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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

3.065 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 21:37
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:dann kann man aber auch die Motive von StrandedNoMore anzweifeln für deren Einschätzung des Tieres, weil die ihr Geld mit Retten verdienen. die wollen ja weiter Spendengelder fürs Retten bekommen..
Und das ist das gewaltige Störgefühl, das ich bei Robert Marc Lehmann hatte: Der wollte sicher in Niendorf den Wal retten. Aber das bedeutete auch eine neue Heldengeschichte für ihn, einen großen Auftritt, neuer Content und neue Fans.

Und dann zweifelt man, dass es wirklich nur ums Tier geht.

Und daran zweifelte man auch bei der Rettungscrew, die sich von Beginn an selbst zerfleischte. Da ging es einer ganzen Reihe von Beteiligten offenbar auch um sich selbst. Sonst hätte man sich nicht so zerstritten, hätte mehr an einem Strang gezogen, für eine Sache die größer war als der Einzelne.

Der Wal wurde halt auch benutzt, missbraucht, überhöht und mies behandelt. Von uns Menschen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 21:46
Stand Montag 18.05.2026:
18.05.2026 - 07:23 Uhr

Die Umstände des Todes könnten ungeklärt bleiben. Wie Umweltminister Till Backhaus am Sonntagabend im NDR-Interview erklärte, bringt eine Obduktion wohl keine Klarheit mehr. „Nach mindestens vier Tagen im Wasser ist der Verwesungszustand so stark, dass man die genaue Todesursache vermutlich nicht mehr herausfinden wird“, sagte Backhaus im NDR
18.05.2026 - 16:07 Uhr

In einem Social-Posting äußert sich Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies zum Stand der Identifizierung des toten Wals von Anholt. Diese sei noch nicht abgeschlossen. Ob es wirklich Timmy (sie nennt ihn Hope) ist, werde man erst sagen, wenn man „ganz sicher“ sei. Dänische Behörden und auch Mecklenburgs-Vorpommerns Umweltminister Backhaus hatten sich nach dem Fund des Trackers festgelegt und das tote Tier als Timmy identifiziert.
18.05.2026 - 16:47 Uhr

Nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums wird es immer schwieriger, den toten Timmy zu untersuchen. „Da der Buckelwal bereits einige Zeit tot ist, sind äußere Verletzungen nicht mehr eindeutig erkennbar“, sagte eine Sprecherin. Auch eine Analyse der Organe sei inzwischen kaum noch möglich. Das Tier könne aber auf Netzreste im Maul untersucht werden. Dies müssten unabhängige Fachleute tun und es müsse jetzt alles sehr schnell gehen. Allerdings sei dies von dänischen Behörden nicht geplant – und ein Abtransport nach Deutschland aus logistischen und Zeitgründen nicht zielführend.
Stand Dienstag 19.05.2026:
19.05.2026 - 19:01 Uhr

Dänen wollen Timmy aus dem Meer holen

Jetzt also doch! Die dänischen Behörden wollen den Kadaver von Buckelwal Timmy vor der dänischen Insel Anholt entfernen und eine Obduktion ermöglichen. Die Vorbereitungen dafür sind bereits angelaufen.

Zur Begründung für diesen Schritt heißt es von der dänischen Umweltbehörde, dass das Tier an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser liege und dort Badegäste und Einheimische voraussichtlich stark stören werde. Deshalb solle der tote Buckelwal Timmy geborgen werden.
Quelle:
https://m.bild.de/regional/ostsee/ostsee-drama-im-live-ticker-rettungsaktion-fuer-wal-timmy-soll-starten-69c25182ffcdb2ce7075be7e?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


Hmm, die Begründung Dänemarks halte ich irgendwie für vorgeschoben .... Man hätte den Wal auch einfach aufs offene Meer ziehen können.

