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Islam - Eine friedliche Religion?

7.917 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam

Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 12:56
@Venom
Venom schrieb:Ich finde es echt dumm dass es genug Menschen gibt die Muslime als Terroristen und Salafisten generalisieren. Man könnte nämlich genauso die Katholiken als Pädophile darstellen. Wie würde sich das denn anfühlen?
Naja, das mit den Pädophilen wäre ich vorsichtig sein... Wer hat eine 9 jährige als Frau genommen? In welchen Ländern werden ehen mit Minderjährige geduldet?
Ich stecke alle Leute nicht unter einem Hut, aber die Religion an sich ist eine diktatorische Bewegung die auf Unterwerfung und absolute Gehorsamkeit basiert.

Ich finde es auch schlecht das es solche gibt die einzelne Suren nehmen Ich meine damit die die beweisen wollen das es eine friedliche Religion ist sowie die die nur zeigen wollen das es eine gewalttätige Religion ist.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 12:56
@Herbstblume
Das habe ich als Beispiel genommen. Trotzdem ist es unfair jemanden nur aufgrund seiner Religion als Terrorist usw. zu bezeichnen. Die Katholiken haben am meisten Leid verursacht wenn wir ehrlich sind. Ich verteidige die ganzen Salafisten und Islamisten nicht, ganz im Gegenteil ich bin gegen sie. Aber ich bin genauso gegen Rassisten und Faschisten. Siehe mal den Ku Klux Klan. Das sind richtige Rassistenschweine und die sind nichtmal verboten (auch in Deutschland nicht).

Bin übrigens Serbisch-Orthodox falls ihr euch fragt welcher Religion ich angehöre.


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Herbstblume
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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 12:59
@Venom
Venom schrieb:Trotzdem ist es unfair jemanden nur aufgrund seiner Religion als Terrorist usw. zu bezeichnen.
Natürlich gehört sich so etwas nicht.
Venom schrieb:Die Katholiken haben am meisten Leid verursacht wenn wir ehrlich sind.
Sehe ich anders, wenn ich alleine an die islamische Invasion über Indien denke oder an tausend Jahre Sklaverei in Afrika


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 13:04
@Herbstblume
Naja die Europäer haben auch ganz Afrika versklavt und Verbrechen im Naziniveau gegen die Schwarzen begangen. In Asien auch. Und in Amerika auch (Verbrechen gegen Indianer). Die Kreuzzüge und all der Blödsinn aus dem Mittelalter kommt auch von den Katholiken.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 13:14
Nicht die Europäer haben Afrika versklavt, der Sklavenfang und -handel lag traditionell in den Händen arabischer Sklavenjäger, aber auch afrikanische Stammesführer haben sich z. T. fleißig an dem lukrativen Geschäft beteiligt. Die europäischen Händler waren meist nur Aufkäufer, haben sich eher selten die Mühe gemacht, selbst auf die Jagd zu gehen. Vereinzelte Fälle von Sklaverei gibt es in einigen afrikanischen Ländern mit moslemischen Einwohnern noch heute (Sudan, auch bei den Gräueln in Darfur soll es zu Verschleppungen zum Zweck der Sklaverei gekommen sein), erst vor ein paar Jahren gab es mal einen Artikel über einen Kirchenmann, der Sklaven aufkaufte, um sie freizulassen (womit der Vollpfosten die Sklavenjäger also finanziert hat). Und wenn man sich die Bedingungen ausländischer Arbeitskräfte in den VAR und Saudi-Arabien anschaut, mit Paßentzug, Vorenthalten von Trinkwasser bei mörderischen Temperaturen, den immer wieder auftretenden Geschichten, wie Hausangestellte behandelt oder besser mißhandelt werden... da ist die Sklavenhalter-Mentalität immer noch tief verwurzelt.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 13:17
@Rao
Die Europäer haben trotzdem die Afrikaner genauso versklavt und haben unvorstellbare Verbrechen begangen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 13:26
Die Europäer haben ein bereits bestehendes Angebot an billigen Arbeitskräften angenommen, nachdem sich die Indianer als Sklaven als ungeeignet erwiesen (die sind zu schnell an Entkräftung und den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten krepiert). Angebot und Nachfrage, so lief das damals schon, und die Araber haben angeboten. Militärisch und gesellschaftlich starke Nationen haben es durchaus geschafft, sich der fortgesetzten Eroberungsversuche der Europäer zu erwehren (siehe Japan, auch China hat sich lange gehalten), aber das gab es in Afrika weitgehend nicht. In Indien, schon damals sehr bevölkerungsreich, haben die Engländer ja nur die "Oberschicht" übernommen und beherrscht, der Rest der Bevölkerung waren ihnen ziemlich egal... weshalb Ghandi später mit seiner Mobilisierung dieser Unterschichten vor den Augen der Welt ja auch einen solchen Erfolg haben konnte.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 13:58
@Rao
Widerlich wie du hier versuchst Skalverei zu relativieren und auch noch den ganzen Scheiss auf die Araber schieben willst so das die Europäer fein raus sind. Von wegen billige Arbeitskräfte, Sklaven als billige Arbeitskräfte zu bezeichnen (was eine Relativierung ist) macht die Sache nicht besser. Echt, hast du überhaupt eine Ahnung von der Thematik? Oder ging er dir nur darum den Europäern von damals die Weste reinzuwaschen?


