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AfD

100.355 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

04.08.2026 um 15:15
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das wirkt halt wie ein Konzernchef.
Wobei ich ganz sicher überhaupt kein Fan von Merz bin. Dass der steif rüber kommt, dürfte klar sein, und seine ständige Bürgerbeschimpfung (zu faul, zu oft krank, etc.) hat ihn sicher kaum jemandem sympathischer gemacht. Da frage ich mich schon, wie man ticken muss, um so zu agieren.

Wobei ich halt denke/befürchte, dass die AfD hinter ihren trendigen Bürgerbüros und Internetauftritten am Ende dasselbe über die Leute denkt und die Wähler mindestens genauso drangsalieren wird, wenn sie erst das Sagen hat. Typen wie Siegmund wirken bloß lustiger und leutseliger als Merz.


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04.08.2026 um 15:37
Zitat von martenotmartenot schrieb:Typen wie Siegmund wirken bloß lustiger und leutseliger als Merz.
@martenot

Da hat die AFD einen Vorteil weil es sie noch nicht so lange gibt. Das heisst der Kandidat Mitte 40 war nicht schon mit 15 im 'Ortsverein'. Daher wirken sehr viele AFD Politiker volksnäher, weil sie nicht so viele Jahre in einem Elfenbeinturm verbracht hatten, vom Abitur in ein weiches Studium auf Kosten der Parteistiftung und dann ins Parlament.

Andererseits hat die AFD einen Riesennachteil von dem ich wenig lese. Sie hat sehr wenig Verwaltungsfachleute. Spätestens wenn man eine Straße ausbauen will oder auch nur eine Bushaltestelle verlegen, wäre das von Vorteil.

Was ich mich bei SPD und Union frage: Merz, Scholz, Amthor, Esken, Faehser, Maas, Bas, Klingbeil, Warken, Reiche - ist das wirklich deren ernst? Haben die nichts Besseres oder sind es parteiinterne Strukturen, die immer die Falschen nach oben loben.


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04.08.2026 um 16:10
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Natürlich hat die AFD den 'Vorteil', dass sie bisher -Sonnenberg klammern wir mal aus- nie liefern musste. Insofern kann sich kein Wähler auf dem Weg der erlebten Realitätsprüfung von ihr abwenden, sondern nur aus programmatischen Gründen oder wegen Personen.
Guter Punkt, der sicher auch für andere Parteien gilt: In der Zeit der Ahrtalflut hatte ich mit Grünen-Wählern geredet, die ernsthaft der Meinung waren, die Ahrtalflut wäre unter einer grünen Bundesregierung gar nicht passiert. Da waren die Grünen zu dem Zeitpunkt schon 15 Jahre nicht mehr in einer Bundesregierung gewesen. Längere Abwesenheiten von Regierungsverantwortungen führen eben auch zu großen und variablen Erwartungshaltungen.

Im Falle der Grünen ist die Popularität dann gesunken, weil in der Ampel teils Erwartungen nicht erfüllt werden konnten.

Im Bereich der AfD-Schwesterparteien kann man sich etwa die FPÖ in Österreich angucken, deren beide Regierungsbeteiligungen eher skandalträchtig waren und sie in einem Umfragetief zurückließen. In Schweden oder den Niederlangen ergeht es den Rechtsparteien aktuell ähnlich. Das Tief hielt dann aber dann auch jeweils nur ein paar Jahre an, das gehört zur Wahrheit dazu.

Was ich auch als sehr nachhaltige Gefahr sehen würde, falls die AfD verboten werden würde: Eine Art ewiger Märtyrerstatus, jahrzehntelang zelebriert von ihren 25 bis 30 % Wählern mit einem "Wie toll wär's gewesen, wenn...".
Zitat von martenotmartenot schrieb:Bei den meisten AfD-Wählern hingegen scheint mir die Parteitreue deutlich größer zu sein. Deswegen denke ich, sie werden der Partei auch dann weiterhin treu bleiben, wenn es nach einem Wahlsieg zu Härten und Unannehmlichkeiten aufgrund der von der AfD verhängten Maßnahmen kommen wird.
Teilweise gibt es die beinharten AfD-Ideologen, da stimme ich zu. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass gerade eher allgemein politikverdrossenen Wähler wieder für neue Projektionsfläche bereit wären, sobald die AfD realpolitische Dinge umsetzen muss, die sie nicht billigen. Ich meine, beiden Typen von AfD-Wähler schon mal kennengelernt zu haben.

Gerade im Osten konnte man bei der Linken der 2000er-Jahre oder auch beim BSW in den letzten Jahren oft sehen, wie schnell Protestwähler wieder weg waren, sobald die Partei in die Landesregierungen hereinging und da Kompromisse schließen musste.


