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Islam - Eine friedliche Religion?

7.652 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam

Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:49
@cbarkyn schrieb:
So viele Menschen die Perspektivlosigkeit zum Opfer fallen kann es doch nicht geben, oder?
Ich meine, so deprimierende Perspektivlosigkeit das man sich radikalisieren lässt /es zur Gehirn Wäsche kommt.
Der Gedanke kam mir auch gerade.
Ich weiß allerdings nicht, wie viele Menschen in Deutschland für den radikalen Islam rekrutiert werden.
Es ist vermutlich nur eine geringe Menge gemessen am ganzen Land.
Es wird nur eben immer als riesen Masse dargestellt, vermute ich - bzw. hoffe ich.
cbarkyn schrieb:Wo ist dann der Commonsense oder einfach Verstand geblieben?
Der @Commonsense sitzt in der Mod-Bude und bewacht hier alles. :D ;)
cbarkyn schrieb:Unteranderem, ich glaube das zum Teil gewisse Menschen auch aus dem System so aussteigen wollen. Ich will jetzt nicht sagen das jeder selbst daran Schuld ist, aber ich glaube ein kleiner Teil hat sich dazu "entschieden" nicht mehr Schule zu gehen oder einfach nicht mehr so an der Gesellschaft Teil zu haben.
Ja, genau - die habe ich jetzt gar nicht bedacht.
Solche Menschen kenne ich leider auch und die sind sehr leicht zu verführen.
Einer ist z.B. rechtsradikal geworden und ist nun vorbestraft.
Der ist nicht mehr zu erreichen. :(
cbarkyn schrieb:Eben. Obwohl ich zig Passagen im Koran fand die die Gleichberechtigung der Frau aussprechen und sagen sie ist mit dem Mann gleichgestellt.
Aber wie schon gesagt wurde ist nicht der Koran alleinig Schuld, zum Teil sind es eben Muslime die diesen so auslegen. Unteranderem mischt dort auch viel Tradition mit, denke ich. Wenn es Tradition ist Burka zu tragen, würd man das wohl selbst nicht so schnell anzweifeln, oder?
Es bleibt eben ein patriarchisches System, und das ist auch das Problem.
Genauso sehe ich es auch.
Diese Traditionen werden dann halt mit der Religion gedeckelt und sind eigentlich politisch gewollt oder eben pure Unterdrückung.
cbarkyn schrieb:Wenn die Person keine Angst mehr vorm Sterben hat, und das Leben so an sich nicht mehr zu schätzen weiß da sie nur auf das Jenseits fixiert ist, dann haltet diesen Menschen nichts mehr auf.
Erschreckender Gedanke und leider wahr.
Jedenfalls kommt es mir so vor, wenn ich an die Kampfhandlungen zur Zeit denke.
cbarkyn schrieb:Eben. So stelle ich mir das vor. "Du kannst ein Held werden" - ungefähr so, und das lockt dann. Furchtbar.
Genau - so wie in den Weltkriegen oder in den USA.

In den USA gibt es diese Anwerber des Militärs, die meistens in den armen Gegenden die Jugendlichen anquatschen und ihn Ruhm, Geld und eine Ausbildung und Karriere versprechen.
Was sie verschweigen ist, dass sie vorher als Kanonenfutter dienen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 14:53
cbarkyn schrieb:Außerdem, weil es mir noch einfällt, ist es eine Art Wunsch einem System anzugehören das dir sagt wo es lang geht.
Somit ist der Wunsch nach Selbstverwirklichung komplett untergegangen, man will etwas Höherem dienen. Man hat vielleicht "zu viel Freiheit".
Ja, der Wunsch nach einem geregelten Leben und Zugehörigkeit.
Wie im Dritten Reich - wer da nicht mitmachte, war kein richtiger Mensch und gehörte nicht dazu, sondern zum Feind.

