AfD
22.06.2026 um 10:56der hat echt behauptet das sei das Shirt das so aussah nach der Straftat gegen ihn?Dasdeeeeniz schrieb:dass das vom vermeintlichen Opfer gepostete blutige Shirt
der hat echt behauptet das sei das Shirt das so aussah nach der Straftat gegen ihn?Dasdeeeeniz schrieb:dass das vom vermeintlichen Opfer gepostete blutige Shirt
Ja, das Problem ist, dass in einem umfassenden Homeschooling die Eltern ihren Kindern mehr oder weniger jede (politische oder religiöse) Ideologie eintrichtern können.emanon schrieb:Stell dir vor, du hast AfDioten als Eltern und als Lehrer.
Das können sie auch ohne Homeschooling. Aber in den Schulen lernen Kinder dann wenigstens differenziertere Ansichten.martenot schrieb:Ja, das Problem ist, dass in einem umfassenden Homeschooling die Eltern ihren Kindern mehr oder weniger jede (politische oder religiöse) Ideologie eintrichtern können.
Wahrscheinlich würden sie das so nicht befürworten. Aber aus Sicht der AfD ist alles was dem Rechtsstaat schadet, gut für sie. Jeder Muslim, der eine radikale Eintellung hat ist gut für die AfD. Jeder islamistisch motivierte Terroranschlag ist gut für die AfD.martenot schrieb:Für Freunde des Homeschooling sei gesagt: das kann also auch die Vermittlung religiösen Fanatismus bedeuten. Würdet Ihr das auch befürworten?
Ich möchte ergänzen: und jedes rechtsextremistische Elternteil. Wahrscheinlich.Bone02943 schrieb:Jeder islamistisch motivierte Terroranschlag ist gut für die AfD.
Wobei es anscheinend inzwischen Fälle gibt, in denen die Lehrer, die den Schülern differenzierte Ansichten vermitteln wollen, von den Eltern, den Leuten des Ortes oder sogar den anderen Kollegen eingeschüchtert werden. Ich glaube, es gibt sogar ein Buch über das Thema (von einem Lehrer, der genau solche Vorfälle schildert). Leider fällt mir der Titel und der Autor momentan nicht ein.Bone02943 schrieb:Aber in den Schulen lernen Kinder dann wenigstens differenziertere Ansichten.
Es gab (gibt?) zumindest eine Art "Lehrerpranger".martenot schrieb:Wobei es anscheinend inzwischen Fälle gibt, in denen die Lehrer, die den Schülern differenzierte Ansichten vermitteln wollen, von den Eltern, den Leuten des Ortes oder sogar den anderen Kollegen eingeschüchtert werden.
Vor rund einem Jahr, kurz nach der Bundestagswahl, kam es am Ende einer Unterrichtsstunde zu einer Situation, die nun ein Nachspiel hat. Während des Aufräumens fragte ihn ein Schüler, ob er die AfD gewählt habe. "Das habe ich verneint", sagt Heckel. Zur Begründung habe er drei Argumente genannt und auf das Parteiprogramm verwiesen.Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/stendal/stendal/klage-gegen-abmahnung,lehrer-neutralitaetsgebot-100.html
Als er bemerkte, dass der Schüler seine Argumente nicht nachvollziehen konnte, zeigte er ihm und der Klasse auf seinem Laptop einige Grafiken, unter anderem vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Diese sollten verdeutlichen, dass die Politik der AfD nach Einschätzung der Forscher vor allem einkommensstärkeren Haushalten zugutekommen würde.
Für Max Heckel hat die Episode ein Nachspiel. Er bekommt eine Abmahnung von seinem Arbeitgeber, dem Land Sachsen-Anhalt. ... Zurückziehen möchte Max Heckel seine Klage gegen die Abmahnung nicht, auch wenn ihm angeboten worden sei, dass diese nach einem halben Jahr wieder aus seiner Personalakte verschwinde. "Das wäre ein Schuldeingeständnis", sagt er, "Ich habe nichts falsch gemacht. Ich habe mich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung unseres Landes bekannt."
