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Islam - Eine friedliche Religion?

7.546 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam

Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:17
@kalamari
kalamari schrieb:Wobei die Moslems für viele Christen die Ungläubigen sind.
Laut der Bibel sind Muslime nicht nur Ungläubig sondern reine Götzendiener.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:18
sadrose schrieb:nur habe ich bei christen noch nie einen aufruf zum töten der ungläubigen gehört
Was?

In Europa haben sich Christen und Christen abgeschlachtet, weil die einen Christen etwas Anderes geglaubt haben als andere Christen.

Ist in Irland, gleube ich, heute noch so...


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:18
@lightshot

Ist das jetzt schlimmer? Dachte das wäre im Endeffekt gleichwertig.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:18
@lightshot
lightshot schrieb:Wir hoffen, das menschengemachte Recht in Großbritannien auszumerzen. Wir appellieren an Gordon Brown, die Scharia einzuführen, und wir appellieren an die Königin, sie möge aufhören, Gott zu spielen. Es gibt nur ein höchstes Wesen. Wenn die Scharia eingeführt wird, vielleicht in 10 oder 15 Jahren, dann wird man von ihr erwarten, sich vom Kopf bis zu den Zehen zu bedecken und nur Gesicht und Hände freizulassen.“
ich bin der meinung, dass dann auch ihre hände zu bedeken sind bzw. sie sowieso weg vom fenster ist. schließlich ist sie eine frau und darf keine herscherin sein.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:20
@kalamari

Salafisten oder streng Gläubige Muslime sind ja im Grunde genommen Rechtsextreme wie deutsche Rechtsextreme auch. Nur werden beide Gruppen ungleich behandelt. Die einen, weil sie evtl. fremdländische Wurzeln haben und die anderen halt Deutsche sind?

Beide Gruppen bedrohen nicht nur die FDGO, sondern auch explizit den oder einen linken lifestyle. Alles was mit Homosexualität, Gender und Frauenfragen zu tun hat. Und das ist verwerflich. Dagegen sein, okay. Aber rhetorisch-aggressive Attacken oder körperliche Attacken auf Minderheiten (wie eben Schwule etc.) ist ein Unding. Da finde ich Relativierung weder bei den einen noch den anderen gut.

Das die deutsche linke so dahinter steht, ihre eigenen ureigenen hochbeliebten Themen durch den brennenden Kamin zu jagen...linker lifestyle in Duisburg Marxloh oder Bonn Tannenbusch....aber hallo?


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:20
@kalamari
mir sind die kreuzzüge auch bekannt, ich spreche aber von der gegenwart. auch im islam gab es in der vergangenheit solche dinge, zwischen christen und muslimen und allen anderen auch. ist schon klar. das kann jede religion ganz gut. heute höre ich aber keinen aufruf mehr. warum haben sich die christen geändert, muslime aber nicht?


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:22
@kofi

Deswegen mein Beispiel mit den Rechtsextremen.

Solange die nur reden is alles ok (in einem gewissen Rahmen)

@sadrose
Wie gesagt, in Irland ist der Katholiken vs. Evangelen Konflikt wohl noch voll am Laufen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:23
@kofi
Salafisten oder streng Gläubige Muslime sind ja im Grunde genommen Rechtsextreme. Nur werden beide Gruppen ungleich behandelt. Die einen, weil sie evtl. fremdländische Wurzeln haben und die anderen halt Deutsche sind?
richtig. ich bin auch der meinung irgendwo mal gelesen zu haben, dass pierre vogel selbst zuerst einfach rechtsextrem war und eigentlich gegen ausländer und dann halt einfach umgeschwankt hat.
kofi schrieb:Beide Gruppen bedrohen nicht nur die FDGO, sondern auch explizit den oder einen linken lifestyle. Alles was mit Homosexualität, Gender und Frauenfragen zu tun hat. Und das ist verwerflich. Dagegen sein, okay. Aber rhetorisch-aggressive Attacken oder körperliche Attacken auf Minderheiten (wie eben Schwule etc.) ist ein Unding. Da finde ich Relativierung weder bei den einen noch den anderen gut.
auch richtig. zu sagen "ich verstehe schwule nicht" oder "ich bin gegen homoehe" ist ja okay. warum nicht, jeder hat seine meinung. zu sagen "schwule gehören weg" und sie alle ausrotten zu wollen hingegen ist inakzeptabel.
kofi schrieb:Das die deutsche linke so dahinter steht, ihre eigenen ureigenen hochbeliebten Themen durch den brennenden Kamin zu jagen...
schlimm ja...


