Balances gezähmt wurde. Und immerhin muss auch jemand da sein und den Willen haben, das Grundgesetz weiterhin durchzusetzen. Ob das nach einer AfD-Machtübernahme noch der Fall sein wird, weiß ich nicht.

Im übrigen würde ich keine Partei in der Regierung haben wollen, die sich nicht freiwillig aus eigener Überzeugung heraus zum Grundgesetz und die freiheitlich-demokratische Grundordnung bekennt.


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