Da kommt dann der Gruppenzwang zum tragen:
Jugendliche haben Freunde, die auch zu den Treffen der NPD-Jugend gehen.
Die Freunde überreden einen mit dorthin zu kommen und so weiter.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 15:16
Lepus schrieb:Der Gedanke kam mir auch gerade.
Ich weiß allerdings nicht, wie viele Menschen in Deutschland für den radikalen Islam rekrutiert werden.
Es ist vermutlich nur eine geringe Menge gemessen am ganzen Land.
Es wird nur eben immer als riesen Masse dargestellt, vermute ich - bzw. hoffe ich.
Es wird sicher ein paar Menschen geben und wie du gesagt hast, werden es nicht so viele sein, aber bei jedem Einzelnen fragt man sich doch was das soll. Ich will keine Dummheit unterstellen aber nicht nachzufragen oder nicht mitzubekommen wie es dort unten wirklich abgeht, zeigt von äußerster "Eindämmung" und abgeschottet sein. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen das so viele die aus dem System fielen gleich so eine Einstellung entwickeln und so depressiv nach Halt suchen das sie sich einer solch radikalen Bande anschließen?
Es ist nun nicht so das einen jeglicher Verstand verlässt sobald man im System durchrasselt, zumindest hoffe ich das.
Ich kenne Leute die auch mit Depressionen auf diese Art und Weise gerungen haben, aber nie würden sie sich radikalisieren lassen. Es ist wie als würde Depression und Hofnungslosigkeit den Verstand und das Mitleid ausschalten, bei denen die sich solch einer radikalen Gruppe anschließen.

Aber vielleicht sind die Methoden der Gehirnwäsche ja äußerst gut. Man weiß es nicht.
Zumindest sind die Videos die man auf Youtube findet mit guter Musik untermalt, es gibt den richtigen Kameraschnitt und wie ich einmal gelesen habe werden die äußerst brutalen Szenen weggelassen. So wird ja nicht gezeigt wie die Person geköpft wird, es wird ein Hollywood Szenario erstellt wo man sich den Rest denken kann. Die wahren brutalen Videos findet man in den Tiefen von Youtube, aber das hatte damals bei meiner Suche ein bisschen gedauert.

Was vielleicht auch noch sein könnte, ist tiefer Hass gegen die Gesellschaft. Eine Art Finger zeigen wo man Verantwortung von sich selbst abschiebt (was ja oft der Fall ist. "Die Lehrer waren schuld, meine Eltern waren schuld, das war schuld, dies war schuld, nur ich nicht"). Man hat sozusagen keine selbstverschuldete Bürde zu tragen, das ist alles nur schuld von den anderen. Ich glaube das diese Gehirnwäschen auch so etwas weiß machen, zumindest da ansetzen.
Unteranderem gibt es auch diese Art Antiamerikanismus und Anti-Europa Einstellung, man fühlt sich von allem und jeden betrogen, und die USA ist sowieso der größte Feind. Da können Verschwörungstheorien auch schon mitspielen, zumindest kann ich mir das vorstellen.

Auch soziale Ungerechtigkeit, aber anstatt etwas an dem zu ändern oder sich hierfür einzusetzen, oder sich dies als Ziel setzen, scheint man lieber zu radikaleren Mitteln zu greifen.

