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AfD

98.228 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 09:51
Zitat von mchomermchomer schrieb:Das erstaunliche ist, du folgst 1:1 der Argumentationsstrategie von Weidel. Immer ablenken und nicht direkt auf Fragen antworten, die Opferrolle immer parat. Das ist wirklich erstaunlich, gibt es da Schulungen?
ich folge nicht Alice Weidel, sondern dem gesunden Menschenverstand. möchtest du etwa tatsächlich behaupten, dass es sinnvoller ist zig Millionen von Menschen aus der ganzen Welt zu uns zu holen, als lieber die hiesige Bevölkerung zu unterstützen, und somit dem demogratischen Wandel versuchen entgegenzuwirken? Ich meine das mit der Migration, geht doch ziemlich in die Hose, die Einwanderung erfolgt mehr ins soziale System, als dass es uns nützt. Wenn ein Weg scheitert, dann sollte man einsichtig sein und einen anderen Weg wählen, und nicht an einem Weg festhalten nur weil man diesen aus ideologischen Gründen nicht verlassen möchte. Oder aus Sturheit und Uneinsichtigkeit. Wie auch immer, bockende Kleinkinder, so sehe ich unsere Regierung und ihre Anhängerschaft.


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AfD

um 09:54
Zitat von socialmesocialme schrieb:als lieber die hiesige Bevölkerung zu unterstützen
Würdest du z.B. meinen, dass auch die hiesige Bevölkerung sehr gern die offenen Stellen in den Pflegeberufen, im Transportwesen etc. übernehmen würden, aber wegen der bösen Zuwanderer dies nicht tun kann?

Was spricht denn z.B. dagegen, auch jetzt schon eine Pflegeausbildung zu machen? Ich denke nicht, dass der hiesigen Bevölkerung dies verwehrt würde.


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AfD

um 09:57
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was spricht denn z.B. dagegen, auch jetzt schon eine Pflegeausbildung zu machen? Ich denke nicht, dass der hiesigen Bevölkerung dies verwehrt würde.
arbeitet man nicht daran, mit der neuen Grundsicherung? Das wäre nämlich solidarisch. Nachdem man Leistungen in eine schwierigen Lebenssituation bezieht, bzw. bezogen kann, ist es irgendwann an der Zeit, dem Steuerzahler auch etwas zurückzugeben. Es gibt im Leben nicht nur Rechte.


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AfD

um 09:59
Zitat von socialmesocialme schrieb:arbeitet man nicht daran, mit der neuen Grundsicherung?
Verstehe ich jetzt nicht im Zusammenhang mit meiner Frage. Was genau hat das mit der Möglichkeit und Bereitschaft der Deutschen zu tun, in einem Pflegeberuf tätig zu werden, wo es z.B. eher zu wenige Leute gibt?

Oder würdest du sagen wollen, dass die Pflege von Menschen übernommen werden soll, die Grundsicherung beziehen?


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AfD

um 10:12
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Es gibt nicht nur andere Parteien, es gibt auch noch verschiedene Organisationen, wo Rechtsextreme Mitglied sind.
Hier wird aber explizit gesagt, die Hälfte aller Rechtsextremen wären Mitglied in der AfD, und nicht in irgendwelchen anderen Organisationen.

Hälst du das für realistisch, dass die Hälfte aller Rechtsextremen Mitglied in der AfD sind?


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AfD

um 10:22
@socialme

Das ist nur das nächste Thema, das du aufgemacht hast, weil du bei anderen Themen nicht mehr ausweichen kannst.

Das ist ermüdend und offenbar so gewollt, denn die anderen Pro-AfD-User auf Allmystery gehen ähnlich vor.

Aber gut. Sagt dir die Familienpolitik der DDR etwas?

Da gab es:
[…]
Staat fördert den Nachwuchs

Kinderreiche Familien wurden von Vater Staat besonders bevorzugt behandelt - nicht nur bei der Wohnungsfrage. Denn Kinder waren ein Garant, den Bevölkerungsrückgang aufzuhalten. So wurde zum Beispiel der zinslose Ehe-Kredit von 7.000 Mark, den jedes Ehepaar bis zum 29. Lebensjahr erhielt, pro Kind in verschiedenen Höhen getilgt: Beim ersten Kind um 1.000 Mark, beim zweiten Kind um 1.500 Mark und beim dritten Kind um 2.500 Mark. In der DDR nannte man das "abkindern". Mütter mit zwei oder mehr Kindern arbeiteten ohne Lohneinbußen nur 40 Stunden, sie bekamen auch mehr Urlaub. Vor allem in den 80er-Jahren zeichnete sich ein Trend zu mehreren Kindern ab - ganz anders als in den westlichen Industriestaaten.

