martenot schrieb:Klar waren die Maßnahmen nicht alle zielführend und teilweise vielleicht übers Ziel hinausschießend, aber es war halt auch niemand darauf vorbereitet und niemand wusste, was man tun sollte, und wie schlimm es werden könnte.
Der Punkt ist eben, dass man in der Situation nur raten kann. Wie schnell verbreitet sich das Virus, wie stark mutiert es. Das kam alles nach und nach und in der Zwischenzeit musste man einen Mittelweg zwischen funktionierender Gesellschaft und möglichst wenigen Toten finden.
Ich finde, die Maßnahmen waren mit dem Wissend er damaligen Zeit maßvoll und gut kommuniziert.
vx110 schrieb:Es war ein massiver Eingriff in Grundrechte, die wir alle hier verankert haben.
Klar.
Aber Eingriffe in Grundrechte sind immer Abwägungen. Es gibt ja nicht nur Dein Grundrecht darauf, abends shoppen gehen zu können - sondern auch das Grundrecht anderer, möglichst nicht zu sterben. Wenn das kollidiert, müssen diese Grundrechte gegeneinander abgewogen werden.
vx110 schrieb:Ich habe es mehrfach damals selbst erlebt.
Gerne ein Beispiel.
vx110 schrieb:Und diese waren weder vernuenftig, noch gerechtfertigt.
Oft ist es eine Frage der Wahrnehmung. in der Coronazeit hatten wir Millionen von Gesundheitsexperten, die sahen - aufgrund fehlendem Wissen - viele Dinge als ungerechtfertigt an, die Experten nun mal anders bewertet haben.