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 14:03
@Zyklotrop
Du musst nicht mal mit den Kolonialismus kommen. Jeder der sich halbwegs mit Internationalen Handel beschäftigt hat weiß genau wie die Konzerne aus Europa und anderen Industriestaaten Menschen in armen Ländern ausbeuten.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 14:11
Seien wir doch Ehrlich, wir deutsche wollen nicht das Ausländer an unserem Wohlstand teilhaben. Was kann ich dafür wenn H&M die Arbeitskräfte in Bangladesch ausbeutet? - So denken doch viele hier in Deutschland oder nicht?


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 15:53
cbarkyn schrieb:Immerhin etwas, da hast du Recht.
Man sollte solche Tatsachen nicht unter den Teppich kehren und kleinreden, es ist ganz wichtig alle Muslime (egal ob moderat oder fundamental) darin zu bestärken wenn sie sich offen zeigen und zur Selbstreflexion ermuntern. Das geht nur durch einen Dialog auf Augenhöhe und mit gegenseitigen Respekt. Selbst mit sogenannten "Salafisten", denn am Ende sind auch sie nur Menschen. Menschen machen Fehler und haben hier und da sogar Kritikfähigkeiten, wenn man ihnen nicht mit der Tür ins Haus fällt!
cbarkyn schrieb:Leider, das wurde mir selbst schon öfters bewusst. Und so etwas will man nicht wahr haben, bzw, wünsche ich mir nie das sie wahr werden. Anscheinend heißt auch im Koran, man hat solange ruhig zu bleiben bis man keine Minderheit mehr ausmacht. Man fragt sich auch halt, wie viele leben danach.
Nenne mir auch nur eine Sure die das bestätigt. Das ist eine Unterstellung die meist aus politischen Kreisen kommt. Zudem erinnere ich daran das auch Indonesien ein Land ist in der Muslime die Mehrheit bilden und auch das Land mit der größten muslimischen Gemeinde sind, in Indonesien gibt es Religionsfreiheit und keiner wird dort aufgrund eines anderen Glaubens ausgegrenzt. In Indien gibt es auch Regionen in denen Muslime die Mehrheit bilden, auch da besteht Religionsfreiheit.
Mit ungefähr 200 Millionen Muslimen stellt Indonesien den Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt dar. Der Islam ist jedoch nicht Staatsreligion. Allerdings müssen sich alle Bürger des Inselstaates zu einer von fünf Weltreligionen bekennen. Dies wird durch die Staatsideologie Pancasila fest vorgeschrieben. Die Bürger können demnach den Lehren von Islam, Christentum (katholisch und evangelisch), Buddhismus, Hinduismus oder Konfuzianismus folgen. Manche Volksgruppen geben eine offizielle Religion an, praktizieren jedoch einen animistischen Glauben.

