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Guter Gott - Böser Gott

Guter Gott - Böser Gott

13.11.2017 um 20:26
Niselprim schrieb:Von uns gesehen, sollte man dann, wenigstens zum eigenem Wohle, ihn, den Satan und den von ihm verursachten Tod, meiden wollen.
Das kann man zum eigenem Wohle natürlich tun, sicherlich nicht falsch. Klingt für mich aber eher nicht so prickelnd, immer auf der Flucht vor dem Satan :D
Alles kommt wies kommt. Auch wenns nicht so klingt, aber für mich hat das einen touch von Freiheit :)
Niselprim schrieb:Denk mal an die Auferstehung unseres Herrn, Jesus Christus - wenn das für Alle machbar wäre oder wenn man eigentlich nicht stirbt.
Weshalb wär es so wichtig nicht zu sterben?
Für persönliche Gründe, oder gibts sonst noch irgendwelche Gründe die für das Nichtsterben sprechen?

Wenn jedoch
Niselprim schrieb:die lebende Seele
weiter lebt, kann man mMn. unmöglich vom Sterben reden.
Niselprim schrieb:Was zeigt uns der Liebe Gott mit der Aufopferung Seines Wortes?
Dass sein Wort aufgeopfert werden kann :)
Vermutlich meinst du was anderes, aber ich weiß es nicht.


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Guter Gott - Böser Gott

15.11.2017 um 11:29
hi
@Niselprim
@Simplething
Simplething schrieb:Was interessiert das Sterben den Menschen, der kein gut und böse kennt?

Wie erklärt man erfolgreich einem Menschen, der kein gut und böse kennt, was er nicht darf und wieso er es nicht darf?
So, wie es Eltern bei Kindern eben machen. Sie versuchen es, aber es funktioniert nicht, denn die Erfahrungen des Lebens muss der Mensch selbst machen, um zu wissen, was ist gut und was ist böse. und was ist "ich" und was ist "nichtich". Alle diese Geschichten beschreiben mM nichts anderes, als die menschliche Entwicklung und Psyche.
Niselprim schrieb:Sicherlich sind die Welt, das Universum und somit Gott und auch jedes Geschöpf dual,
sowie Gott den Menschen schuf als Mann und Frau.
A B E R was du nicht kappierst @snafu ist, dass Dualität nicht gleich Dualität ist.
Nämlich gibt es Dualität in Paargenossenschaft, wie Mann und Frau,
und es gibt Dualität im Widerspruch.
Mach halt einfach mal den Unterschied zwischen Zweiheiten: unversöhnlich oder ausgleichend.
Man kann natürlich Dualitäten in weitere aufteilen und bewerten, in gute und böse Dualität. ;)
Aber es bleibt dennoch Dualität, egal ob es als angenehm oder unangenehm ("gut und böse") bewertet wird.

Ohne jenes Spektrum, das entsteht, "zwischen den Widersprüchen", kann es keine sichtbare dreidimensionale Welt geben.
Niselprim schrieb:    snafu schrieb:
   Fällt der göttliche Gedanke in die Manifestation, dann 'verunreinigt' sich dieser, um den Anforderungen der materiellen Existenz gerecht zu werden. Somit wird jede Sonne mal erlöschen und jeder Körper vergehen, weil sie in dem materiellen Zustand ihr letztes Staduim erreicht haben. Alle Materie.

Niselprim schrieb:
Hier ist der Knackpunkt in deiner Erklärung - nämlich dass unser Herr, Jesus Christus, es vorgemacht hat, mit Körper und Geist aufzuerstehen.

Das Böse, der Tod, ist das Kreuz. Die Auferstehung ist das ewige Leben.
Und was ist der Wille Gottes - erklärt durch unseren Herrn, Jesus Christus, als Gebot Gottes?
Ja genau :ok: Das ewige Leben :ok: -> also werden wir ewig Leben :)
Diese "Auferstehung" hat eine mystische Bedeutung und ist nicht wörtlich zu verstehen. Es ist eine innere Auferstehung, und ein Erwachen aus der Unwissenheit des Lebens und Todes. Es ist ein Erwachen in eine "neue Ebene des Wissens" über Leben und Tod.

Alles Gute und alles Böse ist in uns Menschen selbst. Gott / Satan ist innwendig! Durch des Menschen Gedanken, Worte und Taten manifestiert sich die Welt in dem Spektrum zwischen "gutundböse".


Das Kreuz ist ein sehr altes Symbol für die materielle Welt. So gesehen ist jeder Mensch ans Kreuz genagelt, denn es bedeutet unser Körper bzw die körperliche Welt, womit unser Geist verhaftet ist.

Der "Wille Gottes" ist des Menschen Erkenntnis über sich selbst. Selbsterkenntnis bedeutet Leben und Tod zu erkennen, (und damit diese letzte Dualität in sich aufzulösen) deshalb sehe ich darin die Botschaft der Kreuzigungsgeschichte. Jesus hat sein "ich(binderichbin") aufgegeben/geopfert, um jenseits des materiellen Gottes das Licht zu erfahren. damit meine ich, jenseits des 'Egos'.
("Wenn du stirbst bevor du stirbst, dann stirbst du nicht, wenn du stirbst".)
Niselprim schrieb:    
snafu schrieb:
Ich seh das als eine Analogie zu der menschlichen Entwicklung. Das Blut bedeutet Leben und Bewusstheit, da das Blut des Abel ('Windhauch, Odem) in die Erde floß und diese damit nährte, beginnt dem Mensch die Welt bewusst zu werden.