Aber die Entscheidung ist gut.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Es wäre mMn aber nun, wo man den toten Wal auf dem Serviertablett hat, die optimalste Lösung zur sauberen Aufklärung dieses ganzen Schmierentheaters gewesen.
Quelle:
Beitrag von Shiloh (Seite 142)


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 21:52
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Eigentlich eine ziemlich große. Es ist ja auch gut möglich, dass das Tier sich in der für ihn unbekannten und zu flachen Ostsee nicht zurechtfand und darum immer wieder aufsetzte. Er war ja nun nachweislich kein Tier, das direkt an Land verendete (wie es der Fall ist, wenn nicht überlebensfähige Tiere stranden).
Die Buckelwale von 1978/79, 2008 und 2018 hatten keine Orientierungsprobleme, auch wenn der Wal von 2018 schließlich starb. Probleme waren eher Netze, Schiffe und andere menschengemachte Gefahren. Nur sind diese Gefahren im Kattegat und um Skagerrak auch nicht geringer als in der Ostsee. Der Ostseewal wurde letztlich ins Skagerrak verbracht und endete im Kattegat. Da ist er aber nicht von allein hingeschwommen.

https://www.deutsches-meeresmuseum.de/wissenschaft/sichtungen/buckelwal-in-der-ostsee/sichtungen-von-buckelwalen-in-der-ostsee
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Die tollen Experten, die jetzt rumposaunen, wie Recht sie doch hatten, springen mMn zu kurz. Vielleicht wäre eine Rettung des Tieres bei einem früheren Eingreifen möglich gewesen. Ich finde schon, dass man auch diesen Aspekt thematisieren muss, wenn einem doch so sehr am Wohle dieses und anderer Wale gelegen ist.
Wie genau stellst du dir das vor? Die Idee mit der Barge und all dem hatte die Initiative um den 24. April. Vorher konnte man ihn freibaggern/spülen wie bei Timmendorfer Strand oder auf steigenden Wasserstand warten wie bei Poel. Beides hat ja nichts gebracht. Also weiß ich jetzt nicht so genau, was du mit einem "früheren Eingreifen" konkret meinst. Nebenbei ist so einen Barge nicht hochseetauglich. Und was schon bei 1 Meter bis 1,5 Meter Wellengang mit dem Wal in der Barge geschah haben wir ja erlebt.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Die einzig zutreffende Festellung im Gutachten war "Hautablösungen vorhanden", die den Wal aber nicht zu einem sterbenskranken Tier machte.
Großflächige Hautablösungen, Hautverletzungen und Hautveränderungen wären für jedes Lebewesen lebensbedrohlich. Das ist doch keine Kleinigkeit. Oben drauf kommen all die anderen Verletzungen wie Schiffsschraube, Netze, Transport, Befreiungsversuche, usw. So etwas addiert sich. Man kann und sollte es nicht isoliert betrachten. Es gab ein ganzes Bündel von Gründen, die den Wal zu einem sterbenden Tier machten. Daher ist er jetzt ja auch tot. Und ich weiß auch nicht, wie ein tonnenschweres Tier wochenlang auf seinen Organen liegen kann ohne sich dabei Verletzungen zuzuziehen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:23
Zitat von OriginesOrigines schrieb:"Wie es dem Wal damit gegangen wäre, scheint egal zu sein." - Mir scheint es halt so, dass die Menschen, die unbedingt helfen wollten, sich auch die Frage gefallen lassen müssen, wie es dem Wal damit gegangen ist. Projizieren wir da nicht unsere Befindlichkeiten auf das Tier, anstatt uns zu fragen, wie es dem Tier dabei ergeht? Glauben wir, unsere Hoffnung ließe sich auf das Tier übertragen, es müsse sich freuen auf seine "Freiheit"?
Ich denke, nur ein kleiner Teil hat in seinem Leben etwas mit dem "Einschläfern" von Tieren zu tun. Erst recht, wenn es große Tiere sind und nochmal weniger in einer dramatischen oder gefährlichen Situation. Man sagt es so leicht- "einschläfern"- das Tier schläft dann sanft ein, so hofft man.

Nur wenige sind bei diesem Schritt bei Ihrem Tier und dem Tierarzt. Viele geben ihren Hund oder die Katze zu diesem Zweck beim Tierarzt ab und gehen. Sie können es nicht aushalten, ist die übliche Begründung.

Ich werde nie vergessen, wie ein Angestellter einer englischen Tierarztpraxis so absolut fertig war, weil Menschen in der Tierarztpraxis auch junge und gesunde Hunde zum Einschläfern abgaben. Daher ist der Song und der Text hier für mich für immer verbunden.


Welcome to Wonderland
Youtube: Anson Seabra - Welcome to Wonderland (Official Lyric Video)
Anson Seabra - Welcome to Wonderland (Official Lyric Video)
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Vor vielen Jahren riefen die lieben Nachbarn mal das Vet-Amt an den Stall an dem ich mit meinem Pferd stand.
Eine andere Stute mittleren Alters war sehr dünn geworden und die Nachbarn machten sich Sorgen und wollten gar, dass sie eingeschläfert wird.