88 % der Indonesier sind Muslime (etwa 200 Millionen).
Wikipedia: Indonesien

Ist doch interessant oder? Vielleicht ist auch die Mentalität dieser Menschen etwas anders als die von Ländern wie Saudi Arabien? Denn da wird es interessant, wenn man beginnt zwischen Religion und Mentalität von Menschen zu differenzieren.
cbarkyn schrieb:Aber die Vorstellung mehrere Imame Österreichs/Deutschlands rufen offen dazu auf, da sie jetzt der Mehrheit angehören, irgendetwas im Namen des Korans anzustellen, zB zu rebellieren da sie in der Überzahl sind. Wieviel Zustimmung findet das dann?
In Österreich sind gerade mal ca. 4,3 % Muslime und davon sind ist die Mehrheit moderat. In Deutschland sind es ca. 5 % und auch da gilt die Mehrheit von ihnen ist moderat. Die kleine Minderheit von vielleicht 0,2 % unter ihnen stellt den fundamentalistischen Teil, also nur einige Tausend. Ja selbst im Nahen Osten sind die Fundamentalisten nur eine kleine Minderheit und die machen viel zu viel Stress, bedenkt man ihren wahren Einfluss. Ich meine man muss sich mal vorstellen das selbst eine Al-Qaida und einige Taliban nichtmal mit den Leuten hinter dem IS konform gehen. Das ist doch schon ne schräge Tatsache!
IrreBlütenfee schrieb:Alles ganz nett, erklärt aber nicht, warum ich mir als wohlgemerkt hochqualifizierte Kinderkrankenschwester von einem türkischen Hilfsarbeiter anhören muss, ich wäre nicht geeignet, seinem Sohn einen Zugang zu legen... Meine Antwort, dass er auf seinen Sohn auf dem Baum hätte achten sollen statt auf seine Nachbarin oder sonstwas, konnte ich mir gerade so verkneifen und hab das Ganze der Oberschwester überlassen.

Und dieser Türke steht repräsentativ für eine Religion von 1,6 Mrd. Menschen? Finde dich damit ab das es hier und da selbstgefällige Arschlöcher gibt, da spielt weder die Herkunft noch die Religion eine Rolle. Bedenke das die Ungleichbehandlung von Frauen nicht dem Islam entspringt sondern selbstgefälligen Machos und wo gibt es die nicht? ;)

Und hey du hast das Ganze der Oberschwester überlassen? Ist sie nicht auch eine Frau? Merkst du die Widersinnigkeit in deiner Aussage? :D
IrreBlütenfee schrieb: Zitat eines gewissen Herrn Mazye
Aiman Mazyek ist der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

„Man hat im historischen Kontext des frühen Islams Konversion mit Desertion gleichgesetzt. Das gilt heute so nicht mehr. Der Koranvers »Kein Zwang im Glauben« darf nicht relativiert werden. In letzter Konsequenz heißt das, man kann – weltlich gesprochen – straffrei den Glauben wechseln oder auch keinen haben.“

~Aiman Mazyek
Tankster schrieb:Wie immer, alles toll und gut in der Theorie..... Die Facts sind andere.... denkst Du der Typ wird beobachtet weil der Verfassungsschutz sonst nichts zu tun hat??
Erstens, der "Typ" ist ein Mensch. Zweitens er wird nur vom ach so "kompetenten" Verfassungsschutz beobachtet weil er mal vor einiger Zeit in der Al-Nur-Moschee eine Predigt gehalten hat (die übrigens gegen die Radikalisierung gerichtet war die unter Muslimen in sozialen Brennpunkten statt findet). Er ist Imam und spricht in über 400 Moscheen in diesem Land. Das mal eine dabei ist die auch im Visier des Verfassungsschutzes ist, na ja aber "Facts" kann man auch gern mal leugnen nich?

