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AfD

100.355 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

03.08.2026 um 20:47
Zitat von abberlineabberline schrieb:Hier mal ein paar Sachen, die zeigen, wie neoliberal die AfD gerne wäre.
Da steht ja ein "Bernd" mit im Namen. Was sagt das Original denn dazu, wo der doch die Partei heimlich dirigieren soll?


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04.08.2026 um 08:22
Zitat von abberlineabberline schrieb:Hier mal ein paar Sachen, die zeigen, wie neoliberal die AfD gerne wäre.
Mich würde interessieren, ob sich wirklich die ganzen AfD-Anhänger händeringend eine so drastische Erhöhung der Arbeitszeit wünschen. Und auch sonst würde ich meinen, dass der durchschnittliche AfD-Wähler relativ wenig von diesen neoliberalen Plänen profitieren würden.


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04.08.2026 um 08:43
Zitat von martenotmartenot schrieb:Mich würde interessieren, ob sich wirklich die ganzen AfD-Anhänger händeringend eine so drastische Erhöhung der Arbeitszeit wünschen. Und auch sonst würde ich meinen, dass der durchschnittliche AfD-Wähler relativ wenig von diesen neoliberalen Plänen profitieren würden.
Das wird aktuell noch davon abgedeckt, dass die AfD in der Opposition ist und die eierlegende Wollmilchsau versprechen kann. In den westdeutschen Bundesländern sind viele Wirtschaftsliberale - bis hin zu solchen Ultralibertären wie im Beitrag, die nur den Nachtwächerstaat wollen. Zeitgleich sind bei den ostdeutschen Verbänden und allgemein bei den Höcke-Fans viele, die Benedikt Kaisers Konzept des "solidarischen Patriotismus" favorisieren, also einen starken Sozialstaat, aber nur für Deutsche und nicht für Flüchtlinge. Man mag sich auch an den Landolf-Ladig-Text erinnern, den Höcke wahrscheinlich verfasst hat, wo er die Nationalsozialisten als erste Antiglobalisierungsbewegung bezeichnet, die deshalb von kapitalistischen Mächten angefeindet und angegriffen worden sei ("jüdisch" schwingt da auch immer mit).

Insgesamt sind das also sehr diffuse und teilweise konträre Vorstellungen, was sich ja auch in ihren Wirtschafts- und Sozialprogrammen niederschlägt: Steuersenkungen bitte, komplette Abschaffung der Erbschaft- und Schenkungssteuer, aber gleichzeitig auch Rentenniveau von 70 Prozent. Begründet wird's dann vielleicht mit der Einsparung von Ukraine-Hilfen, Entwicklungshilfe oder Gender-Lehrstühlen. Der einzige Vorteil einer Alleinregierung in Sachsen-Anhalt wäre vermutlich, dass die AfD in dieser mittelfristig solche eklatanten Widersprüche irgendwie auflösen müsste, und irgendwelche Wähler sicher enttäuscht werden dürften.


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04.08.2026 um 08:48
Zitat von baphbaph schrieb:und irgendwelche Wähler sicher enttäuscht werden dürften.
Ein paar Wähler werden vielleicht enttäuscht sein und sich abwenden. Aber ich befürchte, dass bei der AfD längst Sektenmechanismen wirksam sind, die die Anhänger auch bei größten Enttäuschungen nicht mehr umdenken lassen. Lieber nimmt man größte Härten und eigene Nachteile und Schäden in Kauf, als die geliebte Gruppe/Sekte/Partei im Stich zu lassen. So nach dem Motto "Auch wenns weh tut - jetzt erst recht!".

Und schuld sind im Zweifelsfall sowieso immer die anderen: die Migranten, die Bundesregierung, die "Systempresse", die bösen Linksgrünen, die EU, und so weiter.


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04.08.2026 um 12:22
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ein paar Wähler werden vielleicht enttäuscht sein und sich abwenden. Aber ich befürchte, dass bei der AfD längst Sektenmechanismen wirksam sind, die die Anhänger auch bei größten Enttäuschungen nicht mehr umdenken lassen. Lieber nimmt man größte Härten und eigene Nachteile und Schäden in Kauf, als die geliebte Gruppe/Sekte/Partei im Stich zu lassen. So nach dem Motto "Auch wenns weh tut - jetzt erst recht!".
@martenot

Unterscheiden sich darin die Wähler der AFD denn signifikant von denen zB der SPD? Nach all dem Mist, den die Spezielademokraten gebaut hatten und zwar in Regierungsverantwortung findet die immer noch Wähler, wenn auch nicht viele. Da frage ich mich auch 'Wie leidensfähig sind die denn?'