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04.08.2026 um 16:18
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Was ich mich bei SPD und Union frage: Merz, Scholz, Amthor, Esken, Faehser, Maas, Bas, Klingbeil, Warken, Reiche - ist das wirklich deren ernst? Haben die nichts Besseres oder sind es parteiinterne Strukturen, die immer die Falschen nach oben loben.
Ich befürchte letzteres. Da kommt auch aus der nächsten Reihe vermutlich nur auf Linie rangezüchtetes Personal. Und das macht gar nichts besser.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Da hat die AFD einen Vorteil weil es sie noch nicht so lange gibt. Das heisst der Kandidat Mitte 40 war nicht schon mit 15 im 'Ortsverein
Dennoch die Frage - wie stehen diese Leute zur Philosophie von Friedman und Co und will der durchschnittliche Wähler das ernsthaft? Und warum wird das von den anderen Parteien nicht angesprochen. Einst wurden Bundestagswahlen gewonnen, gegen die Ideen eines Professors aus Heidelberg.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Da frage ich mich schon, wie man ticken muss, um so zu agieren.
Völlig weltfremd in der eigenen Luxus-Blase?
Zitat von martenotmartenot schrieb:am Ende dasselbe über die Leute denkt und die Wähler mindestens genauso drangsalieren wird, wen
Auch hier wieder der Neoliberalismus.
Im Rekurs auf Javier Milei schreibt die Bundestagsfraktion, dass nur eine „konsequente staatliche Sparsamkeit und entschlossene Deregulierung einen ökonomischen Richtungswechsel ermöglichen“ würde
...
Er forderte in seiner Präsentation die Erhöhung der Lebensarbeitszeit von 15 Prozent auf 20 Prozent. „Deutschland ist absoluter Weltmeister in nicht arbeiten“, geißelte Pillkahn. Seinem Vorschlag folgend, müsste entweder ein Drittel mehr pro Woche gearbeitet werden – 53-Stunden – oder entsprechend länger auf die Rente gewartet werden.

Pillkahn fordert auch, die Ausgaben der Bundesbehörden, Landkreise und Städte, Hochschulen, Großforschungseinrichtungen, Verbände, Kammern und Innungen um 30 Prozent zu senken
Quelle:
https://taz.de/Marktradikaler-Redner-bei-AfD-Stiftung/!6201174/

Taz hin oder her. Hätte auch in der Financial Times stehen können. Wie stehen die Wähler zu solchen Vorschlägen?


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04.08.2026 um 16:57
Zitat von martenotmartenot schrieb:Naja, wie gesagt, in Ermangelung besserer Alternativen wählen manche eben nach wie vor die SPD.
720.000 Rassisten und Faschisten aus der SPD-Wählerschaft haben die AfD gewählt.
Die Regierungspartei SPD verlor bei dieser Bundestagswahl massiv an Stimmen und fuhr ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949 ein. Neben der Union, an die die Partei die meisten Stimmen verlor, wanderten 720.000 Wähler von der SPD zur AfD ab.
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/waehlerwanderung-bei-der-bundestagswahl-2025-an-wen-die-spd-stimmen-verlor-und-wo-die-afd-gewann-a-d897db41-0136-4007-b0f4-532b616ae057


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04.08.2026 um 17:16
Nur fünf Prozent der Arbeiterinnen und Arbeiter haben bei der Landtagswahl noch die SPD gewählt, 37 Prozent dagegen die AfD.
...
Seit 2001 hat die SPD in der Arbeiterschaft stetig Stimmen verloren. Als 2016 im Land zum ersten Mal die AfD zur Wahl stand, wanderten viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dorthin ab
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/spd-verliert-ihren-status-der-arbeiterpartei-an-afd-100.html
@behind_eyes
Ist nicht wirklich verwunderlich. Die SPD ist inzwischen eher ne Partei des öffentlichen Dienstes und der Oberstudienräte.
Und trifft den Nerv nicht mehr, so lange sie so bleiben. Für Linke zu sehr Abnickaugust der CDU in Sachen Sozialabbau, mit Energiewende verbinden viele klassische
Arbeiter Existenzängste, Genderzeugs ist zu akademisch, Migrationspolitik zu lasch uswusw.
Und ich befürchte, die Chefetage ist wirklich verwundert, dass die Partei kaum Stimmen bekommt.