Niselprim schrieb:
So oder so ähnlich sehe ich es auch in etwa aber dann doch auch etwas anders. Nämlich:
Diese Bewußtheit schreit zu Gott - nicht aber dass diese Bewußtheit selbst Gott ist.
Wie kann "die Bewusstheit" zu Gott schreien?
In Anbetracht, dass Gott in uns ist , kann uns etwas bewusst werden. Das geschieht jedem Menschen im Alter von drei Jahren, denn in dieser Phase wird ihm die Welt bewusst, wenn er sich selbst "Ich" nennt. Und sich somit selbst bewusst wird und sich damit quasi TRENNT von der Einheit , die zuvor bestand, in der Zeit als er die Welt noch nicht getrennt von sich selbst definieren konnte.
Niselprim schrieb:
   snafu schrieb:
   "Siehe, der Mensch ist geworden wie wir.....".

Niselprim schrieb:
Wie wer? @snafu Adam war besser als Satan - deshalb das Hinabwerfen bzw. der Tod :}
- Denk hierzu nochmal über Abel und Kain nach -
Wenn du meinst dass der Gott im Paradies Satan war, wer war dann die Schlange? ;)

(Nechesh und Messiah haben in hebräisch den gleichen Zahlwert, 358)
Niselprim schrieb:    snafu schrieb:
   Die Alterung wird aber durch die ZEIT bewirkt. ;) Durch Bewegung der Materie im Raum entsteht Zeit.  

Niselprim schrieb:
Nein @snafu Die Zeit berwirkt nicht - die ist halt.
Ja klar, Bewegung benötigt Zeit, aber die Zeit bewegt nicht.
Die Zeit bewirkt auch nicht die Ausdehnung oder das Zusammenziehen des Raumes.
Das alles bewirken chemische und physikalische Eigenschaften in Beziehung der Elemente, sowie bspw. bei Alterung von Metall die Affinität von Eisen- und Sauerstoffteilchen verantwortlich sind.
Zeit bedarf des Raumes und Raum bedarf der Zeit. Anders könnte keine materielle Welt existieren. Die Zeit macht alle Materie vergänglich. Nur Geist ist unvergänglich, weil nicht materiell.
Eigentlich ist die Zeit die wahre Herrin dieser Erde. In den (gnostischen) Mythen ist es meiner Meinung nach, die Zoe, die Tochter der Sophia, und auch die Tochter Zion auf den 7 Hügeln (7 Tugenden), bzw die Hure (Hora = Stunde), die auf dem 7köpfigen Tier reitet (7 Todsünden). In anderen Worten, die menschliche Seele in höchster Tugend im Reinen mit sich selbst oder in tiefster Verderblichkeit der Uneinigkeit mit sich selbst. Die 'Zeit'  einer vergeistigten Seele verbildlicht sich als schöne junge Frau und einer materiell verhafteten Seele als verderbte Hure.


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Guter Gott - Böser Gott

16.11.2017 um 12:34
benihispeed schrieb:Umwege geht niemand gerne, dennoch gehen wir alle sie zwangsläufig.
Der Weg zur Erkenntnis ist kurvenreich und voller Abgründe, wer glaubt auf geradem Weg zu sein, befindet sich schon auf der Schnellstrasse in die Irre.
Idelaerweise wäre es schon gut, auf direktem Weg zu sein
und das sollte man ja auch versuchen wollen @benihispeed
Wer glaubt auf geradem Weg zu sein, wird seine Überzeugungen schon haben.
benihispeed schrieb:Auch wenn man sich in manchen Inkarnationen im Stillstand oder auf einem Umweg befindet, so geht der allgemeine Erkenntisstand der Seele (die sich über der Ebene des materiellen Lebens steht) immer vorwärts.
Ja, eben - dieses wie du vorwärts nennst, beschreibe ich als zum Guten,
denn das Gute ist das Dasein und das Gute ist das Leben
- und eben dies ist ja auch bei der Inkarnation gegeben - dass etwas den Tod übersteht.

In meinem Glauben an die Wiedergeburt, ist die Seele des Neugeborenen so gestrickt, wie der Geist aus dem Leben davor - also ein guter Geist bringt eine gute Intuition ins Leben und ein böser Geist bringt eine schlechte Intuition mit sich. Dem zu Folge kann es nur richtig sein, ein gutes Leben zu führen, wenn es "vorwärts" gehen soll. Verstehst du das?

...............
Simplething schrieb:Das kann man zum eigenem Wohle natürlich tun, sicherlich nicht falsch. Klingt für mich aber eher nicht so prickelnd, immer auf der Flucht vor dem Satan :D
Alles kommt wies kommt. Auch wenns nicht so klingt, aber für mich hat das einen touch von Freiheit :)
Nö - ware Freiheit hast du nur, wenn du nicht versklavt bist @Simplething
Damit, Satan bzw. das Böse zu (ver)meiden, meinte ich nicht, vor dem zu flüchten,
sondern liegt es an jedem selbst und an allen, das Böse zu (ver)meiden
- und wenn sich erkennbar Böses auftut,
dann sollte wo auch immer dagegen angegangen werden.
Simplething schrieb:Weshalb wär es so wichtig nicht zu sterben?
Für persönliche Gründe, oder gibts sonst noch irgendwelche Gründe die für das Nichtsterben sprechen?

Wenn jedoch
Weil das erlangte Bewußtsein mit dem inhaltlichen Wissen übersteht
und der Geist weiter reifen kann und somit auch das Bewußtsein sich weiter entwickelt
- durch den Tod wird das unterbrochen -
Mit jedem Sterben beginnt ein Neuanfang, wenn man es nicht schafft, den Tod zu übergehen.
Simplething schrieb:weiter lebt, kann man mMn. unmöglich vom Sterben reden.
Sehr gute Erkenntnis @Simplething
Im Glauben daran, dass nur der Körper(das Gefäß) aufgrund der Alterung stirbt,
ist es doch eigentlich möglich, den Geist irgendwie überleben(wandern) zu lassen.