Ich weiß noch wie ich ein Interview sah von einer Mutter deren Sohn dort unten in den Krieg zog.
Was in diesem Interview immer deutlicher wurde, war das auch Eltern Mitschuld tragen, sei es mit Dummheit oder eingeschränkt sein (ist ja oft mal auch erblich, oder eben fehlende Bildung), denn die Mutter befürwortete es das ihr Kind dort unten in Syrien an der Front kämpft, das Einzige vor dem sie Angst habe, sei der Gedanke das er dort unten sterben könnte.
Und das war sehr verwerflich. Wo blieb das Mitleid? Wenn die Mutter so dachte, heißt dies wohl das sie das unwürdige Abschlachten von religiösen Minderheiten für gut hieß, oder einfach das generelle sinnlose töten im Namen einer Religion. Das war sehr fragwürdig, sowas hat doch nichts in Deutschland/ im europäischen Raum zu suchen :/ Mitleid ist ja fast schon eine Gabe, genauso wie friedlich sein.
Lepus schrieb:Ja, genau - die habe ich jetzt gar nicht bedacht.
Solche Menschen kenne ich leider auch und die sind sehr leicht zu verführen.
Einer ist z.B. rechtsradikal geworden und ist nun vorbestraft.
Der ist nicht mehr zu erreichen. :(
Eben. Es ist natürlich ein kleiner prozentueller Teil der sich dies so ausgesucht hat, aber da kann man nicht dagegen wirken :/ Das ist unmöglich, es wird immer Menschen geben die Nein zu so etwas sagen und dies zum kotzen finden. Sei es, das die Eltern dran schuld sind aufgrund von Erziehung oder sonst was (wenn mein Kind mit 13 die Schule abbrechen will weil er Schule nicht mag, dann muss man wohl in der Erziehung irgendwo versagt haben wenn man dem Kind nicht beibringen konnte wie wichtig Bildung ist, oder? (abgesehen von der Möglichkeit dass das Kind gemobbt wird oder so, gibt ja viele Gründe warum ein Kind/Jugendlicher die Schule abbrechen will, wenn dann aber die Begründung kommt "ich kann mit Hartz IV auch leben" dann lief was gehörig falsch. Nichts in seinem/ihren Leben erreichen zu wollen ist fast schon eine schändliche Faulheit :/ ))

Aber schade das dein Bekannter rechtsradikal geworden ist :/ Manches mal, wenn die Menschen zu sehr indoktriniert wurden, sind sie einfach nicht mehr zu überreden/ beeinflussen. Wie als würden sie in ihrer eigenen kleinen Welt leben.
Lepus schrieb:Genauso sehe ich es auch.
Diese Traditionen werden dann halt mit der Religion gedeckelt und sind eigentlich politisch gewollt oder eben pure Unterdrückung.
gerade politisch gewollt. Islam ist ja oft mit Politik gekoppelt und da werden die Menschen auf solche Dinge eben indoktriniert, und deswegen finde ich das solche Traditionen hier nichts zu suchen haben wenn sie denn Eingliederung/Verständnis oder sonst etwas in der Art behindern :/
Ich meine nicht sagen zu wollen das jede Frau in Burka / Niqab ausgeschlossen wird, unterdrückt wird oder sonst etwas, dennoch scheint mir diese Tradition zu streng und nicht passend in einer europäischen Gesellschaft. Sind ja auch oft die Frauen die 2 Schritte hinter dem Mann zu gehen haben, (nicht immer, aber oft) und das ist, wenn man in Europa lebt, schon daneben :/ Wozu kam man dann nach Europa? Um zu fliehen vielleicht aber dann gleich weiterleben wie zuvor, ohne gestört werden zu wollen ist für mich ein Zeichen einer Parallelgesellschaft. Aber da heißt es ja wieder Religionsfreiheit, nur ist dies eine Tradition die ins Öffentliche getragen wurde, und nicht etwas was zu Hause in Privatsache getan wird.

Ich will nicht komplett intolerant erscheinen, Kopftuch ist ja komplett ok aber es gibt Grenzen diesbezüglich :/ Das eine ist ein bekenntnis zu seiner Religion, das andere ist eine strenge Tradition
Lepus schrieb:Genau - so wie in den Weltkriegen oder in den USA.

In den USA gibt es diese Anwerber des Militärs, die meistens in den armen Gegenden die Jugendlichen anquatschen und ihn Ruhm, Geld und eine Ausbildung und Karriere versprechen.
Was sie verschweigen ist, dass sie vorher als Kanonenfutter dienen.
Ohja, Junge werden rekrutiert mit dem Versprechen auf Abzeichen und eine heldenhafte Zukunft, die dann meist aber ganz anders aussieht. Krank wenn man darüber nachdenkt.
Lepus schrieb:Ja, der Wunsch nach einem geregelten Leben und Zugehörigkeit.
Wie im Dritten Reich - wer da nicht mitmachte, war kein richtiger Mensch und gehörte nicht dazu, sondern zum Feind.