Als Lehrer wolle er weitermachen, "solange man mich lässt." Und das nicht nur, weil ihm die Arbeit Freude bereite, sondern, "weil ich glaube, dass Schule das wichtigste Organ ist für Aufklärung und Demokratiebildung".
Bis November muss Max Heckel noch warten. Dann wird sein Fall am Arbeitsgericht Magdeburg verhandelt, zwei Monate nach der Landtagswahl.
Ich hatte jahrelang damit geliebäugelt, als Quereinsteiger in den Schuldienst zu wechseln. Inzwischen bin ich heilfroh, dass ich es nicht gemacht habe. Denn ich wäre sicher einer von denen, die zwischen die Fronten geraten würden bzw. von so einem Meldeportal betroffen wären.Neustarter schrieb:Eine schöne Illustration dessen, was den Lehrkräften bevorsteht, wenn das Meldeportal installiert ist ...
In D auch. Nur sind die Hürden wesentlich höher als in anderen Ländern. Und ja, die meisten anderen Länder haben auch Hürden, wird gerne verschwiegen.socialme schrieb:Von tatsächlich 27 EU Ländern ist Homeschooling in 16 Ländern möglich.
Es wäre zumindest eine Alternative, um dem Lehrermangel entgegenzuwirken.emanon schrieb:Besser wäre, die Vorteile von Homeschooling aufzuzeigen.
Jetzt mal Realtalk: Jeder der Kinder hat und mit ihnen Hausaufgaben machen muss, wird schnell merken, wie lang die Schule her ist. In den 23 Jahren, die ich aus der Schule bin, musste ich nicht einmal Brüche dividieren. Aus dem Stehgreif habe ich keine Ahnung wie das funktioniert, wie wahrscheinlich die meisten Menschen. Da sind wir auch noch gar nicht bei der Vielfältigkeit von bsw. Geschichte, wo man so viele Themen auswendig lernen muss. Wer soll sich das alles aneignen? Nicht jede Familie hat einen Raketenwissenschaftler daheim.socialme schrieb:Sie können jedoch vor mobbenden Kindern geschützt die durch ihre Eltern lernen,
Ja, so eine schulische Ausbildung deckt ja schon ein breites Spektrum an Wissen ab (Sprache und Sprachen, Mathematik und Physik, Wirtschaft, Geografie, Sozialkunde, Geschichte, etc.). Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die meisten Eltern hier wirklich ein gutes und umfassendes Wissen haben, das auch fundiert ist (und nicht bloß ein oberflächliches Halbwissen darstellt).DerThorag schrieb:Nicht jede Familie hat einen Raketenwissenschaftler daheim.
Inwiefern?DerThorag schrieb:Es wäre zumindest eine Alternative, um dem Lehrermangel entgegenzuwirken.
Dafür fehlt mir auch die Fantasie. In den USA soll sowas ja möglich sein, aber mehr als die Basics können doch da auch nicht vermittelt werden.martenot schrieb:Ja, so eine schulische Ausbildung deckt ja schon ein breites Spektrum an Wissen ab (Sprache und Sprachen, Mathematik und Physik, Wirtschaft, Geografie, Sozialkunde, Geschichte, etc.). Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die meisten Eltern hier wirklich ein gutes und umfassendes Wissen haben, das auch fundiert ist (und nicht bloß ein oberflächliches Halbwissen darstellt).
Wenn das Homeschooling quasi den Präsenzunterricht ablösen würde, könnte ein Lehrer mehr Kinder abdecken. Ob das sinnig und machbar ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Es muss ja auch die Aufsichtspflicht erfüllt sein und gegen Sozialphobien wirkt das jetzt auch nicht gerade.emanon schrieb:Inwiefern?
Das würde niemand, vermutlich nicht mal die Lehrer.emanon schrieb:Schule muss und wird es weiterhin geben, und wie viele Eltern können denn Wissen ähnlich strukturiert und kompetent vermitteln wie eine Riege dafür ausgebildeter Experten?
Ich könnte es nicht.
Allein schon den alten Wissenstand wieder aufrufen zu können, wäre eine Hürde. Mein Sohn besucht die 3. Klasse und selbst da muss ich manche Begriffe aus dem Deutschunterricht nochmal nachschlagen.emanon schrieb:Wie viele Eltern wohl auf den jeweils neuesten Stand des Wissen geblieben sind, in all den Fächern?