Das Vetamt kam zur Begutachtung und erfuhr, dass dieses Pferd seit Monaten wegen einer Erkrankung (Spat) in Behandlung war. Klinik, alles an Medikamenten was nur ging, tausende EUR hat es am Ende gekostet. Dadurch hat ihr Magen gelitten und sie lahmte wegen dem Spat stark.
Das Vet Amt war zufrieden nach Durchsicht der medizinischen Unterlagen und unterstütze, dass das Pferd weiter behandelt werden sollte, obwohl die Stute sehr litt, trotz aller Schmerzmittel.

Es war ein schrecklicher Anblick, man konnte es kaum aushalten.

Einmal wurde sie an mir vorbeigeführt und ich wusste, sie wollte schon länger nur ganz schlecht essen. Ich hab ihr einfach einen Schokokeks angeboten und ihre Augen leuchteten kurz auf, während sie ihn langsam kaute. Der Keks hat natürlich nichts gebracht.

Aber- die Besitzerin hat dieses Leid des Pferdes auch ausgehalten, was viele Besitzer nicht getan hätten, mal ganz zu Schweigen von den Kosten, die dabei entstanden sind.

Aber kurze Zeit später war sie über diesen Tiefpunkt hinweg. Das Gelenk war versteift, es hatte keine Schmerzen mehr und sie galoppierte im folgenden Sommer über die Weiden und war rund geworden und lebte noch viele Jahre.

Ich will damit sagen, dass es leicht gesagt und getan ist, ein Tier einzuschläfern. Aber Theorie und Praxis sind noch einmal etwas ganz anderes und auf Schmerzen kann auch ein gutes Leben folgen, auch wenn Mensch zusammen mit dem Tier schwere Zeiten aushalten muss.

Und ich bin sicher, dass jedes Tier das Leben wählen würde, hätte es die freie Wahl.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:26
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Großflächige Hautablösungen, Hautverletzungen und Hautveränderungen wären für jedes Lebewesen lebensbedrohlich. Das ist doch keine Kleinigkeit. Oben drauf kommen all die anderen Verletzungen wie Schiffsschraube, Netze, Transport, Befreiungsversuche, usw. So etwas addiert sich. Man kann und sollte es nicht isoliert betrachten. Es gab ein ganzes Bündel von Gründen, die den Wal zu einem sterbenden Tier machten. Daher ist er jetzt ja auch tot. Und ich weiß auch nicht, wie ein tonnenschweres Tier wochenlang auf seinen Organen liegen kann ohne sich dabei Verletzungen zuzuziehen.
Jetzt schmeißt du alles durcheinander. Hast du das Gutachten gelesen? Es ging mir explizit um das Gutachten und die dort getätigten Aussagen bzgl. Gesundheitszustand per 07.04.2026 und welche davon sehr wahrscheinlich tatsächlich nur zutrafen.

Netzteile im Maul waren nicht untersucht und nicht bestätigt worden. Die Verletzungen durch Schiffsschraube waren oberflächlich, die Hautveränderungen zeigten unter Behandlung der Tierärztinnen der Initiative eine gute Heilungsreaktion. Ein sterbendes Tier wurde von den Experten vermutet anhand von pauschalisierten Prognosen ohne Berücksichtigung der individuellen Situation vor Ort. Ein sterbendes Tier wurde von den Tierärztinnen der Initiative nach deren Untersuchungen aber eben gerade nicht beschrieben.
Ich betrachte das eben gerade nicht isoliert.
Dass das tonnenschwere Tier wochenlang wahrscheinlich ohne Schädigung der Organe überstehen konnte, war wohl der individuellen Situation geschuldet, dass das Tier nicht auf einer festen Sandbank lag, sondern im Wasser im weichen Schlick. Das wurde im Gutachten überhaupt nicht berücksichtigt. Wie oft soll ich das noch schreiben?

Inwiefern und in welchem Ausmaß das Tier dann auf dem Transport und während des Freisetzens verletzt wurde, ist mMn maßgeblich ausschlaggebend dafür, ob aus einem geschwächten Tier letztendlich ein sterbendes Tier wurde.