Da kommt dann der Gruppenzwang zum tragen:
Jugendliche haben Freunde, die auch zu den Treffen der NPD-Jugend gehen.
Die Freunde überreden einen mit dorthin zu kommen und so weiter.
Kann ich nur zustimmen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 15:35
@cbarkyn
Deinem Text ist nichts mehr hinzuzufügen.
Kann ich so unterschreiben.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 16:26
@onay77
onay77 schrieb:du hast auch Recht in deinen Punkten. Natürlich können wir nicht abstreiten, dass es auch radikale Muslime gibt. Aber diese Radikalisierung findet in den Köpfen statt nicht im Koran.

In Bezug auf das Töten stehen Dinge im Koran die ich als Moslem auch nicht gut finde. Aber was will man denn machen? Das waren nun mal gefährliche Zeiten damals. Bildung und Erziehung, mehr sage ich zu dem Thema nicht.

Mein Allah verbietet es mir zu töten, er verbietet es mir zu sünden. Ich distanziere mich von den Taten der IS. Ich bin einfach sprachlos, was da vor sich geht kann ich einfach nicht fassen...


Sprachlosigkeit ist zulang betrieben worden,
bei den Talibans war es noch weit weg und Distanzierung einfacher,

der zunehmenden Radikalisierung bzw. Verbreitung von Salafisekten in offiziellen Moscheen und Verbänden hat man aber zu arglos sprachlos zugeschaut.
Sicher gab es viele Muslimische Vertreter/innen, die öffentlich den Kopf hin halten und moderate Meinung vertreten und tolerante, auf hist. kontext bezogene Auslegung Koran hinweisen etc. ,

aber die werden entw. belächelt, oder beschimpft als verweichlichte Westler und bedroht, weil sie den Islam in seiner Originalform, welche auch immer das ist,
den wahren Islam,
verwischen und verfälschen würden.

Von "Islamgegner" werden sie zudem der taqiyya bezichtigt.
Schwieriger Stand also! :)

@Irade77

Denke es gibt auch friedliche Richtungen unter Salafi/Wahabi- Gesteuerten. Gibt es auch bei anderen Ultraorthodoxen wie jüdische Neturei Karta oder christliche Opus Dei,
und nicht jeder der Bart oder Kaftan oder Turban trägt, ist ein Terrorist, könnte auch ein indischer Sikh sein.
das Ding ist, solang sie einem in Ruhe lassen

Aber das Salafis unter Scheffel geraten, liegt daran dass aus ihrer Richtung Leute rekrutiert werden,
dass viele ihrer Richtungen (Zentrum S.A., V.A.E., Katar,etc.) , Terrorbanden unterstützen,
das Amerikaner, Israelis, Türkei, mitmischen,
das daraus x- Verschwörungstheorien entstehen,
das Misstrauen und Hass zwischen Muslimen, Sunniten, Schiiten etc. befeuert wird
und Otto-normal-Muslim sich nur Kopf kratzen kann und nicht versteht,
wie das alles noch mit Islam zu tun haben soll.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 16:31
lilit schrieb:Sprachlosigkeit ist zulang betrieben worden,
bei den Talibans war es noch weit weg und Distanzierung einfacher,

der zunehmenden Radikalisierung bzw. Verbreitung von Salafisekten in offiziellen Moscheen und Verbänden hat man aber zu arglos sprachlos zugeschaut.
Sicher gab es viele Muslimische Vertreter/innen, die öffentlich den Kopf hin halten und moderate Meinung vertreten und tolerante, auf hist. kontext bezogene Auslegung Koran hinweisen etc. ,

aber die werden entw. belächelt, oder beschimpft als verweichlichte Westler und bedroht, weil sie den Islam in seiner Originalform, welche auch immer das ist,
den wahren Islam,
verwischen und verfälschen würden.

