@paxito Hm... Du verfolgst also im Grunde einen Gedanken, rufst eventuell deine Intuition, deine Sinne, und alles was dir zufliegt, dabei zu rate und versuchst mit mehreren Ebenen gleichzeitig etwas zu betrachten. Obwohl du in Wirklichkeit immer nur aus deiner Ebene betrachten kannst. Hört sich an wie ein Tagtraum. Aber eben mit gezielten abfragen aus dir selbst.
paxito schrieb:Das ermöglicht Einsichten und Erfahrungen (auch mit anderen „Wesenheiten“) die sonst unmöglich wären - das ähnelt stark dem Astralreisen.
Jedenfalls: mit einem luziden Traum (hatte ich durchaus auch schon, aber ich kann daran nix reizvolles entdecken) hat das wenig gemein. Eher mit Rauschzuständen. Im Grunde kennt jeder von uns solche Verschiebungen des Bewusstseins, durch Substanzen (Alkohol etwa) oder extreme Erfahrungen (wirklich guter Sex z.B.).
Ein luzider Traum kann in allem intensiver sein was man sich wach vorstellt. Vom Detailgrad des Zeitgefühls, der Sinneseindrücke, eben alles was mit erleben zusammenhängt. Das einzige Manko ist vielleicht in der Anwendung, da man eben nicht jederzeit einschlafen kann und als Neuling wahrscheinlich anfangs einen Drahtseilakt der Achtsamkeit und Ausdauer, zwischen schlafen und wach sein, an den Tag legen muss.
Muss aber nicht das Intensivste sein. Kern bleibt immer die Resonanz die wir Menschen mit dem Erlebten erfahren. Trotzdem bleiben es alles Träume. Egal ob im stehen, mit Augen auf, als Handstand oder in einer Versenkung. Wesen eines jeden Traumes bleibt, die Wirklichkeit auf mancher Ebene nicht mehr sehen zu können, um genauer etwas zu verfolgen was letztlich vorgestellt ist. Ein Punkt den man nie vergessen sollte. Besonders in einem Traum welcher sehr ausgeschmückt ist.
Wenn man einen Baum berechnet, kleidet man ihn Zahlen. Kann helfen um eine Idee zu realisieren, da Abstraktes Verbindungen eingeht. Verbindungen aus dem Unterbewusstsein. Unmöglich, ist hier nur eine Variable welche dieses Denken aufrechterhalten will. Ob man nun Zahlen oder Wesenheiten in eine gesehene Form gießt. Alles ist schöpfen aus der Vorstellung. Und wenn wir es im Abstrakten tun, egal ob durch Zahlen oder Wesenheiten, sind wir nicht im kompletten Moment dessen, der tatsächlich ist. Obwohl es immer nur diesen Moment gibt und man ihn am besten erleben kann, wenn man komplett, ohne Umwege, ohne zeitliche Verzögerung, samt seinem ganzen Wesen, in diesem Moment ist.