Möglicherweise bringt da die Obduktion nähere Erkenntnisse.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:28
@Dawn Es macht aber einen riesen Unterschied, ob es sich um ein domestiziertes Tier handelt, oder um ein Wildtier. Die Forschung ist sich da ziemlich einig, dass Menschen für ein Wildtier einfach nur Stress bedeuten, egal wie gut die es mit einem meinen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:42
Zitat von DawnDawn schrieb:Aber Theorie und Praxis sind noch einmal etwas ganz anderes und auf Schmerzen kann auch ein gutes Leben folgen, auch wenn Mensch zusammen mit dem Tier schwere Zeiten aushalten muss.
Das hast du gut auf den Punkt gebracht.
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Es macht aber einen riesen Unterschied, ob es sich um ein domestiziertes Tier handelt, oder um ein Wildtier. Die Forschung ist sich da ziemlich einig, dass Menschen für ein Wildtier einfach nur Stress bedeuten, egal wie gut die es mit einem meinen.
Nein. Wieder so eine Pauschalaussage. Es gibt Wildtiere, die sind so schlau es einordnen zu können, ob sie von dem Menschen einen Nutzen haben oder nicht. Dazu gehören gerade eben auch die Buckelwale. Manche von ihnen suchen in bestimmten Situationen sogar die Nähe des Menschen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:46
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Die Buckelwale von 1978/79, 2008 und 2018 hatten keine Orientierungsprobleme, auch wenn der Wal von 2018 schließlich starb.
Das Meeresmuseum erzählt echt Unsinn. Buckelwale verirren sich nur selten in die Ostsee, alle paar Jahre taucht ein Wal in der Ostsee auf (bei einer Population von Zehntausenden). Die Ostsee ist keineswegs ein "natürlicher Bewegungsraum von Buckelwalen".
Die Buckelwale konnten weder aus der Ostsee herausfinden noch überleben, da die Ostsee ihnen keine Nahrungsgrundlange bietet und die Haut schädigt.
Der Wal von 2008 ist auch nur ganz nah an der norwegischen Küste hochgeschwommen, Belege dass er in die Nordsee schwimmen konnte, gibt es keine
https://www.deutsches-meeresmuseum.de/wissenschaft/sichtungen/buckelwal-in-der-ostsee/sichtungen-von-buckelwalen-in-der-ostsee


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:48
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Es macht aber einen riesen Unterschied, ob es sich um ein domestiziertes Tier handelt, oder um ein Wildtier. Die Forschung ist sich da ziemlich einig, dass Menschen für ein Wildtier einfach nur Stress bedeuten, egal wie gut die es mit einem meinen.
Das Gegenteil hat man gerade bei Timmy gesehen. Er hätte die Menschen in seiner Nähe in einem Augenblick töten können.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 23:14
Zitat von ShilohShiloh schrieb:... Netzteile im Maul waren nicht untersucht und nicht bestätigt worden. Die Verletzungen durch Schiffsschraube waren oberflächlich, die Hautveränderungen zeigten unter Behandlung der Tierärztinnen der Initiative eine gute Heilungsreaktion. Ein sterbendes Tier wurde von den Experten vermutet anhand von pauschalisierten Prognosen ohne Berücksichtigung der individuellen Situation vor Ort. Ein sterbendes Tier wurde von den Tierärztinnen der Initiative nach deren Untersuchungen aber eben gerade nicht beschrieben.
Ich betrachte das eben gerade nicht isoliert.
Dass das tonnenschwere Tier wochenlang wahrscheinlich ohne Schädigung der Organe überstehen konnte, war wohl der individuellen Situation geschuldet, dass das Tier nicht auf einer festen Sandbank lag, sondern im Wasser im weichen Schlick. Das wurde im Gutachten überhaupt nicht berücksichtigt. Wie oft soll ich das noch schreiben?

Inwiefern und in welchem Ausmaß das Tier dann auf dem Transport und während des Freisetzens verletzt wurde, ist mMn maßgeblich ausschlaggebend dafür, ob aus einem geschwächten Tier letztendlich ein sterbendes Tier wurde.