Zudem ist er sogar nen ziemlich weltoffener Imam der einige seiner eigenen Fehler in der Vergangenheit selbstkritisch zugibt (wie z.B. die Ungleichbehandlung von Mann und Frau), inzwischen setzt er sich für die Gleichberechtigung unter Muslimen ein. Aber sonst ist er durchaus nen konservativer Imam, was aber nichts schlimmes ist. Wegen der Sendung bei Jauch war er zwar etwas zu euphorisch im Auftreten (was andere verunsichert hat), doch als "Typ" ist er durchaus notwendig, als Vermittler gerade auch zu denen die wirklich drohen in den Fundamentalismus zu kippen. Schau dir einfach mal einige seiner Vorträge an.
Venom schrieb:Ich finde es echt dumm dass es genug Menschen gibt die Muslime als Terroristen und Salafisten generalisieren. Man könnte nämlich genauso die Katholiken als Pädophile darstellen. Wie würde sich das denn anfühlen?
Genau das ist eben der Fehler. Man sollte allen bewusst machen das die Terroristen und "Salafisten" nicht repräsentativ sind für den Islam, ja nicht mal Länder wie Saudi Arabien! Dann eher Länder wie Indonesien, Indien, Jordanien, Marokko, die Gebiete der Kurden, die Türkei, Ägypten. Wobei man zwischen Staat, Nation und Religion immer differenzieren sollte. Ein nötiger Schritt wäre der Säkularismus. Das wäre das Zeichen das alle Muslime und Nichtmuslime brauchen für einen Wandel. Damit würden die Extremisten auch an Macht und Aufmerksamkeit verlieren.
Tankster schrieb:In welchen Ländern werden ehen mit Minderjährige geduldet?
Was steht im Koran das diese "Ehen" legitimiert? Ich hoffe dir ist bewusst das diese "Tradition" aus vorislamischer Zeit stammt. Die alten Stammesgesellschaften waren durch Patriarchate geprägt in denen es zahlreiche Traditionen gab die jede Menschenwürde im Keim erstickt haben. Der Islam ist hier nicht die Quelle des Problems, die Quelle sind die alten Stammesgesellschaften und der Geist der von ihnen über Generationen durch entsprechende Erziehung und Tradition konserviert wurde.

Es steht absolut nix im Koran das dem eine Legitimation gibt! Im Koran gibt es nur den Aspekt der Kindererziehung:

http://www.islam-ist-frieden.de/kindererziehung/erlaubt-islam-schlagen-kindern
Tankster schrieb:Ich stecke alle Leute nicht unter einem Hut, aber die Religion an sich ist eine diktatorische Bewegung die auf Unterwerfung und absolute Gehorsamkeit basiert.
Das ist der Fehler den Islamisten und auch Islamhasser gleichermaßen machen, sie reißen Dinge aus dem Kontext und sehen nur eine Welt in Schwarz und Weiß, so sollte man den Islam betrachten:
Gott ist kein Diktator, sagt Mouhanad Khorchide, erster Ausbilder für islamische Religionslehrer. Wer den Islam als strafende Gesetzesreligion auslegt, mache ihn anfälllig für politische Instrumentalisierung.

(Seite 2)
Der koranische Gott stellt sich uns ganz anders vor. Er stellt sich als der liebende, barmherzige Gott vor, der die Menschen aus seiner bedingungslosen Liebe und Barmherzigkeit erschaffen hat. Ein Gott, der Mitliebende sucht, die bereit sind, seine Intention, Liebe und Barmherzigkeit zu teilen, in ihrem Alltag Wirklichkeit werden zu lassen. Dieser Gott interessiert sich für den Menschen, für seine Vervollkommnung und ihm geht es nicht um ein juristisches Regelwerk, zu dem manche Muslime und Islamkritiker den Islam gemacht haben. Der Koran beschreibt die von Gott angestrebte Gott-Mensch-Beziehung als Liebesbeziehung (Koran Sure 5, Vers 54). Eine aufrichtige Liebesbeziehung gestaltet sich nicht über juristische Kategorien und schon gar nicht über Angst und Drohung.

