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Islam - Eine friedliche Religion?

7.917 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam

Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 02:28
@Irade77
@onay77
Wirklich, versteht mich nicht falsch, ich will nur auf ein Problem hinweisen das es in einer muslimischen Szene gibt. :> ok?

Ich geh dann mal wirklich. Ist sehr spät

Ich respektiere eure Meinung und will nur meine Punkte wiedergeben, ich hoffe ihr versteht das.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 02:30
@cbarkyn
Guter Text! :Y:


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Irade77
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 02:31
@cbarkyn
Zu dem Hadith klar kann das sein er ist ein Prophet gewesen und hat Wissen von Allah bekommen das er ein brutaler Mörder war glaube ich weniger weil sich das eine mit dem anderen ausschließt
Was man auch sagen kann wenn Allah dir dein Leben gibt kann er es dir auch nehmen doch keiner kann sollte etwas intepretieren das Gott es ihm gesagt hat


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Irade77
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 02:33
@cbarkyn
Das Problem die Meinung eurer Mitmenschen die hier leben Unterwiegen der Meinung irgendwelcher Terroristen in irgendeinem Land


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Irade77
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 02:36
@cbarkyn
Die Khawaarij war das Wort was mir nicht eingefallen ist


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onay77
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 02:52
@cbarkyn
du hast auch Recht in deinen Punkten. Natürlich können wir nicht abstreiten, dass es auch radikale Muslime gibt. Aber diese Radikalisierung findet in den Köpfen statt nicht im Koran.

In Bezug auf das Töten stehen Dinge im Koran die ich als Moslem auch nicht gut finde. Aber was will man denn machen? Das waren nun mal gefährliche Zeiten damals. Bildung und Erziehung, mehr sage ich zu dem Thema nicht.

Mein Allah verbietet es mir zu töten, er verbietet es mir zu sünden. Ich distanziere mich von den Taten der IS. Ich bin einfach sprachlos, was da vor sich geht kann ich einfach nicht fassen...


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 02:53
Nicht der Islam ist das Problem, sondern die Muslime (zumindest sehr viele).


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 05:52
@onay77
dein text spiegelt ganz genau die aussagen auch meiner freunde die anhänger des islams sind wieder...
was an sich eig schon nen satz für die tonne ist denn *überraschung* auch meine christlichen/nicht religiösen freunde sehen das so...~.~
aber um der thematik des threads gerecht zu werden passt es halt :P
ich persönlich glaube das viele deutsche/europäer/christen/juden zurzeit ein problem damit haben, dass ihr als aufgeklärte zu wenig gegen die leute, "aus den eigenenen reihen" interveniert/demonstriert etc.
was in abstrichen vieleicht sogar stimmen mag....
aber diejenigen die das kritisieren hab ich im selben maße auch noch nicht demonstrierend/intervenierend gesehen -> und da gewalt gegegewalt erzeugt, zähl ich das, was zurzeit als eingreifend gerechtfertigt wird (luftschläge etc.) bestimmt nicht dazu!!

so what?

aber bevor wir mit solchen haarspaltereien anfangen sollten wir bedenken das während einer solchen diskussion kinder,söhne,töchter ja ganze familien ausgelöscht werden und da
frage ich mich...
allen ernstes.... lassen wir uns so leicht von uns selbst ablenken....
haben wir bei dem leid was zurzeit (mal wieder) von statten geht, nichts besseres zu tun als einen verantwortlichen zu bestimmen und dessen vorgehensweise zu kritisieren, anstatt zusammen, wie eine große weltenfamilie zu handeln um somit dauerhaft das zu erlangen was seit jahrtausende die essenez einer jeden religion/glaubensrichtung/ethik ist ?
wir sollten das problem gemeinschaftlich angehen
organisiert,friedlich und fokusiert auf das gemeinsame ziel.
sollte uns das gelingen wird es schon bald keine radikale ausrichtung mehr geben, da sich das was wir erreicht hätten eine flucht in eine solche ideologie automatisch ausschließt.