Niselprim schrieb:
Was zeigt uns der Liebe Gott mit der Aufopferung Seines Wortes?
Simplething schrieb:Dass sein Wort aufgeopfert werden kann :)
Vermutlich meinst du was anderes, aber ich weiß es nicht.
Das ist doch schon geschehen und dennoch Ist Es.
Was zeigt dir das im Bezug auf Das Bewußtsein oder Dem Geist
- dass Er überlebt (hat)? @Simplething

.............

Niselprim schrieb:
Sicherlich sind die Welt, das Universum und somit Gott und auch jedes Geschöpf dual,

sowie Gott den Menschen schuf als Mann und Frau.
A B E R was du nicht kappierst @snafu ist, dass Dualität nicht gleich Dualität ist.
Nämlich gibt es Dualität in Paargenossenschaft, wie Mann und Frau,
und es gibt Dualität im Widerspruch.
Mach halt einfach mal den Unterschied zwischen Zweiheiten: unversöhnlich oder ausgleichend.
snafu schrieb:Man kann natürlich Dualitäten in weitere aufteilen und bewerten, in gute und böse Dualität. ;)
Aber es bleibt dennoch Dualität, egal ob es als angenehm oder unangenehm ("gut und böse") bewertet wird.

Ohne jenes Spektrum, das entsteht, "zwischen den Widersprüchen", kann es keine sichtbare dreidimensionale Welt geben.
Ohne Unterschiede zu erkennen, kann es keine Erkenntnis geben - siehe Bibeltext; Genesis:
3,22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses.
... und ohne sich gegen das Böse zu entscheiden, kann es kein reines Spektrum geben - Genesis:
4,7 Ist es nicht [so], wenn du recht tust, erhebt es sich? Wenn du aber nicht recht tust, lagert die Sünde vor der Tür. Und nach dir wird ihr Verlangen sein, du aber sollst über sie herrschen.
... denn das ist ja das angestrebte Ziel - Offbg d Joh:
22,14 Glückselig, die ihre Kleider waschen, damit sie ein Anrecht am Baum des Lebens haben und durch die Tore in die Stadt hineingehen!
snafu schrieb:In Anbetracht, dass Gott in uns ist
Klar ist etwas Göttliches in uns @snafu aber Gott ist nicht in uns, sondern wir sind in Gott.
- das habe ich dir nun schon gefühlte hundert mal erklärt -

Und jetzt wieder einmal ein Unterschied ;) Im Vater kann man sein, ja,
weil ja der Vater das Bewußtsein ist. Also lernst Das Wort Gottes auswendig und richtest dich danach, dann gelangst du ins Göttliche Bewußtsein, welches Der Himmlische Vater darstellt.
In der Dreieinigkeit Gottes sind Gottvater (Göttliches Bewußtsein), Gottsohn (Wort Gottes) und Gottgeist (Heiliger Geist). Sowie jede 'lebende Seele' dieser Dreieinigkeit entspricht, ist diese die  Dreieinigkeit des Lebens - also auch die Dreieinigkeit Gottes.
snafu schrieb:Wenn du meinst dass der Gott im Paradies Satan war, wer war dann die Schlange? ;)
Im Paradies waren Beide zugegen @snafu Christus und Satan
und die Schlange war/ist nur Mittel zum Zweck - leider halt vom Bösen ausgenutzt :}


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Guter Gott - Böser Gott

16.11.2017 um 14:52
hi @Niselprim
Niselprim schrieb:Klar ist etwas Göttliches in uns @snafu aber Gott ist nicht in uns, sondern wir sind in Gott.
- das habe ich dir nun schon gefühlte hundert mal erklärt -
Ich habe es anders erfahren. Und Jesus sagt:" das Himmelreich ist innerhalb und ausserhalb von euch...".

Das Kleine ist im großen und das Große ist im Kleinen. Das ist das göttliche Paradoxum, das ist zu vereinen, bzw unter einem Hut zu bringen in seinen Gedanken. Es entspricht dem hermetischen Naturgesetz, was oben ist, ist auch unten und was unten ist, ist auch oben. Was im Kleinen ist, ist im Großen und was im Großen ist, ist im Kleinen.

Das Universum ist in mir und ich bin im Universum. Gott ist in mir und ich bin in Gott...... Mikrokosmos/Makrokosmos....
Niselprim schrieb:Und jetzt wieder einmal ein Unterschied ;) Im Vater kann man sein, ja,
weil ja der Vater das Bewußtsein ist. Also lernst Das Wort Gottes auswendig und richtest dich danach, dann gelangst du ins Göttliche Bewußtsein, welches Der Himmlische Vater darstellt.
Das irdische Ich-Bewusstsein betrachte ich nicht als "den Vater". Der "Vater" (AbBa) ist in meiner Betrachtungsweise der höchste Geist; während das (irdische) Bewusstsein eher dem Demiurg entspricht.

Das sagte schon Jesus, dass 'Auswendiglernen' nix hilft, weil man dadurch nichts selbst erfährt. Das 'göttliche Bewusstsein' ist nur durch eigene innere Erfahrungen zu erkennen, nicht durch 'Nachbeten' der Sprüche die andere geschrieben haben.
Niselprim schrieb:In der Dreieinigkeit Gottes sind Gottvater (Göttliches Bewußtsein), Gottsohn (Wort Gottes) und Gottgeist (Heiliger Geist). Sowie jede 'lebende Seele' dieser Dreieinigkeit entspricht, ist diese die  Dreieinigkeit des Lebens - also auch die Dreieinigkeit Gottes.
Ja, seh ich auch so. Geometrisch dargestellt ist die dreifältige Göttlichkeit die oberste Triade, die aus drei Linien besteht, die eine Fläche bilden.
Niselprim schrieb:    snafu schrieb:
   Wenn du meinst dass der Gott im Paradies Satan war, wer war dann die Schlange? ;)