Wenn unter der „Scharia“ ein juristisches System verstanden wird, das alle Lebensbereiche erfassen und genau vorschreiben soll, in welcher Situation was zu tun ist, dann steht das in klarem Widerspruch zum Islam. Wieso eigentlich? Weil es nicht Aufgabe von Religionen, auch nicht des Islam, ist, Gesetze zu erlassen. Das eigentliche Anliegen des Islam ist, dass der Mensch sich vervollkommnet, um die Gemeinschaft Gottes zu erlangen.
http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143
http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143/seite/2

Die wahre Erkenntnis im Islam kann man perfekt durch das Kredo der Assassinen beschreiben:

Laa shay'a waqu'in moutlaq bale kouloun moumkine
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt


Die weltliche Macht ist keine Wahrheit, sie ist eine Lüge, eine Illusion erschaffen von gierigen Menschen die unter einem Kontrollzwang leiden. Die weltliche Macht kann man auch als Despotismus beschreiben und kann sich durch alle gesellschaftlichen Schichten ziehen, von zwischenmenschlicher Ebene bis auf die politische und imperialistische. Der wahre "Feind" sind also diese selbstgefälligen Despoten. Diese findet man überall auf der Welt, sei es in Riad, Teheran, Jerusalem, Washington, Moskau, Berlin, London, Paris usw. Der Despotismus hat viele Gesichter und kennt viele Lügen um sein Ziel zu erreichen.

Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. Auch das Ego und die eigenen Konditionierungen sind nicht die Wahrheit, sondern nur temporäre Zustände die das wahre Selbst verhüllen und gefangen halten.

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Die "Wächter" und "Insassen" dieses Gefängnisses sind alle Despoten, Ideologien, Vorurteile, die Intoleranz und auch die Ignoranz. Aber auch die westliche Konsumkultur und die Ausbeutung ganzer Erdteile und Völker hat dieses Gefängnis erschaffen. Der "Westen" war clever und hat den Sklavenmarkt einfach nach außen verlagert, wie einst auch die Kolonialmächte schon. Gleiches gilt auch für Länder wie Saudi Arabien. Beide nehmen sich da nur wenig.

@Rao das ist eine gefährliche Halbwahrheit, es gab besonders in den Kolonialmächten einen regen Sklavenhandel und eine absolute Ausbeutung, natürlich waren da auch Araber nicht gerade zimperlich doch die Verharmlosung Europas und der Südstaaten in den USA ist einfach nur gefährlich einseitig!

Wikipedia: Geschichte_der_Sklaverei#Europa
Wikipedia: Sklaverei_in_den_Vereinigten_Staaten

Außerdem hat das nichts mit dem Islam zutun, sondern allein mit der Geschichte der Völker, Nationen und Imperien. In der Hinsicht hat kaum ein Land dieser Welt eine weiße Weste. Egal welche Religion auch immer sie haben.

Ja auch im Islam gibt es den Sklaven und vielleicht wird es da mal interessant zu hinterfragen was in der Hinsicht ein Sklave wirklich ist?
Eure Sklaven sind eure Brüder. Gott hat sie unter euren Befehl gestellt. Wer nun die Oberhand über seinen Bruder hat, der soll von dem zu essen geben, was er selbst isst, und ihm Kleidung geben, die er selbst trägt. Tragt ihnen nicht auf, was ihre Kraft übersteigt. Und wenn ihr es doch tut, so helft ihnen! ~Mohammed
Jetzt vergleiche man das westlichen "Angestelltenverhältnis" zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, zwischen Chef und Angestellten. Sind nicht alle die einer höheren menschlichen Instanz "untergeben" sind im Prinzip Sklaven? Sind wir wirklich ganz frei und selbstbestimmt im Leben? Oder ist das System nicht sogar der größte Sklaventreiber aller Zeiten unter dem Deckmantel der Demokratie? Die Peitsche in diesem System ist psychologischer Natur und spielt mit den Existenzängsten der Menschen. Zudem werden andere Länder für unseren Konsum ausgebeutet wie Sklaven, ich erinnere an die Billigproduktion von Textil in Südostasien, ich erinnere an den Coltanabbau für unsere Handys in Zentralafrika, ich erinnere an die Billigmassenproduktion von technischen Geräten in China für lau, wo nicht selten mal Menschen wegen Überarbeitung sterben.