Auch in der DDR wurde Kindergeld gezahlt

"Die Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft. Sie beruht auf der für das Leben geschlossenen Ehe und auf den besonders engen Bindungen, die sich aus den Gefühlsbeziehungen zwischen Mann und Frau und den Beziehungen gegenseitiger Liebe, Achtung und gegenseitigen Vertrauens zwischen allen Familienmitgliedern ergeben." Dieses Hohelied auf Ehe und Familie stammt aus dem Familiengesetzbuch der DDR. Und so wurden in der DDR neben anderen sozialpolitischen Leistungen, die auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zielten, seit 1972 auch eine staatliche Geburtenhilfe in Höhe von zuletzt 1.000 Mark und später auch ein Kindergeld ausgezahlt. Die Kindergeld-Verordnung trat 1975 in Kraft. Die monatliche staatliche Leistung betrug für das erste und zweite Kind jeweils 20 Mark. Für das dritte Kind wurden bereits 50 Mark gezahlt, für das vierte Kind 60 Mark. Ab dem fünften Kind gab es immerhin jeden Monat 70 Mark. Studentinnen erhielten von nun an für jedes Kind 50 Mark zusätzlich zu Stipendium und Kindergeld.

Kinderbetreuung selbstverständlich

Da meist beide Elternteile berufstätig waren, ließen sie ihre Kinder tagsüber in Krippe und Kindergarten betreuen, von der ersten bis zur vierten Klasse konnten die Kinder ab sechs Uhr früh im Hort abgegeben werden, der auch nach der Schule bis 16 Uhr besucht werden konnte. Da der Staat Arbeitskräfte brauchte, förderte die ganztägige Betreuung der Kinder, dass auch die Frauen arbeiten gehen. Gleichzeitig besaß der Staat damit ein Erziehungsmonopol.

Die Kinderkrippen, in denen die Kinder bis zum dritten Lebensjahr betreut wurden, waren dem Gesundheitswesen zugeordnet. Für einen Krippenplatz bezahlten die Eltern 27,50 Mark im Monat. Die unter der Aufsicht der Volksbildungsorgane stehenden Kindergärten konnten kostenlos genutzt werden, lediglich ein Essengeldzuschuss von 0,35 Mark pro Tag musste entrichtet werden.

Der Haushaltstag

Drei Jahre nach Gründung der DDR wurde der Haushaltstag 1952 eingeführt. In der Bundesrepublik gab es unterschiedliche Regelungen auf Landesebene. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurde ein gesetzlicher Anspruch auf zwölf bezahlte Hausarbeitstage im Jahr eingeräumt. Zu einer bundeseinheitlichen Regelung kam es nie. Im Jahr 1979 wurde der Haushaltstag in der Bundesrepublik durch das Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt. In der DDR ging man einen anderen Weg: Bereits ab 1965 wurde der Haushaltstag auch unverheirateten Frauen mit Kindern unter 18 Jahren zugestanden. Ab 1970 konnten ihn alle vollbeschäftigten Frauen und alleinstehende Männer in Anspruch nehmen.

Recht auf Urlaub und Auszeichnungsreisen

Bereits seit 1949 steht das Recht auf Urlaub in der DDR-Verfassung. In Westdeutschland gab es das hingegen nicht. Urlaub ist in der DDR Teil der Ideologie und der Politik. Sorge dafür tragen die staatlichen Betriebe oder der "Feriendienst des freien deutschen Gewerkschaftsbundes" (FDGB). In den FDGB-Heimen wurde bereits seit 1947 gerne Urlaub gemacht. Denn: Wer gut erholt war, arbeitete besser. Und das oberste Ziel war der Aufbau des Sozialismus mit kräftigen und tüchtigen Arbeitern. Außerdem gab es sogenannte Auszeichnungsreisen: Wer sich im Betrieb und für Staat und Sozialismus besonders verdient machte, bekam die Genehmigung für Sonderreisen wie Kreuzfahrten oder Urlaub in Luxushotels. Eines der bekanntesten Ziele war das Nobelhotel "Neptun" in Warnemünde.
Quelle: https://www.mdr.de/geschichte/ddr/alltag/familie/so-sozial-war-die-ddr-102.html

Das führte letztendlich zu einer Geburtenrate von 1,7, wobei es aber viele Scheidungen und alleinerziehende Mütter gab:
[…]
Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass viele Kinder außerhalb einer Ehe geboren wurden und viele Ehen wieder geschieden wurden, sodass der Anteil von Kindern, die bei alleinerziehenden Müttern aufwuchsen, enorm hoch war. In diesen häufigen Konstellationen blieb die Aufgabe der Vereinbarkeit ausschließlich an den Frauen hängen.