we are one :* <3


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bliebig
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 10:38
@IrreBlütenfee
IrreBlütenfee schrieb:Nicht der Islam ist das Problem, sondern die Muslime (zumindest sehr viele).
Nicht die Muslime sind das Problem, sondern die riesige ungebildete Unterschicht, die sich massenweise zum ISLAM bekehren lässt.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 12:28
onay77 schrieb:du hast auch Recht in deinen Punkten. Natürlich können wir nicht abstreiten, dass es auch radikale Muslime gibt. Aber diese Radikalisierung findet in den Köpfen statt nicht im Koran.
Ja, eben. Mir geht es nur darum das viele abstreiten das es radikale Muslime gibt, die werden dann als "nicht-Muslime" bezeichnet und das halte ich, wie gesagt, für falsch da es nicht hilft.
Fast jede Religion hatte ihre dunklen Zeiten, keiner streitet ab das die Kreuzzüge von Christen waren und das ist dieser Religion ja fast schon peinlich. Aber man hat sich eingestanden dass das Christentum sehr brutal einst war, und so finde ich sollte sich dieses Bewusstsein auch unter Muslime entwickeln, wenn es sich noch nicht so entwickelt hat :)
Man muss das Problem einfach gemeinsam an der Wurzel packen, und da halte ich Bildung für äußerst wichtig, vorallem in Moscheen sollte geschaut werden das keine radikalen Prediger predigen dürfen :/
Un da fühlen sich ja manche schon diskriminiert, denn die Worte "das Radikale kommt nicht aus unseren Reihen, das ist nicht unser Problem" hört man äußerst oft, und diese Leugnung führt zu nichts. Das Problem ist das zB in Österreich der oberste Herr des größten muslimischen Verbandes bestimmen kann wer in welcher Moschee predigt,
das ist ja an sich nichts verkehrtes, aber er erlaubt keinen Einblick und hat einst den Satz fallen lassen "Mich interessieren Staaten nicht, ich habe das sagen, da kann mir keiner reinpfuschen". Außerdem steht er für äußerst traditionelle Werte und wehrt sich dagegen eine islamisch-theologische Fakultät in die Hände Österreichs zu geben, er plädiert darauf das Ankara da das sagen hat und Österreich nichts damit zu tun hat was in dieser Fakultät gelehrt wird. (es geht um Imamen-Ausbildung das auch österreichische Muslime dies hier sozusagen studieren können)
Es wurde sich darum bemüht dass dort gelehrt wird den Koran im geschichtlichen Kontext zu betrachten, und wie denn ein muslimisch traditionelles Leben mit Europa zu vereinen wäre, da wehrte er sich strikt dagegen und meinte das dies nichts in irgendeinem Unterricht zu suchen habe und das diese Fakultät nicht neutral sein soll sondern sich einer gewissen Strömung des Islams anzupassen hat. (Ich weiß nicht mehr ob sunnitisch, schiitisch, aber jedenfalls nicht neutral) Und das sind die falschen Ansätze meiner Meinung nach :/
onay77 schrieb:In Bezug auf das Töten stehen Dinge im Koran die ich als Moslem auch nicht gut finde. Aber was will man denn machen? Das waren nun mal gefährliche Zeiten damals. Bildung und Erziehung, mehr sage ich zu dem Thema nicht.
Eben, man sollte den Koran in sein geschichtliches Szenario setzen, wann er entstand, etc, und nicht als komplette Anleitung zum Leben ansehen. Schon zum Teil aber man muss einfach den Koran in einen geschichtlichen Kontext setzen, und wenn dies nicht passiert und man sich nicht distanzieren kann von der Schrift, so entstehen solche "Missverständnisse" wo Muslime morden und sonstige Taten begehen. :>


Sonst schließ ich mich @wheii s Meinung an, es muss gemeinsam eine Lösung gefunden werden, und eben auch Seitens der muslimischen Gemeinschaften. Abstreiten bringt sich nichts, gemeinsam muss man das Problem mit Kooperation an der Wurzel packen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 12:58
Fast alles ist möglich im Islam.

Man muss sich nur das "passende" Rechtsgutachten besorgen...

