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AfD

97.265 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 13:11
Zitat von vx110vx110 schrieb:Und diese waren weder vernuenftig, noch gerechtfertigt.
Wie gesagt, im weltweiten Vergleich hatten wir es hier mit relativ moderaten Maßnahmen zu tun. Da war es in anderen Ländern viel schlimmer gewesen.

Und dass man eine starke Ansteckungswelle verhindern wollte, war durchaus gerechtfertigt, weil die ersten Varianten des Virus tatsächlich ziemlich heftige und gefährliche Symptome ausgelöst hatten.


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um 13:12
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wie gesagt, im weltweiten Vergleich hatten wir es hier mit relativ moderaten Maßnahmen zu tun. Da war es in anderen Ländern viel schlimmer gewesen.
Genau.

Eine weitere endlose Corona Debatte fände ich jetzt nicht hilfreich.

Und hat mit der AFD nichts mehr zu tun.


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um 13:13
Zitat von philaephilae schrieb:Eine weitere endlose Corona Debatte fände ich jetzt nicht hilfreich.
Ich wollte bloß nicht, dass hier wieder jemand mit Coronaverharmlosungen anfängt, und diese dann als Rechtfertigung heranzieht, warum man jetzt die AfD wählen müsse.


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um 13:14
Zitat von martenotmartenot schrieb:Klar waren die Maßnahmen nicht alle zielführend und teilweise vielleicht übers Ziel hinausschießend, aber es war halt auch niemand darauf vorbereitet und niemand wusste, was man tun sollte, und wie schlimm es werden könnte.
Der Punkt ist eben, dass man in der Situation nur raten kann. Wie schnell verbreitet sich das Virus, wie stark mutiert es. Das kam alles nach und nach und in der Zwischenzeit musste man einen Mittelweg zwischen funktionierender Gesellschaft und möglichst wenigen Toten finden.
Ich finde, die Maßnahmen waren mit dem Wissend er damaligen Zeit maßvoll und gut kommuniziert.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Es war ein massiver Eingriff in Grundrechte, die wir alle hier verankert haben.
Klar.
Aber Eingriffe in Grundrechte sind immer Abwägungen. Es gibt ja nicht nur Dein Grundrecht darauf, abends shoppen gehen zu können - sondern auch das Grundrecht anderer, möglichst nicht zu sterben. Wenn das kollidiert, müssen diese Grundrechte gegeneinander abgewogen werden.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ich habe es mehrfach damals selbst erlebt.
Gerne ein Beispiel.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Und diese waren weder vernuenftig, noch gerechtfertigt.
Oft ist es eine Frage der Wahrnehmung. in der Coronazeit hatten wir Millionen von Gesundheitsexperten, die sahen - aufgrund fehlendem Wissen - viele Dinge als ungerechtfertigt an, die Experten nun mal anders bewertet haben.


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um 13:16
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wie gesagt, im weltweiten Vergleich hatten wir es hier mit relativ moderaten Maßnahmen zu tun. Da war es in anderen Ländern viel schlimmer gewesen.

Und dass man eine starke Ansteckungswelle verhindern wollte, war durchaus gerechtfertigt, weil die ersten Varianten des Virus tatsächlich ziemlich heftige und gefährliche Symptome ausgelöst hatten.
Purer Whataboutism. By The Way.


Um zum Thema zurueckzukommen:

Ich bin gespannt, wie sich die naechsten Wahlen ausgehen. Zunder gibts alle mal, aber Ich habe keine Angst vor der Afd. Wird eh nichts passieren, was man sich alles so ausmalt.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Gerne ein Beispiel.
Gerne per PN, ansonsten wird hier geloescht wegen OT


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um 13:16
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ich denke wissen ist besser als glauben.
Und trotzdem glauben so viele lieber etwas, anstatt wirklich zu wissen. Du ja auch.