Von "Islamgegner" werden sie zudem der taqiyya bezichtigt.
Schwieriger Stand also! :)
Das unterschreibe ich dir :>
Von was ich mitbekommen habe. Genau wie dies:
lilit schrieb:Denke es gibt auch friedliche Richtungen unter Salafi/Wahabi- Gesteuerten. Gibt es auch bei anderen Ultraorthodoxen wie jüdische Neturei Karta oder christliche Opus Dei,
und nicht jeder der Bart oder Kaftan oder Turban trägt, ist ein Terrorist, könnte auch ein indischer Sikh sein.
das Ding ist, solang sie einem in Ruhe lassen

Aber das Salafis unter Scheffel geraten, liegt daran dass aus ihrer Richtung Leute rekrutiert werden,
dass viele ihrer Richtungen (Zentrum S.A., V.A.E., Katar,etc.) , Terrorbanden unterstützen,
das Amerikaner, Israelis, Türkei, mitmischen,
das daraus x- Verschwörungstheorien entstehen,
das Misstrauen und Hass zwischen Muslimen, Sunniten, Schiiten etc. befeuert wird
und Otto-normal-Muslim sich nur Kopf kratzen kann und nicht versteht,
wie das alles noch mit Islam zu tun haben soll.
Natürlich gibt es unter jeder Strömung friedliche Menschen aber wie du gesagt hast ist im Moment ein solcher Brand in dieser Szene entstanden, das diese als gefährlich angesehen wird. Im Moment zumindest, da viele aus dieser Strömung des Islams eben zu solchen Werten bewegt werden. Vielleicht ist dies nur eine Moment Erscheinung, so hoffe ich auch, aber es ist eben im Moment eine "potenzielle Gefahr" - wenn du verstehst was ich meine, wenn man eben kein Augenmerk auf den Brand dieser Szene setzt :>


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 16:33
@cbarkyn
@Lepus

Schöne Texte, kann in vielen punkten nur zustimmen, danke, Aufsteller!!
Beitrag von cbarkyn, Seite 167
cbarkyn schrieb:Am wenigsten verstehe ich es bei den Frauen. Wieso gebe ich ein Leben in Freiheit auf um mich strikten Kleiderregelungen zu unterwerfen? Warum will ich unterdrückt werden? Warum willige ich zu so etwas ein?
Ist mir als Frau auch mehr als schleierhaft! :D


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 16:39
@lilit
Ich weiß nicht mal ob man so einen Werdegang überhaupt nachvollziehen kann. Ich weiß nicht mal ob man das irgendwo psychologisch begründen kann, es ist so fernab von irgendeiner Logik, das ich nur Gehirnwäsche als Begründung finden kann.

Ob sie wohl schon zuvor so leicht zu manipulieren waren?
... Vielleicht gibt es ja auch ein paar die sich dort unten den Frauen angeschlossen haben und es nun bereuen? Wir wissen es nicht.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 16:50
@cbarkyn
Habe irgendwo schon mal Links zu "Die Welle" Wikipedia: The_Third_Wave und and. Experimenten Wikipedia: Milgram-Experiment gepostet.

Es ist beängstigend, wie beeinflussbar der Mensch im "Normalzustand" ist,
geschweige denn in verängstigtem Zustand, unter Druck stehend, in Ausnahmesituationen.

Empathie war im Zusammenhang mit Hemmung zu Gewaltausübung ausschlaggebend.

Also müssen wir Gesellschaft bilden und erhalten, die Empathie für ALLE MITBüRGER, schliesst auch Tiere und Pflanzen ein,
hochhält.

Tönt hochgestochen aber wäre von Prinzipien her einfacher als die Hundert und ein- Gebote- Regelung der drei monotheistischen Religionen!