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04.08.2026 um 18:22
Zitat von abberlineabberline schrieb:Ist nicht wirklich verwunderlich. Die SPD ist inzwischen eher ne Partei des öffentlichen Dienstes und der Oberstudienräte.
Schwenkt jetzt ab, aber die SPD hat sich durch ihre Realitätsverweigerung disqualifiziert. Siehe Ricarda Lang, die mach eigener Aussage retrospektive nicht mehr geglaubt was sie alles vor laufender Kamera erzählt hat. Der innerparteiliche Liniendruck muss heftig sein.


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04.08.2026 um 18:45
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:die SPD hat sich durch ihre Realitätsverweigerung disqualifiziert. Siehe Ricarda Lang
Die ist sogar so heftig durch den SPD-Parteidruck durchgedreht, dass sie felsenfest davon überzeugt war Mitglied bei den Grünen zu sein. Und das so krass, dass das in einer Art Gruppenpsychose auch alle Journalisten, die Mitglieder der beiden Parteien und sogar der Bundeswahlleiter geglaubt haben. Schon krass.


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04.08.2026 um 18:48
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Die ist sogar so heftig durch den SPD-Parteidruck durchgedreht, dass sie felsenfest davon überzeugt war Mitglied bei den Grünen zu sein.
Ach wie geil, der geht auf mich :-)))))
Ich tausche Lang mit Faeser, aber die glaubt noch dran.


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05.08.2026 um 09:51
Na welch eine Überraschung.
Der vermeintlich linke Übergriff auf einen AfD-Bürgermeisterkandidaten war gar keiner. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Kommunalpolitiker.

Die Staatsanwaltschaft in Traunstein hat die Ermittlungen gegen drei Personen aus der linken Szene eingestellt, denen aus der AfD ein Übergriff auf den Bürgermeisterkandidaten der AfD im bayerischen Rott am Inn vorgeworfen wurde. Die Personen sind nach den Feststellungen der Ermittler unschuldig. Stattdessen wird nun gegen das anfängliche Opfer ermittelt.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101374630/ermittlungen-gegen-afd-mann-angriff-auf-kandidat-in-rosenheim-war-keiner.html

Da hatte die Partei, mit dem vergeblichen Mut zur Wahrheit, mal wieder einen rausgehauen. Zum Glück gab es ein Video von dem Vorfall.


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05.08.2026 um 09:54
Den Link wollte ich auch gerade posten. Ich finde das dargestellte Verhalten recht typisch für AfD-Politiker, die sich generell gern als Opfer sehen, und wenn man keines ist, biegt man es eben so hin, dass es so aussieht. Hauptsache, man hat mal wieder einen Grund, auf eine der bevorzugten Sündenbock-Gruppen die Schuld zu schieben.


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05.08.2026 um 10:09
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich finde das dargestellte Verhalten recht typisch für AfD-Politiker, die sich generell gern als Opfer sehen, und wenn man keines ist, biegt man es eben so hin, dass es so aussieht.
Vorallem zeigt es eine kriminelle Energie, die Gesetze dieses Landes so auszulegen, dass sie für sich passen, selbst wenn die Gesetze selbst etwas anderes sagen.
Ähnlich wie Trump, wenn er sich über Gesetze hinwegsetzt, weil er glaubt als Präsident gelten die für ihn nicht.
Welche Gesetze gelten dann erst für die AfDler nicht mehr, wenn sie mal Macht haben?


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05.08.2026 um 10:18
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Welche Gesetze gelten dann erst für die AfDler nicht mehr, wenn sie mal Macht haben?
Ich denke, dann wird die Situation eintreten, dass die AfD (z.T. strenge) Gesetze erlässt und durchdrückt, die aber bei sich selbst und in den eigenen Reihen keine Anwendung finden. Einfach, weil man sich selbst für quasi immun und für "etwas Besseres" hält. Soll doch das Volk mit den Regeln klarkommen.

Das kann man natürlich auch bei Politikern der anderen Parteien beobachten, aber ich denke, in der AfD wird das noch deutlicher zu beobachten sein als bisher.


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05.08.2026 um 10:21
Wenn man nichts Substantielles zu verkaufen hat, bedient man halt niedere Instinkte wie Neid und Fremdenhass, agitiert gegen Minderheiten und entblödet sich nicht, mittels gefakter Straftaten politischer Gegner Mitleidspünktchen zu erschleichen.
Ich gehe davon aus, dass ihre Wähler im Großen und Ganzen nicht besser sind.
Man sollte aufhören, Entschuldigungen für sie zu finden, und sie als das labeln, was sie sind:

Unterstützer und Speichellecker von Rechtsextremisten.