Niselprim schrieb:
Im Paradies waren Beide zugegen @snafu Christus und Satan
und die Schlange war/ist nur Mittel zum Zweck - leider halt vom Bösen ausgenutzt :}
Gott, der Demiurg, der Jaldabaoth genannt wird im Apokryphon des Johannes und der Yhvh genannt wird in der Bibel, ist der Gott des Paradieses.
Er untersagte dem Menschen, Erkenntnis über sich selbst zu erlangen, da der Mensch dann auch Erkenntnis über Gott hätte.
Man sollte immer bedenken, dass diese Geschichten in Analogie zu der menschlichen Entwicklung stehen. Nämlich das Ego (Ichbinderichbin) selbst ist es, das nicht erkannt werden will. Erkennt der Mensch sich selbst, dann erkennt er auch die Absichten seines Egos. Das ist ein Entwicklungsprozess des Menschen.

Erkennt der Mensch sein Ego, dann kann er es auch meist größtenteils be-herrschen. Er kann sich zurücknehmen er kann Strategien entwickeln, er kann sich selbst und seine Launen im Zaum halten.

Somit wollte 'Gott' nicht, das der Mensch sich selbst erkennt, denn dies würde Machtverlust für eben jenen Ego-Gott bedeuten.
Es ist jedoch in der menschlichen Entwicklung vorgesehen, höhere geistige Ziele zu erreichen.
Adam, der (kleine dreijährige) Mensch erlangt diese Erkenntnis, indem er sich selbst als ein eigenständiges individuelles "ich" erkannte. Das ist der Entwicklungsweg eines jeden Menschen in diesem Alter.

Die Schlange spielt die Rolle des Verführers aus der Perspektive des Ego-Gottes. Er wurde sozusagen übertrumpft, und der Mensch ist geworden wie ER (Gen3:22).

Dieser Ego-Gott scheint ohnedies eine simple Natur zu sein, erwartet er doch tatsächlich, dass der Adam nicht genau an dem "verbotenen Baum" Interesse hätte.
Weiters nahm er an, dass Adam wüsste was "sonst müsst ihr sterben" bedeutet, wenn Adam noch nichtmal das Leben (=Eva) erkannte, wie sollte er dann wissen können, was 'sterben' bedeutet?
"Erkannte" hat in der Bibel weitere Interpretationen, wie du vllt weisst. ("und Adam erkannte Eva und sie gebar einen Sohn....")

Die Schlange betrachte ich als "die Weisheit". Da du den Gott des Paradies als den gnostischen Jaldabaoth berachtest, wirst du sicherlich auch die Weisheit, die herabkommt, um ihren Fehler zu berichtigen, als die (gnostische) Sophia erkennen die in Gestalt der Schlange dem Menschen Erkenntnis über sein Ego vermittelt (wie es im Apokryphon des Johannes beschrieben ist).

Worüber das Ego (der Ego-Gott) natürlich angefressen ist und den Menschen unter die Materie schleudert.
also in anderen Worten, der kleine Mensch (Adam) erkennt sich selbst, da er begonnen hat, sich selbst "ich" zu nennen, und erkennt die Welt gleichzeitg als Nichtich (Dualität --> "gut und böse") .
Das bedeutet die Trennung und auch die Indivi-dualität des Menschen. Man kann es gut an kleinen Kindern beobachten, sie beginnen in diesem Alter ihr Revier zu verteidigen und anderen Kindern Spielsachen wegzunehmen. Das ist der Beginn des bewussten Egos und dessen erste Versuche als eigenständiges "ich".
Die "Unterseite der Materie", der Urgrund der Unwissenheit des Menschen. Daraus kann sich der Mensch erheben, da der Weg durch die Erkenntnis erschaffen wurde, indem er die Spiele und Absichten seines Ego erkennt.
Wie das geht, ist mit der Kreuzigungsgeschichte von Jesus metaphorisch beschrieben.

Christos ist die Weisheit (Chokmah, Sophia, Lucifer Lichtbringer), somit ist Christos die Schlange die dem Menschen Erkenntnis gewährt und den Ego-Gott überwältigt, bzw in den griechischen Mythen ist es Prometheus, der den Menschen das (Geist-)Feuer der Götter bringt und dafür an den Felsen gehaftet wird, sowie Jesus ans Kreuz. Das Kreuz, bzw der Fels ist das Symbol für den Ego-Gott, auf dem Christos seinen Geist befreit, indem er sein Ego(ich) vollkommen auslässt und aufgibt. Christos ist innwendig im Menschen.


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Guter Gott - Böser Gott

16.11.2017 um 16:21
Niselprim schrieb:Nö - ware Freiheit hast du nur, wenn du nicht versklavt bist @Simplething
Seh ich genauso.
Niselprim schrieb:sondern liegt es an jedem selbst und an allen, das Böse zu (ver)meiden
- und wenn sich erkennbar Böses auftut,
dann sollte wo auch immer dagegen angegangen werden.
Wenn das Böse erkannt wird, dann muss es sich bereits aufgetan haben. Wie soll, deiner Meinung nach, dagegen angegangen werden? 