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:23
@kalamari
kalamari schrieb:Wie gesagt, in Irland ist der Katholiken vs. Evangelen Konflikt wohl noch voll am Laufen.
ja ist auch nicht besser. keine frage.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:23
Und ob sich die Christen wirklich geändert haben kann nur die Geschichte zeigen.

Jede Religion ebenso wie jede Nation hatte ihre friedlichen und kriegerischen Zeiten.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:25
@kalamari
ich verstehe nicht, warum man sich immer als christ bezeichnen muss oder moslem oder sonst was. gott, kann man es nicht einfach mal bei "mensch" belassen und seine ruhe haben wollen. ich meine das ganze wird immer lächerlicher in wahrheit. seit jahrtausenden bekämpfen sich menschen wegen büchern. keiner war dabei. keiner weiss was die wahrheit ist.

wenn ich an den weihnachtsmann glaube und das öffentlich sage, weisen die mich wahrscheinlich ein. dass moses das meer teilte und mohammed den mond spaltete, daran darf ich aber ganz offiziell glauben. absurd.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:30
Da bin ich der falsche Ansprechpartner, für mich haben alle Religionen einen an der Waffel.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:30
@kalamari
da sind wir uns einig :)


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bliebig
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:37
@kofi
kofi schrieb:Salafisten oder streng Gläubige Muslime sind ja im Grunde genommen Rechtsextreme wie deutsche Rechtsextreme auch.
Im Grunde genommen haben beide absolut nichts miteinander zu tun.

Erster gravierender Unterschied Nazis haben viel längere Schnürsenkel als Safis.

Die anderen Unterschiede sind so offensichtlich, dass ich mich fast weigere diese zu schreiben.
kofi schrieb:Nur werden beide Gruppen ungleich behandelt. Die einen, weil sie evtl. fremdländische Wurzeln haben und die anderen halt Deutsche sind?
Das hat nichts mit der Herkunft zu tun, sondern damit, dass wir keine Gesetze gegen Fanatiker haben, die sich mit einer Religion tarnen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 14:38
@bliebig
bliebig schrieb:Das hat nichts mit der Herkunft zu tun, sondern damit, dass wir keine Gesetze gegen Fanatiker haben, die sich mit einer Religion tarnen.
absolut richtig.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 15:07
cbarkyn schrieb:Der Islam wird untergehen wenn er sich nicht modernisiert.
Das passiert mit jeder Idee, die Natur ist dynamisch und die Evolution bedarf einer Anpassungsfähigkeit. Leider versuchen manche durch Ideologien die Dinge an sich anzupassen, statt sich selbst anzupassen. Im Prinzip ist beides möglich doch der Islam selbst ist anpassungsfreundlich, nicht aber einige Muslime die in Extreme verfallen sind.
cbarkyn schrieb:ist es laut dem Islam PFLICHT SEIN WISSEN ZU ERWEITERN.
So ist es und alle die sich dem Wissen und allen dazugehörigen Erkenntnisprozessen verschließen sind schlicht und einfach konservative Geister. Der Islam wird von vielen nicht verstanden und manche verbinden mit ihm nur Traditionen und Rituale und verfangen sich in einem geistigen Irrweg, wie einst auch die Christen. Ironischerweise nehmen sich da beide Religionen kaum was. Die Verschlossenheit gegenüber Wissen steht im Widerspruch zum Grundprinzip der Evolution die ja leider von vielen besonders konservativen Geistern geleugnet wird.
kofi schrieb:Das die deutsche linke so dahinter steht, ihre eigenen ureigenen hochbeliebten Themen durch den brennenden Kamin zu jagen...
Ich selbst bin ein "Linker" im politischen Spektrum ich selbst bin Teil der LGBTQ Community und gleichzeitig auch offen für den Islam, so auch das Urchristentum. Jedoch muss man zwischen konservativen, religiösen Menschen und weltoffenen, rationalen religiösen Menschen differenzieren. Die Ursache des Problems liegt nicht in den spirituellen Aspekten der Religionen sondern in den ideologischen/politischen. In der Hinsicht sind durchaus große Reformen nötig und es gibt auch immer mehr Muslime die Reformen anstreben, die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist solch eine Reformbewegung:

http://www.ahmadiyya.de/ahmadiyya/einfuehrung/
lightshot schrieb:Christliche Zivilisationen, blühende Kulturen wurden ausgerottet.
Durch dein Alpha und Omega im Avatar ist ersichtlich das du parteiisch und befangen im Denken bist. Ich kenne keine blühende, christliche "Zivilisation", würde der Klerus noch herrschen wäre man nie aus dem Mittelalter in Europa erwachsen! Das Christentum als politische und ideologische Instanz ist nicht weniger schädlich und unzivilisiert als der Islam!

Mir geht es beim Islam inzwischen nicht mehr um die politische Instanz sondern allein um den spirituellen Aspekt, der neben anderen Religionen einfach ein weitere Weg ist. Die ideologischen Aspekte gilt es zu reformieren oder gar abzuschaffen.

Und das Muslime nicht offen für Veränderungen sein ist auch schlicht und einfach eine Lüge. Ich habe hier außerdem schon mehrmals den Hinweis gegeben das es gegenüber dem Extremismus auch schon viele Stimmen in der muslimischen Welt gibt die sich dagegen aussprechen.
Innermuslimische Aufklärung und Bildung setzt „Selbstreinigung“ in Gang

Von muslimischer Seite bedarf es mehr als lediglich einer scharfen Verurteilung der terroristischen Aktivitäten, die in Großbritannien aufgedeckt wurden. Die klare Distanzierung von menschenverachtendem Terror sollte nach leider immer wieder notwendigen Stellungnahmen inzwischen auch von der Öffentlichkeit als selbstverständlich betrachtet werden. Reflexion von muslimischer Seite ist jetzt ebenso gefragt wie die Formulierung praktischer Konsequenzen.
http://www.way-to-allah.com/themen/Was_koennen_Muslime_gegen_Terror_tun.html

So bitte ich auch auf diese Links zu gehen:

http://www.muslime-gegen-terror.de/
http://islam.de/17354
lightshot schrieb:Laut der Bibel sind Muslime nicht nur Ungläubig sondern reine Götzendiener.
Jesus als Sohn Gottes und die Dreifaltigkeit stehen eben im Widerspruch zum Islam. Der Islam ist in der Hinsicht schon etwas logischer/rationaler als das Christentum. Im Islam war Jesus nur ein Prophet und ein einfacher Mensch, nicht mehr und nicht weniger, so war bei ihnen Mohammed auch nur ein Mensch und Prophet.

Schau dir mal diesen Film an und du wirst verstehen wo da die feinen Unterschiede liegen:

Wikipedia: Mohammed_

Es wird auch ersichtlich das Muslime nie ein Interesse daran hatten Christen zu bekämpfen, das kam erst als der Unmut unter Christen gegenüber dem Islam wuchs und man ihn mehr und mehr als aufkeimenden Konkurrenten betrachtete. Dann kamen die Konflikte und Kriege. Der Islam war wenn man es so nimmt nur ein Update für das Christentum.