:D


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:01
@bliebig schrieb:
Nicht die Muslime sind das Problem, sondern die riesige ungebildete Unterschicht, die sich massenweise zum ISLAM bekehren lässt.
Da gebe ich dir recht.

Auch in diesem Thread gibt es schöne Beispiele dafür wie eng geringe Bildung, Bildungsverweigerung, Bauernfängerei, Religion und Gewalt zusammenhängen...


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:04
Lepus schrieb:Auch in diesem Thread gibt es schöne Beispiele dafür wie eng geringe Bildung, Bildungsverweigerung, Bauernfängerei, Religion und Gewalt zusammenhängen...
Krank wie einfach der Mensch sich leiten lässt ohne nachzudenken. Oder zumindest nachdenkt und eben sich für Gewalt entscheidet.
Ich frag mich manches Mal ob das ein neues Ding von Erziehung ist oder woran es liegt das Menschen gewaltbereiter geworden sind. Sind die "Jungen" etwa das Gegenteil von kriegsmüde? Oder wurden irgendwelche Videospiele zu genau genommen?
Versteht mich nicht falsch, ich zocke und spiele selbst sehr gerne, aber mittlerweile weiß ich einfach nicht mehr woher diese Gewaltbereitschaft kommt.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:16
@cbarkyn
Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.
Videospiele sind vermutlich nicht dafür verantwortlich: Meiner Meinung nach muss man schon einen ziemlichen Knacks im Hirn haben, um sich von so etwas beeinflussen zu lassen.
Und wenn man solch einen Knacks hat würden auch Bücher oder Filme dazu führen, dass man durchtickt, nicht nur Games.

Es könnte aber mit der Perspektivlosigkeit der Jugendlichen (vor allem in großen Städten und der unteren Gesellschaftsschichten) zusammenhängen.

Bauernfänger versprechen solchen Jugendlichen das Blaue vom Himmel, geben ihnen einen "Lebenssinn", gaukeln ihnen Halt und Perspektive vor, die sie in ihrem normalen Umfeld nicht haben.
Dann werden sie langsam radikalisiert.

So was gibt es ja in vielen unterschiedlichen Facetten: Nazis machen es heutzutage ja auch so und religiöse Sekten z.B..


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:22
@Lepus
Ich meine nur, was ist wenn das ständige Krieg zocken dazu führt das der Krieg in den Hirnen dieser Menschen langsam und unterbewussst verharmlost wird? Vielleicht sind auch Filme dran Schuld das diese Dinge verharmlost werden?

Die Perspektivlosigkeit ist logisch, dennoch wenn mir Perspektive fehlt dann gehe ich doch nicht für Geld irgendwo hin morden. Das Geld ist ja auch ein großer Punkt, es wird ihnen so eine Zukunft versprochen und sie können ja gut von dem Geld leben.

Aber ja, wird mit Gehirnwäsche zusammenhängen.
Oder eine Art Flucht vor der Digitalisierung, vor dem technischen Fortschritt weil alles so schnell geht, vielleicht sind ein paar dieser Menschen überfordert und wünschen sich zurück ins Mittelalter?