Was verstehst du unter dem Bösen und wieso kann es nur böse sein und sonst nichts? :)
Niselprim schrieb:Mit jedem Sterben beginnt ein Neuanfang, wenn man es nicht schafft, den Tod zu übergehen.
Dieser Neuanfang ist ein Problem, weil der entwickelte Geist+Bewusstsein nicht losgelassen werden will? 
Niselprim schrieb:Im Glauben daran, dass nur der Körper(das Gefäß) aufgrund der Alterung stirbt,
ist es doch eigentlich möglich, den Geist irgendwie überleben(wandern) zu lassen.
Du schreibst, dass der Körper aufgrund der Alterung stirbt. Somit was Vergängliches.
Es ist das Gefäß für den Geist, der nicht altert. Somit was Unvergängliches.
Wie soll etwas Unvergängliches die Möglichkeit haben zu überleben? Hat Gott die Möglichkeit zu überleben? Wenn du verstehst was gemeint ist :)
Wie hast du mitbekommen, dass Geist und Seele existieren, was war deine persönliche Erfahrung damit?
Niselprim schrieb:Das ist doch schon geschehen und dennoch Ist Es
Wenn es aufgeopfert wurde und noch immer ist, wurde es dann tatsächlich aufgeopfert? kann man wirklich aufopfern und wen opfert man das?

Wenn jemand stirbt und noch immer lebt, ist er dann wirklich gestorben? kann man wirklich sterben? 

Nur ein Gedankenspiel, lass dich von nichts abbringen :)
snafu schrieb:So, wie es Eltern bei Kindern eben machen. Sie versuchen es, aber es funktioniert nicht, denn die Erfahrungen des Lebens muss der Mensch selbst machen, um zu wissen, was ist gut und was ist böse. und was ist "ich" und was ist "nichtich".
Genau, sie versuchen es.
Wären sie "ein wenig mehr Aufmerksam", so wäre gar kein Versuch da.


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16.11.2017 um 19:08
hallo @Simplething
Simplething schrieb:Genau, sie versuchen es.
Wären sie "ein wenig mehr Aufmerksam", so wäre gar kein Versuch da.
Wieso? Das hat nichts mit Aufmerksamkeit zu tun, sondern mit der normalen Entwicklung des Menschen.
Man MUSS dem Kind was verbieten, über die Straße zu laufen, Tiere zu qüälen, andere kinder zu schlagen usw. Das alles tun kleine Kinder..... weil sie es nicht wissen und es erst lernen, was gut und was böse ist.
Die Neugier des mMnschen und sein Forscherdrang ergibt, dass eben genau das, was verboten ist, auch am interessantesten erscheint; und das genau das Verbotene den Menschen immer schon angezogen hat..... so ist es nur natürlich und auch wichtig für die Entwicklung, Grenzen zu überschreiten und Gebote zu brechen. Anders ist wohl auch keine Entwicklung, bzw Evolution möglich.


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17.11.2017 um 14:46
snafu schrieb:so ist es nur natürlich und auch wichtig für die Entwicklung, Grenzen zu überschreiten und Gebote zu brechen.
Wann kommt dieser Punkt an dem man sagt, bis hier hin und nicht weiter und wer ist der Erschaffer dieser Grenzen und wer ist derjenige der sie überschreitet?

Niemand, außer mir selbst, interessiert sich für meine Grenzen und ich interessiere mich nicht für die Grenzen anderer. Vielleicht ist es bei dir anders, ich kann natürlich nur von mir reden.
snafu schrieb:Man MUSS dem Kind was verbieten, über die Straße zu laufen, Tiere zu qüälen, andere kinder zu schlagen usw. Das alles tun kleine Kinder..... weil sie es nicht wissen und es erst lernen, was gut und was böse ist.
Du kannst ihnen natürlich deine persönlichen Erfahrungen mitteilen, aber deshalb werden es nicht ihre persönlichen Erfahrungen.

Kinder/Menschen tun was sie tun, danach werden Grenzen gesetzt oder auch nicht. Und jetzt erst, wo Grenzen aufgestellt wurden, besteht die Möglichkeit diese Grenzen zu überschreiten.
Davor wurde vielleicht auch etwas überschritten, aber Grenzen waren das keine.

Nicht falsch verstehen.
Wer verbieten will, soll das bitte tun. Wer es lassen möchte, soll es bitte lassen.


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18.11.2017 um 09:07
@Simplething @snafu @benihispeed @DyersEve @Sarv @aero @Katori @DonFungi @Oskura

Was ich euch schon immer mal sagen wollte:

Der menschliche Geist ist groß genug,
die überzeugendsten religiösen Fantasien zu entwickeln,
aber leider immer noch zu klein,
um die darin enthaltenen Irrtümer zu erkennen.


Copyright by Argus7 Verbreitung ausdrücklich gestattet.


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18.11.2017 um 09:18
@Argus7
Der menschliche Geist ist gross genug für riesige Technologische Entwicklungen.
Aber er ist immer noch zu klein um seine eigene Funktion und Entstehung zu begreifen.


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18.11.2017 um 10:28
Vielen Dank für deine Worte @Argus7 :)


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18.11.2017 um 11:24
benihispeed schrieb:Der menschliche Geist ist gross genug für riesige Technologische Entwicklungen.Aber er ist immer noch zu klein um seine eigene Funktion und Entstehung zu begreifen.
Dem ersten Satz kann ich selbstverständlich zustimmen. Was aber den zweiten Satz anbetrifft, muss ich dir sagen, dass man in dieser Hinsicht doch schon ziemlich weit gekommen ist. Es hat sich bisher nur noch nicht überall herum gesprochen, was man über die Funktion und Entstehung des Menschen bereits weiß. Wenn sich dieses Wissen nämlich herum gesprochen hätte, würden die Menschen nicht mehr an die Existenz eines Gottes glauben!


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18.11.2017 um 11:26
Simplething schrieb:Vielen Dank für deine Worte @Argus7 :)
Ist gern geschehen. Du darfst die Worte gerne weiter verbreiten!


