AfD
03.06.2026 um 01:38@rainlove
Welche etablierten Parteien meinst Du?rainlove schrieb:Die etablierten Parteien glänzen mit Nichtstun.
Welche etablierten Parteien meinst Du?rainlove schrieb:Die etablierten Parteien glänzen mit Nichtstun.
Betrachtet man die letzten Regierungen? Alle!Africanus schrieb:Welche etablierten Parteien meinst Du?
Denkt jemand, rechts zu sein, sei einfach? Das verhindert die AfD.Desperadoo schrieb:Ach sorry, ich vergaß die 3. Möglichkeit - man ist einfach nur Rechts...!
Wie meinst du das? Die AfD verhindert, daß rechts sein einfach ist?eckhart schrieb:Denkt jemand, rechts zu sein, sei einfach? Das verhindert die AfD.
Sehe ich leider genauso.Desperadoo schrieb:Und allen Parteien fällt nichts ein, um das zu ändern. Das Konzept der "Brandmauer" ist gescheitert, wenn man sich Umfragen anschaut. Es scheint immer mehr dumme Menschen zu geben. Dumm oder gewissenlos. Die einen können nicht erkennen was eine NSAFDAP an der Macht bedeutet und den anderen ists egal!
Was ich dabei etwas absurd finde: eigentlich scheinen sich viele zu wünschen, dass der Sozialstaat gestärkt würde. Und gleichzeitig werden solche Konzepte als kommunistisch oder "links" verschmäht und von vielen Leuten gehasst.Lepus schrieb:Den Sozialstaat stärken
Exakt! Die AfD bewirkt meiner Meinung nach, dass rechtssein mit Extremismus kollidiert.behind_eyes schrieb:Die AfD verhindert, daß rechts sein einfach ist?
Danke schön für die Erläuterung.Neustarter schrieb:Der Landrat steht der Kreisverwaltung vor, die den Entwurf für den Kreishaushalt dem Kreistag zur Beschlussfassung vorlegt, nachdem er in erster und zweiter Lesung die Ausschüsse passiert hat. Ganz so simpel wie von Dir angemerkt ist es dann doch nicht.
Japp, weil sie sich haben aufhetzen lassen, da seit Jahren das Feindbild des schmarotzenden Arbeitslosen gezeichnet wird.martenot schrieb:Was ich dabei etwas absurd finde: eigentlich scheinen sich viele zu wünschen, dass der Sozialstaat gestärkt würde. Und gleichzeitig werden solche Konzepte als kommunistisch oder "links" verschmäht und von vielen Leuten gehasst.
Ja eben. Umso seltsamer finde ich, warum so viele Leute ausgerechnet gegen einen starken Sozialstaat wettern, obwohl die meisten von uns im Ernstfall davon profitieren würden (es sei denn, man ist ohnehin wohlhabend und nicht auf Sozialleistungen angewiesen). Aber stattdessen pflegt man die Vorstellung, dass der Sozialstaat die weniger Privilegierten angeblich alimentieren würde, was bei vielen Leuten anscheinend Neid auslöst, statt sich zu sagen "Schön, dass es das gibt, und auch ich werde vom Sozialstaat aufgefangen, wenn ich in Probleme gerate."Lepus schrieb:Wenn der Sozialstaat geschwächt wird, hat das auch Auswirkungen auf sie selbst.
Ich denke, dem Rassemblement_National wird nicht viel daran gelegen sein, dass eine völkische AfD das Thema Klassenkampf und Kulturkampf aufrührt.Lepus schrieb:Hab letztens was zum Unterschied gelernt:
Klassenkampf und Kulturkampf.
Ich hätte schon vermutet, dass eine große Sorge auch das Abrutschen in eine dauerhafte Arbeitslosigkeit ist. Soweit ich mitbekomme, ist es derzeit wieder ziemlich schwierig, einen neuen Job zu bekommen, wenn man arbeitslos geworden ist. Und grade dann rutscht man ziemlich schnell in eine ziemlich prekäre Situation, wenn die sozialen Absicherungen schlecht sind.Panaetius schrieb:Die eigentliche Sorge ist also der soziale Abstieg, also z.B. von einem akademischen Job in die Gig-Economy zu rutschen - aber nicht in die dauerhafte Arbeitslosigkeit.
ich finde, das hört sich sehr populistisch an. Einen Sozialstaat in dem Umfang muss man sich leisten können. Diesen können wir uns in der Form einfach nicht mehr leisten. Es fehlt dazu leider nur die Einsicht der Politik. Eigentlich war es absehbar gewesen. Denn man kann nicht immer mehr und weiter Menschen aufnehmen ohne diese vernünftig zu integrieren. Es ist eine Grenze erreicht, nur leider schaut die Politik weiter weg.Panaetius schrieb:Dann heißt es bei den AfD-Sympathisanten gleich: "Die Flüchtlinge nehmen dem Staat viel Geld weg, das man sonst in die Kommunen, die Bildung, den öffentlichen Dienst usw. investieren könnte".