Am wenigsten verstehe ich es bei den Frauen. Wieso gebe ich ein Leben in Freiheit auf um mich strikten Kleiderregelungen zu unterwerfen? Warum will ich unterdrückt werden? Warum willige ich zu so etwas ein?
Bei den Frauen verwundert es mich einfach am Meisten. Nie würde ich meinen "freien" Status aufgeben, zu einer Religion konvertieren, radikal werden und dann dort unten hinziehen um mein Leben damit zu verbringen Kinder zu werfen und nicht mal alleine rausgehen zu dürfen. Unter anderem habe ich sicher in dieser Gegend dort unten weniger Rechte als Männer.
Das erklär mir mal einer :/ Bleibt mir total schleierhaft.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:27
Lepus schrieb:aukeln ihnen Halt und Perspektive vor, die sie in ihrem normalen Umfeld nicht haben.
Dann werden sie langsam radikalisiert.
und warum sind wir als gesellschaft nicht in der lage, das nähere umfeld was in diesen besonderen fällen versagt hat zu ersetzten ?
bzw, die stärken der betroffenen(bspw. hingabe loyalität respektspersonen gegenüber) so einzusetzen das die gemeinschaft dann widerum daraus einen vorteil ziehen kann.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:30
@cbarkyn schrieb:
Am wenigsten verstehe ich es bei den Frauen. Wieso gebe ich ein Leben in Freiheit auf um mich strikten Kleiderregelungen zu unterwerfen? Warum will ich unterdrückt werden? Warum willige ich zu so etwas ein?
Bei den Frauen verwundert es mich einfach am Meisten. Nie würde ich meinen "freien" Status aufgeben, zu einer Religion konvertieren, radikal werden und dann dort unten hinziehen um mein Leben damit zu verbringen Kinder zu werfen und nicht mal alleine rausgehen zu dürfen. Unter anderem habe ich sicher in dieser Gegend dort unten weniger Rechte als Männer.
Das erklär mir mal einer :/ Bleibt mir total schleierhaft.
Hö, hö!
Kleiderreglung, SCHLEIERhaft.
XD
War der Gag beabsichtigt oder Zufall?
Jedenfalls war er gut! ;)

Ich kann das auch nicht nachvollziehen.
Ich als Frau würde mich niemals so unterdrücken lassen, deswegen käme für mich eine Konvertierung zum Islam oder anderen Religionen, die Frauen wenig Rechte zusprechen nicht in Frage.
cbarkyn schrieb:Ich meine nur, was ist wenn das ständige Krieg zocken dazu führt das der Krieg in den Hirnen dieser Menschen langsam und unterbewussst verharmlost wird? Vielleicht sind auch Filme dran Schuld das diese Dinge verharmlost werden?

Die Perspektivlosigkeit ist logisch, dennoch wenn mir Perspektive fehlt dann gehe ich doch nicht für Geld irgendwo hin morden. Das Geld ist ja auch ein großer Punkt, es wird ihnen so eine Zukunft versprochen und sie können ja gut von dem Geld leben.

Aber ja, wird mit Gehirnwäsche zusammenhängen.
Oder eine Art Flucht vor der Digitalisierung, vor dem technischen Fortschritt weil alles so schnell geht, vielleicht sind ein paar dieser Menschen überfordert und wünschen sich zurück ins Mittelalter?
Es lockt sicherlich nicht nur das Geld.
Es ist auch die "Ehre" für Allah zu kämpfen und für seine Überzeugungen und da wird man dann durch Gehirnwäsche zu gebracht.

Gut möglich, dass auch der Krieg verharmlost und romantisiert wird - ist ja schon immer so gewesen.
Jugendliche, die z.B. in Deutschland aufwachsen haben keine Vorstellung von Krieg, sie wissen nicht, wie es ist in einem Krisengebiet aufzuwachsen, Angst zu haben, Menschen sterben zu sehen.
Da ist es natürlich leicht für Radikale den Jugendlichen das Blaue vom Himmel zu reden.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:35
@wheii
Ich verstehe nicht mal wie es zu so einem Ausfall im System überhaupt so kommen kann. Besucht man die Schule nicht mehr oder wie kommt es zu so einem Ausfall in einer Gesellschaft?
So viele Menschen die Perspektivlosigkeit zum Opfer fallen kann es doch nicht geben, oder?
Ich meine, so deprimierende Perspektivlosigkeit das man sich radikalisieren lässt /es zur Gehirn Wäsche kommt. Wo ist dann der Commonsense oder einfach Verstand geblieben?