FJS sagte schon: 'Jede Partei hat ihre Wähler, die sich durch keine Dummheit der Parteiführung abhalten lassen. Wir haben die auch, müssen aber Gott sei Dank keine Gebrauch davon nmachen.'

Und die AFD hat ganz sicher auch solche Wähler.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Und schuld sind im Zweifelsfall sowieso immer die anderen: die Migranten, die Bundesregierung, die "Systempresse", die bösen Linksgrünen, die EU, und so weiter.
Ein bekannter Mechanismus: Alternativ sind es die faulen Bürger, Trump, die Superreichen (in Anhängerschaft der idiotischen Nullsummentheorie), die neuen Medien, rechte Presse etc. Das machen alle.


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04.08.2026 um 12:42
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Unterscheiden sich darin die Wähler der AFD denn signifikant von denen zB der SPD? Nach all dem Mist, den die Spezielademokraten gebaut hatten und zwar in Regierungsverantwortung findet die immer noch Wähler, wenn auch nicht viele. Da frage ich mich auch 'Wie leidensfähig sind die denn?'
Du meinst, die große Mehrheit der SPD-Wähler wählt weiterhin unverdrossen die SPD? Sieht gar nicht so aus, wenn man sich die Wahlumfragen anschaut.

Meinem Eindruck nach sind die Wähler der demokratischen "Altparteien" eher selbstkritisch ihren eigenen favorisierten Parteien gegenüber. Auch ich selbst fühle mich nicht an eine bestimmte Partei stärker gebunden und tendiere dazu, sie zu kritisieren oder mich auch (temporär) abzuwenden.

Bei den meisten AfD-Wählern hingegen scheint mir die Parteitreue deutlich größer zu sein. Deswegen denke ich, sie werden der Partei auch dann weiterhin treu bleiben, wenn es nach einem Wahlsieg zu Härten und Unannehmlichkeiten aufgrund der von der AfD verhängten Maßnahmen kommen wird.


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AfD

04.08.2026 um 12:59
Zitat von martenotmartenot schrieb:Bei den meisten AfD-Wählern hingegen scheint mir die Parteitreue deutlich größer zu sein. Deswegen denke ich, sie werden der Partei auch dann weiterhin treu bleiben, wenn es nach einem Wahlsieg zu Härten und Unannehmlichkeiten aufgrund der von der AfD verhängten Maßnahmen kommen wird.
Den Eindruck habe ich auch.
Und als Grund dafür sehe ich das Narrativ, das die AfD schon vorbereitet hat und das die Anhänger nachplappern:
"Wir wollten ja, aber DIE DA OBEN haben das verhindert!"
Habe gestern noch in einem Video mitbekommen, wie eine interviewte Anhängerin der AfD schon diese Lüge nachgeredet hat.
Hier ab Minute 0:52:

Youtube: Ich DECKE AfD SUMPF Im Sächsischen HINTERLAND Auf! 😳
Ich DECKE AfD SUMPF Im Sächsischen HINTERLAND Auf! 😳
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Von daher denke ich, dass die AfD-Anhänger auch weiterhin ihrer Partei treu sein werden, weil man ihnen mutmaßlich alles erzählen kann und sie glauben es, denn sie haben ja in ihren Augen keine Alternative und es fällt den meisten Menschen schwer einzusehen, dass sie den falschen Weg gewählt haben und sie können nicht einfach umkehren, fürchte ich.
Ist halt menschlich.


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04.08.2026 um 12:59
Zitat von martenotmartenot schrieb:Meinem Eindruck nach sind die Wähler der demokratischen "Altparteien" eher selbstkritisch ihren eigenen favorisierten Parteien gegenüber. Auch ich selbst fühle mich nicht an eine bestimmte Partei stärker gebunden und tendiere dazu, sie zu kritisieren oder mich auch (temporär) abzuwenden.
@martenot

Hast Du denn den Eindruck, dass SPD und Union sehr viel dafür getan haben, ihre ehemaligen Wähler zurückzugewinnen? Haben sie hoch qualifiziertes Personal aufgestellt? Gehen sie auf die Probleme der Bevölkerung ein?

Nur ein Beispiel: Die sogenannte Gesundheitsreform, die eine Minimierung der Gesundheitsleistungen zur Folge haben wird ab 01.01.2027 weit überwiegend aus einem einzigen Grund: Rumtrickserei im Haushalt. Man entnimmt 14 Mrd (Tendenz steigend) jährlich aus der GKV, um staatliche Sozialleistungen zu bezahlen und erzählt uns Dummies, dass unsere Gesundheit zu teuer geworden sei. Wenn das beim Bürger ankommt, werden sich schwarzrot aktuelle Umfragewerte zurückwünschen.