Die hohe Erwartungshaltung und die klar wahrnehmbare gesellschaftliche Norm, stets – auch als Frau - berufstätig zu sein, führte dazu, dass viele Frauen ihr Selbstwertgefühl wesentlich auch über ihre Berufstätigkeit definierten, stolz auf ihre Leistungen und mit großer Selbstverständlichkeit wirtschaftlich unabhängig von ihren Männern waren. Die hohen Scheidungsraten sind neben den sehr frühen und oft schnell getroffenen Entscheidungen für eine Ehe auch darauf zurückzuführen, dass Frauen selten einem ökonomischen Zwang unterlagen, in unglücklichen Beziehungen zu verbleiben. Trennungsunterhalt nach einer Ehe war eine Ausnahme. In der Regel trennte man sich (eine Scheidung war in wenigen Wochen vollzogen) und ging anschließend seiner getrennten Wege.
Quelle: https://www.boell.de/de/2016/11/09/familienpolitik-ost-und-westdeutschland-und-ihre-langfristigen-auswirkungen

Das Familienbild der AfD dürfte also nicht aufgehen.
Und in der DDR gab es für Familien Vorteile, die sich heutzutage schwerlich umsetzen lassen. Aber problematischer ist:
auch eine Geburtenquote von 1,7 reicht nicht. Trotzdem wird Zuwanderung benötigt, zumal Kinder in der Regel 2 Jahrzehnte brauchen, bevor sie bereit für den Arbeitsmarkt sind.


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AfD

um 10:23
Zitat von ForesterForester schrieb:Was finden so viele Menschen an der AFD so toll??
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:hmm, da gibt es bestimmt noch einiges mehr
Ich ergänze um: Liebe zum Verbrenner, Technologieoffenheit für AKW, schnell wieder billiges Gas aus Rußland importieren, keinen Cent mehr in die Verteidigung der Ukraine.


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AfD

um 10:29
Zitat von socialmesocialme schrieb:ich folge nicht Alice Weidel, sondern dem gesunden Menschenverstand. möchtest du etwa tatsächlich behaupten, dass es sinnvoller ist zig Millionen von Menschen aus der ganzen Welt zu uns zu holen, als lieber die hiesige Bevölkerung zu unterstützen, und somit dem demogratischen Wandel versuchen entgegenzuwirken?
Den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz möchtest du abschaffen? Mit allen Konsequenzen, die daraus folgen?

Und möchtest du dann Geldzahlungen nur für Kinder von Eltern, die nach einem rechtsextremen Verständnis dem deutschen Volk angehören? Oder wie möchtest du diese handhaben?


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um 10:31
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Hälst du das für realistisch, dass die Hälfte aller Rechtsextremen Mitglied in der AfD sind?
Ja, halte ich für zutreffend.
Die AfD ist doch die einzige Partei im Bundestag, in der sie sich mit ihrem kranken Weltbild wohlfühlen können.
Ich erwarte daher noch weiteren Zuzug Rechtsextremer.


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AfD

um 10:40
Zitat von emanonemanon schrieb:Ja, halte ich für zutreffend.
Die AfD ist doch die einzige Partei im Bundestag, in der sie sich mit ihrem kranken Weltbild wohlfühlen können.
Unbd deshalb meldet sich jeder zweite aus dem Spektrum bei der Partei als Mitglied an? 50 mal mehr als Leute aus dem nicht-rechtsextemen Spektrum? Ach komm.


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AfD

um 10:51
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Unbd deshalb meldet sich jeder zweite aus dem Spektrum bei der Partei als Mitglied an? 50 mal mehr als Leute aus dem nicht-rechtsextemen Spektrum? Ach komm.
Ja, glaube ich unbesehen.
Ein Faschist als Vortänzer eines Landesverbandes, Geschichtsklitterung allerorten, der Ehrenpräsident versucht, den Holocaust als Vogelschiss zu verkaufen, die Vorsitzende entblödet sich nicht, Hitler zum Linken zu machen, die Xenophobie spritzt aus allen Knopflöchern – ja, das ist das ideale Umfeld für Rechtsextremisten.
Aber gerne kannst du etwas anderes glauben.
Fühl dich frei.


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