Ich gehe da von unter 50 % aus.
Eine Arbeitskollegin gibt beispielsweise Nachhilfeunterricht in Mathematik. Da ist sie fit. Aber sie sagt selbst, dass sie sich in Deutsch (und anderen Sprachen) nicht sicher fühlt. Aber man kann halt nicht nur das Fach unterrichten, das einem selbst am besten gefällt.DerThorag schrieb:Mein Sohn besucht die 3. Klasse und selbst da muss ich manche Begriffe aus dem Deutschunterricht nochmal nachschlagen.
Ich habe die Bachelor- und Masterarbeit meiner Tochter korrekturgelesen, aber ich hätte sie niemals bis dahin bringen können.DerThorag schrieb:Mein Sohn besucht die 3. Klasse und selbst da muss ich manche Begriffe aus dem Deutschunterricht nochmal nachschlagen.
Das ist rational betrachtet völlig richtig.Lepus schrieb:Denen geht es darum, dass es anderen schlechter geht als ihnen, weil ihnen eingeredet wurde, dass es ihnen dann besser gehen würde.
Aber in Wirklichkeit schießen sie sich ins eigene Knie damit.
Wer weiß. Vielleicht ist es auch schlicht Talent. Damals hat es ja auch funktioniert.Lepus schrieb:Ich frage mich, ob das Absicht ist und sich zum Beispiel Faschist Höcke dort Inspiration sucht?
Das dokumentiert immerhin auch die Verantwortung des Wählers. So eine Benennung der Verantwortung ist heute wichtiger denn je.bgeoweh schrieb:denn tatsächlich wurde die Macht ja an die Nazis übergeben
Aber nur "Alternative" in der Bedeutung der AfD. So etwas verstärkt noch viel weiter das Problem, wer in welche Familie hineingeboren wird.DerThorag schrieb:Es wäre zumindest eine Alternative, um dem Lehrermangel entgegenzuwirken.
Größere Klassen will keiner.azazeel schrieb:Gegen Lehrermangel helfen nur mehr Lehrer.
Journalistin Melanie Amann von der Funke Mediengruppe kritisierte Söders Satz von der „letzten Patrone der Demokratie“ als „martialisch“. „Sie geben damit der AfD zu viel Macht über uns alle“, sagte Amann. Söder sage damit, die AfD stehe vor der Tür und warte nur darauf, „den Schlüssel zum Kanzleramt in die Hand zu nehmen“. Amann hielt dagegen: „Davor steht aber immer noch eine Wahl und ein Wahlkampf.“Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a38f16c7e682fc37fc032d5/bei-anne-will-die-lage-ist-viel-ernster-als-die-meisten-glauben-soeder-warnt-vor-afd.html
Na ja, man kann auch vorübergehend (nicht verbeamtete) Lehrer einstellen. Dann darf man sie halt nicht weiterhin so schlecht behandeln und sie z.B. über die Sommerferien frei stellen. Mit den richtigen Anreizen hätten wir sicherlich genug Potenziel. Wir müssen es uns halt leisten wollen.OmegaMinus schrieb:Größere Klassen will keiner.
Ich wage mal die Behauptung, dass es der Mehrheit der homeschooler auch eher weniger um Wissensvermittlung, denn um Ideologie (wozu ich Politik und Religion zähle) Vermittlung geht.emanon schrieb:Wobei ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass Homeschooling (auch) von MitbürgerInnen gewünscht wird, die meilenweit davon entfernt sind, ihren Kindern genügend Wissen vermitteln zu können.
Meine haben gerade Abitur gemacht, beim Lernen habe ich ihnen schon seit Jahren kaum noch geholfen/helfen können.emanon schrieb:Ich habe die Bachelor- und Masterarbeit meiner Tochter korrekturgelesen, aber ich hätte sie niemals bis dahin bringen können.
Auch dann nicht, wenn ich ganztägig zu Hause geblieben wäre.
Müsste ich heute noch mal Abitur machen, fiele ich mit Pauken und Trompeten durch.