Würde es die AFD besser machen? Keine Ahnung, aber sie verantwortet dieses Desaster nicht.

Insofern dürften viele Wähler 'in Reue fest' AFD wählen, weil die Hoffnung, dass die etablierten Parteien zu einer Politik für die Bevölkerung zurückfinden, fortwährend weiter enttäuscht wird.

Da beschweren sich Politiker der anderen Parteien, dass die AFD im Osten auf den 'Simson Hype' aufspringt, anstatt mal angesichts der wöchentlichen Umfragedesaster selbst mal auf so eine Idee zu kommen, die Bürgernähe wenigstens vortäuscht.


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04.08.2026 um 13:02
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Gehen sie auf die Probleme der Bevölkerung ein?
Macht das denn die AfD? Den Eindruck habe ich ehrlich gesagt auch nicht. Die beten ihre immergleichen Storys runter und schüren Hass gegen die üblichen Verdächtigen/Minderheiten/Sündenböcke. Aber die Probleme der Bevölkerung scheint die AfD auch nur vordergründig berücksichtigen zu wollen (um halt gewählt zu werden).

Wenn es etwas gibt, was sie ihren Wählern versprechen, dann geht das meinem Eindruck nach meistens in die Richtung "Wir werden die bösen XY vertreiben, remigrieren, einschüchtern, klein kriegen." Gepaart wird das noch mit patriotischem Geschepper (Deutschlandfahnen möglichst überall, etc.).

Ob es das wirklich ist, was die Deutschen letztlich weiter bringen wird bzw. ihr Leben verbessern wird?


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04.08.2026 um 13:30
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ob es das wirklich ist, was die Deutschen letztlich weiter bringen wird bzw. ihr Leben verbessern wird?
Nope, erkennt man auch an dem 10-Punkte-Plan (100-Tage-Plan) der AfD für Sachsen-Anhalt:
Das einzige was mir einfällt, was sie direkt umsetzen könnten ist der Punkt mit den Regenbogenflaggen vor Schulen, die sie abschaffen wollen.
Joa, könnense machen, aber es bringt den Menschen genau nichts.
Davon geht es den Menschen nicht besser, sie haben dadurch nicht weniger Zukunftsangst oder mehr Geld in der Geldkatze.


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04.08.2026 um 13:33
Zitat von LepusLepus schrieb:Joa, könnense machen, aber es bringt den Menschen genau nichts.
So ist es. Und einigen Menschen in Sachsen-Anhalt geht es deswegen tendenziell eher schlechter, weil das Verbieten der Regenbogenfahne durchaus beunruhigend wirken kann (also kein Komfortgewinn, außer für Leute, die ihre Abneigungen pflegen wollen).

Ich wüsste jetzt auch nicht, welche Sofortmaßnahmen einer AfD-Landesregierung den Menschen deutliche, sichtbare und erhoffte Vorteile bringen würden.


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04.08.2026 um 13:40
Zitat von martenotmartenot schrieb:Bei den meisten AfD-Wählern hingegen scheint mir die Parteitreue deutlich größer zu sein
Die AfD hat als einzige rechtsextreme Partei nennenswerte politische Macht, daher zieht sie natürlich auch eine Menge Geschmeiß an, das kranke rechtsextreme Ideologien teilt.
Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das anderen Parteien fehlt.


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04.08.2026 um 14:39
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Unterscheiden sich darin die Wähler der AFD denn signifikant von denen zB der SPD?
Wieviel % hat die SPD aktuell?
Und wieviel vor 30 Jahren?

Beantwortet das deine Frage? :D


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04.08.2026 um 14:47
Zitat von martenotmartenot schrieb:die große Mehrheit der SPD-Wähler wählt weiterhin unverdrossen die SPD? Sieht gar nicht so aus, wenn man sich die Wahlumfragen anschaut.
Ich denk, der SPD Wähler wählt deshalb, weil die Alternativen noch schlimmer sind. Überzeugt vom Werkeln der Partei sind sie deshalb nicht. Es geht lediglich darum, dass eine noch stärkere CDU noch grösseren liberalen Bockmist anrichten könnte.
Wie steht eigentlich die AfD im Osten zu Leuten bzw den Ideen von Leuten wie Milton Friedman und Co und wie kommt das an? Gerne auch zu Keynes und Co?


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04.08.2026 um 14:51
Zitat von abberlineabberline schrieb:Ich denk, der SPD Wähler wählt d shalb, weil die Alternativen noch schlimmer sind.
Ich bin auch einer von denen, die in Ermangelung besserer Alternativen nach wie vor eine Partei des Spektrums in bzw. links der Mitte wählt, ohne wirklich überzeugt zu sein. Es ist aber nicht so, dass ich eine dieser Parteien vehement verteidigen würde oder mich gekränkt fühlen würde, wenn diese Parteien kritisiert werden.