Ich bin jedoch bei keiner Religion ein Freund von Dogmen, ich mag weder Ideologien, noch ihre Märchengeschichten und ihre Vorliebe zu blumigen Metaphern. In beiden Religionen ist die Spiritualität leider nur noch eine Nebenrolle neben de ganzen moralischen Überbauten die zur Ideologie wurden.
sadrose schrieb:ich verstehe nicht, warum man sich immer als christ bezeichnen muss oder moslem oder sonst was.
Wir sind alle nur Menschen am Ende und jeder von uns muss aufs Klo, doch manche geben sich gern Label und geben sich kollektivistischen oder individualistischen Prinzipien hin und verlieren sich in ihnen. Muslime bezeichnet am Ende nichts anders als einen Menschen mit Hingabe zu Gott. Ob man dabei alle Rituale befolgt und sein Leben nach dem Koran ausrichtet spielt keine Rolle. Jeder Mensch mit Hingabe und Gewissheit zu Gott ist ein Muslim, auch der unterschiedliche Glaube spielt da keine Rolle mehr am Ende.
sadrose schrieb:ich meine das ganze wird immer lächerlicher in wahrheit. seit jahrtausenden bekämpfen sich menschen wegen büchern. keiner war dabei. keiner weiss was die wahrheit ist.
Nicht wegen der Bücher. Das ist wie bei den Computerspielen, die Spiele machen keinen zum Mörder. Menschen suchen immer einen am besten unangreifbaren Sündenbock oder erschaffen Feindbilder. Die Bücher sind nur Bücher und ihr Inhalt ist belanglos, doch Menschen die ihre Egos an Ideen und Ideologien klammern sind von sich aus schon das Problem und diese Menschen haben schon immer mangels Empathie und Aufklärung Verbrechen im Namen dieser Ideen begangen. Hier empfehle ich immer den Film Dogma und Leben des Brian die nehmen das mal mit Humor und Verstand unter die Lupe.

Es sind Menschen die Menschen töten, nicht Ideen, nicht Bücher ja nichtmal ihre Waffen, den Abzug betätigen Menschen und ihre Religionen sind es nicht. Wenn man also den Abzug bedient muss man sich fragen ob das richtig ist? Was steht im Koran?
"Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß wenn jemand einen Menschen tötet - es sei denn für (Mord) an einem andern oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hatte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen; dennoch, selbst nach diesem, begehen viele von ihnen Ausschreitungen im Land." (Sure 5 Vers 32)
Auch interessant ist dieser Artikel:

http://islam-auf-deutsch.de/old/islam-praxis/220-verbote-a-suenden/2957-toeten-unschuldiger-menschen

Und dieser:
Islam heißt Liebe und nicht Scharia

Gott ist kein Diktator, sagt Mouhanad Khorchide, erster Ausbilder für islamische Religionslehrer. Wer den Islam als strafende Gesetzesreligion auslegt, mache ihn anfällig für politische Instrumentalisierung.
http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143