Sklaven, was sind eigentlich Sklaven, wenn nicht wir alle die in einem System der Akkumulation leben?
Nach Karl Marx hat Akkumulation zwei Seiten: auf der einen Seite immer mehr Kapital in den Händen der Kapitalisten, auf der anderen Seite der Arbeiter immer mehr Elend. Gerade dies hält aber den Kapitalismus am Laufen, da dadurch die Lohnarbeiter stets ökonomisch gezwungen sind, ihre Arbeitskraft an die Kapitalisten zu deren Bedingungen verkaufen zu müssen.
Wikipedia: Akkumulation_%28Wirtschaft%29

Auch sehr interessant:
Die Freilassung eines Sklaven gilt im Islam als gottgefälliges Werk (qurba). Sie bewahrt laut einer Überlieferung des Propheten Mohammed vor dem Höllenfeuer:

Wer einen Sklaven (Var.: muslimischen Sklaven / gläubigen Sklaven) frei lässt, wird vom Höllenfeuer befreit werden.
@Helion Absolut richtig erkannt. Genau diese Relativierung ist es die einen Vergleich in die Einseitigkeit kippt. Manche messen eben mit zweierlei Maß.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 19:50
cRAwler23 schrieb:Selbst mit sogenannten "Salafisten", denn am Ende sind auch sie nur Menschen. Menschen machen Fehler und haben hier und da sogar Kritikfähigkeiten, wenn man ihnen nicht mit der Tür ins Haus fällt!
Mit religiösen Fanatikern lässt sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr reden.
Natürlich sollte man jedem eine Chance geben und es versuchen, dennoch gibt es Menschen die trotzdem dicht machen.
cRAwler23 schrieb:Nenne mir auch nur eine Sure die das bestätigt. Das ist eine Unterstellung die meist aus politischen Kreisen kommt. Zudem erinnere ich daran das auch Indonesien ein Land ist in der Muslime die Mehrheit bilden und auch das Land mit der größten muslimischen Gemeinde sind, in Indonesien gibt es Religionsfreiheit und keiner wird dort aufgrund eines anderen Glaubens ausgegrenzt. In Indien gibt es auch Regionen in denen Muslime die Mehrheit bilden, auch da besteht Religionsfreiheit.
In Indonesien werden mittlerweile reihenweise Kirchen abgerissen, also von Religionsfreiheit und einem absolut friedlichen Miteinander kann nicht mehr gesprochen werden. So zumindest die Berichte die ich vor kurzem fand. Das ist nicht mehr ganz so ein friedliches Wirr-Warr, das hat aufgehört.

http://mediathek.daserste.de/Weltspiegel/Indonesien-Gewalt-gegen-Christen/Das-Erste/Video?documentId=20809122&topRessort...

Im Moment wird den Christen und anderen Minderheiten eingeheizt. Nach Frieden sieht dies nicht mehr aus.
"Das sind Einzelfälle". Viele Einzelfälle.

Auch in Indien, kann dir mehr raus suchen wenn du möchtest.