Möglicherweise bringt da die Obduktion nähere Erkenntnisse.
Ich verstehe deine Argumente, bin aber der Meinung das du das alles viel zu positiv siehst. Der Wal lag nicht nur an einer Stelle und es war auch nicht überall Schlick. Zwischenzeit war er rund 30 cm eingesunken. Und klar, fester Sand wäre noch schlechter gewesen. Aber das ein so großes und schweres Tier so eine lange Liegezeit ohne Organschäden übersteht, halte ich für ausgeschlossen. Aber klar, ohne Obduktion lässt sich das nicht zweifelsfrei beweisen. Also müssen wir warten, um jeden Restzweifel zu zerstreuen. Was die Haut angeht: Das Tier lag die ganze Zeit im Ostseewasser. Behandelt wurde auch nur ein kleiner Teil der Haut. Dieser Teil kann durchaus Heilungsreaktionen gezeigt haben. Aber wieviel Prozent waren das? Fünf? Zehn?
Zitat von parabolparabol schrieb:Das Meeresmuseum erzählt echt Unsinn.
Nein, das glaube ich nicht.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 23:32
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Nein, das glaube ich nicht.
Für seine Theorie, dass Buckelwale sicher aus der Ostsee zurückfinden können, bringt das Meeresmuseum als
Beleg nur einen einzigen Wal, der aber nicht in die Nordsee geschwommen ist sondern an der an der norwegischen Skagerrakküste herumirrte. Das ist ziemlich dürftig.

csm 260430 karte ostseeroute bucki 2008


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 00:09
Zitat von DawnDawn schrieb:Nur wenige sind bei diesem Schritt bei Ihrem Tier und dem Tierarzt. Viele geben ihren Hund oder die Katze zu diesem Zweck beim Tierarzt ab und gehen. Sie können es nicht aushalten, ist die übliche Begründung.
Auch wenn ich nicht glaube, dass der Hauptteil das Tier dabei alleine läßt (Gibt es dazu Quellen?) - wenn jemand das einschläfern nicht erträgt, ist das zu akzeptieren. Es sagt nichts über die Beziehung zwischen Tier und Mensch aus.
Zitat von DawnDawn schrieb:Ich werde nie vergessen, wie ein Angestellter einer englischen Tierarztpraxis so absolut fertig war, weil Menschen in der Tierarztpraxis auch junge und gesunde Hunde zum Einschläfern abgaben.
Die Tötung eines gesunden Tieres, aus Bequemlichkeit der Halter, wird von den meisten Tierärzten abgelehnt.
Zitat von DawnDawn schrieb:Das Gegenteil hat man gerade bei Timmy gesehen. Er hätte die Menschen in seiner Nähe in einem Augenblick töten können.
Und weil er das nicht tat, heißt es im Umkehrschluss, dass er spürte, dass die Menschen ihm helfen wollten? Möglich. Oder er tat es nicht, weil er auch dafür schon zu schwach war.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 00:27
Im Hafen von Anholt hat ein besonderes Schiff festgemacht, die "Lea Hoej" ....

https://www.vesselfinder.com/de/vessels/details/219007572


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um 00:44
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Auch wenn ich nicht glaube, dass der Hauptteil das Tier dabei alleine läßt (Gibt es dazu Quellen?) - wenn jemand das einschläfern nicht erträgt, ist das zu akzeptieren. Es sagt nichts über die Beziehung zwischen Tier und Mensch aus.
Meine Tierärztin sagte mir das, aber natürlich keine Zahlen. Es waere nicht selbstverständlich, dass die Besitzer dabei bleiben, sagte sie.

Richtige Statistiken habe ich nicht, es kann auch sein, dass es nur mein Eindruck ist.Aber dieser Artikel berichtet von 90 % in den USA.
Haustier einschläfern: Tier nicht allein lassen, es braucht Sie https://share.google/4OOOPAvCrUk0cizfB
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Die Tötung eines gesunden Tieres, aus Bequemlichkeit der Halter, wird von den meisten Tierärzten abgelehnt.
In Deutschland sicher. Der Mitarbeiter der TA Praxis lebt aber in England und da ist das möglich.
Er versucht den Hunden noch eine schöne Zeit zu machen, mit Spielen und Leckerlies, daher hat der Song
den Bezug dazu.Es ist herzzerreissend.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Und weil er das nicht tat, heißt es im Umkehrschluss, dass er spürte, dass die Menschen ihm helfen wollten? Möglich. Oder er tat es nicht, weil er auch dafür schon zu schwach war.
Ja, würde ich so einschätzen. Bei Stress, Panik und Angst würde es schnell tödlich enden.
Er hatte noch gut Kraft indem er so schnell und kraftvoll in die Barge geschwommen ist, welches auch die Szene ist, die ich in Erinnerung behalten will .


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