CDU/CSU (Seite 497) (Beitrag von vx110)

Und so glauben viele Menschen irgendetwas und lassen sich in ihrem Glaube gern beeinflussen und bestärken. Die AfD macht das perfekt, spielt mit der Angst, mit dem Glauben und erzählt etwas von gesundem Menschenverstand.
Die Leute merken gar nicht, wie sie belogen und betrogen werden. Hauptsache sie werden in ihrem Glaube bestärkt.


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um 13:17
Zitat von philaephilae schrieb:Und hat mit der AFD nichts mehr zu tun.
Ich glaube schon, dass die AfD durch diese Zeit sehr erstarkt ist. Viele Leute haben damals die gefühlten Wahrheiten den Expertisen vorgezogen. Und das ist auch aktuell noch das große Problem.
Die AfD findet Scheinprobleme und bietet Scheinlösungen. Völlig an den Fakten vorbei. Und sie schaffen es, dass es sich für viele gut anfühlt.


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um 13:20
Zitat von vx110vx110 schrieb:Purer Whataboutism. By The Way.
By the way ist das kein Whataboutism, sondern eine Einordnung, um die angeblich so schrecklich gravierenden Maßnahmen in Deutschland in ein objektiveres Licht zu rücken. Ich finde schon, dass das als Erwiderung gerechtfertigt ist.

Übrigens, soweit ich mich erinnere, hat am Anfang der Pandemie die AfD sogar noch die schärferen Maßnahmen gefordert. Hatte sie nicht sogar zunächst die Regierung deswegen kritisiert? Und als man gemerkt hat, dass die Leute es anders sehen, hat man umgeschwenkt und die Regierung wegen zu strenger Maßnahmen kritisiert. Das wäre dann ein Beispiel für Populismus (man redet eben dem "Volk nach dem Mund").


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AfD

um 13:21
Zitat von vx110vx110 schrieb:Corona war ja auch, sagen wir mal, nicht ganz so sauber.
Wir habens uns die Hände gewaschen, wie vorher lage nicht. War das falsch?
Dem Maske tragen, haben wir weniger Influenza zu verdanken. Was ist uns entgangen?
Ich also bin bei "sagen wir mal so" nicht dabei!


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AfD

um 13:24
Zitat von martenotmartenot schrieb:Im weltweiten Vergleich hatten wir es hier meiner Ansicht nach mit moderaten Maßnahmen zu tun. Es gab z.B. nie wirklich harte Ausgangssperren, so wie es sie meiner Erinnerung nach sogar teilweise in Österreich und Frankreich gegeben hat (da musste man für jeden Spaziergang ein Schriftstück dabei haben mit der Erklärung, was man genau vor hatte). Oder wenn ich noch an China denke, wo man die Leute teilweise tagelang in ihre Wohnblöcke eingesperrt hatte
Korrekt, aus eigener Erfahrung alles richtig - leider ein sehr gutes Beispiel wie die Politik damals versagt hat. Es gab kaum Aufklärung und man hat das Feld komplett der AfD überlassen. Milliardenverluste durch Spahn die bis heute nicht aufgeklärt werden wollen inklusive, genau das was man benötigt wenn man keine Wähler möchte.


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um 13:29
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:leider ein sehr gutes Beispiel wie die Politik damals versagt hat.
Aber wahrscheinlich hätte die AfD noch viel gravierender versagt, da sie eben die starke Tendenz hat(te), dem "Volk nach dem Mund zu reden". Ich denke, da wären wir in einen noch stärkeren Schlingerkurs geraten (zwischen extrem strengen Maßnahmen oder einem gefährlichen Laissez-faire).


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um 13:29
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:s gab kaum Aufklärung und man hat das Feld komplett der AfD überlassen.
Ich lese das so, als hätte die AfD am besten aufgeklärt.
War nicht Corona für uns alle neu?
Mir ist, als bliebe dieses Fass besser ungeöffnet, OT ist es ja eindeutig!