Außerdem das mit der Sure,
habe mich wohl falsch ausgedrückt und es von einer Seite entnommen, der sich als Ex-Moslem betitelte.
http://www.geocities.ws/islamkritik/mehrdad1.htm

Aber, offensichtlich ist das nicht nur eine Unterstellung, man bedenke was Erdogan einst sagte bezüglich Bunker und Moschen, Muslimen und Soldaten. Und er zitierte auch nur eine andere Person.
Egal was im Koran drinnen steht, es wird wohl falsch gelebt bzw falsch interpretiert, und das in vielen Kreisen. Schaut man sich England und Frankreich als Beispiel an. Da ist nicht viel vom absoluten friedlichen Miteinander zu spüren, man weiß zB was die Franzosen für Probleme mit muslimischen Minderheiten in Paris haben.
Und überall Fehlinterpretation zu vermuten ist möglich, klar, bleibt aber dabei das all diese Menschen die den Koran falsch interpretieren, trotzdem Muslime sind und so Probleme verursachen. Und ich glaube ein großer Teil legt diesen falsch aus. Ab einem gewissen Punkt kann man in meinen Augen nicht mehr relativieren, es gibt ein kuturell religiöses Problem mit manchen Muslimen. Nicht vielen, aber ihre Religion + Kultur scheint da mitzuspielen.
Sehe man sich nur mal Statistiken an, wie viele extreme Fundamentalismus befürworten der nichts mehr mit Frieden zu tun hat.

Ich glaube, man sollte relativieren. Der Koran ist nichts verwerfliches, der Koran an sich funktioniert gut für Frieden wenn er so ausgelegt wird, aber der Islam an sich umfasst in meinen Augen Gemeinschaft und Schriften. Und in dem Fall sind die Gemeinschaften nicht die friedlichsten, denn sie legen den Koran nach ihrer Art und Weise aus. Oft "falsch" bzw kriegsliebend. Natürlich meine ich nicht alle damit zu labeln, aber man schaue sich nur mal alle muslimischen Länder an und schaut, wie viele den Koran falsch, mit Hass-erfüllt oder Unterdrückend interpretieren.
Ich mache nicht den Koran verantwortlich, ich mache Gemeinschaften verantwortlich die Religion mit Kultur so verbunden haben, das diese nicht mehr zu lösen ist. Und das ist im großen und ganzen der Islam, denn er umfasst für mich die Schriften, wie der Koran und noch Hadithen, und die Gemeinschaften.

Der Koran an sich als religiöse Schrift, wie schon erwähnt, kann friedlich und spirituell interpretiert werden. Da stehe ich auf deiner Seite. Aber der Islam an sich, gemeinschaftlich und kulturell betrachtet, ist für mich nicht unbedingt schön.
cRAwler23 schrieb:In Österreich sind gerade mal ca. 4,3 % Muslime und davon sind ist die Mehrheit moderat. In Deutschland sind es ca. 5 % und auch da gilt die Mehrheit von ihnen ist moderat. Die kleine Minderheit von vielleicht 0,2 % unter ihnen stellt den fundamentalistischen Teil, also nur einige Tausend. Ja selbst im Nahen Osten sind die Fundamentalisten nur eine kleine Minderheit und die machen viel zu viel Stress, bedenkt man ihren wahren Einfluss. Ich meine man muss sich mal vorstellen das selbst eine Al-Qaida und einige Taliban nichtmal mit den Leuten hinter dem IS konform gehen. Das ist doch schon ne schräge Tatsache!
Es ging darum ob das auch so ist wenn sie die Mehrheit der Bevölkerung bilden.


Und ja, Mentalität variiert von Land zu Land, aber die östliche/südliche Welt hat eine andere Beziehung zu Gewalt oder anderen Dingen, so wie das in jeder Kultur gängig ist. Doch ist Religion mit Kultur dort noch enger verbunden als sonst wo, was in einem aufgeklärten Europa für Probleme und Unverständnis sorgen kann. Auf beiden Seiten, natürlich.


