@Tamira @martenot @alhambra @emanon Lasst euch doch nicht immer in diese unsäglichen Kulturkampf-Debatten über "kriminelle Migranten" verwickeln...
Versteht doch endlich, dass ihr diese Debatten nicht gewinnen könnt und zwar aus 'nem ganz einfachen Grund: Diese Kulturkampf-Debatten werden nicht auf Faktenbasis geführt, sondern auf dem Terrain von Identität und Emotion....
Diese Leute definieren die Begriffe, sie bestimmen, wer "kriminell" ist und wer nicht.
Sie entscheiden, wer dazugehört und wer nicht....
Wer auf diesem Feld kämpft, bestätigt nur, dass diese Kategorien wichtig sind und dass diese Leute das Recht haben, sie zu definieren...
Hier mal 'n Beispiel
Wenn diese Leute über "kriminelle Migranten" reden, dann suggerieren die, dass es 'nen Zusammenhang zwischen Herkunft und Kriminalität gibt...
Jedoch zeigen die Statistiken, dass die Kriminalitätsrate unter Migranten nicht höher als unter Deutschen ist. Die ist nur sichtbarer, weil sie stärker kontrolliert wird...
Aber auf dieses Argument werdet ihr euch nicht einlassen können, denn diese Leute werden immer sagen: „Die Statistik lügt!" und schon seid ihr in 'ner Debatte über die Glaubwürdigkeit von Zahlen, statt über die eigentliche Frage zu dabattieren, warum überhaupt so viele Menschen kriminell sind...
Die Antwort auf diese Frage führt zurück zu den materiellen Verhältnissen und nicht zur Herkunft. Armut, Perspektivlosigkeit, soziale Ausgrenzung: Das sind die wahren Ursachen von Kriminalität, aber darüber reden diese Leute nicht. Sie wollen nicht über Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot oder soziale Ungleichheit sprechen, denn dann müssten sie zugeben, dass der Staat versagt hat...
Lasst euch nicht auf dieses Terrain locken! Wechselt den Kampfplatz! Ignoriert solche Beiträge konsequent!
Konzentriert euch lieber auf das, was wirklich zählt, nämlich Löhne, Mieten, Arbeit, soziale Ungleichheit....
Das sind die Themen, bei denen diese Leute keine einfachen Antworten haben. Hier könnt ihr gewinnen, weil es hier um echte Interessen geht und nicht um Symbole...