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 17:01
@lilit
Ohja die Experimente kenn ich, danke für's nochmal verlinken.
Erinnert mich auch an das Ash Experiment, wo getestet wurde wie leicht sich Menschen von einer Gruppe beeinflussen lassen. Da war ersichtlich das die ganze Gruppe falsch lag, dennoch da es die ganze Gruppe einstimmig sagte, ohne irgendeinen Zweifel, stimmt der Probant zu, obwohl es klar war das sie falsch lagen. (War die Frage welcher Strich länger ist. War also keine optische Täuschung, sondern einfach zwei gerade Linien nebeneinander)

Erinnert mich an 2+2=5 in George Orwells 1984, falls den mal wer gelesen hat, unter Druck kann man Menschen alles einreden.
lilit schrieb:Empathie war im Zusammenhang mit Hemmung zu Gewaltausübung ausschlaggebend.

Also müssen wir Gesellschaft bilden und erhalten, die Empathie für ALLE MITBüRGER, schliesst auch Tiere und Pflanzen ein,
hochhält.

Tönt hochgestochen aber wäre von Prinzipien her einfacher als die Hundert und ein- Gebote- Regelung der drei monotheistischen Religionen!
Finde ich überhaupt nicht hochgestochen. Empathie ist das was unserer Gesellschaft fehlt, so wie Obdachlose von Jugendlichen ausgelacht werden zeigt dies wohl wo wir gelandet sind.
Auch gegenüber Pflanzen, wie respektlos manche Menschen mit Pflanzen umgehen. Jeder hat schon mal ein Gänseblümchen aus dem Boden gerupft, aber mutwillig Büsche zu zerstören oder Bäume anzugreifen finde ich furchtbar. Es klingt übertrieben aber ich denke das Pflanzen genauso Lebewesen sind, und man ihnen auch Respekt zollen sollte.

Was mich an monotheistischen Religionen dennoch am meisten stört ist die Wahrnehmung das WIR die Krönung der Schöpfung sind und uns somit Tiere unterlegen sind. Diese Einstellung finde ich extrem widerlich, anstatt im Einklang mit allen Geschöpfen dieser Erde zu leben, haben wir uns selbst über sie gestellt.
Ich weiß nicht ob ich da jetzt falsch liege aber im Bezug wieder auf den Islam:
Werden da Tiere nicht als "unrein" wahrgenommen? Und deswegen besitzen Muslime keine Haustiere wie Hunde oder Katzen? :> (nicht alle natürlich, aber ein großer teil? Sah noch nie eine offensichtliche Muslimin (ja, Muslimin weil die Männer erkannt man ja nicht immer sofort wegen fehlendem Kopftuch) mit Hund


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 17:09
cbarkyn schrieb:Ich weiß nicht ob ich da jetzt falsch liege aber im Bezug wieder auf den Islam:
Werden da Tiere nicht als "unrein" wahrgenommen? Und deswegen besitzen Muslime keine Haustiere? :>
Mohammed soll gerne Katzen gehabt haben,

Hunde gelten eher als unrein,

aber für mangelnde Empathie mit Tieren sind weltweit Bsp. , da braucht es keine Religion zu!

irgendwie empfindet sich Mensch als Krönung der Schöpfung und macht sich Natur untertan,

mit allen möglichen Schäden dank mangelnder Sensibilität.

Nicht mal moderne Wissenschaft hilft dagegen,

wir wissen zwar jetzt, dass auch Tiere "Sensibilität" und Schmerzempfinden besitzen, aber es kümmert uns nicht, da sie unterlegen sind und rein der nahrungskette für mensch dienen.

Wir wissen dass Pflanzen untereinander Botschaften senden können und kommunizieren, aber wir zerstören das ÖKOSYSTEM in einem Ausmass, als obs kein morgen gäbe !


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03.10.2014 um 17:11
@lilit
Das kann ich einfach nur unterschreiben :> Gibt nicht mehr hinzuzufügen.


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03.10.2014 um 18:28
@cbarkyn
Katzen sind unübertrefflich, als Haustiere!