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18.11.2017 um 14:12
Argus7 schrieb:Es hat sich bisher nur noch nicht überall herum gesprochen, was man über die Funktion und Entstehung des Menschen bereits weiß. Wenn sich dieses Wissen nämlich herum gesprochen hätte, würden die Menschen nicht mehr an die Existenz eines Gottes glauben!
Ich bin sehr wohl auf dem neuesten neurologischen, Wissenstand.
Aber zu begreifen wie Bewusstsein entsteht, davon ist man noch weit entfernt. Es besteht ein relativ grosser Konsens dass man Bewusstsein nicht konstruieren kann, sondern dass es von selber entstehen muss, wenn die technischen Voraussetzungen hergestellt sind.
Auch in der Psychologie sind wir erst in den Anfängen zu begreifen wie der Menschliche Geist funktioniert .
Ganz zu schweigen davon wie überhaupt das erstemal Leben auf der Erde entstanden ist.
Einig sind sich die Wissenschaften eigentlich nur das es Wissenschaftliche Gründe geben muss.


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18.11.2017 um 14:25
benihispeed schrieb:Ganz zu schweigen davon wie überhaupt das erstemal Leben auf der Erde entstanden ist.
Einig sind sich die Wissenschaften eigentlich nur das es Wissenschaftliche Gründe geben muss.
Was sind denn "wissenschaftliche Gründe"?

Du meinst wohl, daß unter den meisten wissenschaftlichen Forschern ein weitgehender Konsens darüber herrscht, daß die Entstehung der ersten Lebewesen aus organischen Stoffen durch eine chemische Evolution erfolgt ist. Nur "kloppt" man sich derzeit noch darüber welche von den kursierenden Hypothesen davon am zutreffendsten ist.


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18.11.2017 um 14:43
Libertin schrieb:Du meinst wohl, daß unter den meisten wissenschaftlichen Forschern ein weitgehender Konsens darüber herrscht, daß die Entstehung der ersten Lebewesen aus organischen Stoffen durch eine chemische Evolution erfolgt ist.
Genau das meine ich. Alle anderen Gründe werden kategorisch ausgeschlossen.


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18.11.2017 um 15:03
hallo @Simplething
Simplething schrieb:Wann kommt dieser Punkt an dem man sagt, bis hier hin und nicht weiter und wer ist der Erschaffer dieser Grenzen und wer ist derjenige der sie überschreitet?
Ich denke, wenn du (mal) Kinder hast, dann weisst du es. der Erschaffer ist Ahnen und Eltern. Der Überschreiter ist das Kind als Erforscher der Welt.... ;)
Simplething schrieb:Kinder/Menschen tun was sie tun, danach werden Grenzen gesetzt oder auch nicht. Und jetzt erst, wo Grenzen aufgestellt wurden, besteht die Möglichkeit diese Grenzen zu überschreiten.
Davor wurde vielleicht auch etwas überschritten, aber Grenzen waren das keine.
Natürlich nicht, das passiert ja im alltäglichen Leben. Die Grenzen werden gesetzt, wenn es aktuell ist.


@Simplething schrieb:
Was interessiert das Sterben den Menschen, der kein gut und böse kennt?

Wie erklärt man erfolgreich einem Menschen, der kein gut und böse kennt, was er nicht darf und wieso er es nicht darf?


Die Adam-eva Geschichte betrachte ich als jahrtausende alte Metapher für die menschliche Entwicklung. Die Erkenntnis des "ich" im dreijährigen Kind und die darausfolgende Erkenntnis von "Gut" = ich darf. "Böse" = ich darf nicht. ;)

Gott sprach: "Wenn du von der Frucht ißt, wirst du sterben".
Ich denke, hierbei geht es um das Bewusstsein. Einem kleinen Kind ist es nicht bewusst, dass seine Existenz mal ein Ende haben wird.
Wird das "ich" bewusst, dann wird das Leben bewusst, und in der Entwicklung des "ich" bis zur Pubertät, wird auch das Ende dieser Existenz bewusst.
=> Wenn das Leben bewusst ist, durch (die Frucht der) Erkenntnis des "ich", ist gleichzeitig Tod bewusst. Das heisst mM: "wenn ihr von der Frucht eßt, dann müsst ihr sterben."


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18.11.2017 um 15:29
benihispeed schrieb:    Libertin schrieb:
   Du meinst wohl, daß unter den meisten wissenschaftlichen Forschern ein weitgehender Konsens darüber herrscht, daß die Entstehung der ersten Lebewesen aus organischen Stoffen durch eine chemische Evolution erfolgt ist.

Genau das meine ich. Alle anderen Gründe werden kategorisch ausgeschlossen.
Welche anderen Gründe sollen das denn sein die da angeblich kategorisch ausgeschlossen werden?

Um es hier aber nicht noch weiter ins OT abgleiten zu lassen können das auch gerne hier weiter besprechen:

Diskussion: Entstehung der ersten Zelle


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18.11.2017 um 15:51
Libertin schrieb:Welche anderen Gründe sollen das denn sein die da angeblich kategorisch ausgeschlossen werden?
Im Einzelnen ist es für mich eigentlich unerheblich ob materiell, Energetisch oder sonstwas.
Wichtig für mich ist vorallem der Grund aus dem Leben entsteht.
Wissenschaftlich können nur Verhältnisse und Zufall
dafür als Gründe gelten
Nach meiner Meinung ist das Universum darauf ausgelegt unter stabilen Verhältnissen Leben und schliesslich Bewusstsein hervorzubringen.


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Sarv
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18.11.2017 um 19:42
Argus7 schrieb:Der menschliche Geist ist groß genug,
die überzeugendsten religiösen Fantasien zu entwickeln,
aber leider immer noch zu klein,
um die darin enthaltenen Irrtümer zu erkennen.
Von wwelchem Geist genau redest denn du...