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31.10.2014 um 19:56
@cRAwler23
Und bezüglich den Kinderehen.
Die Hadithen werden als Rechtfertigung rangezogen, scheint Mohammed eine 9-jährige geheiratet zu haben:
Wikipedia: Aischa_bint_Abi_Bakr


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 21:40
Habe noch weiteren Mist gefunden bezüglich dessen, wann ein Muslim rebellieren soll:


http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5356f95dfb2.0.html
Fatwa zu der Frage, wann Muslime den Kampf für den Islam (arab. Djihad) aufnehmen sollen

Die politisch-militärischen Machtverhältnisse, die einen Sieg ermöglichen oder nicht, sind für diese Frage entscheidend

Von dem salafitischen Rechtsgutachter Scheich Abu l-Hassan as-Sulaimani

(Institut für Islamfragen, dh, 25.05.2010) "Einige muslimische Gelehrte beziehen sich auf Quellen [des Islam], die besagen, dass der Kampf in unserer Zeit keine Pflicht mehr sei, weil wir [Muslime] nicht in einer vorteilhaften [militärischen] Lage sind. Wenn wir nicht fähig sind [den Kampf zu führen, so die Argumentation], müssten wir uns an die Vorschriften aus der mekkanischen Zeit halten. Damals ist der Kampf [arab. Djihad] noch nicht als Pflicht vorgeschrieben gewesen. Allerdings ist es gleichzeitig eine Tatsache, dass wir keine der abrogierten Vorschriften [aus der mekkanischen Zeit] befolgen dürfen" [damit wäre der Djihad dann doch eine Pflicht, da viele Gebote aus der Frühzeit des Islam in Mekka durch die in Medina geoffenbarten Verse als abrogiert/aufgehoben gelten.] ...

Es wird behauptet, dass die Vorschriften zu Toleranz und Duldung gegenüber Ungläubigen und Polytheisten mit dem 'Schwertvers' (Sure 9,5) ausgetilgt worden seien, diese [die Polytheisten und anderen Ungläubige] deshalb bekämpft werden müssen und dass die mekkanischen Vorschriften mit der Offenbarung der medinensischen Vorschriften [ebenfalls] aufgehoben worden seien.
etc etc....
Genau solche Texte schüren Hass und Misstrauen. Da fragt man sich doch wie viele diesen Text als wahr anerkennen?


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31.10.2014 um 23:29
@cbarkyn
Das was dieser Rechtsgelehrte das schreibt oder sagt ist im Grund nur seine Meinung zum Thema. Nicht mehr nicht weniger. Daran muss sich keiner halten und niemand hat das recht einen Muslime dazu zu zwingen.


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31.10.2014 um 23:38
@Helion
Klar hat niemand das Recht irgendwen dazu zu zwingen, aber ist nicht Fatwa eine allgemein gültige Regel? Eine Art Gesetz "Für Muslime?" Beziehungsweise, versucht man es als solches durchzupressen.

Man fragt sich halt wie viele so etwas befürworten.
Ich weiß es nicht und beziehe zu sowas auch keine Stellungen,
aber solche blöden Texte sind es die Hass schüren. Auf beiden Seiten...


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31.10.2014 um 23:42
@cbarkyn
sagen wir es so.. wen du muslim bist dan ist eine fatwa von einem mufti für dich nur dan bindend wen du in als autorität ansiehst.


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31.10.2014 um 23:44
@interrobang
ok :>
Hoffen wir mal das diesem Herren nicht viele nachhängen...
Aber es bleibt gefährlich :> um es mal so auszudrücken.


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interrobang
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31.10.2014 um 23:45
@cbarkyn
naja, für den standarttürken hat diese fatwa ungefähr den wert eines papsterlass für nen zeugen jehovas.


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31.10.2014 um 23:47
@interrobang
Wie gesagt, ich weiß es nicht. Das könnte man erst wissen "wenn es so weit wäre" - was aber glaube ich nie dazu kommen wird.
Raum für Spekulationen bleibt offen. Müsste man Studien durchführen wie angesehen dieser Mensch war/ist und wie viele andere sich auf ihn beziehen.


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