Erschreckend, wie viele es davon in der BRD gibt.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich denke, dann wird die Situation eintreten, dass die AfD (z.T. strenge) Gesetze erlässt und durchdrückt, die aber bei sich selbst und in den eigenen Reihen keine Anwendung finden. Einfach, weil man sich selbst für quasi immun und für "etwas Besseres" hält. Soll doch das Volk mit den Regeln klarkommen

„Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als die anderen“


George Orwell, Animal Farm




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05.08.2026 um 10:28
Zitat von emanonemanon schrieb:Ich gehe davon aus, dass ihre Wähler im Großen und Ganzen nicht besser sind.
Wenn die Wähler der AfD das nur halbwegs auf dem Schirm haben, dann scheinen sie es zumindest zu tolerieren oder sogar gut zu finden. Und das, obwohl man als "normaler Wähler" wahrscheinlich eher nicht auf der Seite derjenigen stehen wird, die von strengen neu erlassenen Gesetzen befreit werden. Höchstens die höheren Funktionäre und Geldgeber dürften dann persönlich profitieren.


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05.08.2026 um 14:16
Mal ein Beispiel, was für ein Gesocks da durch die Wähler unterstützt wird, hier am Beispiel Jena.
https://rechercheportaljenashk.noblogs.org/post/2024/05/22/afd-jena/
Identitären-Anhänger, Reichsfantasien und Auschwitz-Hintergrundgesänge: rechte Vielfalt bei der AfD Jena
Darunter, neben anderen RassistInnen, Roy Pierre Gräfe: NS-Relativierer aus dem Umfeld der „Ehrhardt-Bande“
Der versucht(e), ein Fake-Video zu hypen, um so zu suggerieren, es würden gezielt Wahlzettel vernichtet, auf denen die AfD angekreuzt wurde.
Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wurde Ende Juli ein Video auf Facebook verbreitet, das angeblich Wahlbetrug zu Lasten der AfD zeigt. Damit soll offenbar Stimmung gegen die Briefwahl und für die AfD gemacht werden, denn andere Nutzerinnen und Nutzer werden zum Teilen des Videos aufgefordert.

Im Video ist eine Frau zu sehen, die Briefwahlunterlagen öffnet. Wenn auf einem Stimmzettel die AfD angekreuzt ist, landet dieser im Schredder – andere nicht
Mehr unter: https://web.de/magazine/politik/wahlen/faktencheck-geschredderter-afd-stimmen-video-gefaelscht-42577400


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05.08.2026 um 15:08
Zitat von emanonemanon schrieb:Mal ein Beispiel, was für ein Gesocks da durch die Wähler unterstützt wird,
Ach komm, die Wähler haben doch keine andere Wahl!
Bei der Politik, die die letzten Regierungen gemacht haben, MUSS man einfach Rassisten und Faschisten wählen, damit mal was besser wird.
Und überhaupt: Die Grünen!


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05.08.2026 um 15:16
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:MUSS man einfach Rassisten und Faschisten wählen, damit mal was besser wird.
Ja eben. Rassismus und rechtsradikale Konzepte sind das A und O, damit es dem Volk wieder besser geht. Weiß doch jeder, außer den Linksgrünen, den Woken und den Queeren und all denen, die man nicht mag.


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05.08.2026 um 17:08
Zitat von emanonemanon schrieb:Fremdenhass
Warum sind in der AFD migrantstämmige? Haben die den Schuss nicht gehört oder doch ganz anders? Mhhh... Vielleicht macht auch ein Teil seine eigene Stimmung und ein viel gemäßigtere Teil lehnt das ab?
Hier ein Beispiel:
ein schwarzafrikaner beninischer Herkunft, glaube seit 2015 deutscher Staatsbürger und Afdler im Parliamynt

Wikipedia: Achille Demagbo

Ein Zitat von ihm
Die politische Wirklichkeit werde nach links geschoben, so entstehe ein Vakuum, weil sich ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr vertreten fühle. Errungenschaften würden „auf dem politischen Altar zugunsten linker politischer Experimente geopfert“.
Quelle: Wikipedia: Achille Demagbo


Also auch wenn der Vffschutz die AFD Als gesamt rechtsextrem ist, ist es doch vielleicht anders, dass es gemäßigtere in der Partei gibt, die gegen die "Hardliner" kämpfen. So sehe ich das auch in meiner Umgebung(Sachsen). Einige wählen hier tatsächlich Afd und sie sind weder stramme Nazis noch irgendwelche Holocaustleugner. Ich höre oft einen Unmut über die jetzige Politik sprich Ausländer, Wirtschaft, Migraniton. Viele sind unzufrieden und suchen einen "sicheren Hafen" im tosenden Meer der Politik. Was viele nervt sprcht hier her Demabgo richtigerweise an. Viele werden ins Nazispektrum geschoben und so geschimpft, die keine Sind, nur weil sie nicht ultra Links sind. Das gab es früher so nicht.