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18.11.2017 um 20:57
Niselprim schrieb:
Klar ist etwas Göttliches in uns @snafu aber Gott ist nicht in uns, sondern wir sind in Gott.
   - das habe ich dir nun schon gefühlte hundert mal erklärt -
snafu schrieb:Ich habe es anders erfahren. Und Jesus sagt:" das Himmelreich ist innerhalb und ausserhalb von euch...".
Ach ja - wo steht das so in der Bibel? @snafu Hi :)

Zumal ja das Himmelreich nichts damit zu tun hat, dass physisch betrachtet, Gott nicht in jemand sondern jemand im Gott ist, sowie ja das Universum nicht in jemand ist, sondern jemand oder halt etwas im Universum - das wiederum ist aber auch kein Vergleich dafür, dass jemand oder etwas selbst ein Universum ist, weil das dann schon wieder zuviel Esoterik.
Also, man oder etwas ist im Universum - nicht anders herum, weil das geht nicht - das Universum ist nicht in jemand oder etwas, sondern jemand oder etwas ist im Universum.
Dein Vergleich mit dem Himmelreich hinkt hierzu etwas stark, weil ja das Himmelreich des Universums außerhalb des Universums (also der physische Himmel des Universums) ist.
Redest du aber von Himmelreich psychischer Natur, dann kommt es darauf an, welches Gewissen oder welches Empfinden oder welche Lehre man in sich hat. Auf Das Wort Gottes bezogen, gelte eine Aussage wie: " das Himmelreich ist innerhalb und ausserhalb von euch...", ja nur, wenn man Das Wort Gottes intus hat ;)
snafu schrieb:Das Kleine ist im großen und das Große ist im Kleinen. Das ist das göttliche Paradoxum, das ist zu vereinen, bzw unter einem Hut zu bringen in seinen Gedanken. Es entspricht dem hermetischen Naturgesetz, was oben ist, ist auch unten und was unten ist, ist auch oben. Was im Kleinen ist, ist im Großen und was im Großen ist, ist im Kleinen.

Das Universum ist in mir und ich bin im Universum. Gott ist in mir und ich bin in Gott...... Mikrokosmos/Makrokosmos....
Dem hab ich ja eben in meiner Erklärung über Himmel widersprochen
:D dass das Universum nicht in dir ist, sondern du im Universum bist :D

Niselprim schrieb:
Und jetzt wieder einmal ein Unterschied ;) Im Vater kann man sein, ja,
weil ja der Vater das Bewußtsein ist. Also lernst Das Wort Gottes auswendig und richtest dich danach, dann gelangst du ins Göttliche Bewußtsein, welches Der Himmlische Vater darstellt.
snafu schrieb:Das irdische Ich-Bewusstsein betrachte ich nicht als "den Vater". Der "Vater" (AbBa) ist in meiner Betrachtungsweise der höchste Geist; während das (irdische) Bewusstsein eher dem Demiurg entspricht.

Das sagte schon Jesus, dass 'Auswendiglernen' nix hilft, weil man dadurch nichts selbst erfährt. Das 'göttliche Bewusstsein' ist nur durch eigene innere Erfahrungen zu erkennen, nicht durch 'Nachbeten' der Sprüche die andere geschrieben haben.
Ich stelle immer wieder fest, dass du meinem Empfinden nach, die Aussagen unseres Herrn, Jesus Christus, falsch interpretierst und verkehrt verwendest @snafu

Die Weisheit ist das gestaltende Licht des Bewusstseins
und preist den Geist, welcher im Gedanken erscheint.

Der 'Himmlische Vater' ist Das Göttliche Bewußtsein, also sagichmalso oberhalb dem Irdischen.
Ein irdisches Bewußtsein haben Lebewesen hier auf der Erde
- dieses ist auch Vater, aber halt nicht der 'Himmlische Vater' sondern ein irdischer.
Das sogenannte 'Christusbewußtsein' zu erlangen,
bedeutet Im 'Himmlischen Vater' - also Im Göttlichen Bewußtsein - zu sein
--- das heißt aber nicht, dass man selbst das göttliche Bewußtsein ist,
sondern bedeutet lediglich, dass man nach Gottes Willen denkt und handelt.
---> erreichen kann man Das nur In Der Herrlichkeit Gottes; Johannesevangelium:
"17,17 Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit. 17,18 Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; 17,19 und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. 17,20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, 17,21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. 17,22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, daß sie eins seien, wie wir eins sind 17,23 - ich in ihnen und du in mir -, daß sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast."
snafu schrieb:Gott, der Demiurg, der Jaldabaoth genannt wird im Apokryphon des Johannes und der Yhvh genannt wird in der Bibel, ist der Gott des Paradieses.
Er untersagte dem Menschen, Erkenntnis über sich selbst zu erlangen, da der Mensch dann auch Erkenntnis über Gott hätte.
Das siehst du falsch - das ist nicht Gott, sondern das ist Satan.
Satan ist Jener, welcher nicht will, dass der Mensch die Erkenntnis über die Wahrheit hat.
snafu schrieb:Man sollte immer bedenken, dass diese Geschichten in Analogie zu der menschlichen Entwicklung stehen. Nämlich das Ego (Ichbinderichbin) selbst ist es, das nicht erkannt werden will. Erkennt der Mensch sich selbst, dann erkennt er auch die Absichten seines Egos. Das ist ein Entwicklungsprozess des Menschen.

Erkennt der Mensch sein Ego, dann kann er es auch meist größtenteils be-herrschen. Er kann sich zurücknehmen er kann Strategien entwickeln, er kann sich selbst und seine Launen im Zaum halten.

Somit wollte 'Gott' nicht, das der Mensch sich selbst erkennt, denn dies würde Machtverlust für eben jenen Ego-Gott bedeuten.
Es ist jedoch in der menschlichen Entwicklung vorgesehen, höhere geistige Ziele zu erreichen.
Adam, der (kleine dreijährige) Mensch erlangt diese Erkenntnis, indem er sich selbst als ein eigenständiges individuelles "ich" erkannte. Das ist der Entwicklungsweg eines jeden Menschen in diesem Alter.
Du verwechselst immernoch Gott und Satan.
snafu schrieb:Die Schlange spielt die Rolle des Verführers aus der Perspektive des Ego-Gottes. Er wurde sozusagen übertrumpft, und der Mensch ist geworden wie ER (Gen3:22).