Unteranderem, ich glaube das zum Teil gewisse Menschen auch aus dem System so aussteigen wollen. Ich will jetzt nicht sagen das jeder selbst daran Schuld ist, aber ich glaube ein kleiner Teil hat sich dazu "entschieden" nicht mehr Schule zu gehen oder einfach nicht mehr so an der Gesellschaft Teil zu haben.
Lepus schrieb:Hö, hö!
Kleiderreglung, SCHLEIERhaft.
XD
War der Gag beabsichtigt oder Zufall?
Jedenfalls war er gut! ;)
Ich muss gerade selbst lachen, mir ist das nicht aufgefallen xD
Lepus schrieb:Ich kann das auch nicht nachvollziehen.
Ich als Frau würde mich niemals so unterdrücken lassen, deswegen käme für mich eine Konvertierung zum Islam oder anderen Religionen, die Frauen wenig Rechte zusprechen nicht in Frage.
Eben. Obwohl ich zig Passagen im Koran fand die die Gleichberechtigung der Frau aussprechen und sagen sie ist mit dem Mann gleichgestellt.
Aber wie schon gesagt wurde ist nicht der Koran alleinig Schuld, zum Teil sind es eben Muslime die diesen so auslegen. Unteranderem mischt dort auch viel Tradition mit, denke ich. Wenn es Tradition ist Burka zu tragen, würd man das wohl selbst nicht so schnell anzweifeln, oder?
Es bleibt eben ein patriarchisches System, und das ist auch das Problem.
Lepus schrieb:Es lockt sicherlich nicht nur das Geld.
Es ist auch die "Ehre" für Allah zu kämpfen und für seine Überzeugungen und da wird man dann durch Gehirnwäsche zu gebracht.
Leider. Es lockt auch der Gedanke im Jenseits belohnt zu werden für seine Taten, somit scheut man nicht vor dem Tod und das finde ich das größte Problem: Wenn die Person keine Angst mehr vorm Sterben hat, und das Leben so an sich nicht mehr zu schätzen weiß da sie nur auf das Jenseits fixiert ist, dann haltet diesen Menschen nichts mehr auf.
Lepus schrieb:Gut möglich, dass auch der Krieg verharmlost und romantisiert wird - ist ja schon immer so gewesen.
Jugendliche, die z.B. in Deutschland aufwachsen haben keine Vorstellung von Krieg, sie wissen nicht, wie es ist in einem Krisengebiet aufzuwachsen, Angst zu haben, Menschen sterben zu sehen.
Da ist es natürlich leicht für Radikale den Jugendlichen das Blaue vom Himmel zu reden.
Eben. So stelle ich mir das vor. "Du kannst ein Held werden" - ungefähr so, und das lockt dann. Furchtbar.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:37
@wheii schrieb:
und warum sind wir als gesellschaft nicht in der lage, das nähere umfeld was in diesen besonderen fällen versagt hat zu ersetzten ?
bzw, die stärken der betroffenen(bspw. hingabe loyalität respektspersonen gegenüber) so einzusetzen das die gemeinschaft dann widerum daraus einen vorteil ziehen kann.
Tja, gute Frage.

Es beginnt ja schon in der Schule, dass Kinder benachteiligt werden, dass zieht sich dann durch, bis die Jugendlichen keine Ausbildung bekommen, weil sie nicht die nötigen Voraussetzungen erfüllen, sie werden arbeitslos, bekommen irgendwann selbst Kinder und der Kreislauf geht von vorne los.

Eltern können versagen und die Verantwortung auf die Schule abwelzen.
Das geht natürlich schief, weil die Lehrer nicht dafür da sind die verkorkste Erziehung der Kinder in die Hand zu nehmen.
Wenn schon in der Familie alles schief läuft ist die Gesellschaft nicht wirklich verpflichtet einzugreifen.
Was soll sie denn tun?
Die Kinder den Eltern wegnehmen?

Mehr Angebote für Bildung und Co. wären angebracht, aber die tolle Regierung gibt ihr Geld lieber für andere Dinge aus und holt Fachkräfte aus dem Ausland, anstatt die Jugendlichen im eigenen Land zu fördern.
So kommt es mir jedenfalls manchmal vor.

Alles kann und will ich nicht schlecht reden, es gibt ja auch gut ausgebildete Jugendliche, denn wenn es die nicht gäbe wäre die Wirtschaft hier doch schon längst im Eimer. ;)


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:41
@Lepus
Außerdem, weil es mir noch einfällt, ist es eine Art Wunsch einem System anzugehören das dir sagt wo es lang geht.
Somit ist der Wunsch nach Selbstverwirklichung komplett untergegangen, man will etwas Höherem dienen. Man hat vielleicht "zu viel Freiheit".


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