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AfD

100.681 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

17.08.2026 um 18:09
Kaum ist es nicht mehr wichtig ob ein Kind oder Jugendlicher mit einem Baselballschläger verfolgt und malträtiert worden sein soll, kommt "die böse ANTIFA" zur Sprache.

Lustig, wie immer wieder nach Gründen gesucht wird, warum Rechtsextremisten in Deutschland ungehindert Rechtsextremisten sein sollen dürfen.


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AfD

17.08.2026 um 18:09
Die Antifa ist homogene Masse.
So wenig wie jeder AfDler Jugendliche ins Krankenhaus prügelt, so wenig ist jeder, der sich der Antifa zugehörig fühlt, ein Gewaltbereiter.
Für einfacher Strukturierte bietet es sich wahrscheinlich an, so zu ... äähm ... denken, wird aber der Realität noch nicht mal ansatzweise gerecht.
Aber man kennt ja mittlerweile seine Helden hier im Forum.


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AfD

17.08.2026 um 18:23
Der zitierte Beitrag von rainlove wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Das eine sind Verbrechen, Antifa ist eine Abkürzung für Antifaschismus.

Aber das du der AfD mal wieder nach dem Munde redest, ist wieder typisch. Den Verfassungsschutz so umbauen/abschaffen, damit Rechtsextremisten ungehindert Rechtsextremisten sein dürfen ist für dich voll ok. Aber die Antifa.... lol


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AfD

17.08.2026 um 18:25
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Antifa ist eine Abkürzung für Antifaschismus.
Nein schon lange nicht mehr. Antifaschismus ist das eine , die "Antifa" ist eine Gruppe von Leuten, die unter dem Deckmantel von "Antifaschismus" Straftaten begehen. Solche unsäglichen Taten noch rechtfertigen zu wollen ist bitterböse.


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AfD

17.08.2026 um 18:32
Zitat von rainloverainlove schrieb:Nein schon lange nicht mehr. Antifaschismus ist das eine , die "Antifa" ist eine Gruppe von Leuten, die unter dem Deckmantel von "Antifaschismus" Straftaten begehen.
Nö. Das rechter Klamauk. Es gibt autonome, militante Antifagruppen die vor Gewalt und Straftaten nicht zurückschrecken. Der größte Teil der Antifa Bewegung hat aber mit Straftaten nix am Hut.


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AfD

17.08.2026 um 18:34
Zitat von rainloverainlove schrieb:die "Antifa" ist eine Gruppe von Leuten, die unter dem Deckmantel von "Antifaschismus" Straftaten begehen. Solche unsäglichen Taten noch rechtfertigen zu wollen ist bitterböse.
Wenn jetzt jemand behaupten würde "Die AfD ist eine Gruppe von Leuten, die unter dem Deckmantel von "Demokratie" Straftaten begehen. Solche unsäglichen Taten noch rechtfertigen zu wollen ist bitterböse." Zustimmung oder nicht?


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AfD

17.08.2026 um 18:37
Zitat von rainloverainlove schrieb:Nein schon lange nicht mehr.
Doch, immer noch.
Deine steilen Behauptungen zählen nicht.


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AfD

17.08.2026 um 18:38
Zitat von rainloverainlove schrieb:... die "Antifa" ist eine Gruppe von Leuten, die unter dem Deckmantel von "Antifaschismus" Straftaten begehen.
Getretener Quark wird breit, nicht stark.
Du schwitzt hier einen BS aus, das sprengt die Kapazitätsgrenzen jeglicher Kuhhaut.


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AfD

17.08.2026 um 19:03
Wieso wird jetzt über Antifa diskutiert?

Der Begriff kommt aus dem letzten Jahrhundert und trug schon damals wenig bei zur Erklärung der Lage. Man könnte den Begriff auch in die Tonne treten.

Und @rainlove könnte ja nach Ungarn auswanderrn, da folgte Orban seinem Freund DT und erklärte Terrororganisation, nur, upsi, Orban wurde ja gerade abgewählt :shrug:

Osteuropa Historiker Jan Behrends hat über den toxischen Begriff mal einen ganz guten Blog Essay verfasst.
Noch heute wird die russische Regierung nicht müde zu betonen, dass er Osteuropa nicht sowjetisiert, sondern „vom Faschismus befreit“ hat. Für historische Differenzierung fehlt auch heute der Platz.

Hannah Arendt hat den Antifaschismus-Begriff in den 1960er Jahren einer schonungslosen Kritik unterzogen: Sie erklärte, dass Hitler mit Stalin weit mehr gemeinsam hatte als mit Mussolini, eine Tatsache, die der Antifaschismusbegriff stets verschleiert. Doch solche liberalen Spitzfindigkeiten beeindruckten die SED-Elite über 40 Jahre wenig. Sie machte Antifaschismus zur Staatsdoktrin ihrer ostdeutschen Diktatur. In der DDR galt: wer Faschist ist, bestimmt die herrschende Partei. Die Reihe großer Antifaschisten (nach Stalin) umfasste neben Walter Ulbricht solche Helden wie Hilde Benjamin, Erich Mielke oder Erich Honecker. Nebenbei sei noch erwähnt, dass der Volksaufstand des 17. Juni 1953 im offiziellen Diskurs ein „faschistischer Putsch“ war. Nur um eines ging es dem verordneten Antifaschismus in der DDR nicht: um die Auseinandersetzung mit der historischen Realität des Nationalsozialismus. Diese Aufgabe hat die SED gern anderen überlassen.

Die Tradition des deutschen Antifaschismus ist schillernd. Das gilt bis in die Gegenwart, wo sich unter dem Label „Antifa“ genügend Gruppen versammeln, die insbesondere die Selbstermächtigung zur Gewalt auszeichnet. Dass die „Linke“ seit Jahren die Renaissance der DDR-Mythen betreibt, ist ihr gutes Recht. Diese Partei steht zum ideologischen Erbe der DDR und weiß die Schlagkraft des Antifaschismusbegriffs zu schätzen. Stutzig machen sollte es die demokratische Öffentlichkeit jedoch, wenn historisch kontaminierte Begriffe bedenkenlos von demokratischen Parteien verwendet werden. Heiligt der „Kampf gegen rechts“ die Mittel? Gibt es keine Alternativen zum „Antifaschismus“? Wollen wir zurück in den Bürgerkrieg?

Antifaschismus ist ein politisches Credo ex negativo. Selbst wenn man den gesamten historischen Rattenschwanz des Begriffs ignoriert, so stellt sich die Frage, warum sich Gegner des Nationalsozialismus, Faschismus, Rassismus oder Autoritarismus in der Gegenwart nicht einfach als das definieren, was sie sind: Demokraten! Denn eins ist sicher: Nicht alle Antifaschisten waren Demokraten und wegen der engen Bindung an Sowjetunion und DDR ist der Begriff historisch belastet. Er stammt aus der Diktatur. Unsere Demokratie braucht zu ihrer Verteidigung den kommunistischen Kampfbegriff Antifaschismus nicht. Er ist ein trauriges Relikt aus dem 20. Jahrhundert. Was wir benötigen, ist der Einsatz der Demokraten für die offene Gesellschaft.
Quelle: https://www.salonkolumnisten.com/warum-ich-kein-antifa-bin-eine-historische-einordnung/

Nur das halt, der Einsatz für die offene Gesellschaft, ist ja eben genau das, was die AfD nicht will.


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