Differenzieren bedeutet über den eigenen Tellerrand zu schauen. Aufklärung ist auf beiden Seiten nötig um statt Mauern eben Brücken zu bauen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 15:29
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Jesus als Sohn Gottes und die Dreifaltigkeit stehen eben im Widerspruch zum Islam. Der Islam ist in der Hinsicht schon etwas logischer/rationaler als das Christentum. Im Islam war Jesus nur ein Prophet und ein einfacher Mensch, nicht mehr und nicht weniger, so war bei ihnen Mohammed auch nur ein Mensch und Prophet.
ja aber die dreifaltigkeit wird sehr wohl wieder logisch weil sie sich in wahrheit ja auf das 3fache gesetz bezieht. also die trinität. selbst im wiener stephansdom sehen wir die 3 moiren. Da vermischen sich ja in Wahrheit auch heidnische Aspekte.
cRAwler23 schrieb:Wir sind alle nur Menschen am Ende und jeder von uns muss aufs Klo, doch manche geben sich gern Label und geben sich kollektivistischen oder individualistischen Prinzipien hin und verlieren sich in ihnen. Muslime bezeichnet am Ende nichts anders als einen Menschen mit Hingabe zu Gott. Ob man dabei alle Rituale befolgt und sein Leben nach dem Koran ausrichtet spielt keine Rolle. Jeder Mensch mit Hingabe und Gewissheit zu Gott ist ein Muslim, auch der unterschiedliche Glaube spielt da keine Rolle mehr am Ende.
kann schon sein, dass dies so ist, aber ich denke, das wissen selbst sehr viele Muslime nicht!!!
cRAwler23 schrieb:Nicht wegen der Bücher. Das ist wie bei den Computerspielen, die Spiele machen keinen zum Mörder.
Du hast Recht. Aber aus persönlicher Erfahrung, kann ich dir sagen, dass gewisse Computerspiele dennoch verstärken können. Sie werden vielleicht nicht in einen Mörder verwandeln, dennoch können gewisse Spiele, Bücher, Filme etc. dazu beitragen, dass man sich noch mehr in etwas "verrennt" oder eine "Idee" bekommt bzw. seine Ideen ausbaut.
cRAwler23 schrieb:Es sind Menschen die Menschen töten, nicht Ideen, nicht Bücher ja nichtmal ihre Waffen, den Abzug betätigen Menschen und ihre Religionen sind es nicht. Wenn man also den Abzug bedient muss man sich fragen ob das richtig ist? Was steht im Koran?
ist auch richtig, gebe ich dir 100 % recht, aber schau dir einfach mal sekten an, wie die arbeiten. jede religion ist in wahrheit nichts anderes als eine sekte. wissen ist macht, unwissenheit aber gefährlich. wenn du ein buch liest, von dem du weisst, es ist fiktion ist dies eine sache. als mensch wächst du aber mit dem glauben auf, dass gewisse bücher (eben zb. der koran oder die bibel) die wahrheit sind und das wort gottes.

deshalb haben diese bücher einen viel größeren einfluss auf den menschen, als ein einfaches computerspiel es jemals könnte, weil sie in wahrheit die schwachpunkte jedes einzelnen ansprechen. die fragen nach dem sein, nach dem leben selbst, dem tod, wie man mit der trauer umgehen kann, wie man leben sollte, woher man kommt etc..

für viele menschen ist dies, ihre lebensgrundlage. sicher tötet die waffe selbst nicht. auch der koran tötet nicht. aber sehr wohl ist die waffe, der grund für einen einschuss, der zum tode geführt hat. ohne waffe, hätte der täter selbst mit seinen händen kämpfen müssen, vielleicht hätte das opfer überlebt, weil es körperlich stärker gewesen wäre, oder noch weglaufen hätte können etc. auch der koran tötet nicht, aber was wäre ohne ihn? es würden sich zahlreiche menschen sicher nicht auf den dschihad berufen und im namen allahs töten. vielleicht würden sie aus anderen gründen töten, klar. aber eben nicht im namen allahs oder frauen vorschreiben, dass sie sich zu bedecken haben, weil sie dies aus dem koran rauslesen. es ist einfach dennoch eine tatsache, dass auch der islam selbst eine mitschuld trägt. so wie auch in der vergangenheit bei jedem einzelnen hexenprozess die katholische kirche ihre mitschuld hatte, also der glaube selbst. man hätte die menschen sonst niemals in der art und weise aufhetzen können. hölle und dem teufel, hexen und dämonen, diese dingen hatte ihren mitschuld an dem glauben, dass eine gewisse person eben eine hexe sei.
cRAwler23 schrieb:Gott ist kein Diktator, sagt Mouhanad Khorchide, erster Ausbilder für islamische Religionslehrer. Wer den Islam als strafende Gesetzesreligion auslegt, mache ihn anfällig für politische Instrumentalisierung.
richtig, das passiert gerade.
cRAwler23 schrieb:Differenzieren bedeutet über den eigenen Tellerrand zu schauen. Aufklärung ist auf beiden Seiten nötig um statt Mauern eben Brücken zu bauen.
auch absolut richtig. aber über den eigenen tellerand schauen, können die wenigsten leute tatsächlich.