Dieser Ego-Gott scheint ohnedies eine simple Natur zu sein, erwartet er doch tatsächlich, dass der Adam nicht genau an dem "verbotenen Baum" Interesse hätte.
Weiters nahm er an, dass Adam wüsste was "sonst müsst ihr sterben" bedeutet, wenn Adam noch nichtmal das Leben (=Eva) erkannte, wie sollte er dann wissen können, was 'sterben' bedeutet?
"Erkannte" hat in der Bibel weitere Interpretationen, wie du vllt weisst. ("und Adam erkannte Eva und sie gebar einen Sohn....")

Die Schlange betrachte ich als "die Weisheit". Da du den Gott des Paradies als den gnostischen Jaldabaoth berachtest, wirst du sicherlich auch die Weisheit, die herabkommt, um ihren Fehler zu berichtigen, als die (gnostische) Sophia erkennen die in Gestalt der Schlange dem Menschen Erkenntnis über sein Ego vermittelt (wie es im Apokryphon des Johannes beschrieben ist).
Erzähl du mir bitte nicht fälschlicherweise Was ich Wen für Woher oder Wohin bzw. Woraus betrachte! @snafu

:D Sofern Sophia aber auch Mutter Erde ist,
dann kann die Schlange den Erdlingen nur irdische Weisheiten beibringen :D
Schau - da ja Sophia, zur Berichtigung ihres Fehlers - herabgekommen war/ist...
Du musst verstehen, dass Adam und Eva von Satan in die Tiefe verdonnert wurden,
aber die Wohnstatt (Mutter Erde) auf Verheiß Des Heiligen Geistes eingerichtet wurde,
damit halt auch eine Wiedergutmachung erreicht werden kann ;)
Verstehst du das? - Einen Fehler zu berichtigen, bedeutet doch auch, dass diese Berichtigung irgendwann mal eingetreten sein können sollte - ansonsten bleibst du in dem Dilemma, dass du vom Satan weiterhin vera***** wirst --- jedoch in der Zuversicht meines Glaubens an Die Frohe Botschaft gehe ich davon aus, dass die Lüge Satans gänzlich aufgedeckt und Das Wahrhaftige Leben angetreten werden wird.
snafu schrieb:Christos ist die Weisheit (Chokmah, Sophia, Lucifer Lichtbringer), somit ist Christos die Schlange
Du verwechselst immernoch Gott mit Satan.

.............
Simplething schrieb:Wenn das Böse erkannt wird, dann muss es sich bereits aufgetan haben. Wie soll, deiner Meinung nach, dagegen angegangen werden?
Beispeilswesie kann man Vergewaltiger wegsperren oder Drogenkriminalität bekämpfen;
Gefahren, welche nicht abgetan werden können (z.B. Naturkatastrophen), kann man vorbeugend entgegentreten; gegen Krankheiten kann geforscht werden; gegen den Welthunger kann angegangen werden; Krieg kann vermieden werden etc. @Simplething
Simplething schrieb:Was verstehst du unter dem Bösen und wieso kann es nur böse sein und sonst nichts? :)
Das Böse ist die Zerstörung und Vernichtung des Seins.
- Gibt man sich bewußt dem Bösen hin oder lässt bewußt Böses zu, das ist sündhaft.
Das Gegenteil vom Bösen ist Das Gute - das ist das Leben, das Dasein
- also die Vernichtung des Lebens bzw. des Daseins ist nicht gut, also böse.
Simplething schrieb:Dieser Neuanfang ist ein Problem, weil der entwickelte Geist+Bewusstsein nicht losgelassen werden will?
Hmm... nein. Jeder tatsächliche Neuanfang in solchem Fall bedeutet, dass das Bewußtsein sozusagen gelöscht also alles Wissen und Können verschwunden ist.
Simplething schrieb:Du schreibst, dass der Körper aufgrund der Alterung stirbt. Somit was Vergängliches.
Es ist das Gefäß für den Geist, der nicht altert. Somit was Unvergängliches.
Wie soll etwas Unvergängliches die Möglichkeit haben zu überleben? Hat Gott die Möglichkeit zu überleben? Wenn du verstehst was gemeint ist :)
Wie hast du mitbekommen, dass Geist und Seele existieren, was war deine persönliche Erfahrung damit?
Jeder macht seine persönlichen Erfahrungen und bildet dadurch sein Bewußtsein, indem der Geist heranreift @Simplething Und begibt man sich in Das Göttliche Bewußtsein mit der Gewissheit, ewig zu leben, dann wird wohl etwas davon überleben
- so sollte es jedenfalls in der Überzeugung des Glaubens sein ;)
Simplething schrieb:Wenn es aufgeopfert wurde und noch immer ist, wurde es dann tatsächlich aufgeopfert? kann man wirklich aufopfern und wen opfert man das?

Wenn jemand stirbt und noch immer lebt, ist er dann wirklich gestorben? kann man wirklich sterben?

Nur ein Gedankenspiel, lass dich von nichts abbringen :)
Nun ja :) meine Antworten dafür hab ich schon :)
Wie lauten deine Antworten auf deine Fragen? @Simplething
Was tut Gott, indem Er uns Sein Wort gibt?

...........
Argus7 schrieb:Der menschliche Geist ist groß genug,
die überzeugendsten religiösen Fantasien zu entwickeln,
aber leider immer noch zu klein,
um die darin enthaltenen Irrtümer zu erkennen.
Mit Phantasien und Irrtümern ist das halt immer eine Sache der Wahrnehmung @Argus7


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