Herr Demabgo zu Ausländer in Deutschland:
Die Deutschen sind nicht ausländerfeindlich. Sie schätzen jeden, der hierherkommt und die deutsche Kultur beachtet, sich an die gesellschaftlichen Normen hält.
Quelle: Wikipedia: Achille Demagbo

Genau so sehe ich das auch, wir wollen dass kriminelle bestraft und rausgebracht werden, ohne zögern. Wer sich gut integriert und friedlich lebt ist gern jederzeit willkommen. So sehen das hier auch die meisten.


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AfD

05.08.2026 um 17:27
Zitat von rainloverainlove schrieb:Warum sind in der AFD migrantstämmige? Haben die den Schuss nicht gehört oder doch ganz anders? Mhhh... Vielleicht macht auch ein Teil seine eigene Stimmung und ein viel gemäßigtere Teil lehnt das ab?
Hier ein Beispiel:
ein schwarzafrikaner beninischer Herkunft, glaube seit 2015 deutscher Staatsbürger und Afdler im Parliamynt
Gibt ja auch Homosexuelle in der AfD, die eine recht homophobe Agenda pflegt.
Es gab auch in der NSDAP Homosexuelle und ausländische Soldaten haben für Nazi-Deutschland gekämpft, die bei weiterer Betrachtung wohl alles aber niemals hätten in irgend einer Form dazugehören können.

Manche Menschen versprechen sich vielleicht eine Dazugehörigkeit, wenn diese Partei an den Machtstrukturen sitzt. So nach dem Motto: "Hey ich habe für euch gekämpft" aber das wird Nationalisten und Rechtsextremen völlig egal sein.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Ein Zitat von ihm
Die politische Wirklichkeit werde nach links geschoben, so entstehe ein Vakuum, weil sich ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr vertreten fühle. Errungenschaften würden „auf dem politischen Altar zugunsten linker politischer Experimente geopfert“.
Quelle: Wikipedia: Achille Demagbo

Und heute wird alles wieder nach rechts geschoben.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Also auch wenn der Vffschutz die AFD Als gesamt rechtsextrem ist, ist es doch vielleicht anders, dass es gemäßigtere in der Partei gibt, die gegen die "Hardliner" kämpfen. So sehe ich das auch in meiner Umgebung(Sachsen). Einige wählen hier tatsächlich Afd und sie sind weder stramme Nazis noch irgendwelche Holocaustleugner. Ich höre oft einen Unmut über die jetzige Politik sprich Ausländer, Wirtschaft, Migraniton. Viele sind unzufrieden und suchen einen "sicheren Hafen" im tosenden Meer der Politik. Was viele nervt sprcht hier her Demabgo richtigerweise an. Viele werden ins Nazispektrum geschoben und so geschimpft, die keine Sind, nur weil sie nicht ultra Links sind. Das gab es früher so nicht.
Die werden nicht als Nazis beschimpft, nur weil sie nicht "ultra links" sind. Aber sie wählen oder unterstützen die AfD als gesichert rechtsextreme Partei. Zumindest in den Landesverbänden. Es ist ja auch nicht so, dass dieser Status völlig unbegründet vergeben worden wäre. Du bist lange genug in diesem Forum dabei um genau zu wissen für was die AfD steht, wie sich die AfD radikalisiert hat und welche Aussagen innerhalb der Partei getroffen werden und auf große Zustimmung stoßen.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Herr Demabgo zu Ausländer in Deutschland:
Die Deutschen sind nicht ausländerfeindlich. Sie schätzen jeden, der hierherkommt und die deutsche Kultur beachtet, sich an die gesellschaftlichen Normen hält.
Quelle: Wikipedia: Achille Demagbo

Ein sächsischer Ministerpräsident sagte mal: Die Sachsen sind immun gegen Rechtsextremismus.

Tja, so kann man sich täuschen und so können sich auch andere täuschen.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Genau so sehe ich das auch, wir wollen dass kriminelle bestraft und rausgebracht werden, ohne zögern. Wer sich gut integriert und friedlich lebt ist gern jederzeit willkommen. So sehen das hier auch die meisten.
Die meisten scheinen das so zu sehen. Es gibt aber sehr sehr viele die das ganze, damals wie heute, anders sehen und auch immer anders sehen werden. Und die wurden zuletzt immer mehr und immer mehr. Um so radikaler die AfD wurde, um so mehr Menschen hat sie damit angesprochen.


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