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um 13:35
Dagegen habe ich mich informiert:
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) definiert Populismus wie folgt: „Populismus idealisiert das Volk und baut Feindschaft zur Elite auf. (...) Populismus erzählt die Geschichte des von der Elite betrogenen Volkes." Außerdem propagiere Populismus einfache Lösungen und lasse dabei komplexe Zusammenhänge unter den Tisch fallen. Das kann laut bpb zum Problem werden:

„Durch die extreme Vereinfachung, die Schwarz-Weiß-Malerei und das Denken in Gegensätzen kann der Populismus die politische Debatte dermaßen polarisieren, dass der notwendige Meinungsaustausch innerhalb der Demokratie nicht mehr möglich ist. Damit verliert die demokratische Debatte die Pluralität ihrer Stimmen."
Quelle: https://www.lpb-bw.de/populismus "Rechts" braucht es jetzt gar nicht mehr zu sagen!


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AfD

um 13:42
Zitat von martenotmartenot schrieb:Aber wahrscheinlich hätte die AfD noch viel gravierender versagt, da sie eben die starke Tendenz hat(te), dem "Volk nach dem Mund zu reden".
Mit "versagt" meine ich nicht die Maßnahmen damals sondern die Öffentlichkeitsarbeit die fast null stattgefunden hat. Der dumme Bürger wird schon alles hinnehmen, nein tut er erst wenn er es versteht aber es gab weitreichend null Willen für Aufklärung.


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AfD

um 13:44
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Der dumme Bürger wird schon alles hinnehmen, nein tut er erst wenn er es versteht aber es gab weitreichend null Willen für Aufklärung.
So habe ich das nicht in Erinnerung. Damals hat es doch schon viele Erklärungen gegeben. Jeder hat doch damals drüber geredet, auch über das Virus, seine Gefährlichkeit, seine Funktionsmechanismen und über mögliche Optionen, die Ausbreitung zu verhindern.


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AfD

um 13:49
Zitat von martenotmartenot schrieb:Damals hat es doch schon viele Erklärungen gegeben. Jeder hat doch damals drüber geredet, auch über das Virus, seine Gefährlichkeit, seine Funktionsmechanismen und über mögliche Optionen, die Ausbreitung zu verhindern.
Das ist der einfache Teil. Der schwerere Teil ist, zu verstehen das "ein (1) Intensivbett" nicht für jeden automatisch in den Kopf ruft, das hiermit kein Bett gemeint ist, sondern eine Kapazität. Also ein Bundle aus Bett und verfügbarer Kapazität in Form eines Menschen der dieses Bett bearbeitet. Solche Beispiele gibt es Hunderte, am Ende suchten die Menschen Krankenhäuser auf und fotografierten leere Betten.
Das ist Teil der völligen Arroganz der Politik ggü dem Bürger. Siehe Spahn, in welcher Realität lebt dieser Mensch das er ernsthaft glaubte, das Ding geht schon so durch und es wird nix passieren?
Das, genau das einfach mal hinterfragen hinsichtlich Gefühle beim Wähler auslösen.


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um 13:50
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das, genau das einfach mal hinterfragen hinsichtlich Gefühle beim Wähler auslösen.
Sicher. aber muss einen das direkt zur AFD treiben?

Was die so schwurbeln, löst keine Gefühle aus?


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AfD

um 13:51
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:aber es gab weitreichend null Willen für Aufklärung.
"
Um mich erinnern zu können muss ich es erst mal übersetzen in "es gab massenhaft Populismus gegen Aufklärung". Das kann ich bestätigen!


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um 13:52
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Siehe Spahn, in welcher Realität lebt dieser Mensch
Von Spahn halte ich auch nichts, aber den sehe ich persönlich eher auf der AfD-Schiene, bzw. ich habe das Gefühl, er steuert in eine ziemlich ähnliche Richtung.


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um 13:58
Spahn sehe ich ebenfalls populistisch, aber er ist nicht in der AfD. Warum, da bin ich überfragt.


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