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AfD
um 15:32Das würde imo kaum Auswirkungen haben auf deine Ausführungen:Neustarter schrieb:Spannend wird es, wenn die Fassade bröckelt und Weidel und Konsorten ebenso abgebügelt und entsorgt werden wie zuvor Lucke, Petry und Meuthen ...
... welchen ich zustimme.Neustarter schrieb:Aus Sicht des Verfassungsschutzes ist das eine positive Entwicklung, denn dann muss man nicht lange suchen, sondern weiß, wo sie sind. Das erleichtert die Arbeit hinsichtlich der Observation von verfassungsfeindlich agierenden Personen sowie die Prävention entsprechender Umtriebe.
Solange die Konzentration von Gefährdern sich innerhalb der AfD subsummieren lässt und damit leichter beobachtbar machend, ist das ein Benefit für den VS.
Was ich jedoch mittlerweile deutlich kritischer sehe, sind mögliche Auswirkungen eines Parteiverbotes.
Die Einschätzung des VS als "gesichert rechtsextrem" - Stand jetzt nicht wirksam - ebnet den Weg zum Parteiverbot. Das war mMn oberstes Motiv von Faeser (SPD) für ihren Alleingang am letztem Tag ihrer Amtszeit als Innenministerin. Die hier angedachte "Kopf ab"-Methode war schon zur Amtszeit Faesers mit den Risiken verbunden, eine sehr relevante Größe einer Wählerschaft in ein Vakuum zu schicken welches kaum kontrollierbar sein wird. Stand jetzt bundesweit 30% Wähler würde man damit quasi herrenlos vor die nächste Wahl stellen und da bin ich mir sehr unsicher welche Auswirkungen das mittelfristig für die nationale Sicherheit haben wird. Aus meiner Sicht ist das auch der Grund, warum man Stand jetzt dem Prädikat "gesichert rechtsextrem" keine Eile in der Beschlussfassung zur Gültigkeit zukommen lässt.
Ich bin der Meinung, so sinnvoll es wäre die AfD zu stoppen, das es mittlerweile mit hohen Risiken verbunden ist.