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Irade77
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 19:20
@lilit
@cbarkyn
Ne werden Sie nicht gibt viele Hadithe z.b mit der Prostutierten die einem Hund Wasser gegeben hat und ins Paradies gekommen ist
Oder die Spinnen die dem Propheten geholfen haben als er sich in einer Hölle versteckt hat und die Spinnen den Eingang zugespinnt haben und viele mehr
Oder das Schaf morgen ist Opferfest außerdem waren alle Propheten Schafshirten


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03.10.2014 um 19:28
@Irade77
Finde nebst Katzen und Hunde gewisse Spinnen auch nett,

wenn sie klein sind jagen sie mir keine Angst ein, aber grosse Spinnen sind schon beängstigend, für mich , und mache Bogen rundum.
Aber ausser Fliegen und Mücken versuche keine Viecher zu töten,und wickle Papier rum und schmeisse sie aus Fenster!


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03.10.2014 um 19:55
@cbarkyn
cbarkyn schrieb:und es immer nur heißt dies sind keine Muslime.
Ich denke das ist das falscheste was man machen kann, es wäre das selbe wenn ich jedem muslimischen Knacki im Gefängnis den Koran aus der Hand nehmen würde mit begründung , ein Muslim sitzt nicht im Knast.


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 20:28
keine religion ist wirklich friedlich wenn man sie auch tatsächlich so auslebt, wie man es sollte, außer vielleicht der buddhismus.

wer eine religion friedlich nennt, die frauen keine rechte zusagt, hat eien falsche vorstellung vom frieden. jetzt werden wieder viele aufschreien und sagen "ja aber das ist ja nicht der islam, sondern nur wie ihn viele auslegen".. ja na und was ist religion schlussendlich? dennoch kann man auch nicht behaupten, dass ALLE muslime terroristen sind oder für all diese dinge stehen. schlussendlich kommt das wohl auch auf die herkunftsländer, erziehung und kultur des landes an.

aber man muss gar nicht erst auf den islam schauen, denn es ist noch gar nicht so lange her, dass die katholische kirche so ihr unwesen getrieben hat "im namen der kirche bzw. gottes". kann man jetzt sagen, dass die katholische kirche eine friedliche religion ist? jetzt ist sie das wohl geworden, weil sie einfach nichts mehr zu sagen hat. der islam jedoch ist viel mehr als nur eine religion. er ist eine lebensweise und einstellung. sicherlich mit vielen guten dingen, keine frage, denn dass drogen zum beispiel verboten sind, ist ja nichts schlechtes. leider gibt er aber auch eine menge einschrenkungen, die das leben, wenn man ihn auf eine radikale art und weise ausleben würde, einfach nicht mehr lebenswert machen würden. wer keine musik mehr hören darf, weil gott es angeblich so will, da kann man wohl nichts mehr dazu sagen.

bitte jetzt nicht falsch verstehen, denn NATÜRLICH wird die mehrheit der muslime bei solchen dingen (wie beispielsweise die musik) auch den kopf schütteln und sagen "das hat mit dem islam nichts zu tun". so wie auch zahlreiche katholiken sagen, die hexenverbrennungen hatten mit dem glauben nichts zu tun, weil die kirche damals, das eben nur benutzt hat, so wie isis heute den islam benutzt. richtig! DENNOCH hat es sehr wohl bei beiden dingen etwas mit dem glauben zu tun, weil ohne den islam gebe es die isis in der form auch nicht und ohne die katholische kirche wäre der glaueb an dämonen und hölle nicht in der form da gewesen und somit hätte es dann auch keine hexenverbrennungen gegeben. vielleicht unter einem anderen grund, aber eben nicht so...


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 20:41
@sadrose
Buddhisten sind auch nicht immer friedlich.
Es hat schon öfter Übergriffe von Buddhisten auf Muslime gegeben (in Birma z.B.).


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Islam - Eine friedliche Religion?

03.10.2014 um 20:42
@Lepus
stimmt, ich habe nach einem beispiel gesucht, ist mir nicht eingefallen, aber da hast du recht. na dann ist es offiziell, keine religion ist durch und durch friedlich..


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03.10.2014 um 20:43
@sadrose
Ja, leider.


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