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 15:42
@sadrose
sadrose schrieb:ja aber die dreifaltigkeit wird sehr wohl wieder logisch weil sie sich in wahrheit ja auf das 3fache gesetz bezieht. also die trinität. selbst im wiener stephansdom sehen wir die 3 moiren. Da vermischen sich ja in Wahrheit auch heidnische Aspekte.
Kannst du mir mal logisch aufschlüsseln warum sich ein Got6t in drei Teile spaltet, einen Teil auf die Erde schickt um eine Frau zu befruchten damit sie seinen dritten gebären kann, damit der von den Angehörigen einer halbintelligenten Affenspezies, die auf einem kleinen Planeten in einem abgelegenen Arm der Milchstrasse wohnen, ans Kreuz geschlagen wird, damit er ihn nach seinem tod wieder zu sich holen kann.
Und damit hat er, der dritte Teil, die Sünden der halbintelligenten Affenspezies auf sich genommen.
Wo genau hab ich jetzt die Logik übersehen?


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 15:51
@emanon
nein. das kann ich nicht. ich meinte damit auch nicht die katholische kirche, denn da ergibt das ganze absolut keinen sinn. damit sind auch nicht 3 personen gemeint:
„... wir beten den einen Gott in der Dreifaltigkeit an, und die Trinität in ihrer Einheit....denn eine Person des Vaters und eine andere des Sohnes, und eine weitere des Heiligen Geistes stellen eine Person dar... jene sind nicht drei Götter, sondern ein Gott... alle drei Personen sind gleichsam ewig und ebenbürtig...deshalb muss der derjenige, der gerettet werden wird(oder dessen Seele gerettet werden wird), an die Trinität glauben...“ (Auszüge aus dem athanasischen Glaubensbekenntnis)
Die Trinität finden wir aber auch in der Natur wieder. Geboren werden, Leben, Sterben. (der Kreislauf). Generationenfolge (junges Mädchen, Mutter, Greisin), die 3 Aspekte SChöpferin, Bewahrerin, Zerstörrerin etc.. das meinte ich.


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Islam - Eine friedliche Religion?

09.10.2014 um 16:49
bliebig schrieb:Im Grunde genommen haben beide absolut nichts miteinander zu tun.

Erster gravierender Unterschied Nazis haben viel längere Schnürsenkel als Safis.

Die anderen Unterschiede sind so offensichtlich, dass ich mich fast weigere diese zu schreiben.
Natürlich haben beide nichts miteinander zu tun, nur das beide Gruppen extrem konservativ sind.

Ich hab die Videos zu den Krawallen in Hamburg gesehen und nochmal die zu Bonn und Solingen mir Revue passieren lassen. Der springende Punkt ist und bleibt, dass man in D die eigenen Landsleute kennt. Wenn Neonazis Deutsche sind, dann sind das halt immernoch welche aus dem eigenen Land.

Aber Neonazis aus dem Ausland, egal welcher Herkunft oder Religion etc., sind einfach ne völlig neue Erfahrung und mehr oder weniger als 70 Jahre nach Hitler eine Überforderung. Dazu kommt noch, dass die deutsche Polizei traditionell keine Hau drauf Politik hat wie die französische Polizei oder so. Also hartes durchgreifen gegen Salafisten wird es von Polizeiseite nicht geben. Während deutsche Rechtsextremisten irgendwo immernoch schon einer deutschen Mentalität folgen, die andere Deutsche nachvollziehen und darauf aufbauen können im Kampf gegen sie bzw. die Polizei in ihrer Arbeit gegen sie.


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