Anderen europäischen Ländern gelingt es sehr wohl. Merz kann es nicht, da kann weder Trump, Putin oder die AFD etwas dafür. Er hat den Mund zu voll genommen und liefert nichts. Er lässt sich weiterhin von der SPD knebeln, um an seinem Bundeskanzlerposten festzuhalten.Panaetius schrieb:n. Leider gelingt das Merz gerade nicht gut, obwohl er unter dieser Hoffnung angetreten ist. Es ist wahrscheinlich gar nicht seine Schuld, da die politische Weltlage für Deutschland alles andere als günstig ist.
Und wenn das nicht wäre, es "nur" um rechts gänge wäre das weniger problematisch?eckhart schrieb:Exakt! Die AfD bewirkt meiner Meinung nach, dass rechtssein mit Extremismus kollidiert.
Zitat Kanzler Schröder (SPD) damals:Lepus schrieb:Japp, weil sie sich haben aufhetzen lassen, da seit Jahren das Feindbild des schmarotzenden Arbeitslosen gezeichnet wird.
"In Ost wie in West gibt es eine Mentalität bis weit in die Mittelschicht hinein, dass man staatliche Leistungen mitnimmt, wo man sie kriegen kann, auch wenn es eigentlich ein ausreichendes Arbeitseinkommen in der Familie gibt."Quelle: https://www.merkur.de/politik/schroeder-nimmt-schmarotzer-visier-197984.html#google_vignette
Dänemark ist wahrscheinlich das stärkste Beispiel. Aber selbst dort hat die Wende in der Migrationspolitik nicht ein paar Monate gedauert, sondern viele Jahre. Wenn man Dänemark als Vorbild nennt, spricht das eher dafür, dass solche Probleme langfristig bearbeitet werden müssen – nicht dafür, dass Merz sie nach wenigen Monaten bereits hätte lösen können. (Und nein, ich bin kein Freund von Merz). Mal abgesehen von den ganz anderen Voraussetzungen in Dänemark.socialme schrieb:Anderen europäischen Ländern gelingt es sehr wohl. Merz kann es nicht, da kann weder Trump, Putin oder die AFD etwas dafür. Er hat den Mund zu voll genommen und liefert nichts. Er lässt sich weiterhin von der SPD knebeln, um an seinem Bundeskanzlerposten festzuhalten.
Sogar das UK scheint damit zu tun zu haben. Da hat auch der so dringend herbei gesehnte Brexit nicht die erhoffte Erlösung gebracht. Trotzdem scheint man in der AfD unverdrossen weiter von einem Dexit zu träumen.Dasdeeeeniz schrieb:Das Ausmaß mag unterschiedlich sein, aber die Probleme gibt es fast überall.
Das ist nicht der Punkt, denn wegen des Renteneintritts der Babyboomer gehen die staatlichen Leistungen fast nur auf die Rentner drauf, gleichzeitig werden zu weniger Kinde geboren. Dann noch Menschen, die hierherkommen wollen, durch eine barbarische Politik zu vergraulen ist absolut kontraproduktiv. Die Sozialleistungen für Asylbewerber sind zu gering, um ins Gewicht zu fallen - und die überwiegende Mehrheit ist nach wenigen Jahren auch in Arbeit und nicht mehr auf Sozialleistungen angewiesen, so dass sich das rechnet.socialme schrieb:ich finde, das hört sich sehr populistisch an. Einen Sozialstaat in dem Umfang muss man sich leisten können. Diesen können wir uns in der Form einfach nicht mehr leisten. Es fehlt dazu leider nur die Einsicht der Politik. Eigentlich war es absehbar gewesen. Denn man kann nicht immer mehr und weiter Menschen aufnehmen ohne diese vernünftig zu integrieren. Es ist eine Grenze erreicht, nur leider schaut die Politik weiter weg.
dafür haben die meisten auch in die Rente eingezahlt, damit sie Bezüge bekommen. Du wirfst ihnen das jetzt quasi vor? Oder wie soll man den Punkt verstehen? Das sind im Übrigen die Leute, die all das überhaupt ermöglicht haben...Panaetius schrieb:Das ist nicht der Punkt, denn wegen des Renteneintritts der Babyboomer gehen die staatlichen Leistungen fast nur auf die Rentner drauf, gleichzeitig werden zu weniger Kinde geboren
über 8 verschiedene Länder müssen Asylbewerber nicht hierhin kommen. Das ist völlig unnötig, denn Asyl können sie auch in anderen Ländern beantragen. Trotzdem wollen sie unbedingt nach Deutschland...Panaetius schrieb:Dann noch Menschen, die hierherkommen wollen, durch eine barbarische Politik zu vergraulen ist absolut kontraproduktiv. Die Sozialleistungen für Asylbewerber sind zu gering, um ins Gewicht zu fallen
mittlerweile scheint die EU das Problem eher erkannt zu haben denn:Panaetius schrieb:welche die EU heute generell ablehnt. Da ist also auch nichts zu machen (wobei es für Deutschland auch keinen Unterschied machte, da nationale Gerichte die Sachverhalte ähnlich sehen wie die EU-Gerichte).
Quelle: [/quote]Abgelehnte Asylbewerber
EU einigt sich auf Abschiebezentren in Drittstaaten
Stand: 02.06.2026 • 02:44 Uhr
Die EU steht vor einer Verschärfung ihrer Asylpolitik. Neben härteren Regeln sollen abgelehnte Bewerber auch in Drittstaaten gebracht werden können. Partnerstaaten für das rechtlich umstrittene Vorhaben gibt es noch kaum.