Bei AfD-Anhängern hingegen habe ich schon ziemlich aggressive Reaktionen erlebt, wenn ich ihre Lieblingspartei kritisiert hatte. Ich hatte das Gefühl, da wurde im Hintergrund vor Wut mit Geschirr geworfen, weil ich es gewagt hatte, die AfD nicht zu bejubeln.


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04.08.2026 um 14:55
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wieviel % hat die SPD aktuell?
Und wieviel vor 30 Jahren?

Beantwortet das deine Frage? :D
Aber sie hat ja noch Wähler.

Natürlich hat die AFD den 'Vorteil', dass sie bisher -Sonnenberg klammern wir mal aus- nie liefern musste. Insofern kann sich kein Wähler auf dem Weg der erlebten Realitätsprüfung von ihr abwenden, sondern nur aus programmatischen Gründen oder wegen Personen.

Andererseits gab es mal Zeiten, da hatte eine Regierungspartei einen Kanzlerbonus, die Älteren werden sich erinnern. Das ging so nach meiner Meinung ungefähr bis zur 3. Amtszeit Merkel. Warum das danach Kanzler nicht mehr schaffen, liegt auch in ihnen selbst begründet.


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AfD

04.08.2026 um 15:01
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Aber sie hat ja noch Wähler.
Ja, und? Es ist schließlich eine Partei, die immer Wähler hatte, solange sie existiert. Warum sollte sie keine Wähler mehr haben? Die AfD hat auch Wähler, was ich ehrlich gesagt wesentlich erstaunlicher finde.


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AfD

04.08.2026 um 15:07
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ja, und? Es ist schließlich eine Partei, die immer Wähler hatte, solange sie existiert. Warum sollte sie keine Wähler mehr haben? Die AfD hat auch Wähler, was ich ehrlich gesagt wesentlich erstaunlicher finde.
@martenot

Ich teile größtenteils Deine Verwunderung im Bezug auf die AFD, nicht aber im Bezug auf die SPD.

Wer nach Scholz und Faehser und Esken meint, die SPD bringt Deutschland nach vorne muss entweder sehr leidensfähig sein oder extrem optimistisch.
Also unfgefähr die Sorte Mensch, die den Yugo Zastava zum besten Auto der Welt wählen würde...


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AfD

04.08.2026 um 15:09
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wer nach Scholz und Faehser und Esken meint, die SPD bringt Deutschland nach vorne muss entweder sehr leidensfähig sein oder extrem optimistisch.
Naja, wie gesagt, in Ermangelung besserer Alternativen wählen manche eben nach wie vor die SPD. Und zumindest auf regionaler und kommunaler Ebene finde ich sie nach wie vor oft eine gute Option. Und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass die Partei ihr Potential auch mal wieder stärker entfalten wird.

Leider ist halt der Trend in der Politik und Gesellschaft momentan sehr stark im Rechtsdrall, und da kippen auch bei der SPD leider manche Prinzipien, aber vielleicht könnte man sie wieder aufrichten.


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04.08.2026 um 15:11
Zitat von martenotmartenot schrieb:üblichen Verdächtigen/Minderheiten/Sündenböcke. Aber die Probleme der Bevölkerung scheint die AfD auch nur vordergründig berücksichtigen zu wollen (um halt gewählt zu werden).
Oh die stellen sich schon cleverer an, was Eigendarstellung angeht, glaub ich. Ganz wertfrei, nur gefühlt.

Ich zieh das hier mal rüber
Zitat von abberlineabberline schrieb:Der Bremer CDU-Landesvorsitzende Heiko Strohmann hat Parteichef Friedrich Merz in scharfen Worten für seinen Umgang mit den ostdeutschen Landesverbänden kritisiert. "Unter Friedrich Merz fühlt sich die CDU manchmal an wie eine Partei vor der Wende", sagte Strohmann dem "Focus". "Friedrich Merz führt die Partei mit der Brille eines Sauerländers und ist in der alten Bundesrepublik verhaftet." Die Union habe aber einen gesamtdeutschen Anspruch.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_101373572/-wie-vor-der-wende-bremer-cdu-landeschef-kritisiert-friedrich-merz.html
Das wirkt halt wie ein Konzernchef.

Dazu kommt, dass zb die AfD viel mit Bürgerbüros arbeiten, wo es dann auch viel um lokale Themen geht usw, während andere Parteien das gefühlt viel steifer angehen und eher reagieren als agieren. Die wirken oft hinterherlaufend.


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